John Katzenbach Der Professor

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Inhaltsangabe zu „Der Professor“ von John Katzenbach

Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Noch immer unter dem Eindruck der bestürzenden Nachricht blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht ein etwa sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der Professor ist verwirrt. Täuscht er sich, oder ist er gerade Zeuge einer Entführung geworden? Wenn er tatsächlich ein Verbrechen beobachtet hat, muss er handeln – das ist er sich schuldig. Die Frage ist nur, wie. Wird ihm seine Krankheit die Chance lassen, das Richtige zu tun?

Psychothriller

— alanrick

Ansich eine gute Story, aber es zog sich anfangs sehr hin.

— BettyBlue81

Ich bin ein großer Katzenbach Fan. Aber das Buch war sehr langatmig. Die Spannung hat gefehlt und die Handlung war sehr vorhersehbar.

— Knusperflocke

GENIAL !

— PK2510

ein hartes Thema, ziemlich spannend mit ein paar Längen zwischendurch

— SteffiFeffi

absolut solide geschrieben. Ich hatte die meiste Zeit Gänsehaut, auch wenn es nicht zum höchsten Gruseln gereicht hat.

— ScottTheDot

Nicht unbedingt der beste Thriller von Katzenbach, doch das Ende ist sehr gelungen und hat mich emotional berührt.

— KarinaReiss

John Katzenbach von seiner besten Seite

— BubuBubu

Spannendes Buch. Ich habe es in einem Wisch durchgelesen, obwohl es langgezogene Stellen gab.

— ainex1

Eine gute Story mit wirklich guten Figuren. Leider zwischendurch ziemlich langatmig

— _Jassi

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  • Der Professor

    Der Professor

    alanrick

    28. April 2017 um 19:19

    Als die Tür aufging, wusste er, dass er tot war.

  • Rezension: Der Professor - John Katzenbach

    Der Professor

    BettyBlue81

    08. March 2017 um 15:02

    Titel: Der Professor Autor: John Katzenbach  Inhalt: Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Damit haben sich seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Vor seinem inneren Auge erscheint die Schreckensvision seines unaufhaltsamen, unheilbaren Abgleitens in die Dunkelheit. Verstört blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht in der anbrechenden Dämmerung ein vielleicht sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der alte Professor ist verwirrt. Hat er gerade eine Entführung beobachtet? Wenn es tatsächlich ein Verbrechen war, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie. Kann er noch klar genug denken, um das Mädchen zu finden? Rezension: Ich glaube ich habe noch nie so lange an einem Buch gelesen. Ich finde es zog sich doch sehr in die Länge und das hin und her springen zwischen mehreren Charakteren erschwert irgendwie auch etwas das Lesen. Ich fand es teilweise wirklich anstregend nach einem Charakterwechsel immer wieder umzuschalten. Auch das es am Anfang so lang gezogen wird und irgendwie nicht in die Gänge kommt verleitet meiner Meinung nach auch nicht so wirklich zum weiterlesen. Ich habe ein paar mal mit dem Gedanken gespielt das Buch wegzulegen und nicht mehr weiter zu lesen. Habs aber dann doch tapfer weiter gelesen und muss sagen, zum Ende hin wurde es doch noch richtig spannend und jetzt im Nachhinein kann ich die Story auch nachvollziehen. Mit der Person des Professors ist John Katzenbach eine starke Figur gelungen, die mit purer Willenskraft gegen eine unheilbare und unaufhaltsame Krankheit ankämpft, um ihre Mission zu erfüllen. Der Autor will seine Leser emotional berühren – und das gelingt im hervorragend. Denn auch Jennifer ist eine für ihre Altersgruppe durchaus ungewöhnliche Persönlichkeit – was sich vor allem im anrührenden Finale des Buches nachdrücklich zeigt. Verraten wird das hier natürlich nicht – selber lesen lohnt sich absolut. Ein wirklich starkes Buch, das weitgehend ohne Action auskommt, aber dennoch einen enormen Spannungsbogen bietet. Mein Fazit: Ein wirklich gutes Buch, eine gelungene Story aber leider in der ersten Hälfte zu sehr in die Länge gezogen weshalb es auf mich anfangs teilweise langweilig wirkte. Ich empfehle das Buch weiter, würde es selbst aber kein zweites mal lesen. Von mir gibt es dieses mal nur drei von fünf Sternen.

