John Harwood Ruf ins Jenseits

(51)

Lovelybooks Bewertung

  • 59 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(8)
(21)
(11)
(8)
(3)

Inhaltsangabe zu „Ruf ins Jenseits“ von John Harwood

«Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.» Constance Langdon ist Erbin von Wraxford Hall, einem düsteren und verrufenen Anwesen in Suffolk. John Montague, Anwalt der Familie, erzählt der neuen Hausherrin von der schaurigen Geschichte des Hauses: Vor Jahren war es Schauplatz eines okkulten Experiments, das mehrere Menschenleben forderte. Montague überlässt Constance die Tagebücher der jungen Eleanor, die nach dem Experiment spurlos verschwand. Eleanor hatte eine schreckliche Begabung: In düsteren Visionen sah sie, wer dem Tod geweiht war. Constance ahnt, dass ihr eigenes Schicksal mit dem Eleanors zusammenhängt. Allen Warnungen zum Trotz geht sie mit einer Gruppe von Spiritisten nach Wraxford, um das verhängnisvolle Experiment von damals zu vollenden …

Ein toller historischer Spannungsroman mit einem Hauch Mystery.

— Blackfairy71
Blackfairy71

Trotz einiger Schwächen ein guter gotischer Gruselroman, ganz im Stile Wilkie Collins, definitiv eine Empfehlung !

— Cridilla
Cridilla

Puh, durch dieses Buch musste ich mich wirklich kämpfen. Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich - und zum allerersten Mal in meinem Leben - den Wunsch ein Buch zu verbrennen. *seufz* Ich habe mich trotzdem durchgequält und am Ende kam dann doch noch eine geringfügige Spannung auf. Empfehlen kann ich es allerdings nicht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Man bekommt bis zum schluss nicht raus wie die Verwicklungen wirklich sind. Allerdings hat es mich nicht in dem Maße gefässelt wie ich es von einem richtig guten Buch erwarte. Trotzdem ist es nicht schlecht.

— sunshine8722
sunshine8722

Stöbern in Krimi & Thriller

Death Call - Er bringt den Tod

Ein wahnsinnig gutes Buch! Sehr brutal, - aber absolut grandios geschrieben! Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite!

Anni_book

Geständnisse

Eine Geschichte die sich festsetzt, die hängen bleibt und der man lange hinterher denkt

Kerstin_KeJasBlog

Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

Überrascht mit dystopischen Elementen und geht eher in Richtung psychologisches Drama, bei dem man sich besonders am Ende etwas schwer tut.

Betsy

Der letzte Befehl

Ich liebe Lee Child! Diesmal bisweilen etwas langatmig, aber einer der besten Thriller-Autoren überhaupt.

BettinaR87

Die Fährte des Wolfes

Ziemlich grausam und brutal!

baerin

Böse Seelen

Grandios! Eines der spannendsten Bücher der Kate Burkholder - Reihe!!

