John Grisham Berufung

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Inhaltsangabe zu „Berufung“ von John Grisham

Leicht und handlich: Bestseller im Pocket Format • Kleines Format (11,3 x 9 cm) – gleiche Schriftgröße wie die Taschenbuchausgabe!

Fazit: Der Roman startet hervorragend mit einem brisanten Thema, welches John Grisham engagiert beschreibt und endet mit einer Anleitung für einen erfolgreichen Wahlkampf eines Richteramts im Staate Mississippi.

— Bellexr
Bellexr

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  • John Grisham's Berufung - naja

    Berufung
    INA80

    INA80

    Für mich war das Buch etwas langweilig. Keine Aktion und das Ende fand ich auch etwas enttäuschend. 

    • 2
    Floh

    Floh

    25. July 2014 um 09:20
  • Geld regiert

    Berufung
    carpe

    carpe

    28. February 2014 um 23:02

    Inhalt: In wenigen Minuten wird das Urteil der Jury erwartet. Nach einem monatelangen, nervenaufreibenden Prozess ist der Moment gekommen, auf den Jeannette Baker so lange gewartet hat. Die junge Frau hat alles verloren. Ihr kleiner Sohn und ihr Ehemann sind qualvoll an Krebs gestorben. Verantwortlich für ihren Tod ist Krane Chemical, davon ist Jeannette Baker überzeugt. Jahrelang hatte der Chemiekonzern hochgiftige Abfälle illegal entsorgt und damit das Trinkwasser der Region verseucht. Niemand hat die Kraft noch den Mut aufgebracht, den Kampf gegen den Chemieriesen mit seiner Armada von hoch bezahlten Anwälten aufzunehmen. Nur Jeannette Baker hat sich getraut. Als ihrer Klage stattgegeben und Krane Chemical zu 41 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt wird, ist die Sensation perfekt. Die Freude währt jedoch nur kurz. Angeführt von Firmenboss Carl Trudeau, geht der Chemiekonzern in Berufung. Um sein Unternehmen zu retten, ist Trudeau jedes Mittel recht. Es ist ein typisches Grisham-Buch, würde ich sagen. Viel "Fakten" und Zahlen, zumindest im zweiten Teil des Buches. Der erste Teil ist das spektakuläre Urteil. Der zweite, der sich ewig ziehende mit Unmengen von Zahlen und Namen von Firmen und Personen gespickte Teil und der dritte Teil .... ist das Ende. Und zwar ein so abruptes Ende, dass ich als Leser eigentlich ziemlich unbefriedigt aus dem Roman gegangen bin. Es bleiben jede Menge Fragen offen, was ich so von Grisham-Büchern nicht gewohnt bin. Mir stellt sich die Frage, gibt es zu diesem Buch einen zweiten Band? Es ist aber nirgends etwas davon vermerkt. Die vielen Charaktere bleiben sehr farblos in ihrer Beschreibung, was ich sehr schade finde. In dem Punkt ist der Roman auf alle Fälle ausbaufähig. Aber es zeigt wohl wieder, dass Herr Grisham nicht der Mann großer Gefühle, sondern eher der Fakten ist. Wer den "Grisham"schen Schreibstil gewohnt ist, wird mit dem Buch keine Probleme haben und es gut lesen können. Aber als "Einsteiger"-Buch ist es eher nicht zu empfehlen. Fazit: "Sein packendster Roman seit Jahren"- The New York Times ... dem kann ich so nicht zustimmen. Es wollte im ganzen Buch nicht wirklich Spannung aufkommen. Das Buch zeigt einfach nur, dass man mit Geld alles kriegen kann, was man möchte ... Money rules the world (oder so ähnlich)

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  • Ein großer Themenkomplex: die Juristenanklage, kritisches Richtersystem, Wahlmanipulation

