John Katzenbach Das Opfer

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Inhaltsangabe zu „Das Opfer“ von John Katzenbach

Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath – und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – schon gar nicht Ashley. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen
Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt …

Gut, aber zu lang.

— nickg

Leider gar nicht mein Fall

— Leila_James

Viele Stellen sehr zäh geschrieben & viele Wiederholungen. Spannung ab den mittleren Teil des Buches. Muss man nicht unbedingt gelesen haben

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wer gern die dunkle Seite eines Menschen erforscht, wird hier seine wahre Freude haben.

— Kim_Rylee

Etwas langwierige Stalking-Geschichte.. J. Katzenbach hat schon bessere Bücher geschrieben als dieses.

— SophieNdm

Ich war regelrecht paranoid, was neue Bekanntschaften anging, nachdem ich mit dem Buch fertig war, weil es so realistisch geschrieben war.

— Miii

Es war sehr langatmig und nicht gerade packend.

— oyalin

Spannend und beklemmend

— Asmodina66X

Sehr gutes Buch. Tolle Story. Allerdings etwas langatmig.

— Yaya

Nicht mein Ding. Unausgereift, nicht sehr authentisch. Aber die Aufmachung ist gut.

— ChristineToulon

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  • Ein One-Night-Stand, Liebe und Ashley.

    Das Opfer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. March 2016 um 19:07

    Da es eine Geschichte in einer Geschichte ist, würde es in die Beobachter- und der Ich-Perspektive geschrieben. In geteilten Abschnitten, kann man mitverfolgen, was die Protagonisten fühlen und tuen.Es wurde auch sehr zäh, langatmig und mit Wiederholungen  geschrieben. Die Protagonisten Ashley, Hope, Scott, Sally und Michael waren mir auf Anhieb unsympathisch. Sie kamen mir sehr unreif vor. Die Geschichte ist nur für diejenigen Interessant, die mehr von dem Verhalten einer Person, die eine Obsessiven Liebe verspürt, sprich "Stalking" betreibt.Mir hat es jedoch gefallen, die Geschehnisse mit zu verfolgen.

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  • Ungefilterte Hingabe

    Das Opfer

    Kim_Rylee

    02. March 2016 um 19:31

    Diesen Thriller habe ich mir vorlesen lassen. Ich gebe zu, ich bin ein Fan von Hörbüchern. Anfangs war ich jedoch ein wenig enttäuscht von der Qualität. Der Klang war etwas dumpf, als würde man eine Monoaufzeichnung auf Stereo hören. Dennoch ließ ich mich darauf ein. Die ersten Kapitel waren kein Hörgenuss, doch der Text wurde im Laufe der Zeit immer spannender. Später störte mich der unausgegorene Klang nicht mehr und ich lauschte gespannt der Geschichte. Einen Stalker zu haben, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Ganz besonders dann nicht, wenn er meint, dass seine Auserkorene große Liebe, in diesem Fall Ashley Freeman, keinen anderen Mann verdient. Da kann selbst der Kuss eines Anwärters zu einer gefährlichen Angelegenheit werden. Michael O'Connell ist nicht dumm. Ganz im Gegenteil. Er ist überaus intelligent und kann hervorragend mit dem Computer umgehen. Das geht so weit, dass er sogar Ashley und ihre Freunde diffamiert, ohne eine Spur zu hinterlassen. Immer mehr zieht er das Netz um seine angebetete Ashley zu, bis ihr nichts anderes übrig bleibt, als zurückzuschlagen. Während die Freunde um Ashley Freeman ihren Gegenschlag planen, hat die Geschichte etwas an Fahrt eingebüßt. Zum Ende hin wird es sogar melodramatisch. Erstaunlich ist, dass der Leser - oder der Hörer - am Ende nicht weiß, wer das tatsächliche Opfer ist. Ashley Freeman oder Michael O'Connell? 'Das Opfer' ist ein Thriller, der ohne viel Action auskommt. Seine unterschwellige düstere Atmosphäre lässt den Leser - oder wie in meinem Fall dem Zuhörer - nicht mehr aus seinem Bann. Er zeigt unnachgiebig auf, wie es sein kann, wenn ein Mann besessen von einer Frau ist. Die Ängste der Protagonistin sind spürbar und hinterlassen ein beklemmendes Gefühl. Mein Fazit! Auf jeden Fall lesenswert. John Katzenbach fängt die Machtlosigkeit der einzelnen Protagonisten gut ein. Wer gern die dunkle Seite eines Menschen erforscht, wird mit diesem Thriller Genüge getan.

