Die Schuld

von John Grisham 
3,7 Sterne bei165 Bewertungen
Die Schuld
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Positiv (98):
Tanies avatar

Lesenswert, da doch oft glaubhaft, an manchen Stellen aber etwas schleppend.

Kritisch (15):
Zaras avatar

Ich habe mich nur durchgequält. Mir hat dieser Grisham gar nicht gefallen.

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Inhaltsangabe zu "Die Schuld"

Gefangen im weiten Netz der Korruption: Ein junger Pflchtverteidiger stolpert unversehens in einen Fall, der ihn zerstören oder zum Staranwalt machen könnte. Plötzlich sieht er sich den Machenschaften eines mächtigen Konzerns gegenüber und muss erkennen, dass er ein riskantes Spiel treibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783863656058
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Weltbild
Erscheinungsdatum:01.01.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 07.02.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    KerstinnIs avatar
    KerstinnIvor 3 Jahren
    Die Schuld

     Kurz Zusammengefasst geht es um den Anwalt Clay, er sitzt in einem langweiligen Job mit einem geringen Verdienst als er von einem unbekannten den Tipp für eine Sammelklage gegen einen Pharmaziekonzern bekommt, der ein Medikament mit schlimmen Nebenwirkungen auf dem Markt hat. Clay versucht´s und macht schnell das große Geld. Nun bekommt er nicht mehr genug, versucht es mit der nächsten Klage, baut sich eine große Kanzlei auf und ist unfassbar erfolgreich. Aber ob er mit dem nächsten Fall nicht doch zu viel will? Wie seriös ist eigentlich sein Tippgeber?

    Ein typischer Grisham Roman, Ein Anwalt, eine große Klage, viele Informationen über Jura, Sammelklagen und das amerikanische Rechtssystem. Ich fand diesen Roman etwas langatmiger und vorhersehbarer als meine bisherigen Grisham Romane. Clay ist an sich recht sympathisch, aber er entwickelt sich, vermutlich gewollt, zu diesem typischen Bild, welches in amerikanischen Filmen hin und wieder zu finden ist: Er kann einfach nicht genug bekommen, nicht genug Geld, nicht genug Güter.

     

    Insgesamt ein guter Roman, der aber leider zu langatmig und vorhersehbar ist.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 4 Jahren
    fesselndes Buch

    Der junger Pflichtverteidiger Clay Carter ist ein wenig frustriert, ihm macht seine Arbeit nicht mehr viel Freude. da tritt ein geheimnisvoller Mann in sein Leben und bietet ihm den Deal seines Lebens an. Er soll in die Welt der Sammelklagen-Anwälte einsteigen, damit ist ihm auf der Karriereleiter dann weit geholfen.
    Clay investiert und engagiert sich um sich auf den Deal einzulassen und erzielt recht schnell Erfolge. Jedoch gibt es auch noch eine Kehrseite der Medaille. Nicht jede Sammelklage läuft so einfach durch.
    Der Roman ist sehr spannend geschrieben und macht Lust auf mehr. John Grisham versteht es auch in diesem Buch seine Leser total in den Bann zu ziehen.

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    Penelope1s avatar
    Penelope1vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Roman, der sich mühelos in die Reihe "typischer Grisham" einreihen kann...
    Die Chance seines Lebens – ein Rechtsanwalt zwischen Pflicht und Gewissen

    Clay Carter ist ein Pflichtverteidiger unter vielen… In der Hoffnung darauf, diese Stellung als Sprungbrett für eine eigene Kanzlei nutzen zu können, gibt er sich mit vielen kleinen und unscheinbaren Fällen ab. Dies ändert sich, als ein mysteriöser Mann auf Clay zukommt und ihm aufzeigt, welche Möglichkeiten ein bisher völlig unspektakulärer Fall bietet… Clay muss eine Entscheidung treffen, eine mögliche Chance ergreifen oder abweisen? Wie hoch ist der Preis, das Risiko, und letztendlich: worum überhaupt geht es wirklich? Eine Entscheidung, die sein ganzes Leben auf den Kopf stellt…

