John Irving Laßt die Bären los!

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Inhaltsangabe zu „Laßt die Bären los!“ von John Irving

Was tun, wenn zwei Wiener Eulenspiegel beschlossen haben, durch ihre Universitätsexamen zu fallen, auf einem geliehenen Motorrad in die Welt zu fahren und die Bären zu befreien? Unterwegs gilt es, dicke und dünne Mädchen zu erobern, wachsame Tanten, Parkwächter und wütende Bienen zu überlisten. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Österreich bekommt diese Reise eine tragisch-skurrile Vorgeschichte. (Quelle:'E-Buch Text/26.03.2013')

Ich suche dieses Buch. (gebundene Ausgabe) Wer könnte es mir verkaufen etc? freu mich über PN.

— MvK
MvK

Ich habe dieses Buch leider nur halb geschafft :(...ehrlich gesagt, war es mir zu langweilig...es war mein erstes Buch von Irving und nun bin ich glaube ich abgeschreckt^^

— Fake_Illusion
Fake_Illusion

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    Laßt die Bären los!
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    15. July 2013 um 19:12

    Es ist 1967 und ein Motorrad bildet den Grundstein der ungewöhnlichen Freundschaft der beiden grundverschiedenen Studenten Hannes Graff und Siegfried Javotnik. Ohne Plan und Landkarte startet dieser Roadtrip mit einem verhängnisvollen Besuch im Tiergarten Schönbrunn in Wien und endet auch irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, dort wieder. Allerdings verliert Graff den Siggi an die Bienen, aber er erfüllt beinahe die Mission um die Freisetzung der Inhaftierten in Schönbrunn, auch wenn er dabei Gallen wiederum verliert, die ihren Zopf verloren hat... Garantiert kommt "der" Mittwoch an dem sich Hannes und Gallen wiedersehen werden. John Irving ist bei seinem Erstling der Kunstgriff gelungen, eine tragische Vergangenheit, die komplizierte Gegenwart sowie eine ungewisse Zukunft für die charakterschweren Protagonisten in ein dermaßen skurriles Geschehen zu betten, so dass selbst die traurigsten Momente mit einem schalkhaften Lächeln überwunden werden. Setting free the bears, setting free the minds!

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  • Rezension zu "Lasst die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    Duffy

    Duffy

    03. February 2012 um 18:45

    Die Geschichte von Siggi Javotnik und Hannes Graff, die das Schicksal zusammengeführt und auf neue Wege geschickt hat. Unterwegs mit einer Bestie von Motorrad gibt es vor allem Abenteuer mit Mädchen und die Offenbarung, Tiere aus dem Wiener Zoo befreien zu müssen. Im Mittelteil erfahren wir Javotniks Familiengeschichte, eine skurrile Achterbahnfahrt durch die Kriegsjahre in Österreich und Südosteuropa. In seinem ersten Buch lässt Irving schon sein großartiges Erzähltalent aufblitzen, dass er bis zu seinen aktuellen Werken zur Meisterschaft geformt hat. Auch seine liebevollen Bezüge zu Bären, die er in seinen Büchern weiterpflegt, nehmen hier schon tragende Rollen ein. Es ist ein poetisches Buch, Irving noch etwas auf Stilsuche, aber schon auf dem Weg zum Meistererzähler.

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  • Rezension zu "Laßt die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    Lax

    Lax

    09. September 2010 um 13:49

    Das Erstlingswerk von John Irving ist eine lesenswerte, tragikomische Geschichte, die aber noch nicht ganz die Qualitäten seiner Nachfolger erreicht. Hannes Graff begegnet dem eigenbrötlerischen Siegfried Javotnik in den sechziger Jahren der Stadt Wien. Mit ihrem Motorrad – die Bestie – fahren sie durch Österreich und begegnen unter anderem der scheuen Gallen, in die sich Graff verliebt. Nach einem skurrilen Unfall mit Bienen stirbt Siggi und Graff erhält das Tagebuch des Toten. Dort schildert dieser seine turbulente Lebensgeschichte und seine Nachtwache im Zoo, um die Tiere später befreien zu können. Diesen Plan möchte Graff unbedingt zu Ende bringen. Im ersten Kapitels des Buches wird die Begegnung der beiden Männer geschildert. Das ist der schwächste Teil im Buch. Es wirkt, als ob Irving noch in der Übungsphase ist zu seinen späteren Meisterwerken, wie Zirkuskind oder Owen Meany. Die Dialoge sind langweilig, - „Na, dann mach´s doch“, sagte Siggi. „Ich könnt schon!“, sagte der Opa. „Los doch“, sagte Siggi. „Ich schaffe die vielen Stufen nicht“, sagte der Opa. „Wir tragen dich hoch“, sagte Siggi - und ein echter Lesefluss kommt nicht auf. Die Geschichte fließt langweilig durch Österreich. Doch gibt es auch erhellende Momente, in denen Irvings Humor und sein Gespür für abstruse und emotionale Handlungen zum Ausdruck kommt. Im zweiten Teil wird die Familiengeschichte von Siggi und seine Wachen im Zoo erzählt. In der Familiengeschichte verwebt Irving historische Tatsachen - Kurt Schuschnigg, der Bundeskanzler, der mit Mussolini kooperieren will, sich aber am Ende doch Deutschland anschließen muss, die Aufteilung des Nachkriegsösterreichs durch die Alliierten, das Leben in der sowjetischen Besatzungszone – mit seiner eigenen Erzählung, „...der von einem Stehabort verschlungen wurde.“ Manche Abschnitten langweilen mit ihrer Trivialität, doch gibt es auch hervorragende sprachliche Abschnitte. „...etliche stämmige Amerikaner, die ihre Bombe trugen, wie ein sehr schweres, eben getauftes Kind.“ Der wahre Höhepunkt ist aber die Schilderung der Zoowachen. Der Tierpark Schönbrunn und seine innewohnenden Tiere sind ein Sammelsurium an Persönlichkeiten. „Oh, der Zoo ist voller Tratsch.“ Die Grenze zwischen den Arten verwischt und die Tiere sind die Sympathieträger, wie das schwangere Ozelot, der sterbende Bandikut oder eben Irvings Lieblingstiere. „Ich beobachtete immer noch...als, Schulter an Schulter, das Pärchen Seltener Brillenbären aus dem Forst gepurzelt kam.“ Alleine wegen dieser Tiere sollte die Geschichte gelesen werden. Laßt die Bären los! erschien 1968 bei Random House, New York, doch erst mit dem vierten Buch, das 1981 erschien ,Garp und wie er die Welt sah, gelang John Irving der Durchbruch als Schriftsteller. Er hat bisher zwölf Romane geschrieben und erhielt dafür zahlreiche Auszeichnungen. Viele seiner Werke wurden bereits verfilmt. John Irving lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Vermont und Toronto.

