John Haskell Amerikanisches Fegefeuer

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Inhaltsangabe zu „Amerikanisches Fegefeuer“ von John Haskell

Jack war nur kurz aus dem Wagen gestiegen, um in einer Tankstelle ein paar Snacks zu kaufen. Als er wieder rauskommt, ist das Auto mit seiner Frau Anne verschwunden. Ein Albtraum. In Annes Papieren findet Jack eine Karte mit einer eingezeichneten Route, quer durch Amerika. Von New York bis zu den Stränden Südkaliforniens folgt Jack einem Weg, der ihn immer tiefer in seine Erinnerung und näher an die Wahrheit über Anne führt.

Hm..leider nicht ganz das erhoffte Lesevergnügen

— LeseAnne
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  • Rezension zu "Amerikanisches Fegefeuer" von John Haskell

    Amerikanisches Fegefeuer
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    05. September 2008 um 22:10

    Liebe... Loslassen... Stellen Sie sich vor, sie machen gerade an einer Tankstelle halt, haben getankt, sind im Laden und kaufen gerade Wegzehrung für die Weiterfahrt; ihre Frau sitzt derweil im Wagen. Sie kehren zum Auto zurück, doch sowohl Frau als auch Auto sind verschwunden... Mit dieser Szene beginnt John Haskells beeindruckender philosophischer Liebesroman „Amerikanisches Fegefeuer“. Jack begibt sich in tranceähnlichem Zustand auf die Suche nach seiner Frau Anne, findet in der gemeinsamen Wohnung eine mit einer Reiseroute markierte Landkarte Amerikas. Er kauft ein Auto und beginnt damit (der Wagen angefüllt mit verschiedensten Artikeln des gemeinsamen Lebens) eine unvergessliche Reise des Loslassens und der Selbstfindung. Er begegnet skurrilen Anhaltern, interessanten Typen und faszinierenden Frauen, die jedoch immer nur ansatzweise das verkörpern, was Anne ist. Wut und Leid, Liebe- Jack badet in einem Wechselbad der Gefühle. Bald tauchen beim Leser (auch beim Protagonisten) die ersten Zweifel über den tatsächlichen Hergang des Verschwindens auf. Die Geschehnisse auf dieser verzweifelten Suchreise werden immer obskurer, während John Haskell den Zweifeln entsprechend das Tempo bewusst drosselt und die Suche in San Diego/ La Jolla am Meer enden lässt. Dort hat Jack seinen Tiefpunkt erreicht, der notwendige Punkt, um loslassen zu können. John Haskells Prosa besteht aus knappen, kurzen Sätzen, punktgenau formulierten Ideen und benutzt mit Fortschreiten des Romans auch bewusst die Technik der Variation. Ein Satz, variiert und anders beleuchtet bringt neue Erkenntnisse, bzw. eine neue Sicht des eben Geschehenen und pendelt sich knapp vor Schluss in einer quasi Fermate ein, die Jacks Versuch aus der Welt zu scheiden und die Erkenntnis über das wirklich Geschehene bringt. „...doch der Mensch hat den Drang, oben zu schwimmen. Ich fühle, wie mich das Wasser unaufhörlich zurück zum Wasser treibt, zurück in die Welt... Ich bin bereit zurückzugehen, und gleichzeitig habe ich das Gefühl, ich könnte für immer auf dem Wasser treiben.“ Ein faszinierendes Buch, das trotz einer etwas schwächeren Episode knapp nach der Mitte ein in jeder Hinsicht großartiger Roman ist. Selten ist das Loslassen so eindrucksvoll und unvergesslich geschildert worden.

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  • Rezension zu "Amerikanisches Fegefeuer"

    Amerikanisches Fegefeuer
    variety

    variety

    02. January 2008 um 08:18

    Ein typischer Männerroman: Eine Frau verschwindet urplötzlich. Ihr Ehemann vermisst sie und sucht sie verzweifelt (in ganz Amerika). Was dann passiert, und in welche Strudel er gerät, ist äusserst spannend zu lesen. Teilweise verliert sich Haskell aber zu sehr in philosophischem Geplänkel. Auch der Schluss ist nicht ganz nach meinem Geschmack. Deshalb "nur" 4 *.