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  • Das Opfer - John Katzenbach

    Das Opfer

    SophieNdm

    12. February 2016 um 12:01

    Das Opfer von John Katzenbach Inhalt:Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath – und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – schon gar nicht Ashley. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashley's gesamte Familie in die Tiefe reißt.. Meine Meinung: Die Grundidee fand ich ganz gut, allerdings hätte man mehr daraus machen können. Man braucht ein bisschen Durchhaltevermögen für dieses Buch, da es erst ca. ab Seite 300 ein wenig Spannend wird. Zum Ende hin gibt es noch die ein oder andere interessante Wendung, was mir dann doch noch ganz gut gefallen hat. Die Protagonistin Ashley fand ich an manchen Stellen ein bisschen nervig mit ihrem naiven, hilflosen Verhalten. Einige ihrer Handlungen waren auch ziemlich vorhersehbar. Fazit: Im Prinzip kein schlechtes Buch. Dennoch hat John Katzenbach meiner Meinung nach deutlich spannendere Bücher als dieses geschrieben. Wenn man sich also damit abfinden kann, dass erst spät ein bisschen Spannung aufkommt, kann man dieses Buch durchaus lesen.

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  • Könnte ich jederzeit wieder lesen

    Das Opfer

    Miii

    23. January 2016 um 13:50

    Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, seit ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Es ist auch nicht bei diesem ersten Mal geblieben, ich habe es seitdem bestimmt noch mindestens fünfmal gelesen und obwohl ich weiß, wie es ausgeht, schlägt mich das Buch jedes Mal wieder in seinen Bann. Die Studentin Ashley Freeman verbringt eine Nacht mit Michael O'Connell, für den anschließend feststeht, dass die beiden füreinander bestimmt sind und zusammengehören. Das lässt er sich von niemandem ausreden und schreckt auch nicht davor zurück, Ashleys Freunden physische als auch psychische Schäden hinzuzufügen, um sie für sich zu gewinnen. Was mich persönlich total gefesselt hat, war die Tatsache, dass es in diesem Buch um mehr ging als nur um einen Stalker. Der Thriller behandelt Skrupellosigkeit, Besessenheit und die Frage, welche Grenzen Elternliebe kennt. Ich möchte nicht allzuviel vorwegnehmen, aber ich habe mich zwischendurch immer wieder fragen müssen, wer eigentlich mehr Grenzen überschreitet, was richtig oder falsch ist. Der Schreibstil war klasse, flüssig zu lesen und keine überflüssigen Details. Man konnte sich alles wunderbar vorstellen und sich prima in die Charaktere hineinversetzen. Ein klasse Psychothriller.

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  • Rezension zu "Das Opfer"

    Das Opfer

    Asmodina66X

          Inhalt Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O’Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath – und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen – schon gar nicht Ashley. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt. Schreibstil John Katzenbachs Stil ist beklemmend, reißend und spannend wie es für einen guten Psychothriller gehört. Interessant ist auch, das die Hauptstory von Ashley quasi wie eine Rückblende erzählt wird und das zwischendurch immer wieder Befragungen von unterschiedlichen involvierten Personen der Gegenwart stattfinden. Diese werden von der Schrift her, deutlich abgehoben, trotzdem kann der Leser nur erahnen, um wen es sich handelt. Fazit Ich finde die Idee sehr originell und zusammen mit der Grundgeschichte ist der Roman sehr zu empfehlen, obwohl gerade diese häufigen Wechsel etwas verwirrend sein können. Jedoch werde ich gerne wieder von diesem Autor lesen.

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    • 3
  • Der Beste Thriller von Katzenbach?

