John Irving , Hans Hermann Das Hotel New Hampshire

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Inhaltsangabe zu „Das Hotel New Hampshire“ von John Irving

Eine gefühlvolle Familiengeschichte, in der motorradfahrende und feministische Bären, weiße Vergewaltiger und schwarze Rächer, ein Wiener Hotel voller Huren und Anarchisten, ein Familienhund mit Flatulenz im Endstadium, Arthur Schnitzler, Moby Dick, der große Gatsby, Gewichtheber, Geschwisterliebe und Freud vorkommen – nicht der Freud, sondern Freud der Bärenführer.

Wie man mit Traumata im wirllichem Leben umgeht. Großartig.

— DerAugustiner

Grandios.

— AlexAcht

Wundervolles Buch über Freud und Leid bzw. Kummer einer sehr sympathischen Familie!

— mirius_black

Gute, versponnene Geschichte.

— BuchHans

gutes Buch, gute Geschichte!

— MyrnaMinkoff

gehört zu meinen lieblingen! wunderbare familiengeschichte!

— Nele

wo gibt es schon einen furzenden Hund....

— valaeri

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  • Ein neues Lieblingsbuch im Regal!

    Das Hotel New Hampshire

    mirius_black

    30. August 2017 um 18:06

    Obwohl ich dieses Buch nunmehr schon vor 2 Monaten beendet habe, hat es John Irving irgendwie geschafft, dass ich immer noch, zum Teil etwas wehmütig, an die Charaktere und diese ganz besondere Atmosphäre dieses Buches zurückzudenke. Wo soll man nun beginnen?Es geht um Bären, um Huren, um Hotels. Es geht um Politik, um Liebe und um Kummer. Vor allem aber geht es um eine Familie, die ein nicht allzu leichtes Schicksal zu tragen hat, jeder auf seine eigene Art, sowie auch alle zusammen. Vor allem hat mich die Schreibweise Irvings, die sich zum Teil auch etwas ziehen kann, fasziniert. Er beschreibt Personen, Orte und Gefühle in einer Art, die sie für mich greifbar macht.Dieses Buch war mein erstes von John Irving und wird definitiv nicht das letzte sein!Auch wenn ich schon schlechte Rezensionen über das Buch gelesen habe - ich würde es jederzeit uneingeschränkt weiterempfehlen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2496
  • Freud und Kummer der Familie Berry

    Das Hotel New Hampshire

    Orisha

    04. October 2016 um 10:31

    Hotels bestimmen das Leben der Familie Berry. Und ein Hotel ganz im Besonderen: Das Hotel New Hampshire. Als Win Berry seinen Sommer jobbend im alten Arbuthnot Hotel verbringt, wird sein Leben durcheinander gewirbelt: Er lernt seine große Liebe - Mary - und Mutter seiner fünf Kinder (Frank, Frannie, John, Lilly und Egg) und den alten Freud kennen. Nein, nicht Sigmund Freud. Freud, den Bären-Dresseur und natürlich State O'Maine alias Earl, den Bären. Fortan ist er von Mary, Freud, Bären und Hotels besessen und fasst einen Entschluss. Ein Hotel muss her. Ein erstes Hotel. Das erste Hotel New Hampshire. Und das Abenteuer beginnt. In der gewohnten Irvingschen Art setzt John Irving dem Leser einen Roman vor, der es in sich hat: Sex, Gewalt, aber auch Liebe, Familiensinn und Freundschaft durchdringen den Roman ebenso wie seine Hauptfiguren. John, als Erzähler und irgendwie auch Hüter der Berry'schen Familiengeschichte, bringt dem Leser die verrückten, traurigen, freudigen, schmerzerfüllten, unverständlichen Wendungen im Lebensweg der Berrys' näher, wo Lachen und Weinen nah beieinander liegen. Und diese Wendungen, aber auch das Spiel mit Worten, Orten und Charakteren, sind es, die diesen Irving zu einem typischen Irving machen. Fazit: Wer einen Roman zum schmunzeln, lachen, weinen, traurig sein, zum Kopfschütteln, nachdenken oder schlichtweg für eine gute Unterhaltung sucht, dem sei Irvings Hotel New Hampshire ans Herz gelegt. Allen anderen sei gesagt: Bleibt fern von offenen Fenstern.