Bluely

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Fluch von Wraxford Hall

    Ruf ins Jenseits
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    London, 1889. Die junge Constance Langton erbt überraschend ein altes Herrenhaus in Suffolk. Der Anwalt John Montague rät ihr dringend Wraxford Hall niemals zu betreten und es so schnell wie möglich zu verkaufen, denn es läge ein Fluch auf dem Anwesen. Aber die junge Frau ist neugierig, warum gerade sie die Erbin ist und ob sie so etwas über ihre Vergangenheit erfahren kann. Montague übergibt ihr daraufhin zwei Tagebücher, einmal sein eigenes und dann noch das einer Eleanor Unwin. Mit ihr fühlt Constance sich durch ihre Erzählung gleich auf eine merkwürdige Weise verbunden und spürt eine Art Seelenverwandtschaft. Findet sie in den Aufzeichnungen vielleicht endlich den Grund dafür, warum sie sich schon als Kind nie zugehörig zu ihrer Familie und sich besonders von ihrer Mutter nie richtig geliebt fühlte? Constance begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit und der Leser begleitet sie zurück ins Jahr 1867. Wir erfahren die Geschichte des Hauses Wraxford Hall und seiner Bewohner einmal aus der Sicht von John Montague und dann aus der Sicht von Eleanor Unwin. Ich glaube, jeder fragt sich als Kind oder Teenager: Bin ich wirklich das Kind meiner Eltern? Und so waren die Gedankengänge von Constance für mich nicht verwunderlich, zumal sie schon rein äußerlich keinerlei Ähnlichkeit mit ihren Eltern oder ihrer Schwester hat. Als sie dann dieses alte Haus erbt, versucht sie natürlich herauszufinden, was sie mit der Familie Wraxford zu tun hat. Wer würde das nicht? Und als sie von den unheimlichen Vorgängen dort liest, ist ihre Neugier natürlich geweckt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ein historischer Spannungsroman mit Mysteryeffekten. Früher nannte man so etwas Schauerroman. Ich liebe sogenannte Haunted-House-Geschichten, besonders wenn sie im historischen England spielen. Der Schreibstil ist gut und flüssig, die Sprache sehr bildhaft, nicht zu altmodisch, aber auch nicht zu modern, es passt einfach. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, die Figuren beim Gang durch Wraxford Hall und durch den dunklen Mönchswald zu begleiten. Besonders Constance mochte ich gleich und auch Eleanor war mir sofort sympathisch. Bis zum Schluss hoffte ich, dass Constance in ihrer Vermutung über ihre Verbindung Recht behalten würde. Das Ende hat mir schließlich auch gut gefallen, für alle Beteiligten ein schöner Abschluss. Ein kleines…ja, Highlight für mich am Rande: Constances Besuch am Ende in Whitby. Ob der Autor den Ort an der englischen Küste absichtlich gewählt hat? ;-) „Dracula"-Fans werden wissen, was ich meine.

    Mehr
    • 8
  • Viktorianischer Schauerroman mit Gruseltouch und einer fast perfiden Auflösung !

