Eine Mittelgewichts-Ehe

von John Irving 
3,6 Sterne bei173 Bewertungen
Eine Mittelgewichts-Ehe
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Lesenswerte Geschichte über einen Swinger Versuch in Neu England

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Irvings Frühroman, über eine sexuelle Viererbeziehung; dem Zeitgeist entsprechend (70er Jahre) und mit Ansätzen des späteren Irvings.

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Inhaltsangabe zu "Eine Mittelgewichts-Ehe"

Roman. 277 S.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257017113
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:277 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:01.11.1991

Rezensionen und Bewertungen

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    Tefelzs avatar
    Tefelzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Lesenswerte Geschichte über einen Swinger Versuch in Neu England
    Swingen für Anfänger. Lesenswert !

    Nach Garp, Hotel New Hampshire und Gottes Werk und Teufels Beitrag, dachte ich, Irving hat nur Kracher geschrieben, dann las ich die ersten Beiden .. Lass die Bären los und Die wilde Geschichte vom Wassertrinker und musste beide abbrechen, weil es mir überhaupt nicht gefallen hatte. Also Eine Mittelgewichts -Ehe , ebenfalls ein Frühwerk, aber jetzt ist die Qualität schon eher erkennbar.


    Geschichte: New England, 2 Familien die aufeinander prallen. Severin und Edith ( kommen ursprünglich aus Wien) und unser Erzähler mit seiner Frau Utsch ( ebenfalls aus Wien) , lernen sich kennen und trotz ihrer kompletten
    Unterschiede fangen sie an die Partner zu tauschen...Die daraus enstehenden Komplikationen und Wahrheiten, die vorher verborgen und unterschwellig gelodert haben, treten dadurch natürlich voll zur Geltung und los geht die Geschichte....

    Das Buch erzählt aus Sicht des historischen Romanschreibers und Mann von Utsch. Die Charktere sind überdeutlich detailliert dargestellt und der Erzählstil ist sehr flüssig. Alle Spannungen, Anziehungen und auch das schlußendliche wird peinlichst genau dargestellt. Die Psyche jedes einzelnen, regen zum nachdenken an.Waen wirklich alle vorher noch verliebt und glücklich ? Was verändert eine Viererbeziehung ? Was für ein Nachgeschmack ist geblieben ?

    Fazit: Verrückt und trotzdem warmherzige Geschichte einer Swingerbeziehung und deren Folgen. Absolut Lesenswert!

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    Skruttens avatar
    Skruttenvor 4 Jahren
    Perspektiven

    Immer wieder überraschend, in welch verschiedene Erzählstile und Perspektiven John Irving hineinschlüpft in seinen zahlreichen Romanen. Hier haben wir es mit einer zunächst unscheinbaren Begegnung zweier Ehepaare zu tun. Die (fast beiläufig erwähnte) Wendung bleibt bis zu Schluß spannend und amüsant. Also - ich bin wieder ein wenig versöhnt mit John Irving, dessen Romane ich teilweise nach den ersten Seiten nicht weiter lese.

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 5 Jahren
    Zum guten Glück...auch Irving hatte mal einen Hänger

    Die Geschichte handelt von einem Professor der Historie, seiner Frau Utsch sowie Edith und Severin Winter. Der Professor fühlt sich zu Edith hingezogen. Ist sie doch zart, schlank und attraktiv, zudem hat sie ein Faible für die Schriftstellerei und interessiert sich für die Geschichten des Historikers. Utsch, die als Kind die grauenvollen Seiten des Krieges kennenlernte und ein Massaker russischer Besatzer nur überlebte, weil ihre Mutter sie im Inneren einer toten Kuh versteckte ist hingegen von Severins Ringerstatur und -natur angetan. So kommt es wie selbstverständlich zum Partnertausch. Beim lustigen Bäumchen-Wechsel-Dich wird nicht lang gezögert, die Hüllen fallen und eine hemmungslose Zeit in vielerlei Positionen beginnt. Dummerweise stellt sich raus, dass Severin entgegen seiner flotten Sprüche doch eher Probleme mit dem lockeren Beziehungsmodell zu entwickeln scheint...oder ist das nur Programm, um für Abwechslung zu sorgen?!
    Wirklich begeistern konnte John Irving mich mit "Eine Mittelgewichts-Ehe" nicht. Auch wenn ich kurz zuvor noch „Laßt die Bären los!“ gelesen habe, was sich aufgrund des einen oder anderen „Querverweises“ als hilfreich erwiesen hat, verspürte ich keine echte Leidenschaft für die Geschichte. Irgendwie erleichtert es mich, schließlich ist Irving auch nur ein Mensch und ich gestehe gerade ihm gerne diesen „Hänger“ zu. Der Geschichte hätte meines Erachtens ein wenig mehr Chronologie gut getan. Oft habe ich mich nämlich dabei ertappt, wie ich meine Gedanken erst mal sortieren musste, um zu kapieren, wo die Geschichte sich gerade auf dem Zeitstrahl hin windet. Lesen schadet nicht, aber echte Bereicherung fühlt sich anders an. Verzeihung, Herr Irving.