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  • wahnsinnig spannender und fesselnder Thriller!!!

    Der Professor

    UnsereBuecherwelt

    27. January 2017 um 22:20

    Meine Meinung Fix und fertig war ich nach diesem Buch … … was für einen Psychothriller ja ein echtes Kompliment ist. Ich war kaum in der Lage das Buch aus der Hand zu legen, da es so unglaublich spannend, schockierend, aber auch bedrückend realistisch geschrieben ist. Durch einen ständigen Perspektivenwechsel war die Geschichte durchweg fesselnd. Einerseits wird aus der Sicht unseres Hauptprotagonisten, dem Professor erzählt, der an Demenz erkrankt ist und für den ein Wettlauf gegen die Zeit und den Gedächtnisverlust beginnt: wird seine Krankheit siegen oder schafft er es noch rechtzeitig seine selbst auferlegte Mission zu erfüllen? Nervenkitzel pur!Andererseits wird aus der Sicht der Entführer, Mittäter und einer Kriminalbeamtin berichtet. Die Mischung all dieser Personen ist gut gewählt und sorgt für durchgängige Spannung. Die Geschichte befasst sich mit sehr kritischen Themen wie Demenz, Entführung, Gefangenschaft, Internetkriminalität und Voyeurismus. Erzählt wird das Ganze auf eine sehr bedrückende, teils brutale und abscheuliche Art und Weise! Die Geschichte wirkt so real und greifbar, dass man in einen echten Zwiespalt gerät … Auf der einen Seite möchte man unbedingt weiter lesen, weil die Story einen packt und man unbedingt wissen will, wie sich alles entwickelt und auf der anderen Seite möchte man das Buch zuklappen, weil es in unserer teilweise doch recht „kranken Welt“ allzu realistisch sein könnte, was einem der Autor da vorlegt. Ich musste das Buch hin und wieder zur Seite legen, weil ich den Wahnsinn teilweise nicht ertragen konnte. Der Gedanke, dass einem meiner Kinder ein solches Schicksal widerfahren könnte, hat mich oft inne halten lassen. Dabei geht der Autor mit dem Erzählen der Gräueltaten seiner perversen und sadistischen Protagonisten gar nicht mal so sehr ins Detail. Vielmehr spielt sich ein Großteil des Ganzen sogar lediglich in der Fantasie des Lesers ab, was das Drama allerdings nicht weniger schockierend macht! Die Meinungen des Buches sind teilweise sehr zwiegespalten. Viele finden den Umgang mit der Krankheit Demenz nicht gut umgesetzt und haben die Ausführungen der Problematik des Professors als zu langatmig empfunden. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich das nicht so gesehen habe. Das wäre Kritik, auf extrem hohen Niveau. Das Ende war sehr gut geschrieben und für mich in keiner Weise vorhersehbar. Fazit Für jeden Psychothriller-Liebhaber grundsätzlich ein MUSS! Allerdings ist das Buch definitiv harte Kost! Man begibt sich als Leser in psychische und perverse Abgründe, die man im realen Leben nicht kennenlernen möchte, die aber dennoch allzu real sind in unserer nicht ganz so „heilen rosa Welt“. Wer das nicht mag, wird an dem Buch keinen Gefallen finden.

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  • Leserkommentare zu Der Professor von John Katzenbach

    Der Professor

    Rebecca Steuer

    via eBook 'Der Professor'

    Ein wirklich spannendes Buch von John Katzenbach. Das erste seiner Bücher, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen.

