John Katzenbach Der Professor (DAISY Edition)

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Inhaltsangabe zu „Der Professor (DAISY Edition)“ von John Katzenbach

'Das ist eine DAISY-Ausgabe, ein Hörbuch in einem speziellen MP3-Format. Verpackt ist es in einer Amaray/DVD-Box mit Punktschriftaufkleber für Blinde und Sehbehinderte Hörer. Das Hörbuch gibt es darüber hinaus inhaltsgleich auch in einer Audio-CD-Ausgabe.'

Kannst du deiner Wahrnehmung noch trauen?

Eine kleine Universitätsstadt irgendwo in Neu-England: Ein pensionierter Psychologie-Professor hat soeben von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose bekommen: Demenz. Da wird er Zeuge, wie ein junges Mädchen auf offener Straße in einem Lieferwagen verschwindet. Der Professor ist verwirrt. Hat er wirklich eine Entführung beobachtet oder hat ihm seine durcheinander geratene Wahrnehmung einen Streich gespielt? Sollte er tatsächlich ein Verbrechen beobachtet haben, muss er handeln. Die Frage ist nur, wie.

DAISY steht für Digital Accessible Information System und ist der Name eines weltweiten Standards für Multimedia-Dokumente. Die DAISY-Hörbücher des Argon-Verlages verbinden Hörbücher im MP3-Format mit Textelementen des Booklets. Ein DAISY-Hörbuch besitzt weitreichende Navigationsmöglichkeiten: Der Benutzer kann etwa von Kapitel zu Kapitel oder von Satz zu Satz springen. Dabei kann die Sprechgeschwindigkeit reguliert werden, der Benutzer kann zudem beliebig viele Lesezeichen platzieren. DAISY-Hörbücher können entweder mit einem speziellen Abspielgerät oder über den Computer genutzt werden: Die Softwares DAISY-Leser und Max DaisyPlayer sind Freewares und auf dieser CD enthalten. Die meisten handelsüblichen MP3-Player spielen DAISY-Hörbücher ebenfalls ab, allerdings ohne DAISY-Funktionalität.

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    Der Professor (DAISY Edition)

    campino246

    23. August 2017 um 14:48

    Der Professor erhält eine niederschmetternde Diagnose und seine Wahrnehmung ist verändert. Da sieht er, dass ein Mädchen entführt wird. Selbst macht er sich auf die Suche nach dem Mädchen. Die Polizei ist nur halbherzig bei der Sache. Und es stellt sich die Frage, ob das Mädchen wirklich in Gefahr ist? Kann der Professor seiner Wahrnehmung trauen? Ich fand die Geschichte sehr spannend, wenn auch ein klein bisschen unrealistisch. die Handlung wird aus verschiedenen Sichten beschrieben. Mit dem Mädchen habe ich sehr mitgelitten. Teilweise war es für mich beim Zuhören schwer auszuhalten. Der Sprecher hat mir sehr gut gefallen. Die Erzählweise fand ich auch gelungen. Da ich wenige solche Bücher lese/höre, habe ich wenige Möglichkeiten zum Vergleich. Ich fand die Geschichte heftig, allerdings werden Krimi/Thriller- Fans vielleicht zu einem anderen Ergebnis kommen und ich möchte mich da nicht festlegen, ob es für diese geeignet ist.

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  • Keine Meisterleistung, dennoch gern gehört

    Der Professor (DAISY Edition)