    Das Opfer

    Mistermario

    30. July 2015 um 15:35

    Ich habe schon einige Bücher von Katzenbach gelesen, aber dieses Buch hat mich von Anfang an so gefesselt, dass ich es gar nicht mehr weglegen wollte. Auch wenn die verschiedenen Erzählperspektiven anfänglich etwas verwirrend schienen, halte ich es momentan für das beste Buch des Autors.

  • Nicht nur ein einziges Opfer

    Das Opfer

    Pounce

    02. October 2013 um 00:47

    John Katzenbach hat mit "Das Opfer" einen recht spannenden,  anspruchsvollen und tiefgründigen Psychothriller geschrieben. Die Protagonisten versuchen einem Stalker zu entkommen und haben dabei ihre ganz eigenen Methoden. Leider empfand ich den Thriller teilweise als zu langatmig. Es gab einige Passagen in denen recht viele Handlung der Personen wiederholt wurden. Das lag vor allem daran, dass eine Geschichte in der Geschichte erzählt wird. Das schafft zwar zum einen Spannung, da man wissen möchte, was denn nun mit den einzelnen Personen geschieht und wer die erzählenden Person überhaupt ist, andererseits werden so viele Gedankenabläufe, Emotionen und Handlungen noch mal diskutiert und bis ins kleinste Detail ausgeleuchtet, sodass man etwa träge wird und gar keinen Anreiz sieht selber eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich bin der Meinung, dass man in einem Psychothriller dem Leser ruhig etwas mehr zutrauen kann, sodass man nicht alles vorgekaut bekommen muss.  Wirklich gut hingegen hat mir die beklemmende Stimmung gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die Opfer hinein fühlen, denn die Bedrohlichkeit des Stalkers wurde auf jeder Seite deutlich und die ausweglose Lage dadurch für mich sehr greifbar.  Fazit: Ein Psychothriller den man nicht unbedingt mal so nebenbei ließt, da er doch recht tiefgründig und anspruchsvoll ist, aber durchaus lesbar.

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  • ...so gefährlich kann "Liebe" sein....

    Das Opfer

    FranzIska

    24. July 2013 um 11:40

    In seinem Thriller Das Opfer beschreibt John Katzenbach wie aus einem One-Night-Stand eine gefährliche, obsessive Beziehung werden kann.  Michael O´Conell, Opfer einer extrem schlimmen Kindheit, der den Mord an seiner Mutter durch seinen Vater mit erleben musste, macht Ashley zum Objekt seiner Begierde.  Ashley, die aus einem wohl situierten, wenn auch nicht ganz ehrlichem Elternhaus stammt, verbringt eine einzige Nacht mit Michael. Für sie ist klar: ein One Night Stand. Michael hingegen sieht das anders: er stellt Ashley nach und aus harmlosen Anrufen wird im Laufe der Zeit mehr. Je mehr Ashley versucht, sich von Michael zu lösen, desto mehr bringt er sie, ihr Leben und das ihrer Eltern in Gefahr.  Ein Plan muss her. Und da herkömmliche Mittel (zu denen offenbar auch Bestechung zählen) nichts nutzen, schmiedet die angesehene Familie einen mörderischen Plan. Kann eine Familie, die aus Anwälten, Professoren und Schulseelsorgern besteht, zu einem Mord als letzte Waffe greifen? Wird die Familie damit unbeschadet  durchkommen?  Mit Ausnahme einiger weniger langatmiger Passagen hält sich die Spannung in diesem Thriller durch das gesamte Buch hinweg. Natürlich merkt der Leser recht schnell, in welche Richtung sich die Story entwickeln wird. Die Ausführungen zum Plan lassen ihn jedoch nicht so schnell ermüden.  Im Anschluss an jedes Kapitel gliedert sich ein weiteres Gespräch, das anfangs ziemlich verwirrend ist.  Es handelt sich hierbei um eine Analyse des bereits Erzählten, die zwischen einem Schriftsteller und einer weiteren Person, deren Identität erst am Ende namentlich erwähnt wird, geschieht.  Auf diese Weise kann der Leser das Geschehen noch einmal unmittelbar reflektieren und wird durch die unbekannte Person zu weiteren Spekulationen  veranlasst, was ich ein ziemlich interessantes Konzept finde.  Alles in allem ein wirklich gutes Buch, das sich leicht lesen lässt und trotz vorhersehbarer Handlung durch das Interagieren der Figuren spannend bleibt.

