John Grisham Die Jury

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Inhaltsangabe zu „Die Jury“ von John Grisham

Gerechtigkeit oder Rache?
Ein zehnjähriges Mädchen wird brutal misshandelt und vergewaltigt. Ihr Vater, Carl Lee Hailey, übt Selbstjustiz und tötet die geständigen Täter, als sie nach einer ersten Anhörung den Gerichtssaal verlassen. Mord oder Hinrichtung? Gerechtigkeit oder Rache? Das Verfahren gegen Hailey gerät zum Sensationsprozess. Staatsanwalt und Richter sind Weiße, Hailey ist ein Schwarzer.

Spannender, ergreifender zum nachdenken und kopfschüttelnder Gerichtskrimi bzw. -roman. Absolut empfehlenswert!

— kusy

Anwalt-Serienliebhaber MÜSSEN Grisham lesen. Sein 1. Thriller ist der Wahnsinn. Kein Vergleich

— notthatkindofagirl

Typisch Grisham. Spannende Gänsehautstimmung pur!

— Lorbeerchen

Wenn ein Mädchen brutal vergewaltigt wird und dazu noch schwarz ist,hat sie dann kein Recht auf Gerechtigkeit?

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Schockierende Erzählung über Rassismus und Ungleichheit. Hatte Anfangsschwierigkeiten, aber das Dranbleiben lohnt sich!

— SaSu13

Hinter den Kulissen der amerikanischen Justiz - zum Kopfschütteln. Aber Mr. Grisham schreibt sehr unterhaltsam und überraschend humorvoll.

— plin

Uneingeschränkt empfehlenswert

— tob82

Sehr bewegend, nervenaufreibend,spannend, teilweise ziemlich heftig für jüngere Leser

— Arika

Vom Meister eine Art Meisterwerk - Grisham ist der Größte!

— Callso

Ein Fall, der das County spaltet. Mir persönlich war es zu wenig Gericht und zu viel "das böse böse Justizsystem". Dennoch lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein (sehr) guter Grisham

    Die Jury

    kusy

    30. August 2017 um 21:21

    Für die Menschen, die gerne Grisham-Bücher lesen ist dies eine absolute Leseempfehlung. Ich muss sagen, dass mich die letzten zwei Bücher, die ich von ihm gelesen hatte nur teilweise überzeugt hatten, und ich deswegen eine lange "Grisham-Pause" eingelegt hatte. Dieses Buch bietet allerdings wieder eine klassischen Gerichtsgeschichte, die mir bei anderen Büchern von ihm so gefallen hatte. Für die Menschen, die noch nie ein Grisham-Buch in der Hand hatten ist es auch eine absolute Leseempfehlung.Inhalt ist ein Prozess bei der der Angeklagte die zwei Vergewaltiger seiner kleinen Tochter in Selbstjustiz erschoss. Er ist schwarz, die erschossenen weiß. Genauso wie die Jury, die Anwälte und der Richter. Es geht hier also um mehr als nur die Frage inwieweit die Ermordung aus Rache gerechtfertigt oder gar entschuldigt werden kann.Es gibt in dem 1989 verfassten Roman (also zu einer Zeit in der "schwarz" und"weiß" eine noch gewichtigere Rolle gespielt hat) sehr viele verschiedene Facetten. Wir haben neben der Frage nach der Selbstjustiz und dem Rassenkonflikt vor allem auch die Interessen der handelnden Personen (Richter, Anwalt, Verteidiger, etc.), die ihr Handeln seltener danach ausrichten einen fairen Prozess zu führen und zu einem fairen Urteil zu gelangen, sondern eher darauf schauen, was ihnen persönlich mehr Klienten, eine erfolgreiche Wiederwahl o.ä. bietet. Außerdem werden auch die "Rassenkämpfe" die in der Gesellschaft (im Bezug auf diesen Fall) ereignen erläutert.Dieser Roman ist gut, aber nicht zu kompliziert oder verwirrend geschrieben, hat eine gewisse Spannung (ohne dass sie einen auch nur ansatzweise ängstigt), und zeigt ein erschreckend real wirkendes (der Autor war selbst Anwalt und kennt sich in diesem Bereich also bestens aus) Verfahren mit all seinen Nebenschauplätzen. 

