John Grisham Home Run

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Inhaltsangabe zu „Home Run“ von John Grisham

Joe Castle ist ein Ausnahmetalent. Bereits in seinen ersten Spielen für die Chicago Cubs schlägt er einen Home Run nach dem anderen. Die Fans sind begeistert, und es dauert nicht lange, bis das ganze Land den jungen Spieler frenetisch feiert. Joes Weg an die Spitze scheint vorgezeichnet zu sein, bis er eines Tages auf dem Spielfeld Warren Tracey gegenübersteht, einem mittelmäßigen Werfer der New Yorker Mets, der Joes Erfolg nicht vertragen kann.

Bestseller

— alanrick
alanrick

Ich habe keine Ahnung von Baseball - das (fiktive) Schicksal von Joe Castle war einmalig beschrieben und hat betroffen gemacht.

— PeterSt
PeterSt

Baseballfans kommen voll auf ihre Kosten ... Wer nach der eigentlichen Geschichte sucht, muss sich zuweilen etwas gedulden.

— ResaPlantagenet
ResaPlantagenet

Nur was für Baseball-Interessierte

— Pachi10
Pachi10

Baseballgeschichte - allmählich fuchse ich mich ein, Fachtermini gehören nun einmal dazu. Hat mich nicht gestört. Lesenswert.

— wandablue
wandablue

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  • Home Run

    Home Run
    alanrick

    alanrick

    27. April 2017 um 12:09

    Lieblingsschriftsteller

  • Eine Geschichte mit Baseball ... oder umgekehrt?

    Home Run
    ResaPlantagenet

    ResaPlantagenet

    03. February 2016 um 21:03

    Ich schließe mich der Meinung einiger vorangegangener Rezensionen an. Es war das erste Werk von John Grisham, das ich gelesen habe und das ist auch eher dem Zufall und einer netten Bibliothekarin zu verdanken. Bei diesem Buch ist der Titel Programm - "Home Run" beschreibt die Geschichte eines aufstrebenden Baseball-Stars, dem ein einziges Spiel und ein neiderfüllter Pitcher zum Verhängnis werden. Mein Eindruck war zunächst, dass Grishams Art zu schreiben sich sehr flüssig und leicht liest. Allerdings haben seitenlange Beschreibungen über Baseball-Spiele und Spielzüge es oftmals schwer gemacht, sich auf die eigentliche Hintergrundgeschichte rund um Joe Castle zu konzentrieren. Für jemanden, der sich noch nie im Leben intensiv mit Baseball beschäftigt hat, kann so das Lesen etwas mühselig werden. Unterm Strich war "Home Run" eine etwas leichtere Lektüre zwischen zwei wirklich dicken Wälzern, die ohne den Überhang an Baseball-Wissensvermittlung bestimmt noch besser gelungen wäre.

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  • Nur was für Baseball-Interessierte

    Home Run
    Pachi10

    Pachi10

    28. August 2015 um 23:27

    Dass John Grisham geniale Thriller schreibt ist ja bekannt. Ich mag auch seine anderen Bücher sehr gerne. Dieses war jedoch nicht ganz meins. Man muss mit den extrem vielen Baseball Fachbegriffen etwas anfangen können. Es werden teilweise ganze Spielabläufe beschrieben und Spielzüge dargestellt, ein bisschen Wissen um diesen Sport ist da eindeutig zu wenig. Die Hintergrundgeschichte fand ich aber sehr gut, kam nur leider durch ewig lange Spielaufzählungen etwas zu kurz. Es geht um einen Mann, dessen Vater ein mehr oder weniger berühmter Baseballspieler war, Alkoholiker und die Familie nach einem Unfall bei einem Spiel verlassen hat. Und um einen jungen, sehr talentierten Rookie Baseballspieler, den er als kleiner Junge sehr verehrt hat, der jedoch verletzungsbedingt seine Karriere beenden musste.