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  • Manchmal braucht Spannung keine sadistischen Folterverletzungen...

    Das Opfer

    Weinknopf

    "...Eine Geschichte Über Mord? Da habe ich mich geirrt, besser gesagt, ich habe Ihnen nicht die Wahrheit gesagt. Es ist eine Liebesgeschichte..." Inhalt: Als Ashley Freeman, Bostoner Studentin für Kunstgeschichte, sich im betrunken Zustand auf einen One Night Stand mit dem vage bekannten Michael O'Connell einlässt, ahnt sie noch nicht, welche weitreichenden Konsequenzen es haben wird, O'Connell in ihr Leben zu lassen. Der junge Mann ist kein gewöhnlicher Verehrer, sondern ein obsessiver, psychopathischer Kleinkrimineller und Hobby-Hacker, dessen einzige Lebensaufgabe fortan darin besteht, Ashley zu beschatten, zu terrorisieren und als Ausdruck seiner fanatischen Liebe, ewig an sich zu binden. Es dauert nicht lange, bis Ashley merkt, dass sie Michael (der weder vor Einbrüchen noch Hackerangriffen und Körperverletzungen zurück schreckt) nicht aus eigener Kraft abschütteln kann und ihre engsten Familienangehörigen in ihre Zwangslage einweiht. Mit ihren dürftigen Versuchen, Michael durch Einschüchterung oder Bestechung von ihrer Tochter fernzuhalten, stacheln Ashleys Eltern den Fanatiker nicht nur weiter an, sie begeben sich auch selbst in seine Schussbahn und müssen bald am eigenen Leib erfahren, das es ein großer Fehler war, den Wahnsinn des jungen Mannes anfänglich zu unterschätzen. Als auch Bemühungen, Ashley bei einer entfernten Verwandten versteckt zu halten scheitern und bei einer Familienkonferenz einvernehmlich entschieden wird, dass die juristisch legalen Methoden einen Michael O'Connell wohl kaum davon abhalten können, der jungen Frau etwas anzutun, schmieden die geschiedenen Eltern gemeinsam mit der neuen Lebensgefährtin der Mutter einen waghalsigen Plan, der den Psychopathen auf die sicherste Art und Weise aus ihrer aller Leben verbannen soll. Selbstverständlich denkt niemand (bevor es zu spät für einen Rückzug ist) daran, dass Pläne in den seltensten Fällen so aufgehen, wie man es sich ausmalt... Stil und Sprache: Katzenbachs Sprache ist weder ein emotionsloses Feuerwerk an Fachbegriffen noch derart rührend, dass man glaubt, anstelle eines Thrillers, einen zarten Strandschmöker in den Händen zu halten. Die gute Mitte, würde ich sagen. Ganz sicher ist sein Sprachstil allerdings von detailreichen Ausflügen in die Welt seiner Protagonisten geprägt. Diese teilweise sehr umfangreichen Schilderungen von Umgebungen, Situationen und Emotionen erlauben es einem nicht, in Lichtgeschwindigkeit durch seine Bücher zu rasen. Einen Katzenbach kann man nicht an einem Abend wegknallen - man muss sich gedulden, sich immer wieder ärgern das Buch aufgrund anfallender Alltäglichkeiten aus der Hand legen zu müssen und kommt auch als schneller Leser erst allmählich zu einem (in meinem Fall) befriedigenden