John Irving A Prayer for Owen Meany

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Inhaltsangabe zu „A Prayer for Owen Meany“ von John Irving

In the summer of 1953, two eleven-year-old boys—best friends—are playing in a Little League baseball game in Gravesend, New Hampshire. One of the boys hits a foul ball that kills the other boy’s mother. The boy who hits the ball doesn’t believe in accidents; Owen Meany believes he is God’s instrument. What happens to Owen, after that 1953 foul ball, is extraordinary and terrifying. (Quelle:'Flexibler Einband/01.07.1996')
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  • Teilweise sehr anstrengend

    A Prayer for Owen Meany
    DaniW

    DaniW

    26. November 2015 um 03:34

    Der Roman einer wunderbaren Freundschaft vor dem Hintergrund der Politik der USA vom Vietnamkrieg bis zur Reagan-Ära. Johnny Wheelwright, der Ich-Erzähler, hat in Owen Meany seinen Freund fürs Leben gefunden. Allerdings ist Owen nicht irgendein Junge aus der Nachbarschaft, sondern neben seiner Kleinwüchsigkeit fällt er auch durch seine Piepsstimme auf. Zunächst verliert sich Irving in vielen kleinen Geschichten über Familie, Schule und Freizeit der Kinder bzw. Jugendlichen. Doch dann hat er es auch wieder mal geschafft, seinen Leser in den Bann zu ziehen, denn nun will man einfach wissen, wie das Leben dieser liebenswerten und außergewöhnlichen Charaktere weitergeht! Die seitenlangen Kriegsberichte waren teilweise ein wenig anstrengend und ich persönlich finde, daß Irving schon bessere Romane geschrieben hat. Dennoch eine schöne Lektüre für die man in typischer Irvingmanier (je nach Ausgabe zwischen 650 und 850 Seiten!) viel Zeit einplanen sollte! Das englische Original ist für Erwachsene mit besseren Englischkenntnissen geeignet, da sowohl die Dicke des Buchs als auch die teilweise sehr inhaltsschweren Sätze für Anfänger eher frustrierend wirken könnten.

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  • Rezension zu "A Prayer for Owen Meany" von John Irving

    A Prayer for Owen Meany
    metalmel

    metalmel

    26. October 2007 um 10:19

    John Irvings Owen Meany. Das ist nun kein neues Buch, aber es ist das beste Buch, das sich in meinem Bücherregal findet. Ich habe es oft gelesen und deshalb ist es nicht mehr so schön, denn leider besitze ich nur eine Taschenbuchausgabe. Manchmal versuche ich eine gebundene Originalausgabe zu erwerben, doch das ist nicht so leicht. Sie sind immer sehr teuer... Also warte ich weiter auf meine Chance – irgendwann werde ich es besitzen. Ich weiß nicht mal genau, warum ich dieses Buch so mag. Ich mag es, weil es versöhnlich ist, weil es traurig ist und zum brüllen komisch. Weil es einen wunderbaren Anfang hat, den man nicht mehr vergisst, schon gar nicht, wenn man das Ende kennt, das einem die Tränen in die Augen treibt. Ich habe geweint – noch heute sind die Seiten wellig – und ich weine nicht oft bei Büchern... John Wheelwright erzählt Owen Meanys Geschichte und er beginnt sie so: „Ich bin dazu verdammt, mit der Erinnerung an einen Jungen mit einer entsetzlichen Stimme zu leben - nicht wegen seiner Stimme, auch nicht, weil er der kleinste Mensch war, der mir je begegnet ist, und nicht einmal, weil er das Werkzeug zum Tod meiner Mutter war...“ Wenn ein Buch so anfängt, dann muß man einfach weiterlesen. Owen bleibt klein, er wächst einfach nicht und er hat eine Stimme, als würde er ständig in Großbuchstaben sprechen – sehr schrill! Und er weiß das Datum seines Todes auf die Stunde genau, er hat es nämlich gesehen, auf einem Grabstein. Und so bereitet er sich darauf vor, akribisch und zielgerichtet. Denn er wird als Held sterben: „GESTERN BIN ICH VON DER SCHULE GEFLOGEN. LETZTE NACHT HATTE ICH EINEN TRAUM. JETZT WEISS ICH VIER DINGE. ICH WEISS, DASS SICH MEINE STIMME NICHT VERÄNDERN WIRD - ABER ICH WEISS NOCH IMMER NICHT, WARUM. ICH WEISS, DASS ICH DAS WERKZEUG GOTTES BIN. ICH WEISS WANN ICH STERBEN WERDE - UND JETZT HAT MIR EIN TRAUM GEZEIGT, WIE ICH STERBEN WERDE. ICH WERDE ALS HELD STERBEN !“ Und Owen spielt Baseball, aber er trifft nicht. Und als er doch einmal trifft – nur einmal, da erschlägt dieser Baseball Johns Mutter. Und Owen weiß, dass er John das Wertvollste genommen hat, was er besitzt und so schenkt er ihm das Wertvollste und Geheimnisvollste, das er hat: sein ausgestopftes, abgegriffenes Gürteltier. Ist das nicht wunderschön? Und wer beim Ende nicht weint, der hat kein Herz, der hat keine Gefühle, der hat nur kaltes Wasser in den Adern! “’Oh Gott, bitte gib ihn mir wieder!’ Ich werde nicht aufhören, dich darum zu bitten.“ Lest es bitte.

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  • Rezension zu "A Prayer for Owen Meany" von John Irving

    A Prayer for Owen Meany
    beate

    beate

    16. April 2007 um 20:06

    Dies Buch ist eines meiner liebsten von John Irving. Nachvollziehen kann es wahrscheinlich nur der, der die hier auf den arm genommene Art von Religiosität genau kennt, was aber bei mir der Fall ist. Es ist einfach köstlich, wie Irving ohne zu kritisieren durch einfache Darstellung einer Entwicklung zeigt, wie absurd diese Frömmigkeit ist.