John Hart Der dunkle Fluss

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle Fluss“ von John Hart

Eine Aussage, die alles verändert. Eine Familie, die einem nicht glaubt. Ein Mann, der Gerechtigkeit will.

Es ist fünf Jahre her, dass Adam Chase in New York ein neues Leben anfing. Er hatte damals South Carolina verlassen, nachdem er von einer Mordanklage freigesprochen worden war. Nun bittet sein alter Freund Danny ihn um Hilfe, und Adam fährt zurück. Doch der Freund ist verschwunden, und in der Heimatstadt schlagen ihm Argwohn und Hass entgegen. Als Danny kurze Zeit später tot aufgefunden wird, wird Adam sofort verdächtigt. Er entscheidet sich dazu, auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf dunkle Familiengeheimnisse …

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  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    Karr

    13. February 2011 um 21:05

    Eigentlich wollte Adam Chase nie wieder hierher zurück, nach Rowan County, North Carolina. Das ist eine Gegend im Mittleren Westen , mit 98 Einwohnern pro Quadratkilometer. Bodenständigen Einwohnern, Landbesitzer wie Adams Vater. Menschen. Vor fünf Jahren ist Adam von hier verschwunden, knapp freigesprochen bei einem Mordprozess, in dem seine Stiefmutter als Hauptbelastungszeugin gegen ihn ausgesagt hat. Jetzt kommt er aber doch wieder zurück nach Rowan County, weil sein alter Kumpel Danny ihn in New York angerufen und um Hilfe gebeten hat. Bei was? Schwer zu sagen - Adam hat keine Ahnung, und er wird es auch so schnell nicht erfahren, denn Danny ist nicht aufzutreiben und keiner in Rowan County ist wirklich erfreut, Adam hier wieder zu sehen. Man schmiert MÖRDER auf sein Auto, verprügelt ihn einfach mal so und gibt ihm zu verstehen, dass es besser ist, wenn er sofort wieder verschwindet. Damit in Rowan County alles so bleibt wie es ist. Und wie ist das so in Rowan County? Da geht alles seinen Südstaatengang, an den Ufern des Yadkin River, des dunklen Flusses, so dunkel, wie die Vergangenheit von manch einem, der hier lebt. Wie etwa Adams Stiefmutter. Die immer noch zu verstehen gibt, dass sie ihn für den Mörder des jungen Gary Wilson hält, der damals, vor mehr als fünf Jahren bei einer Feier erschlagen worden ist. Wie etwa sein Vater und seine Schwester, von denen Adam sich entfremdet hat. Oder der alte Freund der Familie und dessen Ziehtochter Grace, zu der Adam sich ziemlich hingezogen fühlt, die aber nicht so richtig etwas von ihm wissen will. Sein alter Sauf- und Raufkumpel Danny hat insofern mit all dem nichts mehr zu tun, als dass er bald tot aufgefunden wird und der örtliche Sheriff natürlich niemand anderen als Adam zum Hauptverdächtigen macht. So wird man wie Adam in den dunklen Fluss von Familienintrigen, Südstaatlerignoranz, finsteren Geschäften, Argwohn und Hass hingezogen und man fragt sich, wie er da je wieder herauskommen kann. Natürlich nur mit dem großen Befreiungsschlag - mit der Wahrheit über all die dunklen Geheimnisse, die über der Familie und Rowan County liegen. Wer vor Jahren mit wem schlief, wer wessen Kind ist und wer schon lange in wessen schuld steht. Mit Krimi hat das nicht viel zu tun, viel mehr mit einem groß angelegten amerikanischen Familienroman im Stil von "Wer die Nachtigall stört", oder noch besser: Mit einem Western, mit der Geschichte einsame Gunman, der in die Stadt zurückkommt, aus der man ihn mal verjagt hat. Großes Familienkino aus den Südstaaten mit raffiniert dosiertem Krimi-Effekt.

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  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    HarryF

