John Grisham Das Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das Komplott“ von John Grisham

Wenn nichts ist, wie es scheint ...
Malcolm Bannister, in seinem früheren Leben Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt wegen Geldwäsche zu Unrecht im Gefängnis. Die Hälfte der zehnjährigen Strafe hat er abgesessen, als sich das Blatt wendet. Ein Bundesrichter und seine Geliebte wurden ermordet aufgefunden. Es gibt weder Zeugen noch Spuren, und das FBI steht vor einem Rätsel – bis Bannister auf den Plan tritt. Als Anwalt mit Knasterfahrung kennt er viele Geheimnisse, darunter auch die Identität des Mörders. Dieses Wissen will er gegen seine Freiheit eintauschen.

Einfach genial!

— Schesta

Grisham hat seine beste Zeit definitiv hinter sich. Langatmig im Erzählstil und banal in Handlung und Geschichte.

— antonmaria

Interessante Idee, aber sehr langatmig und mit wenig bis gar keinen überraschenden Wendungen. Da gibt's bessere John-Grisham-Romane

— Kirschbluetensommer

Ein Meisterwerk auf höchstem Niveau!!

— ThePassionOfBooks

Spannende Anwaltsgeschichte mit genialen Überraschungen. Ein typischer Grisham.

— Nel-Krabiell

Hervorragender Thriller. Total unaufgeregt und trotzdem super spannend.

— karatekadd

Spannendes Verwirrspiel

— Lesefexin

hatte mehr Spannung und wieder Langatmigkeit erwartet, aber trotzdem zum Zeitvertreib lesbar.

— saia

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Kurzweilig und mal was Anderes - aber das gewissen Etwas hat irgendwie gefehlt und die Auflösung lässt mich irgendwie enttäuscht zurück...

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  • Einfach nur enttäuschend

    Das Komplott

    Kirschbluetensommer

    27. July 2017 um 10:02

    Malcolm Bannister sitzt unschuldig hinter Gittern und soll eine 10jährige Haftstrafe absitzen. Doch nach 10 Jahren wendet sich das Blatt, als ein Richter und seine Affäre ermordet waren. Er kennt den Mörder und mit diesem Wissen möchte er seine Freiheit erkaufen.Eigentlich eine gute Idee für einen Plot und zu früheren Zeit hätte John Grisham es auch geschafft, einen spannenden Roman à la "Runaway Jury", "The Brethren", "The Client" etc. daraus zu machen. Aber schon seit Jahren ist bei ihm die Luft raus und das merkt man auch in diesem Fall. Bis über die Hälfte des Buches passiert nicht viel. Was auf den ersten 200 Seiten passiert, könnte man auch in wenigen Sätzen zusammen fassen. Sicherlich, die Zustände über das amerikanische Justizsystem sind alarmierend und erschreckend. Nichtsdestotrotz ist das für jemanden, der schon mehrere John-Grisham-Romane gelesen hat, keine neue Erkenntnis.Die Wendungen in diesem Buch sind wenig überraschend und sehr vorhersehbar. Auch die Charaktere waren für mich wenig spannend. Nicht immer fand ich ihr Handeln nachvollziehbar. Interessant war der Plan, den Malcolm da ausgeheckt hatte, schon. Aber man hätte das Ganze noch spannender gestalten können - allein wenn schon eine andere Erzählperspektive von vornherein gewählt worden wäre oder wenn nicht so viel Zeit über die Vorgeschichte vergeudet worden und stattdessen die zweite Hälfte des Buches mehr ausgebaut worden wäre. Grisham hätte die erste Hälfte des Buches um mindestens 100 Seiten kürzen und dafür der hinteren Hälfte 100 Seiten mehr geben können - dafür mit wirklich überraschenden Wendungen. So war das alles wenig überraschend und langweilig zu lesen.Besonders geärgert hat mich auch das Nachwort. Entweder es ist satirisch oder doch ernst gemeint. Wenn es satirisch gemeint ist, dann finde ich es nicht besonders lustig, da man die Unlust des Autors auf jeder Seite des Buches spürt oder es ist ernst gemeint und das finde ich unfair seinen Fans und den Lesern gegenüber. Zu recherchieren und zu schreiben ist sein Job. Wenn er darauf keine Lust hat, dann kann er ja wieder als Anwalt arbeiten oder sich eine neue Verdienstquelle suchen, aber indem er seine Motivationslosigkeit am Schreiben rauslässt, vertreibt er letzten Endes seine Fans und Leser. Es wird wieder dauern bis ich mir einen neuen John Grisham antue. Vielleicht greife ich stattdessen lieber wieder zu seinen ersten Büchern, die wirklich genial waren.Ich kann von diesem Buch nur abraten: Für langjährige Grisham-Leser ist es mal wieder eine Enttäuschung und für Erstleser: Fangt lieber mit seinen früheren Büchern an bspw. "Die Akte" oder "Der Klient" oder "Die Jury" und lasst die Finger von seinen neueren Büchern - es lohnt sich nicht.

