Das Geständnis

von John Grisham 
4,2 Sterne bei126 Bewertungen
Das Geständnis
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milchis avatar

Mein "Liebster" Grisham!! Sehr Spannend!

REGlNAs avatar

top spannend! es wird sehr deutlich vor augen geführt, wie unmenschlich und schrecklich zweifelhaft die todesstrafe ist!

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Inhaltsangabe zu "Das Geständnis"

Schuldig für immer?
Ein Geständnis in letzter Sekunde steht am Anfang von John Grishams großem Roman. Travis Boyette, ein rechtskräftig verurteilter Sexualstraftäter, der mehr als sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hat, gesteht einen Mord, für den ein anderer verurteilt wurde: Donté Drumm. Dieser sitzt seit acht Jahren in der Todeszelle und soll in genau vier Tagen hingerichtet werden. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453409491
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.12.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.08.2011 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 5 Monaten
    die letzte Mahlzeit, der letzte Spaziergang, die letzten Worte...

    Travis Boyette erleichtert sein schlechtes Gewissen bei einem Pfarrer. Er gesteht ein Mord, für den ein anderer in der Todeszelle sitzt. Donté Drumm. In vier Tagen soll er hingerichtet werden.
    Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

    Ich liebe John Grisham und dieses Buch zeigt einmal mehr. Er kann es! Spannung pur, ein fantastischer Thriller der mich von der ersten Seite an gepackt hat, nicht mehr losliess bis auch die letzte Seite gefuttert war. Gut, ich hätte zum Schluss gerne von dem Autor gewusst, wie nahe an der Realität ist dieses Buch, aber sonst. Keinerlei Kritik die ich anbringen könnte. Das Buch hat einen spannungsgeladenen Inhalt, gehts doch darum, dass ein unschuldiger hingerichtet werden soll. Verurteilt, zum Tode. Kann es verhindert werden? Man liest mehrere Geschichten, einerseits die Geschichte um das Urteil, wie es zum Schuldspruch kam, die Geschichte um den wahren Täter, nebenbei die "religiöse" Geschichte um den Pfarrer, der vor der Herausforderung stand, Beichtgeheimnis brechen oder wahren? Und alles in allem zeigt das Buch auch auf, was die Todesstrafe auslösen kann. Vorallem ich als Leser bibberte immer mal wieder, wer ist nun wirklich der Täter, wurde Donté wirklich als Sündenbock, weil er schwarz ist, ausgesucht? Schliesslich wurde ein Teenager verschleppt, die Polizei stand unter Druck. Man wird wirklich hin und her geschleudert und weiss zum Schluss nur eines. Wem darf man trauen?

    Fazit: Ein grandioser Thriller der mich nicht mehr losliess. In einem Schwung musste ichs durchfuttern, konnte nicht mehr aufhören, war süchtig und gebannt. Immer wieder musste ich weiterlesen weil ich doch endlich wissen musste, wie gehts weiter, wie gehts aus? Wird er nun hingerichtet? Was für ein Lesegenuss, was für ein Leseerlebnis! 

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    L
    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...im Gericht...

    Dieser Thriller war wieder echt genial! Spannung und viel Action. Grisham lese ich immer wieder gerne! Auch diesen Thriller  kann man sehr empfehlen!!!

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    NinaMelchiors avatar
    NinaMelchiorvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Must-Read für jeden, der für die Todesstrafe ist. Mal sehen ob Ihr es danach auch noch seid! Unglaublich! Aufrüttelnd! Schockierend!
    Ein Must-Read für jeden der für die Todesstrafe ist. Mal sehen ob Ihr es danach auch noch seid!

    Viele von "uns" sind schnell dabei zu schreien: den sollte man ..., wenn etwas Schlimmes passiert, ein Mädchen getötet, ein Kind entführt oder missbraucht wird. Irgendwo verständlich. Klar. Und doch... Die Todesstrafe ist viel mehr als nur "zurückschlagen", "Gerechtigkeit wiederherstellen" oder "Vergeltung üben". Alle Aspekte berücksichtigt dieser spannende, packende Thriller von John Grisham.

