John Hare

 4,8 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Ausflug zum Mond, Tief im Ozean und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Hare

Cover des Buches Ausflug zum Mond (ISBN: 9783895653810)

Ausflug zum Mond

 (9)
Erschienen am 25.06.2019
Cover des Buches Tief im Ozean (ISBN: 9783895654053)

Tief im Ozean

 (6)
Erschienen am 10.02.2021
Cover des Buches Die Vulkaninsel (ISBN: 9783895654220)

Die Vulkaninsel

 (4)
Erschienen am 09.02.2022
Cover des Buches Auf den Spuren der letzten wilden Kamele (ISBN: 9783442712007)

Auf den Spuren der letzten wilden Kamele

 (1)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Verwehte Spuren (ISBN: 9783894052331)

Verwehte Spuren

 (1)
Erschienen am 01.09.2004
Cover des Buches Mysteries of the Gobi (ISBN: 1845115120)

Mysteries of the Gobi

 (1)
Erschienen am 06.01.2009

Neue Rezensionen zu John Hare

Cover des Buches Ausflug zum Mond (ISBN: 9783895653810)nur-noch-ein-bisschens avatar

Rezension zu "Ausflug zum Mond" von John Hare

Auf dem Mond
nur-noch-ein-bisschenvor 10 Tagen

Ein Bilderbuch ganz ohne Worte: Ein Klassenausflug führt zum Mond. Dort angekommen, setzt sich ein Kind ab und beginnt mit seinen Buntstiften die Erde zu malen. Darüber nickt es ein und – oje – das Raumschiff fliegt gerade weg. Das Kind beginnt wieder zu malen und plötzlich regt sich etwas. Ganz langsam kommen Gestalten hervorgekrochen und bewundern die Malerei. Als sich das Kind umdreht erschrecken und verstecken sie sich, doch dann bietet es ihnen Stifte an. Die Mondgestalten beginnen zu malen. 

Als das Raumschiff zurückkehrt, um das Kind wieder abzuholen sieht der Lehrer das ‚Gekritzel‘ und das Kind muss die Bilder der Mondbewohner wegwischen. Eine Freude bleibt ohne jedoch: Die Stifte bleiben auf dem Mond und das Kind kann mit dem einzigen ihm verbliebenen Stift weiter malen…

Was für eine zauberhafte Geschichte – ganz ohne Worte.

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Cover des Buches Tief im Ozean (ISBN: 9783895654053)SternchenBlaus avatar

Rezension zu "Tief im Ozean" von John Hare

Wieder konnte uns ein ungewöhnlicher Schulausflug überzeugen
SternchenBlauvor einem Monat

Schulausflüge sind klasse, die von John Hare haben aber nochmal eine ganz besondere Qualität. Nachdem meine Sohn und ich bereits von „Ausflug“ zum Mond absolut begeistert waren, fanden wir „Tief im Ozean“ nun wieder klasse. Diesmal geht es, wie schon der Titel verrät, in die Tiefsee. Zwischen Leuchtkalamaren und anderen spannenden Sachen verliert ein Kind wieder den Anschluss zu seiner Gruppe, weil es zu viel auf seine Fotokamera achtet.

Hare gelingt es ganz wundervoll, die einzelnen Versatzstücke aus dem Mondbuch zu nehmen und abzuändern, so hatte die Geschichte einerseits einen charmanten Wiedererkennungswert, andererseits lieferte er genügend neue Elemente, dass wir überrascht wurden. Nach einem kleinen, spannenden Abenteuer wird das Kind aber selbstverständlich wiedergefunden und kann mit tollen Bildern nach Hause. Hare kommt auch diesmal wieder komplett ohne Worte aus und lässt uns ganz in seine Bilder, die Geschichte – und die Tiefsee – eintauchen.

Ein zaubervolles Kinderbuch über einen ungewöhnlichen Schulausflug. Hare greift dabei Elemente seines Mondbuchs auf – und begeistert uns erneut.

Kommentare: 5
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Cover des Buches Die Vulkaninsel (ISBN: 9783895654220)Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Die Vulkaninsel" von John Hare

Leider wieder die gleiche Geschichte
Gwhynwhyfarvor 5 Monaten

Das dritte Bilderbuch seiner Art: Klassenausflug (zuvor zum Mond, dann in die Tiefsee), wobei ein Träumerle nicht auf die Gruppe achtet, vertieft in seine Entdeckung die Abfahrt verpasst. Zunächst ein wenig ängstlich, offenbaren sich plötzlich erstaunliche Lebewesen der Region und spielen mit dem Kind. Der Ausflug wird zum Abenteuer. Am Ende kommt der Lehrer zurück, froh das Kind schnell zu finden. Alles ist gut. 


John Hare kommt bei seinen Bilderbüchern ganz ohne Worte aus. Dieses Mal steht eine Vulkaninsel auf dem Exkursionsprogramm! Ein schwarzgelber Schulhelikopter bringt die Schulklasse auf das Eiland und die Truppe marschiert hinter dem Lehrer her Richtung Kraterrand. Ein Kind ist aber mehr interessiert an den Blumen am Wegesrand und pflückt sich einen Strauß. Oben angekommen bestaunen die Kinder die blubbernde Lava im Vulkaninneren. Und schon geht es zurück. Doch oh Schreck, ein Windstoß bläst die Blumen hinunter. Unser Junge will retten, was zu retten ist, rutscht ab, schlittert in den Vulkantrichter. 

 

Unten angekommen sammelt er seine Blumen ein, wird dabei heimlich beobachtet. Lavawesen krabbeln hervor, bestaunen die Pflanzen. Die Hitze sagt den Blümchen gar nicht zu. Was tun? Doch unser Schüler hat eine Idee … Auch dieses Buch ist wieder zauberhaft, fasziniert in seiner Schlichtheit, eine spannende Geschichte ohne Worte zu erzählen. Die Kunst, zeichnerisch einen Film zu zeichnen, beherrscht John Hare gut. Er wechselt die Perspektive: Großaufnahme, Weitwinkel, er zoomt hinein in die Totale, bis ins Detail. Die Gestik seine Protagonisten reicht aus, um alles zu sagen. Mimik gibt es ja nicht, denn die Kinder tragen Helme. 


Lediglich den fremden Wesen gibt er ein Gesicht, ein freundliches. Die Köpfe der Lavawesen erinnern in sattem Gelb an Smileys. Eigentlich sind die diese Typen die Hauptpersonen. An ihren zeigt John Hare Empfindungen: Neugier, Angst, Erstaunen, Ärger, Freude, Verschämtheit – die ganze Palette an Gefühlen in Gestik und Mimik; einfach herrlich. Nun haben wir das dritte Mal im Prinzip die gleiche Geschichte verfolgt. Gern hätte ich mir eine andere Idee gewünscht. Gut, Kinder lieben Wiederholungen. Für mich ist das Modell nun ausgelutscht. Bitte, John Hare, bring im nächsten Bilderbuch mal eine völlig neue Geschichte. Der Moritz Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 4 Jahren, dem reihe ich mich ein.


John Hare, geboren 1976 in St. Charles, Missouri (USA), verbrachte seine Jugend in Kansas (USA). Schon als Kind zeichnete er viel und ständig, zum Beispiel Schlangen und Krokodile, bis er schließlich Grafikdesigner und Art Director wurde. Er lebt mit seiner Familie in Gladstone, Missouri (USA). Ausflug zum Mond ist sein erstes Bilderbuch.

https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-vulkaninsel-von-john-hare-rezension.html

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