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  • Leider noch heute aktuell

    Die Jury

    SaSu13

    11. July 2016 um 19:36

    Inhalt: Gerechtigkeit oder Rache? Ein zehnjähriges Mädchen wird brutal misshandelt und vergewaltigt. Ihr Vater, Carl Lee Hailey, übt Selbstjustiz und tötet die geständigen Täter, als sie nach einer ersten Anhörung den Gerichtssaal verlassen. Mord oder Hinrichtung? Gerechtigkeit oder Rache? Das Verfahren gegen Hailey gerät zum Sensationsprozess. Staatsanwalt und Richter sind Weiße, Hailey ist ein Schwarzer.Meine Meinung:Zunächst muss ich sagen, dass ich große Startschwierigkeiten mit diesem Buch hatte und es erst im zweiten Anlauf gelesen habe.Das Problem lag einfach an der enormen Anzahl von Namen und Personen, die einen schnell den Überblick verlieren lassen.Seltsamerweise ging ich hier auch von einem Thriller/Krimi aus, um den es sich aber nicht wirklich handelt.Unseren Anwalt Jake mochte ich auf Anhieb (obwohl er mir und sich selbst mit seinem Alkoholkonsum im Laufe des Buches keinen Gefallen getan hat). Das kleine Städtchen und wie es funktioniert wurde sehr umfassend beschrieben und ausgeführt. Leider manchmal etwas zu langatmig.Mich hat am meisten beeindruckt (und vor allem schockiert), wie stark Rassentrennung, Rassismus und der Ku-Klux-Klan noch vertreten sein können. Dass dies beschämend und tragisch für die Menschheit ist, muss nicht gesagt werden.Trotz 600 Seiten und ein paar langwierigen Passagen bin ich mitgenommen von dieser Geschichte. Erschreckende Gewaltbereitschaft und das juristische System sind Eindrücke, die mir nicht mehr aus dem Sinn gehen werden.Ich bewerte dieses Buch von Grisham mit 4 Sternen, weil vor allem der Schluss (Schlussplädoyer und der entscheidende Faktor für die Juryentscheidung) jedem bewusst werden sollte. Ich werde es nicht so schnell vergessen.

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  • Uneingeschränkt empfehlenswert

    Die Jury

    tob82

    27. April 2016 um 10:16

    "Die Jury" ist mehr als nur ein spannender Gerichts-Thriller. Es ist ein Roman über die Grundfragen der Demokratie und des Rechtssystems: ein zehnjähriges schwarzes Kind wird in Claton, Mississippi, von zwei jungen weißen Männern vergewaltigt und fast zu Tode geschlagen. Als sie vor Gericht gestellt werden, erschießt der Vater des Mädchen beide Männer mit einem M16. Daraufhin wird er festgenommen und ihm droht die Todesstrafe. Ein junger weißer Anwalt, der bereits den Bruder des Vaters in einem Mordprozess vertreten hat, übernimmt praktisch ohne Bezahlung, dafür aber mit viel Hingabe, die Verteidigung. Vor allem aufgrund des Rassenkonflikts wird der Fall landesweit bekannt und diverse Interessengruppen versuchen, auf das Geschehen Einfluss zu nehmen. Dabei ist in erster Linie der "Ku-Klux-Klan" zu nennen. Er schreckt vor nichts zurück, um eine Verurteilung des "Niggers" herbeizuführen. Auf der anderen Seite wittern Staranwälte und schwarze religiöse Führer ihre Möglichkeit, ein Stück vom "Kuchen des Ruhms" abzubekommen.Grisham zeigt hier auf spannende, häufig auch erschreckende Weise, wie gesellschaftliche Normen und Einstellungen auf das amerik. Rechtssystem einwirken und wie vielfältig die Einflüsse sind, die einen Prozess beeinflussen können. Nicht zuletzt stellt er auch die Frage nach der Gerechtigkeit: ist es gerecht, wenn ein Vater die Vergewaltiger seiner 10jährigen Tochter ermordet? Ist das nicht vielleicht menschlich nachvollziehbar? Was ist humaner: sein ganzes Leben im Gefängnis verbringen zu müssen oder hingerichtet zu werden?