    Der Roman ist wie immer 1A-geschrieben und recherchiert. Professionell, packend, sachlich. Einmal musste ich in der Mitte eine Weile eine Lesepause einlegen, weil mich dieser Roman so nach unten riss, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Erst einige Wochen später griff ich wieder danach und wollte wissen wie es ausgeht. Jetzt bin ich begeistert wie so viele Andere.

    Ein Mustread für alle die spannende Romane mögen!

    Kommentare: 1
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    Q
    quadrupesvor 4 Jahren
    Packend und mitreißend

    Seit acht Jahren sitzt Donté Drumm als verurteilter Mörder unschuldig in der Todeszelle des Bundesstaates Texas. In vier Tagen soll er hingerichtet werden. Zur gleichen Zeit sucht in Kansas ein Mann namens Travis Boyette den lutherischen Pfarrer Keith Schroeder auf und beichtet ihm, die Tat begangen zu haben, für die Donté Drumm schon bald mit dem Tod bestraft werden soll. Fortan versucht Schroeder, Boeyette davon zu überzeugen, den Mord gegenüber den Justizbehörden und der Öffentlichkeit zu gestehen. Doch Boyette schwankt zwischen Kooperation und Verweigerung. Wird es gelingen, die Hinrichtung im letzten Moment abzuwenden?

    John Grisham ist mit „Das Geständnis“ ein packender und mitreißender Justizthriller gelungen. Grisham versteht es - in Form eines spannenden Romans -, Fehler im us-amerikanischen Justizsystem darzustellen und dieses zugleich kritisch zu hinterfragen. Insofern kann für „Das Geständnis“ eine klare Leseempfehlung ausgesprochen werden.

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    reader2s avatar
    reader2vor 5 Jahren
    die Tatsache dass es so geschehen ist/sein könnte.....

    ....beelendet -  das Buch musste ich weglegen -  Hilflosigkeit, Traurigkeit und Agression machte sich breit.....................

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    PMthinkss avatar
    PMthinksvor 5 Jahren
    Ein Plädoyer gegen die Todesstrafe

    Inhalt:
    Topeka, Kansas: Reverend Keith Schroeder erhält Besuch vom kürzlich entlassenen Sexualstraftäter Travis Boyette. Was dieser ihm berichtet, erscheint unmöglich: vor 9 Jahren habe Boyette in Sloan, Texas, die 17jährige Nicole Yarber entführt, mehrfach missbraucht und anschließend umgebracht und vergraben. Doch ein anderer wurde für die Tat zum Tode verurteilt, der Schwarze Donté Drumm, die Hinrichtung findet in 4 Tagen in Texas statt. Mit diesem Geständnis beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

    Taschenbuch
    Seitenanzahl: 528
    Verlag: Dell
    Erscheinungsjahr: 2011
    Sprache: englisch

    Meine Meinung:
    Ein neuer Grisham, der unheimlich spannend klang – es war klar, dass ich ihn (wie die meisten anderen auch), haben musste. Und er sollte mein erster englischsprachiger Grisham werden.

    Das Thema Fehlurteile im Schatten der Todesstrafe ist natürlich sehr brisant, Unschuldige im Knast versauern zu lassen ist schon schlimm genug, aber einem unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen – eine grausame Vorstellung. Dieses Themas nimmt sich Grisham sanft, aber bestimmt an.

    Gefühlvoll zeigt er, wie es der Familie von Donté und auch ihm selbst ergeht, lässt aber gleichzeitig die Familie des Opfers nicht außen vor, die auch nach 9 Jahren keinen Frieden gefunden hat und voller Hass auf den Mörder ihrer Tochter blickt, fast davon aufgefressen wird. Es gab wirklich Szenen, bei denen ich schlucken musste, so nah ging es mir, wenn z.B. der Anwalt Flak seinen Mandanten in der letzten Stunde vor der Hinrichtung besucht oder aufgezählt wird, wie Donté die 9 Jahre in der Todeszelle verbrachte.

