John Irving Bis ich dich finde

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Inhaltsangabe zu „Bis ich dich finde“ von John Irving

›Bis ich dich finde‹ ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach der einen Person, die unserem Leben endlich einen Sinn gibt.

Jack Burns - ein unvergesslicher Protagonist in einem genialen Roman.

— BluevanMeer
BluevanMeer

Sehr spannend mal in die Tattowierszene der 50er ahre zu schauen.

— MyrnaMinkoff
MyrnaMinkoff

Ein ganz wunderbares Buch

— Antje-Katrin_Schmidt
Antje-Katrin_Schmidt

Natürlich eine unglaublich tolle Geschichte

— Vinschen
Vinschen

hat mich nicht überzeugt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Irving, aber zu lang...

— Namoras
Namoras

Eine irre, skurrile, bewegende Irving-Geschichte darüber, dass Erinnerungen täuschen können. Was stimmt? Und geht es uns nicht allen so?!

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

Bisher mein Lieblingsirving. Ein Buch, das ich immer wieder gerne verschenke und empfehle!

— Haschnier
Haschnier

Reicht nicht an Gottes Werk und Teufels Beitrag und Owen Meany heran, aber Spaß beim Lesen macht es trotzdem und ist gewohnt vielschichtig

— sanbitter
sanbitter

Im Gegensatz zu anderen Kritikern bei lovelybooks, haben mir die Charaktere des Buchs eine große Freude bereitet.

— manuneu
manuneu

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Bis ich dich finde
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    19. August 2015 um 19:02

    Bereits vor einiger Zeit durfte ich "Bis ich dich finde" von John Irving, als Hörbuch vorgetragen von Rufus Beck (I still kiss your ring!), als eine nie enden wollende Achterbahnfahrt der Gefühle genießen. Aber wie das bei Hörbüchern manchmal so ist, blieb bei mir immer dieses wehmütige Gefühl dieses Hör-Erlebnis zwar intensiv verfolgt und an Becks Lippen gehangen zu haben, aber vermutlich doch die eine Zeile, den einen speziellen Moment nicht verinnerlicht zu haben. Der 1140 Seiten pralle Schmöker zog sowieso ins Regal ein, also sollte er auch in aller Ehre mit der Lektüre gewürdigt und genussvoll verschlungen werden. Jack und Alice sind auf der Suche, ein Leben lang, jeder für sich. Alice, die Tätowiererin und ihr kleiner Sohn Jack tingeln ohne viel Hab und Gut von Stadt zu Stadt. Immer nur solange vor Ort, bis Alice vermeintlich genug Informationen über William, den Vater von Jack sammeln und genug Leuten ihre Tattoo-Kunstwerke unter die Haut färben konnte. William ist Organist und süchtig nach Noten-Tattoos seiner liebsten Praeludien und Choräle und scheint alle Mädchen zu lieben. Wie bereits beim Hörbuch berührte es mich zutiefst über diese, manchmal tieftraurigen, dann wieder tolldreisten und witzigen Kindheitstagen zu lesen. Danach die weiteren Etappen in Jacks Leben, als er und "Tochter Alice" sesshaft werden, damit Jack seine Schulausbildung absolvieren kann, sein Wachsen und Gedeihen, seine Lieben, seine Verluste, seine Karriere als Schauspieler, seine nie endende Sehnsucht nach dem einzig wichtigen Zuschauer im weiten Rund der Zuschauer, William. Als Alice schwer erkrankt, entdeckt Jack nicht nur die trügerische Macht von Erinnerungen, sondern auch, dass wertvolle Zeit immer endlich ist. Wie jeder Abschnitt in seinem Leben offenbart auch der folgende, nämlich die Suche nach William, seinem Vater noch so manches Tattoo und ein unendliches Gefühlsspektrum. Ein Lebenszyklus mit allen Höhen und Tiefen und Charakteren, die nur Irving gebären kann. Die Lektüre war im Rückblick eine echte Bereicherung, da ich manchen Moment inniger für mich entdecken konnte. Stellenweise hätte ich gerne in Slowmotion gelesen, um diese Bilder im Innern und die aufkeimenden Emotionen zu konservieren. Tief empfunden z.B. die spezielle Freundschaft zu Emma, aber auch die Mißbrauchssituationen unter Mrs. Machado. Abgrundtief empfunden das Kapitel 39 „Der Musiker“. Kein anderer schaffte es bisher, mir seine Geschichten so innig intensiv zu vermitteln. Irving, weiterhin ein unerschöpfliches Mysterium für mich. Zwischen seinen Zeilen bin ich wie eine Membran - alles bringt mich zum Schwingen, macht mir kribbelige Gänsehaut, ich dehne mich bis ich zu bersten drohe, ziehe mich zusammen...dies ist wieder einmal keine Rezension, sondern eine tiefe Verneigung und Huldigung. Erwartet nichts anderes von mir! Ich liebe diesen Mistkerl einfach zu sehr.