    • 2

    Inga

    07. December 2015 um 11:36 via eBook 'Der Professor'
  • solide - spannend - dramatisch

    Der Professor

    ScottTheDot

    11. May 2015 um 19:59

    Zwei Menschen, ein gemeinsames Schicksal. Nach einer erschütternden Diagnose versucht Psychologieprofessor Adrian Thomas, sich wieder zu sammeln. Mit Demenz hat er schon länger gerechnet, aber jetzt wo es Fakt ist, scheint seine Welt nach und nach kleiner zu werden. Als er eines abends nach Hause kommt, beobachtet er ein junges Mädchen, welches die Straße entlang geht. Kurz darauf erscheint ein Transporter und nimmt sie mit. Adrian fragt sich, ob das gerade eine Entführung war oder er sich das nur einbildet. Ihm bleibt nicht viel Zeit, um über das ganze nachzudenken. Und so entschließt er sich, die Initiative zu ergreifen und der Sache auf den Grund zu gehen. Auch Jennifer bleibt nicht viel Zeit. Sie ist nach der Entführung direkt in einer Reality Show gelandet, in der Zuschauer für ihre Demütigung und ihr Leid bezahlen. Sie kann nichts erkennen, muss aber, um ihr Leben zu sichern, das tun, was ihre Peiniger von ihr verlangen. Jennifers Zeit läuft ab, denn schon das sinkende Interesse der Zuschauer kann zu ihrem frühzeitigen Tod führen. Nun stellt sich die Frage: Wird Adrian zu spät kommen? Oder schafft es Jennifer, sich selbst zu befreien? John Katzenbach schreibt diesen Thriller mit zwei Handlungen, die auf der einen Seite direkt miteinander verbunden sind, aber auf der anderen Seite unabhängig voneinander stattfinden. Der stete Wechsel zwischen Adrian und Jennifer in den Kapiteln macht dies nur all zu deutlich. Es wird auch deutlich, dass Adrian neben dieser Entführung, die er auflösen will, auch noch sein eigenes Problem zu verarbeiten hat. Denn immer wieder erscheinen ihm tote Anverwandte, die mit ihm reden. Es wird eine innere Zerrissenheit in Adrians Kopf dargestellt, die sich noch verstärkt, weil er das Mädchen so schnell wie möglich finden muss, bevor sein Geist komplett versagt. Jennifer hingegen hat das ganz simple Problem, dass ihr die Augen verbunden sind und sie somit komplett ihren Peinigern ausgeliefert ist. Auch sie hat mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen. Für mich ist dieser Thriller ein sehr solides Schreibwerk. John Katzenbach weiß, wie er seine Leser fesseln muss. Ich konnte das Buch nicht recht aus der Hand legen, wobei ich die Story mit der Show schon sehr schockierend fand. Mir war das schon ein wenig zu viel und doch musste ich wissen, ob Jennifers Rettung eintritt oder sie am Ende stirbt. Das Buch blieb bis zum Ende spannend, was mir sehr gefiel.

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  • Was ist real?

    Der Professor

    abuelita

    28. March 2015 um 11:47

    Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Noch immer unter dem Eindruck der bestürzenden Nachricht blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht ein etwa sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der Professor ist verwirrt. Täuscht er sich, oder ist er gerade Zeuge einer Entführung geworden? Wenn er tatsächlich ein Verbrechen beobachtet hat, muss er handeln – das ist er sich schuldig. Die Frage ist nur, wie. Wird ihm seine Krankheit die Chance lassen, das Richtige zu tun? (amazon) Es war nicht so spannend wie ich mir das vorstellte – auf der einen Seite. Dafür war es grausamer und exakter beschrieben als ich dachte. Nein, nicht im Detail, aber ich konnte mir gut vorstellen, was das Mädchen Jennifer durchmachte – Sex-Kriminalität im Internet. Die „werte Kundschaft“ zahlt einen hohen Preis, um miterleben zu können, wie „Nummer 4“ – Jennifer – gefoltert wird. Der Autor verzichtet zwar auf detaillierte Beschreibungen, aber mir reichte das auch schon so. Die andere Seite, der Professor, war interessant – allerdings blieb mir sein Motiv doch unklar. Und die vielen Gespräche mit den nahen Verstorbenen aus seiner Familie waren einfach mit der Zeit: zu viel. Man ist sehr schnell dabei, dann doch mehrere Seiten zu überblättern…. Überraschende Wendungen gibt es keine, und dadurch ist die Spannung auch nicht allzu hoch. Die beteiligte Polizistin Terri ist und bleibt blass und ermittelt eher – ja, lustlos? Ich weiss nicht, wie ich das anders benennen könnte. Auch die anderen Figuren haben keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und alles in allem war das Buch zwar nicht gerade eine Zeitverschwendung, aber mir würde auch nichts fehlen, wenn ich es nicht gelesen hätte…..