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  • Noch immer ein Thema- sehr gut umgesetzt!

    Die Jury

    SerenaS

    22. March 2016 um 20:13

    Eines der besten Bücher des Autors. Auch wenn die Rassentrennung seit Jahrzehnten aufgehoben wurde, ist der Hass weiterhin in den Herzen mancher Menschen verwurzelt. Im Roman kommt die unterschiedliche Behandlung zwischen den Rassen gut zum Tragen. Auch heute noch ist das Thema aktuell.Fazit: Wer Grisham mag - lesen! Wer Interesse an Justiz-Krimis hat- auch unbedingt lesenDie Verfilmung wurde übrigens gut umgesetzt und ist auch absolut sehenswert

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  • Eines meiner Lieblingsbücher Grisham's!

    Die Jury

    Yenny

    17. August 2015 um 13:35

    Clanton, eine Kleinstadt im Bundesstaat Mississippi: Die zehnjährige Tonya Hailey wird von zwei Betrunkenen brutal vergewaltigt. Sie überlebt - schwer verletzt an Körper und Seele. Daraufhin macht ihr Vater Carl Lee Hailey etwas, was vielleicht viele Eltern in dieser Situation gerne tun würden: er verübt Selbstjustiz und erschießt die beiden Täter noch im Gerichtsgebäude. Ein Sensationsprozeß wird eröffnet, denn Tonyas Familie ist schwarz und die beiden Täter weiß.  Und Clanton ist eine Stadt, in der der Haß gegen Schwarze allgegenwärtig ist.Der junge Anwalt Jake Brigance wittert DIE Chance, durch diesen Prozeß die große Karriere zu machen. Grisham hat die Story toll geschrieben und führt einen nicht nur durch das amerikanische Rechtssystem. Denn es get auch um persönliche Interessen von Richter und Staatsanwalt und das Spiel der Presse. Und immer wieder taucht sie auf - die Rassenfrage. Man fiebert mit, ist hin- und her gerissen zwischen Recht und Unrecht. Als Mutter einer gleichaltrigen Tochter kann ich mit Carl Lee sehr gut mitfühlen. Doch ist Selbstjustiz der richtige Weg? Wird er freigesprochen, gerät das Rechtssystem ins Wanken und andere werden seinem Beispiel folgen.

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  • Mein erster "richtiger" Grisham-Roman...

    Die Jury

    Arika

    23. May 2015 um 20:05

    Inhalt: Ein zehnjähriges Mädchen wird brutal misshandelt und vergewaltigt. Ihr Vater, Carl Lee Hailey, übt Selbstjustiz und tötet die geständigen Täter, als sie nach einer ersten Anhörung den Gerichtssaal verlassen. Mord oder Hinrichtung? Gerechtigkeit oder Rache? Der Anwalt Jake Brigance verteidigt Hailey, da ihm die ganze Sache sehr nahe geht. Das Verfahren gegen Hailey gerät zum Sensationsprozess. Staatsanwalt und Richter sind Weiße, Hailey ist ein Dunkelhäutiger. Meine Meinung: Dieses Buch war mein erster "richtiger" Grisham-Roman (davor hatte ich lediglich 'Touchdown' genossen), den ich gelesen habe und besonders am Anfang, aber teilweise auch später, fand ich in ziemlich heftig. Besonders eben die erste Szene, die ging mir ziemlich an die Nieren. Zu dem Zeitpunkt war ich, glaube ich 13 oder so, und dafür war dieses Buch (da ich vorher nie in dieser Sparte gelesen habe) ziemlich krass. Es ist ein sehr ehrlicher Roman, der Probleme aufzeigt und behandelt, die leider noch immer häufig in der Realität auftreten. Es ist sehr spannend und fesselnd geschrieben, und man sollte den ganzen Tag Zeit haben zu lesen, denn es ist kein Spaß, dieses Buch vor Beendigung aus der hand zu lesen. Einfach nur zu empfehlen, allerdings erst ab 15 Jahren. Arika

