John Hart Das letzte Kind

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Kind“ von John Hart

Ein Mädchen verschwindet - Detective Hunt ermittelt! North Carolina: Ein Mädchen verschwindet. Sie war zwölf. Ihr Zwillingsbruder Johnny sucht nach ihr. Tag für Tag, Nacht für Nacht, seit einem Jahr. Der Junge will sich mit dem Verlust nicht abfinden. Auch Detective Hunt nicht. Er will die Akte nicht schließen. Nicht diese. Auf gar keinen Fall. Er macht es sich zur Lebensaufgabe, die Vermisste zu finden, obwohl seine eigene Familie an dieser Obsession zu zerbrechen droht und er auf dem Revier schräg angesehen wird. Es ist ihm egal. Die Zeit drängt.

fand ich nicht so doll

— CorneliaP
CorneliaP

Eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe...

— KasiaJaeckel
KasiaJaeckel

Einfach nur spannend!

— Sabine_Kruber
Sabine_Kruber

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Geständnisse

Welch grandioses und doch verstörendes Gefühl über Rache und Schuld!

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Ein wirklich schön geschriebenes Buch, das einen in mit in das große Unglück zieht.

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    Das letzte Kind
    KasiaJaeckel

    KasiaJaeckel

    22. January 2017 um 09:43

    Was ist das? Worum dreht es sich hier? Lange lässt John Hart seine Leser im Glauben, dass es sich um eine lange vor sich hingärenden Racheakt eines traumatisierten Kindes/Jugendlichen dreht, was hier produziert wurde. Erst die Perspektivenwechsel zwischen den Erzählern lassen nach und nach Zweifel zu, ob denn der Schein nicht doch trügt. Der Plot nochmal in Kürze: Ein 13-jähriger Junge, der als Einziger nach dem tragischen Verschwinden seiner Zwillingsschwester, nicht vollständig zu Bruch geht. Der Vater verschwand von der Bildfläche kurz nach dem geheimnisvollen Unglück und die Mutter ergab sich in eine unheilvolle Drogenabhängigkeit. Nur er bleibt verbissen, wütend und klug „am Ball“. Am Racheball um es genauer zu formulieren. Auf der unaufhörlichen Suche nach der Auflösung des Verschwindens deckt er nach und nach Untiefen und Verbrechen der Kleinstadt auf bis zum Finale. Seine Erzählperspektive ist hierbei nur eine von mehreren. Die Mutter der beiden Kinder, ein wohlwollender Ermittler und ein geheimnisvoller Fremder seien als andere Beispiele benannt. Was macht die Spannung aus?Die erwähnte Abwechslung ist ein erfolgreiches stilistisches Mittel, die Spannung in diesem Werk tatsächlich bis zum Unerträglichen hochzutreiben. Die Charaktere sich durch ihr Interaktionen im Buch so gut und überzeugend gezeichnet, dass die Identifikation mit der Wut und der Verzweiflung v.a. des Hauptakteurs nicht ausbleibt. Spätestens ab dem Punkt legt man es nicht mehr aus der Hand.Eines der absolut besten Bücher, die mir die letzten drei Jahre in die Finger gefallen sind.Wenn Euch meine Rezension gefallen hat, schaut doch gern auf meinem Buchblog vorbei für mehr: nichtohnemeinbuch.comEure Kasia

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    • 5
  • Spannender Thriller über menschliche Abgründe

