John Katzenbach Der Patient

(59)

Lovelybooks Bewertung

  • 73 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(17)
(28)
(11)
(1)
(2)

Inhaltsangabe zu „Der Patient“ von John Katzenbach

Am Abend seines 53. Geburtstages verwandelt sich das Leben des New Yorker Psychiaters Dr. Frederick Starks in einen Albtraum. Im Wartezimmer seiner Praxis liegt ein Brief mit der Überschrift 'Willkommen am ersten Tag Ihres Todes!' - unterzeichnet von einem 'Rumpelstilzchen'. Starks hält das zunächst für einen üblen Scherz, doch er wird auf grausame Weise eines Besseren belehrt. Der Unbekannte zwingt ihn zu einem teuflischen Spiel: 15 Tage lässt er seinem Opfer, um herauszufinden, wer 'Rumpelstilzchen' in Wahrheit ist. Sonst wird er Starks Familie einen nach dem anderen umbringen - es sei denn, der Psychiater gibt auf und opfert sein eigenes Leben. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Ein origineller Psychothriller mit einem Protagonisten, der sich gezwungen sieht, eine tiefgreifende Veränderung zu durchwandeln

— Lesen_ist
Lesen_ist

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Moortochter

Am Anfang sehr spannend, dann aber immer das selbe..

VickisBooks

AchtNacht

Lesenswert, aber kein Highlight

-Bitterblue-

Das Original

Grandiose Geschichte, die seine Leser u. a. in eine Buchhandlung entführt, in der man stundenlang verweilen möchte. Klare Leseempfehlung!

Ro_Ke

Death Call - Er bringt den Tod

Wieder ein gelungener Carter! Spannend, fesselnd, blutig und mit einer gelungenen Auflösung. Spannende Lesezeit garantiert.

Buecherseele79

Wildeule

Sehr schönes Buch

karin66

Teufelskälte

Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

coala_books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Patient - John Katzenbach

    Der Patient
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    31. December 2015 um 14:32

