John Harding Florence and Giles

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Inhaltsangabe zu „Florence and Giles“ von John Harding

A sinister Gothic tale in the tradition of The Woman in Black and The Fall of the House of Usher

Sehr düster, spannend und überraschend. Lässt den Leser nachdenken

— Anne2801

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  • Viele Wortneuschöpfungen und noch mehr düstere Anspannung

    Florence and Giles

    Anne2801

    Klappentext A sinister Gothic tale in the tradition of The Woman in Black and The Fall of the House of Usher 1891. In a remote and crumbling New England mansion, 12-year-old orphan Florence is neglected by her guardian uncle and banned from reading. Left to her own devices she devours books in secret and talks to herself - and narrates this, her story - in a unique language of her own invention. By night, she sleepwalks the corridors like one of the old house's many ghosts and is troubled by a recurrent dream in which a mysterious woman appears to threaten her younger brother Giles. Sometimes Florence doesn't sleepwalk at all, but simply pretends to so she can roam at will and search the house for clues to her own baffling past. After the sudden violent death of the children's first governess, a second teacher, Miss Taylor, arrives, and immediately strange phenomena begin to occur. Florence becomes convinced that the new governess is a vengeful and malevolent spirit who means to do Giles harm. Against this powerful supernatural enemy, and without any adult to whom she can turn for help, Florence must use all her intelligence and ingenuity to both protect her little brother and preserve her private world. Inspired by and in the tradition of Henry James' s The Turn of the Screw, Florence & Giles is a gripping gothic page-turner told in a startlingly different and wonderfully captivating narrative voice. Inhalt Die zwölfjährige Florence erzählt in ihrer ganz eigenen Sprache von ihrem Leben auf Blithe. Dies ist das Haus ihres Onkels, den sie eigentlich gar nicht kennt, da er selbst nicht dort lebt. Die beiden Vollwaisen Florence und ihr jüngerer Bruder Giles wachsen in diesem Haus auf und werden von verschiedenen Angestellten umsorgt. Florence erhält keine Bildung (nur Nähen, Sticken,...) und auch Giles, der auf eine entfernte Schule geschickt wird, findet dort nicht sein Glück, sodass er zurück nach Blithe kommt, wo eine Governess für ihn angestellt wird, die ihn unterrichtet. Diese kommt jedoch auf tragische Weise ums Leben und mit der neuen zweiten Governess zieht nun auch endgültig die düstere Atmosphäre auf Blithe ein. Florence hat zudem noch ihren Bekannten und irgendwann auch guten Freund Theo, mit dem sie sich die Nachmittage auf Blithe vertreiben kann und der später ihr einziger Vetrauter wird, wenn es um ihre Ängste und Vermutungen bezüglich der neuen Governess geht. Meinung/Leseeindrücke Florences Wortneuschöpfungen haben den Lesefluss anfangs etwas verlangsamt, aber irgendwann fielen diese gar nicht mehr ins Gewicht, da man sich daran gewöhnt hatte und die englische Sprache war leicht zu verstehen. Da die Geschichte aus Florences Sicht geschildert wird, erfahren wir nur relativ wenig über die anderen Charaktere. Mir ist allerdings bewusst geworden, dass nichts so ist, wie es scheint und man wirklich immer überrascht werden kann. Wirklich viel kann ich an dieser Stelle auch gar nicht zu den doch irgendwie oft mysteriösen Charakteren sagen, da für mich stets die spannende Geschichte im Vordergrund gestanden hat: Das Buch war zu keiner Zeit langweilig und oft habe ich mich dabei erwischt, dass ich innerlich sehr angespannt war und aber auch unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Bisher habe ich erst eine Gothic Novel gelesen (Dracula), aber ich muss sagen, dass mich diese hier sehr begeistert hat. Lediglich die Tatsache, dass am Ende eben doch nicht alles aufgeklärt wird (z.B. Wer ist Miss Taylor wirklich? Was ist wirklich mit der ersten Governess geschehen?) stört mich ein wenig. Doch auch hierzu muss ich sagen, dass dem Leser genügend Hinweise gegeben werden, sodass man sich sein eigenes Bild machen und eine eigene Schlussfolgerung ziehen kann. Insgesamt ist es schwierig, dieses Buch gut zu beschreiben, ohne gewisse Dinge vorweg zu nehmen. Fazit Diese Gothic Novel ist phantastisch erzählt und ist sowohl düster, als auch spannend und verlangt dem Leser eine gewisse Aufmerksamkeit ab und evtl auch den Willen sich etwas tiefer in die Geschehnisse hinein zu denken. Wer also auf Geschichten der etwas düsteren Art und auch auf Spannung und Überraschungen steht, der wird an diesem Buch mit Sicherheit Gefallen finden.

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