John Green Eine wie Alaska

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Inhaltsangabe zu „Eine wie Alaska“ von John Green

Miles ist 16. Viel ist nicht gerade los bei ihm. Keine Liebe, keine Kumpels - ein stinknormales Leben. Bis er Alaska trifft. Miles verknallt sich in das schöne Mädchen und gerät in eine Achterbahn der Gefühle: Alaska - Göttin und Rätsel, euphorisch und voller verrückter Ideen, aber auch unberechenbar und verletzlich. Was verbirgt sich hinter ihrer coolen Fassade? Und was hat der lang ersehnte Kuss zu bedeuten? Alles hätte so schön werden können, wäre Alaska nicht betrunken Auto gefahren ... John Greens vielfach ausgezeichnetes Jugendbuch über das Erwachsenwerden und die erste Liebe.

Sehr vorhersehbar, aber dennoch gefühlvoll und humorvoll. Ein gutes Buch für zwischendurch über das Thema Freundschaft.

— Florentine_Wollenheit

Dieses Buch lese ich jedes Jahr mindestens ein mal. Es ist ein sehr gut gelungenes Buch, das John Green geschrieben hat und einfach toll.

— marie_000

nett für zwischendurch

— kadiya

Typischer John Green einfach ein tolles Buch

— JanaSoLala

Werde es bestimmt nochmals lesen! Das Buch war bis zum Ende hin einfach Wahnsinnig gut.

— Michelle_0305

Mein absolutes Lieblingsbuch. Es ist die ganze Zeit spannend und mitreißend. Die Protagonisten möchte man am liebsten alle kennenlernen.

— Anja148

Ein schönes Buch was schnell gelesen war. Humorvoll. Freundschaftlich. Berührend!

— noahjoel

Ein wunderbar unterhaltsames Buch mit tiefsinnigen Stellen.

— lorbert

Sehr bewegende, aber auch lustige Geschichte.

— Evaria

Absolutes Lieblings Buch. Anfangs ist es zwar etwas langweilig. Doch man kommt schnell ins lesen rein. Liebe es.

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  • Gute Geschichte für zwischendurch

    Eine wie Alaska

    Florentine_Wollenheit

    14. April 2018 um 13:12

    Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Cover eher abgeschreckt als motiviert hat, das Buch in die Hand zu nehmen. Es ist eines der am schlecht aussehendsten Buchcover, dass ich bisher gesehen habe. Der Inhalt dagegen gar nicht. Es geht um Miles Halter, der sehr zurückhaltend ist und kaum Freunde hat. Er wechselt die Schule und kommt auf ein Internet, in dem er einige neue Leute kennenlernt, mit denen er sich schnell anfreundet.  Der Leser begleitet die Jugendlichen bei all ihren Unternehmungen, Streichen usw.  Das geht ungefähr bis zur Hälfte des Buches so. Miles verliebt sich in Alaska, das verrückte, aufgeweckte Mädchen.  Bis dahin war es für mich recht langweilig. Es war ganz okay zu lesen, was die Jugendlichen alles auf dem Internat machen, aber mehr auch nicht. Alaska war mir irgendwie auch nicht wirklich sympathisch.  Die Kapitel tragen immer Überschriften wie "84 tage davor", sodass man weiß, dass in 84 Tagen etwas passieren wird. Was passieren wird, konnte ich mir schon nach den ersten Seiten denken und das hat sich auch bewahrheitet. Auch das Rätsel, vor dem Miles und seine Freunde nach diesem entscheidenden Tag stehen, habe ich für mich schnell lösen können. Daher hatte das Buch so gut wie gar keine Spannung für mich.  Doch darum ging es auch nicht nur. Es ging viel um Gefühle, die besonders durch den Ich-Erzähler gut rüber gebracht wurden, besonders im 2. Teil des Buches. Das hat mir gut gefallen. Auch der Schluss gefiel mir gut. Außerdem habe ich an manchen Stellen im Buch auch schmunzeln müssen.  Rundum eine gute Geschichte für zwischendurch, aber dadurch, dass es so vorhersehbar ist, leider mehr nicht. 