    Berufung
    Callso

    Callso

    13. November 2013 um 13:21

    Ein zweigeteiltes Echo von mir. Mit knappen vier Sternen ist das Buch von mir einigermaßen anständig bewertet. Bei der fünften Lektüre eines Buches von John Grisham kommen mir zum ersten Mal leise Zweifel. Das Strickmuster von Grisham ist immer ähnlich und auch etwas durchschaubar. Aber Berufung ist schon ein sehr, sehr politisches Buch. Immer mehr sehe ich den US-Autor auch als Aufklärerer, als Hinweisgeber und als einer, der den mahndenden Finger erhebt und juristische Wunden und Grauzonen aufdeckt. Manchmal fehlt mir inzwischen die Leichtigkeit beim Lesen. Manchmal fehlt mir der Spannungfaktor und der so wichtige Unterhaltungsfaktor. In großen Zügen wird bei "Berufung" auch die Themen Spannung und Unterhaltung bedient, manchmal ist mir das Werk aber auch zu umständlich, zu umfassend und zu komplex. Ein Chemiefabrikant steht vor Gericht, weil bei der Beseitigung der Giftstoffe ein ganz Dorf schlimmste Auswirkungen zu spüren bekam. So geht es vor Gericht um zwei an Krebs verstorbene Menschen. Vor Gericht bekommen die Kläger 41 Millionen Dollar zugesprochen. Doch es geht in die Berufung und die wahre Story beginnt.... Danach folgt die lange Wahl des neuer Richters am obersten Gericht. Es geht in vielen Kapiteln um die Wahlmaschinerie, um Wahlmanipulation, um das richtige Marketing und die richtige Strategie. Die Story verliert sich dabei zu sehr im Wahlthema, auch wenn weiterhin der mega reiche CEO der Chemiefabrik als auch das klagende Anwaltpaar begleitet werden. Ein bißchen ist mir das Buch auch zu sehr schwarz-weiss. Der Unternehmer protzt im Reichtum, hingegen muss das Anwaltspaar später Insolvenz anmelden. Die Pastoren sind alle äußerst gläubig, und der Spieler im Spielscasino trinkt nur den stärksten Rum. Ein wenig viel der Klischees. Nun denn, irgendwo hat auch dieser Roman Spaß gemacht. Und irgendwo hat auch "Berufung" seine Daseinberchtigung. Auch wenn das "Denkmal" John Grisham bei mir ein klein wenig wackelt..

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  • Guter Schreibstil aber fehlende Spannung

    Berufung
    Thommy28

    Thommy28

    04. July 2013 um 16:19

    Klappentext: In wenigen Minuten wird das Urteil der Jury erwartet. Nach einem monatelangen, nervenaufreibenden Prozess ist der Moment gekommen, auf den Jeannette Baker so lange gewartet hat. Die junge Frau hat alles verloren. Ihr kleiner Sohn und ihr Ehemann sind qualvoll an Krebs gestorben. Verantwortlich für ihren Tod ist Krane Chemical, davon ist Jeannette Baker überzeugt. Jahrelang hatte der Chemiekonzern hochgiftige Abfälle illegal entsorgt und damit das Trinkwasser der Region verseucht. Niemand hat die Kraft noch den Mut aufgebracht, den Kampf gegen den Chemieriesen mit seiner Armada von hoch bezahlten Anwälten aufzunehmen. Nur Jeannette Baker hat sich getraut. Als ihrer Klage stattgegeben und Krane Chemical zu 41 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt wird, ist die Sensation perfekt. Die Freude währt jedoch nur kurz. Angeführt von Firmenboss Carl Trudeau, geht der Chemiekonzern in Berufung. Um sein Unternehmen zu retten, ist Trudeau jedes Mittel recht. Nun ja, ein richtiger Thriller ist das nicht. Eher schon ein typischer Grisham bei dem mal wieder die manchmal etwas obskuren amerikanischen Justizsysteme thematisiert werden. Gut und Böse sind wie immer scharf abgegrenzt (wie es im echten Leben nunmal nicht ist); aber es ist ja auch nur ein Roman. Die "Guten" sind hier die Anwälte - wobei die ja nun oft genug auch eher Aasgeier sind. Immerhin sind die Protagonisten gut herausgearbeitet, die eher unspannende Handlung weckt trotzdem Interesse;  der Schreibstil entschädigt aber für die fehlende Spannung.  "Sein packendester Roman seit Jahren", so bezeichnet die New York Times laut Umschlag den Roman. Das kann ich nicht bestätigen, für mich ist er nicht mehr als guter Durchschnitt.  

