Der Professor

von John Katzenbach 
3,9 Sterne bei309 Bewertungen
Der Professor
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Positiv (225):

Hochspannend

Kritisch (25):
BettyBlue81s avatar

Ansich eine gute Story, aber es zog sich anfangs sehr hin.

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Inhaltsangabe zu "Der Professor"

Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt. Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426500705
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.12.2010 bei Argon erschienen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Hochspannend
    John Katzenbach : Der Professor

    Zum Buch:
    Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt. Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden?

    Meine rezension:
    Oh das buch war toll, und das Mädchen was da entführt wurde ging durch die hölle,nur der Pensonierte Proffessor gibt nicht auf. Trotz seine krankheit .und es wird ein Spannendes Spiel der Zeit.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hochspannend
    john katzenbach - der professor

    fesselnd ..spannend ...traurig ..nervenaufreibend ..super geschrieben...

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    A
    alanrickvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Psychothriller
    Der Professor

    Als die Tür aufging, wusste er, dass er tot war.

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    BettyBlue81s avatar
    BettyBlue81vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ansich eine gute Story, aber es zog sich anfangs sehr hin.
    Rezension: Der Professor - John Katzenbach

    Titel: Der Professor

    Autor: John Katzenbach 

    Inhalt:

    Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt.

    Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden?


    Rezension:

    Ich glaube ich habe noch nie so lange an einem Buch gelesen. Ich finde es zog sich doch sehr in die Länge und das hin und her springen zwischen mehreren Charakteren erschwert irgendwie auch etwas das Lesen. Ich fand es teilweise wirklich anstregend nach einem Charakterwechsel immer wieder umzuschalten. Auch das es am Anfang so lang gezogen wird und irgendwie nicht in die Gänge kommt verleitet meiner Meinung nach auch nicht so wirklich zum weiterlesen.

    Ich habe ein paar mal mit dem Gedanken gespielt das Buch wegzulegen und nicht mehr weiter zu lesen.

    Habs aber dann doch tapfer weiter gelesen und muss sagen, zum Ende hin wurde es doch noch richtig spannend und jetzt im Nachhinein kann ich die Story auch nachvollziehen.

    Mit der Person des Professors ist John Katzenbach eine starke Figur gelungen, die mit purer Willenskraft gegen eine unheilbare und unaufhaltsame Krankheit ankämpft, um ihre Mission zu erfüllen.

    Der Autor will seine Leser emotional berühren – und das gelingt im hervorragend. Denn auch Jennifer ist eine für ihre Altersgruppe durchaus ungewöhnliche Persönlichkeit – was sich vor allem im anrührenden Finale des Buches nachdrücklich zeigt. Verraten wird das hier natürlich nicht – selber lesen lohnt sich absolut.

    Ein wirklich starkes Buch, das weitgehend ohne Action auskommt, aber dennoch einen enormen Spannungsbogen bietet.


    Mein Fazit:

    Ein wirklich gutes Buch, eine gelungene Story aber leider in der ersten Hälfte zu sehr in die Länge gezogen weshalb es auf mich anfangs teilweise langweilig wirkte. Ich empfehle das Buch weiter, würde es selbst aber kein zweites mal lesen.

    Von mir gibt es dieses mal nur drei von fünf Sternen.

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    UnsereBuecherwelts avatar
    UnsereBuecherweltvor 2 Jahren
    wahnsinnig spannender und fesselnder Thriller!!!

    Meine Meinung

    Fix und fertig war ich nach diesem Buch …

    … was für einen Psychothriller ja ein echtes Kompliment ist.

    Ich war kaum in der Lage das Buch aus der Hand zu legen, da es so unglaublich spannend, schockierend, aber auch bedrückend realistisch geschrieben ist. Durch einen ständigen Perspektivenwechsel war die Geschichte durchweg fesselnd.

    Einerseits wird aus der Sicht unseres Hauptprotagonisten, dem Professor erzählt, der an Demenz erkrankt ist und für den ein Wettlauf gegen die Zeit und den Gedächtnisverlust beginnt: wird seine Krankheit siegen oder schafft er es noch rechtzeitig seine selbst auferlegte Mission zu erfüllen?

    Nervenkitzel pur!

