John Henry Eagle Der Eiserne König

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Inhaltsangabe zu „Der Eiserne König“ von John Henry Eagle

Ein phantastisches Abenteuer: Mit schlauem Mut und listigem Witz machen sich acht märchenhafte Helden auf den gefährlichen Weg gegen die dämonischen Mächte des eisernen Königs. Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der Eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Seine große Suche wird zu einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer. Ein Epos – unheimlich wie Grimms Märchen, zauberhaft wie »Die unendliche Geschichte«, phantastisch wie der »Herr der Ringe«

Ein Märchen mit einem Augenzwinkern: Der märchenhafte Stil ist toll, aber für ein so langes Buch nicht geeignet. Aufgegeben nach der Hälfte.

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

Aus den 651 Seiten konnte nur 312 schaffen! Die Idee ist an sich gut, aber für meinen Geschmack ist die Geschichte nicht spannend genug, und an die Schreibweise konnte mich nicht gewoehnen, wie es nicht versuchte.

— Ira
Ira

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    Der Eiserne König
    Aglaya

    Aglaya

    23. December 2016 um 19:18

    Der eiserne König soll auferweckt werden und die Herrschaft über Pinafor übernehmen, nachdem er vor Jahrhunderten wegen seiner Grausamkeit gebannt wurde. Der ehemalige Räuber Hans und seine Freunde machen sich auf den Weg, den dunklen Herrscher zu stoppen.Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, in jedem Kapitel wird die Sicht einer anderen Person geschildert. Dennoch bleiben die Figuren eher blass und auf wenige Eigenschaften reduziert, und man erfährt kaum etwas über sie. So fiel es mir schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern. Die Figuren selbst sind alles Märchenfiguren, die den meisten bereits bekannt sein dürften, auch wenn sie der Autor noch leicht verändert hat. So ist beispielsweise Sneewitt (die offensichtlich auf Schneewittchen anspielt) eine rothaarige Kampfamazone mit einem Hass auf Männer, insbesondere Prinzen, und panischer Angst vor (vergifteten) Äpfeln.Die Handlung besteht im Grunde aus vielen einzelnen, einfach aneinandergehängten Geschichten, die ebenfalls an Märchen angelehnt sind. Ein lockerer Handlungsbogen verbindet die einzelnen Geschichten. Mit rund 650 Seiten ist das Buch für diesen Erzählstil aber viel zu lang geraten, sodass ich mich nach einem Drittel nur noch durchkämpfte und auf ein baldiges Ende hoffte. Die Hauptstory hätte man besser mit deutlich weniger Nebengeschichten (und weniger Wiederholungen, wieso braucht es alle 20 Seiten wieder eine neue Schlacht) auf 250-300 Seiten erzählt, da wäre wohl ein spannendes Buch daraus entstanden. So wie das Buch nun steht ist es schlicht überladen mit zu vielen Nebenhandlungen und zu vielen Figuren, die aufgrund ihrer Farblosigkeit zu einem unüberschaubaren Einheitsbrei verschmelzen.Der Schreibstil des Autors John Henry Eagle ist ziemlich einfach gehalten, wirkt stellenweise etwas abgehackt und insgesamt recht unausgewogen. Die im märchenhaften Stil gehaltenen Beschreibungen werden immer wieder durch sehr umgangssprachliche Dialoge unterbrochen, die einfach nicht hineinpassen wollen. Worte wie Kotzbrocken, Pillepalle oder Selbstverfreilich haben mich immer wieder aus der Märchenwelt hinausgerissen. Zudem strotzt das Buch vor sinnloser Grausamkeit (ok, das tun Grimms Märchen zugegebenermassen auch), die für mich ebenso wenig in die Geschichte hineingepasst hat.Mein FazitSchöne Grundidee, durch endlose Nebengeschichten und den gewöhnungsbedürftigen Schreibstil aber viel zu lang und zäh geraten.

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  • Rezension zu "Der eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    09. October 2014 um 12:40

