John Irving Owen Meany

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Inhaltsangabe zu „Owen Meany“ von John Irving

John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert… "

Die Erzählweise und der Schreibstil sind klasse und wie sich am Ende alles ineinander fügt, finde ich ziemlich genial.

— mondy

Totales Unverständnis, warum das Buch so gut ankommt. Quälendes Geschfafel und ein am Schluss sehr vorhersehbares Ende

— Sandy3437

Sehr skurril und makaber, aber super

— Antje-Katrin_Schmidt

Ich würde alle zur Verfügung stehenden Sterne vergeben - des kompletten Himmelszeltes!

— Gwennilein

Ein Meisterwerk.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Irving: Gewohnt gut

— Miserable

Es kann nur einen geben? Nein, John Irving hat mehrere Bestseller geschrieben, aber der kleie Owen ist mein Favorit!

— SabineRojko

Ganz toller Roman, gehört zu Irvings besten Werken!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mein liebstes Irvingbuch, nicht nur wegen der witzigsten Weihnachtsgeschichte der Weltliteratur.

— Karin_Koch

Ein wunderbares Buch. Spannend, traurig, lustig... ein echter Irving.

— Uibui

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Wenn auch chaotisch - witzige Szenen und Happy End :-)

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  • Owen Meany - Held oder Gottes Werkzeug?

    Owen Meany

    itwt69

    20. August 2017 um 15:14

    Owen Meany ist einer der außergewöhnlichsten Charaktere, die ich je durch ein Buch kennenlernen durfte. Owen denkt seit frühester Kindheit, dass er zu einem bestimmten Zweck auf der Welt ist. In einem Traum "sieht" er sein eigenes Ende inklusive des Datums. Und so begibt sich dieser kleinwüchsige Held auf seine Reise - zusammen mit seinem besten Freund John - um das Unausweichliche zu erfüllen - nämlich Gottes Wille. Die amerikanische "Politik" und der Verfall von Sitten und Moral zwischen 1950 und 1990 werden dabei gehörig auf die Schippe genommen. Wenn der Roman nicht des öfteren so fuchtbar zäh zu lesen gewesen wäre hätte er die Höchstwertung verdient.

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  • Begeisterung und Irritation

    Owen Meany

    mondy

    12. March 2017 um 11:44

    Aus dem Amerikanischen von Edith Nerke und Jürgen BauerMeine MeinungIch bin hin- und hergerissen zwischen Begeisterung und Irritation. Begeisterung einerseits, weil ich es faszinierend finde, wie durchdacht die Handlung ist. Man kann sich sicher sein, dass jedes Detail später noch einmal eine Rolle spielen wird, auch wenn man es schon wieder fast vergessen hat. Viele Erlebnisse von Owen Meany und John Wheelwright werden episodenhaft erzählt. So darf man z.B. ein aus den Fugen geratendes Krippenspiel miterleben (köstlich!) oder an den denkwürdigen Spielen mit einem ausgestopften Gürteltier teilnehmen. Sehr witzig fand ich auch den Streich mit dem Auto ... zum Wegschmeißen! Andere Ereignisse sind eher tragisch, aber genauso lesenswert. Nicht so gut gefallen haben mir die Episoden, die John Wheelwright als älteren Mann vorstellen. Sie ziehen sich teilweise etwas in die Länge, was daran liegen mag, dass ich mich mit der US-Politik der 80er nicht so gut auskenne. Und darüber wird viel darüber gesprochen bzw. geschimpft. Auch kann ich nicht so ganz nachvollziehen, warum John und Owen befreundet sind. Es ist nur eine Kleinigkeit, denn darum geht es in dem Roman eigentlich gar nicht. Anscheinend sind sie einfach von Anfang an befreundet und fertig. So ganz verstehen kann ich es nicht, zumal Owen nicht immer freundlich zu John ist, dieser ihm aber kaum widerspricht oder mal seine Meinung äußert. Es ist eine bedingungslose Freundschaft, aber wo kommt sie her? Ich konnte es mir nicht erklären und das ist mir während des Lesens mehrmals negativ aufgefallen.Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Die Erzählweise und der Schreibstil sind klasse und wie sich am Ende alles ineinander fügt, finde ich ziemlich genial.