    Kim_Rylee

    18. May 2016 um 11:09

    Ein an Demenz erkrankter Professor beobachtet eine Entführung. Oder doch nicht? Kleine Hinweise geben ihm langsam aber sicher Gewissheit. Doch wo soll man(n) mit der Suche beginnen, wenn es keine Lösegeldforderung gibt, und auch die Polizei an keine Entführung glaubt? Ein Zuhörer (oder Leser) kann nicht immer in die Losbox greifen und einen Hauptgewinn ziehen. So ist es mir mit diesen Psycho-Thriller ergangen. Nicht nur der Professor ist an Demenz erkrankt, nein, auch ich hatte irgendwann das Gefühl eine Störung im Kopf zu haben. In dieser Story konnte ich den Protagonisten, den pensionierten Professor der Psychologie, Adrian Thomas nur wenig abgewinnen. Dafür hatte das entführte Mädchen Jennifer schon eher an meine Angstgefühle appelliert. Die Szenen mit Jennifer sind gut geschrieben, doch der Professor kommt mir wenig authentisch rüber. Obwohl mir die Gespräche zwischen dem Professor und seinem Bruder, seinem Sohn und seiner Ehefrau - die bereits alle verstorben sind - gut gefallen haben, so hatte ich doch Schwierigkeiten nachzuvollziehen, wie der Professor problemlos mit technischen Ausdrücken umgehen konnte, obwohl er sich kaum mit Computern auskennt. Da knackt er mal eben ein Passwort ... Vielleicht lag es aber auch an der Art, wie Adrian Thomas vom Sprecher Simon Jäger dargestellt wurde. Für mich war es diesmal keine Glanzleistung und ich bin von Simon Jäger sehr viel besseres gewohnt. Der Professor erscheint mir zu stumpf und teilweise zu senil, um seine Handlungen glaubhaft herüberzubringen. Gänsehautfeeling kam diesmal nicht bei mir auf. Die Szenen mit Jennifer ließen mich jedoch nicht kalt. Gerade in der heutigen Zeit des WorldWideWebs, kann man sich diese Art von "Geschäft" sehr gut vorstellen. Die Szenen mit Jennifer haben mich berührt und mit ihr Leiden lassen. Für mich ist der Professor keine Meisterleistung, dennoch habe ich ihn gern gehört. Daher gebe ich in diesem Fall 3.5 Sterne (von 5).

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  • Richtiges Handen - was ist das?

    Der Professor (DAISY Edition)