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  • Zu Beginn etwas zäh, aber in der zweiten Hälfte doch fesselnd

    Eine wie Alaska

    Steffi0703

    17. March 2018 um 13:01

    Inhalt: Der sechszehnjährige Miles verlässt Florida um aufs Internat in Alabama zu gehen, denn er ist auf der Suche nach "dem großen Vielleicht". Dort trifft er auf Alaska, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Sie ist unberechenbar, wunderschön und unendlich faszinierend. Als dann etwas Furchtbares passiert, ist nichts mehr wie es war und Miles macht sich mit seinen neu gewonnenen Freunden auf die Suche nach Antworten. Meine Meinung: Leider war das Buch nicht so ganz mein Fall. Vor allem in der ersten Hälfte konnte es mich nicht richtig fesseln. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und das Internatsleben von Miles und seinen Freunden erschien mir nicht so richtig interessant. Nachdem dann aber der große Wendepunkt kam, gefiel mir das Buch deutlich besser. Die ernste Thematik und wie Miles und seine Freunde damit umgegangen sind, hat mich sehr berührt. Wer glaubt, es handelt sich hierbei um ein seichtes Jugendbuch, der irrt sich gewaltig, denn es ist soviel mehr. Um nicht zuviel zu verraten, sei nur gesagt, dass das Thema Verlust eine große Rolle spielt. Die gewohnte Tiefe, die in allen John Green Büchern zu finden ist, fand ich auch hier wieder toll. Ich habe mir viele Textstellen markiert, die soviel aussagen und in denen der Autor wunderschöne Worte gefunden hat. Die Charaktere sind meiner Meinung nach ganz gut gelungen. Es gab keinen, den ich nicht mochte und ich konnte auch das Anziehende an Alaska nachempfinden. Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Geschichte insgesamt nicht umgehauen hat. Dafür war mir die erste Hälfte einfach zu zäh und zu uninteressant und ich habe mehrfach überlegt, ob ich überhaupt weiterlese. Da das Ende sehr gelungen ist, hat es sich aber letztendlich doch gelohnt dranzubleiben.

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  • Empfehlung an alle Teenies

    Eine wie Alaska

    Michelle_0305

    16. March 2018 um 18:10

    Hallo!Ich bin ein großer Fan von John Green und dementsprechend auch begeistert von "Eine wie Alaska". Es ist kein 0815 Buch und die Story hat mich wirklich sehr berührt. Es ist zwar schon etwas Her, dass ich es gelesen habe, aber ich kann mich noch an den Inhalt erinnern, als wäre es gestern gewesen. Die Charaktere sind mir schon nach wenigen Seiten ans Herz gewachsen und ich bin mir sicher, dass ich es nochmal lesen werde. Einfach, weil es ein so unfassbar tolles Meisterwerk ist, was John Green da erschaffen hat. Absolute Leseempfehlung! Es ist dünn, und ist schnell durchgelesen. Doch auch auf den wenigen Seiten, erfährt viel über die Protagonisten. Einige Zitate, vor allem von Alaska, sind Weltklasse! 

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  • Eine wie Alaska

    Eine wie Alaska

    Siko71

    17. February 2018 um 20:09

    Miles , 16 Jahre kommt auf's Internat. Da er recht schüchtern ist und keine Freunde hat, sieht er schwarze Zeiten vor sich. Doch der Colonel, sein Zimmerkumpel, freundet sich recht schnell mit ihm an und macht ihm Mut. Dann ist da noch Alaska. Was ist das für ein Mädchen?. Miles ist mit seiner Gefühlswelt im kompletten Chaos. Auf einer Seite erschreckt ihn Alaska, auf der Anderen vergöttert und liebt er sie. Bis zu dem Tag, als über Nacht dann nichts mehr so ist, wie es sein sollte...Am Anfag wollte ich das Buch schon beiseite legen, da mir die Handlungsstänge eher langweilig und in die Länge gezogen erschienen. Die Tage werden bis zum Ereignis rückwärts gezählt und danach wieder vorwärts. Und dadurch wird man als Leser automatisch neugierig und will wissen was ist passiert. Allerdings konnte ich bis zum Schluß keine richtige Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, da mir alles zu verwirrend vorkam. Ich habe mich mehr oder weniger bis zum Schluß durchgeschlagen und gebe daher nur 3 Sterne.