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    Bellexr

    Bellexr

    10. January 2013 um 11:11

    Die Macht des Geldes . Sie haben es tatsächlich geschafft. David hat sich gegen Goliath aufgelehnt und gewonnen. In dem kleinen Städtchen Bowmore, irgendwo in Mississippi, hatte der Chemiekonzern Krane Chemical die Abfälle seiner Fabrik illegal im Wald entsorgt. Hierdurch ist auf die Jahre hinweg das Grundwasser verseucht worden, die Einwohner sterben heute noch an Krebs. So auch der Mann und der kleine Sohn von Jeanette Baker. Doch die junge Frau hat sich gegen den Großkonzern gewehrt und geklagt. Zusammen mit dem Anwaltsehepaar Mary Grace und Wes Payton haben sie tatsächlich das schier Unmögliche geschafft: Das Gericht hat den Großkonzern auf 41 Mio $ Schadenersatz verklagt. Allerdings haben die Sieger nicht mit dem intriganten Firmenchef Carl Trudeau gerechnet, denn dieser geht in Berufung und er sorgt dafür, dass das Berufungsverfahren zu seinen Gunsten entscheiden wird, koste es was es wolle. . Die ersten rund 150 Seiten gestalten sich im vorliegenden Roman von John Grisham durchaus wieder gewohnt interessant, spannend und unterhaltsam. Man lernt die junge Jeanette Baker wie auch das Anwaltsehepaar Payton kennen, erfährt von ihren Problemen, von ihrem Leben mit dem verseuchten Grundwasser. Natürlich haben sich die Verantwortlichen jahrelang dagegen gesträubt zuzugeben, dass die erhöhten Krebserkrankungen im County durch den Chemiekonzern kommen. Erst durch den Druck der Öffentlichkeit erhält Bowmore nun eine regelmäßige externe Wasserversorgung, Kinder wachsen mit dem Bewusstsein auf, dass das Wasser aus den Leitungen krank macht und noch nicht einmal abgekocht für die Körperpflege verwendet werden darf, vom Trinken erst gar nicht zu reden. Diese Willkür und Überheblichkeit, mit der dieser Riesenkonzern einfach über Menschenleben geht, einen ganzen County vergiftet und allen Ernstes erwartet, damit ungeschoren davonzukommen, dass schildert John Grisham wieder sehr eindringlich. . Doch dann nimmt die Geschichte eine gravierende Wendung. Nicht mehr die Bewohner von Bowmore, die Klägerin Jeanette und das Anwaltspaar Payton stehen im Fokus, sondern der Autor legt ab jetzt für den Rest des Buches den Schwerpunkt klar auf den Wahlkampf eine neuen Richters im County. Denn der Konzernchef Carl Trudeau verspricht sich mit dem Wechsel des Richters sehr gute Chancen, das Berufungsverfahren zu gewinnen. Sollte dies nicht der Fall sein, wäre der Konzern bankrott. Somit werden ab sofort Kontakte geknüpft, ein passender biegsamer, konservativer, skandalfreier Anwalt gesucht, der publikumswirksam in den Medien für das Wahlamt des Richters aufgebaut werden kann und Gerüchte gegenüber der amtierenden Richterin werden entsprechend geschürt. Es fließen Unmengen von Geld in diesen Wahlkampf für den an allen Fäden gezogen wird, bis hoch nach Washington. . Das alles wirkt irgendwann nur noch langatmig, banal und uninteressant. Jedem ist klar, dass höhere Posten entsprechend vergeben werden, dass die richtigen Kontakte einiges bewirken können und das für Geld vieles bis alles möglich ist, es muss nur der Preis stimmen. Dies alles erklärt John Grisham bis in kleinste Detail und das ist mit der Zeit einfach nur noch absolut langweilig. Was mit Jeanette und den Bewohnern aus Bowmore geschieht, interessiert überhaupt nicht mehr. Die Charaktere, sei es der junge, engagierte Richteranwärter Rob Fisk, der über Leiche gehende Konzernchef Carl Trudeau oder der Wahlkampfmanager Zachary, sie alle wirken total farblos und austauschbar. Waren die Bewohner von Bowmore noch Menschen mit Ecken und Kanten, wie man es auch von John Grisham bei seinen Charakterzeichnungen gewohnt ist, so agieren die weiteren Figuren wie Statisten, gerade so, um einem Sachbuch eine persönliche Note zu geben. Denn so kommt das Buch einem bald vor, wie eine Anleitung zur Führung eines erfolgreichen Wahlkampfes und wie dieser endet, ist auch bald klar. . Fazit: Der Roman startet hervorragend mit einem brisanten Thema, welches John Grisham engagiert beschreibt und endet mit einer Anleitung für einen erfolgreichen Wahlkampf eines Richteramts im Staate Mississippi.