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    • 5
  • Liebe auf den zweiten Blick

    Das Hotel New Hampshire

    blauerklaus

    04. September 2016 um 21:17

    Manchmal lohnt es sich doch, einem abgebrochenen Buch eine zweite Chance zu geben. So erging es mir mit diesem Roman. In dem 1981 erschienen Roman „Das Hotel New Hamphire“ erzählt John Irving die tragisch-skurrile Geschichte der Familie Berry. Diese besteht, ebenso wie das übrige, reichhaltige Personal in diesem Roman, aus so vielen ungewöhnlichen, bizarren Charakteren, dass es bei anderen Schriftstellern vermutlich für fünf Romane gereicht hätte. „Versteh doch“, erklärte mir Franny Jahre später, „wir sind nicht exzentrisch, wir sind nicht bizarr. Für einander“, sagte Franny, „sind wir so alltäglich wie Regen.“(Seite 233) Die Berrys, das sind Vater Winslow „Win“, Mutter Mary, der Ich-Erzähler John, sowie seine beiden älteren Geschwister Franny und Frank und die beiden jüngeren Lily und Egg. Außerdem gehört noch Großvater Iowa-Bob, ein Bär namens State-o’Maine und der Familienhund Kummer dazu. Die Erzählung beginnt im Sommer 1939, wo sich Mary und Win bei einem Ferienjob im Strandhotel Arbuthnot-by-the-sea kennen und lieben lernen. Dort machen sie auch die erste Bekanntschaft mit dem Dompteur Freud (nein, nicht der Freud), der mit seinem Bären State-o’Maine Station im Hotel macht. Die beiden gründen eine Familie, Win hat Freud jedoch versprochen ein Harvard-Student zu werden, was diesem auch gelingt. Sein großer Traum ist aber die Führung eines erfolgreichen Hotels und so kaufen sie kurzerhand eine ehemalige Mädchenschule und versuchen diese mehr schlecht als recht zu einem Hotel umzubauen. Immerhin gibt es jetzt das erste Hotel New Hamspshire. „Aber mein Vater hatte zwei Illusionen: einmal glaubte er, Bären könnten ein Leben überstehen, wie es von Menschen geführt wird, und zum anderen bildete er sich ein, Menschen könnten ein Leben überstehen, wie es in Hotels geführt wird.“ (Seite 101) Nach einigen Jahren erhalten Sie Post von ihrem alten Bekannten Freud aus Wien, der dort ebenfalls „Hotel“-Besitzer ist. Er bittet Win um Unterstützung, da er alleine mit der Bewirtschaftung des Hotels nicht wirklich zurecht kommt. So beschließen die Berrys kurzerhand nach Wien überzusiedeln, ohne nähere Einzelheiten zum Hotel zu kennen. Dort treffen Sie jedoch nicht auf ein prachtvolles Luxus-Hotel wie das Sacher, sondern auf ein Haus, randvoll mit schrägen Typen besetzt. Eine Etage ist an Prostituierte vermietet, eine andere an Linksradikale. Ein wirklich gutes Hotel wird auch das zweite Hotel New Hampshire nicht und nach vielen dramatischen Erlebnissen zieht es die Familie zurück in ihre Heimat, wo es schließlich ein drittes Hotel New Hampshire geben wird. In diese Rahmenhandlung eingebettet sind die Schicksale jedes einzelnen Familienmitglieds, ein jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und seine ganz persönlichen Eigenheiten. Der älteste Frank, der erst spät lernen wird mit seiner Homosexualität klar zu kommen, die kleinwüchsige Lily, die eine Karriere als Schriftstellerin machen möchte und so versucht „zu wachsen“, der schwerhörige Egg und nicht zuletzt John und die ständig fluchende und mit Kraftausdrücken um sich werfende Franny, deren gegenseitige Anziehung sich beide lange nicht eingestehen wollen. Immer wieder wird die Familie von unvorhergesehenen Ereignissen und schweren Schicksalsschlägen getroffen, aber wo andere Familien daran zerbrechen würden, schweißt es diese noch viel mehr zusammen und lässt die gegenseitige Liebe noch wachsen. Ein Buch, das einem klar macht, dass das Leben grausam sein kann, man daran aber nicht zerbrechen muss. „Es gibt keine Happy Ends“ „Genau!“ rief Iowa-Bob – mit einer seltsamen Überschwenglichkeit und Gleichmut in seiner rauhen Stimme. „Der Tod ist schrecklich und endgültig und kommt oft zu früh“, erklärte Coach Bob. „Na und?“ sagte mein Vater. „Genau!“ rief Iowa-Bob. „Darauf kommt’s an: Na und?“ (Seite 227) Irvings oft satirischer Ton und seine grotesken Charaktere und Situationen werden vermutlich nicht jedem Leser gefallen. Auch ich habe das Buch vor einigen Jahren abgebrochen, weil es doch auch einige Zeit dauert bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Lässt man sich jedoch vom Erzählfluss treiben, wachsen einem irgendwann die Personen des Romans so ans Herz, dass man wünschte, es würde gar nicht mehr aufhören. Ein paar unvergessliche Zitate hält dieses Buch auch parat. „Kummer schwimmt immer oben.“ „Halt dich fern von offenen Fenstern!“ „464“ und „Earl!“ sind nur einige davon und (Achtung: an alle Shortlistkandidaten) auch zur Literaturkritik findet sich eine passende Textstelle: „Die glauben alle, wenn etwas gekünstelt und angestrengt und verfickt schwierig ist, dann sei das besser als etwas Unkompliziertes, Flüssiges und Verständliches!“ (Seite 557) Der perfekte Schmöker also für lange Ferientage oder gemütliche Winterabende. Zum „mal-eben-so-Nebenbei-lesen“ ist es, zumindest für mich, eher nicht geeignet. Da dies mein erstes Buch von John Irving war, bin ich jetzt gespannt auf die weiteren Romane. Von einigen Lesern hört man, dass sich Themen und Personen, in seinen Romanen doch immer wieder sehr ähneln. Vielleicht sollte ich mich daher jetzt, da ich ja relativ unbelastet bin, mit seinem neuesten Werk „Straße der Wunder“ beschäftigen? Wozu würde ihr mir raten? Lasst mir gerne Kommentare da.

