Die Akte

von John Grisham 
4,0 Sterne bei340 Bewertungen
Die Akte
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Positiv (261):
Isy2611s avatar

Unglaublich spannend. Vielleicht gerade wegen des politischen Hintergrunds.

Kritisch (19):
T

Hat mich gar nicht überzeugt

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Inhaltsangabe zu "Die Akte"

In einer Oktobernacht werden zwei Richter des Obersten Bundesgerichts der USA ermordet. Eine junge Jurastudentin legt eine Akte über den schlimmsten politischen Skandal seit Watergate an - ein tödliches Dokument für alle, die sie kennen. Eine erbarmungslose Jagd beginnt...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453169500
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:01.05.2000
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.01.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    PagesofPaddys avatar
    PagesofPaddyvor 6 Monaten
    Überraschend gut

    „Die Akte“ war für mich ein ganz typischer Spontankauf. Ich habe eine Werbung zum Film auf Kabel 1 gesehen und dachte mir: warum eigentlich nicht?! Ich hatte mit Grisham nie was am Hut, habe zwar 2-3 Verfilmungen gesehen aber für die Bücher habe ich mich nie wirklich interessiert. Zu juristisch, zu politisch. Das waren meine Gedanken. Umso überraschter war ich, wie gut sich das Buch doch lesen lies. Ja, es ist politisch und ja, es ist juristisch. ABER alles in einem noch verschmerzbaren Rahmen. Die Handlung ist spannend und hat, bis auf den etwas langen Mittelteil, ein gutes Tempo. Die Figuren sind solide ausgearbeitet. Der ganze Komplott ist mehr oder weniger stimmig. Zumindest für jemanden wie mich, der 0 Ahnung von dem ganzen Kram hat. Hier und da fragt man sich zwar schon ob dieses und jenes realistisch ist aber ich suche nicht krampfhaft nach Logikfehlern und konnte deswegen nichts super unpassendes finden. Anfang und Ende waren richtig gute Thrillerkost. Ich hatte Spaß beim lesen. 

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    lievke14s avatar
    lievke14vor 3 Jahren
    Einer der besten Grisham....

    „Die Akte“ ist eines der älteren Romane von John Grisham und meiner Meinung nach eines seiner stärksten Bücher.

    Zwei Richter am obersten Bundesgericht in Washington werden ermordet. Die Bundespolizei, das FBI und die CIA sind ratlos. Wer hat es auf die beiden Amtspersonen abgesehen und warum? Auch Darby Shaw, eine Jurastudentin befasst sich mit dem Fall und stellt ihrerseits Recherchen an. Dabei stellt sie ihre eigene Theorie zu den möglichen Hintergründen auf und verfasst ein kleines Dossier, welches bald die Mächtigen der USA in Angst und Schrecken versetzt. Sollte sie mit ihrer unwahrscheinliche Hypothese etwa den Nagel auf den Kopf getroffen haben? Und eh es sich Darby versieht, befindet sie sich auf der Flucht und muss um ihr Leben bangen….

    Während mich die neueren Werke von Grisham nicht mehr so sonderlich zu begeistern vermochten, ist „Die Akte“ ein Roman, der es in sich hat.

    Die Geschichte wird sehr detailliert und spannend erzählt.  Dabei schwankt die Sichtweise von mehreren Personen hin und her. Dadurch wird der Blickwinkel des Lesers immer wieder auf andere, neue Aspekte gelenkt, wodurch sich ein raffiniertes Verwirrspiel entspinnt, das die Spannung stetig steigen lässt.

    Die eigentliche Problematik des ganzen Ränkespieles liegt, wie in vielen Grisham-Romanen, in einem hochbrisanten rechtswissenschaftlich zu betrachtenden Tatbestand, der sehr interessant dargestellt wird. Die beteiligten Figuren sind gut charakterisiert und konnten sowohl in positiver als auch negativer Sicht durchweg überzeugen. Unsere Hauptfigur Darby erscheint bereits zu Beginn der Handlung als eine starke und emanzipierte junge Frau. Auf ihrer Flucht quer durch den Osten der USA wächst sie allerdings noch mehr über sich hinaus und lässt ihre Gegner immer wieder verzweifeln.