    Meine Meinung:
    In diesem Roman ist John Grisham voll in seinem Element und man merkt sofort, dass er weiß, wovon er spricht: Rechtsanwalt, Medizinische Sammelklagen und Schadensersatz im amerikanischen Rechtssystem. Dabei spricht er eine deutliche Sprache, zeigt die Rechtsanwälte nicht gerade von ihrer besten Seite – im Gegenteil schert er sie über einen Kamm und lässt sie und ihre Machenschaften in einem denkbar schlechten Licht dastehen – das amerikanische Rechtssystem macht’s möglich…
    Gleichzeitig weist er aber auch auf die Gefahren hin - den Zwiespalt, in dem sich der junge Rechtsanwalt Clay Carter befindet, benutzt er als „Gewissen“, das hin und hergerissen ist zwischen der Pflicht gegenüber den wahren Opfern und der Chance des schnellen Geldverdienens.

    Dass Grisham es versteht, seine Figuren lebendig und glaubhaft darzustellen, hat er oft genug bewiesen und auch in „Die Schuld“ gelingt ihm dies erneut – selbst ohne große Verlagerung auf Emotionen. Oft reichen Andeutungen vollkommen aus, um den Zwiespalt und die Schicksale der Opfer deutlich werden zu lassen und als Leser Stellung zu beziehen. Ob Carter die Sympathie des Lesers gewinnen kann oder nicht, das liegt im eigenen Ermessen…

    Grisham ermöglicht wieder einmal Einblicke in die amerikanische Rechtslage, die diese Sammelklagen und Forderungen zulassen und als Leser war ich oft geradezu sprachlos. Sicherlich, so wirklich neu ist dieses Thema nicht, der Autor hat z.B. bereits in seinem letzten Roman „Der Richter“ die Problematik der pharmazeutischen Sammel- und Schadensersatz-Klagen aufgegriffen, dennoch fand ich „Die Schuld“ spannend, faszinierend und unterhaltsam.

    Fazit:
    Viele juristische Einblicke, sprachlich und erzählerisch gewohnt mitreißend. Ein Roman, der sich mühelos in die Reihe „typischer Grisham“ einreihen kann. Empfehlenswert !

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    Callsos avatar
    Callsovor 5 Jahren
    Solider Juristenkrimi

    Es beginnt schon auf Seite eins mit einem Mord. Rasantes Tempo, doch es bleibt im weiteren Verlauf bei der einen Leiche. Vielmehr behandelt der Juristenkrimi fortan die Themen Wirtschaftskriminalität, Sammelklagen und juristische Kämpfe um Recht, Gesetze und zumeist höhe Entschädigungssummen.

    Der junge Anwalt Clay Carter gerät in einen Sog, aus dem es kein Entrinnen geht. Vom abgebrannten Anwalt steigt er urplötzlich zum König der Sammelklagen auf. Statt Pleite steht der Geldregen, der Luxus und fast auch das erste Privatflugzeug vor der Tür.

    Doch wie rechtens ist das forsche Vorgehen des Anwalts? Wie gut sind seine Quellen? Ist der Gier nach Profit und die massenhafte Suche nach immer mehr Klienten und Klägern gesund und rechtlich vertretbar?

    Das Schicksal spielt mit ihm Bummerang - und zwischendurch funkelt ein klein wenig ein versteckter Liebesroman durch.

    Keine Frage, ein weiteres solides Werk des bekannten Autors John Grisham. Aber in seiner Thematik wiederholt sich das Buch inhaltlich. Eine Sammelklage löst die nächste ab, so dass die Story zwischendurch etwas ermüdend und eintönig wird.

    Und fand ich persönlich viele inhaltlich Parallelen zu den verklagten Großunternehmen, die schon im Buch "Berufung" das Hauptthema waren.

    Dennoch für einen gut durchschnittlichen Spannungsbogen und eine recht runde Geschichte gibt es knappe vier Punkt...

