John Irving Letzte Nacht in Twisted River

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Inhaltsangabe zu „Letzte Nacht in Twisted River“ von John Irving

Die Odyssee eines Kochs und seines Sohns durch New Hampshire und halb Amerika, ausgelöst durch eine tragische Verwechslung.

Eine wundervolle Geschichte über alleinerziehende Väter, Bären und eine Welt voller Unfälle

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Roman, bei dem man sich wünscht er möge niemals enden.

— littleowl
littleowl

Fand ich eher enttäuschend und langatmig/langweilig...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich liebe dieses Buch! Auf der letzten Seite wünscht man sich, es würde nie enden.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

der erste Irving, der mich trotz mehrerer Versuche nicht in der Geschichte halten konnte. sehr schade, denn sein Stil ist unübertroffen

— Binemaus
Binemaus

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  • Solider Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    CarolinLuisaMaria

    CarolinLuisaMaria

    12. October 2016 um 16:21

    Es mag vielleicht nicht sein bestes Buch sein, aber es ist auf jeden Fall - vor allem für Fans seiner anderen Bücher - sehr lesenswert. Was mir besonders an seinen Büchern gefällt, ist der lange Handlungsspielraum. Meistens begleiten seine Erzählungen die Charaktere vom Kindesalter bis (fast) zum Ende ihres Lebens. So passiert es auch hier.In "Letzte Nacht in Tiwsted River" wird das zunächst wenig spannende Leben der beiden Baciagalupos durch eine Reihe absurder Zufälle gehörig auf den Kopf gestellt. Der Leser begleitet die beiden daraufhin auf ihrer Flucht quer durch den östlichen Teil Nordamerikas. Die Handlung entwickelt sich meistens spannend oder zumindest interessant, wenn auch mit kleinen Längen zwischendrin (vor allem kurz vor Ende). Das Ende selbst hat mir persönlich sehr gut gefallen, da es die Geschichte perfekt abgerundet. Die Charaktere, die die Geschichte interessant machen sind meiner Meinung nach nicht Danny und Cookie selbst, sondern vor allem der Holzfäller Ketchum, dessen Figur erstaunlich tiefgehend ist, sowie einige der zahlreichen Nebencharaktere, u. A. Indianer-Jane, die korpulente Tellerwäscherin, die chinesischen Brüder mit ihren Weisheiten und Lady Sky, die Unbekannte, die aus dem Himmel stürzt.Alles in Allem ein typischer Irving (bei dem natürlich die Bären, das Ringen und der Schriftsteller nicht fehlen dürfen) der beim Lesen Freude bereitet und den man trotz der Dicke des Buches sehr schnell verschlingen kann.

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  • Letzte Nacht in Twisted River - John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2016 um 12:11

    Nach "Das Hotel New Hempshire" ist dies der zweite Roman von John Irving den ich gelesen habe. Dabei fallen mir ein paar Gemeinsamkeiten auf: 1. Die wichtige Rolle zweier Bären 2. Das sich Jagen unwahrscheinlicher Unglücke Es gibt sicherlich mehr, so spielen beide Romane zum Teil in New Hempshire, aber eigentlich sind das alles Belanglosigkeiten. Viel wichtiger, trotz all ihrer Absurdität sind beide Romane irgendwie wundervoll. Noch wichtiger, zumindest ich muss um diese Bücher zu lesen dafür in der Richtigen Stimmung sein, ansonsten fände ich sie wahrscheinlich schwer zugänglich und langweilig. So sind sie tragisch komischer Zeitvertreib. Letzte Nacht in Twisted River handelt von alleinerziehenden Vätern, von Beziehungen und dem Wunsch aller Eltern ihre Kinder so lange wie möglich vor der Welt zu beschützen. Manchmal funktioniert das, viel häufiger nicht. Dabei hat dieser Roman noch einen netten Kniff im letzten Kapitel, der sich davor schon anbahnt und mir sehr gut gefallen hat. Auch die Verwendung der Kapitelüberschriften, die den Fokus immer auf einen besonderen Aspekt des Kapitels lenken, treffen voll meinen Geschmack. Für mich ein wundervolles Buch.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Von der Notwendigkeit nicht aufzugeben, auch wenn es deine Feinde ebenfalls nicht tun

    Letzte Nacht in Twisted River
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    05. October 2015 um 12:03

