Forderung

von John Grisham 
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Positiv (16):
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Mir dreht sich der Magen um, wenn ich überlege, dass solche Machenschaften tatsächlich stattfanden

Kritisch (3):
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unterhaltsam ist etwas anderes

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Inhaltsangabe zu "Forderung"

Ein hochaktueller Roman um Profitgier, Betrug und Rache – John Grisham ist ein meisterhafter Erzähler
Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453270343
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:19.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2018 bei Random House Audio erschienen.

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    ullikens avatar
    ullikenvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mir dreht sich der Magen um, wenn ich überlege, dass solche Machenschaften tatsächlich stattfanden
    Chancengleichheit

    Ich vertrete diese Meinung wirklich: Chancengleichheit gibt es nicht. Kinder von Akademikern haben es leichter, auf gute Universitäten zu kommen und in Amerika, wo das entsprechende Geld dazu gebraucht wird, erst recht.

    Wenn aber da eine Uni ist, die dir bei den Aufnahmetests vorgaukelt, du bist die Ausnahme, du hast das Zeug dazu, hier das Studium aufzunehmen, dann denkst du als unbedarfter junger Mensch gar nicht darüber nach, warum du wohl kein Stipendium bekommen hast. Im Gegenteil, du greifst ganz schnell zu, nicht zuletzt, um auch deiner Familie aus der Misere zu helfen. Der Staat hat vorgesorgt, er finanziert dir das Studium auch noch mit Hilfe einer bekannten Bank. Das würde er ja wohl nicht tun, wenn du nicht gut wärest, oder? Und du kannst nach deinem Abschluß alles locker abbezahlen, schließlich bist du bei dieser Uni ja zum Juristen ausgebildet worden. Denn Juristen verdienen ja ein Schw....geld, wie jeder weiß!

    Nun, John Grisham hat dieses Thema aufgefasst, das Thema des Betruges mit den juristischen Hochschulen, denn so etwas gab (gibt?) es wirklich. Hier sind nun vier junge Studenten kurz vor ihrem letzten Semester und sie wissen, sie werden die Abschlussprüfungen nicht schaffen, denn sie wurden nicht gut darauf vorbereitet; einer von ihnen kommt so langsam dem ganzen Schwindel auf die Spur. 

    Sie wurden nur an die Uni gelockt, damit andere Geld verdienen. Nur damit ihr Leser dieser Rezension es versteht, es geht für jeden um einen Betrag von ca. einer Viertel Million. Dieser junge Mann verzweifelt, kann sich aber vor seinem letzten Schritt noch seinen Freunden anvertrauen. Die glauben das natürlich erstmal nicht. 

    Seine zwei Kollegen und eine Kollegin an der Uni versuchen jedoch, der perfiden Methode auf die Spur zu kommen. Erst mal legen sie ein Semester Pause ein und verdienen sich auf sehr unorthodoxe Weise ihr Geld für ihre Recherchen. Sie stellen fest, dass alles noch viel schlimmer ist, als gedacht. Sie beschließen, sich zu rächen, denn nicht die Banken und die Männer, die Anteilseigner sind, haben ihre Forderungen, sondern sie, nur sie!

    Eigentlich habe ich mir gedacht, ein Mann wie John Grisham braucht keine Rezensionen, er ist ja so bekannt und beliebt. Aber dann wurde mir klar, das hier ist ein heißes Eisen, und auch bei uns in Deutschland wird vielen vorgemacht, wir hätten Chanchengleichheit - aber so ist das nicht.

    Liebe Eltern, es muss nicht jeder ein Akademiker werden, es gibt sehr viele andere anständige Berufe. Und wenn man darin gut ist, gibt es dann die entsprechenden Aufstiegschanchen, z.B. im Handwerk den Meister oder Ingenieur. Außerdem haben eure Kinder dann mehr Erfolgserlebnisse.


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    Engel1974s avatar
    Engel1974vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: unterhaltsam ist etwas anderes
    unterhaltsam ist etwas anderes

    In seinem neusten Roman „Forderung“ geht der ehemalige Bestsellerautor John Grisham einem Bankskandall nach. Es geht wie in den meisten seiner Werke um Anwälte, Macht, Gier, Betrug und Rache.

