John Hart

 4.2 Sterne bei 149 Bewertungen
Autor von Das eiserne Haus, Das letzte Kind und weiteren Büchern.
John Hart

Lebenslauf von John Hart

John Hart, geboren am 31.12.1965 in North Carolina, arbeitete als Rechtsanwalt, bevor er sich seinen Traum erfüllte und seinen ersten Roman schrieb – "Der König der Lügen". Es folgten "Der dunkle Fluss" und "Das letzte Kind", die beide mit dem renommierten Edgar-Allan-Poe-Award ausgezeichnet wurden. Zuvor hatte der US-amerikanische Schriftsteller am Davidson College Französische Literatur sowie Jura und Finanzwirtschaft studiert. Im März 2012 erscheint sein aktueller Roman "Das eiserne Haus" in deutscher Fassung. John Hart lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Rowan County, North Carolina.

Alle Bücher von John Hart

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Buchformat:
Das eiserne Haus

Das eiserne Haus

 (70)
Erschienen am 13.01.2014
Das letzte Kind

Das letzte Kind

 (44)
Erschienen am 11.04.2011
Der dunkle Fluss

Der dunkle Fluss

 (12)
Erschienen am 09.11.2010
Der König der Lügen

Der König der Lügen

 (12)
Erschienen am 14.04.2009
Redemption Road - Straße der Vergeltung

Redemption Road - Straße der Vergeltung

 (6)
Erschienen am 11.09.2017
Der dunkle Fluss: Roman

Der dunkle Fluss: Roman

 (3)
Erschienen am 02.10.2009
Das letzte Kind: Thriller

Das letzte Kind: Thriller

 (0)
Erschienen am 13.08.2010
Redemption Road

Redemption Road

 (0)
Erschienen am 11.09.2017

Neue Rezensionen zu John Hart

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Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

Etwas zu amerikanisch, aber sonst spannend und gut geschrieben
Lesezeichenfeevor 2 Monaten

Fee erzählt von der Geschichte

Vor einem Jahr ist die 12-jährige Alyssa verschwunden. Johnny, ihr Zwillingsbruder, sucht sie weiter. Detective Hunt hat auch noch nicht aufgegeben und so ist seine Ehe gescheitert und mit seinem Sohn hat er enorme Probleme. Da verschwindet wieder ein Mädchen und Johnny ist zufällig am richtigen Ort, damit er eine Information von einem sterbenden bekommt.

Fee meint zum Krimi

Der Krimi hat mich von Anfang an gefesselt. Er war total spannend und sehr deprimierend. Viele Familien sind schon zerbrochen und zerrüttet, dadurch, dass vor einem Jahr Alyssa verschwunden ist. Es war fast wie bei Stephen King. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil es so spannend war. Mit Johnny, aus dessen Sicht der Krimi geschrieben ist, habe ich total mitgelitten. Genauso wie mit seiner Mama.

Um Johnny hatte ich echt eine Riesenangst, weil ich nicht wusste, ob er das Ende des Buches überlebt oder nicht.

Die Charaktere sind absolut interessant, teilweise sympathisch und faszinierend.

Besonders tragisch war es halt, weil so viele „Kinder“ bzw. „Jugendliche“ involviert waren. Es gab sehr viele zerrüttete Familien, so dass ich sehr viel Mitleid hatte.

Es war wirklich keine „leichte Lektüre“. Pädophilie, Süchtige, Irre, Verrückte und natürlich die, die so besessen waren, den „Fall“ aufzuklären, um endlich Ruhe zu bekommen. Natürlich gab es auch einige Klischees. Schlimm fand ich, dass sich Johnny mit Totem, Magie und Vögel bzw. Federn beschäftig hat. Eine Zeit lang hatte ich Angst, er würde in die Psychiatrie eingeliefert, weil er plötzlich einen auf Indianer machte. Allerdings war eigentlich das Schlimmste, dass Johnny praktisch den Fall aufgeklärt hat und die Polizei „dumm“ bzw. „extrem dumm“ da steht.

Die verzweifelnde Hoffnung von Johnny war wirklich schrecklich. Aber auch der Detective hat nie aufgegeben.