    Alles in allem haben wir es hier mit einem interessanten Roman mit starken Thrillerelementen zu tun. Zugegeben….John Grisham muss man mögen und lesen wollen, da sich seine Romane zumeist sehr detaillreich über juristische Spitzfindigkeiten auslassen. Das ist nicht jedermanns Sache.

    Ich kann dieses Buch allerdings vorbehaltlos empfehlen!

    Kommentare: 3
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    Kathaaxds avatar
    Kathaaxdvor 3 Jahren
    Die Akte Rezension

    Da ich es vor ungefähr 6 Jahren in der Schule gelesen habe, war es damals richtig spannend. Unsere Klasse hat echt mitgefiebert was als nächstes passiert und wir freuten uns immer darauf weiter zu lesen. Doch da es wirklich kein Jugendbuch ist, war es für uns schwer, einige Wörter zu verstehen oder auch mal die zusammenhänge zu verstehen, unser Lehrer hatte uns da immer geholfen. Wenn ich es nochmal lese, wirkt es nicht mehr so spannend wie vorher, da man ja schon voraussagen kann was passiert und das wird langweilig. Vorallem ist das eigentlich wie jeder andere Krimi geschrieben also 08/15. Aber fürs einmalige lesen sehr zu empfehlen.
    Zum empfehlen ist doch lieber das Buch zu lesen anstatt sich den Film anzuschauen

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    KerstinnIs avatar
    KerstinnIvor 4 Jahren
    Die (lange) Akte...

    Zwei Richter des obersten Gerichtshofes werden ermordet. Es scheint keine richtigen Verdächtigen zu geben. Nur eine junge Studentin erstellt ein Dossier: die Pelikan-Akte. Eigentlich nur eine fixe Idee, die auf den Täter hinweisen könnte, die irgendwie an das weiße Haus gelangt. Und plötzlich ist Darby Shaw in Gefahr. Nur einem Journalisten kann sie vertrauen. Aber es scheint, als sei jeder, der die Akte kennt, in Gefahr...

    Ein spannendes Buch, ohne Frage. Es passiert viel, aber dies ist auch auf sehr vielen Seiten nicht unbedingt zusammengefasst. Zeitweise kam bei mit etwas Langweile auf. Die ewige Versteckerei von Darby hat mich zeitweise genervt. Stetig wurden die gleichen Sätze wiederholt. Neues Hotel, was ist mit der Kreditkarte, ist jemand gefolgt.- ich hatte es schnell begriffen: Sie muss vorsichtig sein und hat Angst. Trotzdem- immer wieder das gleiche.

    Zusätzlich habe ich die ganzen Männernamen ständig durcheinander gebracht. Da waren zahlreiche Anwälte, Journalisten, Killer, Berater, Polizisten, FBI, CIA, Richter.... Da soll mal einer den Überblick behalten. Denn es ist als Frau nur Darby prägnant, die konnte ich mir gut merken.  Leider musste ich  immer wieder überlegen "Wer war das noch???"

    Insgesamt ist dieses Buch gut. Es ist spannend und der Leser wird langsam auf die richtige Fährte vorbereitet. Darby ist ein interessanter Charakter. Auch Gray (Journalist) ist gelungen. Es ist alles da, ein gemeiner Berater, eine nette, hübsche Studentin, der charismatische Journalist, ein paar Tote, mächtige Männer die etwas vertuschen wollen- Spannung pur.

    ich kann dieses Buch durchaus empfehlen- empfehle aber auch nur, wenn ein langer Atem vorhanden ist.

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    Callsos avatar
    Callsovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wilde Hetzjagd: Hochspannung um eine brisante Akte
    EIn Meisterwerk des Meisterautors

    Wow; was für ein Buch.