    Zola, Todd und Mark sind jung, naiv und wollen die Welt verändern. Sie haben Träume, träumen von einem gut bezahlten Job als Anwalt und fallen dabei auf das Angebot einer Bank herein. Bald schon merken sie, dass es nicht einfach sein wird die Prüfungen vor den jeweiligen Ausschüssen zu bestehen, geschweige denn einen guten Job zu bekommen. Wie nun die Kreditraten tilgen. Guter Rat ist teuer, doch einen Ausweg scheint es zu geben.

    Die ersten Romane des Autoren habe ich regelrecht „verschlungen“, waren sie doch spannend und mitreißend geschrieben. Mit der Zeit ähneln sich allerdings die Romane, es wird Langweilig und Spannung sucht man vergeblich. Mal ehrlich, wenn man mit so viel Belanglosigkeiten, soviel drum herum, was für die eigentliche Handlung irrelevant ist konfrontiert wird, dann zieht sich die Handlung lang wie ein Kaugummi und trieft nur so vor Langeweile. Das geht bis weit über den Mittelteil. Sehr schade, denn letztendlich habe ich mich über die vertane Lesezeit geärgert. Mag sein, das man mit der Zeit höhere Ansprüche an den Autoren stellt, aber Fakt ist es gab bei weiterem besserer, spannendere, interessantere Romane aus seiner Feder. Mich könnte er hier nicht begeistern, geschweige denn unterhalten.

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    meisterlampes avatar
    meisterlampevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es plätschert und zieht sich, aber die Spannung will nicht aufkommen.
    Forderung

    Klappentext:
    Ein hochaktueller Roman um Profitgier, Betrug und Rache – John Grisham ist ein meisterhafter Erzähler 
    Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.

    Meine Meinung:
    Die Geschichtewar nicht schlecht, wenn drei hochverschuldete Jurastudenten diejenigen angehen, die sich an ihnen und ihresgleichen dumm und dämlich verdienen, weil andere auf ihre Lockangebote reinfallen, aber die gewisse Spannung fehlte mir, selbst alsman ihnen auf die Schliche kommt und das FBI sich einschaltet. Ich habe gelesen und gelesen und dachte ständig, jetzt muß doch mal etwas passieren, aber es plätscherte nur so vor sich hin. Mark, Todd und Zola haben Gordys Entdeckung für sich genutzt und leidlich ausgenutzt, zum Glück zu ihrem Vorteil, aber ganz warm wurde ich trotzdem mit allen dreien nicht. Schade, ich hatte mir vom Klappentext mehr versprochen. Leider ging es mir beim letzten Grisham "Das Original" genauso, ist bei seinen Büchern jetzt die Luft raus?
    Deshalb kann ich für dieses Buch leidernur 3 Sterne vergeben. 

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 3 Monaten
    Ganz unterhaltsam, aber nicht berauschend

    Gebundene Ausgabe: 432 Seiten

    Verlag: Heyne Verlag (19. März 2018)

    ISBN-13: 978-3453270343

    Originaltitel: The Rooster Bar

    Übersetzung: Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter und Imke Walsh-Araya

    Preis: 24,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ganz unterhaltsam, aber nicht berauschend


    Inhalt:

    Mark, Todd, Zola und Gordy studieren Jura an einer Privatuni. Sie mussten horrende Kredite für die Studiengebühren aufnehmen, um am Ende des Studiums festzustellen, dass die Ausbildung nur mittelmäßig war und sie niemals einen gut bezahlten Job bekommen würden. Also muss ein Plan B her …


    Meine Meinung:

    Dies war mein erster Roman von John Grisham, und ich muss sagen, mein Leseerlebnis ruft nicht unbedingt nach einer Wiederholung. Zwar kann Grisham sehr geschmeidig und unterhaltsam erzählen, aber die Handlung plätschert über lange Zeit vor sich hin und kommt einfach nicht so recht vom Fleck. 


