John Grisham Die Erbin

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Inhaltsangabe zu „Die Erbin“ von John Grisham

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im
beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards
Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung
interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt ...

Ich liebe die Bücher von John Grisham und auch, dass jedesmal ein anderer Aspekt der Justiz beleuchtet wird. Diesmal hat er sich das Erbrech

— supersusi

Toll wie Grisham die Gier von Angehörigen beschreibt, welche hinter dem Erbe her sind und dann alles durch ein Testament verlieren.

— MickyParis

Spannende Geschichte mit versöhnlichem Ende

— Lesefexin

Ein erfreuliches Wiedersehen mit Jake Brigance, das seinem Vorgänger kaum in etwas nachseht.

— Tensiar

Solide Unterhaltung, aber kein Reißer

— Yolande

manchmal langatmig, insgesamt aber bis zum Schluss spannend gehalten.

— sabrinchen

John Grisham bietet eine unterhaltsame Geschichte, die jedoch Tiefe und überraschende Wendungen leider vermissen lässt.

— RobertWolfe

Einer solider Grisham, der sehr offen mit Rassismus umgeht und die Hauptpersonen durchaus sympathisch erscheinen lässt!

— Pippo121

Grisham ist wie ein Burger bei McDonalds - kennst du einen, kennst du alle. Er bereitet zwar keinen Genuss, ist aber durchaus verdaulich.

— Klaus_Jaeger

Unspektakulärer Gerichtsroman

— Maki7

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  • Spannendes Erbrecht

    Die Erbin

    supersusi

    12. January 2018 um 17:07

    Ich liebe die Bücher von John Grisham und auch, dass jedesmal ein anderer Aspekt der Justiz beleuchtet wird. Diesmal hat er sich das Erbrecht vorgenommen. Ein Millionär setzt seine schwarze Haushälterin zur Haupterbin ein, seine Kinder sollen leer ausgehen, und das im tiefsten Süden von Amerika. Natürlich stürzen sich die Anwälte wie die Aasgeier darauf, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen und unterstützen die Familie. War der Alte überhaupt zurechnungsfähig, als er das Testament schrieb ? Hat seine Haushälterin ihn beeinflußt oder genötigt, sie in sein Testament zu schreiben ? Es entbrennt ein harter Kampf zwischen den Parteien, wo auch nicht mit faulen Tricks gegeizt wird. Es bleibt bis zum Schluß spannend und ich möchte hier nicht zuviel verraten. Die Sprache liest sich wie immer leicht und wie von selbst. Allerdings ist dieses Buch - trotz aller Spannung - nicht eins seiner Besten. Ich mag zwar die Charaktere, hier besonders den Richter, aber es zieht sich teilweise etwas in die Länge und man wartet darauf, dass man endlich weiß, wie es ausgeht. Vielleicht war ich auch nur zu ungeduldig. Auf jeden Fall lohnt es sich zu lesen.

