John Howard Griffin

 3,5 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Black Like Me, Black Like Me und weiteren Büchern.

Alle Bücher von John Howard Griffin

Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 0451208641)

Black Like Me

 (22)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 9783425048246)

Black Like Me

 (4)
Erschienen am 26.05.2009
Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 9781609985172)

Black Like Me

 (0)
Erschienen am 13.12.2011

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Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 9783425048246)redhairsalads avatar

Rezension zu "Black Like Me" von John Howard Griffin

Herzzereißende Geschichte!
redhairsaladvor 9 Monaten

Ich danke Männern wie John Howard Griffin, die sich gegen Rassismus ausgesprochen haben, obwohl ihre eigenen Leute vehement dagegen waren. Dieses gesamte Buch war eine fantastische, soziologische und journalistische Untersuchung der Farbbeziehungen im Süden in den 50er und 60er Jahren. Es beantwortete einige Fragen, die ich schon immer wissen wollte, zum Beispiel, wie rassistische Christen ihren Rassismus rechtfertigten. Lehrt uns Gott nicht, dass wir alle gleich sind? Die Antwort des Autors war oft, dass sich Rassismus unter dem Deckmantel des Patriotismus versteckt.
Das Buch informiert den Leser auch über viele wichtige Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung (einschließlich Martin Luther King, jr.), die ich als sehr hilfreich empfand.
Ein weiterer zentraler Punkt, den der Autor hervorhebt, ist, dass Rasse keinen wissenschaftlich nachgewiesenen Einfluss auf Intelligenz oder Moral hat. Es ist die gesellschaftliche Struktur, in der wir leben müssen, was uns gegeben wird, was uns vorenthalten wird und wie wir von anderen behandelt werden, die uns zu der Person macht, die wir sind.
Ich weiß, dass Rassismus im Süden ein großes Problem war, aber ich war immer noch schockiert zu lesen, wie allgegenwärtig er war und welche extremen Formen er annahm. Die Tatsache, dass der weiße Autor 6 Wochen als Schwarzer (darf man das so sagen?) kaum überleben konnte, zeigt, wie demoralisierend es gewesen sein muss, damals und AUCH heute noch so zu leben.
Dieses Buch ist definitiv etwas, das jeder lesen sollte. Rassismus ist nicht mehr so verbreitet wie in den 1960er Jahren, aber er ist immer noch da. Unsere Einstellung zu Menschen verschiedener Rassen muss sich ändern, Menschen müssen trotz der Hautfarbe gleiche Chancen erhalten. Was mir an Black Like Me am besten gefallen hat, war Griffins einfacher Schreibstil - Er hat nichts verschönert, er hat alles strikt aufgeschrieben. So wie es war und so wie es heute noch ist!
5/5 ⭐️

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Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 0451192036)RainingBlades avatar

Rezension zu "Black Like Me" von John Howard Griffin

Rezension zu "Black Like Me" von John Howard Griffin
RainingBladevor 10 Jahren

Eindrücklicher Bericht eines weissen Journalisten, der mit Hilfe von Medikamenten seine Hautfarbe ändert und während den 50er Jahren als Schwarzer durch Amerika reist. Dadurch erhält er einen Einblick in das Leben und die Kultur der Afro-Amerikaner spürt aber auch den Hass der weissen Amerikaner am eigenen Leibe. Sehr interessant ist auch der letzte Teil, in dem John Howard Griffin über die Konsequenzen der Veröffentlichung seines Berichtes schreibt.

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Cover des Buches Black Like Me (ISBN: 0451208641)laughing_buddhas avatar

Rezension zu "Black Like Me" von John Howard Griffin

Rezension zu "Black Like Me" von John Howard Griffin
laughing_buddhavor 11 Jahren

Der Amerikaner John Howard Griffin ist Journalist und tut Ende des Jahres 1959 das Undenkbare: Er verändert mit Pillen und UV-Bestrahlung seine Pigmentierung und verwandelt sich in einen Afro-Amerikaner. Dann schlägt er sich alleine durch die Südstaaten!
Der Seitenwechsel funktioniert und er erlebt den tödlichen Haß der Weißen, aber auch die brüderliche Solidarität der farbigen Bevölkerung.

Ich habe diesen inzwischen 50 Jahre alten Bericht zufällig entdeckt und mit gebanntem Schrecken gelesen. Besonders eindrücklich liest sich, wie Griffin in seinen 6 Wochen als "Schwarzer" vom Berichterstatter zum Betroffenen wird.
Wie groß sein persönliches Opfer nach Veröffentlichung seines Projekts gewesen ist, beschreibt er zum Ende des Buches: Als "Nigga Lover"gebrandmarkt muß er seine Heimat aufgeben und wegziehen.

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