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    • 2
  • Tiefgründig und berührend. Typisch John Green.

    Eine wie Alaska

    JuliaAndMyself

    02. January 2018 um 19:58

    Miles aka. Pummel zieht in ein Internat. Dort findet der einstige Einzelgänger Freunde. Unter anderem auch Alaska. Sie ist ein besonderes Mädchen und aus genau diesem Grund verliebt sich Pummel auch in sie. Als ein schrecklicher Autounfall passiert versuchen Pummel und seine Freunde herauszufinden, was mit Alaska passiert ist.John Green beschreibt auf einzigartige und berührende Weise wie sich Pummel im Internat zurecht findet. Er macht die alltäglichen Probleme der Teenager zum Thema des Buches, bespricht aber zugleich auch den Einfluss von Alkohol und die Gefahr die damit einhergeht. John Green versteht sich aufs Beste schwere Themen mit einer Leichtigkeit zu behandeln und kann dadurch viele Leser in seinen Bann ziehen. Durch Zitate steigt zudem der Gehalt des Buches. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

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  • Fragen beantwortet man oft nur für sich selbst

    Eine wie Alaska

    Sioux

    23. December 2017 um 16:12

    „Wie komme ich bloß aus diesem Labyrinth heraus?“ (Simón Bolívar) Zum Inhalt: Miles hat eigentlich noch keinen tieferen Sinn in seinem Leben gefunden. An der Schule hat er keine wirklichen Freunde und seine Eltern lieben ihn zwar, können ihm aber auch kein aufregenderes Leben verschaffen. So beschließt Miles auf das Internat Culver Creek zu gehen. Dorthin wo bereits sein Vater die aufregendsten Dinge seiner Jugend erlebt hat. Schließlich lernt er dort u.a. Alaska kennen, in die er sich nahezu sofort verliebt, aber leider schon vergeben und zudem höchst geheimnisvoll ist. Miles Leben ist auf einmal ausgefüllt mit dem Nachdenken über schwierige Fragen, dem Planen von Streichen, Alkohol und Zigaretten und dem Geheimnis um Alaska. Als plötzlich etwas Furchtbares passiert, machen sich die Freunde auf die Suche nach einer Antwort, die letztendlich viel mit ihrem eigenen Seelenheil zu tun hat. Zum Buch: Ich muss zugeben zunächst dachte ich die Hauptperson sei ein Mädchen, aber es ist Miles aus dessen Perspektive erzählt wird und auch nur so erleben wir Alaska wie sie neunmal ist. John Green entwickelt hier wieder wunderbare Charaktere, die für einige vielleicht zu undurchschaubar wirken, aber genau das ist es, was mich bei seinen Büchern so erfrischt. Man sollte auf keinen Fall mit der Erwartung an das Buch herangehen hier eine kleine Liebes- oder Jugendgeschichte zu lesen. Hierbei handelt es sich um eine Geschichte, die viel Tragik und tiefere Momente enthält und an so manchen Stellen zum Nachdenken anregt. Sowohl Miles, als auch ich als Leser, müssen Handlungen der anderen Protagonisten manchmal einfach hinnehmen, ohne zu wissen, was es zu bedeuten hat. Wenn man jedoch aufmerksam und mitdenkend liest, dann fesselt einen die Geschichte bis zur letzten Seite. Schreibstil: sehr gut Geschichte: tragisch/lustig/wunderbar Empfehlung: Auf jeden Fall lesen! „dass vergeben der einzige Weg war, wie wir im Labyrinth überleben konnten.“ (Miles Halter)

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  • John Green - Eine wie Alaska

    Eine wie Alaska

    Chrissy87

    22. December 2017 um 15:26

    Miles ist nicht gerade begeistert als seine Eltern ihm eröffnen von nun an auf ein Internat zu gehen. Doch schneller als gedacht findet er Freunde, darunter auch Alaska. Miles verliebt sich sofort in das geheimnisvolle Mädchen, doch diese ist nicht so leicht zu durchschauen. Doch dann geschieht ein Unglück und nichts ist mehr wie es war.An sich war die Geschichte echt gut. Der Autor hat auf zu viel Gefühlsduselei verzichtet und eine sehr reale Geschichte erschaffen, die vielleicht an manchen Stellen etwas überzeichnet war (in einem positiven Sinne).Für meinen persönlichen Geschmack war sie mir allerdings etwas zu schwermütig.