    Gerade zu Anfang wird die Situation sehr detailliert beschrieben. Dadurch kann man zwar das Verhalten der Protagonisten gut nachvollziehen, es ist aber nicht wirklich spannend. Auch die ganzen juristischen Gegebenheiten ufern ziemlich aus. Hier fand ich es sehr befremdlich, im Nachwort zu lesen, dass der Autor sich nicht an Fakten gehalten, sondern sich etliche künstlerische Freiheiten genommen hat. Dann hätte das „amerikanische Rechtssystem“ auch nicht so vieler Erläuterungen bedurft. 


    Über weite Strecken ist der Roman sehr vorhersehbar und wenig spektakulär. Der Hauptcoup, der endlich auch ein bisschen Spannung mit sich bringt, wird dann leider recht schnell abgehandelt.


    Zwar werden auch einige gesellschaftskritische Themen angeschnitten, aber viel zu oberflächlich behandelt, um bleibenden Eindruck zu hinterlassen.


    Fazit:

    Mittelmäßige Unterhaltung, ziemlich vorhersehbar, wenig spannend. 


    ★★★☆☆


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    TheCoons avatar
    TheCoonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: durch und durch unterhaltsam
    Wie reitet man sich so richtig in die Scheiße..?

    Mark, Todd und Zola sind Jurastudenten an einer eher zwielichtigen und unseriösen Privatuni. Ihre Zukunftsaussichten sind düster und die erdrückende Schuldenlast durch den Studienkredit macht die Sache natürlich nicht besser.

    Die Drei nehmen ihr Glück also selbst in die Hand und fangen ohne Zulassung an, als Anwälte kleinere Fälle wie Trunkenheit am Steuer zu verteidigen. Dass das nicht lange gut gehen kann und einen ganzen Rattenschwanz an ernsthaften Problemen nach sich zieht liegt wohl auf der Hand.

    Mark, Todd und Zola sind chaotische Studenten wie sie im Buche stehen. Sie träumen von einem Leben auf großem Fuß, sind naiv und übermütig und leben ganz nach dem Motto „Das wird schon werden“…was es natürlich nicht tut. Aber genau das macht diese Geschichte wahnsinnig unterhaltsam. Die Drei verstricken sich immer mehr in Schwierigkeiten und versuchen sich auf sehr einfallsreiche Weise wieder herauszuwinden.

    Der eher nüchterne aber trotzdem spannende Schreibstil von John Grisham fügt dann sein Übriges zu einem lockeren und durch und durch unterhaltsamen Buch hinzu.

    Wichtig ist jedoch, dass man nicht mit den falschen Erwartungen an das Buch herangeht. Lange war ich mir nicht sicher, was das jetzt eigentlich soll…ist das ein Krimi oder ein Thriller oder eher so eine Art „Schurkenroman“. Wer auf wilde Verfolgungsjagden und Eskalation hofft ist hier nämlich falsch. Es ist doch eher eine nüchterne Erzählung über drei kleine Gauner. Obwohl die horrenden Studiengebühren und der schwierige Arbeitsmarkt in den USA auch thematisiert werden ist das denke ich doch nicht Grishams Aufhänger, sondern eher die Basis für die Geschichte.

    Wer das im Hinterkopf hat und lediglich unterhalten werden will kann hier glaube ich nichts falsch machen.

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    Aleskvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: meine Vorurteile zu Anwälten wurden hier bedient
    Alles ist möglich, man muss es nur tun.

    John Grishams neue Roman „Forderung“ führt den Leser mal wieder in die Welt der Anwälte.
    Drei befreundete Jurastudenten der Foggy Bottom Law School merken während des Studiums, daß ihre Uni lediglich eine Titelschmiede ist. Sie haben hohe Studienkredite aufgenommen aber falls sie ihren Abschluss schaffen, werden sie nie für keine eine der renommierten Kanzleien im Land arbeiten können um diese abbezahlen zu können.
    Ein Investor betreibt die private Uni, über verschlungene Wege profitiert er davon, daß er Studienkredite an junge Menschen vergibt. Die Studenten sind Spekulationsobjekte ohne eine Chance ihre Schulden eines Tages abzubauen.

    Todd, Mark und Zola sind nach dem Tod ihres Freundes, der den Betrug aufgedeckt hat, geschockt und wollen das System austricksen um nicht selbst unter zu gehen. Sie praktizieren ohne Genehmigung um auch ein Stück von dem Kuchen abzubekommen.