    Inhalt Am Abend seines 53. Geburtstages verwandelt sich das Leben des New Yorker Psychiaters Dr. Frederick Starks in einen Alptraum. Im Wartezimmer seiner Praxis liegt ein mysteriöser Brief: „Willkommen am ersten Tag Ihres Todes!“, unterzeichnet von einem „Rumpelstilzchen“. Starks hält das zunächst für einen üblen Scherz, doch er wird auf grausame Weise eines Besseren belehrt. Der Unbekannte zwingt ihn zu einem teuflischen Spiel: 15 Tage lässt er seinem Opfer, um herauszufinden, wer „Rumpelstilzchen“ in Wahrheit ist. Sonst wird er, einen nach dem anderen, Starks Familie umbringen – es sei denn, der Psychiater gibt auf und opfert sein eigenes Leben. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Wer ist das mysteriöse „Rumpelstilzchen“, das den „Todesbrief“ im Wartezimmer von Dr. Starks hinterließ? Gibt es diese Märchenfigur überhaupt? Und wenn ja, wird Dr. Starks es schaffen, das Phantom innerhalb von 15 Tagen zu entlarven? Meine Meinung Dieses Hörbuch war im Angebot bei Audible, und weil ich von John Katzenbach noch nie was gelesen/gehört hatte, habe ich zugeschlagen. Dr. Frederick Starks ist Psychoanalytiker. An seinem 53. Geburtstag ist Roger Zimmerman sein letzter Patient, wie immer. Ein zorniger Mann der, wie den meisten Patienten von Dr. Starks, ausgiebig jammert und sich beklagt. Besonders über seine hypochondrische, manipulative Mutter, die nicht ruhen wird, bis das Unabhängigkeitsstreben ihres Sohnes im Keim erstickt worden ist. Dr. Starks hört schweigend zu und wirft nur ab und zu eine gütige Bemerkung ein. Er hegt den Wunsch, dass wenigstens ein Patient erkennt, dass es eigentlich Wut auf sich selbst ist, die ihn plagt. Die Klingel im Wartezimmer schellt, was eigentlich nicht sein kann, weil er an diesem Tag keinen Patienten mehr erwartet. Zimmermann regt sich wütend auf, weil er darauf besteht, immer der letzte Patient zu sein. Nachdem Zimmermann gegangen ist, öffnet Dr. Starks die Tür zum Wartezimmer, doch der Raum ist leer. Nur ein Kuvert liegt auf dem einzigen Sitz, der für Patienten bereitsteht. Er öffnet den Umschlag und findet darin zwei dicht beschriebene Blätter. Auf dem ersten Blatt wird ihm zum Geburtstag gratuliert, um gleich darauf zu lesen »Willkommen am ersten Tag ihres Todes«. Und so beginnt ein teuflisches, tödliches Psycho-Spielchen. Starks hat 15 Tage Zeit, um herauszufinden, wer der Briefschreiber ist, der als »Rumpelstilzchen« unterzeichnet hat. Wenn nicht, muss er entweder Selbstmord begehen, oder von den aufgelistet 52 Verwandten wird jemand vernichtet. John Katzenbach verschwendet keine Zeit, nach weniger als 10 Minuten Hörbuch ist man mitten im teuflischen Psycho-Spiel. Dr. Frederick Starks, genannt Ricky, führt ein sehr ruhiges, zurückgezogenes Leben. Seit Jahren hat er keinen Kontakt zu seinen weitverstreuten Verwandten gepflegt. Das erste Bild von ihm ist von einem eher trägen Mann, der sich in die Bequemlichkeit seiner New Yorker Praxis in eine deprimierende Routine begeben hat. Für einen Monat im Jahr fährt er nach Cape Cod in die Ferien. Das hatte er jetzt eigentlich auch vor, aber dieser Brief ändert alles. Nun muss er versuchen herauszufinden, wer »Rumpelstilzchen« ist, geht aber doch etwas planlos vor, setzt bei dem Brief seine psychoanalytischen Fähigkeiten nicht ein. Sogar ich konnte erkennen, dass der Brief nicht nur eine Drohung war, sondern einiges verriet über den Schreiber. Geht Dr. Frederick Starks im ersten Teil des Buches etwas unmethodisch und chaotisch vor, ändert sich das im Teil zwei und drei. Es kommt ein Mann zum Vorschein, der wohl immer unter der Fassade des unscheinbaren, lethargischen Psychoanalytikers geschlummert hat. Diese Wandlung schreitet langsam aber stetig voran und am Ende steht ein Mann, der wesentlich sympathischer und dynamischer ist als am Anfang. Der Antagonist »Rumpelstilzchen« tritt selbst kaum in Erscheinung. Es ist klar, dass er Rache für etwas übt, das vor sehr langer Zeit passiert ist. Er hat aber Helfer; eine Frau, die sich Virgil nennt, und einen Mann, der sich Merlin nennt. Diese beiden sind sofort durch ihre überhebliche, arrogante Art unausstehlich. Was diesen beiden betrifft, kann man viel früher seine Schlussfolgerungen ziehen als Ricky es dann endlich erklärt bekommen muss. Der Plot ist sehr originell und ein perfektes psychologisches Spiel. Das Leben von Frederick Starks wird systematisch vernichtet. Vom Antagonisten ausgehend, breitet sich ein Netz aus Bösartigkeit aus, ein über Jahre gehender perfider Plan, der nicht nur Ricky als Opfer vorsieht. Das Ausmaß des Plans kommt erst nach und nach zum Vorschein. Die Strafe für das jeweilige Vergehen folgt sprichwörtlich dem Prinzip »Auge um Auge«, aber wesentlich gravierender. Blieb für mich die Frage offen, ob die Betroffenen wussten, dass sie einem Racheplan zum Opfer gefallen sind. Ricky überrascht einen immer wieder, während die Geschichte sich dreht und wendet. Hat man das Gefühl, das Tempo lässt gerade etwas nach, geht es plötzlich rasant weiter. Die Wahrheit über eine List von Rumpelstilzchen, ganz am Anfang, hatte ich viel früher erraten als die Aufklärung im Buch. Auch die Wahrheit über einen bestimmten Nebencharakter war zumindest zur Hälfte durchschaubar. Eine Frage blieb für mich offen, und das stört mich einfach, weil die Geschichte ansonsten sehr abgerundet ihr Ende findet. Dies war mein erstes Hörbuch mit Simon Jäger als Sprecher. Bekannt als Synchronstimme von Matt Damon hat er eine sehr angenehme Stimme und spricht die vielen Dialoge differenziert. Er verleiht den verschiedenen Figuren, sei die Rolle noch so klein, mehr Tiefe und Charakter. Emotionen und vor allem die Hilflosigkeit von Ricky im ersten Teil des Buches konnte er sehr gut vermitteln. Ein origineller Psychothriller mit einem Protagonisten, der sich gezwungen sieht, eine tiefgreifende Veränderung zu durchwandeln und Maßnahmen zu ergreifen, die er sich niemals zuvor im Leben gedacht hätte. Die Spannung und das Tempo bleiben meist konstant und lassen einen die nächste Möglichkeit zum Lesen/Hören entgegenfiebern.

    Mehr
  • Super spannend gelesen von Simon Jäger

    Der Patient
    4angel

    4angel

    27. January 2014 um 21:36

    Ich kann dem stundenlang zuhören :-)

  • Rezension zu "Der Patient" von John Katzenbach

    Der Patient
    isag

    isag

    06. June 2012 um 18:51

    Irgendwie hat die Handlung mich nicht so richtig gefesselt, langweilig war's aber auch nicht. Vor allem das Ende hat mir nicht gefallen.
    Gelesen ist das Hörbuch gut, aber nicht überragend - da habe ich schon "lebendigere" Hörbücher gehört (aber vor allem auch deutlich mehr langweiliger gelesene!)