    Ruf ins Jenseits
    Cridilla

    Cridilla

    Über den Autor: John Harwood wuchs in Hobart, Australien, auf und studierte Literatur und Philosophie an der Universität von Tasmanien und in Cambridge. Er hat Biographien, Satiren und Lyrik veröffentlicht und als Journalist gearbeitet. Nach „Das Haus der vergessenen Bilder“ ist „Ruf ins Jenseits“ John Harwoods zweiter Roman. Das Buch: «Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.» Constance Langdon ist Erbin von Wraxford Hall, einem düsteren und verrufenen Anwesen in Suffolk. John Montague, Anwalt der Familie, erzählt der neuen Hausherrin von der schaurigen Geschichte des Hauses: Vor Jahren war es Schauplatz eines okkulten Experiments, das mehrere Menschenleben forderte. Montague überlässt Constance die Tagebücher der jungen Eleanor, die nach dem Experiment spurlos verschwand. Eleanor hatte eine schreckliche Begabung: In düsteren Visionen sah sie, wer dem Tod geweiht war. Constance ahnt, dass ihr eigenes Schicksal mit dem Eleanors zusammenhängt. Allen Warnungen zum Trotz geht sie mit einer Gruppe von Spiritisten nach Wraxford, um das verhängnisvolle Experiment von damals zu vollenden … «Professionelle Spiritisten, Spukhäuser und skeptische Geisterjäger: Diese elegant konstruierte Geschichte rast nur so dahin. Die vollendete Neufassung eines viktorianischen Schauerromans.» (Daily Telegraph) Beginnen möchte ich mit dem Anfangsstück, oder dem Vorprolog, um die damalige Auffassung im viktorianischen Zeitalter, was Geister betraf, näher zu erklären. „Um einen Geist sichtbar zu machen, nehme man zwanzig Meter feiner Seide, wenigstens zwei Meter breit und ganz durchscheinend. Man wasche sie sorgfältig und spüle sie siebenfach. Sodann fertige man eine Mischung aus einem Glas Balmains Leucht-Farbe, einem halben Pint Demar-Firnis, einem Pint geruchlosen Benzin und fünf Tropfen Lavendelöl. Der Stoff ist gründlich durchzuwirken, während er noch feucht ist, und soll drei Tage trocknen. Man wasche ihn mit Naphtha-Seife, bis aller Geruch hinfort und der Stoff vollkommen weich und geschmeidig ist. In einem verdunkelten Zimmer wir der Stoff wie ein leichter, lichter Dunst scheinen. (Enthüllungen eines Geist-Medium, 1891) Dass die Geschichte dahinrast, kann ich nicht ganz unterschreiben, aber ihr vollendeten viktorianischen Grusel zugestehen, allemal. Zu Beginn, werden wir mit den Tagebucheinträgen einer jungen Constance Langdon bekannt gemacht, die sich ihrer Familienzugehörigkeit nicht ganz sicher ist, und die sich mit dem Tod ihrer als Kind verstorbenen Schwester Alma auseinandersetzen muss, da ihre Mutter seitjeher in einer Art Trance lebt, aus der sie nur selten bis gar nicht erwacht. Durch diese durchaus erschwerte Lebenspostion muß sich also Constance kämpfen, ihr Vater so gut wie nie da, oder immer auf Reisen zu seinem Professorenplatz. Fast allein gelassen, kann Constance Fantasie natürlich jede Menge Früchte tragen und sie beschließt immer häufiger, dass sie nicht das leibliche Kind ihrer Eltern sein kann. Ihre Mutter vergeht im Kummer um die andere Tochter und so sieht Constance nur eine Möglichkeit, ihr den Kontakt mit dem Geist ihrer Schwester zu ermöglichen, egal ob mit legalen Mitteln, oder auf anderem Wege. Sie wird letztendlich zum Medium, was natürlich nicht dem Vater zugetragen werden darf. Angeblich hört sie fortan die Stimme ihrer Schwester Alma, fällt in Trance und spricht auf kindliche Weise mit der Mutter, versucht sie zu trösten, sie zu beruhigen. Was am Ende leider das Gegenteilige vom Erhofften bewirkt, die Mutter bringt sich um, in der Gewissheit, mit Alma im Jenseits vereint zu werden. Jetzt ist Constance endgültig allein, da ihr Vater zusätzlich auch jeglichen Kontakt abbricht – sie mit einem kleinen geregelten Auskommen schon vorher - versorgt hat, und sich nun endgültig seinen Studien vor Ort widmet, in denen seine älteste Tochter keinen Platz hat. Nun beschließt Constance ihre mediale Karriere auszuweiten, entdeckt überraschend einen Onkel mütterlicherseits, bei dem sie unterkommt und bekommt einen schicksalshaften Besuch eines Anwaltes, der die schicksalsschwangeren Worte: „Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen.“ ausstößt und sie nach seinem Besuch mit weiteren Tagebucheinträgen und mehr Fragen als Antworten zurücklässt, nicht nur weil er ihr eine Ähnlichkeit mit einer anderen Frau attestiert hat… Bis hierin gut und schön, jetzt wird der gruselliebende Leser mit weiteren Tagebucheinträgen konfrontiert, die irgendwie zusammenhanglos scheinen, aber zum Ende hin, sich doch als wichtig herausstellen. Allerdings, bis es soweit ist, wird der Leser manchmal vor die harte Probe gestellt, am Ball zu bleiben, da die weitere Lebensgeschichte des ehemals jungen Anwaltes John Montagues doch eher unscheinbar und in der Luft schwebend zu sein scheint. Andere Tagebucheinträge von einer bisher gänzlich unbekannten Person werden folgen – eine gewisse Eleanor Unwin - und die Schleier beginnen sich zu lichten. Alles hat mit dem Erbe von Wraxfordhall zu tun. Ein fluchbeladenes Anwesen, dessen Besitzer und Bewohner auf mehr als nur eine eigentümliche Weise ums Leben gekommen sind. Gekonnt spielt der Autor mit den Erwartungen des Lesers, führt mal in die, mal in die Richtung, und läßt uns ganz zum Schluß fast gänzlich staunend und perplex zurück. Nicht jeder Protagonist ist der, der er zu sein scheint und nicht jede Protagonistin verschwindet spurlos, obwohl es den Anschein hat… Das Thema Séance nimmt abschließend doch eine wesentliche größere Rolle in den Ereignissen um Wraxfordhall ein. Zum einen wäre da Constance, die sich als Medium verdingt, zwar für kurze Zeit, aber genau weiß, dass sie eigentlich ein falsches Spiel treibt. Dann ist da die andere Erbin/Besitzerin von Wraxfordhall, Eleanor, die wirklich hellsichtig ist, und die ihr „Talent“ absolut verabscheut. Sie hat Gesichte, in denen sie den Tod von Menschen vorhersieht, ohne zu wissen, wann und wie er eintreten wird, auch manchmal ohne die betreffende Person schon kennengelernt zu haben. Harwood spielt mit den Mitteln des viktorianischen Gruselromans gekonnt, setzt Tagebucheinträge als erzählendes Stilmittel ein und führt so auf falsche Fährten, die der Leser nur schwer verlassen kann, da keine erleuchtende Erklärung, was die sonderbaren Ereignisse betreffen, erfolgt. Er zwingt den Leser mit Constance bis zum bitteren Ende zu gehen und in Wraxfordhall eine weitere Séance abzuhalten, die vor so langer Zeit auf schicksalshafte Art unterbrochen wurde und mit dem Tode vieler Beteiligten zu Ende ging. So scheint es jedenfalls… Hier lasse ich den Inhalt so stehen, der Liebhaber viktorianischer Grusellektüre soll selber die Ereignisse jener alptraumhaften Nacht auf Wraxfordhall zu Ende erforschen, und genauso wie Constance eine Séance abhalten. Dunstumwabernd steht Wraxfordhall da und Constance – obwohl auf den ersten Blick nicht mit der Familie verwandt – muss ein Erbe antreten, das in mehr als nur einer Hinsicht vorbelastet ist… Wieder hat das Buch auch durch seine Übersetzung gewonnen, diesmal Anja Burghardt, die es fantastisch versteht, den Grusel ins Deutsche zu übersetzen, ohne dabei die viktorianische Tradition aus dem Auge zu lassen. Wer viktorianische Schauerromane mit Wilkie Collins Touch und absolut unerwarteter Auflösung liebt, ist hier goldrichtig. Trotz der Länge der Tagebucheinträge, die etwas verwirren, gestehe ich dem Anwesen vier volle nebelumwallende Gruselsterne mit Geistereffekt zu.

