John Jackson Miller Star Wars Comics

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Inhaltsangabe zu „Star Wars Comics“ von John Jackson Miller

Zurück in der legendären Alten Republik. Exakt 3963 Jahre vor der berühmten Schlacht um Yavin: Zayne Carrick und sein kongenialer Partner Gryph müssen die bittere Wahrheit über ihre Gefährten, die stürmische Jarael und den rätselhaften mandalorianischen Deserteur Rohlan, erfahren. Schwindel und Täuschung waren ein ständiger Begleiter ihrer vermeintlich eingeschworenen Gemeinschaft und zwar von dem Augenblick an, als Zaynes Flüchtlingsschicksal die Vier zusammen schweißte und auf den tollkühnsten Wegen quer durch die Galaxis führte! Doch die Vergangenheit holt das Abenteurer- Quartett rasch ein … und sie hat tödliche Gefahren im Gepäck …

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  • Das würdige Ende einer grandiosen Reihe

    Star Wars Comics

    Stefan83

    19. November 2011 um 20:09

    Während in der Galaxis der Krieg zwischen Republik und Mandalorianern weiterhin unerbittlich tobt und ganze Systeme versehrt werden, sucht man auf Coruscant Ablenkung bei einem riesigen Schauprozess, dessen Abschluss nicht nur bei Jedi-Ritter Malak für Genugtuung sorgen soll. Stellvertretend für alle Mandalorianer wird Demagol für seine Experimente an den Jedi angeklagt. Malak, selbst einst Versuchskaninchen in der geheimen Station „Flashpoint“, kann es gar nicht erwarten, seine Rache zu bekommen und hört deswegen auch nicht auf Zayne Carrick und dessen Partner Gryph, welche, als Zeugen nach Coruscant gereist, Zweifel an der Identität von Demagol hegen. Zweifel, die durch den Droiden Elbeh bald zur Gewissheit werden. Bevor schließlich das Urteil über Demagol vollstreckt werden kann, wird dieser vor dem Gerichtsgebäude von Zayne und Gryph entführt. Verflucht von einer wütenden Zuschauermasse und einem vor Zorn kochenden Malak. Zur gleichen Zeit leidet Jarael auf der Welt Wor Tandell unter ihrem Zerwürfnis mit Zayne. Beide waren im Anschluss an ihre Begegnung bei der Sklavenhändlerorganisation „Feuertaufe“, auch dank den geschickten Einflüsterungen der diabolischen Chantique, getrennte Wege gegangen. Nun will Rohlan sie mit einem neuen Abenteuer auf andere Gedanken bringen. Doch sind seine Absichten wirklich so gut, wie sie scheinen? Oder benutzt er Jarael für seine eigenen Zwecke? Schon bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt … und diese hat einige tödliche Gefahren im Gepäck. Wie gut, dass Zayne, dem der Gryph in Sachen Doppelspiel und Täuschungsmanöver ein guter Lehrer war, zur Rettung eilt … aber wird er es rechtzeitig schaffen? Mein Kompliment an Autor John Jackson Miller, der, trotz der sehr kurzfristigen Ankündigung des Endes der „Knights of the Old Republic“-Serie, aus dem knapp bemessenen Handlungsspielraum noch ein derart überzeugendes Finale gezimmert hat. Dieses fällt zwar (zwangsweise) nicht so episch aus wie der Abschluss des ersten großen Storybogens in „Wiedergutmachung“, hat dafür aber eine umso persönlichere Note, da sich Miller mehr auf die Figuren, allen voran auf Jarael und ihre Vergangenheit, konzentriert und lieber in ruhigen Tönen Akzente setzt. Meiner Ansicht nach eine gute Entscheidung, da das für mich immer den Charme dieser Reihe ausgemacht hat. Wie in „Das Imperium schlägt zurück“ stehen statt dem großen galaxisweiten und weitverzweigten Konflikt hier die Einzelsschicksale im Mittelpunkt. Und wie dort, so sind es auch in „Dämon“ die geschickt platzierten Enthüllungen, welche die Geschichte so lesenswert machen. Viele der offenen Fragen, die