John Grisham Das Geständnis

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Inhaltsangabe zu „Das Geständnis“ von John Grisham

Schuldig für immer? Ein Geständnis in letzter Sekunde steht am Anfang von John Grishams großem Roman. Travis Boyette, ein rechtskräftig verurteilter Sexualstraftäter, der mehr als sein halbes Leben hinter Gittern verbracht hat, gesteht einen Mord, für den ein anderer verurteilt wurde: Donté Drumm. Dieser sitzt seit acht Jahren in der Todeszelle und soll in genau vier Tagen hingerichtet werden. Ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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    Das Geständnis
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    17. June 2017 um 08:48

    Dieser Thriller war wieder echt genial! Spannung und viel Action. Grisham lese ich immer wieder gerne! Auch diesen Thriller  kann man sehr empfehlen!!!

  • Ein Must-Read für jeden der für die Todesstrafe ist. Mal sehen ob Ihr es danach auch noch seid!

    Das Geständnis
    NinaMelchior

    NinaMelchior

    Viele von "uns" sind schnell dabei zu schreien: den sollte man ..., wenn etwas Schlimmes passiert, ein Mädchen getötet, ein Kind entführt oder missbraucht wird. Irgendwo verständlich. Klar. Und doch... Die Todesstrafe ist viel mehr als nur "zurückschlagen", "Gerechtigkeit wiederherstellen" oder "Vergeltung üben". Alle Aspekte berücksichtigt dieser spannende, packende Thriller von John Grisham. Der Roman ist wie immer 1A-geschrieben und recherchiert. Professionell, packend, sachlich. Einmal musste ich in der Mitte eine Weile eine Lesepause einlegen, weil mich dieser Roman so nach unten riss, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Erst einige Wochen später griff ich wieder danach und wollte wissen wie es ausgeht. Jetzt bin ich begeistert wie so viele Andere. Ein Mustread für alle die spannende Romane mögen!

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    • 2
    AmberStClair

    AmberStClair

    22. March 2015 um 14:15
  • Packend und mitreißend

    Das Geständnis
    quadrupes

    quadrupes

    22. June 2014 um 18:45

    Seit acht Jahren sitzt Donté Drumm als verurteilter Mörder unschuldig in der Todeszelle des Bundesstaates Texas. In vier Tagen soll er hingerichtet werden. Zur gleichen Zeit sucht in Kansas ein Mann namens Travis Boyette den lutherischen Pfarrer Keith Schroeder auf und beichtet ihm, die Tat begangen zu haben, für die Donté Drumm schon bald mit dem Tod bestraft werden soll. Fortan versucht Schroeder, Boeyette davon zu überzeugen, den Mord gegenüber den Justizbehörden und der Öffentlichkeit zu gestehen. Doch Boyette schwankt zwischen Kooperation und Verweigerung. Wird es gelingen, die Hinrichtung im letzten Moment abzuwenden? John Grisham ist mit „Das Geständnis“ ein packender und mitreißender Justizthriller gelungen. Grisham versteht es - in Form eines spannenden Romans -, Fehler im us-amerikanischen Justizsystem darzustellen und dieses zugleich kritisch zu hinterfragen. Insofern kann für „Das Geständnis“ eine klare Leseempfehlung ausgesprochen werden.

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  • die Tatsache dass es so geschehen ist/sein könnte.....

    Das Geständnis
    reader2

    reader2

    02. March 2014 um 11:47

    ....beelendet -  das Buch musste ich weglegen -  Hilflosigkeit, Traurigkeit und Agression machte sich breit.....................

