Paper Towns

von John Green 
4,1 Sterne bei407 Bewertungen
Paper Towns
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Positiv (307):
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Eine wunderschöne, witzige und packende Geschichte. In meinen Augen John Greens bestes Buch.

Kritisch (22):
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Ich habe mich selten bei einem Buch so gelangweilt und musste mich wirklich bis zum Ende durchquälen. Ich verstehe den Hype überhaupt nicht.

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Inhaltsangabe zu "Paper Towns"

After their all-nighter ends and a new day breaks, Q arrives at school to discover that Margo Roth Spiegelman from afar and always an enigma, has now become a mystery. She has disappeared. Q soon learns that there are clues in her disappearance ...and they are for him.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781408806593
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Bloomsbury Publishing Plc
Erscheinungsdatum:27.04.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.1001 bei Brilliance Corporation erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    anenas avatar
    anenavor 6 Monaten
    Übers Erwachsenwerden und Freundschaft

    Mir gefiel der erste und der letzte Teil des Buches sehr gut. Im ersten Teil schildert der Teenager-Erzähler Quentin eine Nacht mit seiner gleichaltrigen Nachbarin Margo, in der sie verschiedenen Leuten Streiche spielen. Das war zuweilen spannend und lustig. Den Mittelteil, in dem Quentin auf der Suche nach der verschwundenen Margo ist, fand ich langatmig und langweilig. Der Schluss versöhnte etwas. Insgesamt fand ich aber die Personen etwas flach und nicht sehr überzeugend.  Das Buch erinnerte mich stark an Greens Buch Looking for Alaska, das ich aber wesentlich besser fand.

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    Maggi90s avatar
    Maggi90vor einem Jahr
    Ganz nett aber das gewisse Etwas fehlte

    Quentin und Margo sind Nachbarn.
    Als Kinder haben sie ab und an Zeit miteinander verbracht. Als sie damals die Leiche eines Selbstmörders finden zeigt sich bereits, wie verschieden die beiden sind.
    Quentin hält Abstand, will gehen und jemanden holen. Margo tritt näher heran, untersucht die Szenerie und wundert sich was wohl passiert ist.

    Auch als Teenager sind die beiden grundverschieden. Quentin "Q" Jacobsen ist relativ normal. Er macht seinen Eltern keinen Ärger, verbringt seine Zeit hauptsächlich mit seinen Freunden Ben und Rader vor dem PC und ist auch sonst nicht sehr auffällig.
    Ganz anders Margo. Sie ist beliebt, cool und vor allem eigensinnig.
    Seit ihrer Kindheit hatte Quentin nichts mehr mit Margo zu tun, weshalb er sich mehr als wundert, als sie eines Nachts vor seinem Fenster steht und ihn auffordert sie durch die Stadt zu fahren, da sie noch etwas zu erledigen hätte.

    Quentin und Margo erleben eine außergewöhnliche Nacht in der Margo an einigen ihrer "Freunde" Rache verübt und Quentin überredet mit ihr in einen Sea World Park einzubrechen.
    Quentin fühlt sich ihr wieder näher hat das Gefühl, nach all den Jahren der heimlichenund vermeindlich unerwiederten Liebe zu ihr, vielleicht endlich eine Chance bei zu haben.
    Nach der Vertrautheit die er an diesem Abend empfindet ist er natürlich überrascht als Margo am nächsten Tag plötzlich verschwunden ist.
    Ihre Eltern haben kein Interesse daran nach ihr zu suchen, da Margo bereits mehrfach weggelaufen ist und auch die Polizei greift nicht ein, da Margo bereits volljährig ist.
    Einzig Quetin scheint Interesse daran zu haben sie wieder zu finden und sucht nach Hinweisen die sie hinterlassen haben muss. Wie sie es immer getan hat, wenn sie weggelaufen ist.
    Quentins Freunde, Ben und Radar, werden bald in die Suche mit einbezogen und auch Lacey, eine von Margos Freundinnen, gesellt sich bald zu der Gruppe dazu.
    Gemeinsam beginnen sie die Suche nach Margo.

    Ich hatte mir von dem Buch viel erhofft, da mir "The Fault in our Stars" so unfassbar gut gefallen hat, aber leider blieb dieses besondere Gefühl aus.
    Das Buch liefert interessante Ansätze die teilweise leider nicht ganz weiter gedacht werden.
    Quentin findet bei der Suche nach Margo mehr zu sich, lernt sich selber besser kennen und zu akzeptieren aber diese Entwicklung wird meiner Meinung nach nicht genug vertieft und hervorgehoben.
    Irgendwie fehlte mir da so Schlüsselmoment.
    Das Ende gefällt mir gut gut und bietet einen guten Abschluss für die Geschichte zwischen Margo und Quentin, lediglich der Weg dorthin wirkte recht holprig.