    Dominic Baciagalupo sorgt mit seinen Kochkünsten in den Wäldern von New Hampshire für das leibliche Wohl der Männer und Frauen im Flößer- und Holzfällercamp. Im beengten Kochhaus lebt er mit seinem 12-jährigen Sohn Danny, den er mit gutem Essen und väterlicher Fürsorge im rauhen Gefüge zwischen Mensch und Natur erzieht. Als der kleine Danny eines Nachts im Dunkeln die Geliebte seines Vaters mit einem Bären verwechselt, ist der Tod nicht das erste Mal zu Besuch bei ihnen, aber dieses Mal müssen Dominic und Danny um ihr Leben fürchten, denn der brutale Dorfpolizist wird die Schmach des Gehörnten nicht auf sich sitzen lassen. Auf ihrer Flucht begleitet Dominic und Danny jedoch nicht nur die stetige Angst vor Constable Carls Rache, sie lernen auch viele neue Küchen und Restaurants, schmackhafte Rezepturen und besondere Menschen kennen. Und immer bleibt da der Kontakt zum bärbeißigen Holzfäller Ketchum, der die Stellung in Twisted River hält, weil das Leben in der Stadt ihm sowieso nicht gefällt und er Constable Carl so besser unter Beobachtung halten kann. Eine Geschichte um alleinerziehende Väter und ihre Söhne, um mächtig große Frauen und ihre Stärken und Schwächen. Es wird ein wenig im Wettkampf und viel mit dem Leben gerungen, es wird gekocht, gegessen, geliebt, gehasst, es wird geflüchtet und getötet. Irving erzählt von wichtigen Vorbildern, echten Freunden, vielen Engeln und den tiefverwurzelten Ängsten geliebte Menschen zu verlieren, und es geht um die Schriftstellerei und um John Irving selbst. Letzte Nacht in Twisted River erscheint mir ein sehr persönlicher Roman zu sein, ein Rückblick auf ein Werk, aber auch auf ein Leben. Aber jedes Ende ist der Beginn von etwas Neuem und so darf nicht nur Danny Baciagalupo am Ende die Hoffnung auf das große Abenteuer seines Lebens äußern, auch die Irving Gemeinde darf sich auf alles Weitere freuen.

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  • Tour de Force durch 50 Jahre

    Letzte Nacht in Twisted River
    kingofmusic

    kingofmusic

    John Irving - entweder man liebt oder man hasst diesen Autor. Etwas dazwischen gibt es glaube ich nicht. Nach der Lektüre von "Letzte Nacht in Twisted River" gehöre ich definitiv zu ersterer Gruppe. Auch wenn ich die immer wieder viel zitierten Bücher "Garp" und "Gottes Werk und Teufels Beitrag" noch nicht gelesen habe, kann ich mir beileibe nicht vorstellen, dass man dann von "Letzte Nacht..." so enttäuscht ist, dass man das Buch schon nach 50, 100 oder 500 Seiten weglegt. Nun, ich bin froh, dass ich mich nicht von den vielen negativen Meinungen hab runterziehen lassen und dass ich das Buch als drittes innerhalb eines Jahres auf den Fahrten von/zur Arbeit im Bus komplett durchgelesen habe. Etwas irritiert war ich am Anfang von den vielen Klammersätzen und den häufigen Wiederholungen einer Situation/eines Ortes usw.; ein Stilmittel, was John Irving wohl aber prägt und auch gleichzeitig so einzigartig macht. Am Ende fand ich die Wiederholung von weiter zurückliegenden Ereignissen sogar recht hilfreich, weil dann sofort wieder Assoziationen zu der Stelle im Buch auftauchten, an der das Ereignis das erste Mal aufgetreten war. So waren die Verbindungen sehr schnell wieder hergestellt und ich habe mit Spannung weitergelesen. Die Geschichte beginnt tragisch und endet Hoffnung machend. Hoffnung machend darauf, dass trotz aller Widrigkeiten im Leben immer irgendwo ein Licht am Ende des Tunnels leuchtet (möge er noch so lang sein!). Der Tunnel vereint Tragik (an manchen Stellen im Buch hätte selbst ich fast geweint *g*), Komik, Liebe, Politik und Kochrezepte in einzigartiger Weise. Entgegen einiger Meinungen, die Figuren in "Letzte Nacht in Twisted River" wären blass und nicht ausgereift, finde ich hier viele tragische Helden mit großem Herz. Dafür zählt für mich an erster Stelle Ketchum. Er hat mich mit seinen markigen Sprüchen, seiner politischen Einstellung, aber letztendlich auch mit seiner tiefsitzenden Zerrissenheit über die Ereignisse in der Nacht als Danny´s Mutter starb, absolut mitgerissen und sein (frei gewählter) Tod war für ihn die einzig logische Konsequenz aus dieser Zerissenheit ("Nur Ketchum kann Ketchum töten" - ein Satz, den ich nie wieder vergessen werde!!!). Ich hatte das ganze Buch über Respekt vor Ketchum und hab mich über jede einzelne Passage mit ihm gefreut. Aber auch Cookie, Danny, Sixpack Pam und wie sie alle heißen: ja, sie alle haben mich in den letzten Monaten im Bus begleitet und ich bin über jeden einzelnen von ihnen froh, sie kennengelernt zu haben. Einzig und allein Constable Carl habe ich von vornherein nicht gemocht und er hat auch (meiner Meinung nach) das Leben von Joe (Danny´s innig geliebten und einzigen Sohn) auf dem Gewissen - auch wenn es nur angedeutet wird. Aber es kann ja nicht nur gute Figuren geben; das Leben besteht auch aus Freunden und Menschen, denen man am liebsten überhaupt nicht begegnen würde oder die man am liebsten von hinten sieht :-) Somit bleibt mir als Fazit nur festzuhalten, dass ich von "Letzte Nacht in Twisted River" absolut gefesselt war und ich von nun an John Irving einen festen Platz in meinem Bücherregal geben werde. Well done, Mr. Irving!!!