    "Hans wurde bewusst, dass ringsum Stille eingekehrt war: Die Vögel waren verstummt; der Wind war abgeflaut; das Laub raschelte nicht mehr. Und als er sich noch einmal umdrehte, geschah es: Kurz bevor Urs zuschlug, blitzte ein grelles Licht auf, und grasgrüne Flammen überrollten die Räuber. Stämme, Äste und Blätter der Pappeln brannten lichterloh. Getreide und Gras brannten. Die Erde brannte." Auf John Henry Eagles "Der eiserne König" habe ich mich wahnsinnig gefreut, da ich Märchenadaptionen liebe. Doch leider erwies sich dieses als Flop, sodass ich mir wünschte, ich hätte es nie entdeckt. Schon auf der ersten Seite wusste ich, dass ich mit diesem Buch nicht warm werden würde, sodass ich es nach wenigen Kapiteln bereits wieder zur Seite legte. Grund hierfür war der Schreibstil, welcher in Märchenform gehalten wurde, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden ist. Doch der Autor scheint seine ganze Energie auf diese Sache gerichtet zu haben, wodurch die Beschreibungen selbst vollkommen auf der Strecke blieben. Stattdessen zieht die Geschichte am Leser vorbei und lässt ihm keine Zeit, sich in der Geschichte zu verlieren. Dadurch musste auch die Spannung spürbar leiden, da diese quasi nicht existent war. Oftmals hatte ich das Gefühl, durch die Seiten gescheucht zu werden und war dementsprechend froh, als ich "Der eiserne König" zuklappen, zur Seite legen und vergessen konnte. Die Charaktere sind ebenso nichtssagend und haben abgesehen von ihrer "Superkraft" und einer klitzekleinen Hintergrundgeschichte nichts aufzuweisen. Flach, undetailliert und absolut unsympathisch. Außerdem geschah es immer wieder, dass ich die einzelnen Charaktere miteinander verwechselte  und das bis zum Schluss. Ein absolutes No-Go für ein Buch! Einziger Lichtblick in John Henry Eagles Debütroman waren die Wesen und Kreaturen, die er in seine Geschichte einbaute. Man kann ihm vieles vorwerfen, aber mangelnder Einfallsreichtum gehört gewiss nicht dazu. So präsentiert er dem Leser düstere Kreaturen, die durchaus Lust auf mehr machen und zudem das einzige waren, was mich durchhalten ließ. Allerdings gehen diese komplett in den Mängeln unter, genauso wie die kleinen Parallelen zu verschiedenen Märchen.  Die Geschichte selbst verlief ebenso nichtssagend und lieblos wie die Charaktere. Der Schreibstil war hier der ausschlaggebende Punkt, da - wie oben bereits erwähnt - seine Schnelligkeit dazu führte, dass die Geschichte am Leser vorbeizischt. Spannung oder auch ein Abtauchen darin waren also unmöglich. Die Wendungen gestalteten sich plump und waren absolut uninteressant, da ich nach wenigen Seiten bereits die Motivation verloren hatte. Tatsächlich musste ich mich schon seit langer Zeit nicht mehr so durch ein Buch quälen wie durch "Der eiserne König". Fazit: Ich mache es kurz: Lasst die Finger davon!

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    MrsFine

    MrsFine

    19. February 2013 um 21:13

    Dunkle Vorzeichen machen sich im Märchenland Pinafor bemerkbar. Die Natur welkt, die Menschen frönen dem Gold, und vergessene Mächte erwachen wieder. Durch einen Zwischenfall mit einem geheimnisvollen Mädchen findet sich der Räuber Hans plötzlich als Anführer einer eigentümlichen Gruppe wieder. Er soll zusammen mit seinen märchenhaften Gefährten die heilige Esche finden, und Pinafor vor der Auferstehung des Eisernen Königs bewahren. Persönliche Meinung Als großer Märchenfan hatte mich die Welt dieses Buches sofort in ihrem Bann. In den ersten Teil des Buches ist, meiner Meinung nach, zu viel Geschehen hinein gezwängt. Zur Mitte hin kommt die Geschichte jedoch in einen gewohnten Erzählrhythmus hinein. Das Ende ist wiederum sehr abrupt. Deswegen musste ich einen Stern bei der Bewertung abziehen. Aber die Märchenthematik wird in diesem Roman sehr gut aufgegriffen. Das Altbekannte und die neuen Ansätze des Autors halten sich dabei die Waage. Ich habe das Buch gerne gelesen. Langweilig wurde es mir jedenfalls nie. Und auch die Figuren habe ich persönlich lieb gewonnen oder zumindest als authentisch empfunden. Fazit Wer sich eine Fantasygeschichte wünscht, welche sich zur Abwechslung mal nicht über mindestens drei Bände zieht, und trotzdem mit gutem Stoff aufwarten kann, ist hiermit gut beraten. Und auch Märchenfeunde werden hier auf ihre Kosten kommen. Wer ein nettes Kinderbuch erwartet liegt mit diesem doch recht blutigen Roman falsch.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Dubhe

    Dubhe

    16. January 2013 um 19:00

    Einst hatte der eisenerne König über das Land geherrscht, und dabei ist alles verdorben, Natur ebenso wie die Einwohner. Doch nun liegt er schon mehrere Jahre lang in seiner Grabkammer, aber er wartet darauf, dass er wieder erweckt wird. Hans ist Mitglied einer Räuberbande, der er sich angeschlossen hatte, nachdem seine Eltern ihn im Wald mit seiner Schwester Grete ausgesetzt hatten und sie vor der Hexe geflüchtet hatten. Seit einer Saison geht es den Räubern gut, denn es gibt mehr als genug Gold zu stehlen, es taucht einfach so auf. Alle Menschen vernachlässigen ihre Arbeit und trinken und feiern nur mehr. Und dann begegnen sie einem Mädchen mit grünen Augen, das einfach nicht sprechen möchte, egal wie viel sie ihr androhen. Und dann gibt es plötzlich einen Knall und jeder der Räuber, außer Hans ist verbrannt und das Mädchen verschwunden. Hans möchte nichts weiter, als Rache an dem Mädchen zu verüben, doch die Mumme, der er begegnet, meint, dass der eiserne König bald wieder an die Macht kommen könne und nur Hns kann dies mit einigen Helfern, die Fee Sanne, Rumpelstielzchen, Schneewitt und Eisenhans. Doch sie sind nicht die einzigen, die hinter dem Mädchen mit den grasgrünen Augen her sind... . Das Buch hört sich zwar gut an, doch der Stil ist einfach langweilig und altmodisch. Naja, nicht gerade Märchenstil, doch der Autor versucht gerade das zu bewirken, was ihm allerdings nicht unbedingt gelingt. Und das Buch strotzt nur so von verarschten Märchenfiguren, die einfach nur lächerlich wirken, obwohl es witzig sein sollte. Hin und wieder kann es ja lustig sein, doch das ist es nicht immer. Und Hans ist ehrlich gesagt nicht gerade der ideale Protagonist. Fazit: Eine gute Idee, der es leider an einer guten Umsetzung fehlt.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Lucretia

