John Irving Eine Mittelgewichts-Ehe

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Inhaltsangabe zu „Eine Mittelgewichts-Ehe“ von John Irving

Zwei Paare beschließen, es einmal mit Partnertausch zu versuchen. Ein mittelgewichtiger Versuch, mit dem schwergewichtigen Problem der Ehe fertigzuwerden und wieder gefährlich zu leben. Anfangs scheint auch alles zu klappen, doch dann entpuppt sich einer der Vier als Spielverderber, die Vierecksgeschichte entwickelt sich zunehmend zu einem Kampf hinter verschlossenen Türen, mit schmerzlichen Folgen. (Quelle:'E-Buch Text/26.03.2013')

Partnertausch stärkt die Ehe des einen u schwächt die Ehe des anderen Paares. Utsch emanzipiert sich u kriecht aus der Kuh i d Freiheit

— Ruby Summer
Ruby Summer

Mittelmäßig

— Antje-Katrin_Schmidt
Antje-Katrin_Schmidt

Und dann noch Updike lesen, seine Bücher "Die Ehepaare" und "Der lange Weg zu zweit," und niemand würde mehr heiraten :-)

— Taja
Taja

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    Eine Mittelgewichts-Ehe
    Skrutten

    Skrutten

    26. December 2014 um 11:18

    Immer wieder überraschend, in welch verschiedene Erzählstile und Perspektiven John Irving hineinschlüpft in seinen zahlreichen Romanen. Hier haben wir es mit einer zunächst unscheinbaren Begegnung zweier Ehepaare zu tun. Die (fast beiläufig erwähnte) Wendung bleibt bis zu Schluß spannend und amüsant. Also - ich bin wieder ein wenig versöhnt mit John Irving, dessen Romane ich teilweise nach den ersten Seiten nicht weiter lese.

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  • Zum guten Glück...auch Irving hatte mal einen Hänger

    Eine Mittelgewichts-Ehe
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    01. August 2013 um 23:20

    Die Geschichte handelt von einem Professor der Historie, seiner Frau Utsch sowie Edith und Severin Winter. Der Professor fühlt sich zu Edith hingezogen. Ist sie doch zart, schlank und attraktiv, zudem hat sie ein Faible für die Schriftstellerei und interessiert sich für die Geschichten des Historikers. Utsch, die als Kind die grauenvollen Seiten des Krieges kennenlernte und ein Massaker russischer Besatzer nur überlebte, weil ihre Mutter sie im Inneren einer toten Kuh versteckte ist hingegen von Severins Ringerstatur und -natur angetan. So kommt es wie selbstverständlich zum Partnertausch. Beim lustigen Bäumchen-Wechsel-Dich wird nicht lang gezögert, die Hüllen fallen und eine hemmungslose Zeit in vielerlei Positionen beginnt. Dummerweise stellt sich raus, dass Severin entgegen seiner flotten Sprüche doch eher Probleme mit dem lockeren Beziehungsmodell zu entwickeln scheint...oder ist das nur Programm, um für Abwechslung zu sorgen?! Wirklich begeistern konnte John Irving mich mit "Eine Mittelgewichts-Ehe" nicht. Auch wenn ich kurz zuvor noch „Laßt die Bären los!“ gelesen habe, was sich aufgrund des einen oder anderen „Querverweises“ als hilfreich erwiesen hat, verspürte ich keine echte Leidenschaft für die Geschichte. Irgendwie erleichtert es mich, schließlich ist Irving auch nur ein Mensch und ich gestehe gerade ihm gerne diesen „Hänger“ zu. Der Geschichte hätte meines Erachtens ein wenig mehr Chronologie gut getan. Oft habe ich mich nämlich dabei ertappt, wie ich meine Gedanken erst mal sortieren musste, um zu kapieren, wo die Geschichte sich gerade auf dem Zeitstrahl hin windet. Lesen schadet nicht, aber echte Bereicherung fühlt sich anders an. Verzeihung, Herr Irving.