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  • Home Run

    Home Run
    GothicQueen

    GothicQueen

    14. January 2015 um 14:50

    Also ich hätte mir dieses Buch selbst nie gekauft. So viel muss ich dazu sagen. Es hätte mich nie so weit angesprochen, dass ich sagen würde: Du gehörst jetzt mir. Ich habe es geschenkt bekommen. Die Art, wie John Grisham schreibt, ist leicht und präzise, lustig und anschaulich. Grisham kann halt schreiben. Das muss man ihm zugute heißen. Aber das Buch ist mir zu sportlich. Klar, die Geschichte handelt ja auch von Baseball. Wie könnte sie da auch nicht sportlich sein? Aber ich habe ja zu Beginn zu meiner Verteidigung bereits gesagt: Ich hätte mir das Buch nie gekauft. Es werden komplette Spielsequenzen beschrieben. Und für jemanden, der keine Ahnung von Baseball hat, ist das sehr schwierig zu verstehen. Ja, es gibt eine kurze Erklärung, sogar von Grisham selbst geschrieben, was die wichtigsten Regeln sind. Aber: Sie kommen erst am Ende des Buches und zu Beginn gibt es keinen Hinweis darauf. Also wer interessiert daran ist, das Buch zu lesen: Blättert es nach hinten und lest zuerst die Beschreibung, wie ein Baseballspiel abzulaufen hat. Und selbst dann: Niemand kann von jetzt auf gleich alle Regeln von Baseball verstehen. Grisham schreibt selbst, die Regeln sind komplett in einem dicken Wälzer beschrieben. Die Geschichte außerhalb des Spiels ist dennoch eine "schöne", weshalb das Buch dann auch drei Sterne von mir bekommt. Zu guter letzt: Wer Baseball unglaublich gerne mag: Lest dieses Buch! Wer Sport mag: Das Buch ist ganz nett. Wer ein Fan von Grisham ist: Man kann es lesen. Wer den Kopf ausschalten will beim Lesen und von Baseball keine Ahnung hat: Finger weg! Zu sportlich und anstrengend! 

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  • Gefühlvolle Erzählung mit zu abruptem Ende

    Home Run
    quadrupes

    quadrupes

    24. October 2014 um 20:50

    Im Jahr 1973 war Joe Castle von den Chicago Cubs für kurze Zeit der unbestrittene Star der US-amerikanischen Baseballliga MLB. Solange, bis Warren Tracey, ein Pitcher der New York Mets, während eines Spiels dessen Karriere mit einem Wurf für immer beendet. Fast genau 30 Jahre nach diesem Ereignis ist Waren Tracey todkrank und hat nur noch kurze Zeit zu leben. Sein Sohn Paul beschließt, Joe und Warren erstmals seit jenem Tag wieder zusammenzuführen, um seinem Vater die Möglichkeit zu geben, sich zu entschuldigen. Während Paul auf allen Seiten viel Überzeugungsarbeit leisten muss, um das Treffen zu realisieren, holen ihn immer wieder die Erinnerungen an damals ein, als sein verhasster Vater das große Idol eine Elfjährigen zum Sportinvaliden machte. John Grisham legt mit „Home Run“ eine gefühlvolle Erzählung vor, die über viele Seiten behutsam familiäre und sportliche Höhen und Tiefen aus der emotionalen Sicht eine elf Jahre alten Jungen schildert. Zum Ende hin wird der Erzählstil merklich hektischer, so dass der eigentliche Höhepunkt der Handlung den Leser leider seltsam unberührt lässt.  