    Dem gegenüber der Kampf des Anwalts Robbie Flak, der sich nicht nur juristisch sondern auch emotional voll engagiert. Wenn er das System anprangert, in dem der Staatsanwalt und die Richterin ein Verhältnis hatten oder es eindeutige Hinweise gibt, dass das Geständnis Donté erzwungen wurde, dann wird man wütend. Sehr wütend.

    Was für ein System ist das, in dem jemand ohne Leiche, mit unter Druck erstandenen Geständnis (das kurz darauf natürlich widerrufen wurde) und mit geheimen Absprachen zum Tode verurteilt wird, nur weil 2-3 Leute meinen, dass die Person schuldig ist? Grauenhaftes Szenario, denn: wenn man einmal in dieser Situation ist, kommt man schwer wieder raus, und Grisham beweist, dass dies kein Klischee ist.

    Da ist es nur verständlich, dass man kein Mitleid mit dem kranken Täter Boyette hat, der tagelang seine Spielchen mit dem Reverend treibt und so Zeit vergeudet, die dringend gebraucht wird. Aber auch, dass er anfangs nicht ernst genommen wird, als jemand dargestellt wird, der nur Aufmerksamkeit will, ist erschreckend. Gibt es wirklich Personen, die versuchen, sich bei Hinrichtungen in den Mittelpunkt zu stellen?

    Die Rassenauseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen der Stadt Sloan wirken da auf mich ein wenig unpassend, unwichtig, auch etwas klischeehaft. Das Thema hatte er in „A Time to Kill“ schon, hier wirkt es überflüssig, fast ein bisschen störend, wenn auch das Opfer weiß und der mutmaßliche Täter schwarz war. Aber ich finde die Geschichte um Donté wichtig, die Ausschreitungen wirkten da fast, um ein bisschen "Action" hineinzubringen.

    Grisham ist ein spannender, aber auch trauriger und erschreckender Roman über die Todesstrafe gelungen, mit überzeugenden Charakteren, die man mag oder verabscheut. Er hat es geschafft, mich zu berühren und schlucken zu lassen, hat dabei aber nicht das ein oder andere Klischee ausgelassen. Grisham zeigt, was er kann und verbindet es mit seiner Ansicht über die Todesstrafe.

    Fazit:
    Ein Plädoyer gegen die Todesstrafe

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    Shunyas avatar
    Shunyavor 5 Jahren
    Geständnis in letzter Sekunde

    Damit hätte wohl niemand gerechnet, denn nur wenige Tage vor der Hinrichtung von Donté Drumm in Texas, gesteht ein älterer Mann namens Travis Boyette Keith Schroeder, einem Pastor der Lutheraner Kirche, dass Drumm unschuldig sei und er selbst den Mord an der 17jährigen Nicole Yarber zu verantworten hätte. Drumm hat also acht Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen und soll nun in nur vier Tagen für einen Mord hingerichtet werden, den er nicht begangen hat. Keith und seine Frau Dana gehen der Sache auf den Grund und stellen fest, dass Travis Boyette gar nicht mal so unrecht hat. Doch warum das plötzliche Geständnis? Wie sollen sie einen Unschuldigen Mann aus der Tötungszelle holen und was hat das alles für Konsequenzen für alle Beteiligten und das Hinrichtungssystem in Texas?

     

    Mal wieder hat John Grisham hier ein Buch erschaffen, das den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Charaktere hat er alle sehr interessant dargestellt und auch die Handlung weiß zu begeistern. Anfangs fing es noch recht gemächlich an, aber ehe man es sich versieht, ist man mitten drin in der Story, bangt um das Leben von Donté Drumm mit und ich finde Grisham hat diesmal sehr interessante Themen aufgegriffen mit der Todesstrafe insbesondere in Texas, womit er dem Leser zusätzlich noch ein wenig Material bietet, um darüber nachzudenken, ob Hinrichtungen wirklich so effizient sind und dem Rassismus, der interessant eingefädelt wurde. Gekonnt bringt Grisham die Spannung in seinem Roman rüber und setzt auch sein Wissen als Jurist ein. Das Ende ist überraschend und interessant gestaltet und hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und fand es wirklich sehr gelungen!