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  • Katastrophal

    Die Erbin

    Peter_Waldbauer

    16. August 2017 um 16:13

    Dieser Roman ist nur schwer erträglich. Sicher, es gibt flott geschriebene Grishams (die Firma, der Klient, der Regenmacher) und langweiligere (Das Testament, die Kammer), aber „Die Erbin“ schlägt dem Fass den Boden aus. Hier zeigt sich Grisham nur noch als Meister der Klischees und der Versatzstücke. Wenn einem die Ideen ausgehen, kehrt man dorthin zurück, wo alles begann: in der ländlichen Idylle von „die Jury“, ehemalige Protagonisten inklusive. Soweit (nach zwei Dutzend Romanen) noch tolerierbar. Aber dann. Ständig und überall wird Kaffee getrunken, zum Frühstück gibt es immer Rührei mit Speck, sonst wird fleißig  Maisbrei gegessen. Die geschilderten Personen, deren Vielzahl kaum noch zu überblicken ist, sind derart eindimensional, dass man sie eine Seite weiter schon vergessen hat. Bei vielen Namen, die auftauchen, muss man zurückblättern (Willie? Wer was das nochmal?).  Eine der Hauptpersonen des Romans, Lettie, ist schwarz, Haushälterin, Köchin und Krankenschwester. Eine andere Schwarze namens Sallie ist ebenfalls Haushälterin, Köchin und auch Krankenschwester. Man beachte allein die drollige Namensgebung „Lettie“ und „Sallie“. Nomen est Omen. Die Verniedlichungssilbe am Namensende soll dem Leser deutlich machen: der Unterschicht zugehörig; naives, braves Dienstmädchen.  Überhaupt sind Grishams Nebenfiguren größtenteils Trottel, primitiv oder rassistisch. Zu Ihrer Charakterisierung verwendet der Autor ausschließlich Klischees. Über einen missratenen Bruder auf der Flucht heisst es: „Und so war es ihm nach einem unsteten Leben zur Gewohnheit geworden, ständig einen Blick über die Schulter zu werfen.“ (S. 291). oder „...er arbeitete in einer Kneipe...in einer heruntergekommenen Gegend der Stadt, wohin Matrosen, Hafenarbeiter und Handlanger kamen. Um sich zu betrinken, beim Würfel zu verlieren und Dampf abzulassen. Zwei grimmig aussehende Rausschmeißer sorgten für Ordnung...“ (S. 290). und „Er fuhr jahrelang auf Frachtschiffen und sah die Welt, die ganze Welt. Es gibt keinen Fleck auf der Landkarte, den Ancil nicht kennt. Keinen Berg, keinen Hafen, keine Stadt, keine Sehenswürdigkeit. Keine Bar, keinen Nachtclub, kein Bordell – Ancil war überall (S. 556)  Als die kleine Tochter der Hauptperson zu Weihnachten einen Welpen geschenkt bekommt, geschieht folgendes: „Sie sah ihre Eltern mit Tränen in den weit aufgerissenen Augen an und brachte kein Wort heraus.“  (S. 356). Das ist Schundroman-Niveau, so klingt Groschenheft-Prosa. Auch Jugendliche gehören bei Grisham entweder zur Null-Bock-Genration: “Vor den auf volle Lautstärke gedrehten Fernsehgeräten saßen Teenager und starrten auf die Mattscheibe.“ (S. 353) oder aber sie entstammen einer Märchenwelt und werden klischeehaft als Engel verklärt: „Zwei Teenager – intelligente Jugendliche, gut Schüler, Sportler, Kirchenmitglieder, beliebte Jungs aus einer anständigen Familie – waren auf einer eisglatten Straße von einem Betrunkenen um ihr Leben gebracht worden....Die armen Jugendlichen“  (S. 412)  Vor allem bei den Anwaltstypen greift Grisham tief in die Kiste mit den Versatzstücken: da ist der unerfahrene, aber moralisch überlegene Junganwalt mit Finanzproblemen, der gegen den älteren und teuren Staranwalt einer großen Kanzlei kämpft. Die Gegenseite ist natürlich skrupellos und arbeitet im Prozess mit illegalen Methoden (wie schon in „Der Regenmacher“ und „Das Urteil“). Da gibt es den alte Dorfanwalt mit Gesundheits- und Alkoholproblemen, dessen Ruf bereits gänzlich ruiniert ist; den publicitysüchtigen Selbstdarsteller, der im Rolls Royce vorfährt oder der mausgraue 0-8-15-Anwalt mit Dienst nach Vorschrift. Auch sonst tauchen altbekannte Grisham-Typen auf: die laszive Bedienung im Coffeeshop; die ehrgeizige Praktikantin; ein skurriler Richter, der die „Bösen“ in seinem Gerichtssaal erst zur Schnecke macht und dann hinauswirft (wie schon in „der Klient“).  Wäre nicht alles schon so oft da gewesen, man würde schmunzeln müssen. So aber wirkt Grishams Kombinationsspiel nur beliebig, die Verwendung immer gleicher Versatzstücke austauschbar und ideenarm. Neu in diesem Buch ist nur die ellenlange, nervtötende Ahnenforschung.  Einzig, dass ab und an ein witziger Dialog den dicken Schmöker versüsst, hält einen davon ab, das Buch vorzeitig zuzuklappen. Dem Roman hätte es gut getan, um mindestens 200 Seiten gekürzt zu werden.

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  • Das ist einfach hohe Kunst!