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    • 3
  • Nur Geschwafel

    Owen Meany

    Sandy3437

    09. March 2017 um 11:39

    Leider hat mir dieses Buch gar nicht gefallen. Nachdem ich mit "Witwe für ein Jahr" meinen ersten Irving gelesen hatte, war ich total begeistert und wollte mehr.Owen Meany hat meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Der Ich-Erzähler Johnyy Weelwright ist so farblos und uninteressant, dass man einfach gelangweilt sein muss. Vielleicht wäre das Buch besser gewesen, wenn Owen Meany seine Geschichte selbst erzählt hätte, da diese Figur durch aus interessant ist. Durch die Augen von J.W. ist man aber nur gelangweilt.  Völlig unnötig wird über 800 Seiten die "Spannung" aufrecht erhalten, was denn jetzt endlich mit Owen passiert bis es der Autor mit seinem ausufernden Geschwafel schafft, dass es am Ende dann wirklich keinen mehr interessiert (mich zumindest nicht). Ich war einfach froh, dass diese quälende Geschichte endlich ein Ende gefunden hat. Schade, aber ich gebe John Irving noch nicht auf und hoffe, dass mir das nächste besser gefällt

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  • Meisterwerk!

    Owen Meany

    Gwennilein

    03. August 2016 um 12:29

    Welch wundervolle Figur, welch wundervoller Roman! Ein ganz außergewöhnliches Lesevergnügen, was perfekt die Geschichte der besonderen Freundschaft zwischen Owen Meany und John beschreibt, sowie die politische und religiöse Zeit, in der Sie lebten. Ebenso wird in Vorblenden von John auf seine Kindheit zurückgeschaut, die die Geschichte von damals immer weiter beleuchtet und dadurch einen ansteigenden Spannungsbogen produziert. Ebenso wird auch hier die Politik, Religion und die Zeit der "Gegenwart" beleuchtet. Nebenbei gibt es noch die Handlungsstränge einiger anderer wichtigen Romanfiguren, sowie die Suche nach dem Geheimnis von John´s Mutter. Ein Meisterwerk der Erzählkunst, welches uns eine außergewöhnliche Geschichte dieses einzigartigen Charakters von Owen Meany erzählt, sodass beinahe 900 Seiten nicht einmal langweilig erscheinen.

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  • Leserunde zu "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder

    Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär

    MartinFelder

    Liebe Leserinnen, liebe Leser Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär erzählt in pointierten, witzigen, absurden Beobachtungen und Gedankengängen die Geschichte eines Autors, der sich in seine Nachbarin verliebt, die unendlich verlockende Blumen hat. Die Nachbarin reist weg und der Autor macht sich auf die Suche nach ihr, in Berlin, Hamburg und Paris. Dabei tauscht er sich per SMS mit einem Künstler aus, der Kaninchen aus Watte herstellt und seine Bilder verkauft, bevor er sie gemalt hat. Die Form des Buchs ist ziemlich verrückt. Denn genau so wichtig, wie der lose gesponnene rote Faden der Geschichte, sind die Ideen des Erzählers, die manchmal allein auf einer Seite stehen: „Ich träumte letzte Nacht, dass ich von mir träumte. Dann wachte ich der Reihe nach auf.“ Habt ihr Freude an aussergewöhnlichen Erzählformen? Wollt ihr wissen, was der unzeitgemässe Revolutionär alles anstellt und wie er dem Erzähler ins Gehege kommt? Ich freue mich auf einen regen Austausch über meinen Debütroman. Der Salis Verlag stellt 25 Bücher und 15 E-Books (EPUB) zur Verfügung, die unter den Teilnehmenden der Leserunde verlost werden. Um bei der Verlosung mitzumachen, müsst ihr nur noch bis am 13. Juli einen originellen Gedanken oder eine lebhafte oder absurde Beobachtung, die euch die letzten Tage durch den Kopf gegangen ist, in die Bewerbung schreiben. Die Leseprobe kann euch dabei als Inspiration dienen. Leseprobe Kurzrezension Salis Verlag Szenische Lesung Ich wünsche euch viel Glück bei der Verlosung! Herzliche Grüsse Martin Felder

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  • Leserunde zu "Jäger des verlorenen Zeitgeists" von Frank Jöricke