    WolfgangB

    08. April 2013 um 22:05

    Die Diagnose für den renommierten Psychologieprofessor Adrian Thomas ist niederschmetternd: Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Um dem schleichenden Verlust seiner Persönlichkeit zu entgehen, beschließt er, seinem Leben freiwillig ein Ende zu setzen, als er auf der Straße Zeuge einer Entführung wird. Seinem Gewissen folgend, meldet er den Vorfall der Polizei, sieht sich jedoch mit lähmender Bürokratie konfrontiert. Thomas beschließt, dem Verbrechen auf eigene Faust auf den Grund zu gehen und hat mit seiner zunehmend unzuverlässiger werdenden Wahrnehmungsfähigkeit zu kämpfen. Der amerikanische Autor John Katzenbach versteht es, das Furchterregende in den Kleinigkeiten des Alltags zu entdecken, wie er bereits mit "Der Patient" und "Das Opfer" eindrucksvoll unter Beweis stellte. In "Der Professor" geht er nun einen Schritt weiter und funktioniert diese Angst in eine tickende Uhr um. Der Roman bezieht einen Gutteil seiner Spannung aus dem Umstand, daß Adrian Thomas bei der Suche nach der entführten Jennifer auf sich alleine gestellt ist und dabei nicht weiß, wie lange er sich aufgrund seiner fortschreitenden Krankheit noch auf seine Sinne verlassen kann. Außerdem besteht kein Zweifel daran, daß die Entführer sich früher oder später ihres Opfers entledigen werden, was den Zeitdruck zusätzlich erhöht. Depressive Ermittler sind zwar aus düster gezeichneten skandinawischen Krimis bekannt, mit einem Zivilisten, dessen primäre Aufmerksamkeit dem Kampf um geistige Klarheit gilt, beweist der Autor gerade im Thriller-Genre Mut. Die fehlende jugendliche Unverwundbarkeit weiß Adrian Thomas jedoch zu seinem Vorteil zu nutzen, wenn er die einzelnen Ausprägungen seiner Persönlichkeit, die in Gestalt verstorbener Angehöriger an seiner Seite auftauchen, in Dialogform konsultiert. Mit zunehmender Dauer zerfällt seine Identität in ihre Bestandteile, immer öfter halten nur für ihn sichtbare Familienmitglieder auch untereinander Zwiesprache, immer geringer wird seine Selbstsicherheit. An die Grenzen des Erzählbaren wagt sich John Katzenbach auch mit der Figur des Mark Wolfe, einem wegen Sexualdelikten verurteilten Gewaltverbrecher, der seine Strafe bereits verbüßt hat, jedoch im Internet Befriedigung seiner pädophilen Neigungen findet. Zwar bemüht sich der Autor darum, jede Nähe und damit die Gefahr der Identifikation zu vermeiden, indem er dessen Namen nur dann verwendet, wenn es unumgänglich scheint. So wirkt es jedoch leider etwas sperrig, wenn es mangels Auswahl an wertneutralen Synonymen nur allzu oft "Der Sexualstraftäter" oder "Der Triebtäter" heißt. Was dem Autor in jedem Fall gelingt, ist der Vorstoß in eine moralische Grauzone: Ist es richtig, Hilfe von jemandem zu akzeptieren, der ganz offensichtlich das Falsche tut, dessen persönliches Wertesystem mit jenem der Gesellschaft in Konflikt steht? Warum handelt der Mensch überhaupt moralisch? Dieser Frage nähert sich Katzenbach auch mit dem Engagement des Professors für das Enführungsopfer. Im Bewußtsein, sich in absehbarer Zeit ohnehin nicht mehr daran erinnern zu können, könnte ihm Jennifers Schicksal ohnehin gleichgültig sein. Warum setzt er den geplanten Selbstmord nicht in die Tat um, sondern riskiert durch die Verzögerung den Eintritt dessen, was er am meisten fürchtet? Was motiviert dazu, im konkreten Fall unter Gefährdung der Selbstwahrnehmung, uneigennützig zu handeln? Hier widersteht der Autor auch der Versuchung, ins Dozieren abzugleiten und somit einen Stilbruch zu verschulden. Sich darauf beschränkend, seine Hauptfigur im Rahmen ihres Wertesystems handeln zu lassen, regt er zum Nachdenken an, überläßt es dem Leser, nach einer Antwort zu suchen. Als bewährter Katzenbach-Interpret erweist sich einmal mehr Simon Jäger. Seiner neutralen Erzählstimme vertraut man gerne die eigenen Gedanken an, und da offensichtlich kauzige Figuren zu seiner Spezialität zählen, ist seine Freude an Adrian Thomas unüberhörbar. In den Szenen, in denen Jennifer mit ihren Peinigern konfrontiert ist, lotet er seine Bandbreite an charakterlicher Darstellungesfähigkeit aus, wenn er dem verstörten, eingeschüchterten Mädchen und zugleich den eiskalten, distanzierten Entführern seine Stimme leiht. Fazit: Eine in ihrer Thematik verstörende Geschichte, die von der Lebenskraft ihrer untypischen Hauptfigur getragen wird.

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  • Ein später Held?

    Der Professor (DAISY Edition)