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  • Bis ich endlich durch bin

    Bis ich dich finde
    monchichi.

    monchichi.

    31. January 2015 um 19:03

    Wie gewohnt herrlich abstrus und voll mit schrägen Figuren, aber diesmal für meinen Geschmack zu voll... Nach der Hälfte hab ich mehrere 100 Seiten nur noch überflogen und konnte am Ende auch nicht sagen, dass die sich noch gelohnt hätten. 

  • John Irving eben ...

    Bis ich dich finde
    Skrutten

    Skrutten

    14. April 2013 um 08:20

    Da hätte ich mich wohl besser nicht so weit aus dem Fenster gelehnt - bei meinem Ankündigungstext zu diesem Buch. Ja, es fing wirklich spannend an und die Geschichte entwickelte sich schön ungewöhnlich. Wie ein Autor aber im Verlauf der über 1.000 Seiten seine Figuren so verwässern und den amerikanischen Klischees derartig Tür und Tor öffnen kann, ist mir ein Rätsel. Letztendlich hätte ich meiner Erinnerung an schon einmal gemachte schlechte Leseerfahrungen mit diesem Autor trauen sollen ... Und ich weiß nicht, ob ich mich durch die weiteren Irving-Bände noch durchquälen soll, die ich im ersten Überschwang geordert hatte ... wohl besser nicht!

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Skrutten

    Skrutten

    He - da habe ich ja noch ordentlich Lesestoff vor mir! Irvings Stil in "Bis ich Dich finde" gefällt mir gut - ja, ich bekomme Lust, daraus vorzulesen! Das Buch ist richtig dick - und ich bin erst auf den ersten Seiten ! - Freu!

    Soviel sei schonmal verraten - Tätoviersüchtige kommen so richtig auf ihre Kosten ...

    • 2
    AnnaChi

    AnnaChi

    14. March 2013 um 17:11
  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Starbucks

    Starbucks

    29. December 2012 um 20:46

    Ich habe das richtige Hörbuch von John Irving, 'Bis ich dich finde' gehört, nicht diese Liveversion, aber zu diesem Hörbuch kann ich keine Rezension eingeben. Daher hier zum Buch. Ich habe noch keinen Irving gelesen, aber 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' als Film hat mich so fasziniert, dass ich mittlerweile 5 der dicken Irvings im Regal habe und erst einmal das Hörbuch gehört habe. Das Hörbuch aus 20 CDs und 24(!) Stunden Text wird gelesen von Rufus Beck, der das auch ganz gut macht. Soweit, so gut. Man erwartet viel, und wäre es nicht John Irving, so hätte ich vermutlich auch nicht weiter gehört. Das Gefühl, ich muss noch im Auto sitzen bleiben oder das Hörbuch gar mit rein nehmen (mache ich eigentlich nie), hatte ich nicht. Insgesamt erfahren wir die Lebensgeschichte des Jack Burns, der - gutaussehend und in einer Mädchenschule eingeschult - schon früh von Frauen und Mädchen missbraucht wird und dies als Normalität kennen lernt. Jack Burns wächst ohne Vater auf und leidet darunter. Nie schafft er es, ein einigermaßen 'normales' Leben zu führen. Insgesamt strotzt das Buch/Hörbuch von einer Menge an Namen und Charakteren. Große Teile der Handlung wiederholen sich, z.B. auf der vermeintlichen Suche nach dem Vater, und hätten gestrafft werden können. Viele Teile hätte man auch weglassen können. Das Buch hat keine Höhepunkte und plätschert so vor sich hin. Wenn Mitfahrer im Auto waren, habe ich es auf stumm gedreht, denn ständig ist von 'Mr. Penis', Masturbieren, Sex, etc. die Rede; es hat schon einen pornographischen Touch. Bei einem hochangesehenen Autor ist das natürlich literarisch - ich habe mich aber trotzdem gefragt, ob das sein muss. Kurz: Selbst bei der Begegnung mit seinem Vater am Ende - wir müssen wohl schon auf Seite 1000 sein, kommt es nicht zu einem Höhepunkt oder zum Aufleben der Geschichte. Ich hatte mir so viel mehr erwartet und bin froh, dass ich das Riesenwerk beendet habe. Es war möglicherweise kein guter Anfang für Irving. Ich freue mich trotzdem auf meine weiteren 5 Irvings im Regal und gebe allen eine Chance!