    Das letzte Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2015 um 13:30

    Ein schweres Jahr liegt hinter Johnny Merrimon. Erst verschwindet seine Zwillingsschwester Alyssa, kurz darauf sein Vater. Seine Mutter verfiel dem reichen und skrupellosen Baumagnaten Ken Holloway, der sie in einem konstanten Drogenrausch hält und ihr dadurch alle Sorgen des Verlustes von Mann und Tochter nimmt. Johnny, erst 13 Jahre alt, beschließt, sich auf eigene Faust auf die Suche nach seiner Schwester zu machen. Doch Johnny ist nicht allein: Auch Detective Clyde Hunt, der die Ermittlungen im Fall Alyssa leitete, ist noch immer in diesen verstrickt und kann nicht loslassen - seine Obsession  treibt seinen eigenen Sohn von ihm fort, kostete bereits seine Ehe und beinahe seinen Job. Ein weiteres verschwundenes Mädchen und ein grausiger Fund führen Detective Hunts und Johnnys Spurensuche schließlich zusammen. Der amerikanische Autor John Hart versteht sich in Das letzte Kind meisterlich darin, mit kraftvollen sprachlichen Bildern tiefe scharf gezeichnete Profile seiner Charaktere zu erschaffen. Johnny ist ein tapferer Junge, der das Leben seiner Mutter nach seinen Möglichkeiten und darüber hinaus aufrecht hält, während sie im Delirium von Tabletten und Kummer dahindämmert. Da die Polizei und seine Mutter machtlos und unfähig sind, Alyssa und seinen Dad zurückzubringen, begibt er sich selbst in große Gefahr. Er kann nicht akzeptieren, dass Vater und Schwester spurlos verschwunden sind. Schon am Anfang des Romans treffen Detective Hunt und Johnny Merrimon aufeinander, wobei letzterer die Hilfe des im Fall Merrimon ermittelnden Detective zunächst ausschlägt, um zu zeigen, dass er stark ist und seine Probleme allein lösen kann. Zu persönlich ist Hunts Interesse an dem Fall, da er Katherine Merrimon versprochen hat, ihre Tochter zurückzubringen. So persönlich, dass er darüber hinaus seine Rechte und Pflichten als Ehemann, Familienvater und als Cop vergisst. John Harts Thriller Das letzte Kind ist fesselnd, intensiv und hält den Leser in seinem Bann. Johnnys Schicksal, sowie das des Detectives sind eng miteinander verwoben und ergeben eine Einheit, die durch fieberhafte und verzweifelte Hingabe entsteht. Unerwartete Wendungen, hervorgerufen durch Schuld und Lügen, führen beide Figuren in einem Strudel immer näher zueinander. Ein  tiefgehender, dichter Roman über Menschlichkeit und ihre Abgründe und die Macht des Verlustes, der die Frage aufwirft, wie weit man bereit ist, alles aufzugeben und Gefahren für Leib und Seele ins Auge zu blicken.

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  • Das letzte Kind

    Das letzte Kind
    Angel10

    Angel10

    27. January 2015 um 08:30

    "Das letzte Kind" von John Hart ist ein spannender, vielschichtiger, amerikanischer Thriller. Themen wie Freunschaft und Verrat, Väter und Söhne, Gewalt und Hilflosigkeit werden behandlet, es gibt einen Exkurs in das Leben ehemaliger Sklaven. Der 13jährige Jonny sucht seit über einem Jahr seine Zwillingsschwester Alyssa. Sie ist spurlos verschwunden und wurde zuletzt gesehen, wie sie in ein Auto stieg. Detective Hunt will diesen Fall ebenfalls nicht abschließen. Die Geschichte spielt in North Carolina.

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  • Ein düsterer Thriller voller menschlicher Abgründe