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  • Spannendes Verwirrspiel

    Das Komplott

    Lesefexin

    08. January 2017 um 13:22

    Das Buch erzählt die Geschichte eines wegen angeblicher Geldwäsche zu einer hohen Gefängnisstrafe verurteilten Anwalts, Malcolm Bannister, der dem FBI einen Deal anbietet, um sich seine Freiheit zu erkaufen. Bannister will der Bundespolizei den Killer eines vor kurzem ermordeten Bundesanwalts nennen, den er während seiner Haft kennengelernt hat.Bannisters Plan scheint zu gelingen, doch rasch ist in der sich dann entwickelnden Geschichte alles anders als es zunächst den Anschein hatte und der Leser wird mit einer Vielzahl von unerwarteten Wendungen und einem überraschenden Finale konfrontiert.Ein sehr gelungener und kurzweiliger Thriller-Coup von Grisham, der hier mit einer trickreichen und schlau konstruierten Story brilliert, die man sich auch gut auf der Leinwand vorstellen kann.

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 23.10.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  12                           22                     75,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        49                         100                   253,00€Nelebooks                            765                        703                      94,90€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    28                          38                      25,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     104,80€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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  • John Grisham - Das Komplott

    Das Komplott

    Perle

    22. December 2015 um 09:54

    Klappentext: Wenn nichts ist, wie es scheint Malcalm Bannister, in seinem früheren Leben Anwalt in Winchester, Virginia, sitzt wegen Geldwäsche zu Unrecht im Gefängnis. Die Hälfte der zehnjährigen Strafe hat er abgesessen, als sich das Blatt wendet. Ein Bundesriuchter und seine Geliebte wurden ermordet aufgefunden. Es gibt weder Zeugen noch Spuren und das FBI steht vor einem Rätsel - bis Bannister auf den Plan tritt. Als Anwalt mit Knasterfahrung kennt er viele Geheimnisse, darunterr auch die Identität des Mörders. Dieses Wissen will er gegen seine Freiheit eintauschen. "Ein klug konstruierter Thriller und eine gepfefferte Abrechnung mit dem US-Justizsystem." (Focus) Eigene Meinung: Dieses Buch kaufte ich mir am Freitagabend in Italien am Bahnhof für ganze 13 Euro, da ich zu wenig Lesestoff dabei hatte. Kommt bei mir auch mal vor. Hatte mich sehr darüber geärgert, besonders auch über den Preis, aber dort sind die Bücher anscheinend so teuer. Entschied mich dann für "Das Komplott" von John Grisham, da ich es an meinem Bruder weiterreichen kann, denn der liest gerne Grisham. So habe ich ein Weihnachtsgeschenk für ihn. Am Samstagabend begann ich es dann zu lesen. Doch schon die ersten 5 Seiten, die ja ausschlaggebend sind, für eine Entscheidung, ob ich es weiterlese oder abbreche, konnte ich eigentlich vergessen.  Ich war nah dran, es abzubrechen, doch dann hätte ich wieder kein Lesestoff gehabt. So las ich tapfer weiter. Leider war es sehr langweilig. Auch nach 100 Seiten änderte sich nichts am Schreibstil. Erst nach ca. 200 Seiten wurde es dann doch spannend und der Schreibstil wurde etwas angenehmer als die Seiten davor. So schaffte ich es bis Montagmittag gegen 14.30 Uhr es zu beenden. Wäre ich im eigenen Lande irgendwo auf der Couch oder im Bus gewesen, so hätte ich es mit Sicherheit schnell zur Serite gelegt und dann wärs das gewesen. Ich vermute mal, da ich unterwegs in einem anderen Land war, hatte Grisham Glück, dass ikch doch tapfer durchhielt. So vergebe ich ungerne 2 Sterne, da ich es bis zum bitteren Ende von 448 Seiten durchhielt. Sonst hätte es nur für einen Stern gereicht. Ein paar Seiten mittendrin waren mal angenehm, aber eben nur ein paar. Mein Bruder kann sich also freuen. Und die 13 Euro tun mir wirklich sehr leid, dafür hätte ich lecker essen gehn können.