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    teekannes avatar
    teekannevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: gut geschrieben - keine typische Liebesgeschichte - gefiel mir sehr gut :)
    Paper Towns - Spurensuche einmal anders

    Mir gefällt die Schreibweise von John Green sehr gut. Dieses Buch hat jedoch einen ganz eigenen Charme. Es geht nämlich nicht um eine 0-8-15 - Liebesgeschichte sondern vielmehr um die Freundschaft zwischen den Personen.

    Zum Inhalt: Die allseits beliebte Margo und der unscheinbare Quentin sind Nachbarn. Eines Abends steht Margo im Zimmer von Quentin und will etwas Unternehmen. Am nächsten Tag ist sie spurlos verschwunden und Quentin sieht es als seine Pflicht an sie zu suchen. Gemeinsam mit Freunden tritt er die Rätselsuche an und versucht Margos Hinweise zu deuten.

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    LaKaros avatar
    LaKarovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht nur das Mysterium um Margo, sondern ein größeres um Identität und Wahrnehmung. Trotzdem kein Fünf Sterne-Buch
    Paper Towns - Margos Spuren

    Vorneweg: Ich gebe diesem Buch 3+ Sterne. Etwas besser als drei Sterne ist es schon, aber zu vier aufrunden kann ichs einfach nicht. Dazu hab ich zu viele Probleme mit dem Buch.

    Margo und Quentin waren als Kinder befreundet, aber dann wurde aus ihr das beliebteste Mädchen der Schule und er landete am anderen Ende der Nahrungskette. Sie reden nicht mehr miteinander, aber Quentin himmelt sie trotzdem nach wie vor an. Eines Tages steht Margo vor seinem Fenster und sie verbringen eine Nacht voller Adrenalin. Am nächsten Tag ist Margo verschwunden. Sie ist weggelaufen, und Quentin will sie wieder finden.

    Achtung, diese Rezension enthält Spoiler.


    Was mir gut gefallen hat:
    John Green ist wahrscheinlich DER Jugendbuchautor unserer Zeit schlechthin. Sein Schreibstil ist locker und flüssig, und er übertreibt es nicht zu sehr in dem Bemühen, jugendlich zu klingen. Seine Geschichten beschäftigen sich mit aktuellen Jugendproblemen, aber das sollte ihm bei aller Fairness auch nicht allzu hoch angerechnet werden, denn das machen Jugendbuchautoren nunmal so.
    Der letzte Part mit dem Road Trip war der unterhaltsamste und auch der am schnellsten lesbare, aufgrund der Aufteilung in kurze "Stundenkapitel". 
    Ben und Radar, Qs beste Freunde, sind gut ausgearbeitete Charaktere und die verbalen Battles, die sie sich gelegentlich liefern, sind zugegebenermaßen ziemlich witzig.


    Was mir nicht gefallen hat:
    Ich finde Quentin blöd.
    Am Anfang konnte ich noch nachvollziehen, warum er Margo suchen geht, aber nach einer Weile wurde es einfach unverständlich, und ich fragte mich immer wieder warum er sich so viel Mühe gibt. Seine ganze Obsession - ja, er ist total besessen von ihr. Warum? 
    Weil er in die Idee von Margo verliebt ist, ohne sie selbst wirklich zu kennen.
    Das ist auch die ganze Message des Buches, aber mich wundert es einfach extrem, dass er so lange gebraucht hat, bis ihm das aufgefallen ist. Auf den letzten paar Seiten. 
    Ich fühlte mich als Leser seit ihrem Verschwinden permanent so, als wüsste ich mehr über Margo als Quentin, während er Dinge über sie herausfindet.
    Vielleicht hat mich das bloß so geärgert, weil ich diese Lektion, die das Buch erteilen soll (kein Mensch ist mehr als nur ein Mensch, und man kann Menschen lange kennen ohne sie wirklich zu kennen, man sieht in den Menschen oft etwas anderes als sie tatsächlich sind) schon sozusagen vor Quentin gelernt habe. 
    Daher meine Vermutung, dass dieses Buch jüngeren Lesern, die das eben noch erfahren müssen, besser gefällt als mir persönlich. 