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    • 5
  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River"

    Letzte Nacht in Twisted River
    littleowl

    littleowl

    12. May 2015 um 11:19

    Inhalt: Die Geschichte beginnt Mitte der 1950er Jahre in einem Holzfällercamp in New Hampshire. Dort wohnt der 12-jährige Danny zusammen mit seinem Vater Dominic, der im Camp als Koch arbeitet. Die beiden haben sich eine behagliche Existenz aufgebaut, doch ein tragisches Ereignis zwingt sie zur Flucht: Im Dunkeln verwechselt Danny die Geliebte seines Vaters mit einem Bären und erschlägt sie. Von diesem Moment an ist ihnen Janes Mann, der gewalttätige Dorfpolizist, auf den Fersen. Ihr Verfolger zwingt Danny und seinen Vater die nächsten 50 Jahre zu einer wahren Odyssee. Von New Hampshire aus geht es nach Boston, Vermont, Iowa und schließlich Kanada. Während dieser Zeit durchleben beide die Höhen und Tiefen, die das Erwachsen- und Älterwerden nun mal mit sich bringen. Dominic ist in Küchen zuhause, egal, wo er gerade lebt, und Danny steigt zum Bestsellerautor auf. Die einzige echte Konstante in ihrem Leben ist Dominics alter Freund aus New Hampshire, der Holzfäller Ketchum. Schreibstil: Wie alle Romane von John Irving ist auch dieser ein ziemlicher Wälzer, aber zum Glück angenehm zu lesen. Irving hat irgendwie eine sehr ruhige, unaufgeregte Art zu erzählen. Dadurch entwickelt die Geschichte eine echte Sogwirkung. Man verliert sich ganz in dem Roman und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und es gibt viele Zeitsprünge. Dabei spielt der Autor meisterhaft mit den unterschiedlichen Zeitebenen. Wenn ein Abschnitt des Romans beendet ist, dann kommt oft ein großer Zeitsprung, nach dem im Rückblick Stück für Stück enthüllt wird, was in der Zwischenzeit passiert ist. Dadurch wird Spannung aufgebaut und Vergangenheit und Gegenwart scheinen teilweise zu verschwimmen. Handlung: Wir verfolgen sowohl Dannys Leben als auch das von Dominic und Ketchum über einen langen Zeitraum. Danny lernen wir als kleinen Jungen kennen und sehen ihn dann aufwachsen und zum Teenager werden. Ich fand es sehr faszinierend, ihn durch alle Höhen und Tiefen als junger und nicht mehr ganz so junger Mann zu begleiten. Die enge Beziehung zu seinem Vater, die Dannys ganzes Leben prägt, ist wirklich rührend. Besonders gut gefallen hat mir, wie der Autor Dannys Dasein als Schriftsteller darstellt. Eine so anschauliche Beschreibung des kreativen Prozesses kann wohl nur jemand liefern, der selbst Schriftsteller ist. Gestört hat mich nur, dass Irving in Dannys Jugend so viel Zeit darauf verwendet, von seinem Sexleben zu berichten. Das waren mehr Details als ich jemals wissen wollte. Natürlich war es auch spannend, zuzusehen, wie Ketchum und der Koch älter werden und sich verändern. Die Botschaft, dass echte Freundschaften wirklich alles überdauern, hat mir gut gefallen. Charaktere: Dadurch, dass man sie über einen so langen Zeitraum begleitet, lernt man die Protagonisten unglaublich gut kennen. Sie sind alle vielschichtig und gut ausgearbeitet, sodass sie beim Lesen wirklich vor dem inneren Auge lebendig werden. Weder der Koch noch sein Sohn oder Ketchum ist perfekt, jeder von ihnen macht im Laufe seines Lebens große Fehler. Dabei ist es schwer, allgemeine Aussagen über ihre Persönlichkeit zu machen, weil sie sich ständig verändern, wie das im Leben nun mal so ist. Irving schafft es, die Art von Figuren zu erschaffen, die man vermisst, wenn man das Buch zugeschlagen hat. Fazit: Diese wunderbaren Charaktere durch fast ein ganzes Leben zu begleiten, war mir ein großes Vergnügen.