    fcbfrosch

    19. March 2013 um 10:01

    Darum geht es: Der alternde Professor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine Diagnose mitgeteilt, mit der er schon gerechnet hat: Dass es sich bei seiner Krankheit jedoch um eine schnell fortschreitende Form der Demenz handelt, rückt auf besondere Weise seine nun stark gekürzte Lebenserwartung in den Vordergrund. Wie lange kann er über die Dauer seines Lebens noch frei entscheiden? Auf dem abendlichen Heimweg in der Dämmerung wird Thomas Zeuge eines Entführungsfalls. Er beobachtet ein liebreizendes 16jähriges Mädchen, bis ein Lieferwagen auftaucht, und nach kurzem Halt davonrast. Das Mädchen ist verschwunden. Kann der Professor das Mädchen retten, bevor sein geistiger Verfall zu schnell fortgeschritten sein wird?   Meine Bewertung: Die geknebelten und gefesselten Hände auf dem Cover lassen es schon vermuten: der entführten Jennifer wird es nicht gut ergehen. Tatsächlich wird sie Opfer einer Täterschaft, die sich dank des vorhandenen Know-Hows über die legalen Grenzen des Internets hinwegsetzt und mit Hilfe einer zahlungskräftigen Kundschaft Entsetzliches produziert. Es geht um eine spezielle Art der Pornographie und die Gefahren des Internets, das viel zu viele Möglichkeiten für Gewillte offen lässt, ihre kranken Phantasien und Verlangen zu stillen. Doch ist dieser Thriller bei weitem nicht einseitig, sondern behandelt zugleich auch das Thema der Demenz – eine Krankheit, die im Rahmen unserer stetig wachsenden Lebenserwartung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Anhand des Charakters des Professors werden einem beim Lesen viele Eigenschaften dieser Krankheit bewusst, wenngleich Adrian Thomas eine sehr seltene Form aufweist. Ihn begleiten vor allem Halluzinationen, die ihm für seine Handlungen tatkräftig zur Seite stehen. Tatsächlich sind es die Erinnerungen an seine verstorbene Frau, seinen Sohn und seinen Bruder, die ihn dazu antreiben, der beobachteten Entführung auf die Spur zu gehen. Mitunter wirkte das auf mich schon etwas gruselig, wenn aus der Ferne oder direkt neben seinem Ohr Stimmen auftauchten, die dem Professor auf die Sprünge helfen, und ihm den Weg durch die sich allmählich verfinsternden Gedanken leuchten. So ergibt sich die Spannung aus zwei Strängen: Einmal stellt sich die Frage, ob der fortschreitende geistige und körperliche Verfall des Professors verhindert, dass er Jennifer lebendig aufspüren kann. Zum zweiten ist auch die Zeit ein Gegner des jungen Mädchens, welches nur solange am Leben bleiben wird, bis die Kundschaft sich ihrer sattgesehen hat und das Interesse verliert. Der Kampf gegen die Zeit ist es, der die Handlung vorantreibt und dafür sorgt, dass man nur schwerlich das Buch zur Seite legen möchte. Mir hat an diesem Buch besonders gefallen, dass es sich nicht nur mahnend gegen Internetpornographie richtet, sondern zugleich andere Themen nicht ausblendet. Dass ein Sexualstraftäter über seine Tat hinaus auch ein Mensch ist (und sich sein Charakter deswegen nicht als bloß schwarz oder weiß färben lässt), erfährt der Leser ebenso, wie den geistigen Verfall, den die Demenz mit sich bringt. Dass auch Jennifer an sich ein sehr intelligentes und selbstbeherrschtes Mädchen ist, macht ihre Figur ebenso interessant, wie es die des Professors an sich ebenfalls ist. Abstriche hingegen würde ich aus meiner Sicht an den manchmal sehr zufällig entspringenden Spuren machen. Es ist das übliche Realitätsproblem eines Thrillers: Ab wann wirkt es zu konstruiert und zu gekünstelt, als dass man auch im wahren Leben die Schlussfolgerungen ziehen kann, welche im Buch dazu führen, ob die Tat aufgeklärt wird oder nicht. In diesem Falle war für mich doch ab und zu wirklich sehr viel Zufall im Spiel, auf den man im wahren Leben nicht hoffen darf. Obwohl ich die gekürzte Hörbuchvariante zu hören bekam, fehlte es mir an nichts. Die Kürze des Hörbuches hat dafür gesorgt, dass mir das Thema der Pornographie und Perversion nicht zu viel wurde. Zudem habe ich auch nicht das Gefühl gehabt, etwas Wesentliches zu verpassen. Gut gefallen hat mir auch der Sprecher Simon Jäger, der Intensität in die Geschichte brachte und besonders auch den Halluzinationen des Professors viele Stimmen verlieh.   Fazit: Der Professor von John Katzenbach überzeugt vor allem durch eine zweigleisige Handlung, die die Spannung vorantreibt. Ebenso wie diese zwei Stränge behandelt der Thriller zwei große Themen: Perversion im Internet und Demenz. So unvereinbar das klingen mag, dem amerikanischen Autor ist jedoch eine überzeugende und interessante Mischung gelungen. Die Darstellung derselben ist jedoch nicht für jedermann geeignet, und es geht mitunter sehr, sehr schlimm zu – und leider muss man sagen, wird es der Realität nicht allzu fern sein. Die gekürzte Hörbuchfassung war für mich ausreichend, denn die doch manchmal sehr unwahrscheinlichen Schlussfolgerungen der Figuren haben mich teilweise gestört. Außerdem sparte ich mir so auch einen großen Teil der Gewaltszenen, die ich in der gekürzten Ausgabe überhaupt nicht vermisst habe. Insgesamt lautet mein Fazit: Ein voo allem spannender Thriller, der wahrscheinlich in seiner Gesamtheit auch mit weniger Gewalt ausgekommen wäre.