    16. September 2010 um 15:35

    Inhalt Adam Chase ist nie über den Selbstmord seiner Mutter hinweg gekommen. Er kehrt nach langer Zeit aus New York nach Rowan County in North Carolina zurück. Sein ehemals bester Freund Danny hat ihn gebeten, ihm zu helfen. Fünf Jahre zuvor hatte Adams Vater ihn nach einem Mordprozess trotz eines Freispruchs verstoßen – zugunsten von Adams Stiefmutter, die als Hauptbelastungszeugin gegen ihn aufgetreten ist. Und noch immer glauben die Leute im County nicht an Adams Unschuld. Auch der Rest der Familie, seine Schwester Miriam, sein Bruder Jamie und Grace, die mit Adam auf der Farm aufgewachsen ist, bringen ihm nur Argwohn entgegen. Entsprechend wird er auch in seiner Heimatstadt Salisbury empfangen, sein Auto ziert schon am ersten ’lag das Wort »Mörder«. Für Spannungen sorgt außerdem, dass Adams Vater der einzige ist, der sein Land nicht für den Bau eines neuen Kraftwerks verkaufen will. Kurz nach Adams Ankunft auf der Farm seines Vaters wird Grace überfallen. Die Enkeltochter von Dolf. dem Vorarbeiter und besten Freund von Adams Vater, ist für Adam immer wie eine Schwester gewesen. Doch aufgrund seiner Vergangenheit und da er scheinbar der Letzte war, der sie vor dem Überfall gesehen hat, wird er für den Täter gehalten. So verliert auch seine Exfreundin Robin wieder alles Vertrauen in ihn. Als Adam und Dolf die Leiche von Danny finden, sieht Adam sich wieder den bereits bekannten Verdächtigungen ausgesetzt. Er will auf eigene Faust herausfinden, wer hin-ter diesem Mord, dem Überfall auf Grace und den An-schlägen auf den Besitz seines Vaters steckt. Gehört alles zu einem Plan. Adams Vater zum Verkauf seines Landes an die Kraftwerksbetreiber zu bewegen oder gibt es ein anderes dunkles Geheimnis? Meine Meinung: "Der dunkle Fluss" von John Hart ist kein klassischer Krimi. Vielmehr ist es ein vielschichtiger Blick in die Abgründe einer zerrissenen Familie - mehr Drama als Thrill. Mich persönlich stört das ganz und gar nicht - ich mag große Familiengeschichten. Das das nicht jederman's Sache ist, kann ich sehr gut nachvollziehen, zumal einige der Kritiken durchaus stimmen: Die Charaktere wirken wie aus einem Krimi-Lehrbuch, die Dialoge sind teilweise hölzern. Das tut der Stimmung im Buch allerdings keinen Abbruch. Man kann die Wut, die Enttäuschung, den Zorn der Protagonisten in jeder Zeile beinahe greifen und man kann deren Beweggründe (mit einigen kleinen Ausnahmen) immer nachvollziehen. Außerdem fängt das Buch die Stimmung der ländlichen amerikanischen Südstaaten wunderbar ein (der Roman spiel in North Carolina) und man merkt dem Werk auf jeder Seite an, dass der Autor über seine Heimat schreibt - Liebe und Hass sind hier nicht immer wirklich weit voneinander entfernt. Fazit: Warhrscheinlich ein Männerbuch - der Hauptprotagonist müsste bei einer Verfilmung (Die garantiert kommen wird!) von einem jungen Charles Bronson verkörpert werden. Finger weg für all jene, die rasante, oberflächliche Krimis/Thriller mögen. Für alle, denen die Beschreibungen eines Simon Beckett gefallen und die der Mischung aus Krimi und Familiendrama etwas abgewinnen können durchaus einen Blick wert. Ich habe ihn genossen und werde auch alle weiteren John Hart's lesen!

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  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    andreadressler

    30. May 2010 um 15:35

    Spannend bis zum Schluss - temporeich erzählt , so das man das Buch erst zur Seite legt bis man die Auflösung gefunden hat !

  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    rallus

    03. March 2010 um 09:10

    Nach 100 Seiten war mir eigentlich schon ziemlich übel. Der letzte Satz : "Tod und Blut gehörten dazu, wenn man vom Jungen zum Mann aufwuchs" Soso, dann war ich also kein Mann, da meine Kindheit so unrot war. Dieser Abschnitt war nur der letzte Tropfen in einem brachialen, in Aktivsätzen geschriebenen Roman, der nur so von stereotypen Charakteren wimmelt. Differenzierte Betrachtungsweisen gibt es hier nicht, es wird alles mit Muskeln und Knarren geregelt. Schon in den ersten Seiten wird sich "männlich" halbtotgeschlagen. So geht es den ganzen Roman weiter, schon früh wird klar wer der Mörder ist, das ganze ist so durchsichtig wie frisch geputzte Fensterscheiben und der "Krimi" ist so interessant wie der umgefallene Sack Reis in China. Aufgeblasene, pathetische Dialoge und wer braucht Psychologie, oder Therapeuten, die werden weggeschickt, weil ein Mann mit beiden Beinen auf dem Boden steht, dann wird alles wieder gut. Ich habe selten so einen klischeehaften dümmlichen Quark gelesen. "Ihre Augen waren groß und dunkel, aber dies war keine Antwort, und das wussten wir"- Na das ist doch eine tiefere psychologische Aussage. Ich frag mich wie so was einen Edgar Allen Poe Award gewinnen konnte, vermutlich hat niemand anders sich drum beworben.

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  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    stadtmenschkoeln

    25. January 2010 um 10:27

    Bei John Hart bin ich mir nicht sicher, ob es die spannende Kriminalgeschichte oder die wie er selbst sagt; „ die Dynamik der dysfunktionalen Familie“ ist, die mich neugierig gemacht hat. Die Handlung treibt unter den sich überschlagenden Ereignissen und der immer wieder aufflammenden Vergangenheit ein Spiel mit dem Leser, der sich dem Verfolgen der Handlung nicht mehr entziehen kann. Der dunkle Fluss muss in einem Stück verschlungen werden.

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  • Rezension zu "Der dunkle Fluss" von John Hart

    Der dunkle Fluss

    hebersch

    18. November 2009 um 08:19

    Nach 5 Jahren kehrt der von einem Mord mangels Beweisen freigesprochene Adam Chase ins ländliche North Carolina zurück. Ein Hilferuf seines Freundes Danny und eine Portion Heimweh waren der Anlaß. Kaum angekommen, werden ihm nicht nur Freundschaft, sondern auch Hass und Wut entgegengebracht. Seine frühere Freundin Robin ist erfolgreiche Polizistin und trotz ihrer Liebe muß sie sich schweren Entscheidungen stellen. Eine junge Frau ist überfallen worden, Danny wird ermordet aufgefunden und die Situation eskaliert. Eine Versöhnung mit dem Vater, der Adam fast verstossen hat, scheint unmöglich, doch die Ereignisse führen sie wieder beieinander. Am Ende ist auch das erste Verbrechen aufgeklärt. Spannend geschrieben und mit glaubhaften Personen ausgestattet, erzählt der Roman eine dramatische Familiengeschichte.

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