sich in den letzten Sonderbänden gestellt haben (Woher hat Jarael ihre Machtfähigkeiten? Wozu dienten Demagols Experimente mit den Jedi? Was sind die wahren Absichten Rohlans? Und warum machte Zayne Carrick aus seinen Taten während seines Urlaubs ein Geheimnis?), werden nun endlich beantwortet. Und das in einer Art und Weise, dass auch der schlaueste EU-Kenner noch die ein oder andere Überraschung erlebt. Sicherlich ist das an einigen Stellen etwas auf Effekt getrimmt, kommen manche Auflösungen etwas konstruiert daher. Insbesondere im Fall Demagol hatte ich so eine oder zumindest eine ähnliche Tarnung erwartet. Das Lesevergnügen hat das jedoch nicht getrübt. Ganz im Gegenteil: Wie immer ist Miller darauf bedacht, dem Mythos Star Wars gerecht zu werden und den Rest der Saga nicht aus den Augen zu verlieren. Sei es der Einbau von Exar Kuns Doppellichtschwert und die Erwähnung dessen Kampfes gegen Vodo-Siosk Baas oder Arca Jeths bisher ungelüftete wahre Herkunft. Mit äußerst feinem Gespür verbindet der Autor die Geschehnisse hier mit dem Gesamtkontext und sorgt somit für dieses bestimmte Flair, das vielen anderen EU-Projekten heute einfach gänzlich fehlt. Ein Comic aus der Feder Millers bedeutet stets mehr als nur Lichtschwerter, Sith und Jedi. Es ist halt Star Wars. So wie man es Mitte der 70er zum ersten Mal das Licht der Leinwandwelt erblickt hat. Dazu tragen natürlich auch wieder die Illustrationen von Brian Ching bei, der (wie eigentlich bei jedem Star Wars Comic) erneut Großes auf Papier gebracht hat und allein schon deswegen die Anschaffung dieses Sonderbands lohnenswert macht. Und es mag sicherlich im Auge des Betrachters liegen, aber meiner Ansicht nach gibt es keinen, der ein Lichtschwert derart grandios in Szene setzen kann. Wenn Jarael mit gezündeter Doppelklinge über ihren besiegten Gegnern steht, stiehlt sich bei mir unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht. Selbiges gilt für die Mimik der Figuren, an der die meisten Zeichner in schöner Regelmäßigkeit scheitern. Diese passt einfach perfekt zu Millers schrillem Humor, mit dem sich der Autor in „Dämon“ auffällig zurückgehalten hat. Gut so, hätte es doch wenig zu dem düsteren Unterton der Story gepasst. Bei all dem Lob, es gibt auch Kritikpunkte. Eben gerade wegen der schon oben erwähnten Entscheidung „Knights of the Old Republic“ früher zu beenden, musste Miller einige Nebenhandlungen mit Potenzial (weiteres Schicksal der „Feuertaufe“, das Treiben der „Revanchisten“, Malaks Reaktion auf Demagols Flucht etc.) ins Leere laufen lassen, um auf den gerade mal verbliebenen 88 Seiten die Reihe glaubhaft und nachvollziehbar zu Ende zu bringen. Das er das bemerkenswert gut gemeistert hat, täuscht natürlich nicht über manch logischen Bruch oder die oftmals zu kurzen Einzelbilder und schnellen Szenenwechsel hinweg. Vielleicht kehrt Miller ja irgendwann nochmal in diese Epoche zurück, um diesen (nicht von ihm begangenen) Fehler auszumerzen. Abschließend ist zu sagen: Wer seine Erwartungen an ein großes Feuerwerk und noch größere Action gekoppelt hat, der wird sich bei der Lektüre von „Dämon“ unweigerlich enttäuscht sehen. Meiner Ansicht nach ist Miller ein würdiges Finale einer grandiosen Reihe gelungen, welche mich wie keine andere (sei es „Dark Times“, „Legacy“, „Rebellion“ oder „Invasion“) in ihren Bann gezogen und teilweise sogar (und das passiert bei Comics so gut wie nie) sehr bewegt hat. Ungern nehme ich Abschied von Zayne und seinen Freunden, in der Hoffnung in naher Zukunft, welche bekanntlich stets in Bewegung ist, ein Wiedersehen mit ihnen zu feiern.