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  • Baseball, nicht nur für Amerikaner

    Home Run
    wandablue

    wandablue

    Baseball, nicht nur für Amerikaner. Ich weiss auch nicht genau, warum ich ausserordentlich gern Bücher lese, in denen die Hauptperson „nur“ ein Spiel ist und zwar eins, dessen Regeln mir nicht einmal richtig geläufig sind, nämlich Baseball! Ich habe mit Begeisterung von Chad Harbach „Die Kunst des Feldspiels“ und von John Grisham „Der Coach“ gelesen und „Home Run“ hat mich genau so hingerissen. Übrigens werden meine Kenntnisse dieses bei uns nicht so bekannten und beliebten Sports von Buch zu Buch besser! Denn zum einen bringt Grisham als Nachwort unter der Überschrift „Ein einfaches Spiel“ ein ganzes Kapitel zu den Spielregeln und zum anderen tut der Clip auf youtube von Chrissy https://www.youtube.com/watch?v=ra4ydZHShe4 eingestellt, den ich mir zum besseren Verständnis interessehalber reinzog, ein übriges. Dieser Clip, ein niedrigstschwelliger Einstieg für jedermann, soll deshalb auch Eingang in meine Rezension finden. Danke Chrissy! Idiotensicherer Clip :-). Zurück zum Buch: Paul und Jill Tracey haben kein echtes Verhältnis zu ihrem Vater mehr. Warren Tracy ist ausgezogen, nach einer sportlichen Krise. Er ist Baseballstar seiner Highschool und spielt auch danach professionell Baseball, bleibt jedoch trotz aller Anstrengung in der sportlichen Karriere immer nur gutes Mittelmaß, was an seinem ausgeprägten Ego frißt. Warren ist ein Pitcher, ein Werfer. Und der neue Stern am Baseballhimmel ist ein Hitter, ein Schlagmann. Joe Casle ist ein Ausnahmetalent, das „zufällig“ für „die Bundesliga“ des Baseball entdeckt wird. Er kam, sah und siegte. Pitcher und Hitter sind naturgemäß Konkurrenten und Pitcher können Hitter dadurch ausschalten, dass sie den Wurfball, der mit großer Geschwindigkeit und also auch mit ungeheurer Wucht angeflogen kommt, auf den Körper des Hitter werfen, sogar an den Kopf. Das ist unfair, unsportlich und gemeingefährlich, aber seltsamerweisse nicht verboten, man nennt solche Würfe: Beanball. Niemand gibt zu, dass solche Würfe absichtlich sind. Paul hat den Verdacht, dass sein Vater sich einen solchen Konkurrenten auf diese unfaire Weise vom Halse schaffte. Vorsätzlich. Dieser Konkurrent, Joe Castle, war das sportliche Idol seiner Kindheit. Als Paul erfährt, dass sein Vater an einer unheilbaren Krankheit leidet, beschliesst er, dieser Sache noch einmal nach und auf den Grund zu gehen. Die psychologische Aufarbeitung dieses Vorfalls hat mich ungeheuer fasziniert. Weil ich Bücher über Baseball liebe, haben mich auch die vielfältigen Fachtermini nicht abgeschreckt, hey, es ist ein Buch über Baseball , da kann man nichts anderes erwarten. Da die Story eingebettet ist in Namen, Zahlen und Geschichten berühmter Baseballer, so berühmt, dass ich als Deutsche keinen einzigen davon kenne, und berüchtigter Spiele, hätte ich noch unendlich viel mehr Vergnügen empfunden, wäre ich Amerikanerin; ich fand aber auf die Schnelle keine Möglichkeit, meine Staatsangehörigkeit und Geschichte zu wechseln :-). Wenn aber die Zurück-in-die-Vergangenheit-Transporte endlich erfunden sind, fahre ich zurück und schaue mir einige davon an! Fazit: Wenn Grisham über Sport schreibt, bin ich dabei, denn ich finde es toll. Wer es lesen möchte, überlese jedoch bitte nicht den vorhergehenden warnenden Absatz! Kategorie: gute Unterhaltung, Heyne Verlag 2013

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    • 7
  • Home Run / John Grisham

    Home Run
    Lenny

    Lenny

    30. June 2013 um 10:44

    Die besten Spieler werden am meisten gefoult.....hier endet durch ein böses Foul die Karriere von Joe. Eine etwas traurige Familiengeschichte. Mit den ganzen Fachbegriffen vom Basball wurde ich erschlagen, doch das hat der Geschichte nicht geschadet.