    Mehr
    • 10
  • Ruf des Jenseits

    Ruf ins Jenseits
    FabAusten

    FabAusten

    Der Roman von John Harwood steht ganz in der Tradition des englischen Schauerromans. 1889 Die junge Constance Langdon leidet unter ihrer Familie. Ihre Mutter gibt sich völlig der Trauer um Constances tote Schwester hin, der Vater hat sich von der Familie abgewendet und verlässt sie schließlich. Auf der Suche nach einer Möglichkeit ihrer Mutter Trost zu spenden, begibt Constance sich in spiritistische Kreise. Leider führt dies zu einer dramatischen Entwicklung, die ihr Leben völlig umkrempelt. Doch die Turbulenzen sind damit nicht beendet, denn der Anwalt und Notar John Montague sucht Constance auf und eröffnet ihr, dass sie von einer entfernten Verwandten das verfallene Anwesen Wraxford Hall geerbt habe. Dieses steht in Verbindung mit weit zurückliegenden geheimnisvollen Ereignissen, einem möglichen Verbrechen und Menschen, die sich in Luft aufgelöst zu haben scheinen. Er übergibt ihr Aufzeichnungen, die er und Eleanor Unwin, eine der verschwundenen Personen, verfasst haben und Constance wird vom Strudel der Vergangenheit erfasst. Der Roman teilt sich in mehrere Abschnitte auf, die jeweils die Perspektive von Constance Langdon, John Montague und Eleanor Unwin beinhalten. Da Constance durch die Aufzeichnungen der anderen beiden erst Einblick in die früheren Geschehnisse um Wraxford Hall erhält, geht der Leser quasi mit ihr auf Spurensuche. Beide müssen das Puzzle um Wraxford Hall zusammenfügen, denn John und Eleanor hatten selbst nur einen eingeschränkten Blick auf die Ereignisse. Die Geschichte wird ruhig erzählt und erhält ihre Spannung nicht durch vordergründige Action, sondern vielmehr durch das Geheimnis von Wraxford Hall und seine ehemaligen Bewohnern. John Harwood schafft es mit einer hinreißenden Sprache und seinen verwobenen Formulierungen eine wunderbare Atmosphäre zu zaubern. Er geht mit großer Liebe zum Detail vor. Man erlebt förmlich das viktorianische England, muss seine Augen an das schwache Kerzenlicht gewöhnen und riecht die Muffigkeit des Herrenhauses. Bis zum Schluss gibt es immer wieder Enthüllungen, die vermeintlich näher an die Auflösung führen, nur um sich als trügerisch zu erweisen. Allerdings umgibt auch Constance selbst ein Rätsel und wie damit am Ende umgegangen wird, ist wenig nachvollziehbar. Sie sammelt Ungereimtheiten und zieht schließlich einen Schluss, der sich aber als falsch erweist. Eine andere Erklärung für die Ungereimtheiten wird jedoch nicht gegeben. Wenn man sich auf die langsame Erzählweise einlässt und im Hinterkopf behält, dass es damals eben nicht so hektisch war wie heute, findet man einen tollen spannenden Roman, der ideal für verregnete Herbstnachmittage ist.

    Mehr
    • 8
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Neonsonne

    Neonsonne

    23. August 2012 um 08:38

    Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen! . So steht es oben im Klappentext und ich als Leser habe eine unheimliche Spukgeschichte erwartet. Wir begegnen Constance Langdon, Erbin des Anwesens Wraxford Hall. Jahre zuvor sind Menschen dort verschwunden und so macht sich Constance auf um mehr über die Geschichte des Hauses zu erfahren. Sie kommt okkulten Experimenten auf der Spur, liest das Tagebuch der Eleanor Unwin, die damals daran teilnahm und erfährt daraus, das sie von Visionen geplagt wurde. Visionen die zeigten, wer bald sterben wird.. . Mir fällt das Wiedergeben dieser Geschichte etwas schwer, weil ich es größten Teils ganz anders empfand als es im Klappentext steht. Ich liebe Geschichten über Geister und große alte Anwesen, aber das hier ist alles andere als unheimlich und spannend, eher ermüdend und flach. In der Mitte etwa wird es zwar etwas interessanter, rettet das Buch dadurch aber leider nicht. Es dauert unglaublich lang, bis man zum eigentlichen Thema kommt. Ich hatte eine völlig falsche Erwartung. Der geschwollene langweilige Schreibstil strengte mich an und in keinem Abschnitt, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, konnte mich der Autor mitreissen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Disturbia

    Disturbia

    20. April 2011 um 09:42

    «Professionelle Spiritisten, Spukhäuser und skeptische Geisterjäger: Diese elegant konstruierte Geschichte rast nur so dahin. Die vollendete Neufassung eines viktorianischen Schauerromans.» (Daily Telegraph) Schaurig schöne, wunderbar geschriebene Geschichte. Poe meets Brontë. Absolute Empfehlung in Sachen Gruselgeschichten, cooler klingt natürlich Gothic Novel (die man am besten liest, wenn die Tage kürzer werden, der Regen an die Fenster peitscht und man sich auf Couch oder Sessel unter eine Decke kuschelt). Anmerkung: Der Klappentext klingt kitschversprechend. Davon ist im Buch nichts zu spüren (bzw. zu lesen).

    Mehr
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    DasZufallsBuch

    DasZufallsBuch

    Wer das Geisterhaus schon schlecht fand, findet hier noch eine Steigerung...

