John Ironmonger

 4.2 Sterne bei 89 Bewertungen

Lebenslauf von John Ironmonger

Exotische Tiere und ansprechende Literatur: John Ironmonger ist in Kenia geboren und aufgewachsen. Für sein Studium in Zoologie zieht er nach England, wo er die Nottingham und die Liverpool Universität besucht. Nach seiner Promotion lehrt er einige Zeit an der University of Ilorin in Nigeria, bevor er wieder in Großbritannien arbeitet. 1994 veröffentlicht Ironmonger sein erstes Buch, „The Good Zoo Guide“, in dem er über 130 Tierparks im Vereinigten Königreich bewertet. 2012 erscheint sein erster Roman, „The Notable Brain of Maximilian Ponder“. Ironmongers Bücher werden in mehrere Sprachen übersetzt, 2019 erscheint das erste auf Deutsch: „Der Wal und das Ende der Welt“ ist die Übersetzung des 2015 erschienenen Erfolgs „Not Forgetting the Whale“. Gemeinsam mit seiner Familie lebt Ironmonger heute in Parkgate, Cheshire.

Neue Bücher

Der Wal und das Ende der Welt

 (78)
Neu erschienen am 27.03.2019 als Hardcover bei S. FISCHER.

Der Wal und das Ende der Welt

 (1)
Neu erschienen am 27.03.2019 als Sonstige Formate bei Argon Verlag.

Der Wal und das Ende der Welt

 (10)
Neu erschienen am 27.03.2019 als Hörbuch bei Argon.

Alle Bücher von John Ironmonger

Der Wal und das Ende der Welt

Der Wal und das Ende der Welt

 (78)
Erschienen am 27.03.2019
Der Wal und das Ende der Welt

Der Wal und das Ende der Welt

 (1)
Erschienen am 27.03.2019
Der Wal und das Ende der Welt

Der Wal und das Ende der Welt

 (10)
Erschienen am 27.03.2019

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Neue Rezensionen zu John Ironmonger

Neu

Rezension zu "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Großartige Vertonung einer wunderbaren Geschichte über Menschlichkeit
Scalymausivor 13 Stunden

Inhalt:

Am Strand von St. Piran wird ein Mann angespült. Joe Haak ein Analyst aus London wird von den Bewohnern von St. Piran wieder aufgepäppelt. Daraufhin finder Joe zusammen mit dem Strandgutsammler Kenny einen gestrandeten Finnwal. Joe macht sich auf den Weg ins Dorf und mobilisiert die Einwohner um den Wal gemeinsam zu retten. Dieses Ereignis zeigt Joe den wunderbaren Gemeinschaftssinn dieses Dörfchens, sodass er beschließt in St. Piran zu bleiben. Nach und nach erfährt man die Vergangenheit von Joe. Zum einen erfährt man, dass Joe ein Programm entwickelt hat, das wohl den Weltuntergang vorhersagen kann und Joe erkennt die Zeichen, dass dieser wohl bald bevorsteht.


Meine Meinung:

Ich muss gestehen, das war mein erstes Hörbuch, bei dem ich das Buch vorher noch nicht gelesen hatte. Am Anfang und auch ab und zu auch zwischendurch hatte ich auch ein paar Probleme dabei zu bleiben. Das lag hauptsächlich daran, dass hier einfach viele Charaktere vorkommen und ich da erst einmal reinkommen musste. Doch dem Hörbuch lag ein Booklet bei, das die verschiedenen Personen und die Rolle aufgelistet hatte. Das hat ungemein geholfen und nach einiger Zeit konnte ich die Personen auch ziemlich gut unterscheiden. Das lag v. a. an der wunderbaren Vertonung und den unterschiedlichen Stimmen, die Johann von Bülow den Personen gegeben hat.


Ich habe von Bülow gerne zugehört. Seine Stimme war sehr angenehm und er hat eine ganz besondere ruhige Stimmung geschaffen. Das hat meiner Meinung nach auch besonders gut zu der Geschichte gepasst. Anfangs dachte ich, da es um ein Weltuntergangszenario geht, gibt es hier mehr Action, Mord und Totschlag. Hier hat der Autor jedoch eine Geschichte geschaffen, in der es um Gemeinschaftssinn, Zusammenhalt und Menschlichkeit geht. Die Bewohner des Dorfes St. Piran sind fast alle sympathisch und die Personen sind wunderbar beschrieben. Der Hauptprotagonist Joe ist ein netter Kerl und ich habe ihn ziemlich schnell ins Herz geschlossen.