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    • 8
  • Irgendwie nicht von dieser Welt....

    Das Hotel New Hampshire

    Laramaria

    30. August 2016 um 12:41

    Das Buch Hotel New Hampshire lag eines Tages neben mir auf einer Parkbank; besser gesagt, ich saß eines Tages einfach neben ihm. Ich nahm es mit, fing an zu lesen und war begeistert. Doch nicht von Anfang an, denn zuerst hatte ich meine Probleme in das Buch hineinzufinden. Hat man dies aber erstmal geschafft, dankt man John Irving vom ganzen Herzen so etwas Schönes vollbracht zu haben. John Irving ist es gelungen, eine zauberhafte Welt rund um eine Familie zu erschaffen, die nicht ganz normal zu sein scheint, aber dennoch so zusammenhält, dass sie alles übersteht. Jede einzelne Seite eröffnet dabei den Weg zu neuen Skurilitäten, ohne dabei in irgendeiner Art und Weise unpassend zu erscheinen. Für mich ein Buch, welches sich lohnt zu lesen !

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  • skurril

    Das Hotel New Hampshire

    Skrutten

    15. August 2016 um 09:30

    (Nov 2015) Irving versteht es, die skurrilsten Geschichten spannend, flüssig und über den ganzen Roman hinweg schlüssig zu erzählen - und dabei ist diese Geschichte noch einigermaßen "realistisch".Die Familiengeschichte "exportiert" im Hintergrund viel Lebensweisheit – das Leben ist eben tatsächlich skurril! Besonders der Schluss aber entlässt uns sehr versöhnlich in unsere ganz eigene Lebenswirklichkeit.Also – selbstverständlich lese ich weitere Bücher von Irving – aber nicht hintereinander weg, sondern wohl dosiert.