    Das Ende hat mir auch nicht wirklich gefallen. Die meisten, die das Ende nicht mochten, stört Margos ungehobeltes Verhalten. Ich muss sagen, ich finde Quentin und Margo verhalten sich beide überaus dämlich und mich hat es richtig sauer gemacht, dass sie sich am Ende geküsst haben. Das passt nicht zu all dem, was davor passiert ist. Und PLÖTZLICH sieht Quentin die wahre Margo - wo ist sie denn? In dem Moment, als sie sich geküsst haben, war sie für mich die selbe Margo, die von zu Hause weggerannt ist. Hab nur ich sie, diese andere Margo, in dem Moment nicht gesehen? Weil ich einen anderen Spiegel habe? Durch ein anderes Fenster schaue? 
    Ich denke einfach, sie hätten sich zu Ende nicht küssen sollen, es passt nicht zu den Geschehnissen davor. Es kommt mir eher vor wie ein "Ich schreibe ein Buch über eine Jugendliebe... sie müssen sich küssen!"-Ende, damit die Fans nicht sauer werden.

    Was ich außerdem auch noch ganz schrecklich fand und auch mit der Grund war, warum ich unmöglich vier Sterne geben kann, ist bei dem Road Trip zu Ende hin passiert.
    Jedes Road Trip-Buch braucht so einen, und das hat mich furchtbar, furchtbar geärgert. Es hat nichts zur Geschichte beigetragen, aber er musste eben rein, weil... Road Trip-Buch! 
    Mich hat die Darstellung des Unfalls richtig, richtig geärgert, ich hab beim Lesen sogar ein paar Sätze übersprungen, weil es mich so geärgert hat. Da bin ich ein bisschen empfindlich.

    Fazit: Bei der Rezension habe ich mich jetzt vor allem auf das konzentriert, was ich nicht gut fand. Allgemein finde ich es... okay. Ich finde es toll, dass das Thema Eigen- und Fremdwahrnehmung so intensiv in einem Jugendbuch verarbeitet wurde, und den Rahmen in dem das Thema aufgegriffen wird halte ich für eine gute Idee. Aber ich habe einfach zu viele andere Probleme damit, vor allem mit Quentins obsessivem bishin zu nicht mehr nachvollziehbarem Verhalten.

    Kommentare: 6
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "ihh bestimmt ist das so eine typische Romanze"..
    "ihh bestimmt ist das so eine typische Romanze"..

    Das war mein erster Gedanke als ich dieses Buch in der Hand hatte. Jedoch stimmt das überhaupt nicht. Ist dieses Buch langweilig ? Nein, überhaupt nicht. Nach paar Tagen war ich schon damit fertig. Würde ich es nochmal lesen ? Leider würde ich es nicht nochmal lesen.. Wenn man wie ich eigentlich nur Thriller ließt, ist es mal schön etwas anderes zu lesen. Allerdings muss ich das nicht nochmal lesen.

    Trotzdem ist es ein sehr spannendes Buch! Auf jeden Fall besser als der Film.. Was sagt Ihr dazu ?

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    glitterregens avatar
    glitterregenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: *-* in der originalversion noch besser, da so der john-green-schreibstil besser zur geltung kommt. unbedingt lesen, aber finger weg vom film
    John Green, was will man mehr.

    Ich habe Paper Towns zuerst in der deutschen Fassung gelesen ("Margos Spuren"), danach haben wir das Buch in Englisch durchgenommen. Ich muss sagen, mir hat schon die deutsche Fassung sehr gut gefallen, doch man sollte unbedingt auch die Originalfassung lesen - dadurch hat man mehr von dem wunderbaren Schreibstil John Greens. Ich habe zwischendurch immer wieder Stellen markieren 'müssen', so gut ist sein Schreibstil! ;-) ^^ Bekannterweise wurde das Buch auch verfilmt, leider aber auf eine grottenschlechte Weise. Der Film ist eine extrem gekürzte & total teenie-/high school-mässige Version des Buches. Also lasst den Film besser sein & lest das Buch, ihr verpasst nichts! Das Buch hingegen hat volle 5 Sterne verdient, ich habe nichts Schlechtes daran finden können. Ich werde demnächst auch noch die restlichen John Green - Bücher lesen, sein Schreibstil ist es allemal wert!