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  • Ich will nicht, dass es endet!

    Letzte Nacht in Twisted River
    CarolinHafen

    CarolinHafen

    Väter und Söhne Irving setzt seine Figuren immer grotesken Zufällen und Unfällen aus. Erst ertrinkt der  15-jährige Angel, und später stirbt die Geliebte des Kochs. Der Sohn des Kochs, der 12-jährige Daniel verwechselt die stämmige, schwarzhaarige Frau mit einem Bären und erschlägt sie mit einer Bratpfanne, im Glauben sie würde seinen Vater angreifen. Leider ist die Frau auch die Freundin des Sheriffs, der sich rächen will, am Koch und dessen Sohn. Eine lebenslange Flucht beginnt. Eintauchen, sich treiben lassen Vater und Sohn leben allein, Rosie die Ehefrau und Mutter, ertrank, als Daniel zwei Jahre alt war. Lange Zeit erfährt Daniel nicht die Umstände ihres Todes. Die Ereignisse; der Unfalltod der Mutter, die erschlagene Bären-Frau, die Flucht, machen aus Daniel einen Schriftsteller. Schon als Teenager fängt er an zu schreiben, sieht in sich selbst einen zurückgebliebenen Jungen, der die Lücken seines eigenen Lebenslaufs mit seiner Fantasie stopft. Einzig sein Lehrer Mr. O´Hara liest seine Geschichten. Gerade dieser Umstand ist für mich, und für den Leser, besonders spannend. Daniel sammelt Informationen über seinen Vater, seine Mutter und ihre gemeinsame Vergangenheit wie Puzzlestückchen. Er legt sie zusammen, und so wie er die Umstände erfährt, bekommt sie auch der Leser.  Den Rest muss sich Daniel selbst zusammen reimen. Irving lockt uns, seine Leser mit Brotkummen ins Hexenhäuschen, lässt uns schmoren. Wenn er will, dass wir leiden, und aufgeregt das dicke Ende kommen sehen, dann haut er uns nochmal eins über. Immer gespickt mit seiner Detailverliebtheit. Ich kann gut verstehen, warum manche Leser überhaupt keinen Zugang zu Irvings Bücher finden. Entweder man liebt ihn für seine Details, für seine Ausschweifungen und Längen, oder man legt das Buch frustriert beiseite, doch so legt man nie das ganze Puzzle zusammen. Denn alle Details sind wichtig. Ich persönlich finde es, beispielsweise, großartig, dass Irving uns Leser auf seiner Reise der Geschichte immer genau erklärt, was passieren wird, warum, und wie. Ich sehe es immer kommen, und bin dann doch überrascht. Er lässt uns an seinen Kniffen teilhaben und ist dabei sein größter Kritiker. Kein einziger Kritiker, könnte ihn so sehr auseinander nehmen, wie er es selbst tut. Die ersten 200 Seiten handeln davon, wie es zur Flucht kommt.  Der Leser erfährt die wichtigsten Dinge, das Leben des Kochs, bevor er heiratete und Daniel geboren wurde, das Leben der Mutter, alles über die Bären-Frau und auch über den besten Freund vom Koch; Ketchum. Die zentrale Figur des Romans, und meiner Meinung nach, verdammte Elchscheiße, auch der liebenswerteste Kerl weit und breit.   Ketchum begleitet die beiden, als Beschützer und Freund. Anfangs dachte ich, Ketchum wäre ein Stereotyp, ein absolutes Klischee. Nur Iving schafft es, aus einem Klischee etwas wundervoll Individuelles zu machen. Daniel beginnt also zu schreiben, das was er kennt, was er erlebt hat. Der Lehrer O´Hara hält diese Geschichten natürlich für grotesk, und absolut erfunden (Wem passieren schon solche Dinge?). O´Hara sagt und denkt und vermittelt dem Leser all das, was er beim Lesen vielleicht selbst gedacht hat. Mit O´Haras Stimme zerpflückt Irving seine eigene Geschichte, bis ins Kleinste, liefert die Gründe warum man ihm kein Wort glauben sollte, und dann doch jedes Wort für bare Münze nehmen kann (wenn man will), und sorgt dafür, dass man all die Figuren, Daniel und seinen Vater, die Bären-Frau und Ketchum, noch liebenswerter noch realer, empfindet. Während O´Hara die Geschichte, die Daniel schreibt, zerpflückt und bewundert, stehlen sich die Figuren ganz heimlich ins Herz der Leser. An diesem Punkt glaubt man schon, sie persönlich zu kennen. Die Leser werden es für ein Kochbuch halten Daniel schreibt weiter, stopft die Lücken, verändert die Details, kommt der Wahrheit sehr nahe, und doch ist alles erfunden. O´Hara ist noch verwirrter und wir als Leser können es uns nun aussuchen: Ist die Geschichte, die uns Irving erzählt die eigentliche Geschichte? Oder die Geschichte, der Daniel nachspürt, die Geschichte seines Lebens? Wer ist der Autor von Letzte Nacht in Twisted River? Er wird älter, schreibt noch mehr, noch mehr Details, er wird Vater, und er flieht vor dem Sherriff, vor seiner Vergangenheit. she bu du Einen Irving-Roman zu lesen ist für mich immer ein wenig so, als würde ich mich in den Schreibschuppen von Irving schleichen, seinen Hund Dickens ein bisschen hinter dem Ohr kraulen und mich in eine stille Ecke setzten, und ihm bei der Arbeit zusehen. Er spielt mit dem Leser, vermischt Fiktion und Autobiografisches, wobei für mich die Frage danach, was „echt“ und was erfunden ist, unerheblich ist.  Ich glaube, die Frage ist auch für Irving unerheblich. Details erlebter Dinge wandelt er so um, wie er es für die Geschichte brauchen kann, und so sind auch autobiografische Dinge erfunden. In dem Buch steckt Iving, vielleicht mehr, als er selber weiß, und doch überhaupt nichts von ihm. Was macht es schon, wenn man es nicht so genau weiß, wenn man sich als Leser einfach in die Figuren verliebt? Die Gefühle ändern sich dadurch ja nicht. Ich persönlich mache immer wieder Zwangspausen, ich lese eine Irving-Geschichte nicht in einem Rutsch.  Am Anfang bin ich aufgeregt, will die Figuren kennen lernen, mitten drin, wenn ich dann Gefühle für sie habe und mit fiebere, leg ich das Buch beiseite. Ich weiß, sie werden viel verlieren. Gliedmaßen, geliebte Menschen, so ziemlich alles. she bu de schreibt Irving, und übersetzt es mit Ich kann es nicht ertragen loszulassen. So geht es mir auch. Kaum war ich über die 500ste Seite hinaus, dachte ich; Oh, er leitet das Ende schon ein. Ich will nicht, dass es endet! Aber es endet. Und alle Details sind wichtig. Alle Rezepte und Gerichte, schließlich geht es um einen Koch und seinen Sohn, um ihre Reise, das Überdauern von fünf Jahrzehnten, und wie sie das Leben ausgekostet haben, trotz aller Widrigkeiten. Mein persönlicher Lieblingsroman ist immer noch Zirkuskind, aber der hier, Letzte Nacht in Twisted River kommt dem verdammt nahe.