    Die Erbin

    MickyParis

    25. June 2017 um 15:38

    Die StoryWir sind im Jahre 1988 in Ford County, USA.Der Anwalt Jake Brigance, berühmt durch den Hailey- Prozess, findet ein handschriftlichen Testament von Seth Hubbard in seiner Post und soll dessen letzten Willen mit allen Mitteln durchsetzten. Das Besondere daran ist, dass Seth Hubbard sich kurz nach der Aufgabe des Briefes zur Post das Leben genommen hat. Man merkt allerdings sehr schnell, dass Seth das Alles von langer Hand geplant hat. Und alles hat seinen Ursprung 1930, wo der junge Seth etwas gesehen hat, was er bis zu seinem Lebtage nicht vergessen konnte. Deswegen hat er 5% der Kirchengemeinde, weitere 5 % seinem verschollenen Bruder und die restlichen 90 % seines Vermögens seiner seit drei Jahren schwarzen Haushälterin Lettie Lang vermacht und sein altes Testament widerrufen.Damit sind allerdings seine Kinder nicht einverstanden und fechten das handschriftliche Testament an. Es kommt wie es kommen muss zu einem Rechtsstreit. Und dabei steht nicht der Wunsch des Verstorbenen im Vordergrund, sondern die von jeder Partei einzelnen Belange. So wollen die Kinder von Seth sein Vermögen haben, um endlich ihre eignen Schulden abzubezahlen und eine Entschädigung wegen ihrer schlechten Kindheit. Aber auch bei Lettie's Verwandschaft sieht es nicht besser aus. Sie bekommt auf einmal aus dem ganzen Land Besuch von sog. FREUNDEN, die nicht nur wissen wollen, wie es ihr geht! In der ganzen Stadt halten sich Gerüchte, das Lettie und Seth eine intime Beziehung gehabt hatten oder das Seth bei der Verfassung des Testament nicht zurechnungsfähig war. Aber die hartnäckigste Meinung ist, eine Schwarze soll auf keinen Fall so viel Geld bekommen! Wie soll man so eine unparteiische Jury zusammenstellen?  Somit ist es nicht verwunderlich, dass nicht alle Anwälte mit offenen Karten spielen. So wird hier mal ein Überraschungszeuge aus dem Hut gezaubert oder man beschönigt einige Tatsachen!Als dann Lettie's Mann verhaftet wird eskaliert alles und der Rechtsstreit scheint für sie verloren. Sie wird leer ausgehen und die Kinder von Seth werden gewinnen.Bis dann nach langer Suche der verschollene Bruder des Verstorbenen auftaucht und seine Geschichte erzählt...Meine MeinungIch bin ja ein großer Fan von Grisham und habe mittlerweile schon 20 Bücher von ihm gelesen und muss sagen, er ist immer wieder gut. Sein Schreibstil und der Aufbau der Geschichten ist großes Kino. So nun aber zum Buch: Es ist super.Die Dramaturgie, die Darstellung der einzelnen Personen, die  Frage, wer jetzt das Vermögen bekommt, das Auffinden von Personen und die Wendung, einfach Klasse. Das ist Spannung pur!So stellt man sich ein Verfahren über die Anfechtungsklage der Testamentseröffnung vor. Grisham schafft es wieder geschickt, das juristische Wissen, mit einer sehr komplexen und in sich schlüssigen Geschichte zu verbinden. Man kann mit Lettie mitfühlen, man versteht aber auch die Kinder von Seth. Aber das wichtigste man versteht warum Seth das gemacht hat und die Symbolik dahinter.Das ist einfach hohe Kunst!Fazit und Empfehlung Für alle die Fan sind von Grisham oder gerne Justizromane lesen, ein absolutes MUSS!! Es ist toll geschrieben und spannend bis zum Schluss!

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  • Spannende Geschichte mit versöhnlichem Ende

    Die Erbin

    Lesefexin

    08. January 2017 um 13:23

    Wer John Grisham kennt, weiß, dass man sich bei seinen Gerichts- und Anwaltsthrillern immer auf solide, gut recherchierte Stories mit plausibler Handlung und realistisch wirkenden Figuren sowie einem manchmal etwas dröge wirkendem Humor verlassen kann.Auch „die Erbin“ erfüllt diese Erwartungen: Nach dem Selbstmord des reichen, aber schrulligen und egozentrischen Seth Hubbard, versetzt ein unerwartetes Testament seine geldgierige und von Seth wenig geliebte Familie in helle Aufregung. Ausgerechnet seiner Haushälterin Lettie Lang, einer Schwarzen, soll sein gesamtes, nicht unerhebliches Vermögen zufallen. Seths Familie geht gegen die bescheiden und harmlos wirkende Haushaltshilfe vor und versucht sie zu diskreditieren. Letties Anwalt findet jedoch bald heraus, das Seth für sein unerwartetes Testament womöglich gute Gründe gehabt haben könnte.Auch in „Die Erbin“ hat es der Leser wieder mit einem sorgfältig erzählten, hinsichtlich seiner juristischen Fakten gut recherchierten Fall mit glaubwürdigen Figuren zu tun, der trotz seiner nicht gerade reißerischen Story keine Langeweile aufkommen lässt. Die nach und nach enthüllte Geschichte eines lange zurückliegenden Verbrechens fesselt den Leser trotz des wie immer eher sachlichen Tonfalls Grishams und der versöhnliche Ausklang im Finale zeigt, das Grisham in seinen Geschichten immer wieder auf kluge Weise menschliches Augenmaß zu bewahren weiß.