Ich fand es war eine besondere Geschichte, die mich jedoch nicht komplett fesseln konnte. Vor allem die Rückblicke aus Joe's Vergangenheit konnten mich nicht alle immer mitreißen oder auch eine Szene im Glockenturm, da bin ich mit meinen Gedanken ab und zu etwas abgeschweift. Ich hätte hier wohl lieber vorher das Buch lesen sollen, da mir die Geschichte so vermutlich besser im Kopf geblieben wäre. Das Ende war ganz nett. Es kam meiner Ansicht nach aber etwas plötzlich und ich hätte mir erhofft, dass die Bewohner von St. Piran noch mehr Hindernisse zu überwinden gehabt hätten.


Fazit:

Eine besondere Geschichte über Menschlichkeit und Gemeinschaftssinn die wunderbar vertont wurde und zum Nachdenken anregt. Das Ende kam mir jedoch etwas zu plötzlich.

Bewertung: 4 Sterne

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M

Rezension zu "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Auf die Entscheidungen kommt es an
MutZurLebenskunstvor einem Tag

Joe, ein cleverer, wenig reflektierter Datenanalyst, landet nackt und bewusstlos am Strand von St. Piran. Zeitgleich sichten die Dorfbewohner einen Wal. Was ist da passiert, und wie hängen die Ereignisse zusammen? Der Anfang macht neugierig, und Johann von Bülow liest so großartig, dass die ohnehin lebendigen Charaktere quasi greifbar werden. 


Als der Wal strandet, mobilisiert Joe das komplette Dorf zu seiner Rettung, und als klar wird, dass die von Joes Computerprogramm vorhergesagte weltweite Krise tatsächlich eintritt, trifft er eine noch weitreichendere Entscheidung. Er will St. Piran retten. Was ihn in seinen Entscheidungen antreibt, ist ein Versprechen, dass er einst seiner Mutter auf dem Sterbebett gegeben hat. Worum es sich dabei handelt, wird allerdings erst gegen Ende der Geschichte klar.

Die symbolische Bedeutung des Wals wird mehrfach angedeutet, jedoch bleibt die Interpretation letztlich dem/der LeserIn bzw. HörerIn überlassen.

Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle, die eine wunderbare, hoffnungsvolle und anrührende Geschichte mit liebevoll gestalteten Charakteren hören bzw. lesen mögen. Einen Stern Abzug gibt es vor allem, weil ich den Schluss nicht ganz nachvollziehbar finde - und zum Teil deshalb, weil der Geschichte ein Tick mehr Dramatik und Spannung aus meiner Sicht gut getan hätte.

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Rezension zu "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger

Drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt
Nasuadavor einem Tag

St. Piran in Cornwall: Der Tag, an dem ein Wal das Leben des Ökonomen Joe Haak rettet, soll das Schicksal eines ganzes Dorfes bestimmen. Eigentlich lebt und arbeitet der junge Mann in London. Sein ganzes Sein und Handeln wird von seiner Arbeit bestimmt. Vor einiger Zeit ist ihm die Entwicklung von Cassie gelungen, eines Simulationsprogrammes, das komplexe wirtschaftliche Voraussagen treffen kann. Was passiert, wenn die Ölpreise steigen? Oder wenn sich ein bereits schwelender Konflikt zwischen zwei Nationen plötzlich verschlimmert? Auf all diese Fragen weiß Cassie eine Antwort. Als sie ihn jedoch eines Tages im Stich lässt und Joes Arbeitgeber millionenschwere Verluste erleidet, flieht er ins idyillische St. Piran und stürzt sich dort ins Meer. 

Als Joe wieder zu sich kommt, sieht er sich von den Dorfbewohnern umringt. Schnell gelingt es ihm, deren Sympathie und Vertrauen zu erlangen. Und so ist er es auch, der nun seinerseits mit Hilfe der Menschen aus St. Piran dem Wal das Leben rettet, als dieser am Ufer strandet. Bei Mallory Books, Dorfarzt im Ruhestand, findet Joe eine neue Unterkunft und verliebt sich in Polly, die Frau des Pastors. Endlich kann er einmal zur Ruhe kommen und den Stress seines Jobs hinter sich lassen, doch dann stellt Cassie eine furchterregende Berechnung an. Ein Ausbruch der Grippe wird viele Menschen das Leben kosten und Joe Haak weiß sofort, was er zu tun hat: er muss die Dorfbewohner sicher durch diese Katastrophe bringen. 