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Chrischan

    Chrischan

    05. July 2012 um 19:19

    Viele der modernen Romane und Erzählungen zeichnen Lebensgeschichten, meist in biografischer oder gar autobiografischer Manier. Sei es die „unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, die das Leben bestimmt oder einfach der „menschliche Makel“, der in jedem von uns stecken mag; stets wird die Geschichte eines Lebens erzählt. Und nicht selten erfährt man etwas über Zeiträume, Generationen und Kontexte, die für uns heute nicht mehr greifbar sind und daher kaum verständlich. Auch John Irving erzählt eine Lebensgeschichte. Das Erzählen des Amerikaners erinnert an Grass’ „Blechtrommel“ oder an eben jenen „menschlichen Makel“ von Philip Roth und dennoch ist die Lebensgeschichte von Jack Burns eine völlig andere. Sie beginnt als Jack vier Jahre alt ist und mit seiner Mutter Alice – einer Tätowiererin – durch die Hafenstädte der Nord- und Ostsee reist. Jack sieht viel, was er nicht oder kaum begreift und wie sich herausstellen wird, ist auch das, was in seiner Erinnerung bleibt nicht immer das, was wirklich geschehen ist. Bleiben wir wie John Irving chronologisch, denn das ist einer der Faktoren, der die Geschichte im Vergleich zu den Romanciers so anders macht, sie läuft zeitlich linear ab. Nur hie und da schenkt uns der Autor einen kleinen Vorausblick, doch nur, um die Szenerie zu festigen und den Leser ab und zu auf eine falsche Fährte zu locken. Es ist keine „gewöhnliche Lebensgeschichte“, nein, die Geschichte des Schauspielers Jack Burns ist eine Geschichte über Prägung und Zeichnung. Was eignet sich da besser, als das ganze in einem Metier anzusiedeln, das sich sowohl als Chiffre als auch Handlungsträger durch das Buch zieht: das Tätowieren. Eine Tätowierung ist das Symbol schlechthin für alles, das uns für den Rest unseres Lebens unauslöschlich zeichnet und prägt. Doch plötzlich stellt man erschüttert fest, dass man lediglich eine Rolle im Drama namens Leben spielt, ob gewollt oder ungewollt. Viel zu oft stellt sich heraus, dass andere das Drehbuch für unser Dasein schreiben, ein Drehbuch, auf das wir nur bedingt Einfluss nehmen können. Auch Jacks Drehbuch wird für ihn geschrieben, der „kleine Schauspieler“ hat seine erste Rolle noch bevor er weiß, dass er Schauspieler werden will. Jacks Leben ist eine „Reifeprüfung“ der besonderen Art, die schlussendlich an einem Wendepunkt anlangt, den sich keiner so erwartet hätte. Es ist doch aber eigentlich immer so, dass einschneidende Ereignisse im Leben eines Menschen meist unerwartet kommen. John Irvings Schreibweise ist durch und durch erfrischend, anregend, fesselnd und dennoch spürt man die Traurigkeit, Ratlosigkeit und Verwirrung seines Protagonisten Jack. Das Leben im Allgemeinen und sein Vater im Besonderen sind Jack ein Rätsel. Irving versteht es einfach bildlich zu schreiben. Man kann sich an jeder Stelle des Buches den Blick, die Mimik und Gestik, ja selbst die Gedanken vor sich sehen, die Jack durchfluten, seine Persönlichkeit ausmachen. Dabei hat der kleine Jack eine so herzliche Naivität, wie sie auch ein Forrest Gump hatte. Später fragt man sich zusammen mit Jack Burns: „Wer ist dieser Mensch, der sich Jack Burns nennt überhaupt?“. Die Antwort auf diese Frage, das Ablegen der Schauspielermaske und die zum Vorschein kommende Person verblüfft alle; John-als-Jack zeigt sich. John-als-Jack präsentiert psychologische Ausgefeiltheit, er bietet literarische wunderbar erfasste Stimmungen und Situationen. Und so wie Jack gern Einschübe macht, macht sie auch John Irving, indem er die kleinen Geschichten drumherum ausschmückt und uns präsentiert. Kein Wunder, dass Irving auf 1140 Seiten kommt, doch davon sollte man sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Denn diese Seiten lesen sich einfach wunderbar und eh man es sich versieht, ist man derart gefesselt in der Geschichte von John-als-Jack, dass man getrost auch mal 300 Seiten am Tag liest. Am Ende findet Jack mehr, als er vermutlich zu Beginn der Geschichte gesucht hat. © Christian Hesse 2007