    Ich bin ja inzwischen schon lange zum Grisham-Fan und Liebhaber geworden und langsam vielleicht auch zum Experten von John Grisham. Und es scheint so, dass die Bücher aus den Anfangsjahren, aus den 90er Jahren die besten Werke des US-Autors sind.

    Dafür ist die "Die Akte" ist eindrucksvoller Beweis. Ein Buch wie ein Orkan, ein ungemein spannender Thriller mit allem, was man braucht: Intrigen, Verfolgungen, Lügen und mitten drin: Die hohe Politik.

    Es geht um die junge Studentin Darby, die nach Morden an zwei hohen Richtern eine Theorie aufstellt und schriftlich verfasst. In der "Pelikan-Aktie" schildert sie den Zusammenhang zwischen Ölvorkommen und Artenschutz und den politischen Interessen.

    Was folgt ist eine wilde Hetz- und Verfolgungsjagd. Das Aufdecken der Story eines Zeitungsredakteurs und das Zusammenspiel von FBI, CIA und anderen Gremien fesseln in dem Roman.

    Wie immer bei Grisham: Viele Namen, viele Daten und Fakten, viele Personen. Diesmal ist die ganz große juristische Kelle nicht ausgefahren (gut so!), dafür sind die Eckpfeiler Spannung, Thrill, Verfolgungen und Mord umso ausgeprägter.

    Nur auf den letzten 70 Seiten ist die Story schon nahezu umfassend erzählt.

     

    Starkes Frühwerk, da man tüchtig an den Seiten klebt...

     

     

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    Holdens avatar
    Holdenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die Akne.
    Routinierter Politthriller

    Zwei unbequeme Richter des Supreme Court der USA werden in der gleichen Nacht von einem Profikiller getötet, der Fall berührt höchste Regierungskreise in Washington bis ins Weiße Haus. Niemand vermag einen Zusammenhang zu erkennen, warum gerade diese beiden Richter sterben mußten. Nur eine ehrgeizige Jurastudentin aus New Orleans entwickelt eine Theorie, und die hat mörderische Folgen. Grishams Zweiter, mit Julia Roberts und Denzel Washington vefilmt. Typische Thrillerware.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    ..ein wenig enttäuschend..

    Leider bin ich von diesem Buch ein wenig enttäuscht.. Das ist jetzt das dritte Buch von John Grisham, was ich gelesen habe und ich habe auch noch weitere liegen, aber ob ich sie wirklich lesen werde, muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen..
    Igendwie kannte man alles aus dem zweiten Buch quasi schon.. oder man konnte sich vieles zusammenreimen, jedenfalls war nichts Überraschendes vorhanden..
    Dadurch, dass ich wusste, dass Julia Roberts die weibliche Hauptrolle spielt, konnte man sich das Ganze direkt besser vorstellen - zumindest das ist gelungen. ;)
    Wahrscheinlich ist es nur etwas für eingefleischte Grisham-Fans.., aber ich werde mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob ich die anderen wirklich noch lesen möchte..

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    S
    Samtpfotevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Akte" von John Grisham

    Klappentext:
    Zwei Richter des Obersten Bundesgerichtes werden ermordet. Während CIA und FBI im Dunkeln tappen, entflammt ein politischer Skandal, der selbst die Watergate-Affäre in den Schatten stellt. Da beginnt die junge Studentin Darby Shaw auf eigene Faust zu recherchieren. Tagelang vergräbt sie sich in den Dateien der Juristischen Fakultät und schafft schliesslich in akribischer Kleinarbeit das scheinbar Unmögliche: Sie findet den Zusammenhang zwischen den Mordfällen und einem brisanten Geheimnis. Doch die Akte, die Darby zusammenstellt, gerät in die falschen Hände - und aus der Jägerin wird die Gejagte...

