John Grisham Das Geständnis

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Inhaltsangabe zu „Das Geständnis“ von John Grisham

Schuldig für immer? Als der gebrechlich wirkende Mann in seinem Büro auftaucht, ahnt Reverend Keith Schroeder nicht, dass diese Begegnung sein Leben für immer verändern wird. Der Mann erklärt, er sei sterbenskrank und möchte vor seinem Tod sein Gewissen erleichtern. Als er weiterspricht, verschlägt es dem Reverend die Sprache. Der Fremde gesteht einen Mord an einer Siebzehnjährigen für den er nie belangt wurde. Der Reverend steht vor der Herausforderung seines Lebens.

Hab leider keine zeit eine ausführliche Rezi zu diesem Hörbuch zu schreiben, aber ich kann es nur jedem empfehlen. Mann überdenkt seine Meinung in vielen Punkten und Charles Brauer schaft es mit seiner Stimme genau die richtige Atmosphäre rüber zu bringen.

— Lachesis
Lachesis

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    suessepezi

    suessepezi

    10. January 2013 um 23:35

    Die Todesstrafe bildet im amerikanischen Justizsystem eine der zentralsten Kontroversen. Genau dieses Thema greift John Grisham in seinem Roman "Das Geständnis" auf. Dabei rückt er insbesondere die zweifelhaften Verhörmethoden und die Willkür der Bundespolizisten in den Blickpunkt der Handlung. Dante Drum stellt eines dieser Opfer dar, das auf Basis eines erzwungenen Geständnisses zum Tode verurteilt wird, obwohl die Leiche nie gefunden wurde und der einzige Beweis die Zeugenaussage eines anonymen Anrufers darstellt. Kurz vor der Hinrichtung vertraut sich aber der wahre Mörder einem Priester an, der mit Hilfe von Dantes Anwalt alle Hebel in Bewegung setzt, um das Leben des Unschuldigen in letzter Sekunde zu retten. Die Hörbuch-Version hat mich regelrecht in ihren Bann gezogen. Grishams Erzählweise, gepaart mit der Erzählstimme von Charles Brauer, erzeugen einen perfekten Spannungsbogen, der nie an Intensität verliert. Der Leser sieht sich mit einem Wechselspiel zwischen Hoffnung und Verzweiflung konfrontiert, das seinen Höhepunkt in Dantes dramatischen "Befreiungsversuch" findet, der fast in Echtzeit-Manier erzählt wird. Eine mitreißende Story, die vor allem für Verfechter der Todesstrafe den notwendigen Zündstoff bietet. Prädikat: Besonders wertvoll!!

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    I_love_books

    I_love_books

    07. October 2012 um 14:22

    Reverend Keith Schroeder hat in seiner Gemeinde wenig Sorgenkinder, bis eines Tages Travis Boyette bei ihm auftaucht und beichten möchte. Der rechtskräftig verurteilte Sexualstraftäter ist sterbenskrank und er berichtet dem Reverend, dass er einen Mord begangen hat, für den ein junger Mann in vier Tagen hingerichtet werden soll. Reverend Schroeder sieht sich berufen, den unschuldigen Donté Drumm aus der Todeszelle zu retten. Er macht sich gemeinsam mit dem Schwerverbrecher an seiner Seite auf die lange Reise nach Huntsville, Texas. Mein Fazit Grisham zeigt, dass Rassenhass Justizia nicht nicht immer unparteiisch lässt, dass die Unschuldsvermutung nicht für jeden gilt und dass die “Maschinerie Todesstrafe” kaum einen Rückwärtsgang hat. John Grisham ist bekannt für seine Justizthriller. Aber dieses mal hat er mich echt gepackt – Das Geständnis ist ein Hörbuch a la “Achterbahn der Gefühle”. Ich hätte mir nur gern ein Happy End gewünscht.

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  • Rezension zu "Das Geständnis" von John Grisham

    Das Geständnis
    thursdaynext

    thursdaynext

    15. March 2012 um 09:39

    Dies ist nicht nur ein politisches Buch. In erster Linie ist es ein ethisches Buch. Welches überzeugte Gegner der Todesstrafe ins Grübeln bringt, genauso wie Anhänger dieses staatlich sanktionierten Rachemordes. Wenn das eigene Kind grausam und erbarmungslos gemordet wurde, ist es nachvollziehbar, dass der Beschuldigte dafür seine Strafe erhalten soll. Der Schmerz über das unwiederbringbar verlorene Leben, Liebste, die Wut, die Trauer und die Ängste suchen sich einen Weg. Doch ist es richtig der Tötung des mutmasslichen Mörder beizuwohnen ? Für ein Gros der Eltern sicherlich nachvollziehbar. Wenn das eigene Kind aufgrund korrupter, übereifriger Strafverfolger, einem fragwürdigem Rechtssystem und eingleisig denkenden Geschworenen die alle eine andere Hautfarbe haben, neun Jahre im Gefängnis und später der Todeszelle vergammelt, die Sicherheitsmassnahmen des Rechtsystems versagen und der Prozeß eindeutig nur auf konstruierten Zeugenaussagen und Indizien beruht, aber niemand außer dem engagierten Anwalt es wahrnimmt. Was dann. Der amerik. Bestsellerautor John Grisham hat sich hier dankenswerterweise einem sehr traurigem Menschheitsthema angenommen. Der Lack der Zivilisation blättert bei dieser Thematik und Grisham schleift ihn ab, bis das nackte Eisen durchscheint. Das amerikanische Geschworenensystem wurde in dem Film "die zwölf Geschworenen" schon erstklassig hinterfragt und in Frage gestellt. Hier versagt es, bestimmt nicht zum letzten Mal völlig. Poltiker, die nur an ihre Wiederwahl und ihr Renommé denken sind ebenfalls nicht nur fiktiv. Grisham zwingt den Hörer dazu seine eigene Ethik und Moral zu überdenken. Als Bestsellerautor hat er das Handwerkszeug und die Bekanntheit. Gut so ! Charles Brauer liest diese gekürzte Fassung ( schadet nicht ) sachlich und emotionslos. Es braucht eine Weile bis man sich an die feineren Nuancen seines Vorlesens gewöhnt, aber dann ist es passend und stimmig. Ein mehr an Emotion wäre reißerisch, und nicht zu verkraften. Fazit : Bestesellerautor at it´s best ! Extrem harte Kost, aber ich würde mir wünschen, dass sich viel mehr Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Grisham erreicht zumindest die denkwilligen Massen und das hochkarätig.

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