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  • Ein würdiger Nachfolger nach "Die Jury"

    Die Erbin

    Tensiar

    07. January 2017 um 16:48

    Nach seinem Selbstmord hinterlässt Seth Hubbard ein juristisches Chaos und sorgt für Aufsehen. Grund dafür ist sein neues Testament, das er zwei Tage vor seinem Tod handschriftlich verfasst, und in dem er seiner schwarzen Haushälterin Lettie Lang, neunzig Prozent seines beträchtlichen Vermögens vermacht. Seine beiden Kinder sollen dagegen leer ausgehen. Ein erbitterter Erbstreit beginnt, in dem mehr als ein schmutziges Geheimnis aufgedeckt wird. In einem beigefügten Brief ernennt Seth Hubbard niemand anderes als Jake Brigance zum Anwalt, der sein umstrittenes Testament durchbringen soll. Viele kennen ihn bereits aus „Die Jury“. Ich hatte mich gefreut, in diesem Roman wieder auf ihn zu treffen und ich wurde nicht enttäuscht. Oft frustrieren mich Protagonisten, weil sie viel zu perfekt sind, um authentisch zu wirken. Sie haben immer die richtige Lösung parat, agieren souverän und haben sowieso immer ein Ass im Ärmel. Bei Jake Brigance ist das nicht der Fall. Man erlebt einen jungen Anwalt, der wie jeder andere Mensch Fehler macht, unangemessen reagieren kann und sich gelegentlich überschätzt. Aber genau das macht seinen Charme aus. Schon allein deswegen konnte ich den Roman kaum zur Seite legen. Die Handlung wirkt dagegen zu Beginn sehr komplex, entwirrt sich aber relativ schnell. Ich muss dazu sagen, dass die Spannung, die der Roman versucht aufzubauen, meiner Meinung eher dürftig war. Nach zwei dritteln des Buches war der Ausgang in etwa abzusehen, dennoch wurde ich bis zur letzten Seite gefesselt. Grund dafür sind die verschiedenen Emotionen, mit denen ich im Verlauf konfrontiert wurde. Entgegen der nüchternen Darstellung der Ereignisse schafft es Grisham, dass man mit den Charakteren fühlt, sich mit ihnen oder über sie aufregt und sich gemeinsam mit ihnen freut. Störend sind einzig zwischenzeitliche Wiederholungen bestimmter Sachverhalte, die auf gewisse Weise notwendig sind, damit das Bild eines realistischen Gerichtsverfahren erzeugt wird, nichtsdestotrotz aber es etwas eintönig sind. Mein Fazit: Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und „Die Erbin“ als Pflichtlektüre zu bezeichnen, dennoch kann ich das Buch nur empfehlen.

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  • Leider ein bisschen zäh

    Die Erbin

    Yolande

    12. December 2016 um 18:32

    Klappentext: Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens an einem Baum aufgehängt findet, ist die Bestürzung groß. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt...Ein typischer Grisham: Der Einzelkämpfer-Anwalt gegen die große Kanzlei, die arme schwarze Haushälterin gegen die gierige Verwandschaft. Das Buch ist gut zu lesen, kommt aber leider nie so richtig in Fahrt. Es fehlt das Spannende und Spektakuläre. Grisham versucht zwar immer mal wieder ein bisschen Spannung hineinzubringen, aber irgendwie verpuffen diese Versuche immer ziemlich schnell. Das Ende ist auch ziemlich vorhersehbar. Solide Unterhaltung, aber kein Reißer.