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Die Jury

    Callso

    31. January 2015 um 14:34

    Der erste Roman von John Grisham. Dieser war quasi die Eintrittskarte in den Olymp der großen Schriftsteller. Ein Roman, der so viele Themen abdeckt. Mord, Selbstjustiz, Gerichtsschlacht, Justizdrama, Rassenkonflikt, und Anwaltsstory. Eine hohe Bandbreite in einem intensiven Drama. Vergewaltigung, Vergeltung, eine verbale Schlacht im Gericht, Klu-Klux Klan, Finanzprobleme, Auswahl der Jury und eine Prozess, der ganz umfangreich geschildert wird. Jack Brigance vertritt als junger Anwalt Carl Lee Hailey, der die beiden Vergewaltiger seiner 10jährigen Tochter vor Gericht kaltblütig ermordet hat. Erwartet ihn im großen Prozess die Gaskammer oder sogar ein Freispruch?  Eine 12köpfige Jury muss entscheiden. Doch der junge Anwalt wird bei umfangreichen Rassenunruhen bedroht.  Drohungen, Brandanschlag, Mordanschlag - es geht heiß her in Mississippi. 570 pralle Seiten. Und es kommen kaum Längen auf. Ein starkes Stück Roman, weil auch die Charaktere so stark und so überzeugend dargestellt sind. Grisham ist ein Meister, dieses Buch ist ein hervorragender Beweis.

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  • Was würden Sie tun, wenn Ihrer Tochter unermessliche Schmerzen zugefügt wurden?

    Die Jury

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die 10-jährige Tonya Hailey wird von 2 Männern brutal vergewaltigt. Ihr Vater Carl Lee sinnt auf Rache und erschießt die beiden Täter, als diese aus dem Gericht geführt werden sollen. Jake Brigance, ein recht junger Anwalt, übernimmt die Verteidigung von Carl Lee. Doch wird er eine Chance haben? Denn schließlich ist Carl Lee schwarz, der Richter, die Jury und der Staatsanwalt aber weiß... Unglaublich, aber wahr: "Die Jury" war mein erster Roman von John Grisham. Schon länger kenne ich die Verfilmung des Buches und habe nun auch die Vorlage gelesen. Begeisterung hat das Werk nicht bei mir ausgelöst, aber es ist ein solider, gut geschriebener Gerichtsthriller. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive wiedergegeben. Dabei folgt man sowohl dem Anwalt Jake, als auch Carl Lee oder auch den Anhängern des Ku-Klux-Klans. Diese Mischung empfand ich als sehr gelungen, da man so den Fall von allen Seiten betrachten konnte. Die Verhandlung über Carl Lee nimmt nur einen sehr geringen Platz im Roman ein. John Grisham verwendet viel Zeit darauf zu zeigen, wie es überhaupt zu dem Verbrechen kam. Das fand ich sehr gut. Allerdings verwendet er auch enorm viel Zeit darauf zu zeigen, wie korrupt, schlecht und verdorben das Justizsystem im Süden der USA ist. Da werden Jurymitglieder bestochen, Akten ohne Einverständnis gesichtet und gesoffen bis zum Umfallen. Auch wenn Grisham aus der Branche kommt und das Buch nun auch schon gut 20 Jahre alt ist, fand ich so manche Beschreibung arg übertrieben. Teilweise waren Jake und seine Anwaltskollegen gar nicht mehr nüchtern und traten teilweise sogar vor Gericht leicht angetrunken auf. Zwar sagt man, dass Übertreibung anschaulich mache, doch das war zu viel des Guten. Die Zusammenhänge, die zu verschiedenen Verbrechen und Vorfällen geführt haben, fand ich sehr gut herbeigeführt und beschrieben. Hier merkt man sehr deutlich, dass der Autor sich in dem Gebiet meisterhaft auskennt. Das Ende war für mich, da ich den Film kenne, nicht mehr überraschend, allerdings führt im Roman eine andere Vorgehensweise zum Urteil als im Film. Und ich muss zugeben, dass mir der Romanausgang um einiges realistischer erscheint. Der Stil von John Grisham ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist unaufgeregt, sachlich und leicht distanziert. Daher fiel es mir auch schwer, mich mit den Figuren zu identifizieren. Fazit: auch nach 20 Jahren ist der Roman lesenswert, aber für mich kein Meisterwerk.