Ende. "Das Opfer" enthält im Groben zwei Handlungsstränge, die einander hin und wieder ablösen. Im Hauptstrang bezwecken einige schöne Perspektivwechsel, dass der Leser das Ausmaß des Horrors, den ein wahnsinniger Stalker anrichtet, aus jeder möglichen Sichtweise miterleben darf. Mir gefällt das außerordentlich gut. Persönliches Fazit: "Das Opfer" beinhaltet ein brisantes Katz-und-Maus-Spiel mit einem psychopathischen Stalker, in dem die Mäuse zeitweise verzweifelt versuchen zur Katze zu werden und die alte "es wird schon alles gut gehen"-Weisheit gänzlich überschätzen. Für mich ein super Buch, weil es unter anderem beweist, dass Spannung in einem Thriller nicht zwangläufig durch kontinuierliches Blutspritzen erzeugt werden muss. Die Höllentouren, welche die Opfer eines obsessiven Stalkers durchstehen, haben bei mir als Leserin eine nicht abreißende, kribbelnde Spannung erzeugt, die sich bis in die Endzüge des dicken Buches zog. Wo ist er gerade? Was plant er als nächstes? Sieht er mich? Weiß er was ich tue? Fragen um die weder Protagonisten noch Leser herumkommen und die "Das Opfer" zu einer (in positivster Weise) nervenkitzeligen Angelegenheit machen. Unterschwelliges, immer leise mitklingendes Thema ist die 'Liebe'. Einmal wird sie mit krankhafter Obsession verwechselt, ein anderes Mal scheint sie so grenzenlos, dass Eltern bereit sind für ihre Tochter undenkbare Strapazen auf sich zu nehmen, die ihre eigenen Leben für immer zerstören könnten. Besonders spannend fand ich die Tatsache, dass das amerikanische Strafrecht (insofern Katzenbach vernünftig recherchiert hat) scheinbar ebenso wenig effiziente Möglichkeiten an die Hand gibt, gegen Psychostalking vorzugehen, wie das deutsche - hier: eine großartige Vorlage für einen nach Selbstjustiz stinkenden Thriller. Man mag mäkeln, dass Katzenbach sich streckenweise zu stark in seinen Darstellungen von Einzelheiten verliert - meiner Meinung nach ist das nicht der Fall. Mir kommen seine Schilderungen keineswegs langatmig vor, im Gegenteil: Ich liebe sein Auge fürs Detail und finde es der Spannung eher zuträglich, dass er noch das letzte Bisschen Abscheulichkeit aus einem Raum, die letzte Essenz Angst aus einem Blick und den letzten Hauch trügerichen Frieden aus einer Landschaft herauskitzelt. Er schlittert nah an der Grenze zur Überausführlichkeit vorbei, übertritt sie meinem Empfinden zufolge allerdings nicht und erschafft damit eine silhouettenreiche Parallelwelt, in die man sich komplett hineinfallen lassen kann. Wer 'flotte Nummern' liebt, die eher eine Seite zu wenig als eine zuviel enthalten, der wird sich mit Katzenbach nicht anfreunden können. Ebensowenig wird es jemand, für den ein Thriller nicht ohne sadistische Folterqualen und Morde mit Tarantino-ähnlichen Blutfontänen auskommt, genießen "das Opfer" zu lesen. Allen anderen kann ich das Buch sehr ans Herz legen und verteile großzügige 5 von 5 Sternen.