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    WildRose

    WildRose

    19. March 2012 um 16:29

    Meiner Meinung nach ein absolut genialer, düsterer und leider unglaublich wahrer Roman. Mich beschäftigt diese Geschichte Grishams einfach unglaublich - es ist tragisch, was auf der Welt alles passiert und wie skrupellos gewisse Menschen sind, wenn es um Macht und Geld geht. Leider sind große Konzerne oft alles andere als menschenfreundlich. John Grisham hat hier ein Werk vorgelegt, das man gelesen haben sollte!

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    vormi

    vormi

    30. December 2011 um 00:51

    Super! So liebe ich John Grisham.
    Endlich mal wieder einer seiner richtigen schönen, spannenden Justiz-Thriller.
    Ok, nicht ganz so rasant wie seine früheren Werke.
    Informativ, nachdenklich machend und politisch.
    Aber eben auch keine Dokumentation:-)

  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    scarlett-oh

    scarlett-oh

    23. December 2011 um 09:24

    Alle Achtung! wie Grisham es geschafft hat mit endlosem Aufzählen, wer mit wem, warum, irgendwann,wieviel..... einen Roman zusammen zu schustern (kann mann das sagen?). Seine ersten Romane " Die Jury, die Akte... waren genial. Dann iwurden seine Bücher immer schwächer, so das ich lange nichts mehr von ihm gelesen habe. Berufung war nocheinmal ein Versuch, der mich bestätigt: Entäuschend, der Klapptext war noch das Beste. Schade das Thema fand ich sehr interresant.

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    maronkusakabe

    maronkusakabe

    11. November 2011 um 14:07

    Ein sehr packender Krimi. Ich denke dieser Krimiroman, ist heute noch sehr präsent, denn nur Leute die Geld haben können sich alles so einrichten, wie es ihnen passt und haben jegliche MIttel dazu. Also für alle Grisham Fans und alle Krimifans empfehelenswert, denn der Roman ist sehr emotional und realitätsnah verfasst!

  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    Josef Rechabrom

    Josef Rechabrom

    08. October 2011 um 11:25

    Ein Chemiekonzern wird zu 41 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt, weil er jahrelang seinen hochgiftigen Müll einfach ins Erdreich gekippt hat, so dass mit der Zeit das Grundwasser verseucht wurde und etliche Menschen an Krebs starben. Diesen spektakulären Sieg einer kleinen Anwaltskanzlei will der Chemiekonzern nicht hinnehmen. Er geht in die Berufung und wendet fürderhin alle Tricks an, um das Urteil am Supreme Court von Mississippi zu kippen; Geld spielt dabei keine Rolle. Ein in gewohnt spannender Grisham-Manier erzählter Thriller. Obwohl der Autor angibt, dass Handlung und Personen frei erfunden sind, gibt er auch zu, dass an der Geschichte auch viel Wahres ist. Immerhin war Grisham einmal Mitglied des Repräsentantenhauses von Mississippi und weiß, wovon er schreibt. Alles in allem ein hochinteressanter Einblick in die Welt der Hochfinanz und die Methoden, mit denen sie sich Recht und Gesetz für ihre eigenen Interessen gefügig machen.