  • Ein Plädoyer gegen die Todesstrafe

    Das Geständnis
    PMthinks

    PMthinks

    13. December 2013 um 12:53

    Inhalt: Topeka, Kansas: Reverend Keith Schroeder erhält Besuch vom kürzlich entlassenen Sexualstraftäter Travis Boyette. Was dieser ihm berichtet, erscheint unmöglich: vor 9 Jahren habe Boyette in Sloan, Texas, die 17jährige Nicole Yarber entführt, mehrfach missbraucht und anschließend umgebracht und vergraben. Doch ein anderer wurde für die Tat zum Tode verurteilt, der Schwarze Donté Drumm, die Hinrichtung findet in 4 Tagen in Texas statt. Mit diesem Geständnis beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit... Taschenbuch Seitenanzahl: 528 Verlag: Dell Erscheinungsjahr: 2011 Sprache: englisch Meine Meinung: Ein neuer Grisham, der unheimlich spannend klang – es war klar, dass ich ihn (wie die meisten anderen auch), haben musste. Und er sollte mein erster englischsprachiger Grisham werden. Das Thema Fehlurteile im Schatten der Todesstrafe ist natürlich sehr brisant, Unschuldige im Knast versauern zu lassen ist schon schlimm genug, aber einem unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen – eine grausame Vorstellung. Dieses Themas nimmt sich Grisham sanft, aber bestimmt an. Gefühlvoll zeigt er, wie es der Familie von Donté und auch ihm selbst ergeht, lässt aber gleichzeitig die Familie des Opfers nicht außen vor, die auch nach 9 Jahren keinen Frieden gefunden hat und voller Hass auf den Mörder ihrer Tochter blickt, fast davon aufgefressen wird. Es gab wirklich Szenen, bei denen ich schlucken musste, so nah ging es mir, wenn z.B. der Anwalt Flak seinen Mandanten in der letzten Stunde vor der Hinrichtung besucht oder aufgezählt wird, wie Donté die 9 Jahre in der Todeszelle verbrachte. Dem gegenüber der Kampf des Anwalts Robbie Flak, der sich nicht nur juristisch sondern auch emotional voll engagiert. Wenn er das System anprangert, in dem der Staatsanwalt und die Richterin ein Verhältnis hatten oder es eindeutige Hinweise gibt, dass das Geständnis Donté erzwungen wurde, dann wird man wütend. Sehr wütend. Was für ein System ist das, in dem jemand ohne Leiche, mit unter Druck erstandenen Geständnis (das kurz darauf natürlich widerrufen wurde) und mit geheimen Absprachen zum Tode verurteilt wird, nur weil 2-3 Leute meinen, dass die Person schuldig ist? Grauenhaftes Szenario, denn: wenn man einmal in dieser Situation ist, kommt man schwer wieder raus, und Grisham beweist, dass dies kein Klischee ist. Da ist es nur verständlich, dass man kein Mitleid mit dem kranken Täter Boyette hat, der tagelang seine Spielchen mit dem Reverend treibt und so Zeit vergeudet, die dringend gebraucht wird. Aber auch, dass er anfangs nicht ernst genommen wird, als jemand dargestellt wird, der nur Aufmerksamkeit will, ist erschreckend. Gibt es wirklich Personen, die versuchen, sich bei Hinrichtungen in den Mittelpunkt zu stellen? Die Rassenauseinandersetzungen zwischen Weißen und Schwarzen der Stadt Sloan wirken da auf mich ein wenig unpassend, unwichtig, auch etwas klischeehaft. Das Thema hatte er in „A Time to Kill“ schon, hier wirkt es überflüssig, fast ein bisschen störend, wenn auch das Opfer weiß und der mutmaßliche Täter schwarz war. Aber ich finde die Geschichte um Donté wichtig, die Ausschreitungen wirkten da fast, um ein bisschen "Action" hineinzubringen. Grisham ist ein spannender, aber auch trauriger und erschreckender Roman über die Todesstrafe gelungen, mit überzeugenden Charakteren, die man mag oder verabscheut. Er hat es geschafft, mich zu berühren und schlucken zu lassen, hat dabei aber nicht das ein oder andere Klischee ausgelassen. Grisham zeigt, was er kann und verbindet es mit seiner Ansicht über die Todesstrafe. Fazit: Ein Plädoyer gegen die Todesstrafe

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  • Geständnis in letzter Sekunde