    • 3
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    DoraLupin-AliceCullen

    DoraLupin-AliceCullen

    24. April 2010 um 09:32

    Die ersten 50 Seiten sind eher langweilig,in der Mitte wirds spannend und es wird ein guter historischer Roman mit ein bisschen Liebe und mittelmäßiger Spannung.Ende ist eher unglauwürdig.Alles in allem ein netter Roman mit einem bisschen spannung.

  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    14. March 2010 um 16:27

    Zum Buch -------------- Constance Langton lebt in England des 19. Jahrhundert und erzählt aus ihrem Leben, das sie mit einer jüngeren Schwester und ihren Eltern verbrachte von denen sie sich nicht wirklich geliebt fand. Und ein tragisches Ereignis, der tod ihrer Schwester, bekräftigte sie in der Annahme das vor allem ihre Mutter sie nicht mochte, auf alle Fälle nicht so wie die kleine Schwester. Und doch war sie sehr besorgt umd die geistige Gesundheit von ihr, denn als die jüngere Tochter starb starb auch ein Teil von ihr. Constance gab alles um die Mutter aus ihrer Trauer zu reissen und erreichte nur eine weiter Tragödie. . Nun hatte sie niemanden mehr, wo soll sie nur hin? Wie sieht wohl ihre Zukunft aus? All diese Fragen scheinen sich zu erübrigen als ein Onkel, der Bruder der verstorbenen, auftaucht und sie einläd bei ihm zu leben. Doch ihr Leben wird eine Wende nehmen die sie so nicht für Möglich gehalten hat. Durch den Anwalt der Familie wird ihr ein Erbe überreicht das eine gruslige Vergangenheit aufzuweisen hat. Und wie besessen will Constance herausfinden wass sie mit dem Haus und dern ehemaligen Bewohnern zu tun hat. . Erster Satz: Wäre meine Schwester Alma am Leben geblieben, hätte ich diesen ruf ins Jenseits, diese Séance, nie begonnen. . . Meine Meinung --------------------- Ich find es echt schwierig das Buch und die Geschichte zusammen zu fassen, denn irgendwie ist es verwirrend. Das Buch ist so zusammengestellt das es aus 6 Teilen besteht, aus den verschiedenen Erzählungen der einzelnen Person die mit der Geschichte zu tun haben. Ich hab auch schon solche Bücher gelesen wo die geschichte aus verschiedenen Blickwinkel erzählt wurde, doch so werirrend wie hier hab ich es echt noch nie gesehen. . Die geschichte an sich wär sicher interessant, aber ehrlich, ich hab mit mehr versprochen. So viel Okkultes gibts nicht an der Geschichte, find ich. Man hätte aus den Séancen mehr machen können. Und das vermeintliche okkulte Experiment ist irgendwie befremdlich. Schade irgendwie. . Das Ende ist auch nicht so mein Fall, auch wenn es aufgeht am Schluss doch auch hier ist viel Wirrwarr. Es scheint mir fast so als wollte der Autor auf biegen und brechen eine gespenstisch, mysteriöse und geheimnisvolle Atmosphäre schaffen. Aber wie sag ich immer wieder? Weniger ist oft mehr. . Das Buch kann man sicher lesen aber man verpasst nichts wenn nicht.