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  • Buchverlosung zu "Der Marsianer" von Andy Weir

    Der Marsianer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Am 8. Oktober kommt mit DER MARSIANER - RETTET MARK WATNEY die Verfilmung von Andy Weirs Erfolgsroman auf die großen Leinwände. Erlebt Matt Damon als Mark Watney in Ridley Scotts neuestem Werk. Anlässlich des Kinostarts verlosen wir drei tolle Fanpakete zu Film. Jedes Paket besteht aus einem Plakat, zwei Kinotickets (deutschlandweit in allen Kinos, die den Film zeigen, einlösbar), einem Bio Energy Shot mit Guarana, einem T-Shirt und natürlich der Romanvorlage zum Film. Was ihr tun müsst? Verratet uns in den Kommentaren, welches Buch auf eurer Reise zum Mars nicht fehlen darf. Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen viel Glück. :) Teilnehmen könnt ihr bis zum 8. Oktober 2015. Den Trailer zum Film haben wir hier für euch, weitere Informationen findet ihr im Anschluss. DER MARSIANER - RETTET MARK WATNEY Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist. Aber Watney hat überlebt und versucht nun - vollkommen auf sich allein gestellt - auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den „Marsianer“ heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.   Meisterregisseur Ridley Scott konnte für sein neues Action-Abenteuer, das auf dem Bestseller „Der Marsianer“ von Andy Weir basiert, ein hochkarätiges Starensemble gewinnen, u.a. Matt Damon, Jessica Chastain, Kristen Wiig, Kate Mara, Michael Pena, Jeff Daniels, Chiwetel Ejiofor und Donald Glover.   Ab Donnerstag, 8. Oktober 2015 nur im Kino   https://www.facebook.com/20thCenturyFoxGermany https://twitter.com/foxdeutschland https://instagram.com/foxkino/    

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    • 269
  • 3 Hotels, 2 Bären und eine schräge Familie

    Das Hotel New Hampshire

    Anne1984

    24. August 2015 um 08:37

    Das Hotel New Hampshire ist eine wunderbare Geschichte einer Familie die aus jeder Situation heraus neu formiert wird.  Aus einer Laune heraus eröffnet der Vater ein Hotel, welches leider auch prompt pleite geht. Ein Freund bittet ihn dann nach Wien zu reisen, um dort beim Aufbau eines Hotels zu helfen, welches noch stark durch den Krieg gezeichnet ist. Die Familie macht sich auf den Weg und muss sich vieler Schicksalsschläge stellen. Der Lebenslauf der Kinder nimmt ebenfalls überraschende Wendungen an, sodass das Buch im gewohnten Iriving-Charme unvergleichlich liebevoll und abwechslungsreich ist. Definitiv ein unterhaltsames Buch für den anspruchsvollen Leser.

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  • Bleib immer weg von offenen Fenstern...

    Das Hotel New Hampshire

    vanjarvis

    11. April 2015 um 21:20

    Win Berry und seine zukünftige Frau Mary lernen sich in einem Hotel kennen und lieben – die beiden heiraten, und kurz darauf kommen nacheinander Frank, Franny, John, Lilly und Egg zur Welt. John erzählt in diesem Roman die Geschichte seiner Familie, vom ersten bis zum letzten Hotel New Hampshire, von einem anderen Freud, Kummer, Bären, Huren, von Schlagobers und Blut, Geschwisterliebe und Wachstumsversuchen, von Gewinn und Verlust, von Liebe und Tod. Es gibt Bücher, zwischen deren Seiten man unweigerlich kleben bleibt, in deren Worten man sich verfängt, ohne, dass man den Finger darauf legen könnte, warum. Von John Irving sollte man mal etwas gelesen haben, dachte ich mir, schnappte mir das Buch mit dem Bären drauf, und wurde eins mit der Familie Berry. Eigentlich war mir der Roman anfänglich ja zu absurd, zu merkwürdig, aber aufhören zu lesen konnte ich dann doch nicht, und je weiter ich kam, desto weniger seltsam erschienen mir all diese Skurrilitäten. Im Gegenteil; das, was ich zu Beginn noch so absurd gefunden hatte, das entwickelte mehr und mehr einen doppelten Boden, so lange, bis in jeder Absurdität so etwas wie eine tiefere Wahrheit steckte. Dass Kummer immer obenauf schwimmt, man manchmal einfach nicht groß genug ist und wir alle einen schlauen Bären brauchen, zum Beispiel. Ein wunderbares Buch!

