John Ironmonger

 4,3 Sterne bei 754 Bewertungen
Autorenbild von John Ironmonger (©Simon Joseph Photography)

Lebenslauf

John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

Quelle: S. Fischer Verlage

Alle Bücher von John Ironmonger

Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)

Der Wal und das Ende der Welt

 (475)
Erschienen am 27.10.2020
Cover des Buches Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen (ISBN: 9783596708598)

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen

 (111)
Erscheint am 29.10.2024
Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783839894705)

Der Wal und das Ende der Welt

 (61)
Erschienen am 28.10.2020
Cover des Buches Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen (ISBN: 9783839820407)

Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen

 (11)
Erschienen am 24.05.2023

Videos

Neue Rezensionen zu John Ironmonger

Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
EmmaWinters avatar

Rezension zu "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt
EmmaWintervor 2 Tagen

Ich habe mehrmals nachgeschaut: Ja, der Roman ist tatsächlich von 2015 und er nimmt eine Pandemie und ihre Folgen vorweg, bei der wir alle mitreden können. Joe Haak ist Analyst in der City of London bei einer großen Bank, die einen erheblichen Teil ihres Gewinns mit Leerverkäufen macht, also auf den Fall von Aktien spekuliert. Joe hat ein Analyse-Programm entwickelt, das tausende von Faktoren aus dem Tagesgeschehen verarbeitet und so Voraussagen trifft. Was passiert, wenn in Asien eine Grippe ausbricht, die hoch virulent und außergewöhnlich oft tödlich verläuft? Ja, was?

St. Piran ist ein kleines Fischerdorf in Cornwall, das gerade einmal 307 Einwohner zählt. Einige von ihnen finden eines Tages einen jungen Mann am Strand - nackt und ohne Bewusstsein: Joe. Kaum ist dieser wieder auf den Beinen, organisiert und delegiert er die Rettung eines gestrandeten Wals. Und schwupp ist er in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. Und diese schildert Ironmonger ganz zauberhaft und ein wenig aus der Zeit gefallen. Jedenfalls möchte man sofort da hin und die teilweise kauzigen Menschen sehen und anfassen.

Der Roman beschreibt das Aufeinandertreffen des Analysten Joe mit einer Dorfgemeinschaft in einer Extremsituation. Immer wieder gibt es Rückblicke, die erklären, warum Joe schließlich in St. Piran am Strand gelandet ist und dann kommt die Grippe. Der Roman enthält viel Gesellschafts(kritik)- und Wirtschaftstheorie. Es ist wahnsinnig interessant diese Zusammenhänge zu erfahren, allerdings bremsen diese Episoden auch den Lesefluss, es passiert dann eben so gut wie nichts. Wunderbar ist die Geschichte, wenn alle im Dorf zupacken und die Handlung vorangeht. Der Roman ist wirklich schön geschrieben und hat seinen Höhepunkt - wehe wer an Kitsch denkt - an einem Weihnachtsabend und seit dem wird jedes Jahr in St. Piran das "Fest des Wals" gefeiert. (Das wird schon relativ früh erwähnt, deswegen darf ich das so schreiben.) Ein Roman, der wirklich lohnt und eine unbedingte Leseempfehlung.

Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
Anatol_Schulzs avatar

Rezension zu "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Ausgeliehen und schnell gelesen
Anatol_Schulzvor 9 Tagen

Hab das Buch von einem Freund ausgeliehen und es für meine Verhältnisse schnell durchgelesen. Ist angenehm geschrieben und die Geschichte spannend genug, das man am Ball bleibt. Wie realistisch das Szenario ist sei mal dahin gestellt. Man bekommt sowieso vom globalen Ausmaß der Krise nicht soviel mit, da sich die Geschichte auf ein kleines Dorf konzentriert.

Cover des Buches Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen (ISBN: 9783596708598)
Minijanes avatar

Rezension zu "Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen" von John Ironmonger

Ein eindringlicher Klimaroman
Minijanevor 19 Tagen

Wieder lässt John Ironmonger, vielen sicherlich bekannt durch „Der Wal und das Ende der Welt“ seinen Roman im kleinen Örtchen St.Piran beginnen. Die beiden „Cornishmen“ Tom Horsmith, junger Student und Klimaaktivist und der gut 20 Jahre ältere Monty Causley, Politiker mit Ambitionen und bekennender Klimakrisenleugner treffen in der örtlichen Kneipe bei einem heftigen Streitgespräch aufeinander, das mit einer Wette auf die Zukunft endet. Der Einsatz ist nicht weniger als das Leben des einen gegen das des anderen. Das Ereignis wird zudem noch von Tom‘s besten Freund aufgezeichnet, geht anschließend viral und kann somit nicht zurückgenommen werden, mit fatalen Konsequenzen für Monty‘s politische Karriere.

Der Einstieg in die Geschichte war mir etwas zu zäh und es hat eine ganze Weile gedauert bis die Story mich wirklich gepackt hat. Durch die Wette werden die Leben der beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten über Jahrzehnte eng miteinander verwoben. Es gibt riesige Zeitsprünge, denn die Wette selbst läuft genau 50 Jahre. So altern unsere Protagonisten natürlich schnell und aber auch die Auswirkungen des Klimawandels werden dramatisch sichtbar. Der Autor hat hier gut recherchiert und seine erdachten Lösungsansätze fand ich höchst interessant. Optimistisch kann man nach der Lektüre nicht sein aber nicht handeln ist keine Option, ganz im Gegenteil.

Fazit: Neben einem spannenden Abenteuer erfährt man als Leser viel Wissenswertes über die Auswirkungen des Klimawandels, die Erdgeschichte im Rückblick aber auch Ideen für Gegenmaßnahmen. Am Anfang muss man durchhalten, die Geschichte entwickelt sich noch und wird dann wirklich interessant und spannend und macht natürlich sehr nachdenklich.

Gespräche aus der Community

Mit "Der Wal und das Ende der Welt" landete John Ironmonger einen Weltbestseller und nun erscheint endlich sein neues Buch "Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen". Euch erwartet ein fesselnder Roman über ein kleines Dorf in Cornwall, einen Eisbären und eine außergewöhnliche Wette um unsere Zukunft. Der Autor greift dabei Themen auf, die uns alle betreffen und die zu den dringendsten Aufgaben unserer Zeit gehören. Möchtet ihr mitlesen?

1.227 BeiträgeVerlosung beendet
Lias_BücherGartens avatar
Letzter Beitrag von  Lias_BücherGartenvor 10 Monaten

Vielen Dank, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen konnte!

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es stimmt mich sehr nachdenklich und hat mich stellenweise sehr berührt. Am liebsten würde ich dieses Buch jedem Politiker und Entscheidungsträger in Wirtschaft/Industrie als "Sommerlektüre" zukommen lassen. Es erklärt den Klimawandel sehr anschaulich und die Idee mit dem Projekt 1820 finde ich sehr gut!

Rezension folgt.

Man liest sich :-)

Zusätzliche Informationen

John Ironmonger wurde am 08. Juli 1954 in Nairobi geboren.

Community-Statistik

in 1.039 Bibliotheken

auf 164 Merkzettel

von 30 Leser*innen aktuell gelesen

von 10 Leser*innen gefolgt

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