John Irving Garp und wie er die Welt sah

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Inhaltsangabe zu „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving

Dies ist die Geschichte von T. S. Garp, 1944 unehelich geborener Sohn von Jenny Fields – einer Feministin und ihrer Zeit weit voraus. "Garps Welt" ist voller skurriler Ereignisse und liebenswert verschrobener Figuren in Neuengland und Wien. Eine Welt eben, in der alles passieren kann und meistens auch passiert.

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    Garp und wie er die Welt sah

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    Früher oder später muss ich sie alle hören, auch wenn ich sie bereits gelesen habe; die Romane von John Irving gelesen von Rufus Beck. So auch Garp und wie er die Welt sah. Beck liest Irving mit größtmöglicher Emphathie, er liest über diese Ansammlung einzigartiger Charaktere, wie sie nur Irving erdenken kann, als wohnte er mitten unter ihnen. Von Beck gelesen arbeiten sich besondere Momente und spezielle Eindrücke heraus, die man zwar gelesen und erkannt, aber nicht derart tief wahrgenommen hat. Ein Hörbuch für Irving-Genießer und Beck-Liebhaber. Wie war sie denn die Welt, wie Garp sie sah? Eine Frau, die Männer für lustgesteuerte Überflüssigkeiten hielt und ihre Sicherheit im Helfen und einer Krankenschwester-Uniform gefunden hatte, schenkte ihm sein Leben. Eine Frau, die auch bei 30°C und beschlagener Brille nichts anderes als lesen wollte, raubte ihm sein Herz und schenkte ihm eine Familie. Eine Frau, die auf Umwegen zur Frau wurde, wurde seine beste Freundin. Eine Frau, die ihren Zorn nicht zu kanalisieren wusste, nahm ihm sein Leben. Viele Frauen, käufliche und unbezahlbare, unstillbare und sehr stille, begehrenswerte und sehnsüchtige, waren Teile im Garpschen Mosaik und doch war sein größter Schmerz eine einzige Untreue. John Irving schreibt in "Garp und wie er die Welt sah" von der Wärme, die Familie und Freunde ausstrahlen, der Hitze im Ringerraum und dem Sog, der all das zu verschlingen droht. Er erzählt vom kreativen Schreiben und Garps Schwierigkeit die ordentlichen Proportionen von abstrusem Irrsinn, menschlichem Wahn und dem echten Leben zu finden. Enthalten sind, teilweise vollständig, die Erzählungen und Kurzgeschichten, die Garp verfasste und der Leser kann unmittelbar erleben, wie sich der Schriftsteller T.S. Garp ent- bzw. verwickelt. „Die Pension Grillparzer“, „Zaudern“, „Der Hahnrei fängt sich“, „Wachen“ und das erste Kapitel aus dem Roman „Bensenhaver und wie er die Welt sah“. Typisch für mich ist bei Irving mittlerweile die Unbeschreiblichkeit seiner Gedankengänge. Er führt dich auf sicherem Pfad in eine heiter, wahnwitzige Familiengeschichte und lässt dich an der nächsten Ecke allein mit dem Taschendieb Traurigkeit, um dich mit einem Zwinkern aus der Gosse zu klauben und dich drei Häuser weiter in einen Wellness-Tempel zu verfrachten. Bei Irving ist die unglaubliche Achterbahn der Gefühle unter Starkstrom und sie lässt dich nicht nach der ersten Runde bestimmt nicht aussteigen. Wieder einmal stelle ich auf der letzten Seite fest, dass ich geliebt und verlassen wurde. Wieder einmal ist die Zeit im Hier und Jetzt ohne mich vergangen und ich muss den Kalender bemühen, um herauszufinden, welche Verpflichtungen auf mich verzichten mussten. Gibt es ein Leben nach Garp? Klar, was anderes hätte er auch gar nicht gewollt, schließlich sind es einzig die Erinnerungen, die unser Schwergewicht Leben zu tragen vermögen.

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  • Rezension zu "Garp und wie er die Welt sah" von John Irving

    Garp und wie er die Welt sah

    thursdaynext

    Garp und wie er die Welt sah ist ein herausragendes Buch, ein Familienroman, eine Entwicklungsgeschichte,eine Liebesgeschichte, eine hervorragende Beschreibung über die Liebe zu seinen Kindern, eine Abhandlung über Fanatismus und dessen traurige, irre, verwirrte Seelen, eine Komödie, eine Tragödie und alle diese Elemente verquickt John Irving nahtlos ineinanderüberfliessend grandios Mehrmals habe ich diesen Roman in den letzten Jahren gelesen. Diesmal habe ich mir das Hörbuch gegönnt und dem großartigen Rufus Beck zuzuhören war ein Geschenk, ein Genuss. Garps Denken wird Um es mit den, von Irving, der Putzfrau Jillsy Sloaper in den Mund gelegten Worten zu sagen: "Bei den meisten Büchern weiß man, dass nichts passiert. Gott das müssten Sie doch auch wissen. Bei anderen Büchern weiß man einfach was passiert, man braucht sie also auch nicht zu lesen. Aber dieses Buch ist so krank, dass man weiß es passiert was, aber man kann sich nicht vorstellen was......" Abgesehen von der Wortwahl krank, die sich auf eine von Garp geschriebene Geschichte bezieht und dabei durchaus angemessen ist, beschreibt, wenn man krank duch bezaubernd, tiefschürfend, phantasievoll, lebensweise und bejahend Jillsy Sloaper Irvings Roman absolut korrekt. John Irvings Figuren bestehen nicht nur aus Buchstaben. Sie leben, bringen einen zum Lachen, Weinen, ihre Erlebnisse erzeugen Gänsehaut, Mitleid, Spannung......Sie sind echt ! In Jillsy Sloapers Worten: ".....es fühlt sich so wahr an. Ein Buch fühlt sich wahr an, wenn man sagen kann: Ja! Genauso ist es, so geht es in dieser verdammten Welt zu !" Mehr kann man von einem Buch und Autor nicht erwarten. Vor John Irving ziehe ich in tiefen Respekt meinen Helm, oder öffne zumindest das Visier um ein LEST IRVING und FÜNF STERNE SIND NICHT GENUG ! hinauszuschreien.

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    The iron butterfly

    09. June 2012 um 21:23
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