  • [Rezension] Home Run

    Home Run
    Tru1307

    Tru1307

    26. May 2013 um 17:50

    John Grisham ist als Autor nicht nur durch seine berühmten Thriller bekannt, sondern auch für seine Romane abseits der Strafverfolgung. In Der Coach und Touchdown schrieb der Autor bereits überzeugend zwei Romane rund um Football. Mit Home Run wendet er sich dem Baseball zu und man merkt schon nach wenigen Seiten, dass Grisham sich auch hier hervorragend auskennt. Vor allem Touchdown zählt schon länger zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, so dass ich natürlich neugierig auf Home Run war. Home Run handelt aber nicht nur vom Baseball, sondern vor allem von einer Familientragödie. Paul, der als Kind begeisterter Baseball-Fan war; nicht zuletzt, weil sein Vater Warren Tracey selbst als Profi für verschiedene Mannschaften spielte. Durch einen tragischen Umstand während eines Spiels beendete Warren die Karriere des Ausnahmetalents Joe Castle, was auch Pauls Leben für immer veränderte. In zwei Handlungssträngen wird von Pauls komplizierten Verhältnis zu seinem Vater und damit auch zum Baseball berichtet. Der erste Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, wo Paul nach längerer Zeit wieder Kontakt zu seinem Vater aufnimmt. Es wird schnell klar, dass die Familienverhältnisse problematisch sind, denn weder Paul noch seine Schwester sind sonderlich von Warrens Erkrankung berührt. So fragt man sich gleich zu Beginn, was innerhalb dieser Familie vorgefallen ist und warum Paul sich die Mühe macht und Joe Castle sucht. In Rückblenden (zweiter Handlungsstrang) wird von Pauls Kindheit erzählt und wie seine Liebe zum Baseball durch seinen Vater immer weiter abkühlte. Auch die Zerrüttung der Familie wird hier hervorgehoben und je weiter man liest, desto klarer verständlich werden Pauls Aktionen in der Gegenwart. Auch wenn Baseball oberflächlich eine wichtige Rolle einnimmt, kann man der Geschichte auch ohne Kenntnisse der Sportart gut folgen. Denn der Baseball ist in Home Run ein Auslöser und eine Verbindung der Familie Tracey. Im Hintergrund steht viel mehr, dass erst nach und nach ans Licht kommt und den Leser emotional bewegt. So bleibt es auch spannend, wenn man sich weder für Baseball noch für Sport an sich interessiert. Die gesamte Atmosphäre wird ebenfalls vom Baseball getragen, denn man kann sich die Handlungsorte perfekt vorstellen. Interessant empfand ich auch den Anhang an die Geschichte. Home Run ist eigentlich "nur" 240 Seiten lang und damit schnell gelesen. Das mag auch daran liegen, dass die Erzählweise glatt und gerade ist. Es gibt keine großartigen Nebenschauplätze, die die Handlung verlangsamen. Die letzten 30 Seiten geht der Autor außerdem näher auf das Baseball-Spiel an sich ein, wodurch man ein wenig mehr über den Sport lernt. Für absolute Laien ist es empfehlenswert, diese Seite zuerst zu lesen, um später ein wenig leichter in die Geschichte einsteigen zu können. Bewertung John Grisham ist ein Meister der Erzählung und seine Bücher abseits der Strafverfolgung bieten immer gute Unterhaltung. Home Run ist keine Ausnahme, auch wenn die vielen Baseball-Begriffe den Fluss der Geschichte stören. Dennoch kann man der Handlung auch ohne Kenntnisse gut folgen, denn das Wesentliche passiert abseits vom Baseball-Feld. Die Familiengeschichte rund um Paul und seinen Vater Warren wirkt authentisch und berührend. Ich empfehle es für alle Baseball-Kenner und solche, die gerne Romane mit komplizierten Familiengeschichten lesen. 