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  • Ein Neuanfang mit neuen Feinden

    Star Wars Comics

    Stefan83

    19. November 2011 um 19:47

    Unsere liebgewonnenen „Helden“ Zayne, Jarael und Gryph sind wieder da. Nachdem das Ende des fünften Knights of the Old Republic-Sonderbands „Wiedergutmachung“ gleichzeitig auch das Finale des großen Handlungsbogens um den Jedi-Geheimbund bedeutet hat, wagen die Schöpfer bei Dark Horse nun mit „Ein neuer Feind“ eine Umorientierung der Serie. Indem man (vielleicht vorsorglich) eine Lücke von gut einem Monat zwischen beiden Bänden lässt, wird nicht nur Neueinsteigern der Weg geebnet, sondern auch eventuellen zukünftigen Ereignissen nach „Wiedergutmachung“ ein wenig Platz gelassen. „Ein neuer Feind“ beinhaltet drei Geschichten, welche, eher lose und unverbindlich miteinander verbunden, wie versprochen näher auf die einzelnen Figuren und deren Hintergrund eingehen: Die erste Geschichte, welche wie bereits erwähnt gut einen Monat nach dem Ende von „Wiedergutmachung“ anzusiedeln ist, führt den Leser nach Metellos 3, dem Mond des gleichnamigen Industrieplaneten nahe Coruscants. Während überall in der Galaxis die Mandalorianischen Kriege toben, geht es hier an der Börse relativ ruhig zu. Geschäfte können noch unbehelligt abgeschlossen werden, ein relativer Friede gestattet den reibungslosen Ablauf. Ein perfekter Ort also für Gryph, der mit einer neuen Gaunerei groß abkassieren und dabei gleich eine ganze Reihe von Leuten hinters Licht führen will. Für seine Begleiter bedeutet das, wie immer, Schwierigkeiten. Zayne Carrick, von den Morden auf Taris freigesprochen und zum Jedi-Ritter geschlagen, ist derweil allein unterwegs, um seine Familie zu sehen und ein paar Dinge zu erledigen. Als es für Gryph und die anderen richig brenzlig wird, muss Zayne wieder mal die Kohlen aus dem Feuer holen … In der zweiten Geschichte „Auf Ehre und Gewissen“, einem kurzen One-Shot, verschlägt es die Crew der „Heiße Aussichten“ (engl. „Hot Prospect“) auf einen im All treibenden Luxusliner, die „Kanzler Fillorean“. An Bord gibt es bis auf einen kleinen Bimm und dessen Droiden keine Überlebenden. Alle anderen scheinen auf mysteriöse Art und Weise erstickt zu sein. Gemeinsam stellt man das Schiff auf den Kopf, bis der Mandalorianer Rohlan eine grausige Entdeckung macht. Die Toten sind nicht erstickt, jemand hat ihnen den Kehlkopf eingedrückt. Als sie erkennen, wer dahinter steckt, ist es fast zu spät … Die letzte Geschichte, „Fatale Duelle“, ist gleichzeitig der Beginn eines neuen Handlungsbogens. Zayne Carrick und seine Freunde sind nach Pantolomin gereist, um auf der im Orbit kreisenden Raumstation „Jervos Welt“ die spannenden Swoop-Duelle live zu mitzuverfolgen. Unter den Fahrern ist auch der Gotal Goethar Kleej, seit Kindheitstagen Zaynes größtes Idol. Ohne lang zu zögern, schreibt er sich beim Rennen ein und lässt dafür sogar die verdutzte Jarael sitzen. Der Enthusiasmus des jungen Jedis findet allerdings rasch ein jähes Ende, als er erkennt, dass bei der Organisation der Wettkämpfe ein großer Sklavenring seine Finger mit im Spiel und unter anderem Kleej und dessen Sohn unter seiner Kontrolle hat. Hinter