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  • Rezension zu "Der Professor (Hörbestseller)" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    Reneesemee

    07. March 2013 um 12:02

    Nr. 4 Es ist eine Geschichte wie eine Achterbahn voller der Gefühle und Tiefgang. Adrian Thomas ist ein pensonierter Psychologieprofesssor der vor kurzem Witwer geworden ist. Er hat seine Frau verloren die mit dem Tot ihrer zwei Söhne nicht klar kam. Adrian hat von seinem Arzt eine schlechte Nachricht bekommen und ist in gedanken als im ein 16 jähriges Mädchen bei ihm in der Strasse auffällt. Der Professor hat Demenz womit sich seine schlechten Befürchtungen bestätigt haben. Doch als er nach Hause kam musste er etwas schreckliches beobachten. in deranbrechenden Dunkelheit war er sich jedoch nicht sicher ob er das wirklich beobachtet hat. Den ein etwa 16 jähriges Mädchen wurde von einem Mann in einen Lieferwagen gezerrt der langsamm die Strasse runter fuhr. Das Mädchen ist verschwunden und der Professor verwirrt. Hatte er das gard wirklich beobachtet? Und wenn ja was muß er unternehmen, um das Mädchen wiederzufinden. Seine Tote Frau und seine Toten Söhne helfen ihm bei der suche nach dem Mädchen. Dieser Thriller ist manchmal etwas abstoßend und fesselnd zugleich. Den das Mädchen wurde nur aus einem Grund entführt. Es ist die 4te darum auch Nr. 4. Doch es ist eine spannung Geschichte die vom Anfang bis zum Ende, obwohl es einem auch erschrecken kann was die Welt im Internetzeitalter so alles aus den Menschen macht.

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    ReinhardP

    28. September 2011 um 20:19

    Schließe mich an, das Thema hätte mahr hergegeben. Für mich das bisher schwächste Buch von Katzenbach. Zu oft müssen tote Verwandte aushelfen, um den Professor auf eine neue Spur zu bringen. Der Showdown ist mir auch zu dick geraten.

  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    crooks

    25. March 2011 um 14:20

    Der Plot hat durchaus Potential. Leider scheitert der Autor an der ermüdenden Redundanz seiner Darstellung der Demenz des Professors, die auch klinisch nicht stimmig erscheint und in medizinischen Detaisl schlichtweg falsch ist. Nervig, wie so oft, finde ich auch die undifferenzierte Darstellung amerikanischer Geselschaftsverhältnisse und das unglaubwürde Ende, wo der Autor noch durch Blutvergiessen punkten will und bei mir doch nur Kopfschütteln erntet. Als Hörbuch war es nicht die ganz große Zeitverschwendung, als Buch hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gelesen.

