Schrei nicht so laut

von John Harvey 
3,8 Sterne bei52 Bewertungen
Schrei nicht so laut
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Inhaltsangabe zu "Schrei nicht so laut"

Es sind Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Susan Blacklock, eine junge Frau aus Nottingham, spurlos verschwunden ist. Detective Frank Elder, frühzeitig pensioniert, geschieden und selbst Vater einer fast erwachsenen Tochter, geht der noch immer ungeklärte Fall nicht aus dem Sinn. Als nun Shane Donald, damals wegen Vergewaltigung und Mord an einer jungen Frau zu einer langen Haftstrafe verurteilt, freikommt, beschließt Elder, den Fall Susan Blacklock noch einmal aufzurollen. Kaum hat er mit seinen Ermittlungen begonnen, taucht Shane unter, und kurz darauf wird wieder eine junge Frau ermordet. Hat Shane etwas damit zu tun? Ist er vielleicht auch für Susans Verschwinden verantwortlich? Elders gründliche Nachforschungen scheinen den Mörder jedenfalls zu provozieren – äußerst dreist sendet der Unbekannte ihm Postkarten von überallher. Und dann passiert für Elder das Schrecklichste: seine Tochter Katherine kommt nach dem Lauftraining nicht nach Hause.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423209564
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:447 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:01.01.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2007 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kunterbuntestagebuchs avatar
    Kunterbuntestagebuchvor 3 Jahren
    Gänsehautspannung

    Vierzehn Jahre sind vergangen, seit Susan Blacklock, eine junge Frau aus Chesterfield, spurlos verschwunden ist. Detective Frank Elder, frühzeitig pensioniert und selbst Vater einer fast erwachsenen Tochter, geht der noch immer ungeklärte Fall nicht aus dem Sinn. Er beschließt, ihn noch einmal aufzurollen. Kaum hat er mit seinen Ermittlungen begonnen, findet die Polizei die geschundene Leicher einer jungen Frau. Hat Shane Donald, ein soeben aus der Haft entlassener Vergewaltiger und Mörder, etwas damit zu tun? Ist er vielleicht auch für Susans Verschwinden verantwortlich? Die gründlichen Nachforschungen des Detective scheinen den Täter jedenfalls zu provozieren. Bringt Elder sich selbst und seine Familie in Gefahr?

    Fazit:

    Zu Beginn des Buches hatte ich ein paar Probleme, in die Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist klar und ohne Schnörkelei. Und doch hat es ein paar Kapitel gedauert, bis ich komplett eintauchen konnte. Von da an hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Ich liebe es Thriller zu lesen und dieser hier war wirklich sehr spannend geschrieben. Manches Mal verlierte man auch den Überblick, wer denn nun für das alles verantwortlich sein konnte. Die Suche nach Susan Blacklock gerät keineswegs in den Hintergrund, als die Leiche der jungen Frau gefunden wird. Vielmehr ist dies der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Kann endlich geklärt werden, was damals mit ihr passiert ist? Lebt sie vielleicht sogar noch und wird irgendwo fest gehalten? All diese Fragen schwirren einem durch den Kopf, während Frank Elder sich auf die Suche nach Antworten begiebt. Wird er diese am Ende erhalten? Und ist der Mörder wirklich der kürzlich entlassene Shane Donald? Oder ist es jemand anderes, der sein perverses Spiel mit dem Detective treibt? Findet es heraus. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

    Steffi G.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Jahren
    ganz gut gemacht......3,5 Sterne