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Cibo95

    Cibo95

    nach rund 250 Seiten abgebrochen ... ich habe nicht reingefunden und wollte auch nicht mehr lesen, wie eine 15jährige und ein 8jähriger die ersten sexuellen Spielchen spielen ...

    • 2
  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Miserable

    Miserable

    11. November 2011 um 13:02

    Eigentlich bin ich ein großer Fan von John Irving, doch dieses Buch hat mich ziemlich enttäuscht. Jack Burns reist im Alter von 4 Jahren mit seiner Mutter durch Europa auf der Suche nach seinem Vater, der die beiden verlassen hat. Irgendwann geben sie die Suche auf, Jack kommt auf eine Mädchenschule und wird zum Schauspieler. Doch sein Vater lässt ihn nicht los, und er erfährt immer mehr Ungereimtheiten in der Geschichte seiner Mutter, sodass er sich noch einmal auf die Suche nach William Burns begibt. "Bis ich dich finde" ist ein sehr langes Buch. Ich habe auf die große Auflösung, auf den besonderen Moment gewartet, den ich bei Irving sonst kenne. Für mich kam er dieses Mal nicht. Mit der Figur des Jack Burns konnte ich mich nicht so recht anfreunden und mit den anderen Charakteren, die ihn missbraucht und angelogen haben, noch weniger. Die meiste Zeit über fragte ich mich, wie man einem Kind so etwas antun könne, und war oft kurz davor, das Buch wegzulegen. Meiner Meinung nach plätschtert die Handlung sehr langsam dahin, erst am Ende wird es spannend. Dafür, dass ich knapp 1100 Seiten auf die Auflösung gewartet habe, war sie bzw. das Ende recht unbefriedigt und offen. Es ist schade, dass mir das Buch so wenig zusagt. Andere Bücher von Irving kann ich definitiv eher empfehlen!

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Sabrina D

    Sabrina D

    10. August 2011 um 14:37

    Schwer zu beschreiben, einfach lesen ;-) Hauptperson ist Jack, der mit seiner Mutter quer durch Europa reist, um seinen Vater ausfindig zu machen. Dabei zieht es sie von Tattoo-Studio zu Studio und Jack lernt viele verrückte Leute kennen. Wieder daheim geht es in eine ehemalige Mädchenschule und so weiter. Aber wer Irving kennt, weiß, dass jedes Buch ein Ausbund an Verrücktheit ist und keine Beschreibung dem gerecht wird. Wobei ich schon wesentlich bessere von ihm gelesen habe

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    Renrew

    Renrew

    16. July 2011 um 13:07

    Ein Einblick in die Szene der Tätowierer. Praktischerweise wird die Hauptfigur in Hollywood berühmt, somit sind finanzielle Aspekte ausgeblendet.

  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    MissesK

    MissesK

    05. November 2010 um 23:20

    Über den Inhalt des Buches wurde schon viel gesagt, daher hier nur meine Bewertung der Geschichte: Ich musste mich durch die ersten Kapitel durchkämpfen. Das war ungewohnt, denn normalerweise bin ich von Anfang im "Irving-Universum" gefangen. Leute, denen es ähnlich geht, kann ich nur raten: Kämpft Euch durch, es lohnt sich! Den ersten Teil über fragt man sich, wo das Ganze hinführen wird. Die Charaktere sind erzählt, die Geschichte steht und man wundert sich, dass das Buch immer noch so dick ist. Doch dann ändert sich plötzlich alles. Charaktere denen man vertraut hat, verändern sich und man stellt fest, dass nichts ist, wie man es zuerst gelesen hatte. Und das vereint Leser und den Protagonisten Jake, mit ihm zusammen begibt man sich auf die Suche nach der Wahrheit. Ein wunder, wunde,r wunderschöne Geschichte über Lebenslügen, die einen fast zerstören und darüber, wie wenige Worte ein ganzes Leben retten können. Ich habe den Roman mit Tränen in den Augen beendet und lege ihm jedem ans Herz, der wissen will, was wahre Liebe bedeutet. Ich liebe dieses Buch, und jeden Zentimeter davon.