    Das letzte Kind
    MikkaG

    MikkaG

    Pro: John Hart ist grandios darin, Atmosphäre zu erzeugen. Das beginnt schon in den ersten Szenen, in denen an sich wenig passiert: der kleine Johnny unternimmt eine lange Busfahrt und durchstreift dann den Wald, auf der Suche nach dem Nest eines Adlers, dessen Federn er für magisch hält. Aber schon auf diesen wenigen Seiten spürt man die stickige Hitze, begreift die verzweifelte Entschlossenheit von Johnny, der nur ein Kind ist und doch auch merkwürdig alt vor Kummer, und taucht ein in die düstere, beklemmende Welt dieses Buches. Trostlos, ernüchternd, klaustrophobisch... Das Buch ist voller dunkler Emotionen und dunkler Botschaften. Das Verschwinden von Alyssa hat mehr als ein Leben zerstört. Ihr Bruder kann nicht loslassen, kann nicht akzeptieren, dass sie tot sein könnte, und er verrennt sich mehr und mehr in eine obsessive, gefährliche Suche nach ihr. Die Ehe ihrer Eltern hat die Tragödie nicht überstanden. Die Mutter kann den Verlust nicht ertragen, ohne sich durch Drogen und Alkohol zu betäuben, und dabei vergisst sie, sich um das Kind zu kümmern, das ihr noch bleibt. Sie flüchtet sich in eine Beziehung zu einem gewalttätigen Mann - will sie sich selbst bestrafen? Der Kommissar, der damals Alyssas Verschwinden untersucht hat, ist immer noch so besessen von dem Fall, dass darüber seine eigene Familie zerbricht. Johnnys Leben ist ein Scherbenhaufen, aber er gibt die Hoffnung nicht auf, dass er seine Schwester lebend finden kann und dass dann alles wieder gut wird. Er beschattet freigelassene Sexualstraftäter, ohne sich um seine eigene Sicherheit zu kümmern. Es ist oft weniger der Kommissar, dem wir als Ermittler durch die Handlung folgen, sondern dieser mutige Junge. Dabei fand ich Johnny sehr sympathisch, und ich konnte gar nicht anders, als jeden Schritt des Weges mit ihm mitzufiebern. Zur Seite steht ihm sein bester Freund Jack, der raucht und trinkt wie ein Erwachsener und aufgrund seines verkrüppelten Arms ständig zum Opfer von Mobbing wird. Ihn fand ich sehr viel zwiespältiger als Johnny, aber ein guter Charakter war er dennoch. Der Kommissar war mir manchmal sympathisch, und dann auch wieder nicht. Seine Entschlossenheit, Alyssa zu finden - und später ein anderes kleines Mädchen, das verschwindet - ist sicher löblich, aber seine Motive waren gelegentlich etwas fraglich. Aber es bestand nie ein Zweifel daran, dass er sich um Johnny sorgt wie um seinen eigenen Sohn. Es gibt kaum einen Charakter, der nicht in irgendeiner Form von Verlust und Trauer gezeichnet ist, und gut und böse sind ab und an sehr relative Konzepte. Wir begegnen einem Mörder, den ich beim besten Willen nicht verurteilen konnte. Einem aufrechten Musterbürger ohne Gewissen oder Mitleid. Einer liebenden Mutter, die ihre Liebe ertränkt. Das Buch IST ein Thriller, es IST spannend. Aber es ist eben keine gradlinige Reise von A nach Z, sondern ein verschlungener Umweg durch den Sumpf menschlichen Elends. Dabei ist es für mich ein Beweis für das Können des Autors, dass diese Reise nie schleppend wurde - oder bedrückender, als man als Leser aushalten kann. Es bleibt immer genug Hoffnung, dass man weiterliest. Der Schreibstil ist fantastisch. Mal karg, mal beinahe poetisch, aber immer evokativ. Kontra: Die Geschichte ist streckenweise sehr verschachtelt, und zum Teil häufen sich die Zufälle etwas zu sehr, um noch 100%ig glaubhaft zu sein. Mich hat das eher weniger gestört - irgendwie hatte das etwas fast Mystisches, als würde das Schicksal dafür sorgen, dass Johnny der Wahrheit immer näherkommt -, aber ich denke, dass sich viele eingefleischte Krimileser daran stören könnten. Das Tempo ist manchmal sehr gemächlich, und ich denke, man muss sich wirklich auf das Buch und seine über die reine Krimihandlung hinausgehenden Grundthemen einlassen, um es zu mögen. Meiner Meinung nach lohnt sich das aber. Zusammenfassung: Ein düsterer Thriller voller menschlicher Abgründe. Sicher keine leichte Lektüre, aber dennoch eine spannende Geschichte mit Sogwirkung.

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    • 2
    Arun

    Arun

    16. March 2014 um 21:24
  • Wanderbuch: Das letzte Kind

    Das letzte Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo, ich möchte ein weiteres Wanderbuch auf die Reise schicken. Die Regeln habe ich mir teilweise aus einem anderen Wanderbuchthread kopiert. Meldet euch einfach hier und ich trage euch dann in die Liste ein. Die Adresse, an die ihr das Buch weiterschickt, erfragt ihr bitte immer von demjenigen, der nach euch in der Liste steht. Sagt bitte Bescheid, wenn ihr das Buch verschickt habt und wenn es angekommen ist. Damit ich immer weiß, wo es sich grade befindet. Das Buch, sollte wenn möglich innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt gelesen werden, damit die anderen nicht zu lange warten müssen. Behandelt das Buch bitte sorgfältig! Knicke sind ok, aber es sollte am Ende nicht auseinander fallen. Sollte das Buch unterwegs verloren gehen, so teilen sich Sender und Empfänger den Preis für die Neuanschaffung! Erstmal können 10 Personen auf die Liste, danach kommen die Namen auf die Warteliste. Je nachdem, in welchem Zustand das Buch dann ist wird die Leseliste erweitert. 1. Mikki (versendet ca. 26.12.2012) 2. 3. 4. justitia (erhalten 12.1.2012, verschickt 20.02.) 5. Honigmond (hier hängt es fest, keine Antwort auf PN) 6. 7. bidi66 (erhalten 23.02., abgeschickt am 20.03.) 8. (Chatty68) 9. melanie_reichert 10. gamaschi (10. Moni-Que - erstmal herausgeklammert am 27.01.2013, da wohl einige Bücher nicht weitergeschickt wurden, sie hatte Gerüchten zufolge einen Unfall) 11. (papierelch)