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  • Inkarnation einer Tragikomödie

    Eine wie Alaska

    Lana

    01. December 2017 um 16:19

    Ich bin jemand der Bücher sehr gerne mehrmals liest. Ich mag es zu wissen, wie eine Geschichte ausgeht. Ich habe "Looking for Alaska" bestimmt schon an die zehn Mal gelesen. Manchmal schlage ich das Buch auch einfach nur an meinen Lieblingsstellen auf um mir durch den wunderbaren Humor ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu lassen. Gleichzeitig ist dieses Buch auch eine unglaublich traurige coming-of-age Geschichte. Ab der ersten Seite hat man das ungute Gefühl, dass gleich irgendwas passieren wird. Trotzdem lacht man weiter laut und vergisst dieses unschöne Gefühl. Bis zu dem Punkt im Buch wo sich die Vorahnung bewahrheitet und man am liebsten nicht mehr weiterlesen möchte und es vor Tränen im Gesicht auch kaum kann. Trotzdem habe ich am Ende des Buches gelacht. Mit leicht geröteten Augen, aber trotzdem. Das Buch ist für mich ein Meisterwerk. Die Charaktere sind einem ab der ersten Seite vertraut. Sie sind so natürlich, so normal. Viele Zitate des Buches möchte man am liebsten gleich auf Zettel schreiben und ganze Wände damit tapezieren. Durch "Looking for Alaska" habe ich John Green kennengelernt und alles vom ihm geschriebene danach verschlungen. Bis heute ist dies jedoch mein liebstes Bucg von ihm.

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  • Tolle Charaktere, mittemäßige Story

    Eine wie Alaska

    rapunzelbooks

    26. November 2017 um 12:15

    Miles ist 16 und sein Leben ist stinknormal. Weder hat er was mit Mädchen zu tun, noch hat er wirkliche Freunde- nur vielleicht zwei drei Theatergruppen Leute mit denen er mal ein paar Worte gewechselt hat. Das einzige, was er wirklich gut kann, sind die letzten Worte von wichtigen Menschen auswendig. Doch dann beschließt er sich auf ein Internat in Alabama zu gehen und das bisher ziemlich langweilige Leben wird auf einen Schlag ziemlich interessant. Zum ersten Mal im Leben hat er wirkliche Freunde. Und dann ist da auch noch Alaska -quirlig, plappernd, sexy und rätselhaft. Wer mit ihr befreundet ist, ist immer einem Schulverweis nahe. Alaska liebt Gedichte, nächtliche Gespräche und Streiche. Als Miles sie zum ersten Mal sieht, ist es um ihn geschehen. Die Liebe schlägt in seinem Leben wie eine Bombe. Doch dann geschieht etwas Schlimmes. Und nichts ist mehr so, wie es mal war. Meine Meinung zum Buch: Ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet, doch was ich bekam, war etwas ganz anderes. Die Charaktere waren einzigartig- vor allem Alaska mit ihren vielen Rätseln und Geheimnissen. Und obwohl das Buch echt toll geschrieben war und einen auch sehr berühren konnte, bin ich der Meinung, dass es sich zwischendurch unglaublich langgezogen hat. Da die erste Hälfte des Buches sich zu einem Ereignis hinarbeitet, was mit Kapitelnamen wie ‚Einhundertzwanzig Tage vorher‘ gezeigt wird, wartet man die ganze Zeit bis zu dem Ereignis, und kann das Buch nicht richtig genießen. Die Geschichte nach dem Ereignis (‚Achtundzwanzig Tage nachher‘) besteht also hauptsächlich darin, das Ereignis immer und immer wieder von neuem zu Verarbeiten. Ich bin also nicht so begeistert wie viele andere von dem Buch, mich konnten andere Bücher des Autors mehr überzeugen. Trotzdem haben mich die Charaktere auf irgendeine Weise fasziniert und mich die Geschichte mitfühlen lassen. Ich gebe schlussendlich 3 von 5 Sternen. Ich empfehle das Buch allen, die sich gerne von einer Geschichte über die erste, große, wie eine Bombe eingeschlagene Liebe mitreißen lassen.