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    • 3

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. December 2014 um 14:33
  • [ Rezension ] Die Jury

    Die Jury

    Nelly87

    [ Inhalt ] Tonya Hailey, eine 10-jährige Schwarze, wird eines Abends von zwei weißen Männern auf das Übelste vergewaltigt, geschlagen und gedemütigt. Der Tötungsversuch der Männer geht fehl und das Mädchen überlebt mit zahlreichen Knochenbrüchen und sonstigen Verletzungen. Schon nach kurzer Zeit kann die Polizei aufgrund der Wagenbeschreibung des Mädchens zwei Verdächtige festnehmen. Billy Ray Cobb und Pete Williards werden festgenommen und Williards legt nach einer Absprache ein Geständnis ab. Nach deren Kautionsverhandlung, auf dem Weg zurück zum Gefangenentransport werden beide im Gerichtsgebäude mit einer M16 und mehreren Schüssen erschossen - vom Vater des vergewaltigten Mädchens.  Jack Brigance übernimmt die Vertretung des Mannes, da er bereits bei Haileys Bruder einen Freispruch in einem Mordprozess erwirken konnte. Im Falle seines Scheiterns droht Hailey der Tod in der Gaskammer. Als wäre das nicht schlimm genug, mischt sich nicht nur die schwarze Gemeinde immer wieder ins Geschehen ein. Plötzlich versucht der Ku-Klux-Clan auf Biegen und Brechen eine Verurteilung des Schwarzen herbeizuführen. [ Cover ] Das Cover ist recht schlicht halten. Der Namen von John Grisham und der Titel sin groß angebildet. Ansonsten ist der Hintergrund in einem silbernen Ton gehalten. Es sieht aus, als hätte der Hintergrund eine richtige Struktur. Außerdem sieht man zwei Bauern aus einem Schachspiel, einen schwarzen und einen weißen, was wirklich ein gelungener Hinweis auf den Inhalt des Buches ist. Ich finde das Cover wirklich genial und gefällt mir sehr gut. [ Das hat mir gefallen ] Das Buch beginnt direkt mit einem Schock, nämlich mit der detaillierten Beschreibung der Vergewaltigung der kleinen Tonya. Mit dieser Stelle und mit vielen weiteren Passagen im Buch gelingt es Grisham, immer wieder gegensätzliche Gefühle beim Leser hervorzurufen. Man wird während des Lesens immer wieder aufgefordert, sich selbst Gedanken zu machen. Immer wieder wird man dazu verführt, die Selbstjustiz des Vaters nicht nur zu billigen, sondern auch gut zu finden. Die Personen wurden von Grisham genau so geschaffen, dass man zu diesen Gedanken kommt.  Ich kenne den Autor bereits schon aus anderen Büchern und kannte daher auch seinen Schreibstil. Das Buch weist keine Hochs und Tiefs im Spannungsbogen auf und trotzdem ist man davon gefesselt. Einen solchen Stil kenne ich nur von John Grisham.  Durch "Die Jury" setzt man sich nicht mit den Problem auseinander, ob Selbstjustiz nur Blutrache oder Gerechtigkeit ist. Der Roman stellt auch die Schlucht zwischen Schwarz und Weiß dar und zwingt den Leser auch dazu, sich zum Thema Todesstrafe auseinander zu setzen. Man liest dieses Buch nicht nur und stellt dabei eine beobachtende Randfigur dar, man ist mittendrin, statt nur dabei. [ Das hat mir nicht gefallen ] An diesem Buch hatte ich das erste Mal seit langem nichts mehr auszusetzen. Charaktere, Schreibstil, Spannung, alles so, wie man sich das wünscht. [ Fazit ] "Die Jury" kann ich ausnahmslos weiterempfehlen und ich vergebe 5 Sterne, mit denen ich grundsätzlich sehr geizig bin. Grisham ist ein Buch gelungen, das den Leser immer wieder miteinbezieht und das sich, trotz über 600 Seiten, in einem Rutsch lesen lässt, da man es nicht mehr aus der Hand legen kann.  Fragt euch: Wie würdet ihr als Geschworener entscheiden?