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  • Entwicklungsgeschichte und Baseball

    Home Run
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    14. May 2013 um 15:11

      Das   John Grisham ein wunderbarer Erzähler ist mit einem sehr guten Gespür für Timing, die Gestaltung von Protagonisten und die Zusammenführung von Beziehungen untereinander und einzelnen Erzählfäden, ist breit bekannt.   Eigenschaften, die durchaus auch in diesem Roman zum Tragen kommen und dennoch, dieses Mal, trotz der klaren Erzähllinie, den Leser nicht so zu fesseln vermögen, wie gewohnt.   Dies ist sicherlich dem „ur-amerikanischen“ Thema des Baseball geschuldet, bei dem Grisham sich in Teilen des Buches im Detail des Inneren des Spieles stark befindet, mitsamt der, erst einmal nur dem Kenner, vertrauten Codes, Strategien und Abläufe.   Ein Spiel, das Grisham anhand der Geschichte dreier Personen in den Raum stellt. Paul Tracey war 1973 14 Jahre alt und Sohn eines, wenn auch nicht ganz berühmten oder auch nur sehr, sehr guten Baseballspielers der New York Mets. Warren Tracey. Ein harter Mann, mit seinem Leben unzufrieden, dem Alkohol und den Frauen zugeneigt und „immer waren die anderen Schuld“. Einer, der meint, er wäre noch „von der alten Schule des Baseball“, damit aber nur von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenkt. Einer, der den Triumph anderer nicht erträgt, einer, der seinen Sohn mit harter Hand zu formen gedenkt, seine Frau beständig hintergeht und keiner ist, mit dem man auf Dauer in Verbindung sein möchte.   Ebenfalls 1973 geht ein neuer  Stern am Himmel des Baseball auf. Joe Castle knackt einen Rookie-Rekord nach dem anderen und reißt sein ganzes Team mit. Und blad wird es geschehen, dass sich der Pitcher (Werfer) Warren Tracey mit dem „Batter“ (Schläger) Castle duellieren wird. Auf dem Feld. Mit ungeahnten Folgen.   Folgen, unter denen Paul Tracey sein Leben lang leidet, Folgen, in deren Verlauf seine Eltern sich trennen und er selbst Jahrzehnte lang keinen Bedarf auf Kontakt mit seinem Vater hat. Bis auch bei diesem sich etwas, zunächst rein körperliches, ändern wird.   Gerade und schnörkellos erzählt, zwischen den Zeiten der Gegenwart und 1973 hin- und her gleitend, mit klar strukturierten Personen, mit einem durchaus vorauszuahnenden (amerikanischem) Ende und einer intensiven Beschreibung „des Spiels“, so legt Grisham „Homerun“ vor. Unterhaltsam, flüssig erzählt, durchaus gut zu lesen, aber nicht wirklich packend. Zumindest nicht für Leser, denen Baseball kaum etwas bedeutet. Denn auch der zwischenmenschliche Konflikt gibt nicht genügend an Spannungskurve her, um emotional vollends beteiligt der Geschichte zu folgen.   So verbleibt eine solide Unterhaltung und ein informatives Buch über die Abläufe, Ziele und Strategien des Baseball. Ein Buch, das bei vielen europäischen Lesern sicherlich nur mäßiges Interesse hervorrufen wird.

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  • Toller Sportroman!