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  • Unfassbar gut

    Eine wie Alaska

    Clara_Steffen

    29. September 2017 um 19:58

    Das Buch ist mitreißend geschrieben. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen. Dank seiner Wendungen verliert das Buch an keiner Stelle seine Spannung. Jedoch finde ich persönlich, dass das Buch eher für Jugendliche ab 16-17 Jahre geeignet ist. Da es sich eher um ein "härteres" Thema handelt.

  • Ganz viel Liebe für dieses Buch, die Charaktere und den Autor

    Eine wie Alaska

    knicklichtregen

    24. August 2017 um 18:47

    Ich habe mich anfangs ein bisschen geweigert, dass Buch zu lesen oder irgendetwas von John Green anzufassen, da mir der Hype darum einfach zu viel und zu anstrengend war, als dass ich mich da hinein begeben wollte. Doch dann habe ich's doch getan und bereue es kein Stück. Tatsächlich fällt es mir normalerweise recht schwer, mich mit fiktiven Charakteren zu identifizieren und nehme sie normalerweise so wie sie sind - als fiktiv. Doch bei Miles war das irgendwie anders. Wir sind beide kleine Nerds (auch wenn sich seine Nerdigkeit auf letzte Worte und meine auf Harry Potter und andere Bücher bezieht), haben nicht den größten Freundeskreis und auch nicht die leichteste Zeit mit Aufmerksamkeit in der Schule, sind beide auf der Suche nach ihrer Bestimmung (oder wie Miles es nennt The Great Perhaps) und haben mit psychischen Problemen in unserem Freundeskreis zu kämpfen. Bei aller Ähnlichkeit wirkt Pummel auch noch total unschuldig, unwissend und verpeilt, sodass man ihn einfach ins Herz schließen und beschützen muss. Und dann ist da Alaska, uff. Wo sich die See bricht - kein anderer Name wäre für diesen Wirbelsturm eines Mädchens angemessener. Sie ist stürmisch, klug, schön und unberechenbar, heckt die besten Streiche aus, startet die besten Aktionen und führt die lebhaftesten und philosophischsten Diskussionen, lebt, liebt und liest am intensivsten unnd leidet doch auch am meisten. Kein Wunder, dass Miles in ihren Bann geschlagen wird und sich langsam aber sich in ihr verliert. Trotzdem wird dem Leser die Beziehung nicht aufgedrängt, sondern sie entwickelt sich langsam als Freundschaft und wird langsam aber sicher tiefer und wichtiger für die beiden. Die Kapitel sind in zwei verschiedene Kategorien aufgebaut - einmal Vorher und einmal Nacher. So begleiten wir Miles Tag für Tag bei dem Countdown zu diesem einen Ereignis, das ich gerne für immer vor mir hergeschoben hätte, wenn ich in der Lage gewesen wäre, das Buch überhaupt mal aus der Hand zu legen. Je näher ich dem letzten Tag vorher kam, desto nervöser und angespannter wurde ich, was durch John's unfassbar angenehmen Schreibstil nur noch verstärkt wurde. Ich hatte zwar vorab ein bisschen Angst, wie das Buch mit Depressionen und Trauer umgehen wird, wurde allerdings echt positiv überrascht, da wirklich jeder Aspekt der tiefen Verzweiflung, der Schuldgefühle, der Traurigkeit und der Angst einzufangen, in Worten festzuhalten und damit eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen. Kurz gesagt: Ich bin heillos begeistert von dem Buch, auch nach 50 Mal lesen.

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  • Alaska ist faszinierend!

    Eine wie Alaska

    piapuella

    15. August 2017 um 11:42


    Zu Ende muss man sich leider etwas durch das Buch quälen, doch vor allem bis über die Hälfte ist es ein wundervoll geschriebenes Buch, mit einer Protagonistin, die wirklich einzigartig, besonders und bewundernswert ist, sodass ich mir manchmal wünsche, ich wäre wie Alaska ;)
    Die Geschichte wechselt ernsthafte und humorvolle Parts super ab und lernen tut man auch noch was! :)