    Das Geständnis
    Shunya

    Shunya

    15. November 2013 um 13:04

    Damit hätte wohl niemand gerechnet, denn nur wenige Tage vor der Hinrichtung von Donté Drumm in Texas, gesteht ein älterer Mann namens Travis Boyette Keith Schroeder, einem Pastor der Lutheraner Kirche, dass Drumm unschuldig sei und er selbst den Mord an der 17jährigen Nicole Yarber zu verantworten hätte. Drumm hat also acht Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen und soll nun in nur vier Tagen für einen Mord hingerichtet werden, den er nicht begangen hat. Keith und seine Frau Dana gehen der Sache auf den Grund und stellen fest, dass Travis Boyette gar nicht mal so unrecht hat. Doch warum das plötzliche Geständnis? Wie sollen sie einen Unschuldigen Mann aus der Tötungszelle holen und was hat das alles für Konsequenzen für alle Beteiligten und das Hinrichtungssystem in Texas?   Mal wieder hat John Grisham hier ein Buch erschaffen, das den Leser sofort in seinen Bann zieht. Die Charaktere hat er alle sehr interessant dargestellt und auch die Handlung weiß zu begeistern. Anfangs fing es noch recht gemächlich an, aber ehe man es sich versieht, ist man mitten drin in der Story, bangt um das Leben von Donté Drumm mit und ich finde Grisham hat diesmal sehr interessante Themen aufgegriffen mit der Todesstrafe insbesondere in Texas, womit er dem Leser zusätzlich noch ein wenig Material bietet, um darüber nachzudenken, ob Hinrichtungen wirklich so effizient sind und dem Rassismus, der interessant eingefädelt wurde. Gekonnt bringt Grisham die Spannung in seinem Roman rüber und setzt auch sein Wissen als Jurist ein. Das Ende ist überraschend und interessant gestaltet und hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch in drei Tagen durchgelesen und fand es wirklich sehr gelungen! Grisham Fans sollten ohnehin zugreifen, keine Frage, aber auch Leser, die sich für die Todesstrafe interessieren oder einfach nur mal ein spannendes Buch lesen wollen, in dem es um Intrigen, Justizirrtümer und einen Mord geht, sollten mal einen Blick riskieren.

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  • Juristischer Kampf mit der Todesstrafe

    Das Geständnis
    Callso

    Callso

    28. October 2013 um 08:48

    Über 400 Seiten war das für mich ein höchst anständiges Buch. Spannend, gut erzählt und eine Geschichte, der man fast bedingungslos folgte. Doch dann war für mich die Geschichte erzählt. Die letzten 100 Seiten plätscherten für mich etwas dahin. Die eigentliche Story war erzählt die Luft war schon raus. So komme ich ingesamt nur auf 3 1/2 Sterne, denn insgesamt liest sich das Buch - gewohnt - stark und tut dem Gesamteindruck nur ein wenig Abbruch. Der aus dem Gefängnis entlassene Travis gesteht nach 9 Jahren ein Mord an der jungen Nicole. Doch für deren Mord sitzt seit der Tat der schwarze Donte im Todestrakt. DIe Hinrichtung des Unschuldigen steht bevor. EIn Wettlauf mit der Zeit beginnt. Ein Geistlicher, ein energischer Anwalt und die Eltern des Opfers und des vermeintlichen Täters befinden sich derweil im Gefühlschaos. Das umstrittene Thema Todesstrafe findet zum Ende hin nahezu eine Diskussion, so dass es fast ein politisches Buch geworden ist.  Ansonsten hat John Grisham wieder mal eine erstklassige Juristenstory aus dem Hut gezaubert. Gerade die Schilderungen vom Verhör und die beklemmenden Szenen im Todestrakt hinterlassen im Buch einen gewichtigen Eindruck. WIe erwähnt: mir hätte ein Ende nach 400 Seiten auch gereicht...  