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    Marfa

    19. February 2011 um 11:24

    In „Der Professor“ geht es um den eremetierten Psychologieprofessor Adrian Thomas, der die Diagnose bekommen hat, an einer besonderen Form der Demenz zu leiden. Bevor er als Pflegefall in einem Heim ohne seine Erinnerung und damit auch ohne seine Persönlichkeit endet, will er seinem Leben ein Ende machen. Aber er hat kurz vorher einen Vorfall beobachtet, der ihn nachdenklich gemacht hat: Er sieht ein energisch und zielgerichtet laufendes Mädchen. Ein Lieferwagen kommt langsam angefahren, hält vor dem Mädchen und verdeckt dem Professor die Sicht. Dann fährt der Lieferwagen plötzlich los, hat es ziemlich eilig und vom Mädchen ist nichts mehr zu sehen. Nur noch die rosa Kappe, die es getragen hat, liegt am Straßenrand. Adrian meldet seine Beobachtung der Polizei. Die scheint ihm aber nicht energisch genug nach dem Mädchen zu suchen und die Spur der Verbrecher zu folgen. Wenn es denn wirklich eine Entführung war, die er da gesehen hat. Also verschiebt er seinen geplanten Selbstmord aufs weitere und beginnt zu ermitteln. Dabei helfen ihm seine Frau, sein Bruder und sein Sohn. Alle drei sind längst verstorben, tauchen aber in seinen Halluzinationen auf und unterstützen und ermutigen ihn und haben auch manche brauchbare Idee. Der Leser/Zuhörer erfährt die Geschichte nicht nur aus Sicht des Professors sondern auch aus der Perspektive des Mädchen Jennifers und der der Täter. So stellt sich weniger die Frage, was passiert ist, als viel mehr die, ob der kranke Professor es wirklich schafft die arme Jennifer zu finden. Vor allem bevor noch schlimmeres passiert. Ein spannendes Hörbuch, das ich in der ungekürzten Version von audible gehört habe. Den Sprecher Simon Jäger höre ich sehr gerne Titel dieser Art lesen und auch hier hat er seine Sache wieder gut gemacht. An den Geschichten von Katzenbach mag ich, dass sie fesselnd und spannend sind, aber ohne Blutorgien und großen Gewaltszenen auskommen. Auch hier passiert manches mehr in der Phantasie des Lesers und wird nicht ausdrücklich geschildert. Wie realistisch die ganze Geschichte ist, kann ich nicht sagen. Ich wage mal zu bezweifeln, dass Halluzinationen eines Kranken immer so zielgerichtet und hilfreich sind, wie hier in der Geschichte geschildert. Dass das, was die Täter durchziehen, nur ausgedacht ist, hoffe ich ja sehr, aber was weiß ich denn schon, was es auf der Welt und in den Untiefen des Internets so alles gibt, wovon ich gar nichts wissen will. Das Ende der Geschichte hätte ich mir vielleicht stellenweise ein bisschen anders gewünscht und ein paar (eher nebensächliche) Punkte sind auch nicht entgültig geklärt worden, aber der positive Gesamteindruck des Buches überwiegt deutlich.