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  • Ein echter Grisham

    Das Komplott

    Mellchen

    23. November 2015 um 14:41

    Bei diesem neuerlichen Grisham weiß man einfach nie, woran man ist. Zunächst denkt man, die ganze Geschichte kann sich doch nicht über hunderte von Seiten ziehen. Doch mit jedem Kapitel wird die Story verwirrender, man weiß einfach nicht wo das alles hinführen soll. Erst ganz zum Schluß löst sich alles auf und man versteht, warum die - übrigens äußerst sympathischen - Protagonisten eben handeln wie sie handeln. Der Leser bleibt bis zum Schluß im Dunkeln. Fantastischer Roman nach hervorragender Grisham-Justiz-Manier.

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  • langweilig und spannungslos

    Das Komplott

    wildfire

    13. May 2015 um 11:47

    es gab mal eine zeit,da genügte es den namen Grisham nur zu erwähnen um wahre begeisterungsstürme für dessen bücher loszutreten. von dieser schriftstellerischen Höchstform ist er aber z.zt ganz weit entfernt. für einen Grisham-Roman ist es sehr langweilig und ohne Spannung geschrieben. ich würde mir wieder solche knaller wie "die Jury", "die akte" und "der klient" oder "die Firma"(siehe biblio) wünschen, um nur einige zu benennen. oder ist seine zeit als spannungsautor vorbei ?? meiner Meinung nach ist Grisham meilenweit von seiner früheren bestsellerform entfernt.

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  • Interessante Story, aber insgesamt einfach nur langweilig

    Das Komplott

    Lotta22

    07. May 2015 um 10:53

    Malcom Bannister sitzt zu Unrecht im Gefängnis, aber das sagt wahrscheinlich jeder, den man im Knast fragt. Er soll bei Geldwäsche beteiligt gewesen sein. Nachdem er die Hälfte seiner 10 jährigen Haftstrafe abgesessen hat wird ein Bundesrichter ermordet und Malcom kennt den Mörder. Denn als Knastanwalt kennt er viele Geheimnisse. Er bietet sich dem FBI als Informant an. Mit einem interessanten Aufbau wird man durch die Geschichte geleitet. Malcom Bannister erzählt aus seiner Perspektive mit dem Ich-Erzähler, aber seine Motive bleiben dabei unklar und rätselhaft. Immer wieder wechselt das Geschehen zu verschiedenen Beteiligten, meist ist es das FBI. Hier bleibt der Leser auf Distanz, hat aber das Gefühl, dass Bannister genau weiß, was beim FBI vor sich geht. Mein erster Grisham, der mich leider nicht überzeugt hat. Denn es war große Strecken einfach nur langweilig und ein wenig vorhersehbar. Die Story an sich ist recht interessant, doch blieben die Charaktere für mich blass und ihre Handlungen unrealistisch. 

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  • Kurzweilig, wie immer, wenn auch erst nach mehreren Seiten