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    -nicole-

    -nicole-

    22. June 2011 um 16:40

    Die junge frau Jeanette Baker hat alles verloren. Ihr Mann und ihr kleiner Sohn sind qualvoll an Krebs gestorben. Sie macht den Chemiekonzern Krane Chemical Inc. für ihren Tod verantwortlich, da die Firma jahrelang hochgiftige Abfälle illegal entsorgt und somit das Trinkwasser der Stadt verseucht hat. Sie geht vor Gericht. Nach einem monatelangen Prozess fällt die Jury ihr Urteil: Krane Chemical wird zu 41 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Der Chemiekonzern geht mit Anführung von Firmenboss carl Trudeau in Berufung. Und damit nimmt eine Intrige ungeahnten Ausmaßes seinen Lauf... Sehr packender und spannender Justizthriller, wie man es von John Grisham gewohnt ist. Hat mich gefesselt und war überrascht über das Ende. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    quadrupes

    quadrupes

    13. March 2011 um 18:49

    Nachdem sich John Grisham in seinen letzten Romanen, durchaus erfolgreich, vielfach verschiedenen Formen der Belletristik zugewandt hat, kehrt er mit "Berufung" zu seinen Wurzeln, den Justiz- und Politthrillern, zurück. Jeannette Baker erstreitet mit Hilfe ihrer Anwälte vor Gericht in einem spektakulären Schadensersatzprozess ein Millionenurteil gegen einen der mächtigsten Konzerne der Vereinigten Staaten. Doch dieser akzeptiert den Richterspruch nicht und geht in Berufung. Um im Berufungsprozess ein Urteil zu seinen Gunsten zu erwirken, setzt er alle legalen und illegalen Mittel ein, um seine Ziele zu erreichen. Mit "Berufung" lehnt sich John Grisham stark an seine frühen Justizromane an, denen er seinen Aufstieg und Erfolg zu verdanken hat. Ihm gelingt es, ein packendes fiktives, aber dennoch nicht unrealistisches Szenario zu entwerfen, das dem interessierten Leser Einblicke in die komplizierte Welt der Lobbyisten vermittelt, in der die Grenzen zwischen Recht und Politik verschwimmen. Einzig und allein der Schluss des Romans hätte konsequenter zu Ende gedacht werden können. So aber lässt er immerhin genügend Raum für eigene Schlüsse und Gedanken.

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  • Frage zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    Hallo! Gestern ist mir beim Lesen ein Satz aufgefallen, der inhaltlich verdreht ist. (in etwa: "von den zwölf Vorsitzenden waren achtzehn anwesend") Da ich beruflich auch viel Korrekturlesen muss, fällt mir sowas (manchmal leider) oft auf und es juckt mich dann in den Fingern, darauf hinzuweisen. Weiß jemand von Euch, ob man sich für sowas an den herausgebenden Verlag wenden kann? Oder ist es jetzt, da das Buch ja eh schon lange verkauft wird, egal?

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    • 12
  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    Neala

    Neala

    12. July 2010 um 09:36

    Wieder ein erschreckend gutes Buch von John Grisham!!!!!! Ein Chemiekonzern hat Giftmüll in einer kleinen amerikanischen Stadt abgeladen und dort vergiftete dieser das Trinkwasser der Bewohner. Eine mutige Ehefrau und Mutter wagt es dein gigantischen Konzern zu verklagen und gewinnt...... Jedoch geht der Chemiekonzern in Berufung und die politische Schlammschlacht beginnt. Einer der berührendsten Romane von John Grisham indem er wieder einmal zeigt, dass Geld die Antwort auf alle Fragen ist. Ein sehr sehr trauriges Fazit, welches aber unsere doch so geprisene Zivilisation wiederspiegelt.

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  • Rezension zu "Berufung" von John Grisham

    Berufung
    wildfire

    wildfire

    30. March 2010 um 17:53

    ein volltreffer ! eins der besten bücher,mit einigen brisanten details.wenn es wirklich so "einfach"ist,wie beschrieben,mit dem einsatz von unmengen geld sein recht zu erkaufen,dann ist das rechtssystem wertlos.hier,im buch,kauft sich ein chemieunternehmen praktisch einen von langer hand vorher ausgesuchten gewählten richter um ein schadenersatzurteil zu kippen und leistet damit vorarbeit für andere ähnliche und zukünftige urteile.fazit:geurteilt wird nach bankkonto,wer keins hat,hat pech gehabt. zum schluß kommt eben dieser richter auch in die lage einen hersteller von sportartikeln zu verklagen,aber aufgrund seiner eigenen urteile nicht zu können.

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