    Jäger des verlorenen Zeitgeists

    Frank_Joericke

    Liebe Freunde und Kritiker des Zeitgeists, liebe Leserinnen und Leser!  „Früher war alles besser“, sagte Opa immer. „Digital ist besser“ behaupteten einst Tocotronic. Doch wer hat recht? Schwierige Frage. Und es gibt Tausend verschiedene Antworten darauf, etwa diese: Internet, Handys, Smartphones, Facebook, Single- und Fremdgehbörsen haben das Leben nicht einfacher gemacht. Zwischen den Geschlechtern schon gar nicht. Grönemeyers Frage, „Wann ist ein Mann ein Mann?“, ist noch immer nicht beantwortet. Und die Frauen haben’s auch nicht leichter. Alles ist ziemlich verwickelt geworden. Höchste Zeit, sich den Zeitgeist mal näher anzuschauen. Wer die 10er Jahre verstehen will, muss zurück in die 60er, 70er, 80er, 90er und 00er Jahre. Das habe ich getan. Als „Jäger des verlorenen Zeitgeists“ habe ich mich in den Dschungel von Vergangenheit und Gegenwart begeben, die Nostalgie gerodet und, wenn nötig, mich in die Untiefen der Populärkultur gestürzt. Auf dieser Expedition konnte ich 43 Zeitgeistentdeckungen machen, z.B. warum soziale Medien asozial sind, warum die 80er eine Lüge waren und warum das mit der Liebe so schwierig geworden ist. Habt Ihr Lust, diese Zeitreise mitzuerleben? Dann bewerbt euch hier bis einschließlich Donnerstag, 14. März um eines von 15 Exemplaren des Solibro Verlags! Verratet mir doch, was ist für euch eigentlich "Zeitgeist"? Oder auch gern, was Ihr mit den Jahrzehnten, die Ihr schon erlebt habt, verbindet! Hier gibt es außerdem eine Leseprobe!

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    • 171
  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    rkuehne

    12. March 2013 um 08:56

    Oh Owen Meany – was für eine faszinierende Figur, was für ein wunderbarer Roman. Wer es schafft eine Geschichte über fast 900 Seiten nicht nur spannend sondern schlichtweg immer interessant zu halten, der ist für mich wirklich ein guter Autor, und dazu muss man Irving wirklich zählen. Die Geschichte der Freundschaft von Owen Meany und John Wheelwright ist gleichermaßen faszinierend wie auch oft alltäglich, immer aufregend und einfach mit einer so grenzenlosen Liebe erzählt, dass einem erst im Nachhinein bewusst wird, welches große Werk man hier gelesen hat. Irving hat zwar auch seine Höhen und Tiefen, ist aber zweifelsohne einer der besten Autoren unserer Zeit. Owen Meany beweist das einmal mehr.

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    Vinschen

    15. February 2013 um 16:32

    Ein richtiger Irving. Tolle Geschichte um Freundschaft und Glaube. Um die Geschichte der USA der 50er, 60er, 70er, 80er Jahre, mit dem Schwerpunkt Vietnam - anhand eines kleinen, seltsamen, liebenswerten, prinzipientreuen, mit einem entsprechenden Erscheinungsbild ausgestatteten, einzigartigen Charakters: Owen Meany!

  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    Duffy

    06. May 2012 um 09:51

    Es ist einer von diesen Romanen, bei denen man auch nach 850 Seiten noch nicht genug hat. Irving hat mit den beiden Freunden John Wheelwright und Owen Meany zwei Figuren geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich deshalb ganz hervorragend ergänzen. Aber auch die anderen Charaktere, die in diesem Buch durch ein halbes Jahrhundert geleiten, wachsen einem genauso ans Herz, wenn man sie auch nicht alle sympathisch finden muss. Meisterhaft weiß Irving wieder den Leser zu fesseln, wenn er ihn durch diese Zeit führt, in der Vietnam und die Verlogenheit der Politik eine ganze Generation prägte, in der die Frage nach Glauben und Wahrnehmung für Verwirrung und viele ungelöste Probleme sorgte. Liebe und Sex, die Lüge von verbrieften Rechten und Werten, die Suche nach einer Formel für ein komplikationsloseres Leben, all' das lässt Irving seine Helden durchleben und übt scharfe Kritik an der kaputten Nation USA. Bewegend, erhellend, spannend und einfach großartig.