    Das Komplott

    Lauramarie

    10. May 2014 um 16:37

    KLAPPENTEXT. Er hat schon bessere Tage gesehen. Einst ein glücklich verheirateter Kleinstadtanwalt, findet sich Malcolm Bannister im Gefängnis Frostburg wieder, wegen angeblicher Geldwäsche zu zehn Jahren Haft verurteilt. Fünf davon hat er bereits abgesessen. Lange Jahre, die ihn seine Zulassung als Anwalt, seine sozialen Kontakte, seine Ehe und seine Beziehung zu seinem Sohn kosteten. Die zeit im Gefängnis vertreibt sich Bannister als Bibliothekar und juristischer Berater für andere Insassen. Erfüllt ist er von diesen Aufgaben nicht. Ihn beschäftigt nur ein einziger Gedanke: so schnell wie möglich raus aus dem Knast. Die Gelegenheit bietet sich... MEINE MEINUNG: Das Buch wirkt mit seinem Titel wie alle Grisham-Bücher. Wie fast immer geht es um unschuldig im Gefängnis sitzende Personen.  INHALT: Diesmal geht es um Malcolm Bannister und ehrlich gesagt, finde ich auch, dass er einfach nur Pech gehabt hat. Als er eine Chance sieht, durch Mithilfe bei der Auflösung eines Verbrechens seine vorzeitige Entlassung zu erreichen, ergreift er diese. Dass er einen ehemaligen Mithäftling anschwärzt, nimmt er in Kauf. Das Buch plätschert so vor sich hin durch den Rechts- und Polizeialltag. Als er sich von der Überwachung befreien kann, setzte ich mich auf und verschlang die folgenden 250 Seiten. Spannend geschrieben, fast immer logisch. J. Grisham sagt selbst über sich, dass er Recherchen nicht so wichtig findet. Verblüffendes Ende. PERSONEN:  Malcolm, hochintelligent, humorvoll, sympatisch - es macht Vergnügen, ihn bei der Verfolgung seiner Rache zu begleiten. Die anderen Personen sind klar gezeichnet und mit ihrem Umfeld glaubwürdig.   Meine Bewertung: 4 Sterne  Eine spannende Handlung, überraschende Wendungen, alles in allem eine kurzweilige Lektüre. 4 Sterne wegen den doch etwas zähen ersten Seiten

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  • Ein Anwalt nimmt Rache

    Das Komplott

    Thommy28

    22. April 2014 um 17:29

    Über den Inhalt kann sich der Leser ja hier auf der Buchseite schon recht umfangreich informieren - ich verzichte daher auf eine erneute Inhaltsangabe. Hier meine persönliche Meinung: Das Buch ist für den Autor untypisch relativ knapp bemessen - lediglich 448 Seiten. Dafür kommt es ohne die manchmal sehr störenden langatmigen Abhandlungen über das amerikanische Rechtssystem aus. Das hat mir gut gefallen. Auch sind die Protagonisten - wie ich finde - schön herausgearbeitet; mit einem erstmals schwarzen Hauptdarsteller. Die Handlung kann insgesamt gesehen nur bedingt überzeugen, der aufmerksame Leser kann sich schon recht bald denken in welche Richtung "der Hase läuft". Positiv ist die lockere Schreibweise. Trotzdem: Der Autor hat schon bessere Romane abgeliefert.

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  • Ein bisschen zu viel des Guten

    Das Komplott

    quadrupes

    03. March 2014 um 18:33

    Malcolm Bannister sitzt seit fünf Jahren im Gefängnis; fünf weitere stehen ihm noch bevor. Als er aus den Nachrichten von der Ermordung eines Bundesrichters erfährt, sieht er seine Chance auf eine vorzeitige Haftentlassung gekommen, denn Malcolm kennt den Mörder des Richters. Dem FBI, das bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, bietet er einen Deal an: Seine vorzeitige Entlassung gegen den Namen des Täters. Das FBI geht auf sein Angebot ein und schon bald ist Malcolm ein freier Mann mit einer neuen Identität. Wieder in Freiheit beginnt er damit, ein von langer Hand geplantes Komplott in die Tat umzusetzen, das ihn zu einem reichen Mann werden lässt und gleichzeitig die Strafverfolgungsbehörden an den Rand des Wahnsinns treibt. Mit „Das Komplott“ legt John Grisham einen Thriller vor, in dem das Juristische eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die Handlung darf dabei insbesondere in der zweiten Hälfte des Romans durchaus als rasant und spannend bezeichnet werden. Sie leidet jedoch unter einem teils sehr schematischen und vorhersehbaren Aufbau. So agiert auf der einen Seite Malcolm Bannister - der Held, der allen immer voraus ist -, auf der anderen Seite das FBI, das stets den entscheidenden Schritt zu spät kommt.

