John Harwood

 3,3 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor*in von Ruf ins Jenseits, Das Haus der vergessenen Bilder und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Harwood

Cover des Buches Ruf ins Jenseits (ISBN: 9783499247552)

Ruf ins Jenseits

 (59)
Erschienen am 01.08.2008
Cover des Buches The Asylum (ISBN: 9780099578840)

The Asylum

 (1)
Erschienen am 02.10.2014
Cover des Buches Olivia Shakespear and W.B. Yeats (ISBN: 031203458X)

Olivia Shakespear and W.B. Yeats

 (0)
Erschienen am 01.12.1989

Neue Rezensionen zu John Harwood

Cover des Buches Ruf ins Jenseits (ISBN: 9783499247552)
zanis_book_storys avatar

Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

Naja
zanis_book_storyvor einem Jahr

Beschreibung: 


«Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.»

Constance Langdon ist Erbin von Wraxford Hall, einem düsteren und verrufenen Anwesen in Suffolk. John Montague, Anwalt der Familie, erzählt der neuen Hausherrin von der schaurigen Geschichte des Hauses: Vor Jahren war es Schauplatz eines okkulten Experiments, das mehrere Menschenleben forderte. Montague überlässt Constance die Tagebücher der jungen Eleanor, die nach dem Experiment spurlos verschwand. Eleanor hatte eine schreckliche Begabung: In düsteren Visionen sah sie, wer dem Tod geweiht war. Constance ahnt, dass ihr eigenes Schicksal mit dem Eleanors zusammenhängt. Allen Warnungen zum Trotz geht sie mit einer Gruppe von Spiritisten nach Wraxford, um das verhängnisvolle Experiment von damals zu vollenden …


Meinung: 


Dies ist eins der Bücher was ich Monate lang auf meinem SUB liegen hatte. Ich liebe Bücher im Viktorianischen Stil, mystisch, Geister und allem was dazu gehört. Daher bin ich mit sehr großen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Angefangen mit Constance wird der Leser durch ihr Leben geführt. Ihre Schwester stirbt als kleines Mädchen, der Vater verlässt die Familie und ihre Mutter die durch den Tod der Schwester in sich gekehrt ist , ignoriert Constance. Das Mädchen hat schon früh das Gefühl nicht zur Familie zu gehören. Die Schilderungen über Constance fand ich spannend, und war da noch guter Dinge. Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte rund um den Anwalt von Constance hat sich extrem gezogen. Die letzten 50 Seiten wurden dann noch mal interessant. Mir hat es einfach an Spannung gefehlt, und daher keine Leseempfehlung von mir.


Drei Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ 

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Cover des Buches Ruf ins Jenseits (ISBN: 9783499247552)
thiefladyXmysteriousKathas avatar

Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

Séancen, Hypnose und vieles mehr
thiefladyXmysteriousKathavor 5 Jahren

Ruf ins Jenseits:

Dieses Buch habe ich schon ganz lange im Auge gehabt. Mittlerweile ist es leider nur noch antiquarisch zu kaufen. Da vor kurzem Halloween war, wollte ich gerne etwas mit mystischem Inhalt lesen und dachte Geister und Séancen passen da perfekt. Das Buch hat einen wirklich besonderen Stil – eine typisch britische paranormale Geschichte mit leider ein zwei Längen. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, wenn man einen sehr literarischen Stil mag und es durchhält besagte Längen zu lesen.

Inhalt:

«Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.»

Constance Langdon ist Erbin von Wraxford Hall, einem düsteren und verrufenen Anwesen in Suffolk. John Montague, Anwalt der Familie, erzählt der neuen Hausherrin von der schaurigen Geschichte des Hauses: Vor Jahren war es Schauplatz eines okkulten Experiments, das mehrere Menschenleben forderte. Montague überlässt Constance die Tagebücher der jungen Eleanor, die nach dem Experiment spurlos verschwand. Eleanor hatte eine schreckliche Begabung: In düsteren Visionen sah sie, wer dem Tod geweiht war. Constance ahnt, dass ihr eigenes Schicksal mit dem Eleanors zusammenhängt. Allen Warnungen zum Trotz geht sie mit einer Gruppe von Spiritisten nach Wraxford, um das verhängnisvolle Experiment von damals zu vollenden …

Meinung:

Ein wirklich sehr spezielles Buch – das muss man sagen. Ich habe lange kein Buch mehr mit so einer besonderen Geschichte gelesen, auch wenn mir die Lektüre nicht an jeder Stelle leichtgefallen ist. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Der erste Abschnitt aus Constance Sich war total spannend und interessant. Man erfährt, wie sie aufgewachsen ist und lernt sie genau kennen. Außerdem hat ihre Mutter den Tod ihrer anderen Schwester nicht verkraftet und Constance tut alles, um der Mutter zu helfen – selbst Séancen beiwohnen.