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  • Ein wahrer Erzähler

    Das Hotel New Hampshire

    dominona

    20. October 2014 um 21:21

    Normalerweise mag ich Bücher nicht, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie nicht auf ein Ziel zusteuern, aber hier mache ich eine Ausnahme. Irving erzählt so wunderbar, dass ich ihm noch viel länger zugehört hätte. Man frisst einen Narren an dieser Familie und harrt der Dinge, die da kommen mögen. Schon wie sich die Eltern kennen lernen - da ist den beiden ein Bärendienst erwiesen worden und ein ums andere Mal hat mich die Art der Charaktere zum Lachen gebracht, aber wer denkt, das Buch umfasse nur Friede Freude Eierkuchen, täuscht sich. Der Roman fesselt.

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    • 3
  • Besessen bleiben

    Das Hotel New Hampshire

    MarkusDittrich

    „Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; unglücklich ist jede Familie auf ihre eigene Art.“ So beginnt Anna Karenina von Leo Tolstoi. Tatsächlich scheint es einer der schwierigsten Übungen für einen Schriftsteller zu sein, über das Glück zu schreiben, besonders über das Glück einer Familie. Heulen, Zähneklappern, Muttermord und Vaterhass sind allemal besser geeignet, den Leser bei der Stange zu halten. Und mal ehrlich – glaubwürdiger ist es auch. John Irving ist es gelungen, eine liebenswerte und im Grunde glückliche Familie zu beschreiben, ohne zu „menscheln“. Der Kunstgriff ist simpel: Es ist zwar eine Familie, die wie Pech und Schwefel zusammenhält und das Leben liebt, aber jeder hat einen Sockenschuss - der Ich-Erzähler John und die Mutter vielleicht ausgenommen. Angefangen mit Iowa-Bob, dem Großvater und Baseball-Coach, der noch im hohen Alter Hanteln stemmt und den Wahlspruch beisteuert, man müsse besessen sein und besessen bleiben; seinem Sohn, dem ewigen Kind, dessen einziger Traum ist, ein tolles Hotel zu führen; dem ältesten Sohn Frank, dem Taxidermisten und Uniformliebhaber und – wie er selbst sagt – der Tunte; die quirlige Franny, die die Kinder anführt und „verfickt noch mal“ kein Blatt vor den Mund nimmt; die kleine Lilly, die ähnlich wie Oskar Matzerath eines Tages aufhört zu wachsen und als eine Art erwachsenes Kind zur erfolgreichen Schriftstellerin wird; der kleine Egg („Ei“) der fast taub ist und auf jede Frage „Was?“ antwortet. Schließlich John, der die ganze Geschichte erzählt und ganz offen in seine Schwester Franny verknallt ist (und sie in ihn!). Als sie „es“ nach Jahren endlich tun, kommen sie zehn Stunden nicht aus dem Bett – und man muss schmunzeln, so sehr hat Irving seinen Stoff im Griff. Sex zwischen Bruder und Schwester wurde nirgends so lustig, so leicht und so unschuldig beschrieben wie hier. Der Roman erzählt das Leben der Familie von den 1940er bis in die späten 1960er Jahre. Eine Familie von Hotelbetreibern, wobei keines der Hotels ein echtes Hotel ist, sondern eher die Karikatur eines Hotels (zuerst in einer alten Schule, dann in einem Bordell, dann in einer Ruine). Es geschehen auch nicht nur nette Dinge: Franny, in ihrer Zeit als Cheerleaderin, wird von einem Baseball-Platzhirsch vergewaltigt, den sie hasst und heimlich liebt; Egg und die Mutter sterben bei einem Flugzeugabsturz, als die Familie kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach Wien umsiedelt. Der Zusammenhalt der verrückten Familie von der Nachkriegszeit bis zur beginnenden Hippie-Ära ist bestechend in seinem Charme. Als Sahnehäubchen tauchen jede Menge anderer skurriler Figuren und Episoden auf, etwa der dressierte Bär, der falsche Bär (der eigentlich ein Mädchen ist), der blinde Freud, NICHT identisch mit Sigmund, die verrückte Hure Kreisch-Annie, benannt nach ihren Orgasmen. Anarchisten, Prostituierte, Baseballspieler, schwarze Aktivisten und der Familenhund „Kummer“ (!), der zuerst als lebendiges Wesen, dann als Ausgestopfter bei allem dabei ist. Kurz, Irving greift volle Pulle ins Leben, weniger verzagt als man es bei einem Buch dieser stilistischen Kategorie erwartet, und ich glaube, das war es vor allem, was seinen Erfolg ausgemacht hat. Ich selbst war aber zuerst verwirrt, da sich dieses Buch hunderte von Seiten einer großen Story verweigert und nur Anekdoten erzählt, die durch die Figuren, die Zeit und Familien-Insider verbunden sind („Bleib immer weg von offenen Fenstern.“). Seltsam genug, schien Irving das sogar zu wissen. Im Roman schreibt Lilly nämlich ein Buch, mit dem sie kreuzunglücklich ist. Und zwar deshalb: „... was Lilly an dem Buch am meisten hasste – (...) daß es keine durchgehende Handlung hatte...“ (Seite 557). Die Überraschung ist dabei, dass ich Das Hotel New Hampshire – das ich etwa die ersten 100 Seiten eher nervig fand – etwa ab dem ersten Drittel mochte und gegen Ende anfing zu lieben. Und als ich es richtig doll liebte – da hatte ich die letzte Seite erreicht. Ein bisschen wie das Leben, oder?