  • Rezension zu "Der Patient" von John Katzenbach

    Der Patient
    vormi

    vormi

    12. November 2011 um 06:59

    Dieses Buch, das ich vor Jahren schon mal gelesen habe, jetzt als Hörbuch zu hören, war sehr interessant. An was man sich noch erinnern kann und was alles weg ist. Wie Ricky den Erpresserbrief bekommt und daraufhin anfängt, das Puzzle zusammenzusetzen und wie er erst im dunklen tappt und doch immer mal ein wenig das Geheimnis lüften kann. Nur scheint Rumpelstilzchen im immer einen Schritt voraus zu sein. Was ist Realität und was ist eine falsche Spur...?

    Mehr
  • Rezension zu "Der Patient" von John Katzenbach

    Der Patient
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2011 um 16:01

    John Katzenbach ist bekannt für seine spannungsgeladenen Thriller. Auch das Buch "Der Patient" enttäuscht die Leser nicht. Allerdings haben es Thriller oft an sich, nicht bis ins Detail - vor allem bei den Motiven - logisch zu sein. So auch hier. Allerdings gelingt es Katzenbach durch seinen - diesmal etwas unorthodoxen - Handlungsstrang dies auszugleichen. Hauptakteur ist der Psychiater Frederick Starks, der eines Tages in seiner Praxis einen mysteriösen Brief erhält. Ein gewisser "Rumpelstilzchen" fordert Starks zu einem perfiden Spiel heraus. Findet Starks innerhalb von 15 Tagen dessen Identität heraus, bleibt Starks und seine Familie am Leben. Wenn nicht, bringt Rumpelstilzchen Starks Familie um, es sei denn der Psychiater nimmt sich selbst das Leben. Bald ist klar, daß der Brief etwas mit einer ehemaligen Patientin zu tun hat, die vor Jahren Selbstmord beging, als sie sich bei Starks in Behandlung befand. Rumpelstilzchen will sich rächen. Der Psychiater nimmt dies anfangs nicht so ernst, wie er sollte. Daraufhin bekommt er Besuch von einer gewissen Vergil, die mit Nachdruck Rumpelstilzchens Forderungen untermauert. Da das Ganze aber schon so lange zurück liegt, tappt Starks im Dunkeln und versucht nun, sich anderweitig aus der Affaire zu ziehen. Welche Möglichkeiten hat er: Selbstmord, abwarten oder gar seinen Selbstmord vortäuschen? Am Ende jedenfalls ist in diesem Katz-und-Maus-Spiel die Maus zur Katze geworden und hat viel von ihrem früheren Verfolger gelernt. Ich höre am liebsten solche Thriller als Hörbuch, denn da bleibe ich gedanklich auch bei der Sache. Und zu Simon Jäger muss ich wohl kaum noch etwas sagen. Er kann es einfach!

    Mehr
  • Rezension zu "Der Patient" von John Katzenbach

    Der Patient
    Reneesemee

    Reneesemee

    09. May 2011 um 11:34

    Ein Katz und Mausspiel Auch in diesem Psychothriller ist alles vorhanden was ein guter Thriller zum gruseln braucht. Der New Yorker Psychater Dr. Frederick Starks erlebt an seinem 53ten Geburtstag einen Albtraum der besonderen art. In seinem Wartezimmer findet der Dog einen Brief mit der Überschrift "Willkommen am erstem tag Ihres Todes" der brief ist mit Rumpelstilzchen unterzeichnet. Dr. Starks hält das alles zunächst für einen schlechten Scherz. Doch auf eine grausame art und weise wird er etwas besserem belehrt, den der unbekannte Täter will mit ihm ein teuflisches Spiel spielen zu dem er gezwungen wird. Den er hat 15 Tage Zeit um herrauszufinden wer sich hinter dem Namen Rumpelstilzchen verbirgt. Ansonsten wird er einem nach dem anderen aus seiner Familie umbringen, es sei den Dr. Starks gibt auf und bringt sich selber um. Es ist ein mörderischen Katz und Maus spiel um leben und Tod.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Patient" von John Katzenbach

    Der Patient
    nic

    nic

    09. January 2010 um 19:45

    Weil ich von Buch so begeistert war, wollte ich auch das Hörbuch haben, um mir die Story immer wieder anhören zu können - im Hintergund bei der Hausarbeit oder beim Autofahren.
    Die Vorlesestimme ist sehr angenehm, die Story auch bei mehrfachem Anhören nicht langweilig.
    Sehr empfehlenswert, auch wenn es sich um die gekürzte Fassung handelt.