John Irving Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

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Inhaltsangabe zu „Die wilde Geschichte vom Wassertrinker“ von John Irving

Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze.

Absurd, witzig, toll geschrieben!

— BluevanMeer

War das erste Irvingbuch was ich nicht fertig gelesen habe. Thema + Szenario war nicht mein Fall.

— MyrnaMinkoff

Eins seiner frühen Werke - und ich liebe es! Die Absurdität, den Protagonisten und den Hintergrund des Titels. Ein schönes, wildes Buch.

— Ruby Summer

konnte ich nicht zu Ende lesen, war langweilig...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

selten so viel gelacht bei einem Buch - und tragisch so berührt worden

— Rosenrot

bewegend geschrieben

— Archimedes

Mein erster John Irving und ich habe Tränen gelacht!!

— Mrs_Nanny_Ogg

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  • "Wie weit kommt man mit einem Pfeil im Busen?" oder wie alles mit allem verbunden ist

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    The iron butterfly

    Der Student Fred Bogus Trumper teilt mit seinem besten Freund Couth nicht nur die Erinnerungen an eine wüste Gonorrhoe aus Teenietagen, sondern auch seinen Geschmack was Frauen anbelangt im Allgemeinen. Aber seine ständigen urologischen Beschwerden sind wohl angeboren und sollen nun erst einmal mit der Wassermethode in Angriff genommen werden, bevor nur noch der Skalpell bleibt. Generell läuft es für Thump-Thump, wie Fred von seinem Freund und Filmemacher Ralph genannt wird, nicht wirklich rund. Sein Dissertationsthema, die Übersetzung der altniedernordischen Ballade Akthelt und Gunnel läuft schleppend und ist maßgeglich seiner blühenden Phantasie geschuldet. Sein Vater hat dem Dauerstudiosus den Geldhahn zugedreht und lässt sich auch nicht vom jungen Glück zwischen Bogus und der Skifahrerin Biggie beeinflussen. Und dann ist da irgendwann auch noch Tulpen, Bogus' Freundin mit der Vorliebe für Wasserschildkröten und dem dringenden Wunsch nach einem eigenen Kind... Unbeschreiblich schräg dieser Irving und mit viel Humor und Selbstironie, je nach Erzählposition, versehen. John Irving wechselt dazu immer wieder die Perspektive, so dass der Leser Fred in der Gegenwart zum Urologen begleiten kann, aber auch in Rückblenden die Anfänge der Beziehung zu Biggie verfolgen darf. Dann wieder durchwühlt man die Laken mit Bogus und Tulpen, lernt den kleinen Colm und seine Ansichten zum Klassiker Moby Dick kennen und nicht zu vergessen der skurrile Diabetiker Merrill Overturf. Dieser Fred Bogus Trumper ist ein würziger Charakter nach irvingschem Reinheitsgebot, wie auch die zahlreichen Protagonisten, die ihn auf seinen Irrwegen begleiten und verleiten. Wieder einmal hat mir ganz besonders das vorherrschend hohe Maß an Zuneigung gefallen. Auch wenn die Liebe nicht immer von Dauer ist, so bleibt doch immer der Respekt, diese bizzelnde Vibration vergangener Gefühle und je Menge an Empathie. Manchmal von Melancholie getragen, wieder und wieder sehr witzig und mit viel gesunder Selbstironie der Charaktere versehen, oft herzerfrischend skurrill und immer ein echter Irving.