    Lucretia

    04. April 2012 um 19:52

    Der Inhalt: Seltsame Dinge geschehen im Lande von Pinafor. Die Menschen kümmern sich nicht mehr um ihre Tiere, um das Land und seine Äcker, denn Sie besitzen Gold, ganz viel Gold – Nur weiß Niemand genau, wo dieses Gold herkommt-. Die heilige Esche befindet sich ebenfalls in Gefahr, den Sie verliert von Tag zu Tag mehr Lebensenergie, die das Land nährt. Es wird von den Menschen still vermutet, das der grausame, eiserne König , der nur Schrecken, Blut und Hass ins Land getragen hat und die Natur grau färbte, bald von den Toten auferstehen wird um seine grausame Herrschaft fortzusetzen. Eines Tages taucht ein wundersames Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenen Haar und Sommersprossen in Pinafor auf, auf ihren Rücken ist eine rätselhafte Karte tätowiert, die zur heiligen Esche führen soll. Hans, ein Junge, der mit Räubern durchs Land zieht, wird von den dreizehn Weibern dazu auserkoren, dieses Mädchen zu finden. Ihm werden ” märchenhafte” Gefährten zur Seite gestellt, die Hans begleiten sollen und die Esche zu retten , dabei geraten Sie in große Gefahr, denn sie dringen immer tiefer in das verzauberte Land von Pinafor ein. Meine Meinung Das in dunklen türkis- grün Tönen gehaltene Cover mit den sieben schwarzen Raben drauf, hat mich sehr angesprochen und erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ich habe mir den Klappentext durchgelesen, wo von einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer die Rede ist und natürlich wollte ich dann anschließend dieses Buch lesen . Ich begann voller Vorfreude zu lesen, wobei mir der Anfang ganz gut gefallen hat. Als es dann darum ging, die einzelnen märchenhaften Charaktere vorzustellen, war ich dann nicht mehr so begeistert. Denn alle Charaktere sind so unterschiedlich und jeder einzelne hat so besondere und ausergewöhnliche Merkmale, dass sie meine Meinung gar nicht zusammen passen. Oft konnte man auch schon voraussehen, was diese Charaktere so ” besonders” macht, wenn man die einzelnen Märchen kennt. Nichtdestsotrotz habe ich weitergelesen, weil mich die Geschichte um den eisernen König schon sehr interessiert hat und ich unbedingt wissen wollte, was es mit dem geheimnisvollen Mädchen, das eine rätselhafte Karte auf dem Rücken trägt und der heiligen Esche, auf sich hat. Ich möchte nicht so viel verraten, aber muss jetzt trotzdem erzählen,dass der eiserne König von den Toten auferweckt wird. Allerdings finde ich die Legende um den eisernen König selber ,spannender, als diese später zum neuen Leben auferweckte Figur im Roman. Trotz allem, war es aber doch eine phantastische Geschichte und unterhaltsame Geschichte. Fazit: Eine phantastische und unterhaltsame Geschichte, wo vielleicht etwas bei den Charakteren übertrieben wird und ein wenig der letzte Schliff fehlt, aber wo die Geschichte dennoch lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Dupsi

    Dupsi

    28. March 2012 um 20:57

    „Fünf Finger hat die Hand – (…) – Man sollte nicht auf Wunder hoffen, sondern selbst zur Tat schreiten.“ (S. 651) Wir befinden uns in Pinafor. Dort begegnen wir Hans, der als Kind zusammen mit seiner Schwester Grete von einer Hexe gefangen gehalten wurde, die ihn im Ofen brutzeln wollte. Mittlerweile ist er erwachsen und hat sich einer Räuberbande angeschlossen. In Pinafor jedoch scheinen sonderbare Zeiten angebrochen zu sein. Die Bewohner scheinen plötzlich Unmengen an Gold zu haben. Geld wie Heu (oder sollte man vielleicht besser sagen, wie Stroh?) Die Arbeit wird nicht gemacht, die Leute werden faul. Als Hans nach einer Begegnung mit einem Mädchen mit grünen Augen und einer Karte in den Rücken eingebrannt, die mit dem Tod seiner Kameraden endet, wieder zu sich kommt, ist er bei den 13 weisen Frauen, die einen Auftrag für ihn haben. Er soll das Mädchen mit der geheimnisvollen Karte auf dem Rücken wieder finden. Er bekommt Gefährten zur Seite gestellt: Sneewitt, die hinter den sieben Bergen Kampfkunst erlernt hat und eine unerklärliche Abneigung gegen Äpfel hat, Sanne, deren Haar sich in Gold verwandelt, sobald man es abschneidet und die Perlen weint, Kunz, der austickt, wenn man ihn bei seinem wirklichen Namen (den ich hier nicht hinschreiben werde) nennt, und Horn, der einen Sack bei sich trägt, den er mit „Knüppelsackattack` zum Leben erwecken kann. Doch die Gefährten werden verfolgt, von dem grausamen Krieger Grimm, der den Gefährten mit seinen sieben Raben immer knapp auf den Fersen ist. Klingt nach einen wahrhaft märchenhaften Abenteuer, oder? Hätte es auch werden können. Es waren wirklich viele tolle Ideen vorhanden, viele Märchen wurden angeschnitten, humorvolle Andeutungen gemacht und so weiter. Aber dann findet der Autor irgendwie den Weg weg davon und hält sich ewig an dem Kampf gegen den eisernen König auf. Dadurch, dass sich das ganze so hingezogen hat, ging auch einiges an Spannung verloren und es hat sich ziemlich gezogen. So konnte der Funke, den dieses Buch für einen Märchenliebhaber wie mich verheißt, leider nicht überspringen. Was, wie gesagt, wirklich schade ist, denn die Ideen waren da, sie hätten nur weiter ausgereift sein müssen und der Fokus nicht so sehr auf dem Kampf liegen dürfen. Die Charaktere waren ungemein sympathisch und haben einiges wettgemacht, was ich sonst an Enttäuschung für dieses Buch empfunden hätte. Trotzdem kann ich der Geschichte nur drei von fünf Sternen geben, vorrangig für gute Ansätze und wirklich liebenswerte Charaktere. Schade. Aber vielleicht hat mich das Buch auf dem falschen Fuß erwischt. Es ist immer schwierig, sich für irgendwas zu begeistern, wenn man aufgrund des Frühdienstes total übermüdet ist.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    lord-byron