    Mehr
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Sonoris

    Sonoris

    29. August 2009 um 10:14

    Wer sich den Klappentext (u. a. „Verkaufen Sie das Haus oder brennen Sie es nieder. Sie dürfen niemals darin wohnen“) durchliest, könnte auf den Gedanken kommen, dass derjenige lediglich eine weitere Geschichte um ein Spukhaus zu lesen bekommt, die es schon zu Genüge gibt - und wenn man den Titel dazu nimmt, auch gar nicht lesen möchte. Diese Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wird von einer jungen Frau erlebt, die mit der Geschichte um das Haus dadurch konfrontiert wird, dass ihr ein gewisser John Montague ein Päckchen zusendet, in dem es um das Anwesen Wraxford Hall geht. Aufgrund der Ich-Perspektive wurde ich schnell in die Ereignisse von Constance Langdon hineingezogen - und mit jeder gelesenen Seite wurde es spannender und spannender, sodass es mir schwerfiel, das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor hat die Erzählung geschickt aufgebaut: Die Ereignisse spitzten sich rasant zu, es wurden immer wieder irreführende Spuren ausgelegt, um den Leser in die falsche Richtung zu führen. Erst auf der letzten Seite erfährt er, was es mit dem Anwesen und den geschickt eingesetzten Personen auf sich hat, und inwieweit die Erzählerin darin eingebunden ist. Die Erzählung ist in sich schlüssig, jedoch wurde das Ende zu schnell herbeigeführt, die Ereignisse überstürzten sich und man hat das Gefühl, dass John Harwood das Ende aus den Fingern gleitet, wodurch dieses ziemlich unrealistisch erscheint. Davon abgesehen zeichnet sich dieser Roman durch einen anspruchsvollen Sprachstil aus; die Charaktere sind komplex und realistisch beschrieben; die Erzählung wirkt mit seinen eingestreuten damals wirklich stattfindenden Ereignissen (Morde in Whitechapel begangen durch Jack the Ripper) sehr authentisch. Erzählweise und Stimmung lassen eine dichte Atmosphäre und eine stimmungsvolle viktorianische Gruselgeschichte entstehen. Ich bin froh, dass ich mich durch diesen missglückten, da reißerischen Titel und Klappentext nicht abschrecken ließ und diesen erstklassigen Roman gelesen habe. Ist er doch im Gegenteil sehr subtil und ruhig, ohne reißerische und blutige Szenen. Es ist sehr erfreulich zu wissen, dass „Ruf ins Jenseits“ (Originaltitel „The Séance“) der zweite Roman von John Harwood ist. Sein Erstlingswerk heißt „Das Haus der vergessenen Bilder“ und spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in London, was sehr vielversprechend klingt.

    Mehr
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2009 um 17:37

    Schöner klassischer Gruselroman, würde gar eher noch Gruselkrimi sagen, im viktorianischen Stil. Literarisch anspruchsvoll, ausdrucksvolle Sprache und ohne blutiges Gemetzel. Für Grusel- und Krimifans des good old Britain des 18.Jh. absolut empfehlenswert....very british

  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2008 um 16:47

    Ich hab das Buch diese Wochende richtiggehend verschlungen: Die Geschichte von Wraxford Hall wird aus der Sicht von allen beteiligten Personen in einzelnen Teilen des Buches geschildert. Von Person zu Person werden diese Schilderungen düsterer und unheimlicher. Einen eigentlichen Höhepunkt erreicht das Buch, als die Gruppe versucht die Geschichte, das Experiment zu Ende zu bringen. Aber mir als Leserin hat am meisten die Gruselatmosphäre gefallen, das Unheimliche und Düstere. Ein Buch perfekt für die kalten und dunklen Wintertage und Abende! Herrlich!!

    Mehr
  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Nell_12161

    Nell_12161

    08. December 2008 um 21:06

    Wer Schauerliteratur mag wird auch an diesem Werk gefallen finden

  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    suki22

    suki22

    25. October 2008 um 18:06

    Sehr schön geschriebenes und spannenden Buch. Wenn man, wie ich Geistergeschichten mag, und leicht für solche zu begeistern ist, wird man dieses Buch lieben! Leider ist das Ende allzu weltlich, aber gut gemacht.

  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2008 um 06:01

    Vom Stil erinnert das Buch mich an Wilkie-Collins-Romane. Eine Geschichte wird von verschiedenen Personen erzählt...Was ganz spannend und interessant beginnt, flacht zum Ende ab. Trotzdem ist das Buch lesenswert, vor allem für Liebhaber viktorianischer Schauerromane!

  • Rezension zu "Ruf ins Jenseits" von John Harwood

    Ruf ins Jenseits
    Sternchen_01

    Sternchen_01

    20. August 2008 um 11:25

    Ganz nett zu lesen, leider ist das Ende etwas langweilig!

  • weitere