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    • 4

    Floh

    04. August 2014 um 04:22
  • Unspezifische Geschlechtskrankheiten, altniedernordische Balladen und andere Missgeschicke

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Dornroeschen

    05. February 2014 um 12:15

    Unspezifische Geschlechtskrankheiten, altniedernordische Balladen und andere Missgeschicke Der Roman "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving handelt von dem ruhelosen, unglücklichen und tollpatschigen Fred Bogus Trumper. Er erzählt seine Lebensgeschichte, die Höhen und Tiefen eines Ende 20jährigen gescheiterten Literaturdoktoranden, der Frau und Kind verlassen hat, finanzielle Problem hat und seine neue Freundin erwartet mehr von ihm als er geben kann. Er weiß nicht genau was er will und zu allem Überfluss will das kleine Filmstudio wo er als Tontechniker aushilft jetzt auch noch sein Leben als Beispiel eines Fehlschags verfilmen. Ein äußerst skurril-komisches, sehr lustiges, aber auch tragisch-melancholisches Buch über einen gescheiterten Protagonisten, der irgendwie versucht seinen Weg im Leben zu finden. Die Charaktere sind äußerst liebevoll und sehr realistisch gezeichnet. Der Erzählstil wechselt von Kapitel zu Kapitel von Ich-Perspektive, dritter Person oder kurzen Drehbuchbeschreibungen. Die Kapitel sind zum Teil sehr kurz und springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, so dass man immer mehr den Hauptcharakter sowie alle anderen versteht und sich langsam der Kreis schließt. Irgendwie trotz allem auch ein hoffnungsvolles Buch.

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  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Duffy

    Es ist die Geschichte von Bogus Trumper, dessen urologische Verfassung nicht die beste ist, das Leben zwischen der Ex und Jetzt nicht einfach, das Verfassen einer sinnlosen und zeitraubenden Doktorarbeit, ein Leben, das verfilmt wird, ein schnelles, chaotisches, buntes und zwiespältiges Leben, dessen Hektik mal verstanden werden kann, aber unverständlich bleibt. Zum Schluss stellt sich die Frage, ob das Ganze nicht ein gigantischer Auftrieb von Haupt- und Nebensächlichkeiten war, oder ob nicht der Grund der Widrigkeiten in der Wassermethode eines französichen Urologen zu suchen ist. Wer Irving erst spät für sich entdeckt hat und sich nicht chronologisch durch sein umfangreiches Werk gelesen hat, der wird vielleicht ein paar Schwierigkeiten haben, dem Stil des Romans zu folgen. Er bedient sich der teilweisen Retrospektive sich überlappender Handlungsteile, man muss dem Geschehen folgen, damit man im Fluss bleiben kann, denn die Abläufe sind nicht stringent, es gibt viele Sprünge, es wird nicht so richtig gemütlich beim Lesen. Tatsächlich gibt es Momente, wo es ermüdend wird und manchmal scheinen die konstanten Phasen etwas zu kurz.Verglichen mit vielen seiner anderen Werke irgendetwas zwischen drei und vier Sterne.

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  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Gert

    10. November 2011 um 10:58

    Also, das ist ein so richtig guter Irving, dessen Bücher ja immer sehr skurille und zum großen Teil ausgeflippte Haupt- und Nebenfiguren enthalten. Die Situationsgbeschreibungen sind, vor allem auch durch die großartige Übersetzung und das Sprachgefühl, großartig. Dadurch wird es, wie Irving selbst, auch literarisdh bedeutsam als Teil der der zeitgenössischen amerikanischen Literatur.

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Elocin

    21. January 2011 um 17:53

    Es wird die Geschichte von Bogus Trumper erzählt, einem charmanten Nichtstuer, der unter den Spätfolgen einer Geschlechtskrankheit leidet.

    Das Buch hat mir gut gefallen, wenngleich es nicht ganz an „Garp“ oder „Hotel New Hampshire“ heranreicht. Manche Passagen fand ich etwas langatmig, allerdings hab ich an einigen Stellen wirklich laut lachen müssen.

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Holden

    02. December 2010 um 19:28

    Vielleicht Irvings Lustigster.

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Angizia

    04. November 2010 um 12:59

    Ein sehr seltsames, aber sehr unterhaltsames und lustiges Buch :) Es geht um einen Mann, der einige "Probleme" hat, untenrum. Und auch in allen anderen Teilen seines Lebens. Er schafft es nicht, sein Studium zu Ende zu bringen. Er hat Probleme in der Liebe, seine Familie unterstützt ihn nicht und generell ist er in vielen Dingen.. ein typischer Versager. Das ganze will sein Freund sogar in einem Film über ihn dokumentieren, ein beispielhafter Film über das Leben eines Versagers. Das buch wechselt dabei stets zwischen zwei verschiedenen Zeiten - der Vergangenheit und der Gegenwart. Das ganze wird auch sehr gut umgesetzt. Lässt sich jedenfalls sehr gut verschlingen und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Werde mir also bestimmt irgendwann nochmal ein Buch von John Irving zulegen.