    Kurzbeschreibung Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Susan Blacklock, eine junge Frau aus Nottingham, spurlos verschwunden ist. Detective Frank Elder, frühzeitig pensioniert, geschieden und selbst Vater einer fast erwachsenen Tochter, geht der noch immer ungeklärte Fall nicht aus dem Sinn. Als nun Shane Donald, damals wegen Vergewaltigung und Mord an einer jungen Frau zu einer langen Haftstrafe verurteilt, freikommt, beschließt Elder, den Fall Susan Blacklock noch einmal aufzurollen.Kaum hat er mit seinen Ermittlungen begonnen, taucht Shane unter, und kurz darauf wird wieder eine junge Frau ermordet. Hat Shane etwas damit zu tun? Ist er vielleicht auch für Susans Verschwinden verantwortlich? Elders gründliche Nachforschungen scheinen den Mörder jedenfalls zu provozieren – äußerst dreist sendet der Unbekannte ihm Postkarten von überallher. Und dann passiert für Elder das Schrecklichste: seine Tochter Katherine kommt nach dem Lauftraining nicht nach Hause …
    Meinung Dieser Thriller hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, die Handlung nimmt rasant zu und die Spannung stieg stetig an. Gewaltszenen werden gut, aber nicht blutrünstig, beschrieben und sie wechseln sich mit dann folgenden, einigermaßen harmonischen Passagen wieder ab. Meiner Meinung nach geht dieses Buch mehr an die Nerven. Der Autor hat mich immer wieder auf falsche Fährten geführt, des Rätsels Lösung blieb mir bis zum Schluß verschleiert.
    Ein alter Fall holt Ex-Detective Frank Elder wieder ein. Spannend und äußerst interessant beschreibt der Autor die Suche nach einem verschwundenen und einem ermordeten Mädchen, einem Mörder und zum Schluß wird sogar seine eigene Tochter entführt. Diese dadurch entstehenden Emotionen greifen einem sehr an und man fühlt mit den Personen mit, so lebhaft wurden diese dargestellt. Auch haben sich die Protagonisten im Laufe des Buches sehr gut weiterentwickelt und man erfährt sehr viel über dessen Vergangenheit und auch Gegenwart.
    Trotz das es das Erstlingswerk von Herrn Harvey ist, hat mich dieses Buch in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig, einfach zu lesen und sehr authentisch. Es machte mir Spaß Seite um Seite weiterzulesen und die 447 Seiten hatte ich ganz schnell durch. Trotzdem fand ich, das diesem Werk das gewisse Extra fehlte, wodurch es bei mir somit nicht die Gesamtpunktzahl bekommen wird. Aber sicherlich werde ich mir noch einige Bücher von Herrn Harvey beschaffen und lesen. Bin ja gespannt, ob er seinen Stil weiterentwickeln kann.
    Cover Das Cover finde ich ganz ok. Ein beleuchteter Wohnwagen in der Einsamkeit. Düsterer Hintergrund und Vögel die kreisen. Hingucker ist die rote Schrift des Titels.
    Fazit „Schrei nicht so laut“ ist ein spannender und interessanter Thriller, der mir einige gute Lesestunden eingebracht hat. Emotionen spielen eine große Rolle und immer wieder wird man auf falsche Fährten gebracht. Er bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine gute Leseempfehlung.

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    Buecher-Wahn-Sinns avatar
    Buecher-Wahn-Sinnvor 6 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    Detective Frank Elder beginnt seinen Ruhestand mit dem Aufrollen eines alten Falls, der ihn nicht zur Ruhe kommen lässt.

    14 Jahre ist es bereits her, dass Susan Blacklock verschwunden ist.
    Zur selben Zeit wird Shane Donald aus dem Gefängnis entlassen, den Frank Elder hinter Gittern brachte.

    Als zeitnah ein Mädchen verschwindet, liegt der Verdacht nahe, dass es mit Shane Donald zusammenhängt.

    Der Protagonist, der sich nicht nur durch die Polizeiarbeit geistig und räumlich von seiner "Noch"-Ehefrau entfernt hat, setzt durch seine eigene Ermittlung unwissentlich das Leben seiner Tochter aufs Spiel.

    Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Viele Informationen wurden mir als Leser durch Dialoge vermittelt.

    Meiner Meinung nach fehlte diesem Buch allerdings der gewisse "Thrill"-Faktor, um die Geschichte gänzlich zu einem Thriller werden zu lassen.

    Natürlich ist die Grundgeschichte an sich schon schlimm genug. Dem Leser werden grausame Szenen erspart, leider aber auch deren Andeutungen.

    Daher ist es für mich ein netter Kriminalroman, mit dem Hauptaugenmerk auf persönliche Beziehungen des Protagonisten.