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    • 3
  • Die Jury

    Die Jury

    Samtpfote

    22. September 2014 um 21:45

    Beschreibung: Tonya Hailey, ein zehnjähriges Mädchen, wurde von zwei betrunkenen Männern brutal vergewaltigt und mißbraucht. Wenige Tage später erschießt Tonyas Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter im Gerichtsgebäude, in dem sie zu einer ersten Anhörung vorgeführt wurden. Das Gerichtsverfahren, daß gegen ihn eingeleitet wird, gerät zum Sensationsprozeß. Denn: die beiden Gewaltverbrecher sind Weiße; Carl Lee ist ein Schwarzer. Und der Ort der Handlung ist die Kleinstadt Clanton im amerikanischen Bundesstaat Mississippi, eine Gegend, in der ein Schwarzer noch heute damit rechnen muß, Nigger genannt zu werden. John Grisham schildert diesen Mordprozeß nicht nur aus der Perspektive des Gerichtssaals; er führt den Leser hinter die Kulissen, er deckt die inneren und äußeren Verflechtungen auf, die den Prozeßverlauf bestimmen. Inhalt: Die Vergewaltigung seiner Tochter verändert Carl Lee Haileys Leben von einem Tag auf den anderen. Zum Glück hat er Lester in der Familie, der sich damit auskennt, Menschen zu töten und anschliessend freigesprochen zu werden. Bei Lester holt er sich den notwendigen Rat und eine Waffe besorgt er sich bei einem zwielichtigen Freund. Nach einer der Verhandlungen versteckt er sich im Gerichtsgebäude und gerade als die Gefangenen an ihm vorbei geführt werden, verlässt er sein Versteckt und schiesst diese auf blutige Art und Weise nieder. Dabei verwundet er aber auch einen Desputy schwer und lädt somit eine zusätzliche Schuld auf sich. Er lässt sich festnehmen und engagiert den selben Anwalt, der Lester damals aus dem Gefängnis geholt hat. So will er für sich auch einen Freispruch erzielen. Er hat aber nicht damit gerechnet, dass er den Hass einer ganzen County auf sich geladen und sich so sein Leben unglaublich erschwert hat. Doch Jake Brigance, sein Anwalt setzt sich für ihn ein, hätte er doch seine Tochter genau so gerächt. Und gerade weil es so sehr ein mit Emotionen verbundenes Verbrechen ist, gerät die ganze Situation ausser Kontrolle. Morddrohungen am Telefon und Demonstrationen verschiedenster Organisationen sind da nur ein kleiner Teil der Mittel, mit denen ein Freispruch verhindert oder gewaltvoll erzielt werden will. Meine Meinung: Wer hier fleissig mitliest, weiss, dass ich John Grisham sehr gerne lese. Er schafft es wie kein anderer, Hintergründe des Gerichtsalltages mit psychologisch vertrakten Fällen zu verstricken und dabei nie langweilig zu werden. Was mir aber auch in diesem Buch von ihm zu schaffen machte, war die fast unüberblickbare Anzahl von Namen und dazugehörige Geschichten. Das Schwierige dabei ist, dass die Personen teilweise beim vollen Namen, manchmal aber auch nur beim Vor- oder Nachnamen genannt werden. Dies hat mich verwirrt, was aber nicht am Autor des Buches, sondern an meinem katastrophalen Namensgedächtnis liegt. Die Personen sind sehr fein ausgearbeitet und ich habe mich sofort mit der Familie Hailey und vor allem mit Carl Lee Hailey angefreundet. Auch wenn das amerikanische Justizsystem sich sehr stark vom System hier in der Schweiz oder generell in Europa unterscheidet, so habe ich doch sämtliche Abläufe im Geschworenengericht verstanden. Dies liegt sicher auch daran, dass der Anwalt Jake Brigance seinem Mandanten einige Abläufe erklären muss und diese natürlich sogleich dem Leser versändlich macht. Zudem habe ich vor einiger Zeit bereits den Roman "Das Urteil" von Grisham gelesen. Dort wird der Fokus vor allem auf die Vorgänge in den von der Aussenwelt getrennten Geschworenenräume gerichtet. Ich denke aber, dass ich auch ohne diese vorgängige Lektüre verstanden hätte, wie genau ein Geschworenenprozess aufgebaut ist. Auch wenn ich persönlich Selbstjustiz nicht unbedingt für angebracht halte, verstehe ich jeden Vater (und jede Mutter, ich würde wohl genau so handeln), welcher die Vergewaltigung seiner Tochter rächt, so wie Hailey dies getan hat. Dass Grisham für die Rolle des mordenden Vaters ausgerechnet einen von der Gesellschaft sowieso benachteiligten Schwarzen wählt (das Buch wurde 1989 geschrieben), verleiht der Handlung eine zusätzliche und leider nach wie vor aktuelle politische Dimension. Dass auch die Kirche in der ganzen Geschichte nicht nur gut weg kommt, spricht wohl für sich. Fazit: Einmal mehr ein Buch voller psychologischer Spannung in einem brisanten Kontext von Moral, Religion und Rassismus. Ganz klar ist auch dieser Roman von John Grisham unbedingt lesenswert und vor allem für Krimi- und Thrillerfans geeignet, welche es eher unblutig mögen. Zusätzliche Infos: Autor: John Grisham Kartonierter Einband: 619 Seiten Verlag: Heyne Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Andreas Brandhorst ISBN 978-3-453-06118-7