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    FrauMaerz

    26. May 2011 um 16:26

    Im Mittelpunkt von "Owen Meany" steht die Freundschaft von John Wheelwright und Owen Meany, die im Neuengland der 50er und 60er Jahre aufwachsen. Beide sind in gewisser Hinsicht besonders; John wohnt bei Mutter und Großmutter und kennt seinen Vater nicht (einzig und allein seine Mutter weiß, wer er ist, doch gibt ihn nicht preis) und Owen ist klein und hat eine seltsame Stimme ("wie ein Schrei"). Und auch als Owen am Unfalltod von John's Mutter beteiligt ist, bleibt die Freundschaft bestehen - sie gehen zusammen auf die selbe Highschool und auf dasselbe College. Doch etwas unterscheidet beide stark von einander: Owen glaubt an Gott, John jedoch nicht. "Owen Meany" behandelt nicht nur Freundschaft und Glaube intensiv, sondern gibt auch einen kritischen Einblick in die amerikanische (Außen)politik in Bezug auf den Vietnamkrieg, welcher ebenfalls ein großes Thema dieses Buches ist, und die Jahre danach. Theaterspielen, Widerstand gegen Autoritäten, Hippies, das Fernsehen - auch das sind umfangreiche Themen. "Owen Meany" ist für jeden etwas, der kein Problem mit seitenstarken Büchern hat und sich auf skurrile Ereignisse einlassen kann. Und obwohl John Irving selbst nicht an Gott glaubt - laut eigener Aussage - so schreibt er außerordentlich suggestiv. Es wirkt gerade so, als wolle er seinen Leser zum Glauben missionieren. Aber das ist nur eine weitere, wunderbare Stärke dieses Autors: Er schreibt aus John Wheelwrights Sicht und dessen Meinung ist nun einmal nicht "neutral", so ist es das gesamte Buch auch nicht. Das ist gerade das Gute und das Besondere an "Owen Meany". Selten kamen mir Figuren glaubwürdiger vor, als in diesem Buch. Ich konnte sie während des Lesens vor meinen Augen sehen und ich kann es auch jetzt noch - als wären sie gar keine Buchcharaktere, sondern lang verschollene Verwandte, die man schmerzlichst vermisst. Selten habe ich ein Buch zugeschlagen und mir gewünscht, es hätte nie geendet und ich hätte noch weitere 800 Seiten vor mir. Nicht nur die Figuren sind glaubwürdig, auch alle anderen Gegebenheiten. Ich habe das Gefühl, genau zu wissen, wie es in Neuengland in den 60ern war. Ich habe das Gefühl, die ersten Fernsehshows miterlebt zu haben und Kenndys Reden (und seinen Tod), Marilyn Monroe, den vielen Schnee im Winter, Johns Wohnhaus und die Gravesend Academy. Und bei all diesen umfangreichen Beschreibungen; bei all den vielen Seiten, um von John, dem Zehnjährigen, zu John, dem lange Erwachsenen, zu kommen, bleibt die Spannung kein bisschen auf der Strecke. Sie ist sogar eine Stärke dieses Buches. Wie ein Sog wird man unaufhaltsam zum Ende hingezogen. Und bis zuletzt bangt mit John und Owen - die man schon so lange zu kennen scheint - obwohl man das Ende längst weiß. Eigentlich. Ich kann "Owen Meany" aus tiefstem Herzen jedem weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    BlurOasis

    21. January 2011 um 20:49

    Owen Meany ist ein tolles Buch und wer was anderes behauptet ist doof. Ein absolut geniales Buch,welches man kaum aus der Hand legen kann,weil es so unglaublich anrührend geschrieben ist.Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft und der Moment als Owen Meany dann stirbt ist einer zum Weinen. Es ist wie immer bei Irving,der Anfang ist immer schwer,doch wenn man erstmal richtig drin ist gibt es noch genau eine schlimme Seite: Die Letzte.

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    Elocin

    21. January 2011 um 18:05

    Owen Meany ist ein kleinwüchsiger Außenseiter, der im Amerika der 50er Jahre aufwächst. Sein bester Freund John Wheelright erzählt hier seine Geschichte.

    Nach drei wirklich guten Romanen von John Irving hat mir Owen Meany am wenigsten gefallen. Auch wenn viele gute Ideen verarbeitet wurden, musste ich mich stellenweise durch das Buch kämpfen.