    Home Run
    KingDom

    KingDom

    22. April 2013 um 11:28

    In "Home Run" erzählt John Grisham die fiktive Geschichte des hoffnungsvollen Baseball-Talents Joe Castle und des Mannes, der seine Karriere zerstörte bevor sie überhaupt richtig anfing. 1973 sind die Chicago Cubs vom Verletzungspech arg gebeutelt und so bekommt Rookie Joe Castle die Chance, sich bei den Profis zu beweisen - und diese nutzt er eindrucksvoll. Spiel für Spiel glänzt er und stellt neue Rekorde auf. Schnell gilt er als absolutes Ausnahmetalent und großer Hoffnungsträger der ansonsten erfolglosen Cubs. Seine Bilderbuch-Karriere scheint vorgezeichnet, bis er im Spiel gegen die New York Mets auf deren Pitcher Warren Tracey trifft. Nachdem "Calico Joe", wie Castle aufgrund seines Heimatortes "Calico Rock" genannt wird, Tracey bei dessen Würfen hat alt aussehen lassen, verfolgt dieser nur noch ein Ziel - den großspurigen Youngster in seine Schranken zu weisen! Und so wirft er einen so genannten "Beanball", also einen bewusst herbeigeführten Körpertreffer. Tracey trifft sein Gegenüber genau am Kopf, und trotz Schutzhelm verliert Joe Castle das Bewusstsein. Alles Bangen und Beten der gesamten Baseball-Nation hilft nichts - Joe wird sich nie mehr erholen (er ist seitdem teilweise gelähmt), geschweige denn je noch einmal ein Baseballfeld betreten können. Dieser eine Wurf hat die so rasant gestartete Karriere des Talents schlagartig beendet, was natürlich in der Folge jede Menge böses Blut und Gewalt hervorruft. 30 Jahre später macht sich Warrens Sohn Paul, der als großer Baseball- und im speziellen Joe Castle-Fan seinem Vater den fatalen Wurf nie verziehen hat, auf den Weg nach Calico Rock, wo Joe mittlerweile abgeschottet von der Öffentlichkeit lebt und immer mehr in Vergessenheit gerät. Pauls Ziel ist ein Treffen zwischen Joe und Tracey, der an Krebs erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Pauls Vater, zu dem er seit ewiger Zeit kaum noch Kontakt hat und der ihm nie ein guter Dad war, soll sich bei Joe entschuldigen und reinen Tisch machen. Anfangs sind weder Tracey noch Joe von der Idee begeistert, aber Paul bleibt hartnäcking und gewinnt in einem Lokalreporter einen starken Verbündeten...   Anfangs war ich als Baseball-Laie ein wenig erschrocken über die vielen Fachbegriffe, mit denen Grisham um sich wirft. Doch im Laufe der Lektüre versteht man (zumindest so halbwegs) die Regeln und vor allem die Faszination des Sports. Am Ende der Geschichte erklärt der Autor auch noch mal recht verständlich und ausführlich die Feinheiten des Baseballs - wenn man sich dies zu Gemüte führt, bevor man mit dem eigentlichen Buch beginnt, fällt einem das Begreifen mit Sicherheit wesentlich leichter. Doch abgesehen von diesen Startschwierigkeiten hat mir "Home Run" sehr gut gefallen. Als glühender Sport-Anhänger konnte ich den Hype um Joe Castle und den Frust über sein schnelles Karriere-Ende sehr gut nachvollziehen. Auch bei mir als Fan wären die Emotionen hochgekocht und ich hätte Warren Tracey (dem Säufer, Schläger und arrogantem Mistkerl) nur das Schlimmste an den Hals gewünscht - was diesem ja dann auch durch die Krebs-Erkrankung widerfährt.   Auch die anderen Charaktere, vor allem natürlich Paul Tracey und Joe Castle, sind mir mit ihren Schicksalen sehr nahe gegangen. Grisham baut gekonnt Spannung wegen des geplanten Treffens der alten Feinde auf und erzählt in tollen Rückblenden, wie es zu all dem kommen konnte. Die Begeisterung des Autors für den Baseball-Sport wird in jeder Zeile deutlich und zieht den Leser in ihren Bann. Fazit: Wer sich vom Baseball-Fachvokabular nicht entmutigen lässt, wird mit einem tollen Sport-Roman belohnt, der bis zum Ende interessant und unterhaltsam bleibt.

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  • Home Run

    Home Run
    Tigrib

    Tigrib

    16. April 2013 um 11:22

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allerdings denke ich, man muss sich mit Baseball schon gut auskennen, um das Buch zu verstehen. Wer mit dem ganzen Ausdrücken und Statistiken nichts anzufangen weiss, dem wird das Buch sicher langweilig. Mit gefallen die Sportbücher von Grisham gut. Es ist ein flüssiger Roman, der aber auch in die Tiefe des Sports geht und einiges an Hintergrundwissen liefert.