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    • 2
  • 650 Seiten Spannung pur

    Das Opfer

    detlef_knut

    05. May 2013 um 09:07

    In diesem Psychothriller geht es um die Liebe, die zu einem Albtraum wird. Es ist eine Liebe der extremsten Art. Die attraktive und nette Studentin Ashley hat eines Tages einen Fehler gemacht, der zunächst als solches nicht erkennbar ist. Auf einer Party hat sie Michael O’Connell kennen gelernt. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, ist, dass Michael ein Computerfreak und ein Hacker ist. Auf der Party kommt es zu einem One-Night-Stand. Das hätte Ashley lieber nicht zulassen sollen. Doch Ashley denkt sich nichts dabei, und für sie soll Michael auch nur ein nettes Erlebnis auf einer Party bleiben. Doch für Michael scheint es mehr zu sein. Er kann nicht nachlassen, Ashley anzurufen und ihr seine Liebe zu gestehen. Ashley wird dieser Typ lästig, doch so sehr beunruhigt ist sie nicht. Zunächst. Bei weiterer Gelegenheit lernt sie einen anderen netten Jungen kennen, mit dem Sie sich gerne erneut treffen würde. Es bleibt jedoch bei der Vereinbarung, in Kontakt zu bleiben. Doch Ashley wartet lange auf dessen nächsten Anruf. Zu lange. Dabei hatte er gar nicht den Eindruck gemacht, als würde die Begegnung mit ihr für ihn auch nur eine einmalige Angelegenheit sein. Doch, was Ashley nicht weiß, ist, dass dieser Junge nach dem ersten Treffen mit ihr so zusammengeprügelt wurde, dass er sein weiteres Leben nur noch in einem Rollstuhl verbringen kann. Während er zunächst viele Wochen in einer Klinik verbringt und gar keine Gelegenheit hat, sich mit Ashley in Verbindung zu setzen, so hat er anschließend jede Hoffnung aufgegeben, Ashley jemals als Krüppel wiederzusehen. Während Ashley weiterhin versucht, ihren lästigen Michael loszuwerden, geschehen merkwürdige Dinge an ihrer Uni und in dem Museum, in welchem sie jobbt. Sie wird von der Uni geworfen und verliert ihren Job. Völlig verständnislos muss sie diese Tatsachen hinnehmen. Diese Merkwürdigkeiten ziehen ihre Eltern auf dem Plan. Ashley hat im Prinzip drei Elternteile: ihren Vater und die von ihm getrennt lebende Mutter, sowie die lesbische Lebensgefährtin der Mutter. Ashley ist mit diesen dreien zusammen aufgewachsen und obwohl der Vater und die Lebensgefährtin der Mutter nicht gut miteinander können, raufen sich diese drei zusammen, um Ashley zu helfen. Es beginnt ein perfides Katz- und Mausspiel, den der Psychopath Michael ins Leben gerufen hat. Das, was er als Liebe bezeichnet, ist nichts anderes als Macht ausüben und Besitz ergreifen wollen über Ashley. Er denkt sich immer wieder neue Scheußlichkeiten aus, um Ashley und ihre Helfer in die Schranken zu weisen. Aber er schreckt auch nicht vor Brutalität zurück.   Katzenbach hat diesen spannenden Psychothriller in eine besondere Erzählform gebracht. Die Handlung wird begleitet von den Recherchen des Autors. In jedem Kapitel befindet sich eine zweite Ebene des Erzählens. Am Ende stehen immer weniger Seiten manchmal auch nur eine halbe Seite, in welcher der Leser die Recherchen des Autors verfolgen kann. Während dieser Recherchen interviewt der Autor Zeugen und Angehörige des Dramas. Diese Abschnitte sind zwar optisch kenntlich gemacht, aber gerade zu Beginn hat der Leser Schwierigkeiten, diesen verwirrenden Strang in die Handlung einzubringen. Erst nach 3-5 Kapiteln kann man sich damit anfreunden und erkennt immer wieder die gleichlaufenden Passagen von der Recherche des Autors und der tatsächlichen Handlung. Die größten Teile des Buches verfolgt der Leser mit Spannung, wie Michael, der Psychopath, äußerst clever und präzise sein Opfer und deren Angehörige jagt. Es wird schnell klar, dass ihm die Opfer nicht viel entgegen setzen können. Erst als die Arroganz des Täters zunimmt, scheint sich das Blatt zu wenden.   650 Seiten Spannung pur und dank schlafloser Nächte rasant schnell durchgelesen. Volle Punktzahl! © Detlef Knut, Düsseldorf 2013

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  • Rezension zu "Das Opfer" von John Katzenbach

    Das Opfer

    samara

    05. December 2012 um 17:32

    „Das Opfer“, mein erster Thriller von John Katzenbach. Meine Bewertung lässt schon vermuten, dass mich das Buch nicht so recht vom Hocker hauen konnte. Anfangs war es spannend und ich habe mich auf den weiteren Handlungsablauf gefreut, wollte wissen, auf was diese Geschichte heraus laufen wird. Ab Seite 200 habe ich mich dann leider immer mehr gelangweilt, es wurde zu schnell klar, auf was das Ganze hinauslaufen wird und ich konnte mich nicht so recht motivieren, weiterzulesen. Nach vier Wochen Lesepause und einem mir selbst gestellten Ultimatum (entweder du liest das jetzt, oder du brichst zum ersten Mal in deinem Leben ein Buch ab), habe ich mich dann doch aufgerafft und den Rest innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es war gegen Ende noch ganz interessant, mit dem einen oder anderen hätte ich nicht gerechnet, aber ich habe das Buch leider nicht mit voller Begeisterung abschließen können. Ich bin ganz froh, dass ich das Buch nicht gekauft, sondern geliehen habe. Vielleicht ist Katzenbach etwas speziell, so dass es sich wahrscheinlich lohnt, erst einmal in eines seiner Bücher reinzuschnuppern, bevor man zugreift.