    lord-byron

    08. January 2012 um 12:58

    Irgendetwas geht vor in Pinafor. Statt dass die Bauern auf den Feldern arbeiten und ihr Vieh versorgen, sitzen sie in den Schänken und verprassen Gold, dass ihnen jemand zukommen lies für Alkohol und Huren. Niemand möchte mehr arbeiten. Das ist für Hans, der mit einer Räuberbande durch die Gegend zieht natürlich perfekt. Seltsamer Weiße kümmern sich auch die Gografen, die das Land regieren nicht mehr um die Gesetze, denn ein Dornenwall hat ihre Burg umschlossen und alle darin fielen in einen tiefen Schlaf. Kaum einer bemerkt, dass die Pflanzen langsam sterben. Die Räuberbande unter Hauptmann Grimm trifft bei einem Raubzug auf ein Mädchen, das eine Karte auf den Rücken tätowiert hat. Als sie nicht mit den Räubern redet, lässt Grimm sie auspeitschen. Da schießt ein grünes Feuer über die Räuber hinweg und verbrennt alle. Alle außer Hans, denn der hatte Mitleid mit dem Mädchen. Später bekommt Hans von den weißen Frauen den Auftrag zusammen mit 3 Begleitern, das Mädchen zu suchen, denn sie ist die Einzige die das Land vor der Zerstörung durch den eisernen König retten kann. Hört sich manches für euch bekannt an? Das ist es auch, denn viele bekannte Märchenfiguren spielen in dem Buch eine Rolle. Auch wenn es nicht immer die ist, die wir kennen. Zum Beispiel zieht Sneewitt mit den Gefährten los die Welt zu retten, weil sie Witwe wurde, als ihr treuloser Prinz von einer eifersüchtigen Geliebten erstochen wurde. Sie ist nicht sehr gut auf Männer zu sprechen. Oder Hans, der unter Klaustrophobie leidet, seit ihn die Hexe in einem Käfig eingesperrt hatte um ihn zu mästen. Ich fand dieses zauberhafte Buch einfach großartig, in dem nichts so war, wie wir es kennen. Die Charaktere sind teilweise sehr verschroben und der Humor kommt auch nicht zu kurz. Spannend ist die Geschichte auch und sie liest sich leicht und flüssig, so dass einem die 650 Seiten gar nicht groß auffallen. Alle die gerne Märchen lesen, sollten unbedingt dieses Buch zur Hand nehmen. Glaubt mir, es wird euch gefallen.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2011 um 13:04