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  • Rule 35

    Das Komplott

    Bellexr

    10. February 2014 um 18:38

    Fünf Jahre schon sitzt der Anwalt Malcolm Bannister wegen Geldwäsche unschuldig im Gefängnis. Eigentlich hätte Bannister noch 5 Jahre vor sich, doch dann wird ein Bundesrichter ermordet und das FBI findet keinen Hinweis auf den Mörder, geschweige denn zum Motiv der Tat. Doch Malcolm Bannister kennt den Mörder und sieht hier seine Chance, das Gefängnis vorzeitig zu verlassen. Er handelt mit dem FBI einen Deal aus, der ihm die sofortige Entlassung aus dem Gefängnis, Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm sowie Auszahlung der Belohnung garantiert. Das FBI geht auf den Deal ein, ohne zu ahnen, dass damit eine clevere Intrige ihren Lauf nimmt.   Der Staat hat Malcoms Leben ruiniert. Seine Ehefrau hat sich zwischenzeitlich scheiden lassen, seinen Sohn hat Bannister seit fünf Jahren nicht mehr gesehen und eine berufliche Zukunft nach der Haft sieht der Anwalt für sich auch nicht. Um sich die Zeit im Gefängnis zu vertreiben, bietet er Mitinsassen seine juristischen Kenntnisse an, was ihm eine bevorzugte Sonderstellung im Gefängnis Frostburg einbringt.   Die Geschichte erlebt man aus Sicht von Malcolm Bannister und da nicht nur Autor John Grisham, sondern auch sein Protagonist Anwalt ist, erfährt man natürlich auch einiges über das amerikanische Rechtssystem wie auch über das Alltagsleben im Gefängnis Frostburg. Dies ist durchaus interessant und Malcolm berichtet ebenfalls, wie es zu der Gefängnisstrafe kam. Allerdings wirkt dieser Teil der Geschichte mit der Zeit auch etwas langatmig. Tja, und dann ist nach knapp 200 Seiten der Deal ausgehandelt, Malcolm mit einer neuen Identität versehen und man denkt, was soll jetzt noch kommen, der Anwalt hat doch sein Ziel erreicht. Falsch gedacht, denn dann geht die Geschichte erst richtig los. Und hat anfangs der Story noch schlichtweg die Spannung und das Tempo gefehlt, präsentiert sich der Roman ab diesem Zeitpunkt bis zum Schluss äußerst temporeich und hochspannend.   Man merkt schnell, dass Malcolm Bannister alias Max Baldwin nach seiner Freilassung ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt und man begleitet ihn auch nach wie vor noch bei seinen Aktivitäten in Freiheit. Allerdings verrät John Grisham seinen Lesern absolut nicht, welche Ziele dies sind. Fast bis zum Schluss lässt der Autor einem hier ziemlich im Stich, was zudem natürlich noch die Neugier aufs äußerste reizt und als man schlussendlich die Zusammenhänge versteht, ist man über den ausgeklügelten, bis ins letzte Detail durchdachten Plan mehr als erstaunt.   Fazit: Hier ist Durchhalten Programm. Sobald sein Protagonist die Freiheit genießen kann, ziehen Spannung und Tempo äußerst rasant an und John Grisham zeigt wieder einmal sein ganzes Können.  

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  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
  • Unschuldig

    Das Komplott

    walli007

    01. December 2013 um 18:06

    Der Anwalt Malcolm Bannister ist eher zufällig in eine Geldwäschegeschichte reingeraten. Doch mitgehangen mitgefangen - wie man so schön sagt. In einem großen Prozess wurde er mitverurteilt, zu zehn Jahren. Und nun hat er bereits fünf Jahre davon abgesessen, doch die restlichen fünf erscheinen ihm definitiv zu lang. Da spielt ihm das Schicksal einen Trumpf in die Hände, denn nach Artikel 35 eines US-Bundesgesetzes kann die Reststrafe erlassen werden, wenn er einen anderen Verbrecher ans Messer liefert. Und so einen Verbrecher hat er - er weiß, wer der Mörder eines Bundesrichters ist. Also wendet sich Bannister ans FBI, das bei den Ermittlungen ziemlich im Dunkeln tappt. Spannend und rasant geschrieben - ein Grisham wie er im Buche steht. Da bleiben keine Wünsche offen, wenn es um eine fesselnde und gut konstruierte Geschichte geht, die im Rechtssystem der USA angesiedelt ist. Manche Wendungen sind nach unserem Rechtsverständnis schwer zu begreifen, dennoch nimmt einem die atemberaubende Handlung manchmal fast den Atem. Man fiebert mit Bannister, wenn es darum geht freizukommen und wie er seinen Plan durchzieht. Doch wenn man - so wie ich lange Zeit - fast jeden Grisham verschlungen hat, kommt schon recht früh ein Verdacht auf, der sich dann auch in einer gewissen Form bestätigt. Also hat man hier einen außerordentlich fesselnden Thriller, in dem der Autor sein Muster allerdings nicht durchbricht.