    Den Einblick in die Welt der Winkeladvokaten fand ich interessant, teilweise auch abschreckend. Todd, Mark und Zola handeln nicht immer ethisch korrekt, sie wollen ihr Ziel um jeden Preis durchsetzen.
    Grisham ist gelernter Jurist. Im Nachwort beteuert er mit der Realität und den juristischen Aspekten großzügig umgegangen zu sein, trotzdem könnte ich mir durchaus vorstellen, daß diese Geschichte tatsächlich so passiert sein könnte.
    Eine spannende Story die zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit anregt.

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    HappySteffis avatar
    HappySteffivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Der für mich schlechteste Roman dieses Autors. Handwerklich top, aber mehr leider auch nicht. Schade.
    [Rezension] Forderung von John Grisham

    Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag
    Erscheinungstermin: 19. März 2018
    ISBN-10: 3453270347

    Klappentext
    Ein hochaktueller Roman um Profitgier, Betrug und Rache – John Grisham ist ein meisterhafter Erzähler

    Sie wollten die Welt verändern, als sie ihr Jurastudium aufnahmen. Doch jetzt stehen Zola, Todd und Mark kurz vor dem Examen und müssen sich eingestehen, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. Die private Hochschule, an der sie studieren, bietet eine derart mittelmäßige Ausbildung, dass die drei das Examen nicht schaffen werden. Doch ohne Abschluss wird es schwierig sein, einen gut bezahlten Job zu finden. Und ohne Job werden sie die Schulden, die sich für die Zahlung der horrenden Studiengebühren angehäuft haben, nicht begleichen können. Aber vielleicht gibt es einen Ausweg. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, nicht nur dem Schuldenberg zu entkommen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ein geniales Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.


    Autor
    John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

    Cover
    Der nächtliche Blick auf eine Stadt im Hintergrund. Wobei hier Blautöne des Himmels dominieren lassen den Hintergrund, auf dem über das komplette Cover Autorenname und Buchtitel geschrieben sind, noch ein wenig Leben mit in den Gesamteindruck bringen.
    Wieder konnte mich hier nur der Name Grisham dazu bringen hier einen Blick zu riskieren.

    Meinung
    „Grisham“. Wieder hat mich der Name gepackt, der mich auch schon bei „Das Original“ dazu gebracht hatte, ohne mich vorher von Klappentext oder anderen Meinungen berieseln zu lassen ins Buch zu stürzen.

    Und Grisham hat mich erneut überrascht. Leider nicht im positiven Sinn.
    Die Geschichte, rund um Zola, Todd und Mark war anfangs relativ interessant zu lesen. Sehr detailliert beginnt er die Verhältnisse zu beleuchten und schürt damit eine gewisse Erwartungshaltung. Ich hatte die Hoffnung, der mäßige Lesegenuss von „Das Original“ war so etwas wie ein Ausrutscher und der Autor hat sich wieder gefangen bzw. traf nur einfach einmal nicht meinen Geschmack. Soll es ja auch ab und an geben.
    Schnell empfand ich einiges als nicht sehr realistisch, wobei mich grade die starke Realitätsnähe Grishams absolut von sich überzeugte.
    Das sich „Forderung“ dann in einem mittelmäßig spannendem, hinplätscherndem und vorhersehbaren Roman ausbreitet war also dann eine konsequente Bergab-Tendenz, die er verfolgte.

    Sprachlich kann man ihm nichts nachsagen. Unberücksichtigt von der für mich fehlenden Spannung liest sich das Buch gut und flüssig. Mit Worten umgehen kann der gute Herr Grisham. Auch der Plot hat einen roten Faden und nichts wirkt komplett aus der Reihe gegriffen.
    Handwerklich ist „Forderung“ also nach wie vor ein Top-Buch. Doch was gute von genialen Autoren unterscheidet ist einfach das Fünkchen Mehr.

    Beim nächsten Buch, auf dem groß „GRISHAM“ steht, warte ich lieber ab, lese Klappentext und einige Rezensionen, bevor ich direkt zugreife und weiter die für mich deutliche Abwärts-Tendenz mitverfolge.

