John Hattie Lernen sichtbar machen

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Inhaltsangabe zu „Lernen sichtbar machen“ von John Hattie

John Hattie fasst den gesamten weltweit (in englischer Sprache) verfügbaren Wissensstand zu Bedingungen schulischer Leistungen in seinem epochalen Werk zusammen. An diesem Meilenstein muss sich jede künftige Darstellung des empirischen Forschungsstandes orientieren. §Andreas Helmke John Hattie hat mit Visible Learning eine Monographie vorgelegt, die einen Meilenstein in der Debatte um Voraussetzungen und Bedingungen erfolgreichen Lernens in der Schule darstellt. §Ewald Terhart Visible Learning wurde 2009 von John Hattie nach 15-jähriger Arbeit bei Routledge veröffentlicht. Es enthält eine Synthese von über 800 Meta-Analysen, die auf über 50.000 Studien mit ca. 250 Millionen Lernenden zurückgreifen. Damit ist Visible Learning der umfangsreichste Versuch, empirische Forschungsergebnisse zum Lehren und Lernen systematisch zusammenzufassen. Hattie extrahiert daraus 138 Faktoren, die in unterschiedlicher Stärke mit den Lernleistungen interagieren. Er beschreibt diese detailliert und zieht Schlüsse für die künftige Gestaltung von Schule und insbesondere Unterricht. §Die Bedeutung von Visible Learning lässt sich an den zahlreichen positiven Besprechungen aus der erziehungswissenschaftlichen Forschungsgemeinschaft ablesen. Darüber hinaus findet das Buch auch in Massenmedien große Resonanz. Um diesen Meilenstein der internationalen Bildungsforschung einem breiten Publikum zugänglich zu machen, haben Wolfgang Beywl und Klaus Zierer in Zusammenarbeit mit John Hattie eine deutschsprachige Ausgabe besorgt.§Die Übersetzung umfasst zahlreiche Überarbeitungen. Unklare und inkonsistente Bezüge wurden bereinigt, sprachliche Unschärfen kommentiert, fehlende Abbildungen und Textteile ergänzt, fehlerhafte Statistiken korrigiert, verschiedene interne Verweissysteme und ein Glossar neu erstellt. Hinzu kommt eine textkritische Einleitung, die auch die Rezeption von Visible Learning in der Scientific Community aufarbeitet. Eine Webseite stellt zusätzliches Material bereit.§Die deutschsprachige Ausgabe richtet sich an Studierende der Pädagogik, an Lehrpersonen und Schulleitende, an Bildungsforscher und Bildungspolitiker sowie an alle, die sich für die Erfolgsbedingungen von Bildung und Erziehung in schulischen Kontexten interessieren. Das vorliegende Buch soll damit die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Grundlagen von Lehren und Lernen unterstützen.

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  • So oder so: die Forschungen Hatties haben dem Lehrer seine Würde wieder gegeben

    Lernen sichtbar machen

    WinfriedStanzick

    30. April 2013 um 13:21

    Was ist diskutiert worden über kleinere Klassen und über offenen Unterricht. Viel Geld und Herzblut und auch politisches und pädagogisches Engagement sind geflossen in unzählige Projekte. Der Unterricht in unseren Schulen heute sieht vollkommen anders aus als noch vor etwa zwei Jahrzehnten. Und doch hat man das Gefühl, als habe sich nicht viel Wesentliches geändert.   Der schon seit einiger Zeit unter den Fachleuten unter der Hand gehandelte australische Bildungsforscher John Hattie hält dies alles für Humbug. Entscheidend für guten Unterricht, der auch die bildungsfernen Kinder erfolgreich erreicht, sei, so Hattie, der Lehrer und die Lehrerin.  In seinem nun endlich auch auf Deutsch erschienenen Buch „Lernen sichtbar machen“ (im Original ‚visible learning’, was man eher übersetzen könnte mit ‚sichtbare Lernprozesse’) hat er versucht, die wichtigste Frage der Bildungsforschung unfassend zu beantworten. Er hat dafür sämtliche englischsprachigen Studien weltweit in einer großen Synthese der empirischen Unterrichtsforschung zusammengeführt. Aus diesen 800 Metaanalysen hat er eine Datenbasis erstellt, in die mehr als 50 000 Einzeluntersuchungen mit mehr als 250 Millionen beteiligten Schülern eingeflossen sind.   Fast 15 Jahre hat er für diese Arbeit gebraucht und seine Ergebnisse werden besonders unter Lehrern und ihren Verbänden kontrovers diskutiert werden. Hattie sagt: „Wir diskutieren leidenschaftlich über die äußeren Strukturen von Schule und Unterricht. Sie rangieren aber ganz unten in der Tabelle und sind, was das Lernen angeht, unwichtig.“ Ihm geht es um messbare Evidenz. Und alle seine Daten zeigen klar, dass sich die Unterschiede im Lernzuwachs nicht zwischen Schulen zeigen, sondern zwischen einzelnen Klassen, also zwischen einzelnen Lehrern. Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson.   Gegen alle Versuche der Politik, gegen alle Einwände der Lehrerschaft selbst: auf den guten Lehrer kommt  es an und nicht auf besonders ausgefeilte Methodendebatten. Hattie ist dieser Methodenstreit zuwider. Jeder Lehrer sollte ein breit gefächertes Repertoire haben an verschiedenen Stilen und Methoden, die er je nach Klasse einsetzt und „evidenzbasiert“ auswertet und auch mal verwirft.   Die Debatte um diese Forschungsergebnisse wird bald beginnen, denn ihre Folgerungen werden vielen nicht gefallen. Die Nichtrelevanz des offenen Unterrichts kränkt die Reformpädagogen, die des Sitzenbleibens die Traditionalisten. Wichtig für die Lehrerverbände und die Ausbildung: wenn es auf gute Lehrer ankommt, muss es auch schlechte geben, die besser werden oder ihren Beruf ändern müssen.   Bei aller nötigen Kritik im Einzelnen (so sind etwa die von Hattie vernachlässigten Hausaufgaben manchmal sinnvoll): er hat nachgewiesen, dass der Lehrer/die Lehrerin  wieder in den Mittelpunkt allen Redens und Entscheidens über die Schule gehört. Der Lehrer ist hauptverantwortlich dafür, was Schüler lernen. Ob die Schule besser wird, liegt an ihm.   Wer nun anfängt zu jammern über diese große Verantwortung, dem sei gesagt, dass sie seit Urzeiten zum Lehrberuf dazu gehört. In dieser Verantwortung liegt die Essenz, und nicht in der Verbeamtung. So oder so: die Forschungen Hatties haben dem Lehrer seine Würde wieder gegeben.  

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