Es ist ein interessantes, wenn auch nicht ganz neues Szenario, das Autor John Ironmonger hier entwirft. "Die Menschheit ist nur drei volle Mahlzeiten von der Anarchie entfernt" - um diese These kreist der gesamte Roman. Dennoch fällt es nicht leicht, ihn einem klaren Genre zuzuordnen. Das Buch hat leicht dystopische Elemente, eine klitzekleine Liebesgeschichte sowie viele tiefgreifende Gespräche zu bieten. Am ehesten passt vielleicht der Begriff "philosophischer Roman", aber warum auch immer alles in enge Schubladen pressen? 

Der Schreibstil ist angenehm, mit einem liebevollen, aber durchaus sehr ironischen Blick beschreibt der allwissende Erzähler sein St. Piran und die Geschichte um Joe Haak. Gerade diese Momente, die die Dorfgemeinschaft mit all ihren schillernden Persönlichkeiten einfangen, sind es, die den Zauber des Romanes ausmachen. Die lebenslustige Aminata, die kluge Martha oder der brummige Mallory - sie alle machen das Buch erst lesenswert. Daher leidet der Text auch an der recht langen Passage, in der Joe allein mit Pastor Alvin in der Kirche eingesperrt ist. Die sich wiederholenden kindischen Streitereien zwischen den Männern, begleitet von Entschuldigungen und religiösen Diskussionen hätten durchaus gekürzt werden können. Ansonsten ist der Roman jedoch eine kurzweilige, unterhaltsame Lektüre, die aufgrund der zeitlichen Lage auch als Weihnachtsgeschichte gelesen werden kann. 

Fazit: eine nette kleine Geschichte, der ein Wal den Rahmen gibt

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Gespräche aus der Community

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Eine mitreißende Geschichte über die Menschlichkeit

"Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück." - Elle

Im idyllischen Fischerdorf St. Piran in Cornwall spielen sich merkwürdige Szenen ab: Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet ein Wal. Alle spüren sofort, dass damit etwas Sonderbares in Gang gesetzt wird. 

John Ironmonger erzählt mit "Der Wal und das Ende der Welt" eine ergreifende Geschichte und stellt dabei die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was würden wir tun, wenn alles auf dem Spiel steht?

Gemeinsam mit dem Argon Verlag verlosen wir 30 Hörbücher von "Der Wal und das Ende der Welt"

Mehr zum Buch
Ein kleiner Ort in Cornwall, eine große Geschichte über die Menschlichkeit
Eines Morgens retten die Bewohner des idyllischen Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus dem Wasser. Alle kümmern sich rührend um ihn: der pensionierte Arzt Dr. Books, der Strandgutsammler Kenny Kennet, die Romanautorin Demelza Trevarrick und Polly, die hübsche Frau des Pastors. Doch keiner von ihnen ahnt, wie existenziell ihre Gemeinschaft vermutlich bedroht ist. Denn Joe ist aus London geflohen, wo er einen Kollaps in Gang gesetzt hat. Aber steht wirklich das Ende der ganzen Zivilisation bevor? Und was ist mit dem Wal, der in der Bucht von St. Piran viel zu nah am Strand schwimmt?


Gelesen wird das Hörbuch von Johann von Bülow. Er beeindruckt als ausdrucksstarker, charismatischer Schauspieler in Filmen wie Frantz von François Ozon, Der Geschmack von Apfelkernen von Vivian Naefe oder Winterreise von Hans Steinbichler. Als Hörbuchsprecher versteht er es, Geschichten so mitreißend wie klug und feinfühlig zu interpretieren.


Wollt ihr herausfinden, was es mit dem geheimnisvollen Wal auf sich hat? Dann bewerbt euch bis einschließlich 03.04.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Welche Eigenschaften verbindet ihr mit einem Wal?

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

John Ironmonger wurde am 08. Juli 1954 in Nairobi geboren.

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