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  • Unterhaltsam leider jedoch ohne Überraschungen

    Die Erbin

    RobertWolfe

    11. June 2016 um 22:03

    Der mysteriöse Selbstmord eines erfolgreichen Unternehmers wirft Rätsel auf. Seine Kinder sollen bei der Erbschaft leer ausgehen und nur eine Haushälterin soll das Vermögen erhalten. Zwar beginnt die Geschichte sehr spannend, doch schon bald wird die Handlung sehr zäh, die Charakter wirken zu oberflächlich. Erst auf die letzten hundert Seiten nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf. Für kurze Zeit kann man das Buch nicht mehr weglegen und fiebert dem Schluß entgegen.

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  • Grisham bleibt sich treu

    Die Erbin

    Klaus_Jaeger

    15. January 2016 um 19:04

    Kennst du einen, kennst du alle. Wer bei Edgar Wallace der Täter ist, weiß man ja: Ein Sonderling, der irgendwann im Verlaufe des Buches auftaucht und behauptet, lange Jahre in Übersee gearbeitet zu haben. In Wahrheit war er ein »Zuchthäusler«. Einmal Verbrecher, immer Verbrecher. So ähnlich ist das auch bei John Grisham, dachte ich. Wer »Jury«, »Firma« und »Akte« gelesen hat, kennt alles, was Grisham zu bieten hat. Dabei habe ich dann doch noch mehr Titel gelesen, bis ich ihn über hatte. Doch dann kam Denis Scheck, lobte »Die Erbin« über den grünen Klee (»hat große Klasse«) und machte mich neugierig. Doch, leider, leider: Grisham blieb sich treu. So faszinierend die Grundidee des Plots auch ist, so schnell kommt man der Geschichte auf die Schliche. Das Buch ist noch kein Drittel alt, da ahnt man schon, warum der Milliardär Seth Hubbard sein Millionenvermögen seiner schwarzen Haushälterin Lettie Lang vermachte. Es sind keine Wirrungen, die zum logischen Ergebnis führen, es scheint alles lustlos niedergeschrieben und überrascht am Ende nicht wirklich. Vor allen Dingen darf man sich nicht auf Details einlassen. Wer in einer 8000-Einwohner-Stadt 26 Anwaltskanzleien und mehrere Banken ansiedelt, macht sich verdächtig. Wer seinen Anwalt, der keine aufregende Nacht und einen ganz normalen Morgen hinter sich hat, bis um 8.30 Uhr bereits zwei Liter (sic!) Kaffee trinken lässt, der macht sich unglaubwürdig. Leser, die das ausblenden und sich ganz der oberflächlichen Spannung hingeben können, werden dennoch zufrieden sein. Mein Fazit: Grisham ist wie ein Burger bei McDonalds - kennst du einen, kennst du alle. Als schnelle Mahlzeit in bekannte Schemata gepresst, bereitet er zwar keinen Genuss, ist aber durchaus verdaulich.

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  • Die Erbin

    Die Erbin

    Maki7

    11. January 2016 um 12:45

    Kurz vor seinem Tod hat Seth Hubbard sein Testament geändert. Seine beiden Kinder und Enkelkinder werden enterbt, Haupterbin seines 24 Millionen Dollar Vermögens ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang und er beauftragt Jake Brigance dafür zu sorgen, dass sein letzter Wille erfüllt wird.. Logischerweise ziehen die Enterbten mit einem Haufen Anwälte vor Gericht und fechten das Testament an. Irgendwie hab ich im Vorfeld immer vom spannenden Thriller gelesen, weshalb ich mir das Buch auch gekauft hab, aber das ist es bei weitem nicht. Es ist ein unspektakulärer Gerichtsroman. Hat man ein paar davon gelesen, darunter auch den Vorgänger "Die Jury" von Grisham, dann kann man diesen hier nur noch als langweilig betrachten. Grisham ist Jurist, das merkt man wieder mal, aber der Ablauf bei Gerichtsverfahren ist mehr oder weniger der Gleiche, weshalb nichts, aber grad gar nichts, Neues dabei war, wenn man schon mal solche Bücher gelesen hat. Die Story ausserhalb des Gerichtsverfahrens plätschert auch unspektakulär vor sich hin bis man endlich auf die letzte Seite ankommt und erlöst wird.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Nehmen Sie sich Zeit, dieses Buch dauert ewig......