Leider folgte auf den spannenden Teil eine sehr schleppende Perspektive aus der Sicht von Constance‘ Anwalt. An dieser Stelle hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Aufgrund der positiven Rezensionen bei Amazon habe ich dies jedoch nicht getan und kann nur sagen: zum Glück. Sobald Eleanor ins Spiel kam wurde die Geschichte wieder sehr interessant. Außerdem brannte ich darauf zu erfahren, was es mit Wraxford Hall auf sich hat.

Das Ende war sehr spannend, wenn auch nicht ganz nach meinem Geschmack. Positiv möchte ich auch den Schreibstil von John Harwood betonen, der mir mit seiner britischen, literarischen Note sehr gut gefallen hat. Das Buch kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Man muss schon ein gewisses Durchhaltevermögen haben, um dieses Buch genießen zu können. Ob es das wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Eine besondere Geschichte findet man in „Ruf ins Jenseits“ auf jeden Fall. Von mir gibt es 3 Sterne!

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Cover des Buches Ruf ins Jenseits (ISBN: 9783499247552)
Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

Der Fluch von Wraxford Hall
Blackfairy71vor 8 Jahren

London, 1889. Die junge Constance Langton erbt überraschend ein altes Herrenhaus in Suffolk. Der Anwalt John Montague rät ihr dringend Wraxford Hall niemals zu betreten und es so schnell wie möglich zu verkaufen, denn es läge ein Fluch auf dem Anwesen. Aber die junge Frau ist neugierig, warum gerade sie die Erbin ist und ob sie so etwas über ihre Vergangenheit erfahren kann. Montague übergibt ihr daraufhin zwei Tagebücher, einmal sein eigenes und dann noch das einer Eleanor Unwin. Mit ihr fühlt Constance sich durch ihre Erzählung gleich auf eine merkwürdige Weise verbunden und spürt eine Art Seelenverwandtschaft. Findet sie in den Aufzeichnungen vielleicht endlich den Grund dafür, warum sie sich schon als Kind nie zugehörig zu ihrer Familie und sich besonders von ihrer Mutter nie richtig geliebt fühlte? Constance begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und der Leser begleitet sie zurück ins Jahr 1867. Wir erfahren die Geschichte des Hauses Wraxford Hall und seiner Bewohner einmal aus der Sicht von John Montague und dann aus der Sicht von Eleanor Unwin.

Ich glaube, jeder fragt sich als Kind oder Teenager: Bin ich wirklich das Kind meiner Eltern? Und so waren die Gedankengänge von Constance für mich nicht verwunderlich, zumal sie schon rein äußerlich keinerlei Ähnlichkeit mit ihren Eltern oder ihrer Schwester hat. Als sie dann dieses alte Haus erbt, versucht sie natürlich herauszufinden, was sie mit der Familie Wraxford zu tun hat. Wer würde das nicht? Und als sie von den unheimlichen Vorgängen dort liest, ist ihre Neugier natürlich geweckt.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ein historischer Spannungsroman mit Mysteryeffekten. Früher nannte man so etwas Schauerroman. Ich liebe sogenannte Haunted-House-Geschichten, besonders wenn sie im historischen England spielen.

Der Schreibstil ist gut und flüssig, die Sprache sehr bildhaft, nicht zu altmodisch, aber auch nicht zu modern, es passt einfach. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, die Figuren beim Gang durch Wraxford Hall und durch den dunklen Mönchswald zu begleiten.

Besonders Constance mochte ich gleich und auch Eleanor war mir sofort sympathisch. Bis zum Schluss hoffte ich, dass Constance in ihrer Vermutung über ihre Verbindung Recht behalten würde.

Das Ende hat mir schließlich auch gut gefallen, für alle Beteiligten ein schöner Abschluss.

Ein kleines…ja, Highlight für mich am Rande: Constances Besuch am Ende in Whitby. Ob der Autor den Ort an der englischen Küste absichtlich gewählt hat? ;-) „Dracula"-Fans werden wissen, was ich meine.

Kommentare: 7
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