Der Samurai von Sevilla

von John J. Healey 
3,7 Sterne bei3 Bewertungen
Der Samurai von Sevilla
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Positiv (2):
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Ungewöhnlich und nach einer wahren Begebenheit. Sevilla - Sendai verbindet heute noch eine Partnerschaft

Kritisch (1):
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Hat mich leider gar nicht angesprochen. Zu wenig Emotionen. Schade!

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Inhaltsangabe zu "Der Samurai von Sevilla"

Im Jahre 1614 segelte eine Delegation von Samurai-Kriegern und Händlern von Japan nach Spanien. Es waren die ersten Japaner, die europäischen Boden betraten. Vor diesem Hintergrund erzählt John Healey die Geschichte des jungen Kriegers Shiro, der von der Erblinie seines Vaters, des mächtigen Fürsten Date Masamune, ausgeschlossen wird.
Als Bastard soll Shiro, in den Künsten der Samurai bewandert, eine Handelsdelegation begleiten, die den langen Seeweg nach Spanien auf sich nimmt. Für Shiro beginnt eine schicksalhafte Reise, die ihn zwischen die Ränkespiele zweier spanischer Adelsfamilien führt. Von seinen eigenen Leuten verstoßen, verliebt Shiro sich in die schöne und eigenwillige Guada, die einem Edelmann versprochen ist. Zwischen den zwei so fremden Kulturen beginnt eine große und tragische Liebe …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453471412
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    vestizavor 7 Monaten
    Der Samurai von Sevilla

    Das Buch hat schon mal ein interessantes Cover was auch gut zu der Geschichte passt.Die Geschichte an sich ist immer in kleinen Kapiteln geschrieben zu verschieden Personen ,was ab und an schon etwas verwirrend ist besonders bei den ganzen Namen .Leider muss ich gestehn das mich diese Namens geschichte etwas genervt hat und ich mir sie auch absolut so nicht merken konnte.Ansonsten war es eine interessante Geschichte in einer schönen Zeit ,wo man doch vieles erfahren hat was man so nicht wusste und wie es zb nicht Ehelichen Personen/Kindern so ergangen ist.

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    Erdhaftigs avatar
    Erdhaftigvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich und nach einer wahren Begebenheit. Sevilla - Sendai verbindet heute noch eine Partnerschaft
    Ungewöhnlich: Der Samurai von Sevilla

    Ich fand den historischen Roman sehr spannend, unter anderem aus dem Aspekt etwas Neues zu lernen. Das die Stadt Sendai im Mittelalter eine Delegation aus Samurai, japanischen Händlern und Missionaren ausgerechnet ins damals erzkatholische Spanien entsandte, war mir völlig neu. Wie es dazu kam und das einige Japaner sich dazu entschlossen in Spanien zu bleiben oder auch zwischen Japan und Sevilla weiterhin zu reisen, das erzählt John Healey anschaulich.

    Eine Liebesgeschichte fehlt ebenso wenig wie gute Landschafts- und interkulturelle Erlebnisbeschreibungen. Das fängt bereits auf dem Schiff und mit den Strapazen der Reise an. Intrigen werden vielfach gesponnen, sowohl auf der Reise als auch in Spanien. Spannend sind auch die verschiedenen Herangehensweisen an die unterschiedlichen Kulturen sowohl seitens der japanischen als auch der spanischen Akteure sowie philosophische Gespräche und Ansichten. Zwei Welten prallen aufeinander und manch einer fühlt sich davon angezogen. Auch die Figuren sind keine reinen Typen, wie fast in jedem Roman. Einige sind Charaktere, sie begreifen, verändern ihre Haltung und "verhalten" sich so, dass man sich direkt in ihre Denk- und Handlungsweise hineinversetzen kann.

    Wer sich für historische Zusammenhänge und eher sachliche Ansichten erwärmen kann, wird in diesem Roman viel Interessantes auf gute Weise spannend lesen können! Für mich war es ein 1a-Schmöker :-)

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    ChattysBuecherblogvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider gar nicht angesprochen. Zu wenig Emotionen. Schade!
    Konnte mich leider nicht überzeugen

    Ich muss gestehen, dass ich bislang noch kein Buch über Samurai oder deren Kampfkunst gelesen habe. Es ist für mich sozusagen, absolutes Neuland.

    Sehr schön fand ich, die kurze Einleitung zum jeweiligen Kapitel. so konnte ich mich schon vorbereiten, was mich erwarten würde.

    Auffällig ist jedoch, das viele geschichtliche Fakten oder Persönlichkeiten einfach so runter geleiert wurden, (Sofern es überhaupt Fakten sind.) Völlig emotionslos, einfach nur paff paff paff.

    Dazwischen kommen dann allerdings wieder kleine, feine Geschichtchen, die einem unterhaltsamen historischen Roman gleichen. Ein gesundes Mittelmaß zwischen Fakten und Unterhaltung wurde meiner Meinung nach, leider nicht gefunden.

    Ich hatte auch große Schwierigkeiten, mir die Namen zu merken. Sei es, weil sie so lang waren, oder einfach nur ähnlich geklungen haben. Ihr merkt schon, meine anfängliche Skepsis hat sich leider komplett durch gezogen.

    Gut war, dass die Kapitel recht kurz gehalten waren. Das blöde daran war jedoch, gerade wenn ich mich in die Szene eingelesen hatte, Kapitelende, Szenenwechsel. Das fand ich teilweise doch ganz schön nervig.

    Die Protagonisten waren recht emotionslos dargestellt. Gerade am Anfang, als Shiro seine erste sexuelle Erfahrung macht bzw. machen darf, zeigt er sich völlig gefühlskalt. So nach dem Motto: Okay, dann mach ich es halt mal. Das war mir doch etwas zu wenig Gefühl. Auch sonst kam es mr oft vor, als wäre ein altes Geschichtsbuch aufgeschlagen worden und man hätte krampfhaft versucht, einen historischen Roman daraus zu konstruieren.

    Die Schauplätze zeigen sich ausreichend dargestellt. Auch hier hätte der Autor etwas mehr Augenmerk darauf legen können.

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