    Die Erbin

    Pachi10

    02. October 2015 um 17:14

    Laut Klappentext erwartet einem ein spannender Justizthriller mit bekannten Personen. Tatsächlich tut sich auf den ersten 200 Seiten mal absolut nix. Die restlichen 400 Seiten plätschern dahin und man hat das Gefühl schon mehrere Monate an diesem Buch zu lesen und es nimmt einfach kein Ende. Manche Protagonisten kennt man aus "Die Jury", die Geschichte um ein Millionenerbe schleicht jedoch dahin. ich fand es weder spannend noch packend und am Ende denkt man einfach nur AHA und Gott sei Dank hab ich dieses Buch endlich fertig

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  • Das war wieder ganz der Alte...

    Die Erbin

    unclethom

    25. June 2015 um 13:22

    Der Klappentext: Keine Macht, kein Recht Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt . . . Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich herausstellt, dass Hubbards Vermögen 24 Millionen Dollar umfasst. Den Löwenanteil spricht Hubbard seiner Haushälterin Lettie Lang zu. Seine Familie indes geht leer aus. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn. Quelle: http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Erbin/John-Grisham/e441972.rhd Der Autor: John Grisham hat 27 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und fünf Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in 38 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia und Mississippi. Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/John_Grisham/p97592.rhd Die Rezension:  Das Buch war, nach einem kurzen Durchhänger, wieder ganz großes Kino. John Grisham schreibt, so Bildhaft, dass man kaum dass man begonnen hat zu lesen, auch schon die Figuren und Schauplätze vor Augen hat. Natürlich merkt man, dass er als Anwalt tätig war. Zu gut kennt er die Materie, und so bleiben auch bei diesem Titel letztendlich keine Fragen offen. Das Buch spielt in den achtziger Jahren und damals wie auch heute tritt der Rassismus offen zu Tage. Ihm gelingt wie nur wenigen Autoren die Spannung auf einem von Anfang an recht hohem Niveau zu halten. Und so war es nur zu natürlich, dass mich das Buch fesselte und ich es innerhalb von nur dreieinhalb Tagen gelesen hatte. Es ist nicht nur ein Buch das unterhalten soll, es regt auch zum Nachdenken an. Insbesondere die Menschen in den Südstaaten der USA sind für mich nun Thema, sprich ich möchte noch mehr über die Menschen und den Allgegenwärtigen Rassismus dort lesen und erfahren. Ich weiß nicht wie es anderen bei der Lektüre erging, ob sie ähnlich wie nun ich neugierig sind mehr zu erfahren, aber mich hat das Thema absolut geflasht. Der Schreibstil von John Grisham ist so schön, ich denke selbst ein Sachbuch würde man ihm aus den Händen reißen. Wie gesagt nach einem Durchhänger von ihm, war ich erst am Zweifeln ob ich das Buch denn nun wirklich lesen soll. Aber ich bin absolut begeistert und meiner Meinung nach ist das wieder ganz der Alte John Grisham. Vom mir sind das ganz klare und verdiente 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung!

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  • Ein feiner Grisham - ein toller Nachfolger der Jury!

    Die Erbin

    Callso

    11. June 2015 um 14:30

    Hammerharte 700 Seiten - beste Unterhaltung. John Grisham ist und bleibt der Beste! All die Zutaten, die man kennt, bedient der Autor wieder. En Justizthriller, wie man ihn vom Erfolgsautor kennt. Es geht um eine 24 Million Dollar Erbschaft. Die eigenen Kinder sollen nach dem kurzfristig verfasstem Testament leer ausgehen, stattdessen soll die schwarze Haushälterin mit dem großen Reichtum bedacht werden. Das ruft zahlreiche Anwälte, einen erfahrenen Richter und Jack Brigance auf den Plan. Jack, der schon im Buch die Jury als der sympathische Anwalt auftrat, wird vom Leser auf jeder Seite, bei jedem Schritt beobachtet. Beweise werden zusammengetragen, beide Seiten kämpfen mit harten Bandagen, entscheiden soll bei dem Prozess indes eine zwölköpfige Jury. Ein fesselndes Buch. Grisham hat - meiner Meinung nach - wieder einmal ein Meisterwerk fabriziert. Nur die Schlussauflösung fand ich jetzt nicht so überragend. Dennoch trotz des Umfangs ein tolles Buch.