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  • Rezension zu "Das Opfer" von John Katzenbach

    Das Opfer

    laleluxya

    14. March 2012 um 13:01

    Sehr spannend zu lesen

  • Rezension zu "Das Opfer" von John Katzenbach

    Das Opfer

    Lenny

    21. November 2011 um 17:41

    So spannend und ja, ein Opfer bleibt ein Opfer....alles ändert sich für immer!!! Klasse geschrieben!!!

  • Rezension zu "Das Opfer" von John Katzenbach

    Das Opfer

    Jayzed

    31. October 2011 um 11:17

    INHALT Die attraktive Studentin Ashley Freeman begeht einen folgenschweren Fehler: Angeheitert verbringt sie eine Nacht mit Michael O Connell, einem Computerfreak und geschickten Hacker. Was sie nicht weiß: Michael ist ein Psychopath und er hat beschlossen, dass Ashley die Frau seines Lebens ist. Nichts und niemand wird ihn davon abbringen schon gar nicht Ashley. Unerbittlich stellt er ihr nach, verschärft seinen Psychoterror gegen ihre Freunde und Verwandten. Immer schneller beginnt sich eine Spirale des Schreckens zu drehen, die Ashleys gesamte Familie in die Tiefe reißt ---------- MEINUNG Dies war nun mein 2. Katzenbach. Nachdem ich von "Der Patient" doch eher enttäuscht war, wagte ich einen 2. Versuch. "Das Opfer" hat mir wirklich sehr gut gefallen, ich fand es richtig interessant und spannend. Vielleicht liegt es daran, dass John Katzenbach hier ein für mich persönlich interessanteres Thema behandelte. Nämlich "Stalking". Der Autor hat es wirklich geschafft, beide Seiten eines solchen ( ich nenn es mal ) Drama darzulegen. Der "Täter", also der Stalker glaubt wirklich daran, den Menschen, den er verfolgt, wahrhaft zu lieben. In der Realität, wie auch im Roman, liegen die Wurzeln einer solch krankhaften Obsession meist in der Vergangenheit, sogar Kindheit eines solchen Menschen. Man empfindet sogar fast Mitleid mit ihm. Doch was die wahren Opfer ( in diesem Fall Ashley und ihre Familie ) durchmachen, kann wohl kaum Jemand nachvollziehen. Michael O´Connell ist in einem solchen Wahn in "seiner" Liebe zu Ashley, dass er ihrer aller Leben manipuliert, fast zerstört. Dazu bedient er sich vor Allem auch der Computertechnik, in diesem Gebiet ist er ein wirklicher Profi, was ihn umso gefährlicher macht, weil es ihm ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Nach langanhaltender Verzweiflung und Erlebnissen persönlicher Katastrophen, schmieden die sonst so braven und gut situierten Familienmitglieder einen Plan. Sie wollen zurückschlagen, sich der Last, dem bösen Schatten in ihrem Leben, der hinter jeder dunklen Ecke zu lauern droht, entledigen. Doch wie weit werden sie gehen? Und vor Allem... Werden sie es schaffen, ihr normales Privatleben zurück zu gewinnen?! ---------- FAZIT Ich kann Thriller - Fans diesen Roman wämstens empfehlen. Euch erwarten viele Momente der Spannung und auch des Staunens. So ging es mir zumindest. ;-)

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  • Rezension zu "Das Opfer" von John Katzenbach

    Das Opfer

    Zuckerwattenbaum

    24. April 2011 um 18:47

    Gute Geschichte aber nihct besonders interessant verfasst.

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