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  • Schon satt?

    Das Komplott

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2013 um 21:19

    Dass John Grisham ein äußerst talentierter Erzähler ist, zweifelt nach seinen insgesamt rund 30 Büchern wohl niemand an. Doch der Zauber seiner frühen Autorenjahre scheint verweht! Wie kaum ein anderer Schriftsteller vermochte er in ungewöhnlichen, intelligenten und gesellschaftskritischen Plots knisternde Höchstspannung zu erzeugen und, damals zu meiner persönlichen Überraschung, mit Das Fest: Roman sogar ein neues Terrain mit dieser ausgesprochen witzigen Komödie zu erobern. Für mein Empfinden entstand bald danach eine feine Bruchlinie in Grishams Schaffen, denn es wollte ihm irgendwie nicht mehr gelingen, an seine eigenen hohen Vorlagen anzuknüpfen. Sein Erzählstil ist nach wie vor im flüssig-geschmeidigen Plauderton und der Leser erahnt einen Hauch aktuellen Amerikas, aber die Story ist auch in diesem Roman zu dünn, um so weit zu tragen! Schon sehr, nein, sogar ZU früh ahnt der Leser, worauf die schon arg konstruierte Geschichte hinausläuft, wenngleich die Details vielleicht noch überraschen. Der gewählte "First-Person-Account" arbeitet dieser Schwäche sogar unbeabsichtigt zu. Der gänzlich fiktiven abenteuerlichen Handlung des Protagonisten Malcolm Bannisters hätte zudem ein gutes Portiönchen mehr Spannung und dem "Begleitpersonal" mehr Tiefe gut getan. Unterm Strich jedoch nicht schlecht und zuweilen durchaus unterhaltsam. Möglicherweise sind wir Leser auch einfach viel zu kritisch, wenn wir permanent auf DEN NEUEN Grisham lauern. In seiner Danksagung bezeichnet sich Grisham selbst als den faulsten aller Schriftsteller, der für dieses Buch weder recherchiert, noch auf reale Ereignisse zugegriffen hat, aber Hilfe zur Findung von Inspirationsgrundlagen fand. Es mag hart klingen, aber mir scheint, die kokett selbst diagnostizierte Faulheit ist womöglich das Ergebnis seiner frühen Erfolge. Ein "hungriger" Autor schreibt eventuell doch bissiger und pointierter, als ein "satter"? Nachdem ich besagtes Nachwort verinnerlich hatte, schien es fast so, als wollte der große Grisham uns Lesern mal wieder die Gnade eines neuen Werkes aus seiner Feder erweisen. Bitte steigen Sie wieder herab vom Olymp, Mister Grisham! (T)

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  • Spannungsgeladenes Werk

    Das Komplott

    Callso

    11. September 2013 um 15:23

    Ich hatte zuvor noch kein Buch von John Grisham gelesen. Warum eigentlich nicht? Nach der Lektüre kann konstatieren: Über 450 Seiten ein umfangreiches und spannendes Werk. Eine gute und clevere Geschichte. Ein Anwalt landet - ohne einen großen Fehler gemacht zu haben - für zehn Jahre im Gefängnis. Der Anwalt handelt ganz clever nach im Rahmen eines Zeugenschutzprogramm nach fünf Jahren eine vorzeitige Freilassung aus. Doch damit beginnt er das Katz-und-Maus-Spiel um Flucht, Täuschung, Paragrafen und ein ordentliches Versteckspiel. Einzige Schwäche war für mich das letzte Drittel. DIe ersten 250 Seiten waren fabelhaft und flüssig. Im letzten Drittel verliert das Buch - aus meiner Sicht - ein wenig an Konturen. Die Story wird etwas komplexer und ein Hauch unrealistischer. Auch den Schluss fand ich nicht so sehr überzeugend. Insofern da auch von mir der eine Stern Abzug. Insgesamt jedoch ein starkes Werk mit tollen Charakteren, einem feinen Plot und einer feinen Prise Humor. Ich habe bei John Grisham somit absolut Nachholbedarf und bin auf andere Romane sehr gespannt.

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