    Fazit
    Hier steht leider nur noch Grisham drauf. Der für mich schlechteste Roman dieses Autors.
    Handwerklich top, aber mehr leider auch nicht. Schade.

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    Rori03s avatar
    Rori03vor 5 Monaten
    Wenn das Ende nicht gewesen wäre

    Drei Studenten. Schulden, die nicht so schnell zurück bezahlt werden können. Zola, Todd und Mark studieren Jura an einer privaten Hochschule. Anfangs total begeistert, doch bald merken sie, dass sie von Hinten bis Vornen hinters Ohr gezogen wurden. Aussichten auf einen Job sind sehr klein und nur wer Glück hat, ergattert einen Job. Das lassen sich die drei nicht mehr mit sich machen und beschliessen auf eigene Faust Geld zu verdienen.


    Dies ist mein zweites Buch, das ich von John Grisham gelesen habe. Ich muss sagen, dass mir dieses Buch besser gefallen hat. Eine tolle Geschichte, die das Leben als Student zeigt. Das einzige was ich zu kritisieren habe, ist der Schluss. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einfach auf einer Insel bleiben kann ohne das man erwischt wird bis am Ende des Lebens. Andernfalls kann sich so jeder Leser seine eigene Fantasie walten lassen. 


    Der Schreibstil ist wirklich gut geschrieben, wie auch schon beim letzten Mal. 

     

    Fazit: Ein gutes Buch, darum 4/5 Sternen ;)

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    our-red-carpet-of-booksvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas unter meinen Erwartungen aber dennoch ein spannender und lesenswerter Roman.
    Ein sehr spannender Roman

    Ich habe das Buch beim Heyne Verlag angefragt und habe mich riesig gefreut als ich die Zusage bekommen habe. Endlich war es Zeit für meinen ersten Grisham und auch die Geschichte hörte sich super an, aber kommen wir erst einmal zum Inhalt.


    Es geht um die zunächst vier Freunde Zola, Mark, Todd und Gordy. Sie studieren zusammen Jura an der privaten Hochschule Foggy Bottom. Diese warb mit grandiosen Studenkrediten und die Tests zu Aufnahme waren zudem auch noch kinderleicht. 


    Doch schon bald merken die vier, dass sie kaum etwas lernen und keine Ahnung haben, wie sie ihren Abschluss schaffen sollen.

    Schließlich stößt Gordy auf die Hintergründe der Foggy Bottom und die Freunde stellen fest, sie wurden betrogen auf die hinterhältigste Art und Weise. Jeder von ihnen hat um die 200.000 Dollar Schulden und keiner einen Job in Aussicht der diese tilgen könnte.


    Jeder der Freunde geht mit dieser Information anders um, einige von ihnen beschließen ihr Studium zu schmeißen und illegal als Anwalt ohne Zulassung zu fungieren, doch dieser Plan ist nicht so genial, wie er ihnen zu Beginn erschien.



    Die Protagonisten waren für mich etwas zu schwach ausgearbeitet. Zu Zola erfährt man einiges und auch ein bisschen aus dem Leben von Mark und Gordy aber von Todd erfahren wir gar nichts und auch im allgemeinen geht es vorallem um den Betrug und die Rache und weniger um die vier Freunde.


    Ich habe zu Beginn mit einem Thriller gerechnet, weil auch auf dem Klappentext "Der beste Thrillerautor unserer Zeit. sagt Ken Follet", steht.

    Daher habe ich schon die ganze Zeit auf den Knall gewartet. Ich würde das Buch als sehr spannenden Roman beschreiben und dafür vergebe ich auch vier Sterne, denn das Buch ist auch als Roman deklariert. 

    Wäre es als Thriller deklariert wäre ich bei maximal 3 Sternen angelangt. Ihr solltet also nicht mit der Erwartung eines Thrillers an die Geschichte herangehen.