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    huckelberrys avatar
    huckelberryvor 5 Jahren
    Ganz nett, aber mehr auch net

    Die Story an sich war spannend. Auch wenn mich die ganzen Zahlen genervt haben, aber das gehört wohl zum Genre. Trotzdem war mir persönlich das Ende zu kitschig. Und die Moral der Geschicht' ... hat mich irgendwie an die eines Kinderbuches erinnert. "Netter junger Mann lässt sich vom Geld verführen zur Strafe verliert er alles. Und als er dies merkt, bekommt er zur Belohnung wieder alles zurück"

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    Maximilian_Schlesiers avatar
    Maximilian_Schlesiervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schuld" von John Grisham

    - flüssig und angenehm zu lesen, jedoch ohne den großen Höhepunkt
    - absehbar und alles in allem wenig überraschend

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Schuld" von John Grisham

    Ein sehr gelungener Justiz-Thriller von Grisham.
    Es geht wieder gegen Pharmakonzerne, erst mit Sammelklagen.
    Der junge Anwalt Clay wirkt am Anfang etwas ziellos.
    Aber Grisham hat mit ihm wieder eine sympathische Figur geschaffen. Er bewegt sich in diesem Buch überhaupt auf bewährten, sicheren Parkett.
    Vor allem für alle Grisham-Fans ein sehr empfehlenswerter Thriller.

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    simonegs avatar
    simonegvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Schuld" von John Grisham

    Clay Carter ist ein junger Rechtsanwalt und er träumt von einer prestigeträchtigen und lukrativen Stelle in einer der großen Kanzleien. Stattdessen muss er sich schon viel zu lange und zu mühsam seine Sporen im Büro des Pflichtverteidigers verdienen. Nur zögernd nimmt er einen Fall an, der für ihn schlicht ein weiterer Akt sinnloser Gewalt in Washington, D.C., ist: Ein junger Mann hat mitten auf der Straße scheinbar wahllos einen Mord begangen. Doch als Clay sich routinemäßig mit dem Umfeld des Angeklagten befasst, stolpert er über eine Verschwörung, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertrifft. Aus dem einfachen Mordfall wird unversehens ein kompliziertes und gefährliches Verfahren gegen einen der größten Pharmakonzerne der Welt. Die Schadenssumme, um die es geht, ist gigantisch. Der Fall könnte Clay zerstören, sollte er jedoch Erfolg haben, wäre Clay am Ende des Verfahrens nicht nur ein reicher Mann, sondern über Nacht ein berühmter und gefürchteter Opferanwalt. Die Versuchung ist groß...

    Schöne Story und ein flüssiger Schreibstil. Es ist doch echt der Wahnsinn, welche Summen in Amerika bei Schadensfällenn möglich sind. Doch was verdient so ein Anwalt daran? Es ist einfach echt der Hammer, was da so möglich ist und wie agressiv die Anwälte hinter solchen Fällen her sind. Trotzdem ist der es eine Gratwanderung. Der Roman zeigt wie schnell es nach oben gehen und wie tief man danach noch schneller fallen kann. Da kann einem ganz schnell schwindelig werden:)

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Durchaus lesenswerter Grisham
    Rezension zu "Die Schuld" von John Grisham

    Auf der einen Seite Clay Carter, ein junger Pflichtverteidiger aus Washington, auf der anderen Seite ein riesiger Pharmakonzern. Dazwischen ein amok laufender Schwarzer, der scheinbar ohne Grund auf offener Straße einen Menschen ermordet. Grisham versteht es wieder einmal glänzend, die Spannung aufzubauen und auch aufrecht zu erhalten, er nimmt sich in diesem Buch der Themen „Skrupellosigkeit“ (Pharmakonzern), „Geldgier“ und „Insiderwissen“ an, verflicht das alles noch mit der Lebens- und Liebesgeschichte des Protagonisten und schafft es dadurch wieder einmal, einen interessanten Anwaltsthriller zu liefern. „Die Schuld“ ist zwar keines seiner besten Romane, doch durchaus lesens- und empfehlenswert.

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    H
    Hagebuttevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Schuld" von John Grisham

    mit dubiosen Partnern und Methoden verdient der junge, zunächst wenig ehrgeizige Anwalt Clay Carter viel Geld durch Sammelklagen gegen Pharmaziekonzerne. Trotz Skrupellosigkeit und Geldgier verliert er nicht an Sympathie und man hat bis zum Schluss beinahe Mitleid mit ihm.
    Spannend und unterhaltsam.

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