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  • Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Eine Mittelgewichts-Ehe
    rkuehne

    rkuehne

    05. December 2011 um 17:57

    Vor einiger Zeit las ich „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ – eher zufällig und war völlig begeistert und hingerissen vom Stil und der Erzählweise Irvings, von seiner Art zu fesseln ohne künstlich Spannung heraufzubeschwören. Ist man so begeistert, will man natürlich mehr vom selben Autor und setzt dann mitunter einen hohen Maßstab an. Die Mittelgewichts-Ehe ist an diesem leider hoffnungslos gescheitert. Die Geschichte zweier befreundeter Ehepaare die durch einen gegenseitigen Partnertausch neuen Schwung in ihr Leben bringen wollen, was Anfangs auch gelingt, später aber natürlich gehörig nach hinten losgeht, hat eigentlich eine Menge Potential – psychologisches, erotisches, platonisches, eifersüchtiges. Aber Irving lässt es nahezu ungenutzt liegen, verläuft sich vielmehr immer wieder in verwirrenden Dialog und baut statt knisternder Spannung eher Langeweile auf. Ich hoffe einer meiner Vorredner hier behält recht und es ist wirklich einer der schlechteren Irvings, ich hatte nämlich vor noch mehr von ihm zu lesen.

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  • Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Eine Mittelgewichts-Ehe
    Holden

    Holden

    04. December 2010 um 18:53

    Leider einer der schlechteren Irvings.

  • Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Eine Mittelgewichts-Ehe
    gra

    gra

    14. April 2009 um 20:21

    Zwei Paare in Neuengland tauschen über mehrere Monate hinweg die Partner. Die Männer verbringen je einen schönen Abend bei der Frau des anderen, bevor sie in den frühen Morgenstunden in ihr eigenes Ehebett zurückkehren. Während zunächst noch alles gut geht und der Autor einem in Zwischenepisoden die Vorgeschichte der vier Protagonisten erzählt (nur über die Person des Ich-Erzählers bleibt er recht vage), wird es mit der Zeit immer schwieriger, das Gleichgewicht in den vielen Beziehungen zu halten. Die Situation spitzt sich weiter zu, als langsam klar wird, dass einer der Beteiligten sich nicht aus freien Stücken, sondern aufgrund von Schuldgefühlen gegenüber seiner Frau auf die Sache eingelassen hat und er das die anderen auch ständig spüren lässt. **** Sämtliche anderen Bücher von Irving, die ich bislang gelesen habe, gefielen mir sehr gut, sodass ich beim Griff ins Regal der Stadtbücherei nicht einmal auf den Klappentext achtete, als ich den Autorennamen gesehen hatte. Leider kommt das Buch meiner Ansicht nach nicht annähernd an die anderen Werke Irvings heran. Über die Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, es hätte noch gar nicht richtig angefangen. Was bis dahin geschehen ist, ist keine Geschichte, sondern eher eine Aneinanderreihung von Fakten, deren Bezug zueinander mir nicht aufging. Zwar wurde das Vorleben der Personen ausführlich geschildert, ich konnte ihre früheren Erlebnisse und Charaktere aber kaum in ihren späteren Gefühlen und Handlungen wieder finden. Als sich später die Situation zuspitzt, waren die Reaktionen der Personen daher für mich nicht vorhersehbar, weswegen ich auch Schwierigkeiten hatte, mich richtig einzufühlen. Insgesamt hatte ich das Gefühl, der Autor hat sich ein - durchaus interessantes - Thema ausgesucht, über das er schreiben will, und darüber dann vergessen, eine gute Story zu schreiben. Ich habe schlimmere Bücher gelesen und Irving schreibt auch hier sehr schön, was einiges gut macht. Doch seine sonstigen Bücher sind nicht nur schön geschrieben, sondern haben auch eine mitreißende Handlung: also lieber die lesen!

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  • Rezension zu "Eine Mittelgewichts-Ehe" von John Irving

    Eine Mittelgewichts-Ehe
    Haeddl

    Haeddl

    07. December 2008 um 22:28

    Der dritte Roman von Irving ist äußerst schwach in der Handlung, die uninspiriert geschrieben und kaum nachvollziehbar ist. Die Figuren wirken steril und daher kann man sich nicht so recht mit ihnen anfreunden; ich hatte jedenfalls arge Probleme, mich voll auf die Story einzulassen. Und auch die Sexszenen sind nicht so prickelnd, wie ich das nach dem Lesen des Klappentextes erwartet hatte - da habe ich schon weitaus Erotischeres gelesen. Glücklicherweise ist das Buch nicht so dick; hundert Seiten mehr und ich hätte es unbeendet beiseite gelegt.

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