    Kurzbeschreibung: Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der Eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Seine große Suche wird zu einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer. Zum Autor: John Henry Eagle wurde 1971 als Sohn eines in der Lüneburger Heide stationierten britischen Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. Nach einem wechselhaften schulischen Werdegang, der ihn an mehrere Internate führte, arbeitete er sich in London zum Börsenmakler hoch, stieg dann aber aus und kehrte nach Deutschland zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Er verfasste unter Pseudonym Drehbücher, Schauerromane und Szenarios für Graphic Novels. "Der Eiserne König" ist das erste Buch, das unter seinem wahren Namen erscheint. Er lebt mit vielen Katzen in der Nähe von Berlin. Rezension: Der junge Hans ist Mitglied in der Räuberbande von Grimm, einem skrupellosen Ganoven. Eines Tages werden sie von einem Mädchen mit grünen Augen beobachtet. Grimm nimmt sie gefangen, um herauszufinden, warum die junge Frau die Bande im Auge behält, doch sie spricht nicht. Und als Grimm ihr mit Folter droht, lässt sie alle Männer, außer Hans, bei lebendigem Leib verbrennen. Hans ist so sehr geschockt, dass er in eine Art Ohnmacht verfällt und findet sich in der Hütte einer alten Muhme wieder, die ihn gesundpflegt. Hans soll dieses geheimnisvolle Mädchen zusammen mit einer Gruppe von Gefährten ausfindig machen, denn sie ist die einzige, die das Land Pinafor vor dem Untergang retten kann. Doch Hans und seine neuen Freunde sind nicht allein auf der Suche nach dem Mädchen, denn finstere Gesellen haben es genauso auf sie abgesehen und schrecken vor nichts zurück... In John Henry Eagles "Der Eiserne König" trifft man auf viele bekannte Gesichter aus den Grimm'schen Märchen: Hans, dessen Schwester Grete ihn vor Jahren aus den Fängen der Hexe aus dem Lebkuchenhäuschen rettete, Sneewitt, besser bekannt als Schneewittchen und Kunz, dessen wahrer Name nicht genannt werden darf, da er sich sonst selbst entzweireißt, sind einige Beispiele dafür. Man könnte den Roman daher als eine Mischung aus Märchengeschichte und Fantasy ansehen, da der Autor sehr viele detaillierte Schilderungen über die Landschaft und das Leben in Pinafor miteinfließen lässt, sodass es mich an manchen Stellen ein wenig an "Herr der Ringe" erinnert hat, in dem ja auch bekanntermaßen eine Gruppe von Gefährten unterwegs war. Spannung wird von Beginn an aufgebaut und diese lässt auch in keinster Weise während der gut 650 Seiten nach. Viele Kämpfe müssen bestritten werden, die an der ein oder anderen Stelle nach meinem Geschmack etwas zuviel wurden und auch vor Brutalität und Gewalt wird hier nicht zurückgeschreckt. Der Schreibstil ist durch die bereits erwähnten Details sehr bildhaft ausgefallen, wird aber nie langweilig, da der Autor wiederholt die ein oder andere humorige Szene miteinfließen lässt. Ich kann "Der Eiserne König" auf jeden Fall weiterempfehlen. John Henry Eagle ist hiermit eine wunderbare Mischung aus Märchen und Fantasy gelungen, die die einzelnen Märchenfiguren in einem neuen Licht erscheinen lässt und auch ihre Vergangenheit näher beleuchtet. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in verschiedenen Türkis-Abstufungen gehalten. Der schwarze Buchtitel wird von sieben Raben-Silhouetten umkreist, beides in Spotlackoptik hervorgehoben. Auf den Vor- und Nachsatzblättern ist jeweils eine doppelseitige, farbige Karte des Landes Pinafor abgedruckt, an der man sich während des Lesens gut orientieren kann. Fazit: Ein bezaubernder Mix aus Märchen und Fantasy - "Der Eiserne König" von John Henry Eagle bietet epische Unterhaltung auf hohem Niveau.

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    BlueNa

    BlueNa

    25. November 2011 um 19:15

    Knüppelsackattack! . Der junge Hans hat schon schweres in seinem Leben durchgemacht: Als Kind vor grausamen Eltern geflohen, wurde er von einer Hexe gefangen gehalten und gemästet. Nur seiner mutigen Schwester hat er es zu verdanken, dass er heute noch lebt. Nun ist seine Schwester Grete spurlos verschwunden und Hans hat sich der Räuberbande des grimmigen Räuberhauptmann Grimm angeschlossen, die räubernd und brandschatzend durch Pinafor zieht. Da treffen die Räuber an einem Fluss auf ein grünäugiges Mädchen mit einer Karte auf dem Rücken, die den Weg zur Esche weißt. Das Mädchen tötet alle Räuber mit einem gleißend grünen Licht. Nur Hans bleibt verschont, denn er wollte nicht bei der Folter mitmachen. Als er wieder zu sich kommt, ist er allein, alle Räuber sind tot und Hans ist verwundet. Er schleppt zur Kate der alten Muhme, die ihn wieder gesund pflegt und zusammen reisen sie zu den weisen Weibern, von wo aus ein großes Abenteuer beginnt, das viel Mut und treue Gefährten erfordert, denn der eiserne König droht Pinafor in den Abgrund zu reißen… . Hier haben wir eine Märchensatire vorliegen, die im Gewand eines großen Fantasy Romans daherkommt. Es gibt ein Land, das vor dem Untergang bewahrt werden muss, treue Gefährten, deren Namen stark an bekannte Märchenfiguren erinnern und die ziemlich mit ihrer jeweiligen Vergangenheit zu kämpfen haben, in der böse Stiefmütter oder Königinnen eine große Rolle spielen und auch sprechende Tiere. Außerdem gibt es natürlich Bösewichte und deren Schergen, wie die Säbelarmigen Kultknechte oder den bösartigen, schuppigen Karontiden. Es werden große Schlachten geschlagen und Tode gestorben, aber es gibt keine kitschige Lovestory. Ein Glück! . Der Schreibstil ist zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig. Er ist sehr an die alten Volksmärchen angelehnt. Wenn man sich mal daran gewöhnt hat, ließ sich das Buch schön einfach lesen. Allerdings hat dieser Erzählstil auch zur Folge, dass man die Ereignisse eher als Zuschauer von außen erlebt, anstatt mitten im Geschehen dabei zu sein. Auch Gedankengänge der einzelnen Protagonisten bleiben meist im Verborgenen oder es wird nur der Gemütszustand erwähnt: Z.B. „Sneewitt fürchtete sich und Sanne weinte bittere Perlen“. So wird man als Leser eher außen vor gehalten und schaut von Oben auf die Ereignisse herab. . Die Figuren sind auch dementsprechend flach gehalten. Selbst Hans bleibt ungreifbar und die Horns, Harlungs, Hilcks und wie sie alle heißen, bereiteten mir zeitweilen richtige Schwierigkeiten, sie auseinander zu halten. Allein die Mädels Sneewitt, Sanne, Marleen und die alte Muhme waren für mich besser nachvollziehbar. Die konnte ich auch alle sofort auseinanderhalten. Hier gibt es wirklich keinen Preis für tiefgründige Charaktere, aber die gibt es in den alten Märchen nun mal auch nicht. Somit ist John Henry Eagle seiner Linie treu geblieben. Hans war mir übrigens am Anfang sehr sympathisch, doch leider rückt seine Figur im Laufe der Geschichte mehr in den Hintergrund, was ich wirklich schade fand. . Die Umschlaggestaltung des 650 Seiten dicken Hardcovers ist meines Erachtens wunderbar gelungen. Sie ist sehr schlicht gehalten mit dem graublauen und grünen Hintergrund auf dem die sieben schwarzen Raben zu sehen sind, die am Anfang der Story eine Rolle spielen. Allerdings nur am Anfang, danach sind sie verschwunden, weshalb ich vielleicht ein anderes Motiv gewählt hätte. Nichtsdestotrotz sieht es sehr gut aus! . „Der eiserne König“ von John Henry Eagle ist eine Märchenadaption im High-Fantasy Gewand, die oftmals etwas zäh zu lesen ist, mich aber dennoch mit ihrer Geschichte um die Gefährten Hans, Kuntz, Horn, Hardt, Maleen, Sneewitt, Sanne, die Muhme, Fuchs und Meister Grimmbart begeistern konnte!