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  • Irving halt

    Letzte Nacht in Twisted River
    Sabine17

    Sabine17

    04. March 2014 um 10:45

    Eine kurze Rezension über einen Irving-Roman zu schreiben ist eigentlich unmöglich. Die Grundhandlung dieses neuesten Romans von John Irving wiederzugeben ist nicht schwer. Dominic ist Koch in einem Holzfäller- und Flößercamp in Amerika Mitte der 50iger Jahre. Er lebt dort mit seinem 12jährigen Sohn Danny. Eines nachts erschlägt Danny die Geliebte des einheimischen Polizisten mit einer Bratpfanne als sie gerade mit seinem Vater schläft, weil er sie für einen Bären hält. Um seinen Sohn zu schützen flieht Dominic mit ihm jahrzehntelang quer durch Amerika bis nach Kanada, weil der Polizist nach Rache sinnt. Auf ihren jeweiligen Stationen während dieser Flucht arbeitet Dominic in den unterschiedlichsten Restaurants. Rund um diesen Erzählstrang ranken sich viele Nebengeschichten und -episoden mit ebenso vielen skurrilen Charakteren wie man es von Irving gewohnt ist. Auch seine Lieblingsbausteine wie Bären, Ringen und New Hampshire sind natürlich auch wieder mit dabei. “Letzte Nacht in Twisted River” ist nicht ganz so spektakulär und abgefahren wie zum Beispiel “Das Hotel New Hampshire” oder “Garp und wie er die Welt sah”, aber glänzt dafür mit einem Tiefgang, den man gerade in seinen späteren Werken findet. Kernthema in diesem Roman sind die Liebe und die Schriftstellerei. Es liegt die Vermutung nahe, dass John Irving auch etwas aus seinem Leben mit in diesem Roman verarbeitet hat. Für Irving-Liebhaber ist dieser Roman Pflichtlektüre. Für Einsteiger würde ich eher die oben erwähnten Klassiker “Das Hotel New Hampshire” oder “Garp” empfehlen. Ich habe es jedenfalls genossen nach langem mal wieder einen so guten John Irving zu lesen. Im Mittelteil hatte der Roman in einigen Phasen gefühlt ein paar kleine Längen (oder lag es an dem heißen Juliwetter?), aber das fulminante letzte Drittel des Buches hat das alles wieder wett gemacht.  