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    Zirbis avatar
    Zirbivor 8 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    Ich mag es gerne, wenn in Büchern "alte Fälle" aufgerollt werden. So ist es auch hier. Ein Mann namens Shane Donald, der wegen Vergewaltigung im Gefängnis war, kommt frei. Frank Elder nimmt den Fall erneut auf. Kaum hat er sich in den Fall eingearbeitet ist Shane spurlos verschwunden. Es wird erneut gemordet. Hat Shane etwas damit zu tun? Und was hat es mit den Postkarten zu tun, die Elder aus allen möglichen Städten zugeschickt bekommt? Es spitzt sich zu - und plötzlich ist Elders große Tochter verschwunden...
    Ein spannendes Buch. Elder ist mir irgendwie sympatisch. Auch die Schreibweise von John Harvey gefällt mir sehr gut - daher für mich ein absolut gelungenes Buch. Werde mehr davon lesen.

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    Aldonas avatar
    Aldonavor 8 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    ich muß sagen, daß ich davon nur 150 seiten gelsen habe und mich nicht so richtig einlesen konnte, die handlung hat mich jetzt echt nicht umgehauen und irgendwie hat mir da der kick gefehlt, irgendwann habe ich auch den faden verloren weil ich nicht mehr wuste worum es geht, wen sucht jetzt der ex-detective und da ist dann noch der ehemalige mord den er neu aufrollt usw., hatte wohl einfach keine gedult oder so !!

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    varietys avatar
    varietyvor 11 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    Obwohl der Twist am Ende etwas gesucht ist und das Buch einige (unnötig?) brutale (Sex-)Szenen beinhaltet, gebe ich dem Buch trotzdem fast das Maximum an Punkten. John Harvey versteht es nämlich ausgezeichnet eine schier unerträgliche Spannung aufzubauen und daneben auch noch die Personen "lebendig" werden zu lassen. Das liegt sicher an seinem Stil mit den vielen Dialogen, die er hervorragend in die Handlung einbaut. Schade, dass die Handlung nicht noch mehr in Cornwall spielt... Sicher nicht mein letzter Harvey-Krimi!

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    kfirs avatar
    kfirvor 11 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    Ein in die Jahre gekommener Ex-Mordkommissar in England, der an einem Gewaltverbrechen verzweifelt ist, bei dem er die Schuld des mutmasslichen Täters nicht einwandfrei nachweisen konnte, zieht sich in die Einsamkeit zurück. Dennoch holt ihn die Vergangenheit in Form von Alpträumen immer wieder ein. Als neue verbrechen mit ähnlicher Handschrift passieren, stellt er sich widerwillig seiner selbst und nimmt die Ermittlungen auf eigene Faust auf.

    Dieses Buch ist in vielerlei Hinsicht sehr interessant und bemerkenswert. Zum einen haben wir in diesem Buch ein klassisches Thema des gescheiterten und abgehalfterten Bullen, der es noch mal wissen will. Das wird hier in Perfektion umgesetzt. Nicht nur, dass das Thema mustergültig und bis zum Schluss sehr spannend inszeniert wird, gerade die fein gezeichneten Charaktere und die glaubhaften Milieuschilderungen machen das ganze so glaubhaft und lesenswert. Die teilweise sehr harten Gewaltschilderungen wechseln sich stets mit sehr ruhigen Passagen ab, in denen der Leser sehr viel persönliches über den Kommissar, den mutmasslichen Täter und die Opfer erfährt. Dabei schwingt die ganze Zeit eine starke Melancholie mit. Sei es bei der Einsamkeit und der Suche nach Liebe und Geborgenheit auf Seiten des Kommissars. Oder die Illusionslosigkeit mancher Jungendlicher, die ihrerseits nach ihrem Stück vom Glück suchen und sich dabei leider nur mit Gewalt zu helfen wissen. Bemerkenswert auch, dass dem Leser kein Happy-End im klassischen Sinn erwartet.

    Ein spannender und nicht vorhersehbarer Thriller, für mich eine Entdeckung und ganz klar eine Empfehlung.

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor 11 Jahren
    Rezension zu "Schrei nicht so laut" von John Harvey

    Verstädnisvolle Darstellung der Entstehung von Jugendkriminalität

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    Etsass avatar
    Etsas
    Anis avatar
    Ani

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