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    Marie1990

    Marie1990

    12. November 2011 um 19:51

    Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Ein magisches und märchenhaftes Abenteuer, bei dem nichts ist, wie es scheint. In Anlehnung an viele bekannte Märchen, sowie nordische Sagen und Legenden, aber auch indianischen Weisheiten, wurde mit "Der eiserne König" ein spannender Roman geschaffen, der viel Action, aber auch Humor aufweist. Diese Geschichte hat mich wahrlich gefesselt und mich die 650 Seiten, trotz kleiner Schrift, recht zügig lesen lassen. Doch dieses phantastische Abenteuer ist für zartbesaitete Leser nicht zu empfehlen, da es doch ab und an recht heftig und blutig zugeht, aber so etwas macht einen Abenteuerroman halt aus, um ein authentisches Bild zu schaffen. Durch einen ganzen Haufen an Charakteren, die nach und nach in die Geschichte eingeführt wurden, wurde die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, die am Ende ein Ganzes ergeben haben. Diese Charaktere waren allesamt stark konstruiert und authentisch skizziert. Mit viel Witz und Charme hat es viel Spaß gemacht, sie bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Auch die Tiere sind mir ans Herz gewachsen, vorallem das Eichhörnchen (Weibchen!) habe ich liebgewonnen. Die Sprache ist an die jeweiligen Szenen und ihrer darin vorkommenden Personen angepasst, sodass es auch schon mal etwas derber zugehen kann, jedoch lässt sie sich stets flüssig lesen und führt den Leser schwungvoll und elegant durch die 650 Seiten. Durch viel Humor und Sarkasmus wurden nicht nur den brutaleren Szenen die Härte genommen, sondern man muss sich ab und an schon ein Kichern verkneifen; dadurch wurde das Geschehen angenehm aufgelockert. Das Cover passt gut zur Geschichte, ohne zuviel von der Handlung preis zugeben und wirkt geheimnisvoll. Sehr gelungen!

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    18. October 2011 um 19:31