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  • Plädoyer gegen die Todesstrafe

    Das Geständnis
    Thommy28

    Thommy28

    06. October 2013 um 15:46

    Der Klappentext ist ja hier auf Lovelybooks aufgeführt, ich erspare mir eine erneute Inhaltsangabe. Hier nur meine persönlichen Eindrücke: Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Todesstrafe. Die Einstellung des Autors in dieser Frage wird in dem Roman überdeutlich zum Ausdruck gebracht. Er verfolgt sein Ziel, die Todesstrafe zu verteufeln sehr konsequent und erreicht dieses Ziel auch. Allerdings bedient er sich dabei einer heftigen Schatz-Weiß-Malerei, die mir denn doch zu weit ging. So sind die "Guten" überirdisch gut, wohingegen die negativ besetzten Rollen nur unsympatisch geschildert werden. Der Schreibstil ist wie immer sehr gut und auch die Spannung lässt nicht zu wünschen übrig. Wenn es nur danach ginge, wäre das Buch für mich ein 5-Sterne Top-Thriller. Wegen der zuvor erwähnten sehr scherenschnittartig gezeichneten Protagonisten kann ich aber leider nur 4 Sterne vergeben.

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  • Spannend und unter die Haut gehend

    Das Geständnis
    Soeren

    Soeren

    27. July 2013 um 11:43

    Im Grunde genommen erzählt es die übliche Geschichte: Kurz vor der Vollstreckung der Todesstrafe gibt es plötzlich Hoffnung, die Unschuld des Inhaftierten beweisen zu können. So weit, so gut. Dank Grishams untrüglichem Talent fiebert man bei „Das Geständnis“ allerdings von Anfang an mit und verspürt denselben Groll gegen das fehlerhafte Justizsystem, wie die Protagonisten der Geschichte. Egal, ob bei Keith oder Robbie, mal bleibt die ganze Zeit über am Ball und hofft, dass sich doch noch alles zum Guten wendet.

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  • Wirkt lange nach

    Das Geständnis
    JaneSmith

    JaneSmith

    04. May 2013 um 11:19

    Es geht um einen zum Tode verurteilten jungen Mann, der seine Unschuld beteuert und einen Wettlauf mit den Mühlen des Staates Texas. Unglaublich guter Grisham, ich habe schon lange keinen mehr gelesen, aber der ist wirklich gut. Die Figuren sind unheimlich einprägsam, die Thematik ist sehr bewegend, jeder, der sich ab und an mit der Frage, Todesstrafe ja oder nein, befasst, sollte dieses Buch lesen. Brutal, was in Amerika möglich ist, das Buch ist keine reine Fiktion, die Story ist keine wahre Geschichte, aber es gibt sicher etliche ähnlich gelagerte Fälle. Die Endgültigkeit und das erbarmungslose Mahlen dieser Mühlen macht beim lesen wütend, traurig, nachdenklich und lies mich wieder wissen, wieso ich kein Amerikafan bin und auch niemals dort leben wollte. Was dort passieren kann, gerade in Texas, dem Paradebeispiel für einen Roman dieser Art, ist wahnsinn. Ich habe lange über das Buch nachgedacht, auch wenn ich gerade nicht gelesen habe und Donte Drumm ist definitiv eine Romanfigur, die ich nie wieder vergessen werde. Das Buch entwickelt sich easy zu einem Film im Kopf, in ein paar Jahren werde ich nicht mehr wissen, ob ich das Buch gelesen habe oder diese Story als Film gesehen habe, das ist für mich ein sicheres Zeichen, das der Autor das Buch & die Figuren perfekt ausgefeilt hat. Das Buch wirkt lange nach, auch wenn es "nur" ein Roman ist.

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    alasca

    alasca

    03. March 2013 um 02:25

    Grisham bezieht Stellung zur Todesstrafe: Keins seiner besten, aber für Grisham-Fans, wie ich einer bin, immer noch lesenswert.

  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    Ettenna

    Ettenna

    29. January 2013 um 17:44

    Das Buch ist wirklich sehr spannend und sehr bewegend geschrieben. Ich war bei einigen Passagen sehr ergriffen.. Ich find ein wirklich tolles Buch, dass mich auch nach dem Lesen noch einige Zeit beschäftigt und zum Nachdenken angeregt hat.