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    D
    Dhanidhanavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr nettes Jugendbuch, dass einen lehrt, dass das Bild, das man sich von anderen Menschen macht nicht immer wahr ist.
    Roadtrip, Freundschaft, suchen und finden

    Nachdem ich die Filme Margos Spuren und The fault in our stars
    gesehen hatte, wurde in mir das Bedürfnis geweckt etwas von  John Green
    zu lesen, da meiner Meinung nach Bücher meist doch besser als die Filme
    sind.

    Ich bin sehr froh, dass ich mir das Buch zugelegt habe,
    jedoch bereue ich es ein bisschen, dass ich den Film zuerst gesehen
    habe.

    Also an die jenen unter euch, die weder Buch noch Film kennen: Buch zuerst!

    Durch
    den Film kannte ich die Handlung bereits, wodurch die schönen
    Textstellen (die man im Film nicht ganz so bewusst wahrnimmt) ein
    bisschen an Wirkung verloren haben.

    Im Buch geht es um einen
    Roadtrip, sich und andere zu suchen und zu finden, über
    Oberflächigketen, Ängste zu überwinden und um Freundschaft.

    Das Buch lehrt uns, dass Menschen oft anders sind, als wir sie uns ausmalen und oft durch uns idialisiert werden. In Wirklichkeit beschäftigt sich jeder von uns (mehr oder weniger) mit den gleichen Gedanken.

    Obwohl
    Margo mir zeitweise unsympathisch ist und mir egoistisch erschien,
    konnte ich mich dennoch mit ihr als Charakere identifizieren und habe
    sie letztendlich ins Herz geschlossen.

    Sowohl Quentin als auch Margo sind Charaktere die man mögen muss.

    Es gibt viel zu selten geheimnisvolle und starke weibliche Hauptcharaktere.

    Das
    Buch sticht bereits wie erwähnt durch seine Zitate hervor. Manche sind
    traurig, manche wiederum zum Lachen, andere regen zum Nachdenken an.

    "I am not saying that everything is survivable. Just taht everythin except the last thing is" (S. 227)

    Paper towns ist ein sehr nettes Jugendbuch, dass einen lehrt, dass das Bi-d, das man sich von anderen Menschen macht nicht immer wahr ist und meist mehr üner einen selber aussagt.

    Es war nicht das Beste Buch, dass ich je gelesen habe, dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen.

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    Soeren83s avatar
    Soeren83vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Quentin sucht Margo und glaubt sie am Ende gefunden und verstanden zu haben. Ohne Quentins rosarote Brille entpuppt sich Margo als unreif.
    Coming-of-age-Roman, ohne erwachsen zu werden

    Racheakt, Schnitzeljagd, Roadtrip: John Greens pfiffig geschriebener Coming-of-Age-Roman beginnt damit, dass Margo mit ihrem Jugendfreund Quentin vermeintlich untreuen und unfairen Schulkameraden in einer unvergesslichen Nacht böse Streiche spielt. Am nächsten Morgen ist Margo verschwunden - zum x-ten Mal - und es ist schnell nur noch Quentin, der sich um sie sorgt. Er schafft es, von Margo hinterlassene Spuren richtig zu deuten; letztlich ist es aber ein von Margo nicht beabsichtigter Hinweis, der ihn zu ihr führt. Dafür ist ein stundenlanger Roadtrip erforderlich, dem sich auch ein paar Freunde anschließen.

    John Green als Autor ist vom erzählerischen Ich Quentin Jacobsen zu trennen. Der junge Mann vermag Margos Davonlaufen, ihren Verzicht auf den High-School-Abschluss und das College, die Funkstille gegenüber ihrer Familie und die Unfähigkeit, sich in zurückgelassene Verwandte und Freunde hineinzuversetzen, zu verstehen. Jugendliche Leser können ihm möglicherweise folgen und das ist auch legitim. Erwachsene Leser dürften in Margo eher eine sprunghafte, selbstbezogene und unreife Person erkennen, die weitaus weniger vom Leben verstanden hat, als es scheint.

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    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hatte mir etwas mehr erhofft, aber dennoch gute Leistung
    Zu hohe Erwartungen ('Das Schicksal ist ein mieser Verräter' war einfach zu gut)

    Ich bin etwas enttäuschen von diesem Buch. Irgendwie hab ich mir mehr versprochen von.
    Trotzdem hab ich vier Sterne vergeben.
    Warum?
    Es ist sehr interessant, wie Quentin versucht Margo zu finden. Wie er alles daran setzt, um dieses Rätsel zu lösen.
    Aber dafür seinen Freunde vorwerfen, sie würden sich nicht kümmern, finde ich etwas übertrieben. Schließlich ist #AbschlussBall und Prüfungen stehen an. Aber Margo muss genau zu dieser Zeit verschwinden.
    Alles dreht sich nur noch um sie in Qs leben.
    Ich mochte die Schreibweise nicht ganz so sehr und war vom Ende etwas enttäuscht. Aber die Detektiv Arbeit von Quentin war beeindruckend.