    Inhalt:
    Die junge, überaus attraktive Darby Shaw steht auf Rang zwei in der Rangliste der Jurastudenten und wenn sie ihr Studium so erfolgreich beendet, wie sie es angefangen hat, winkt ihr eine rosige Zukunft in einer der besten Anwaltskanzleien der Stadt und mit einem fantastischen Gehalt. Jeder Mann träumt davon, sie näher kennen zu lernen. Doch ausgerechnet ihr Verfassungsrechtprofessor, Thomas Callahan hat es ihr angetan. Und nicht nur das, sie führt seit einiger Zeit eine ernsthafte Beziehung mit ihm. Doch dann geschehen die fürchterlichen Morde und schon bald machen sich verschiedenste Verschwörungstheorien in der Presse und den Geheimdiensten breit. Doch so richtig Sinn gibt die ganze Geschichte nicht. Und auch wenn man davon ausgeht, dass jemandem das Gericht so ganz und gar nicht passt und dieser die Richter systematisch "auswechseln" will, so fehlen doch noch hieb- und stichfeste Beweggründe, welche die gesamten Hintergründe der Geschichte erklären. Darby Shaw beginnt, sich für den Fall zu interessieren und besorgt sich sämtliche Unterlagen, die dazu passen könnten. Ihr gelingt es schliesslich tatsächlich, ein Dossier zusammenzustellen, welches eine mögliche Erklärung darstellt. Doch wenn diese Erklärung wirklich stimmen sollte, hätten einige Bosse in der Wirtschaft und Politik nichts mehr zu lachen. Ausgerechnet ihr Geliebter Thomas Callahan bringt das Dossier unter die Leute und es verbreitet sich zwar streng geheim, aber sehr schnell weiter. Und ausgerechnet Thomas Callahan wird bei einem Autobombenanschlag getötet, der eigentlich Darby Shaw gegolten hat. Und von da an weiss man, dass das Dossier die Wahrheit beinhalten muss, wenn schon jemand dafür tötet und Darby Shaw ist gezwungen, unterzutauchen.

    Meine Meinung:
    Ein extrem komplexer und durchdachter Plot erklärt sich dem Leser nach und nach. Anfangs ist nicht klar, was überhaupt in dem sagenhaften Dossier steht und wer "die Guten" und "die Bösen" sind. Damit spielt der Autor und hält den Leser geschicht bei der Stange. Obwohl das Buch schon eher alt ist und nicht auf blutige und sexistische Art und Weise erzählt wird (wie das heute in vielen guten und vor allem schlechten Krimis und Thriller der Fall ist), kann die Erzählweise mit dem heutigen Tempo gut mithalten. Es wird einfach ein sehr grosses Augenmerk auf die Ermittlungen der Geheimdienste und verschiedensten Beteiligten geworfen und die Flucht und Fluchten von Darby werden genauestens dokumentiert.
    Ich mochte den Schreibstil und die Geschichte sehr. Vor allem, weil sie für ich Sinn macht und auf erschreckende Weise aufzeigt, was alles geschehen kann, wenn sich einige reiche und zu allem bereite Menschen zusammentun.
    Wer lange aber nie langweilige Ermittlungen mit viel Tiefgang und einer schnellen Erzählsprache mag, wird an diesem Buch seine helle Freude haben. Ich empfehle es sehr gerne weiter und freue mich auf ein weiteres Buch von John Grisham, welches auf meinem SuB liegt.

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Akte" von John Grisham

    Zwei Morde an Richtern des Obersten Gerichtshofes bilden den Einstieg zu einem fulminanten Thriller aus der Feder des grandiosen John Grisham. Der Roman "Die Akte" ist einer meiner Favoriten dieses Autors, in dem es um Macht und Intrigen in der Finanz-, Justizwelt und der Politik geht. Als Verfilmung glänzt Julia Roberts als Jurastudentin Darby Shaw und verleiht dem ohnehin bereits höchst interessanten Plot Authentizität. Großartig!

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    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Akte" von John Grisham

    Eines der ersten Bücher, die ich von John Grisham.gelesen habe.
    Und es hat mit ausgesprochen gut gefallen.
    Actionfeich, spannend und voller Ideen.
    Wieder ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann.
    Auch die Verfilmung mit Julia Roberts ist sehr gelungen.

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