  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    vormi

    vormi

    18. January 2013 um 22:52

    Ein Buch, das erst ab 200 Seiten in Fahrt kommt, dann aber richtig... Und es macht sehr betroffen und nachdenklich. Was in einem Justizsystem wie in den Vereinigten Staaten alles möglich ist. Unfassbar. Und selbst wenn es eine ausgedachte Geschichte ist, kann das so oder ähnlich überall passieren. Echt erschreckend! Auf den ersten 200 Seiten hat das Buch mir ganz gut gefallen. Halt ein typischer John Grisham. Ich dachte, die Story wird noch etwas so hinplätschern und war mir relativ sicher, wie es ausgehen wird. Und dann ging es los wie in einer Achterbahn. Ich bin total begeistert und habe auch dieses Buch von dem Autoren sehr gerne gelesen!

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    batzn

    batzn

    13. October 2012 um 13:04

    Nach diesem Buch ist für mich das Thema Todesstrafe wider in den Sinn gekommen. Ganz besonders empört mich, das der beschriebene Fall kein erdachtes Scenario ist, sondern gang und gebe. Es gibt für mich nichts unmenschlicheres, als die Handhabung dieser Bestrafungsart. Die Figuren des Romans sind sehr gut zum Leben erweckt, der Gouverneur zum erwürgen.Ein Roman, der wütend macht, über die Menschheit an sich, den kein Tier ist so dämlich, wie die angebliche Krone der Schöpfung. Ich gebe zu, an manchen Stellen im Buch wurden mir vor Rührung die Augen feucht, so soll es sein. Überschütte sie mit Lob Mr. Grisham, danke für dieses Buch!

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    abuelita

    abuelita

    17. September 2012 um 18:43

    Mit seinem Statement im Anhang hat sich John Grisham – für mich – selbst ins Aus katapultiert. Ein paar Leser werden vielleicht über ein oder zwei Fakten stolpern, die ihnen falsch vorkommen. Sie mögen daran denken, mir zu schreiben, um mich auf meine Unzulänglichkeiten hinzuweisen. Vielleicht sollten sie sich die Mühe sparen. In diesem Buch gibt es, wie immer, Fehler, und solange ich Recherche hasse, aber gar kein Problem damit habe, gelegentlich die Tatsachen zu manipulieren, wird es vermutlich weiter Fehler geben“. Ist da wohl der Berater- ein Verteidiger für Angeklagte, denen die Todesstrafe droht – damit einverstanden gewesen? Das geht aus diesen Anmerkungen nicht hervor….. Nun , da ich mich im amerikanischen Justiz-System auskenne, sind mir persönlich auch keine Fehler aufgefallen. ABER - warum bitte soll ich es mir dann antun, 525 Seiten nur zum Teil spannende Seiten zu lesen, wenn ich gar nicht weiss, was von dem ganzen Drumherum wahr ist und was der Phantasie des Autors entspringt? Bei der Story selbst gibt es ja nun nur zwei Möglichkeiten – entweder wird das Todesurteil aufgehoben oder nicht. Und nein, natürlich verrate ich hier nicht, was zutrifft; das lest mal schön selber. Aber wie gesagt, die Thema Todesstrafe, Polizisten-Willkür, Ungerechtigkeit, Rassendiskriminierung etc.etc in den einzelnen Handlungssträngen sind nun erstens nicht neu (ich erinnere hier nur an „die Jury“ ) und zweitens, wenn da nun einiges (oder vieles? Wer weiss das schon…) nicht den Tatsachen entspricht, sondern die noch verdreht wurden, dann sehe ich auch keinen Grund , das intensiver zu lesen – dann kann ich mir ein Sachbuch dazu holen. Versteht mich bitte nicht falsch: natürlich lebt ein Thriller von der Phantasie und dem Können eines Autors, aber wenn schon politische Aspekte und „wie läuft das mit der Justiz in diesen Staaten“ ins Spiel gebracht werden – dann sollten meiner Meinung nach auch die Fakten dazu stimmen. Wie gesagt, es war zuerst nicht unspannend, aber das viele Drumherum (auch Football und die Rolle der Medien) zogen sich dann doch arg in die Länge,...und die vielen Nebenschauplätze sind so breit ausgewalzt, dass ich doch immer mehr und mehr gähnen musste.....

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