Genial fand ich, wie die Spannung zusätzlich erzeugt wurde, denn der Autor hat sehr bildlich geschrieben und die Personen waren teilweise absolut faszinierend. Die Polizisten waren allesamt blass, während Detective Hunt ein Polizist mit menschlichen Zügen dargestellt wurde. Er hat zig Visitenkarten an Johnny und seine Mutter verteilt. Somit gab es auch noch eine Liebesgeschichte in „light“-Format.

Unterhaltsam war der Roman ohne Zweifel, trotzdem war er mittendrin etwas zäh und ausschweifend. Auch war der Krimi ziemlich grausam und nichts für zartbesaitete. Aus den 446 Seiten hätte man auch locker 399 Seiten machen können. Insgesamt war mir der Krimi ein bisschen zu amerikanisch.

Ein paar mal wurde ich an Huckleberry Finn erinnert. Johnny hat in seiner Verzweiflung „einige Streiche“ gegen Ken Holloway inszeniert. Auch war er ähnlich clever wie der Held aus Mark Twains Roman.

Im Prinzip war der ganz einfach. Die Auflösung hat mich dann doch echt verblüfft.

Fees Fazit

Da der Krimi an einigen Stellen doch etwas zu ausschweifend, zäh und zu amerikanisch war, ziehe ich einen Stern ab. Da ich aber gleich fasziniert von der Geschichte war und den Krimi ansonsten spannend fand, wenn auch nicht für zarte Gemüter geeignet vergebe ich 4 Sterne und insgesamt eine Leseempfehlung für Leser von „etwas härteren“ Krimis.

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G

Rezension zu "Das eiserne Haus" von John Hart

Ein Autor für meine Lese-Wunschliste!
Gisevor 4 Monaten

Zwei Brüder müssen im Waisenhaus ums Überleben kämpfen: der ältere beschützt den jüngeren, soweit es geht. Doch der Jüngere leidet unter den Schikanen einer Gruppe, bis er einen seiner Peiniger aus Verzweiflung ermordet. Michael übernimmt die Schuld für ihn und flieht noch rechtzeitig. Ihre Wege trennen sich, Julian wird adoptiert, Michael überlebt auf der Straße und wird Mitglied einer berüchtigten Killer-Bande. Doch als er aussteigen will, muss er fliehen, zusammen mit seiner schwangeren Freundin, mit den Killern auf ihren Fersen, die sie beide und seinen Bruder bedrohen. Wird Michael der Ausstieg gelingen, wird er seine Freundin und seinen Bruder beschützen können?

Die ersten Seiten des Buches strotzen vor Toten, so dass ich mir überlegt habe, das Buch beiseite zu legen. Dennoch habe ich weitergelesen, und wurde angenehm überrascht: Obwohl es auch weiterhin einige Tote und viel Gewalt in dieser Geschichte gibt, ist der Schwerpunkt auf der Verbindung zwischen Michael und Julian, auf die Verwicklungen, die alle Beteiligten miteinander verstricken. Sehr schnell fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, ich wollte einfach nur wissen, wie es weitergeht. Die Tragödie der Brüder und ihrer Familie (erst kurz vor dem Ende aufgedeckt) ist einfühlsam und mit der richtigen Prise Emotionen aufgedröselt. Ein gelungenes Buch, und ganz schnell habe ich einen neuen Autor auf meiner Wunschliste stehen!

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thenights avatar

Rezension zu "Redemption Road - Straße der Vergeltung" von John Hart

Redemption Road
thenightvor 10 Monaten

Inhalt: Der Ex-Cop Adrian wird nach 13 Jahren aus dem Gefängnis entlassen, wo er wegen Mordes einsaß. Er soll Julia, die Mutter Gideons ermordet haben und nur seine Kollegin Elisabeth glaubt an seine Unschuld, während alle anderen an sein Schuld glauben und Gideon Rache will für den Tod seiner Mutter und für ein Leben ohne Wärme und Geborgenheit.
Als kurz nach Gideons Entlassung ein weiterer Mord geschieht, dessen Ausführung auf den selben Täter wie vor 13 Jahren hindeutet, gerät Adrian wieder in den Focus der Ermittlungen.