    Andererseits wird aus der Sicht der Entführer, Mittäter und einer Kriminalbeamtin berichtet. Die Mischung all dieser Personen ist gut gewählt und sorgt für durchgängige Spannung.

    Die Geschichte befasst sich mit sehr kritischen Themen wie Demenz, Entführung, Gefangenschaft, Internetkriminalität und Voyeurismus.

    Erzählt wird das Ganze auf eine sehr bedrückende, teils brutale und abscheuliche Art und Weise! Die Geschichte wirkt so real und greifbar, dass man in einen echten Zwiespalt gerät …

    Auf der einen Seite möchte man unbedingt weiter lesen, weil die Story einen packt und man unbedingt wissen will, wie sich alles entwickelt und auf der anderen Seite möchte man das Buch zuklappen, weil es in unserer teilweise doch recht „kranken Welt“ allzu realistisch sein könnte, was einem der Autor da vorlegt.

    Ich musste das Buch hin und wieder zur Seite legen, weil ich den Wahnsinn teilweise nicht ertragen konnte. Der Gedanke, dass einem meiner Kinder ein solches Schicksal widerfahren könnte, hat mich oft inne halten lassen.

    Dabei geht der Autor mit dem Erzählen der Gräueltaten seiner perversen und sadistischen Protagonisten gar nicht mal so sehr ins Detail. Vielmehr spielt sich ein Großteil des Ganzen sogar lediglich in der Fantasie des Lesers ab, was das Drama allerdings nicht weniger schockierend macht!

    Die Meinungen des Buches sind teilweise sehr zwiegespalten. Viele finden den Umgang mit der Krankheit Demenz nicht gut umgesetzt und haben die Ausführungen der Problematik des Professors als zu langatmig empfunden. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich das nicht so gesehen habe. Das wäre Kritik, auf extrem hohen Niveau.

    Das Ende war sehr gut geschrieben und für mich in keiner Weise vorhersehbar.

    Fazit

    Für jeden Psychothriller-Liebhaber grundsätzlich ein MUSS!

    Allerdings ist das Buch definitiv harte Kost!

    Man begibt sich als Leser in psychische und perverse Abgründe, die man im realen Leben nicht kennenlernen möchte, die aber dennoch allzu real sind in unserer nicht ganz so „heilen rosa Welt“.

    Wer das nicht mag, wird an dem Buch keinen Gefallen finden.


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    S
    ScottTheDotvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: absolut solide geschrieben. Ich hatte die meiste Zeit Gänsehaut, auch wenn es nicht zum höchsten Gruseln gereicht hat.
    solide - spannend - dramatisch

    Zwei Menschen, ein gemeinsames Schicksal. Nach einer erschütternden Diagnose versucht Psychologieprofessor Adrian Thomas, sich wieder zu sammeln. Mit Demenz hat er schon länger gerechnet, aber jetzt wo es Fakt ist, scheint seine Welt nach und nach kleiner zu werden. Als er eines abends nach Hause kommt, beobachtet er ein junges Mädchen, welches die Straße entlang geht. Kurz darauf erscheint ein Transporter und nimmt sie mit. Adrian fragt sich, ob das gerade eine Entführung war oder er sich das nur einbildet. Ihm bleibt nicht viel Zeit, um über das ganze nachzudenken. Und so entschließt er sich, die Initiative zu ergreifen und der Sache auf den Grund zu gehen.
    Auch Jennifer bleibt nicht viel Zeit. Sie ist nach der Entführung direkt in einer Reality Show gelandet, in der Zuschauer für ihre Demütigung und ihr Leid bezahlen. Sie kann nichts erkennen, muss aber, um ihr Leben zu sichern, das tun, was ihre Peiniger von ihr verlangen. Jennifers Zeit läuft ab, denn schon das sinkende Interesse der Zuschauer kann zu ihrem frühzeitigen Tod führen. Nun stellt sich die Frage: Wird Adrian zu spät kommen? Oder schafft es Jennifer, sich selbst zu befreien?
    John Katzenbach schreibt diesen Thriller mit zwei Handlungen, die auf der einen Seite direkt miteinander verbunden sind, aber auf der anderen Seite unabhängig voneinander stattfinden. Der stete Wechsel zwischen Adrian und Jennifer in den Kapiteln macht dies nur all zu deutlich. Es wird auch deutlich, dass Adrian neben dieser Entführung, die er auflösen will, auch noch sein eigenes Problem zu verarbeiten hat. Denn immer wieder erscheinen ihm tote Anverwandte, die mit ihm reden. Es wird eine innere Zerrissenheit in Adrians Kopf dargestellt, die sich noch verstärkt, weil er das Mädchen so schnell wie möglich finden muss, bevor sein Geist komplett versagt. Jennifer hingegen hat das ganz simple Problem, dass ihr die Augen verbunden sind und sie somit komplett ihren Peinigern ausgeliefert ist. Auch sie hat mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen.
    Für mich ist dieser Thriller ein sehr solides Schreibwerk. John Katzenbach weiß, wie er seine Leser fesseln muss. Ich konnte das Buch nicht recht aus der Hand legen, wobei ich die Story mit der Show schon sehr schockierend fand. Mir war das schon ein wenig zu viel und doch musste ich wissen, ob Jennifers Rettung eintritt oder sie am Ende stirbt. Das Buch blieb bis zum Ende spannend, was mir sehr gefiel.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 4 Jahren
    Was ist real?

    Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Noch immer unter dem Eindruck der bestürzenden Nachricht blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht ein etwa sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der Professor ist verwirrt. Täuscht er sich, oder ist er gerade Zeuge einer Entführung geworden? Wenn er tatsächlich ein Verbrechen beobachtet hat, muss er handeln – das ist er sich schuldig. Die Frage ist nur, wie. Wird ihm seine Krankheit die Chance lassen, das Richtige zu tun? (amazon)

    Es war nicht so spannend wie ich mir das vorstellte – auf der einen Seite. Dafür war es grausamer und exakter beschrieben als ich dachte. Nein, nicht im Detail, aber ich konnte mir gut vorstellen, was das Mädchen Jennifer durchmachte – Sex-Kriminalität im Internet. Die „werte Kundschaft“ zahlt einen hohen Preis, um miterleben zu können, wie „Nummer 4“ – Jennifer – gefoltert wird. Der Autor verzichtet zwar auf detaillierte Beschreibungen, aber mir reichte das auch schon so.

    Die andere Seite, der Professor, war interessant – allerdings blieb mir sein Motiv doch unklar. Und die vielen Gespräche mit den nahen Verstorbenen aus seiner Familie waren einfach mit der Zeit: zu viel. Man ist sehr schnell dabei, dann doch mehrere Seiten zu überblättern….

    Überraschende Wendungen gibt es keine, und dadurch ist die Spannung auch nicht allzu hoch. Die beteiligte Polizistin Terri ist und bleibt blass und ermittelt eher – ja, lustlos? Ich weiss nicht, wie ich das anders benennen könnte. Auch die anderen Figuren haben keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und alles in allem war das Buch zwar nicht gerade eine Zeitverschwendung, aber mir würde auch nichts fehlen, wenn ich es nicht gelesen hätte…..

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    Carlalis avatar
    Carlalivor 4 Jahren
    Kampf dem Vergessen

    Inhalt:

    Als der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas erfährt das er eine beginnende Demenz hat ist er von dieser Diagnose völlig bestürzt. Wenig später und noch immer in Trance von dieser Hiobsbotschaft blickt er auf die Straße und sieht wie ein sechzehnjähriges Mädchen in einem Lieferwagen verschwindet.

    Adrian ist daraufhin verwirrt und weiß nicht, ob er sich dies nur eingebildet hat, oder er wirklich gerade Zeuge einer Entführung wurde...

     

    Rezension:

    John Katzenbach hat mit diesem Roman einen erkrankten Zeugen in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt, der sich selbst seiner geistigen Fähigkeiten nicht mehr sicher ist. Dies macht die Geschichte jedoch um so packender, denn es zeigt auch, wie leicht Zeugen zu verunsichern sind. Oder wie unser der Zeuge als Beweismittel an sich ist.

    Ich war sofort begeistert von dem etwas schrulligen Professor (er erfüllt so ziemlich jedes Klischee) und habe mit vergnügen gelesen und gebannt verfolgt, wie die Ermittlungen in der "vermeintlichen Entführung" weitergingen.