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  • Kampf dem Vergessen

    Der Professor

    Carlali

    10. February 2015 um 12:33

    Inhalt: Als der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas erfährt das er eine beginnende Demenz hat ist er von dieser Diagnose völlig bestürzt. Wenig später und noch immer in Trance von dieser Hiobsbotschaft blickt er auf die Straße und sieht wie ein sechzehnjähriges Mädchen in einem Lieferwagen verschwindet. Adrian ist daraufhin verwirrt und weiß nicht, ob er sich dies nur eingebildet hat, oder er wirklich gerade Zeuge einer Entführung wurde...   Rezension: John Katzenbach hat mit diesem Roman einen erkrankten Zeugen in den Mittelpunkt der Geschichte gestellt, der sich selbst seiner geistigen Fähigkeiten nicht mehr sicher ist. Dies macht die Geschichte jedoch um so packender, denn es zeigt auch, wie leicht Zeugen zu verunsichern sind. Oder wie unser der Zeuge als Beweismittel an sich ist. Ich war sofort begeistert von dem etwas schrulligen Professor (er erfüllt so ziemlich jedes Klischee) und habe mit vergnügen gelesen und gebannt verfolgt, wie die Ermittlungen in der "vermeintlichen Entführung" weitergingen. Mein Fazit: Katzenbach wie immer in Bestform! Lesen!

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  • Meine Meinung zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor

    DasBlondinchen

    05. January 2015 um 11:44

    Ich kann diesem Buch leider nur 1 Stern geben, da ich es nach der Hälfte abgebrochen habe & es mich wirklich überhaupt nicht erreicht hat. In "Das Opfer" von J. Katzenbach, mochte ich seinen Schreibstil (trotz einiger Längen) sehr. Bei diesem Buch allerdings fehlte mir jegliche Spannung & es war einfach extrem langatmig. Ganz besonders der Professor & seine Handlungen erschienen mir sehr unglaubwürdig. Und immer wenn wieder ein Kapitel über ihn kam, musste ich mich durchringen weiterzulesen. Auch bin ich der Meinung das der Originaltitel 'What comes next' sehr viel besser passt & ich denke, dass mir das Buch wahrscheinlich, wenn ich den englischen Klappentext gelesen, etwas besser gefallen hätte. Man geht mit völlig anderen Vorraussetzungen an die Geschichte ran, denn ich habe mich immer wieder gefragt, wer hier eigentlich im Mittelpunkt steht?