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    • 3
  • "Jessas Gott" ...

    Das Hotel New Hampshire

    CorinnaSmiles

    … was für ein verrücktes Buch! Das exzentrische Leben der Familie Berry in insgesamt drei Hotels New Hampshire ist ein wahres Kuriosen-Kabinett (Zwerge, ein ausgestopfter Labrador, Bären, Orgasmen, die Brücken zum Einstürzen bringen, ein ernster Pornograph) und eine Achterbahn auf den Höhen und Tiefen des Lebens (Träume, Kummer, Liebe zu Bären, Sex mit Bären, „Wachstumsversuche“) in einer Sprache, die einem die Ohren schlackern lässt (als Leser ist man besser immun gegen derbe Flüche). In vielerlei Hinsicht vielleicht etwas zu viel des Guten. Aber so sind sie eben, die Berrys…

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    • 3
  • Rezension zu "Das Hotel New Hampshire" von John Irving

    Das Hotel New Hampshire

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine ungewöhnliche Familie lebt in New Hampshire in einem Hotel gleichen Namens. Auf die Einladung eines Herrn Freud zieht sie, durch höhere Gewalt verkleinert, nach Wien, wieder in ein Hotel mit dem Namen New Hampshire. Und weil aller guten Dinge drei sind, kehrt sie schließlich wieder zurück in die Staaten, ins dritte Hotel New Hampshire. Was ihr währenddessen alles passiert, ist noch ungewöhnlicher als das örtliche Hin und Her und wird aus der Sicht eines männlichen Familienmitgliedes, des Protagonisten der ungewöhnlichen Geschichte, detailreich erzählt. Alle Einzelheiten des Geschehens wiederzugeben, wäre müßig und ist überdies nahezu unmöglich, müsste aus dem Wust von Ereignissen doch eine Auswahl getroffen werden, die der Neugier des Lesers ungeziemend vorgreifen würde. Gesagt sei nur, dass sich John Irving, ähnlich wie bei „Garp und wie er die Welt sah“, mit seiner überbordenden Phantasie keine gedanklichen Grenzen setzt. Wie es von zeitgenössischer Unterhaltungsliteratur, vor allem von genanten (dieses Wort ist nicht falsch geschrieben!) Lesern aus den Staaten, erwartet wird, spielt Sex in dem Buch eine große Rolle. Ja, sogar Liebe findet ihren Platz, wenngleich eher der Art ägyptischer Herrscherhäuser. Und natürlich muss alles möglichst ungewöhnlich - nicht kafkaesk! - sein. Schließlich wird die Güte eines Romans derzeit daran gemessen, ob sich der Autor etwas Neues hat einfallen lassen. Immer ausgefallener, immer unwahrscheinlicher, immer verrückter, immer bizarrer, immer absurder, immer unsinniger. Sicher finden sich Kritiker, die auch in dieser Art „freiheitlicher“ Literatur einen Sinn sehen. Hohe Fabulierkunst, zweifellos, und auch unterhaltend. Aber nicht mein Geschmack.

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  • Rezension zu "Das Hotel New Hampshire" von John Irving

    Das Hotel New Hampshire

    kornmuhme