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    SunshineRose

    15. February 2011 um 17:51

    Der pensionierte und demenzkranke Psychologieprofessor Adrian Thomas wird Zeuge einer Entführung. Nicht ganz sicher, ob das Beobachtete wirklich geschehen oder nur seiner Phantasie entsprungen ist, stellt er selbst einige Nachforschungen an. Dabei wird klar, dass das entführte Mädchen – von den Entführern lediglich Nummer 4 genannt – auf ungeheuerliche Weise zur Unterhaltung einer gut bezahlenden Internetgemeinde dienen soll. Natürlich tut einem das Mädchen unglaublich Leid, bei dem was dieses alles durchleben muss. Aber bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Entführer entscheiden, dass sie „Nummer 4“ loswerden müssen, kam nicht wirklich viel Spannung auf und die Geschichte konnte mich nur bedingt fesseln. Die Handlung plätscherte teilweise nur so vor sich hin und einige Charaktere – darunter auch die mit dem Fall betrauten Polizisten – wirkten inaktiv und nur wenig kreativ. Schnell kam das Gefühl auf, die Handlung drehte sich mehr um den demenzkranken Adrian als um die Entführte. Zwar hat mir sehr gut gefallen, dass Katzenbachs neuestes Werk deutlich werden lässt, dass man auch Demenzkranke nicht abschreiben sollte und dass diese noch Dinge bewegen können, doch sollte „Der Professor“ ja letztendlich ein Psychothriller werden. „Psycho“ war wirklich genug enthalten, da sich Adrian mit schon längst Verstorbenen unterhielt und der Leser manchmal nicht zwischen Realität und Wirklichkeit unterscheiden konnte. Doch der „Thriller“ kam eindeutig zu kurz! Für die Handlung vergebe ich somit lediglich 3 von 5 Sternen. Das Hörbuch an sich aber hätte die volle Punktzahl verdient. Gesprochen von Simon Jäger war es mal wieder ein wahrer Genuss für die Ohren. Kein anderer Sprecher vermag ein Buch so zu lesen wie er, man muss ihm einfach zuhören. Durch unterschiedliche Tonlagen und Geschwindigkeiten kann er den Personen sowie Situationen einen ganz besonderen Glanz und Bedeutung verleihen. Hätte ich das Buch selbst gelesen, wäre ich wahrscheinlich immer noch damit beschäftigt. So hat es aber trotz der etwas mageren Handlung Spaß gemacht, am Ball zu bleiben. Daher bin ich wirklich froh, das Hörbuch gehabt zu haben.

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  • Rezension zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor (DAISY Edition)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Adrian Thomas will nicht mehr leben, er ist an einer besonderen Form von Demenz erkrankt. Bevor er jedoch seinen Freitod verwirklichen kann, muss er mit ansehen, wie ein junges Mädchen vor seinen Augen entführt wird. Ist das tatsächlich passiert oder spielt ihm seine Krankheit schon wieder einen Streich? Einzig die Kappe des Mädchens bleibt ihm als Beweis zurück. Also kämpft er gegen seine eigenen Geister und die seines verstorbenen Bruders, Sohnes und seiner Frau, die ihm immer wieder erscheinen und mit denen er halluzinogene Gespräche führt an. Er macht sich auf die Suche, und ein Wettlauf mit der Krankheit und der Zeit, die dem Mädchen bleibt, beginnt. Jennifer, das entführte Mädchen, welches zuvor von zuhause ausgerissen ist, wird von ihren Peinigern gefesselt und mit verbundenen Augen für die Zwecke des profitablen Voyeurismus im Internet missbraucht und macht ihre ganz eigene Hölle durch. Terry Collins, eine Polizistin an die sich Adrian wendet, will dem älteren und erkrankten Herrn nicht recht glauben, und so bleibt ihm nur, es auf eigene Faust zu versuchen. Was für eine komplexe, auf verschiedenen Handlungssträngen ablaufende, und doch sehr stimmige und spannende Geschichte. Er schafft es, ganz aktuelle Themen wie die Krankheit Demenz, Hoffnungslosigkeit bei Jugendlichen, Internetkriminalität, arbeitende Alleinerziehende und Krieg gekonnt miteinander zu verknüpfen. Dabei hat man fast das Gefühl er liebt seine Charaktere, so krank, verzweifelt, abscheulich sie auch sein mögen. Auf Gewaltverherrlichung und Blut verzichtet er dabei total, und setzt ganz auf die Psyche und menschlichen Abgründe. Zum Ende wird es fast Film reif und überraschend. Katzenbach schafft hier wieder einen ganz eigenen Psychothriller, mit keinem seiner Vorgänger vergleichbar und die Stimme von Simon Jäger liest und spielt diese verschiedenen Personen mit Leichtigkeit und Bravour. Ich kann dieses Hörbuch für all diejenigen uneingeschränkt empfehlen, wer Thriller mit dem Schwerpunkt „Psyche“ mag, und sich von der Länge 16 Std. 26 min., der Vielfalt nicht abschrecken lässt. Vergeben würde ich 4,5 von 5 Sternen. Es ist nicht sein bestes Werk und in der Mitte wird die Handlung etwas ausführlicher über die Krankheit und Zwiegespräche. Dennoch, er ist ein Meister seines Fachs.

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