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  • Enttäuschend

    Der Professor

    sally1383

    20. October 2014 um 11:21

    Eigene Meinung: Cover: Für einen Thriller passendes Cover. Alle Katzenbachs sind im gleichen Design gehalten: Schwarzer Untergrund. Auch dazu passt dieses Buch. Es geht um ein festgehaltenes Mädchen. Die Hände könnten aber auch Männerhände sein oder eher von einer älteren Frau, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Ich mag es nur, wenn das Cover etwas vom Inhalt wiederspiegelt. Inhalt/Geschichte: Das Buch brauchte bis zur Hälfte, um auch nur etwas Spannung aufzubauen. Davor plätscherte alles so dahin. Dann kam Wolfe (schon mal als der Sexualstraftäter bezeichnet von Adrian :-)) ins Spiel und das Katz-und-Maus-Spiel konnte beginnen. Die Idee an sich war gut. An der Umsetzung haperte es dann aber. Vor allem die Charaktere blieben leider unsympathisch und flach. Auch der Stil mit den vielen Perspektivwechseln nutzt sich irgendwann ab und verdreht sich dann zum Gegenteil: Die Story kommt nicht mehr voran. Charaktere: Das ist die große Schwäche des Buches. Adrian soll die Geschichte tragen, unser großer Held sein. Doch Adrian ist die ganze Zeit unsympathisch. Wahnhafte Vorstellungen und Halluzinationen sollen ihn wohl kauzig erscheinen lassen, haben mich aber zwischenzeitlich sehr genervt und wirkten auf mich erzwungen und unauthentisch. Auch die Kommissarin Terri sollte als Mutter wohl eine Sympathieträgerin sein, da der Fall sich ja um ein verschwundenes Mädchen dreht. Doch da auch ihr Gedankenkarussell zwischenzeitlich mehr um ihre Karriere, als um den Fall kreist, fällt auch sie als Sympathieträgerin für mich aus. Das Kriminellenpaar sowieso. Ihnen fehlt auch irgendwie die Genialität, die sie als Antihelden irgendwie anziehend macht. Da bleibt dann einzig das Opfer, Jennifer, das einem schon irgendwie Leid tut und auch nicht unsympathisch ist. Doch dies wird durch ein allzu dick aufgetragenes Ende dann auch noch kaputt gemacht. Stil/Gliederung: Mit jedem Kapitel, manchmal auch im Kapitel, wechselt die Erzählperspektive. Das macht die Geschichte am Anfang noch interessant, kann aber zum Schluss nicht mehr zur Spannung beitragen, sondern bremst die Geschichte dann eher aus. Fazit: Das Buch versagt vor allem durch wenig sympathische Figuren und einen zwischenzeitlich dahinplätschernden Plot, was wohl doch dem häufigen Perspektivwechsel zuzuschreiben ist. Insgesamt war es noch okay, aber nur ein mittelmäßiger Thriller, den man nicht gelesen haben muss.

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  • Rezension zu Der Professor

    Der Professor

    KruemelGizmo

    11. May 2014 um 10:41

    Adrian Thomas, ein pensionierter Psychologieprofessor, bekommt die niederschmetternde Diagnose einer schnell fortschreitender Demenz. Auf dem nach Hause weg beobachtet er von seinem Auto aus ein junges Mädchen, das mit forschen Schritten die Straße heruntereilt. Ein Lieferwagen rollt heran, bremst und fährt mit quitschenden Reifen wieder davon und das Mädchen ist verschwunden. Profesdsor Thomas ist verwirrt, hat er eine Entführung beobachtet oder spielt ihm seine Krankheit einen Streich. Die Angelegenheit lässt ihm keine Ruhe und so beginnt er nach dem kleinen Mädchen zu suchen. Ich fand das Buch sehr spannend, die stetige Abnahme des Geisteszustandes des Professors wurde gut und einfühlsam beschrieben, vorallem weil er merkt das er immer mehr die Herrschaft über die seinen Geist verliert. Auch das junge entführte Mädchen in ihren Qualen wurde einfühlsam charakterisiert, und ich danke dem Autor das nicht alles was dem Mädchen widerfährt anschaulich beschrieben wird, sondern der psychologische Effekt im Vordergrund blieb. Ein lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. April 2014 um 13:04

    Leider hat mir dieses Buch so gar nicht gefallen.. Ich hatte als erstes "der Patient" von John Katzenbach gelesen und das gefiel mir außerordentlich gut und deshalb hatte ich mich auf dieses Buch eigentlich auch schon gefreut.. Leider wurde meine Freude sehr schnell gedämmt, denn bis ca. 100 vor'm Schluß ist die Geschichte recht langweilig, wobei mir auch der Schluss dann nur bedingt gefiel. Somit kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. :(

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  • Zwei packende Themen in einem grandiosen Thriller vereint: Demenz und Pornografie