    Mein Fazit:

    Katzenbach wie immer in Bestform! Lesen!

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    DasBlondinchens avatar
    DasBlondinchenvor 4 Jahren
    Meine Meinung zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Ich kann diesem Buch leider nur 1 Stern geben, da ich es nach der Hälfte abgebrochen habe & es mich wirklich überhaupt nicht erreicht hat. In "Das Opfer" von J. Katzenbach, mochte ich seinen Schreibstil (trotz einiger Längen) sehr. Bei diesem Buch allerdings fehlte mir jegliche Spannung & es war einfach extrem langatmig. Ganz besonders der Professor & seine Handlungen erschienen mir sehr unglaubwürdig. Und immer wenn wieder ein Kapitel über ihn kam, musste ich mich durchringen weiterzulesen. Auch bin ich der Meinung das der Originaltitel 'What comes next' sehr viel besser passt & ich denke, dass mir das Buch wahrscheinlich, wenn ich den englischen Klappentext gelesen, etwas besser gefallen hätte. Man geht mit völlig anderen Vorraussetzungen an die Geschichte ran, denn ich habe mich immer wieder gefragt, wer hier eigentlich im Mittelpunkt steht?

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    sally1383s avatar
    sally1383vor 4 Jahren
    Enttäuschend

    Eigene Meinung:

    Cover: Für einen Thriller passendes Cover. Alle Katzenbachs sind im gleichen Design gehalten: Schwarzer Untergrund. Auch dazu passt dieses Buch. Es geht um ein festgehaltenes Mädchen. Die Hände könnten aber auch Männerhände sein oder eher von einer älteren Frau, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Ich mag es nur, wenn das Cover etwas vom Inhalt wiederspiegelt.

    Inhalt/Geschichte: Das Buch brauchte bis zur Hälfte, um auch nur etwas Spannung aufzubauen. Davor plätscherte alles so dahin. Dann kam Wolfe (schon mal als der Sexualstraftäter bezeichnet von Adrian :-)) ins Spiel und das Katz-und-Maus-Spiel konnte beginnen. Die Idee an sich war gut. An der Umsetzung haperte es dann aber. Vor allem die Charaktere blieben leider unsympathisch und flach. Auch der Stil mit den vielen Perspektivwechseln nutzt sich irgendwann ab und verdreht sich dann zum Gegenteil: Die Story kommt nicht mehr voran.

    Charaktere: Das ist die große Schwäche des Buches. Adrian soll die Geschichte tragen, unser großer Held sein. Doch Adrian ist die ganze Zeit unsympathisch. Wahnhafte Vorstellungen und Halluzinationen sollen ihn wohl kauzig erscheinen lassen, haben mich aber zwischenzeitlich sehr genervt und wirkten auf mich erzwungen und unauthentisch.

    Auch die Kommissarin Terri sollte als Mutter wohl eine Sympathieträgerin sein, da der Fall sich ja um ein verschwundenes Mädchen dreht. Doch da auch ihr Gedankenkarussell zwischenzeitlich mehr um ihre Karriere, als um den Fall kreist, fällt auch sie als Sympathieträgerin für mich aus.

    Das Kriminellenpaar sowieso. Ihnen fehlt auch irgendwie die Genialität, die sie als Antihelden irgendwie anziehend macht.

    Da bleibt dann einzig das Opfer, Jennifer, das einem schon irgendwie Leid tut und auch nicht unsympathisch ist. Doch dies wird durch ein allzu dick aufgetragenes Ende dann auch noch kaputt gemacht.

    Stil/Gliederung: Mit jedem Kapitel, manchmal auch im Kapitel, wechselt die Erzählperspektive. Das macht die Geschichte am Anfang noch interessant, kann aber zum Schluss nicht mehr zur Spannung beitragen, sondern bremst die Geschichte dann eher aus.

    Fazit:

    Das Buch versagt vor allem durch wenig sympathische Figuren und einen zwischenzeitlich dahinplätschernden Plot, was wohl doch dem häufigen Perspektivwechsel zuzuschreiben ist. Insgesamt war es noch okay, aber nur ein mittelmäßiger Thriller, den man nicht gelesen haben muss.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBuchkolumnistins avatar
    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/
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