    Der Schreibstil von Grisham hat mir sehr gut gefallen auch wenn man sich nicht ablenken lassen darf, sondern das Gelesene genau verfolgen muss. Er führt gerne Geschichtenstränge aus und springt dann wieder zurück zum Ursprünglichen Strang. Daran musste ich mich zunächst gewöhnen aber nach einem drittel hatte mich die Geschichte gefangen.


    Schade finde ich die hohen Preise von gebundenen Büchern mittlerweile. Grundsätzlich sind ja 24 Euro fast noch günstig im Vergleich zu anderen Hardcovern aber für 400 Seiten empfinde ich 24 Euro als einen hohen Preis.


    FAZIT: Ein sehr spannender Roman über Betrug, Rache, Gier, Freundschaft, Liebe, Verlust und Intrigen. Ich kann Euch das Buch nur empfehlen aber mit dem Hintergedanken einen spannenden Roman zu lesen. Ich werde auch noch andere Werke von Grisham lesen und dann werde ich vielleicht auch noch die geniale Thriller Seite des Autors entdecken können.


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    angeltearzs avatar
    angeltearzvor 5 Monaten
    Forderung

    Ich mag die Bücher von John Grisham total gerne. Er hat einen Schreibstil an sich, den ich unheimlich gerne lese. Ja, er schreibt nicht einfach und nicht jeder Leser kommt damit klar. Aber ich mag es und bisher hat mich der Autor nicht enttäuscht. Auch in diesem Buch gefällt mir sein Schreibstil wirklich sehr gut. In der Hinsicht ist alles beim Alten und ich bin begeistert.
    Allerdings nicht von der Geschichte. Ich habe schon lange kein so trockenes Buch mehr gelesen. Eigentlich ist der Plot nicht schlecht und man kann da wirklich viel draus machen, denke ich. Aber irgendwie fehlte mir was in dem Buch. Es wird in Krimi / Thriller eingeordnet, was ich nicht nachvollziehen kann. Thriller auf gar keinen Fall und Krimi… Nein, auch nicht wirklich. Denn Spannung habe ich so gar keine gehabt. Ja, es passieren Dinge – logischerweise – die nicht ganz mit rechten Dingen zugehen und eigentlich auch Spannung erzeugen sollten, aber bei mir wirkte es einfach nicht. Ich war schon froh, dass die Geschichte langsam mal zu Ende ging.
    Der Autor schmeißt hier auch mit vielen Fakten um sich, so dass es man wirklich schwer mitkommt. Dann springt er mit den Charakteren von eins ins andere, obwohl der erste (für mein Empfinden) noch gar nicht richtig abgeschlossen ist. Ich weiß, dass man bei Grisham-Büchern viel mitdenken muss und auch aufpassen muss, dass man mitkommt. Aber hier war es mir einfach zu viel und zu schnell.

    Auch die Charaktere waren mir zu platt. Es wird zwar ein wenig über diese erzählt. Vor allem von Zola und ihrer Familie erfährt man viel, aber von den Jungs eher weniger. Auch wird eine Nebengeschichte angedeutet, von der ich gerne mehr erfahren hätte. Aber die verläuft sich leider im Sande. Finde ich schade. Ein Roman lebt von seinen Charakteren. Charakteren, die man gerne verfolgt und deren Geschichte man miterleben möchte. Hier ist das irgendwie nur teilweise gewesen.

    Ich habe den Eindruck, dass der Autor noch viel mehr hätte schreiben wollen. Es vielleicht auch getan hat, aber dann wieder raus gestrichen bzw. kürzt hat. Es fehlt mir an manchen Stellen etwas, aber deswegen kommt es mir wahrscheinlich auch schnell vor. Es ist ganz schwierig zu beschreiben.

    Dennoch fand ich das Buch okay. Es ist eben ein Grisham, wenn in meinen Augen auch kein typisches.

    Eine Leseempfehlung spreche ich nur für Fans aus, die den neuen Grisham unbedingt lesen möchten.

    Das Cover: Ich liebe diese schlichten Cover so sehr. Auch die Farbkombination mit dem Petrol ist ganz mein Geschmack.

    Fazit: Es hätte so schön sein können, war aber nur okay. Ich mag die Schreibstil von Grisham nach wie vor gerne, aber diesmal war die Geschichte so trocken und die Charaktere recht platt.

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