John Grisham Gray Mountain

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Inhaltsangabe zu „Gray Mountain“ von John Grisham

America's greatest storyteller brings us a new masterpiece of legal courage and gripping suspense - and his finest heroine since The Pelican Brief. One week ago, Samantha Kofer was a third-year associate at New York City's largest law firm. Now she is an unpaid intern in a legal aid clinic deep in small-town Appalachia. When Lehman Brothers collapsed, she lost her job, her security, her future. As she confronts real clients with real problems, she finds herself a world away from her past life of corporate fat cats and fatter bonuses. This is coal country. Meth country. The law is different here. And standing up for the truth means putting your life on the line.

Ich bin hin und hergerissen...

— Estherlein
Estherlein
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  • Lesenswert, aber kein überragendes Story-Design.

    Gray Mountain
    Birgit_Jaeckel

    Birgit_Jaeckel

    31. October 2015 um 09:39

    Eigentlich hätte ich dem Roman gerne vier Sterne gegeben – aber der vierte wäre ein „politischer“ gewesen, denn die Story greift mit dem Kohlebergbau und der damit verbundenen Kriminalität und Unmenschlichkeit ein wichtiges Thema im Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik auf. Es ist ein Roman, der Bedeutung hat, sehr gut recherchiert ist und fast schon dokumentarische Züge hat, ohne jemals langweilig oder aufdringlich zu werden.Einen Stern würde ich abziehen, weil die Charaktere manchmal nicht gut ausgearbeitet sind. Nach einem starken Auftakt bleiben die Emotionen oft an der Oberfläche, aber man kann sich damit trösten, dass der Roman damit sehr traditionell daherkommt – wie vor vierzig Jahren geschrieben, was ein wenig Nostalgie hervorruft.Den zweiten Stern ziehe ich aus einem für mich doch stärker als Manko erscheinenden Grund ab: Die Protagonistin spielt im Hauptplot – dem Fall mit dem gefährlichsten Widersacher – leider nur eine Nebenrolle: das Mädchen an der Seite der Männer. Dementsprechend stellt sich das Gefühl eines Höhepunktes in der Handlung, einem echten Wendepunkt, nicht ein. Wir verfolgen zwar Samantha’s Entwicklung, aber ein echtes „Thrill“-Gefühl mag sich nicht einstellen. Auch wer eine Auflösung für die Krimi-Frage – wer war es? – erwartet, bleibt enttäuscht. Damit ist der Roman auf eine Art echt, eben mehr wie eine Dokumentation eines gewaltigen Verbrechens, plätschert jedoch in der zweiten Hälfte stellenweise vor sich hin.

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