  • Alaska, ein "besonderes" Mädchen

    Eine wie Alaska

    Larika

    11. August 2017 um 10:58

    Alaska ist ein besonderes Mädchen mit vielen Facetten. Sie ist geheimnisvoll und unberechenbar und zeichnet sich durch ihre sprunghafte Art aus. Am Anfang fand ich sie furchtbar, aber im Laufe der Geschichte, wurde sie mir immer sympathischer.Im Internat treffen viele Charaktere aufeinander, die es miteinander aushalten müssen, was nicht immer einfach ist, besonders, mit einer wie Alaska. Die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren, insbesondere die von Miles, ist gut herausgearbeitet, man lacht, leidet und weint mit ihnen.Das Buch macht Mut und beschreibt, wie Jugendliche aus einem schweren Schicksalsschlag das beste machen, was mich sehr berührt hat und von einem sehr guten Schreibstil zeugt.

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    • 2
  • Ein gutes Buch

    Eine wie Alaska

    Jisbon

    06. August 2017 um 16:15

    Es fällt mir schwer, meine Meinung zu "Eine wie Alaska" in Worte zu fassen. Ich fand das Buch auf jeden Fall gut. Es lässt sich gut lesen, die sehr unterschiedlichen Charaktere sind interessant (jedoch auch stereotypisch) und gerade das Innenleben von Miles, dem Ich-Erzähler, ist lebendig dargestellt und die Gefühle, die er erlebt, wirken echt und real, sie sind beinahe greifbar.Lange passiert nicht wirklich viel, allerdings ist die Geschichte, obwohl die Figuren nur zur Schule gehen, miteinander abhängen und sich unterhalten, keinesfalls langweilig. Dies liegt unter anderem daran, dass man als Leser neugierig darauf ist, auf welches Ereignis die Kapitel herunterzählen. Zudem ist Alaska ein geheimnisvoller, unberechenbarer, sehr spezieller Charakter, der gerne Risiken eingeht und über den man mehr erfahren möchte. Ich weiß nicht, ob ich sie sympathisch finden würde. Ihre Art wäre mir glaube ich zu anstrengend, aber als Figur ist sie interessant.Einige Szenen haben mich die Augen verdrehen lassen, aber dass Teenager wie Miles, seine Freunde und vor allem Alaska sich so... dramatisch verhalten, hat mich insgesamt nicht gestört. Dafür wurden Themen wie die erste Liebe gut verarbeitet und die Entwicklungen nach dem Ereignis enthalten ebenfalls eine wichtige Botschaft für Jugendliche (und Erwachsene). Es geht weiter, egal was passiert.Ich muss sagen, dass das Ereignis an sich mich nicht wirklich berührt hat, die Reaktion der Charaktere dagegen schon. Green hat sie sehr eindringlich beschrieben und geht schonungslos, aber einfühlsam mit allen Konsequenzen um; auch das Rätsel, das gelöst werden muss (gelöst werden will?) war interessant und ich mochte, wie er damit umgegangen ist. Gut fand ich auch, dass trotz der eher ernsten Themen der Humor nicht zu kurz kam und der Autor die Balance gehalten hat, sodass das Buch nie deprimierend wurde, aber auch die Geschehnisse und ihre Bedeutung nicht heruntergespielt wurden."Eine wie Alaska" bekommt von mir 4 Sterne. Es ist ein gutes Buch, das mich fesseln konnte.

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  • Keine Empfehlung

    Eine wie Alaska

    pia_h

    29. July 2017 um 18:39

    Ich habe das Buch vor kurzem einer Freundin ausgeliehen, die es unbedingt lesen wollte & sie war genauso enttäuscht wie ich, dabei ist sie noch nicht einmal fertig mit Lesen. Man ist einfach zu unmotiviert weiterzulesen, weil es keinerlei Interesse gibt weiterzublättern. Definitiv kein Pageturner. Obwohl ich John Green sonst eigentlich liebe, war ich wirklich verzweifelt. Den Rezensionen hier zu urteilen, ist das Buch der Hammer und ich kenne auch viele die es als ihr Lieblingsbuch bezeichnen. Noch nie habe ich auch nur ein schlechtes Wort darüber gehört. Doch als ich es gelesen habe, sind mir die Schuppen von den Augen gefallen. Die Geschichte spricht mich nicht an. Nichts an diesem Buch spricht mich auch nur irgendwie an. 

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