dem Ganzen steckt ein alter Bekannter: Gryphs alter Gegenspieler Jervo Thalien, der einst die Moomo Brüder anheuerte, um Senator Haydel Gorravus von Taris auszuschalten … Vorneweg: „Ein neuer Feind“ kann nicht an die Qualität seines Vorgängers anknüpfen, was aber natürlich handlungsbedingt ist. „Wiedergutmachung“ war der große, actionreiche und langerwahnte Showdown, dem nun das entspannte Ausatmen folgt. Alle drei Geschichten sind von ruhigem, nachdenklichen Ton, dafür aber von einer geheimnisvollen Atmosphäre durchsetzt, die ihren Ursprung in den vielen Andeutungen hat. Eine davon, welche wohl in Zukunft auch im Mittelpunkt der Reihe stehen wird, ist die Entdeckung von Jaraels latenten Machtfähigkeiten auf Metellos 3. Ihre bisher mysteriöse und umwölkte Vergangenheit kommt nun nach und nach ans Licht und aus einer einstmaligen Nebenfigur scheint sich wohl eine tragende Rolle zu entwickeln. Dafür tritt nun Zayne Carrick etwas in den Hintergrund, der seine Gefühle für Jarael nicht wahrhaben will und sich zudem Sorgen um Rohlan macht. Der schon immer sehr grobe Mandalorianer wird zusehends skrupelloser, sein Interesse an Jarael immer dubioser. Was oder besser wer verbirgt sich wirklich hinter seinem Helm? Seine neuen medizinischen Kenntnisse lassen jedenfalls Kennern der Reihe viel Raum für Spekukationen. Zu den Zeichnungen: Wie immer sticht Brian Ching mit seinen Illustrationen heraus, wenngleich auch er nicht verhinden kann, dass die Geschichte „Fatale Duelle“ sehr konstruiert daherkommt und der gewünschte Aha-Effekt am Ende nicht wirklich zünden kann. Dean Zacharys Arbeit in „Auf Ehre und Gewissen“ hat mir äußerst gut gefallen. Die vielen Schatten und dunklen Gänge passten hervorragend zu diesem leicht gruseligen One-Shot. Obwohl sie inhaltlich nicht viel hergibt, hat mir diese Geschichte am Besten gefallen. Dagegen fallen die Ereignisse auf Metellos 3 deutlich ab, was vor allem an Bong Dazos Zeichnungen liegt. Dessen kindlicher, ja karikaturartiger Stil sorgt auch diesmal dafür, das kaum Star Wars Flair aufkommen will. Ein Gryph in Anzug und Krawatte hat in einem Star Wars Comic nichts zu suchen. Am Ende bleibt die Frage, welche Richtung Knights of the Old Republic nun einschlagen wird. Von den großen, galaxisweiten Ereignissen des Krieges scheint man vorerst Abstand genommen zu haben, doch gewisse Andeutungen lassen auch hier hoffen, dass alles auf ein packendes Finale zusteuert. Bei John Jackson Miller ist und bleibt diese Reihe jedenfalls in der allerbesten Händen. Einziger Wermutstropfen: Mit der amerikanischen Ausgabe # 50 (dieser Band beinhaltet # 36 - # 41) wird diese Reihe (vorerst) ihr Ende finden. Der Macht sei Dank steht mit „Knight Errant“ bereits der Nachfolger in den Startlöchern. Diesmal führt uns Miller in die Zeit vor dem Aufstieg Darth Banes. Auch darauf darf man mehr als gespannt sein. Insgesamt ist „Ein neuer Feind“ ein neugierig machender Sonderband mit drei kurzweiligen, aber auch unspektakulären Geschichten, der zum Reinschnuppern für Neulinge bestens geeignet ist und die treuen Fans der Reihe weiterhin mit Witz und Spannung aufs Beste unterhält.

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