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  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    TA_Wegberg

    TA_Wegberg

    26. October 2010 um 11:47

    Ich habe fast alles von John Irving gelesen, größtenteils mit sehr viel Vergnügen. "Bis ich dich finde" hat mich allerdings eher enttäuscht. Mindestens ein Drittel des Megawälzers finde ich überflüssig, das Auswalzen sexueller Jungsfantasien wird nach einiger Zeit ziemlich nervig, der Protagonist bleibt für mich merkwürdig blass und viele Figuren kommen einigermaßen widersprüchlich rüber. Zudem ist das Ende viel zu klein und brav für einen so groß angelegten Roman. Obwohl Irving hier wieder seiner Fabulierlust freien Lauf lässt und vor keinem Aberwitz zurückschreckt, kommt es mir beim Lesen immer ein bisschen vor wie auf der Geisterbahn: Klar zeigt das Ganze eine Wirkung, aber man hört auch die mechanischen Gelenke der Gespenster knirsche und erkennt die geflickten Löcher in ihren Umhängen. Ich gebe zu, ich habe die 1100 Seiten in Rekordzeit gelesen, aber nicht zuletzt auch deshalb, weil ich zunehmend neugieriger auf Irvings handwerkliche Schwächen war - und das sollte eigentlich nicht der Grund für die Lektüre eines Buches sein, oder?

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  • Frage zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    Lukas

    Lukas

    Welches Buch könnt Ihr mir empfehlen?
    Habe ca. morgen Letzte Nacht in Twisted River fertkg.
    Mag keine zu dünnen Bücher.

    • 8
  • Rezension zu "Bis ich dich finde" von John Irving

    Bis ich dich finde
    marion_gallus

    marion_gallus

    29. July 2010 um 19:19

    Heute habe ich meinen ersten Roman von John Irving beendet. "Bis ich dich finde". Knappe 1100 Seiten in denen ein gesamtes Leben erzählt wurde. Jack Burns, Sohn einer Tätowiererin und eines besessenen Organisten und "Tattoosüchtigen", dessen Lebensgeschichte im Alter von vier Jahren beginnt. Jack macht sich als Vierjähriger gemeinsam mit seiner Mutter auf die Suche nach seinem Vater, der sie verlassen hat und als Frauenheld gilt. Sie reisen ihm ein Jahr lang durch europäische Hafenstädte nach und besuchen die Tattoostudios in denen sich William, Jacks Vater, wieder einmal eines seiner speziellen Tattoos hat stechen lassen. Jack wird im Alter von 5 Jahren auf eine Mädchenschule geschickt, wo er von äteren Mädchen verführt, genauer gesagt, missbraucht wird. Ein extremes Leben nimmt seinen Lauf, dass in allen Einzelheiten geschildert wird. Zuviel der Geschichte mag ich gar nicht erzählen, denn man sollte sie selber lesen. Mir ist Jack, so "verdreht" er auch ist/wurde während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ich war regelrecht traurig ihn am Ende des Romans verlassen zu müssen. Irving hat einen wunderbaren Schreibstil, einen herrlichen Humor (der mich oft während der Geschichte laut hat lachen lassen oder mich zwang Wolfgang (Brunner) Passagen vorlesen zu müssen). Er schreibt sehr ausführlich, was für manche Leser eventuell dazu führt, dass sie gewisse Abschnitte als langatmig empfinden. Für mich war das nicht so. Wenn wenn er z.B. haarklein Beschaffenheit, Herkunft und Baujahr gewisser Orgeln beschreibt, die Jacks Vater spielt ist das für mich interessantes Wissen, dass zur Handlung gehört (Diena Gabaldon schreibt auch sehr ausführlich und wird von vielen als langatmig bezeichnet. Nun, alles Geschmackssache, ich mag ausführliche Handlungen einfach). Trotz viel Humor ist der Roman sehr gefühlvoll, ehrlich und oft herzergreifend. Ich habe in einer Rezension gelesen, dass der Roman sehr autobiografisch ist. Wenn diese Handlung tatsächlich einen Großteil von Irvings eigenem Leben ausmacht, hat er in der Tat viel mitgemacht. Kurzum, mein erster Roman von Irving hat mir so gut gefallen, dass ich seine vorherigen Werke unter aller Garantie lesen werde/muss. Liebe Grüsse Marion

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