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  • Rezension zu "Lasst die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    annikki

    annikki

    10. January 2010 um 18:04

    Was macht man mit einem Motorrad, wenn man es nicht fahren kann? Man teilt es mit dem, der es ihm eigentlich verkaufen sollte - und fährt gemeinsam los. Der erste Zwischenstop ist der Schönbrunner Zoo. Eine Schande, findet Siegfried Javotnik, Frei sollten sie sein, diese schönen und komischen Tiere! Und beim Weiterfahren erzählt Javotnik seinem Freund Graff, was während und nach des Krieges mit den Tieren passierte. Weit kommen sie auch nicht auf ihrer Reise; in der Wachau treffen sie Gallen - und werden von dem hübschen jungen Mädchen im Gasthof ihrer Tante einquartiert, den sie sich nicht leisten können. Aber das wäre noch das kleinere Übel; die Tierliebe geht auch hier mit Javotnik durch. Der Schaden, den er dadurch verursacht, soviel ist klar, kann von ihm nicht abgelöst werden; ein Fall für die Polizei. Und vor der fährt er mit dem Motorrad davon. Aber er will wiederkommen und mit seinem Freund gemeinsam die Tiere im Zoo befreien. Wär er doch nicht zurückgekommen! Wenn 14 volle Bienenkörbe auf die Straße fallen und aufplatzen, ergibt das eine ganze Menge verärgerter und verängstigter Bienen. Mehr jedenfalls, als auch der größte Tierfreund ertragen kann. Javotnik jedenfalls überlebt diesen Zusammenstoß nicht; seinem Freund bleibt nur das Javotniks Notizbuch. Was steht nun in diesem von Notizbuch? Seltsame Dinge finden sich wieder - Gedankensplitter über jeden Abschnitt der Reise, aber vor allem: Seine Beobachtungen im Zoo, nachts, wenn nur der Wärter bei den Tieren ist. Und seine Familiengeschichte; darin spielt der österreichische Bundesadler und ein Motorrad eine wesentliche Rolle. Und je mehr sein Freund davon liest, umso sicherer ist er sich: er muss den letzten Wunsch Javotniks ausführen. Und die Bären loslassen... Doch, es gibt Passagen in diesem Buch, die man durchaus lesen kann. Die Familiengeschichte Javotniks, die in Rückblenden erzählt wird, lässt schon ahnen, was für ein Geschichtenerzähler John Irving später werden sollte. Aber der Rest des Buches! Die Sprache oft so grausam überladen (das hat er sich später zum Glück abgewöhnt), die Geschichte ziemlich wirr - eigentlich ein ziemlich schreckliches Buch.

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  • Rezension zu "Lasst die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    Pankraz

    Pankraz

    19. December 2008 um 16:31

    Das Chaos, welches die jungen Leute in Wien anrichten sucht seinesgleichen. Da wird der Traum vom Leben ohne Käfig Wirklichkeit.

    Ein anarchisches Werk, ein großer Traum, ein extravaganter Sturz mit den Skiern...; John Irving liebt Österreich, John Irving liebt die Bären und John Irving liebt die skurrile Geschichte an sich.

    Hier in einem Frühwerk sogar noch ein wenig experimentell.
    Bravo...

  • Rezension zu "Lasst die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    Haeddl

    Haeddl

    07. December 2008 um 22:14

    Irvings Erstlingswerk hat mir im Nachhinein nicht sehr gefallen. Der Schreibstil ist anstrengend, nicht so butterweich, wie in GARP und den darauf folgenden Romanen. Die Story ist im Großen und Ganzen auch nicht weiter interessant, bis auf den Mittelteil, in dem abwechselnd die Biographie des Siggi Javotnik und seine Wache im Wiener Zoo beschrieben sind (der einzige Teil, der einigermaßen gelungen ist). Nachdem ich das Buch beendet hatte, trauerte ich der Zeit nach, die ich dafür geopfert hatte.

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  • Rezension zu "Lasst die Bären los!" von John Irving

    Laßt die Bären los!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. February 2008 um 11:18

    Wer die Motorcycle Diaries von Che mag, wird dieses Buch lieben