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    kiraras avatar
    kiraravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Megastarker Anfang und super Road Trip! Da aber eine Autofahrt nicht so lange sein kann wie ein ganzes Buch, war der Mittelteil etwas zäh.
    unter den Jugendbüchern besonders

    Inhalt:
    Quentin, genannt Q, liebt Margo. Irgendwie schon seit immer. Von "weitem" schwärmt er für sie, weil er doch keine Chance hat die charakterstarke Margo für sich zu gewinnen. Bis sie eines nachts vor seinem Fenster erscheint und ihn zu ihrem Kompliezen für ihren unglaublich coolen Racheplan macht. Ab dann malt er sich Chancen aus, wäre sie nur am nächsten Tag nicht spurlos verschwunden. Die Eltern und die Polizei geben recht schnell die Suche auf, Quentin aber bleibt dran, denn er will die über "Paper Towns" philosophierende Margo unbedingt finden. Dabei erhält er Unterstützung von seinen zwei besten Freunden und dem Männerschwarm der Schule, die sich als doch gar nicht so große Tusi erweist.

    Eigene Meinung:
    John Green macht aus einer einfachen High-School-Gesichte etwas wirklich lesenswertes. Mit viel Humor, wirklich hinreisenden Formulierungen und Wortwitz erzählt er etwas ganz banales und macht es besonders. Dabei wirken seine Charaktere - und darunter besonders der Protagonist und sein Inneres - richtig lebendig, unterhaltsam und echt.
    Die Geschichte an sich war schwierig, denn sie ist eigentlich interessant, aber die aktionsreichen Szenen sind der Beginn mit der Einführung und Margos unglaublichen Racheaktionen und der Road Trip. Allerdings können beide nicht ewig andauern und somit das Buch füllen. Deshalb musste es einen Mittelteil geben, in dem Quentin sich überhaupt erst mal auf "Margos Spuren" (ein selten dämlicher Titel) begibt. Hier schwächelt es und wird etwas zäher, aber das ist eben auch dem Aufbau des Inhaltes geschuldet und Green versucht es geschickt zu überspielen, indem er Quentins innere Gedanken spielerisch in wirklich schöne Richtungen lenkt. Die sogenannten "Paper Towns" sind ein absolut schöner Gegenstand an sich und die philosophischen Gespinnste, die daraus entwickelt werden sind schön dargestellt.
    Das Ende dann, ist kein klassisches Happy End, aber - bis auf eine kleine Sache - völlig richtig geschlussfolgert. Ich finde genauso hat der Roman enden müssen.

    Schreibstil:
    Sehr stilvoll, jung, gut und leicht zu lesen und doch mit viel Wortspielen, Humor und großem Unterhaltungswert. Ich glaube, ich möchte mehr davon.

    Titel und Cover:
    Absolut toll gewählt! "Paper Towns" ist völlig zurecht der Titel und hat sogar eine doppelte Bedeutung. Das Cover passt richtig gut zur Geschichte. Dagegen ist die deutsche Version "Margos Spuren" eine absolute Beleidigung (übrigens auch das Cover mit den zwei dämlich schauenden Schauspielern, da könnte ich mich nur noch drüber aufregen). Schon allein deswegen habe ich mich geweigert es in Deutsch zu lesen. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Übersetzung es schafft dem Charm des Schreibstils im Original gerecht zu werden.

    Fazit:
    Einfach schön geschrieben und schön ausgedacht. Authentische und humorvolle Charaktere, ein Schuss phylosophische Gedanken. Ich habe etwas Interessantes über Landkarten gelernt und wurde gut unterhalten. Ein Jugendbuch, das ich auch Erwachsenen empfehlen kann.
    PS: In der englischen Version hat der Autor oder der Verlag noch Disskussionfragen für den Literatur- oder Sozialunterricht angehängt. Aber braucht es das? Manchmal muss man sich am Ende eines Buches einfach nur zurücklehnen dürfen ohne gleich mit soziologischen oder philosophischen Fragen auseinander zu setzen.

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