Meine Meinung:
Es gibt Krimis und Thriller, die liest man so weg. Es gibt einen Fall, die Ermittler ermitteln, geraten evtl. selbst noch in Gefahr und am Ende bekommt der Täter seine Strafe, das ist im besten Fall hochspannend und pures Lesevergnügen. Und dann gibt es Bücher wie Redemption Road von John Hart, bei denen ein einfaches, schnelles durchlesen nicht möglich ist, Bücher die eine komplexe Handlung haben, deren Protagonisten so vielschichtig sind, das ein hohes Maß an Konzentration gefordert ist um auch nur annähernd in die Geschichte eintauchen zu können.
Stück für Stück legt der Autor das Innerste seiner Charaktere frei, der Leser erfährt warum z.B. Elisabeth so eine starke Bindung zu Gideon aufbaut, was in ihrer Vergangenheit geschah, das sie eher sich selbst aufgeben würde als zu verhindern das einem schwächeren Leid geschieht.
Hart führt seine Leser auf  falsche Fährten, so manches mal dachte ich: Ah so natürlich um im nächsten Moment wieder an völlig andere Beweggründe und Motive zu glauben.
John Harts Sprache, ist schonungslos und offen und doch hatte ich aller Brutalität zum Trotz nie den Eindruck eine bluttriefenden Thrillers.
John Hart ist ein Wortkünstler der seinesgleichen sucht.
Wenn jetzt jemand kommt und sagt: Erzähl mir doch mal die Handlung. Dann muss ich passen, denn um die Handlung zu erzählen müsste ich mit den Protagonisten anfangen, ich müsste Elisabeth, Adrian, Channing, Die Gefängniswärter usw. charakterisieren, ihr Vielschichtigkeit offen legen, die Beweggründe jedes Einzelnen um dann zur Handlung zu kommen die mit so vielen Wendungen und Kniffen aufwartet, wie man es in solch einer Logik nur selten findet. Das kann ich nicht, dafür fehlen mir die Worte. Darum meine Empfehlung: Lesen.

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Gespräche aus der Community

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Ein LovelyBooks-Nutzer
Hallo,

ich möchte ein weiteres Wanderbuch auf die Reise schicken. Die Regeln habe ich mir teilweise aus einem anderen Wanderbuchthread kopiert.

Meldet euch einfach hier und ich trage euch dann in die Liste ein. Die Adresse, an die ihr das Buch weiterschickt, erfragt ihr bitte immer von demjenigen, der nach euch in der Liste steht. Sagt bitte Bescheid, wenn ihr das Buch verschickt habt und wenn es angekommen ist. Damit ich immer weiß, wo es sich
grade befindet.

Das Buch, sollte wenn möglich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt gelesen werden, damit die anderen nicht zu lange warten müssen. Behandelt das Buch bitte sorgfältig! Knicke sind ok, aber es sollte am Ende nicht auseinander fallen.
Sollte das Buch unterwegs verloren gehen, so teilen sich Sender und Empfänger den Preis für die Neuanschaffung!

Erstmal können 10 Personen auf die Liste, danach kommen die Namen auf die Warteliste. Je nachdem, in welchem Zustand das Buch dann ist wird die Leseliste erweitert.

1. Mikki (versendet ca. 26.12.2012)
2.
3.
4.
justitia (erhalten 12.1.2012, verschickt 20.02.)
5. Honigmond (hier hängt es fest, keine Antwort auf PN)
6.
7. bidi66 (erhalten 23.02., abgeschickt am 20.03.)
8. (Chatty68)
9. melanie_reichert
10.
gamaschi
(10. Moni-Que - erstmal herausgeklammert am 27.01.2013, da wohl einige Bücher nicht weitergeschickt wurden, sie hatte Gerüchten zufolge einen Unfall)
11. (papierelch)
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
Das Buch ist mittlerweile wieder bei mir zu Hause angekommen.
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

John Hart wurde am 31. Dezember 1964 in Durham (North Carolina) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

John Hart im Netz:

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in 222 Bibliotheken

auf 30 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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