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  • Thriller nach Schema F

    Die Jury

    Holden

    19. April 2014 um 14:46

    Zwei Rednecks überfallen eine junge Farbige und vergewaltigen sie, der Verdacht fällt anschließend schnell auf sie und sie werden verhaftet. Nach ihrer ersten gerichtlichen Anhörung erschießt der aufgebrachte Vater des Mädchens die beiden. Ein junger Strafverteidiger übernimmt den an sich einfachen Fall. Ein typischer Grisham-Krimi nach routiniertem Muster, durchschnittliche Thrillerware.

  • Zum Nachdenken

    Die Jury

    Michelle1990

    30. October 2013 um 11:22

    Gut geschrieben, das Buch regt wirklich zum Nachdenken an und ist sehr spannend!

  • Rezension zu "JOHN GRISHAM: Die Jury" von JOHN GRISHAM

    Die Jury

    Maximilian_Schlesier

    27. August 2012 um 18:30

    - fesselnd und spannend; trotz des großen Umfanges nie langatmig, jedoch ohne den ganz großen Aha-Effekt

  • Rezension zu "Die Jury" von John Grisham

    Die Jury

    LadyRosely

    17. March 2012 um 20:27

    Da ich bereits die „Die Firma“ von John Grisham gelesen habe und ich bereits von diesem Buch begeistert war, dachte ich mir ich lese mal ein weiteres Buch von ihm. Und aus diesem Grund hatte ich natürlich eine gewisse Vorstellung von diesem Buch. Meine Vorstellung war bzw. habe ich Gedacht hoffentlich wird es genauso gut Da der Klappentext ja schon viel verrät von der Geschichte , brauch ich ja nicht viel dazu zu sagen. Nur das ich mich gut mit den Personen identifizieren konnte und einige Standpunkt richtig gut verstehen konnte. Da es ein gesellschaftskritischer Roman ist, erfährt man einiges von der Zeit in der dieses Buch spielt und ich habe auch aufgrund dieses Buches einiges noch ein mal im Internet nach gelesen. Es hat mich auch an der einen oder anderen Stelle wirklich zum nachdenken bewegt. Zwar spielt es nicht mehr in unserer Zeit, aber die Probleme die es damals gab, gibt es leider heute immer noch und ich finde wir sollten alle dran arbeiten das dieses Problem endlich gelöst werden sollte und da kann jeder von uns sein Teil dazu beitragen. Von welchen Problemen rede ich, von Intoleranz und alles was damit zusammen hängt.Zur Geschichte möchte ich noch sagen, das sie auf jeden Fall einen roten Faden hatte und das die einzelnen Standpunkte sehr gut beschrieben wurden.Was natürlich meiner Meinung noch zu sagen ist das es mal wieder nicht so ewig lange Kapitel sind und man ein Kapitel in der Bahn schafft oder auch in der Badewanne. Ich bin halt ein kleiner von Kapitel zu Kapitel Leser. Abschließend möchte ich noch sagen das ich dieses Buch jedem empfehlen kann, der nicht von John Grisham abgeneigt ist und auch auf Spannung steht.

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