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  • Drei ???

    Letzte Nacht in Twisted River
    TinSoldier

    TinSoldier

    28. February 2014 um 18:47

    Drei ???  Letzte Nacht in Twisted River?  In Wirklichkeit waren es viele Nächte oder doch zumindest Abende, die ich in Twisted River verbrachte:  Zwar nur in Gedanken beim Lesen des Buches, aber es war kein leichter Aufenthalt für mich!  Die Geschichte ist von komplizierter Einfachheit. Und kompliziert ist auch mein Verhältnis zu ihr und zu ihrem Autor.  Was also soll in meiner Rezension stehen?  Zunächst: Es war mein erster Irving – und zumindest für die nächste Zeit auch garantiert mein letzter! Ich brauch jetzt erstmal was leicht verdauliches!  Soll das nun ein Verriss werden?? Nein, so einfach ist es nicht.  Die Geschichte beginnt eigentlich ganz gut und Irving ist, dass muss man bescheinigen, ein guter Erzähler. Aber auch ein guter Erzähler muss darauf achten, dass er seine Leser bei der Stange hält. Dazu bedarf es einer Handlung, die fesselt. Die fand ich hier auf Dauer leider nicht. Oder anders gesagt: Ich fand einfach keinen Zugang zum Buch, zur Geschichte und zum Autor.  So gut die Geschichte, wie bereits gesagt, auch beginnt (und obwohl es auch keinen Mangel an skurrilen Gestalten und Begebenheiten darin hat), sie zu lesen war aus irgend einem Grunde für mich sehr anstrengend. Aber Lesen soll doch mehr Vergnügen machen als anstrengen, dachte ich mir – und las trotzdem weiter. Kommt schon noch.  Leider kam es nicht. Die Geschichte beginnt irgendwann sehr zähflüssig zu werden, eine Handlung im eigentlichen Sinne konnte ich über lange Strecken nicht so recht entdecken, bzw. diese wurde nicht vorangetrieben. Vielmehr wirkt das Ganze sehr statisch, in Reflexionen der Protagonisten verharrend, langatmig.  Ich gestehe, ich bin an dem Buch gescheitert: In der Mitte angekommen, gab ich auf.  Warum?  Nun, da warten noch viele Bücher auf mich, die gelesen werden wollen.  Und meine Zeit ist knapp!  Fazit:  Für Irving – Liebhaber möglicherweise ein empfehlenswertes Buch.  Für alle anderen: Drei ??? 

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  • Nicht der beste Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    Trinexx

    Trinexx

    09. November 2013 um 21:28

    Mit dem Buch habe ich mich schwer getan, obwohl John Irving zu meinen Lieblingsschriftstellern gehört. Ich habe sieben Monate gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Das Buch und seine Charaktere haben mich einfach nicht gepackt, zu flach und eindimensional. Sporadisch (und sportlich) habe ich es zur Hand genommen und weitergelesen. Es konnte doch nicht sein, dass mich ein Irving so dermaßen langweilt. Erst ab ca. Seite 400 hatte ich das Gefühl „drin“ zu sein und bis zum Ende durchlesen zu können. Die einzigen Charaktere, die mir in Erinnerung bleiben, sind „Ketchum“ und sein letzter Hund „Hero“. Gut, es war von Irving (oder Danny) so gewollt (?), das „Ketchum“ der „eigentliche“ Protagonist ist. (Hat Irving einen Roman geschrieben, in dem ein Charakter diesen Roman schreibt?) Der Anfang war noch vielversprechend, aber dann langweilte mich die Handlung nur noch. „Cookie“ blieb blass, während die Frauen in seinem Leben (ob in der Küche oder im Bett) etwas Farbe hinein brachten. Ebenso der Sohn und Enkel. Figuren, die es bei mir nicht geschafft haben, vom Papier ins Leben zu gelangen. Langatmig und wirr habe ich es insgesamt empfunden, und das Verweilen bei interessanten Menschen zu kurz. Zudem die vielen Namen/Namensänderungen. (Ich habe schon ständig Dominic und Daniel/Danny verwechselt). Die meiste Zeit hatte ich eh vergessen, dass „Der alte Cowboy“ noch gefährlich sein könnte und nach „Cookie“ sucht. Die ständigen Sprünge im Text lassen die Handlung völlig auseinander brechen. Insgesamt fand ich die Geschichte zu weit hergeholt oder auch nicht skurril genug. Vielleicht hatte ich auch einfach keine „Irving-Zeit, aber noch einmal werde ich das Buch nicht lesen.