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    • 51
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2013 um 22:29
  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    justitia

    justitia

    25. February 2013 um 16:06

    MIt seinemBuch "Das letzte Kind" ist John Hart ein wirklich packender und spannungsgeladener Krimi gelungen, der sich vollkommen anders entwickelt als der Leser erwartet... Zum Cover: Das in schwarz gelb gehaltene Cover wirkt sehr geheimnisvoll und zieht den Leser sofort in seinen Bann, sodass man das Buch einfach lesen muss. Der menschliche Schatten deutet auch auf die Entführungsgeschichte, welche das Schwerpunktthema des Krimis bildet, hin. Ein Cover, das beeindruckt und auch Fragen hinterlässt... Zum Inhalt: Alyssa ist bereits seit 12 Jahren spurlos verschwunden. Ihr Zwillingsbruder Johnny gibt allerdins Hofnung nie ganz auf, seine Schwester eines Tages wiederzufinden. Die Familie ist an dieser Tragödie zerbrochen - der Vater ist abgehauen und die Mutter dem Alkohol- und Drogenkonsum verfallen. Außerdem hat sich die Mutter auf einen Mann eingelassen, der nicht nur sie, sondern auch Johnny verprügelt. Als wieder ein Mädchen verschwindet und Johnny zudem Zeuge eines Unfalls wird und ihm das sterbende Unfallopfer auf eine Verbindung zu Alyssas Verschwinden hinweist, beginnt Johnny eine fieberhafte Suche nach seiner Schwester. Auch die Polizei, allen voran Detective Hunt, befindet sich auf der Suche nach dem Mädchen... Meine Meinung: Von Anfang an versteht es den Autor an diese Geschichte zu fesseln. Ständig tauchen neue Hinweise und neue Personen auf und kurz vor Ende glaubt der Leser die Lösung zu kennen - doch er irrt. Alles kommt ganz anders als gedacht... Genauso muss ein Thriller sein packend, mitreißend, fesselnd - selten hat mich eine Geschichte so sehr berührt wie diese. Allerdings bekommt der Thriller einen Stern Abzug, da mir die Überraschungen und Wendungen häufig zu viel erschienen und mich mit viel zu vielen unbeantworteten Fragen zurückgelassen haben. Dennoch kann ich diesen Krimi nur weiterempfehlen - eine Geschichte die ans Herz geht und noch lange nachwirkt.

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  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    Mikki

    Mikki

    25. December 2012 um 20:17

    Bereits im Prolog versteht es John Hart den Leser unglaublich neugierig auf die Dinge zu machen, die da kommen werden ... diese Spannung bleibt um Buch auch druchgehend erhalten und der Leser kann sich immer wieder neue manchmal mehr manchmal weniger verwirrende Fragen stellen ... die Charaktere zeigen immer wieder neue Seiten und die Beziehungen entwickeln sich im Verlauf des Buchs interessant und teils auch sehr unerwartet weiter ... Einen Stern Abzug bekommt das Buch allerdings doch, denn ich fand es zwar spannend, aber 1000% gepackt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte hat es mich dann doch nicht ... außerdem fand ich die Lösung des Rätsels zwar überraschend, aber irgendwie hatte ich mir etwas ganz ganz anderes darunter vorgestellt .... Insgesamt also durchaus ein empfehlenswertes Buch, dass immer wieder völlig unerwartete Handlungsänderungen mit sich bringt! :)

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  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    HarryF

    HarryF

    So sollen Krimis/Thriller sein! Was sich von der Inhaltsangabe wie ein Standardwerk anhört, entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem Katz- und Maus Spiel zwischen den einzelnen Protagonisten mit einem mehr als unerwartetem Ende.
    Unverbrauchte - in jeder Sekunde glaubhafte Charaktere und ein gutes Auge für soziale Abgründe runden das Gesamtbild ab. Lesenswert!