    Der Professor

    Floh

    03. October 2013 um 06:02

    Kurz zum Inhalt: Adrian Thomas, pensionierter Professor der Psychologie, bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Noch immer unter dem Eindruck der bestürzenden Nachricht blickt der alte Mann auf die Straße und sieht ein etwa sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der Professor ist verwirrt. Täuscht er sich, oder hat er gerade eine Entführung beobachtet? In diesem Psychothriller beschreibt der Autor Katzenbach die Krankheit der Demenz und auch das Fortschreiten des Vergessens, aber auch die Reaktionen des Umfelds. Wird man nicht mehr ernst genommen? Kann man seinen Eindrücken noch selbst Glauben schenken? All dies wird zudem mit dem schlimmen Thema der Kindesentführung und Kinderpornografie im heftigstem Stadium kombiniert und in einem wirklich packenden Thriller vereint. Es ist dem Autor gelungen, einen sehr guten Psychothriller zu schreiben. Der Protagonist, Adrian Thomas, der erst kürzlich die niederschmetternde Diagnose bekam, ist in einem Zustand zwischen Halluzination und Wirklichkeit, als ihm ein junges Mädchen auffällt. Doch plötzlich ist sie weg! Was ist real, was ist unecht? Thomas muss Prioritäten setzen. Stellt er sein Leben über das, eines unschuldigen Mädchens? Wer steckt dahinter? All diesen Fragen widmet er sich, während sein Geist immer mehr nachlässt und seine Sinne trüb werden. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Mädchen muss Furchtbares durchleiden... John Katzenbach hat es nicht nur geschafft, Grauen zu erzeugen, sondern auch Mitgefühl und Traurigkeit. Zwei Gegensätze, die mich überrascht haben. Mir hat Der Professor" sehr gut gefallen - nicht nur als Geschichte, sondern auch als Person. Die Umsetzung beider Grundthemen in ihrer unterschiedlichen Grausamkeit ist dem Autor meisterhaft gut gelungen.  Fazit: Für Leser mit Nerven aus Draht eine absolute Empfehlung!

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  • Leider für mich kein typisch guter Katzenbach

    Der Professor

    jujumaus

    16. May 2013 um 15:43

    Leider muss ich, als großer John Katzenbach Fan, zugeben, dass mir dieses Werk nicht gefallen hat. Das Thema fand ich sehr gut, und auch der Klappentext hat nicht zu viel verraten. So bin ich unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen. Leider hatte ich selbst nach ca. 400 Seiten immernoch das Gefühl, als ob es keine nennenswerte Handlung gäbe. Auch das Ende hat mich dann leider so gar nicht umgehauen. Schade, aber bei so vielen Büchern des Autors muss einem ja aber auch nicht jedes Buch gefallen...

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor

    winter-chill

    04. May 2013 um 09:05

    Das war jetzt mein erster Katzenbach-Thriller und ehrlich gesagt bin ich ein wenig enttäuscht. Vom vielgelobten „Meister des Psychothrillers“ hätte ich ein bisschen mehr bzw. etwas anderes erwartet. Den Schreibstil fand ich noch ganz gut. Gelungen ist vor allem, wie detailliert Katzenbach seine Figuren charakterisiert und die Art und Weise, wie er deren Innenleben, ihre Gedanken und Gefühle beschreibt. Die Figuren werden dadurch sehr real. Gerade die Szenen im Keller gehen einem sehr nah und irgendwann kommt man sich fast selbst wie einer der Voyeure vor. Auch die Geschichte wäre an sich recht interessant gewesen, die Umsetzung fand ich allerdings etwas lahm. Wenn ich einen (Psycho-)Thriller lese, möchte ich Spannungsmomente, Überraschungseffekte und/oder ein Katz-und-Maus-Spiel. Das alles gibt es hier nicht wirklich. Erst beim Show-down wird das Ganze mäßig spannend. Zwischendrin habe ich mich beim Lesen sogar etwas gelangweilt. Zu viele Seiten wurden mit abschweifenden Gedanken gefüllt und zu lange wartet man auf ein Zusammenspiel der verschiedenen Figuren. Guter Schreibstil und eine Geschichte mit vergeudetem Potenzial, die mich nicht fesseln konnte.

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor

    Wattebausch

    03. August 2012 um 07:42

    Das Buch habe ich im Urlaub innerhalb von 2 Tagen am Strand gelesen...
    Ich konnte es kaum aus der Hand legen so spanndend war es dass ich alles um mich herum vergessen habe.
    Wiedermal ein super Buch von John Katzenbach.

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