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  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    01. September 2012 um 17:10

    Keine Frage, Irving hat wie immer ein Monumentalwerk hingelegt. Es beginnt 1954 und endet 2005...Darin springt Irving auf 730 Seiten von 1954 nach 1967 nach 1983 nach 2000, 2001, 2005. Innerhalb dieser Etappen beschreibt er immer im Rückblick den vorangegangenen Zeitraum, aber auch dies nicht in chronologischer Reihenfolge, sondern querbeet und von einem Absatz zum nächsten ist man dann auch mal wieder im derzeit aktuellen Jahr. Allerdings verliert er sich zu Anfang in diesem Buch derart in Detailbeschreibungen - und vernachlässigt dafür das Vorankommen der Handlung, dass ich es manches Mal mehr als mühevoll fand, mich zum Weiterlesen zu motivieren. Nach der asiatischen Phase, also ungefähr zur Hälfte des Buches, war es dann aber soweit, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich der Erzählstil plötzlich mitriss. Wie immer in Irvings Büchern gibt es die unvermeidlichen Bären und das Ringen. Die skurilen Figuren habe ich sofort ins Herz geschlossen, dabei waren es nicht mal Vater und Sohn, Dominic und Daniel, die mich so berührten sondern die vermeindlichen Nebenfiguren wie Ketchum, Sixpack-Pam und Lady Sky. Der Jargon im Buch ist wie immer bei Irving recht deftig, besonders der Satz "lass dir keine krummen Eier wachsen" (mach dir keine Sorgen) von Ketchum haftet sich im Gedächtnis fest. Das Ende war folgerichtig und logisch - mehr sei dazu nicht verraten. Trotz allem bin ich der Meinung, Irving hat schon bessere Bücher geschrieben.

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  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    Duffy

    Duffy

    05. May 2012 um 16:38

    Die Geschichte beginnt 1954 in einem Holzfällercamp in New Hampshire. Der 12jährige Danny erschlägt aus Versehen mit einer Bratpfanne die Geliebte des Dorfpolizisten, die auch die Geliebte seines Vaters ist. Der Campkoch flieht daraufhin mit seinem Sohn und diese Flucht vor dem Sheriff soll Jahrzehnte dauern. Von diesem Vorfall ausgehend hat Irving einen Zeitraum von 50 Jahren mit dem Leben dund den Verflechtungen der Hauptfiguren gefüllt. Nicht nur die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen finden ihren Platz, es begegnen dem Leser auch viele Charaktere, mal liebenswert, mal nicht, die sich im Großen und Ganzen geschmeidig einfügen. Das Hauptthema ist die Schuld und wie Vater und Sohn damit umgehen. Es geht um Freundschaften und deren Festigkeit. Es ist eine lange Reise, die Irving beschreibt und wie er das macht, ist meisterhaft. Ein in sich geschlossener und schlüssiger Kosmos und wieder ein großes Werk des amerikanischen Schriftstellers. Ein uneingeschränkter und herrlicher Lesegenuss.

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  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    DerFundraiser

    DerFundraiser

    Hammer - Toll - Super: ein Irving!