    [BUCHREZENSION] ★Titel ★ Deutsch: Der eiserne König Englisch: ★Infos★ Autor: John Henry Eagle Buchreihe: ? Genre: Highfantasy, YA Englisch Schwierigkeitsgrad: ? ÜBER DEN AUTOR John Henry Eagle wurde 1971 als Sohn eines in der Lüneburger Heide stationierten britischen Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. Nach einem wechselhaften schulischen Werdegang, der ihn an mehrere Internate führte, arbeitete er sich in London zum Börsenmakler hoch, stieg dann aber aus und kehrte nach Deutschland zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Er verfasste unter Pseudonym Drehbücher, Schauerromane und Szenarios für Graphic Novels. ★ Deutsche Ausgabe ★ Gebundene Ausgabe/€ Taschenbuch/19,99€ Seiten: 654 Verlag: Fischer Fjb ★ Englische Ausgabe ★ ? ZUM BUCH Spektakulär und märchenhaft! Inhalt… Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Seine große Suche wird zu einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer. Buchgestaltung… Sehr schön! Alles, was man hier sieht passt zum Buch und kommt mehr oder weniger drin vor. Ein schlichtes und tolles Cover. Meinung… Ich lese zwar ehe selten Highfanatsy, aber dieses Buch hat mich wieder daran erinnert, wie wunderbar diese Bücher sein können. Wie märchenhaft, wie actionreich und welch tolle Welten es zu erkunden gibt, wenn unsere Helden auf Reisen gehen. Das Erste positive, was mir beim Lesen aufgefallen ist waren vor allem die Charaktere. Jeder einzelne war einfach gut ausgearbeitet und konnte durch Tiefgang punkten. Jeder von ihnen hatte seinen eigenen Kopf, facettenreiche Eigenschaften und es hat einfach so viel Spaß gemacht den Helden durch die Geschichte zu folgen. Ich war wirklich beeindruckt, wie es der Autor doch immer wieder geschafft hat jeden neuen Charakter oder selbst Randfiguren so gut zu charakterisieren! Die Geschichte bietet von ruhigen Szenen, bis hin zu Action, viel Humor und auch emotionale Tiefgang zu ziemlich alles. Fans des Genres werden zu 100% auf ihre Kosten kommen. Zeitweise hat mich das ganze an Herr der Ringe erinnert. Mutige Helden auf dem Weg ins Unbekannte um die Welt zu retten! ;) Es gibt auch viele Ähnlichkeiten oder Andeutungen zu sehr bekannten Geschichten, die aber meines Gefühls nach eher beabsichtigt waren. So kommen hier z.B sprechende Tiere drin vor, ein Charakter heißt Snow Witt, es gibt ein Treffen mit dem Knüppel aus dem Sack oder die 13 weisen Weiber, die unseren Helden zu Beginn auf seine Reise schicken. Die Vergleiche sind aber keineswegs Negativpunkte, es waren lediglich Dinge, die mir aufgefallen sind und mich an viele andere Geschichten erinnert haben. Zudem waren die Ideen sehr sympathisch in die Geschichte integriert, so dass man als Leser eher schmunzeln musste, anstatt sich über „Ideenklau“ zu ärgern. Die Highfantasywelt könnte vom Setting her auch in Herr der Ringe reinpassen, was mir aber sehr gut gefallen hat. Es gab auch reichlich Beschreibungen, um sich sein eigenes Bild zu machen, aber meine Gedanken sind trotzdem immer wieder zu den Filmbilder abgeschweift! ;P Der eiserne König ist trotz vieler Highlights doch eher eine vorhersehbare Geschichte, die sich meiner Meinung nach zu stark an den schwarz/weiß Muster orientiert. Es gab zwar viele Wendungen und auch sehr gute Szenen, die der Handlung einen Dreher gegeben haben, aber der Plot bleibt dem typischen Gut/Böse Muster treu, bei dem man genau weiß, wer die Helden und wer die Bösen sind. Süchtig wurde ich dennoch beim Lesen. Die Geschichte hat einen Zauber an sich, der einen dazu bringt immer weiter zu lesen und das Ende lässt einen traurig zurück, weil das Buch leider zu Ende gegangen ist. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig. Zu Beginn bin ich damit gar nicht klar gekommen. Durch den Wechsel Von knappen, kurzen Sätzen und beschreibenden, langen kam mir die Geschichte öfters etwas dröge vor, aber im Verlauf legte sich dieses Gefühl wieder. Fazit… Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, dafür aber eine sehr tolle Geschichte mit noch viel tolleren Charakteren. Lass euch in eine phantastische Welt voller Spannung und Herz entführen! Bewertung… 8/10 Fortsetzung… ?

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  • Rezension zu "Der Eiserne König" von John Henry Eagle