    Ich muss leider sagen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat. Ich kannte vorher lediglich "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von Irving, welches ich sehr gern gelesen habe. Dass Irving einen deutlichen Hang zu skurrilen Figuren und abstrusen, aber auch sehr ernsten Ereignissen hat, war mir da schon klar, doch bei "Das Hotel New Hampshire" fand ich einfach alles nur noch konfus übertrieben ... In dem Buch geht es um die Großefamilie Berry, ansässig im amerikanischen Bundesstaat Maine, genauer gesagt in der Nähe von New Hampshire. Geschildert werden sowohl das Kennenlernen der Eltern (um die 1940er Jahre rum), die Geburt der 5 Kinder sowie die weiteren Entwicklungen und Erlebnisse der Familie (geht so bis in die 1970er, würde ich sagen), die eine Affinität zum Hotelbetrieb entwickelt (insgesamt werden 3 verschiedene Hotels New Hampshire eröffnet). Das Hauptaugenmerkt liegt dabei auf den - oftmals eher sonderbar anmutenden - Eigenheiten der Charaktere, weniger auf ein Vorankommen der Geschichte. So gibt es denn m.E. auch keine wirkliche Handlung. Der Erzähler (John, das dritte Kind der Berrys) bemüht sich um eine große Zusammenschau der Familienerlebnisse, seine Eltern und seine Geschwister werden dabei sehr detailliert in ihren Entwicklungen, Meinungen und Skurrilitäten unter die Lupe genommen. An dieser Familie ist einfach nichts normal! Ich muss gestehen, diese doch sehr eigensinnige Familie mit ihren Ecken und Kanten ist mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen. Das ist aber auch das einzig Positive, das ich über dieses Buch sagen kann! Im Prinzip besteht es aus einer Aneinanderreihung von Situationen und Ereignissen, die aber keine wirklich flüssige Geschichte bilden. Zudem gibt es immer wieder Dialoge über Dialoge, zum Teil ist mir echt verborgen geblieben, um was genau sie sich drehten und welchen Sinn sie basaßen. Teilweise sind sehr ernste Dinge thematisiert, werden bei den Figuren psychologisch aber gar nicht ausgelotet. Als sehr störend empfand ich auch die Sprünge und Ablenkungen im Buch: Wird z.B. mit einem neuen Gedanken oder einem neuen Erzählstrang begonnen, geschieht es nicht selten, dass der Erzähler abschweift und seitenlang von ganz anderen Dingen berichtet - er kommt von Hölzken auf Stöcksken, wie man so schön sagt. Lesefluss kam da nicht auf. Teilweise empfand ich die Erzählungen und Dialoge auch einfach nur als banal. Nein, dieser Roman von Irving hat mir gar nicht zugesagt. Sicherlich, wer "normale" Romane mit "normalen" Figuren lesen will, sollte vielleicht nicht zu Irving greifen, aber das hier war mir einfach zu anstrengend und auch langweilig. Nachdem ich nun von ihm ein gutes sowie ein schlechtes Werk gelesen habe, werde ich ihm aber dennoch eine weitere Chance geben - ich weiß nur noch nicht, mit welchem Buch. 1,5 von 5 Sternen ________ P.S.: Ein Wort noch zu meiner Buchausgabe. Ich hatte mir damals die Ausgabe der Süddeutschen Zeitung zugelegt. Die Schreibweise von "ss" und "ß" ist hierbei total in die Hose gegangen! Ständig liest man sowas wie "gehaßt" oder "mitgerißen". Schrecklich! Irgendwas ist bei dem Verlag da mächtig in die Hose gegangen. Wer also zu dem Roman greifen möchte, besorge sich lieber direkt die Ausgabe vom Diogenes Verlag.