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  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Greebo

    19. July 2010 um 12:15

    Bis jetzt mein Favorit unter Irvings Bücher, eine tolle Geschichte mit (für Irving typisch) bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Figuren.
    Schon der Anfang "Ihr Gynäkologe hat ihn mir empfohlen" verspricht eine äußerst skurrile Geschichte.

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    sandra1234

    08. January 2010 um 17:03

    Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze. Ein Buch das richtig Spaß macht. In dem 486seitigen Werk steckt vieles was einem die Lachmuskeln strapaziert. Obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich das Buch gelesen habe kann ich die Sätze noch deutlich vor mir sehen. Es ist ein herrlicher Genuss, der sich einem darbietet, wenn man sich mit der Geschichte des antriebslosen und doch sehr sympathischen Antihelden Bogus Trumper anfreundet. Es gelingt Irving vortrefflich, dem Leser seine manchmal verschrobenen, aber doch sehr liebenswürdigen und lebensnahen Charaktere nahe zu vermitteln und dies mit einer Leichtigkeit die mich überraschte. Besonders schaffte es der Autor mir Merril Overturfs ins Gedächtnis zu implantieren - herrlich wie die Probleme für einen Diabetiker mit dessen Krankheit dargestellt wurden (absolut nachvollziehbar) und wunderbar wie der Diabetiker dann hemmungslos über die Strenge schlug. Die vielen kleinen Detailschilderungen machen das Buch zu etwas ganz Besonderem, manchmal strotzt es vor Ironie und gleichzeitigem Respekt, wie z.B. die Jagd nach der kleinen Risky Mouse in Biggies Keller, empfand ich als genial. Ein Buch das das Prädikat - sehr empfehlenswert verdient hat.

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  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    u_kuer

    07. January 2010 um 15:57

    Mit dieser Geschichte, habe ich Irving kennen- und lieben gelernt. Ein wunderbares Buch, das wirklich zum herzhaften Lachen einlädt und letztendlich auch verführt!

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Uyulala

    19. December 2009 um 12:57

    Das war das erste Buch, das ich von John Irving gelesen habe. Ich weiß also nicht, ob er diesen Schreibstil immer zu pflegen hat. Irgendwie fand ich es schon witzig, allerdings fand ich es auch oft etwas seltsam und verrückt.

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Haeddl

    07. December 2008 um 22:17

    Der WASSERTRINKER ist einer der besten Romane von Irving. Die Figuren sind zwar äußerst skurril, aber doch menschlich, die Szenen beim Urologen sind überaus witzig (und vor allem nachvollziehbar) und über die unsinnige Sage von 'Akthelt un Gunnel' habe ich schallend gelacht. Die Handlung ist nicht chronologisch aufgebaut, sndern springt in der Zeit (manchmal um Jahre) vor und zurück. Daher war ich beim Lesen zunächst etwas verwirrt, da offensichtlich nichts darauf hinweist, aber ich fand mich recht schnell ein. Interessant sind auch die vielen verschiedenen Stilmittel, die Irving verwendet, um dem Leser die Figuren näher zu bringen, wie z.B. Interviews, Briefe und Tagebucheinträge. Ich habe das Buch bisher zweimal gelesen und es werden wohl noch ein paar Durchgänge folgen. Einfach großartig!

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  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    curves

    23. December 2007 um 16:34

    ...tolle geschichte...macht einfach ganz viel spaß...

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    duty

    27. November 2007 um 16:30

    John Irvings bestes Buch!
    Dieses Buch muss man als komödienfreund einfach gelesen haben.
    Das Leben des Wassertrinkers ist ein einziges Chaos, obwohl er doch versucht, eine Familie zu gründen und einen festen Job zu bekommen.
    Traumhaft!

  • Rezension zu "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker" von John Irving

    Die wilde Geschichte vom Wassertrinker

    Binea_Literatwo

    26. July 2007 um 17:12

    Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual. Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags. Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze.

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