  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    The iron butterfly

    02. August 2010 um 20:00

    „Sie zeigen Scrooge, was mit ihm geschieht, wenn er nicht an Weihnachten glaubt!“ brüllte Owen. „Sie zeigen ihm sein eigenes Grab! Was kann denn fürchterlicher sein als das?“. „Owen Meany“ ist wieder einmal ein Irving der ganz besonderen Art für mich gewesen. Wieder einmal muss ich mich erst aus dieser Hülle befreien, die die Geschichte um mich gewoben hat. Irving erzählt die Geschichte vom kleinwüchsigen Owen und seiner ganz besonderen Freundschaft zum gleichaltrigen John Wheelwright. Diese Freundschaft ist ganz ungewöhnlich und so unvoreingenommen, so selbstverständlich, dass ich mich am Ende fragen muss, wie sich John jetzt wohl fühlen mag... Klingt komisch, ich weiß, aber die Charaktere schildert Irving für mich immer ganz besonders intensiv, man vermisst sie, wenn die letzte Seite umgeschlagen ist. Irving erzählt also von der Kindheit und dem Erwachsenwerden, von Glaube und Aberglaube, Scheinheiligen und Wundern, von düsterer amerikanischer Geschichte und den Wirren des Vietnamkrieges. Als Erzähler fungiert John, der von seiner Freundschaft zum ganz und gar ungewöhnlichen Owen berichtet, Owen - kleinwüchsig, aber ein Riese im Geist, seinem Entwicklungsstand scheint er immer weit voraus. Mit seiner einzigartigen Stimme weiß er zu faszinieren, aber auch zu provozieren. John hingegen steht eher in Owens Schatten, seine schulischen Leistungen sind nicht die besten und auch wenn er normal gewachsen ist, so ist Owen meist eher Herr der Lage als John. Owens familiäre Verhältnisse sind mehr als eigenartig, ändern aber rein gar nichts an der Bestimmtheit, mit der er sein Leben zu leben vermag. Immer hat er seine eigenen Beweggründe, seine ganz spezielle Perspektive der Dinge und selbst in den arg verzweifelten Situationen schafft er es die Fäden in der Hand zu halten. So lese ich also, wie sich John’s und Owen’s Leben mehr und mehr verknüpfen und als Owen seine Bestimmung quasi in Stein gemeißelt „erscheint“, werden diese Bande nur noch stärker. Irving lässt Owen keine Minute wirklich an seinem Schicksal zweifeln, nein, er schafft es sogar Owen über einen fürchterlich langen Zeitraum hin alles Nötige in die Wege leiten zu lassen…für die Zeit danach. Motive, zahlreiche typische Irving-Motive runden diese einmalige Geschichte ab, so gibt es jede Menge Sport, manchmal einen Schlag zu viel davon. Schüchterne Männer, wie John und starke Frauen, wie John’s Mutter, Großmutter oder seine Cousine Hester. Vaterlose Söhne, Beziehungen, Religion, Schriftstellerei, Milieuschilderungen und wieder einmal New Hampshire als Zentrum der Handlung. Auch Günter Grass wird kurz erwähnt, immerhin ist Owen Meany wohl eine offensichtliche Huldigung des Oskar Matzerath und „Die Blechtrommel“. Überhaupt gibt es zahlreiche literarische Hinweise und Tipps, die ich weiterverfolgen möchte. Mehr will ich eigentlich nicht verraten, denn dieses Buch ist es wert gelesen zu werden. Ein Musiktipp speziell für Owen – Dredg – Jamais Vu

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    Holger Weinbach

    26. January 2010 um 11:46

    John Irving ist nicht gerade mein Stil aber "Owen Meany" hat mich bei der Stange gehalten. Diese Geschichte um die besondere Freundschaft zweier Jungs bis in das Erwachsenenalter ist etwas besonderes. Aber nur, weil Owen ein exzentrischer Außenseiter ist, der es irgendwie immer fertig bringt das zu bekommen, was er will. Und das schafft er mit außergewöhnlichen Mitteln. Das Ende des Buches ist tragisch aber vorhersehbar und das hat mich als einziges an dem Buch wirklich gestört: Die Vorhersehbarkeit. Ansonsten gut geschrieben aus der Sicht des überlebenden Freundes, der Owen in bester Erinnerung behalten hat.

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  • Rezension zu "Owen Meany" von John Irving

    Owen Meany

    Carsten L

    19. July 2009 um 11:59

    Ein geniales Buch über einen Außenseiter, der es zu allem schafft, was man ihm nicht zutraut. Ein Roman über eine besondere Freundschaft, die über ein ganzes Leben Bestand hat.

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