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  • Gerechtigkeit

    Die Erbin

    baronessa

    14. April 2015 um 20:00

    Seth Hubbard hat von den Schmerzen die Nase voll und setzt seinem Leben ein Ende. Allerdings hat er seinen Tod vorher akkurat geplant, denn nichts hat er dem Zufall überlassen. Keiner ahnt, dass mit seinem Testament seine Haushälterin Millionen erhalten soll. Seine Kinder und Enkelkinder sollen leer ausgehen. Der Anwalt Jake Brigance soll dafür sorgen, dass sein neues handgeschriebenes Testament genau so vollstreckt werden soll. Das Testament wird von seinen Kindern angefochten und die Debatte vor Gericht beginnt. Anwälte reiben sich die Hände, denn es ist viel Geld im Spiel. Lettie Lang, seine schwarze Haushälterin, hat bei der Auseinandersetzung vor Gericht wenig Chancen. Als jedoch ein Video vorgeführt wird, wo der Bruder von Seth Hubbard eine Zeugenaussage beglaubigt hatte, ändert sich die Sachlage gewaltig.   „Sie fanden Seth Hubbard an der vereinbarten Stelle, allerdings anders als erwartet. Er hing am Ende eines Seils zwei Meter über dem Boden und schwang leicht im Wind.“   So beginnt die Geschichte um einen Rechtsstreit eines millionenschweren Nachlasses. Erst am Ende gibt das Testament einen Sinn, denn der Tote versucht damit Gerechtigkeit zu üben. Eine Wiedergutmachung für das Vergehen seiner Familie. Der Autor hat die Problematik der damaligen Zeit gut eingearbeitet. Gerade im Süden war die Rassenhetze weit verbreitet. Dies hätte ruhig noch mehr ausgearbeitet sein können, denn das ist der Aufhänger des Buches. Man merkt in seinen Büchern, dass John Grisham Jurist ist, denn die Vorgehensweise und die Beschreibungen bei der Aufnahme des Prozesses oder im Gerichtssaal sind detailbezogen. Durch die juristischen Erläuterungen wird die Geschichte etwas monoton. Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet, am besten hat mir die Darstellung von Lucien gefallen, der aus dem Rahmen fällt. Dieses Buch ist die Fortsetzung von dem Buch „Die Jury.“

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  • Typischer Krimi von John Grisham

    Die Erbin

    Buecherspiegel

    06. April 2015 um 12:55

    „John Grisham“, der Name steht für hohe Verkaufszahlen, Hollywoodfilme, amerikanischen Krimi. Der Roman „Die Erbin“, soll laut „The Washington Post“ „eines der besten Bücher (sein), die John Grisham je geschrieben hat“ (so steht es im Einband).  Das mag für diesen Schriftsteller so sein, heißt aber noch lange nicht, dass es ein toller Roman wäre. Wenn die ersten 650 Seiten zu spannenden 300 zusammengefasst wären und so manche Figur besser beschrieben, andere unwichtige dafür weggelassen, könnte das sogar sein. Ist es aber nicht. Kurz gefasst geht es um eine Haushälterin, die zur Haupterbin ihres verstorbenen Arbeitgebers eingesetzt wird und dessen komplette Familie, bis auf einen lang verschollenen Bruder, enterbt wird. Diese will vor Gericht dagegen vorgehen, war doch der Verfasser des Testamentes schwer erkrankt und hat sich letztendlich erhängt. Einige der Anwälte und Nebenfiguren kennen wir bereits aus dem Buch „Die Jury“, wie den Anwalt „Jake Brigance“. Vor allem geht es darum, dass eine Farbige einen Weißen beerben soll, rund 24 Millionen Dollar, das für die Zeit 1988/1989 ein sehr hoher Betrag war. Es kommt zu einem Geschworenenverfahren. Als die Geschichte zum Kern der Story gelangt, nachdem ich über 650 Seiten lang über viele Beteiligte gelesen habe, wollte ich doch sehr viel mehr über die Verwicklungen der einzelnen Geschworenen erfahren. Denn der Samen für diese Geschichte wurde bereits vor einigen Generationen in eben diesem Ort gelegt, in dem die meisten Familien noch immer verweilen. Der Autor lässt auch bei der/dem einen oder anderen Geschworenen kurz aufblitzen, dass da etwas sein könnte, belässt es aber dabei. Schade. Ob der Vergleichsvorschlag des Richters angenommen wird, bleibt zwar offen, passt aber zum weichgespülten Ende.

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