    Der Eiserne König
    jucele

    jucele

    27. September 2011 um 08:31

    "Wenn der Mond am Tag der Ruhelosen Seelen rundet, wird der eiserne König von den Toten auferstehen. Dann wird die Säule unserer Welt zu Staub zerfallen, und alles, was grünt, wird verdorren, und alles, was aufrecht geht, wird sich beugen, und der eiserne König wird für immer über Pinafor herrschen. Und nur derjenige wird ihn überwinden, welcher die Kraft achtet, die allem Lebendigen innewohnt; und nur wird ihn niederringen welcher um die Macht der fünf Finger weiß. So steht es geschrieben, und so wird es sein." . Hans lebt in einer Gruppe von Räubern in den Wäldern von Pinafor. Die verruchte Gruppe wird von Grimm angeführt. Pinafor scheint in Gold zu ersticken, daher sind die Raubzüge der Truppe von Erfolg gekrönt und Übermut macht sich breit. Eines Tages, die Räubertruppe ist gerade auf dem Weg in ihr Versteck, wird Hans auf ein geheimnisvolles Mädchen mit magisch grünen Augen aufmerksam, das die Gruppe beobachtet. Grimm stellt dieses Mädchen und will wissen, was es in den finsteren Wäldern treibt. Als sie nicht spricht, schickt Grimm sich an das junge Mädchen zu foltern. Doch das Mädchen wehrt sich und mit einem grünen Feuer verbrennt sie alle außer Hans. . Unter Schock stehend stolpert Hans durch den Wald und bricht ohnmächtig zusammen. Als er wieder erwacht, befindet er sich in einem Hexenhäuschen und steht seinen Dämonen gegenüber. Schließlich wurde er in jungen Jahren von einer Hexe gefangen gehalten die ihn zu gerne verspeist hätte. Nur der Mut seiner Schwester rettete ihm sein Leben. Doch die alte Muhme pflegt Hans gesund, schließlich wartet eine große Aufgabe auf ihn. . So ergeht an Hans der Auftrag ein geheimnisvolles Mädchen mit grünen Augen und einem tätowierten Labyrinth auf dem Rücken zu finden, um Pinafor vor dem Untergang zu retten. Gemeinsam mit Sneewitt und ihren Gefährten macht sich Hans auf um ein großes Abenteuer zu bestehen. Aber Hans und seine Gefährten sind nicht die Einzigen, die auf der Suche nach dem Mädchen sind, ein grausamer Untoter und seine Sieben Raben sind der Truppe voraus. . Kritik . Mit seinem phantastischen Abenteuer "Der eiserne König" erzählt der Autor John Henry Eagle nicht nur ein abenteuerliches Märchen. Der Autor erzählt außerdem von bekannten Märchenfiguren deren Geschichte und Leben doch nicht so traumhaft verlaufen ist wie die Leser es nach dem "und wenn sie nicht gestorben sind ..." vermuten dürften. . Der Erzählstil von J. H. Eagle ist flüssig zu lesen und sehr abwechslungsreich. Sprachlich überzeugt "Der eiserne König" ebenfalls, da viel Wert auf Ausdruck gelegt wird. Der Stil passt sich so dem märchenhaften und sehr abenteuerlichen Plot geradezu perfekt an. Lediglich manch umgangssprachlicher Ausdruck passt nicht in das Bild. Ein klarer Satzbau und Kapitel von angenehmer Länge unterstreichen die Lesbarkeit. Bildgewaltig beschreibt der Autor das Land Pinafor, schnell gelingt es so, sich die Umgebung bildhaft vorzustellen. Eine Karte auf den Umschlaginnenseiten unterstützt dies noch zusätzlich. Trotz der lebendigen Beschreibungen verrennt sich der Autor niemals in seinen Schilderungen, sondern gibt auch der beeindruckenden Handlung den erforderten Raum sich zu entfalten. Keinesfalls romantisch und verklärt wird hier dieses märchenhafte Abenteuer erzählt, der Autor schafft eine authentisch düstere Grundstimmung zu übermitteln, die perfekt zu dem originellen Plot passt. Verschiedene Rückblicke machen klar, mit welcher märchenhaften Figur der Leser es gerade zu tun hat, denn nicht immer geben die Namen einen Hinweis. Da wird im Verlauf der Geschichte so manche Überraschung auf die Charaktere und vor allem die Leser zukommen. Zum Ende sind dann alle Geschichten und Handlungen sinnvoll miteinander verknüpft und die Geschichte ist abgeschlossen. . Aufgeteilt ist die spannende Geschichte in zwei Teile. Teil eins "Das Mädchen mit den grünen Augen", befasst sich mit der Suche und den Abenteuern, die die Gefährten auf der Suche nach dem geheimnisvollen Mädchen Maleen erleben. Im zweiten Teil "Fünf Finger hat die Hand" müssen die Charaktere noch viele weitere Abenteuer bestehen. . Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines unbeteiligten Beobachters, der die Geschichte sehr gut im Blick hat. So bekommt der Leser nicht nur mit was im Lager von Hans und seinen Gefährten passiert, auch was die Gegenspieler planen und erleben, wird erzählt. Diese allumfassende Perspektive lässt es zu, die Geschehnisse umfassend mitzuerleben. . Gleich zu Beginn der Geschichte wird ein enormer Spannungsbogen aufgebaut, der sich dann durch die Geschichte hinweg hält. Der Spannungsbogen flaut auch innerhalb der Geschichte kaum mal ab und so wird der Leser von einem zum nächsten Erlebnis getrieben. Pausen zum Luftholen gönnt uns Lesern der Autor kaum. Immer, wenn man meint, es müsste mal zu einer ruhigeren Phase kommen, gibt es eine Wendung, die direkt in das nächste atemlose Abenteuer führt. Manchmal wirkte dies etwas zu überladen. . Eine Vielfalt sehr interessante und individuelle Figuren werden uns Lesern präsentiert. Anders als der Ausgang vieler Märchen glauben macht, tragen diese lebendigen Charaktere ihre Dämonen mit sich und kämpfen so nicht nur gegen das "Böse" das Pinafor unterjochen will, sondern auch gegen die prägenden Erlebnisse ihrer Vergangenheit. Ob Hans, Sanne, Reineke Fuchs, Sneewitt, Horn oder Hardt, um nur einige zu nennen, jeder Charakter hat seine eigenen Eigenarten, die diese vielschichtigen Figuren ausmachen. Die Protagonisten entwickeln sich zudem sehr glaubwürdig weiter, wobei diese ihre eigenen Ziele verfolgen, und trotzdem als Gruppe bestehen können. Aber nicht nur die Protagonisten sind so vielfältig konzipiert, auch die Antagonisten wie beispielsweise Grimm sind glaubwürdig in ihrer Motivation und zudem wandlungsfähig. Überflüssige Darsteller sind trotz der Vielfalt nicht vorhanden, jeder trägt zum Gelingen der Geschichte unverzichtbar bei. . Autor . John Henry Eagle wurde 1971 als Sohn eines in der Lüneburger Heide stationierten britischen Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. Nach einem wechselhaften schulischen Werdegang, der ihn an mehrere Internate führte, arbeitete er sich in London zum Börsenmakler hoch, stieg dann aber aus und kehrte nach Deutschland zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Er verfasste unter Pseudonym Drehbücher, Schauerromane und Szenarios für Graphic Novels. "Der Eiserne König" ist das erste Buch, das unter seinem wahren Namen erscheint. Er lebt mit vielen Katzen in der Nähe von Berlin. . Fazit . Auf 651 Seiten erzählt John Henry Eagle ein wahrhaft meisterhaftes Abenteuer, das die Leser schlicht fesseln dürfte. Intelligente und mutige Figuren und ein reizvoller Plot, der neben atemberaubender Spannung noch einiges mehr zu bieten hat, sorgen für wahrlich märchenhafte Unterhaltung. . Mich hat der Autor überzeugen können. Und nachdem in "Der eiserne König" aus den Schätzen Grimms Märchen geschöpft wurde, hoffe ich, dass sich John Henry Eagle auch noch andere Märchenerzähler vornimmt. . Gebundene Ausgabe: 650 Seiten ISBN-13: 978-3841421173 Fischer Verlage

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