    • 2
    awogfli

    awogfli

    27. June 2012 um 19:02
  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    Klein-Alex

    Klein-Alex

    28. March 2012 um 02:12

    John Hart schuf einen Krimi, der von der ersten Seite an eine hohe Qualität aufweist. Er fesselt den Leser von der ersten Seite an und hält den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht. Zu Recht erhielt „das letzte Kind“ 2009 den „Ian Fleming Steel Dagger“ für den besten Kriminalroman. Und auch 2010 gewann er den „Edgar Allan Poe Award“ in der Kategorie „Bester Roman“. Die Geschichte enthält viele Handlungsstränge, die am Ende der Story ordentlich zusammenlaufen. John Hart schuf authentische und vielschichtige Akteure, zu denen man im Laufe des Romans leicht eine Bindung aufbauen kann. Man begegnet im Roman Religionen und Mythen, Glaube und Hoffnung, Vergebung und einer engen Freundschaft. Ich nehme aus der Geschichte mit, dass es sich immer lohnt, um etwas im Leben zu kämpfen…

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  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    Eka

    Eka

    11. April 2011 um 14:08

    Am Anfang dieses Buches habe ich gedacht, daß auch dieser Krimi wie viele andere ist: ein oder mehrere Kinder verschwinden und die Suche nach ihnen von verschiedenen Seiten beginnt, mehr oder weniger erfolgreich. Doch dieses Buch ist anders aufgebaut und je weiter ich gelesen habe, um so interessanter wurde es. Alyssa ist seit 12 Jahren verschwunden. Ihr Zwillingsbruder Johnny hat aber nie die Hoffnung aufgegeben, sie wiederzufinden. Die Familie ist auseinandergefallen, der Vater ist verschwunden, die Mutter dem Alkohol- und Drogenrausch verfallen. Ausserdem hat sie sich einem Mann zugewandt, der nicht nur sie, sondern auch das Kind verprügelt. Als wieder ein Mädchen verschwindet und Johnny Zeuge eines Unfalls wird, wobei ihn das sterbende Unfallopfer auf eine Verbindung mit Alyssa hinweist, macht Johnny sich nun allein auf die Suche nach seiner verschollenen Schwester. Der Autor beschreibt nun auf der einen Seite die Suche des Kindes und auf der anderen Seite die Suche der Polizei nach Alyssa, allen voran Detective Hunt. Man wird mit vielen Personen konfrontiert und der Autor hat es verstanden, daß sich der Leser immer wieder die Frage stellt, ob Alyssa noch lebt, wo sie ist oder ob sie gar tot ist. Im letzten Drittel der Geschichte steigt die Spannung mehr und mehr und man glaubt schon, das Ende zu kennen. Aber mich hat es überrascht. Ein sehr guter amerikanischer Kriminalroman, der sich aber am Anfang etwas zäh liest.

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  • Frage zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/

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    • 132
  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    Monsignore

    Monsignore

    30. June 2010 um 21:08

    Einsame Helden mit verwüsteter Seele in der durch und durch kaputten Welt - dieses Muster kennt man vom längst vergangenen klassischen amerikanischen Kriminalroman. Doch John Hart ist anders, ganz anders. Bei ihm saufen nicht die Helden, sondern die Opfer hochverzwickter und unendlich brutaler Kriminalfälle. Fast alle haben am Ende des Buches Dreck am Stecken. Dabei wagt es der Autor sogar, die Schuldfrage zu stellen - das Ergebnis ist desaströs. Doch die Worte, die Sätze, die er dabei benutzt, sie treffen direkt ins Herz, sie rühren zu Tränen. John Hart durchforstet in einem Gewaltritt die Untiefen der menschlichen Seele, bricht deren Krebsgeschwüre auf. Dabei schafft er es tatsächlich, die ganz wenigen Guten am Ende siegen zu lassen - auch wenn sie vor Gräbern stehen. Ganz großer Kriminalroman, der in dieser Qualität nur selten anzutreffen ist!

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  • Rezension zu "Das letzte Kind" von John Hart

    Das letzte Kind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2010 um 14:35

    Eine Mischung aus Huck Finn und Krimi schireb die Presse. Dem kann ich mich nur anschliessen. Zuerst war ich ein wenig skeptisch; die Familie des Kindes war wie so oft durch Alkohol und Gewalt geprägt.... Später passte dies jedoch sehr gut zum Gesamten.