    Grisham Fans sollten ohnehin zugreifen, keine Frage, aber auch Leser, die sich für die Todesstrafe interessieren oder einfach nur mal ein spannendes Buch lesen wollen, in dem es um Intrigen, Justizirrtümer und einen Mord geht, sollten mal einen Blick riskieren.

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    Callsos avatar
    Callsovor 5 Jahren
    Juristischer Kampf mit der Todesstrafe

    Über 400 Seiten war das für mich ein höchst anständiges Buch. Spannend, gut erzählt und eine Geschichte, der man fast bedingungslos folgte.

    Doch dann war für mich die Geschichte erzählt. Die letzten 100 Seiten plätscherten für mich etwas dahin. Die eigentliche Story war erzählt die Luft war schon raus.

    So komme ich ingesamt nur auf 3 1/2 Sterne, denn insgesamt liest sich das Buch - gewohnt - stark und tut dem Gesamteindruck nur ein wenig Abbruch.

    Der aus dem Gefängnis entlassene Travis gesteht nach 9 Jahren ein Mord an der jungen Nicole. Doch für deren Mord sitzt seit der Tat der schwarze Donte im Todestrakt. DIe Hinrichtung des Unschuldigen steht bevor. EIn Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ein Geistlicher, ein energischer Anwalt und die Eltern des Opfers und des vermeintlichen Täters befinden sich derweil im Gefühlschaos.

    Das umstrittene Thema Todesstrafe findet zum Ende hin nahezu eine Diskussion, so dass es fast ein politisches Buch geworden ist. 

    Ansonsten hat John Grisham wieder mal eine erstklassige Juristenstory aus dem Hut gezaubert. Gerade die Schilderungen vom Verhör und die beklemmenden Szenen im Todestrakt hinterlassen im Buch einen gewichtigen Eindruck.

    WIe erwähnt: mir hätte ein Ende nach 400 Seiten auch gereicht...

     

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 5 Jahren
    Plädoyer gegen die Todesstrafe

    Der Klappentext ist ja hier auf Lovelybooks aufgeführt, ich erspare mir eine erneute Inhaltsangabe. Hier nur meine persönlichen Eindrücke:


    Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Todesstrafe. Die Einstellung des Autors in dieser Frage wird in dem Roman überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Er verfolgt sein Ziel, die Todesstrafe zu verteufeln sehr konsequent und erreicht dieses Ziel auch. Allerdings bedient er sich dabei einer heftigen Schatz-Weiß-Malerei, die mir denn doch zu weit ging. So sind die "Guten" überirdisch gut, wohingegen die negativ besetzten Rollen nur unsympatisch geschildert werden.
    Der Schreibstil ist wie immer sehr gut und auch die Spannung lässt nicht zu wünschen übrig. Wenn es nur danach ginge, wäre das Buch für mich ein 5-Sterne Top-Thriller. Wegen der zuvor erwähnten sehr scherenschnittartig gezeichneten Protagonisten kann ich aber leider nur 4 Sterne vergeben.   

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    Soerens avatar
    Soerenvor 5 Jahren
    Spannend und unter die Haut gehend

    Im Grunde genommen erzählt es die übliche Geschichte: Kurz vor der Vollstreckung der Todesstrafe gibt es plötzlich Hoffnung, die Unschuld des Inhaftierten beweisen zu können. So weit, so gut. Dank Grishams untrüglichem Talent fiebert man bei „Das Geständnis“ allerdings von Anfang an mit und verspürt denselben Groll gegen das fehlerhafte Justizsystem, wie die Protagonisten der Geschichte. Egal, ob bei Keith oder Robbie, mal bleibt die ganze Zeit über am Ball und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

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