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  • Abgebrochen!

    Das Hotel New Hampshire

    ErleseneBuecher

    16. August 2013 um 22:57

    Ach  herrje, ich breche wirklich sooo sooo ungern Bücher ab und quäle mich durch noch so einen dicken Wälzer… ABER es ging nicht anders. Da war mir meine Zeit doch zu kostbar, auch wenn ich bereits so viele Tage in dieses Buch investiert hatte. Ich habe „Das Hotel New Hampshire“ schon vorher zweimal Male begonnen und wieder weggelegt. Dieses Mal wollte ich es unbedingt schaffen… Immerhin, bin ich viel weiter als die letzten Male gekommen (bis Seite 384 von 597 Seiten). Also zurück zu meiner Meinung: Ich finde das Buch wirklich furchtbar!!! Es ist soooo öde und langweilig und langatmig und unlustig und unspannend und doof… Ich habe keinerlei Zugang gefunden und wenn ich auch nur ansatzweise manchmal dachte, ach es geht ja, wurde einem das sofort wieder zunichte gemacht, da es wieder laaangweilig, und öde und doof… wurde. Mir ist bekannt, dass es eine Satire sein soll und ich kenne etliche Leute (vor allem in meiner eigenen Familie!!!), die das Buch großartig finden. Meine Schwester, der ich von meinem Leseversuch erzählte, meinte gleich, dass es ja an sich ihr Lieblingsbuch sei und sie es schon mehrmals gelesen habe. Hallo??? Sind wir verwandt? Ich habe ja bereits „Garp und wie er die Welt sah“ von Irving gelesen und fand es in Ordnung. Also auf jeden Fall viel viel besser als dieses hier. Aber würde ich es noch mal lesen? Nein! Mein Bruder ist totaler Irving-Fan und hat, glaube ich, alles gelesen. Hilfe! Zum Inhalt: Die ganze Geschichte mit dem Bären fand ich ja noch ganz erträglich, wobei man sich die ganze Zeit fragte: Warum? (Aber gut, das habe ich mich eigentlich die ganze Zeit gefragt…) Auch die Charakterisierung der Familienmitglieder hat mir noch einigermaßen gefallen und die Sequenz um das erste Hotel New Hampshire war auch ok (Das Lustigste war der Kummer). Da dachte ich noch, dieses Mal schaffe ich das Buch. Aber ab Wien fand ich es unerträglich. Ganz ganz schrecklich. Einen Lesefluss gab es bei mir gar nicht. Verständnis für die Handlung oder die neuen Charaktere? Fehlanzeige. Es war eine Erleichterung, das Buch endlich zur Seite zu legen. Werde es deshalb auch aus meinem Bücherregal verbannen müssen. So ein vernichtendes Urteil habe ich wohl noch nie über ein Buch gefallen. Aber es hat mich nun über Jahre geärgert und ich bin nur so froh, dass ich mich endlich endgültig von ihm verabschieden kann. Wie gesagt, es gibt genug Leute, die es lieben. Bewertung: 0 von 5 Punkten

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