    • 2
  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2012 um 14:39

    John Irving hat eine große Fangemeinde. Seine Figuren sind immer ziemlich schräg, seine Texte mit zahlreichen Kleinigkeiten versehen, die vielen Lesern Freude bereiten. Ich selbst habe bisher nur "Garp, oder wie er die Welt sah" gelesen und habe mich schwer getan mit diesem hochgelobten und geliebten Bestsellerwerk. Irvings Schreibstil findet meinen Gefallen nicht. So auch im vorliegenden neuesten Roman des gefeierten Amerikaners. Erzählt wird eine Vater-Sohn-Geschichte über viele Jahre. Während Dominic früh Vater und fast genauso früh Witwer wird, ist das Schicksal seines Sohnes ähnlich. Die falsche Frau schenkt Daniel einen Sohn, läßt diesen aber schon früh bei seinem Vater zurück. Alle verbindet eine Flucht, ausgelöst durch eine Pfanne, die auf dem Schädel der Geliebten von Dominic - auch "Der Koch" genannt - niedergeht, als sich beide gerade mitten in einem Sexualspiel befinden. Der zwölfjährige Daniel hingegen vermutet den Angriff eines Bären auf seinen Vater und schlägt mit aller Wucht zu. Da Jane, die Geliebte, jedoch eigentlich die Freundin des Hilfssheriffs ist, der für seinen Jähzorn und seine Gewalttäigkeit bekannt ist, bleibt den beiden nur die Flucht aus dem Flößerort, in dem auch ihr Freund Ketchum wohnt. Dieser begleitet sie zumindest gedanklich und mit allerlei Ratschlägen über die ganzen Jahren. So wissen Daniel und der Koch immer, dass sie nach wie vor in Gefahr vor der Rache des Sheriffs sind. Sie nehmen einen neuen Namen an, beginnen ein neues Leben und das nicht nur einmal im Laufe der Zeit. Daniel wird erwachsen, studiert und wird Schriftsteller. Sein Sohn wächst ebenso heran, bis am Ende alle doch noch das Schicksal einholt. "Letzte Nacht in Twisted River" ist wohl ein waschechter Iriving. Zahlreiche Details spicken die Geschichte, politische Ereignisse werden - für meinen Geschmack viel zu beiläufig - eingeflochten und die Dialoge sind hölzern und oft mit unwichtigsten Dingen angereichert. Humor kann ich in diesen Passagen keinen entdecken. Für mich machte es das Werk sehr zähflüssig. Auch ist der Roman stark autobiografisch geprägt und man findet viele Motive wieder, die Irving häufig in seinen Büchern verwendet. Dennoch fand ich das Buch nicht so schlecht, wie der Leser dieses Beitrages vermuten könnte. Die Figuren, allen voran die Figur des Ketchum, sind gelungen und liebevoll gezeichnet. Die Skurrilität der Geschichte setzt sich in den Protagonisten fort und zumindest dieser Aspekt findet meine Anerkennung. Warm werde ich dennoch nicht mit John Irving. Vermutlich wird es mein letzter Roman von ihm gewesen sein.

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  • Rezension zu "Letzte Nacht in Twisted River" von John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    24. January 2012 um 12:03

    Eines Tages hört der zwölfjährige Danny aus dem Schlafzimmer seines Vaters ganz außergewöhnliche und seltsame Geräusche. Für den Jungen gibt es dafür nur eine Erklärung. Sein Vater, Dominic Baciagalupo wird gerade von einem Bären angegriffen. Kurz entschlossen packt Danny eine gußeiserne Bratpfanne und geht damit auf das haarige Wesen los, das direkt auf seinem Vater liegt und ihn regelrecht unter sich begraben hat. In dem Moment, als er mit voller Wucht die Bratpfanne herabsausen lässt und zuschlägt, merkt Danny, dass es sich gar nicht um einen Bär handelt, sondern um die dicke Tellerwäscherin Indianer-Jane, die ihre Haare gelöst hat, die die ganze Szene wie ein Fell bedeckt hatten. Aber es ist schon zu spät. Danny hat Jane erschlagen. Sie ist tot. Diese tragische Verwechslung prägt nun das Leben von Vater und Sohn. Ihr Leben, das John Irving in seinem neuen Roman „Letzte Nacht in Twisted River“ über mehrere Jahrzehnte beschreibt, gleicht einer Irrfahrt. Denn die getötete Jane war nicht nur die Geliebte von Dannys Vater Dominic, der als Koch in einer schäbigen Holzfällersiedlung im New Hampshire der 50- er Jahre arbeitete. Jane war auch die Freundin von Constable Carl, einem nach Rache lechzenden Kleinstadtcop. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn bildet den einen Schwerpunkt dieses faszinierenden Romans, ein anderer ist die Entwicklung Dannys zum Schriftsteller. Danny trägt viele Züge von Irving selbst und der Autor nutzt diesen neuen Roman, um über sein eigenes Schreiben zu reflektieren. In einer Mischung aus Fiktion und Realität bietet Irving dem Leser nicht nur einen neuen, für ihn typischen Roman, sondern lässt auch tief in sein Leben und sein Arbeiten blicken. Für alle Freunde John Irvings ein wichtiges Buch.

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