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 7 Jahren
    Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Vor einiger Zeit las ich „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ – eher zufällig und war völlig begeistert und hingerissen vom Stil und der Erzählweise Irvings, von seiner Art zu fesseln ohne künstlich Spannung heraufzubeschwören. Ist man so begeistert, will man natürlich mehr vom selben Autor und setzt dann mitunter einen hohen Maßstab an. Die Mittelgewichts-Ehe ist an diesem leider hoffnungslos gescheitert.

    Die Geschichte zweier befreundeter Ehepaare die durch einen gegenseitigen Partnertausch neuen Schwung in ihr Leben bringen wollen, was Anfangs auch gelingt, später aber natürlich gehörig nach hinten losgeht, hat eigentlich eine Menge Potential – psychologisches, erotisches, platonisches, eifersüchtiges. Aber Irving lässt es nahezu ungenutzt liegen, verläuft sich vielmehr immer wieder in verwirrenden Dialog und baut statt knisternder Spannung eher Langeweile auf. Ich hoffe einer meiner Vorredner hier behält recht und es ist wirklich einer der schlechteren Irvings, ich hatte nämlich vor noch mehr von ihm zu lesen.

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    Holdens avatar
    Holdenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Leider einer der schlechteren Irvings.

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    gras avatar
    gravor 10 Jahren
    Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Zwei Paare in Neuengland tauschen über mehrere Monate hinweg die Partner. Die Männer verbringen je einen schönen Abend bei der Frau des anderen, bevor sie in den frühen Morgenstunden in ihr eigenes Ehebett zurückkehren.
    Während zunächst noch alles gut geht und der Autor einem in Zwischenepisoden die Vorgeschichte der vier Protagonisten erzählt (nur über die Person des Ich-Erzählers bleibt er recht vage), wird es mit der Zeit immer schwieriger, das Gleichgewicht in den vielen Beziehungen zu halten. Die Situation spitzt sich weiter zu, als langsam klar wird, dass einer der Beteiligten sich nicht aus freien Stücken, sondern aufgrund von Schuldgefühlen gegenüber seiner Frau auf die Sache eingelassen hat und er das die anderen auch ständig spüren lässt.
    ****
    Sämtliche anderen Bücher von Irving, die ich bislang gelesen habe, gefielen mir sehr gut, sodass ich beim Griff ins Regal der Stadtbücherei nicht einmal auf den Klappentext achtete, als ich den Autorennamen gesehen hatte. Leider kommt das Buch meiner Ansicht nach nicht annähernd an die anderen Werke Irvings heran.
    Über die Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, es hätte noch gar nicht richtig angefangen. Was bis dahin geschehen ist, ist keine Geschichte, sondern eher eine Aneinanderreihung von Fakten, deren Bezug zueinander mir nicht aufging. Zwar wurde das Vorleben der Personen ausführlich geschildert, ich konnte ihre früheren Erlebnisse und Charaktere aber kaum in ihren späteren Gefühlen und Handlungen wieder finden. Als sich später die Situation zuspitzt, waren die Reaktionen der Personen daher für mich nicht vorhersehbar, weswegen ich auch Schwierigkeiten hatte, mich richtig einzufühlen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, der Autor hat sich ein - durchaus interessantes - Thema ausgesucht, über das er schreiben will, und darüber dann vergessen, eine gute Story zu schreiben.
    Ich habe schlimmere Bücher gelesen und Irving schreibt auch hier sehr schön, was einiges gut macht. Doch seine sonstigen Bücher sind nicht nur schön geschrieben, sondern haben auch eine mitreißende Handlung: also lieber die lesen!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Der dritte Roman von Irving ist äußerst schwach in der Handlung, die uninspiriert geschrieben und kaum nachvollziehbar ist. Die Figuren wirken steril und daher kann man sich nicht so recht mit ihnen anfreunden; ich hatte jedenfalls arge Probleme, mich voll auf die Story einzulassen. Und auch die Sexszenen sind nicht so prickelnd, wie ich das nach dem Lesen des Klappentextes erwartet hatte - da habe ich schon weitaus Erotischeres gelesen. Glücklicherweise ist das Buch nicht so dick; hundert Seiten mehr und ich hätte es unbeendet beiseite gelegt.

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    Vinschens avatar
    Vinschenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Irvings Frühroman, über eine sexuelle Viererbeziehung; dem Zeitgeist entsprechend (70er Jahre) und mit Ansätzen des späteren Irvings.
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    Ruby Summers avatar
    Ruby Summervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Partnertausch stärkt die Ehe des einen u schwächt die Ehe des anderen Paares. Utsch emanzipiert sich u kriecht aus der Kuh i d Freiheit
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    Antje-Katrin_Schmidts avatar
    Antje-Katrin_Schmidtvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mittelmäßig
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