John Katzenbach Der Psychiater

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Inhaltsangabe zu „Der Psychiater“ von John Katzenbach

Timothy Warner, Spitzname "Moth", 24 Jahre alt, studiert Geschichte an der University of Miami - und hat ein massives Alkoholproblem. Seit hundert Tagen ist er nun clean, doch das hat er nur mit Hilfe seines Onkels Ed geschafft, eines prominenten Psychiaters. Als Ed tot in seiner Praxis aufgefunden wird, stürzt Moth ins Bodenlose. Doch eines ist ihm klar: Dies war kein Selbstmord, auch wenn die Polizei noch so sehr davon überzeugt ist. Bei seiner Suche nach dem Täter gerät Moth in das Visier eines gerissenen Killers.

Nicht grade Katzenbach's bestes Werk...

— Miii

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    Der Psychiater

    Miii

    01. November 2017 um 15:10

    Ich finde ja die Bücher von John Katzenbach immer schwer zu beurteilen. Entweder sind die völlig überwältigend und unglaublich mitreißend, sodass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Oder aber sie sind einfach unspektakulär und unnötig in die Länge gezogen. Bezüglich dessen fand ich, dass „Der Psychiater“ zur letzteren Kategorie gehört. Ich hab mich mehr oder wenig durch das Buch gequält. Dabei klang die Zusammenfassung wirklich interessant und auch ungewöhnlich. Timothy „Moth“ hat ein Alkoholproblem, das er nur dank seinem Onkel unter Kontrolle hält. Umso bestürzter ist er, als dieser tot aufgefunden wird. Moth ist davon überzeugt, dass es kein Selbstmord war – wovon die Polizei ausgeht – und fängt an, eigene Recherchen zu betreiben. Hierbei kommen Geheimnisse an die Luft und er begibt sich selber in die Schusslinie. In dem Buch geht es um mehr als einen (Selbst-)Mord. Hier geht es um Kontrolle, Selbstschutz, Sucht, Vertuschung, Konsequenz, Planung und und und. Eigentlich super interessant. Aber ich fand die Umsetzung ehrlich einfach nur schlecht. Moth Alkoholproblem, das am Anfang noch sein ganzes Leben bestimmt hat, gerät nach ein paar Kapiteln plötzlich total in den Hintergrund, als hätte er eine Art Wunderheilung erlebt. Ich hätte es gut gefunden, wenn das auch weiterhin präsent gewesen wäre. Das hätte allem noch eine gewisse Realität gegeben. Genauso wie auch bei „Andy Candy“, die anfangs noch aufgrund der Vergewaltigung und der Abtreibung ein emotionales Wrack ist, aber plötzlich mir nichts dir nichts total bei der Sache ist. Sie denkt zwar hin und wieder doch weiterhin an das was sie erlebt hat, aber auch hier war es eine gefühlte 180° Wende, die von null auf hundert stattgefunden. Genauso wie die Tatsache, dass die beiden jahrelang keinen Kontakt hatten, aber dennoch mir nichts dir nichts bereitwillig zusammenarbeiten und einem Mörder auf der Spur sind. Der Leser wird ziemlich schnell mit dem Täter bekannt gemacht (nicht namentlich, sondern vom Charakter). Das führt ein bisschen dazu, dass die Luft raus ist. Man bekommt die ganze Zeit mit was geplant wird, was passiert ist und und und… Sodass man sich schnell vieles zusammenreimen kann. Und was mich wirklich gestört hat, war die akribische Perfektion, mit der er gehandelt hat. Egal ob körperlich, ernährungstechnisch, planerisch oder was auch immer – er ist immer perfekt vorgegangen, nie gab es auch nur einen Fehler oder eine kleine Macke oder was auch immer. Ich hatte das Gefühl, es nicht mit einem Menschen, sondern eher mit einer Puppe zu tun. Der einzige Teil, in dem es für mich „spannend“ wurde, war, als alle Karten offen auf dem Tisch lagen und sich jetzt die Hauptfrage gestellt hat, wie es weitergeht und wie es am Ende ausgehen wird. Aber bis es dahin kam, hat es auch echt ziemlich lange gedauert und der Abschluss war auch relativ… flach. Also Fazit: Gute Idee, teilweise interessante Stellen, aber insgesamt mehr schlecht als recht.

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  • eBook Kommentar zu Der Psychiater von John Katzenbach

    Der Psychiater

    Sylvia

    via eBook 'Der Psychiater'

    tolles spannendes Buch , endlich ist der Autor wieder da....ich habe schon alle Bücher von ihm gelesen

    • 2

    Dr.e.freudenthal@gmx.de

    24. July 2016 um 11:57 via eBook 'Der Psychiater'
  • Unspektakulär...

    Der Psychiater

    parden

    UNSPEKTAKULÄR... Timothy Warner, Spitzname 'Moth', 24 Jahre alt, studiert Geschichte an der University of Miami - und hat ein massives Alkoholproblem. Seit hundert Tagen ist er nun clean, doch das hat er nur mit Hilfe seines Onkels Ed geschafft, eines prominenten Psychiaters. Als Ed tot in seiner Praxis aufgefunden wird, stürzt Moth ins Bodenlose. Doch eines ist ihm klar: Dies war kein Selbstmord, auch wenn die Polizei noch so sehr davon überzeugt ist. Die Jagd nach dem Mörder wird für Moth immer mehr zum Lebensinhalt... Es gibt nicht viele Menschen, zu denen Moth überhaupt noch Kontakt hat. Sein Onkel war seine wichtigste Bezugsperson, doch der ist nun tot. Die Teilnehmer der Sucht-Selbsthilfegruppe 'Redeemer One' sind diejenigen, die Moth in seiner Abhängigkeit verstehen und in seinem Kampf dagegen unterstützen. Doch auch wenn sie sich dort nicht wirklich anonym geben, ist der Kontakt untereinander nicht persönlicher Natur. Dennoch spricht Moth in seiner Not die kokainabhängige Staatsanwältin Susan Terry an, um den Verdacht auch offiziell zu untermauern, dass sein Onkel ermordert wurde. Und weil er weiß, dass er den Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie sowie nicht zuletzt auch gegen einen Mörder unmöglich alleine schaffen wird, nimmt er wieder Kontakt zu seiner Ex-Freundin Andrea ('Andy-Candy') auf und bittet sie um ihre Unterstützung - ohne zu wissen, dass auch sie sich derzeit miserabel fühlt und nach einer Vergewaltigung mit anschließender Abtreibung unter Schuldgefühlen und einer schweren Depression leidet. Diese kurze Aufzählung reicht sicher aus, um zu verdeutlichen, dass es hier durchweg um Charaktere geht, die alle bis über beide Ohren in Problemen stecken und immer kurz davor sind, sich und ihr Leben darin zu verlieren. Auch der Mörder, den der Leser nur zu bald kennenlernt, hat seine Geschichte und gewaltige psychische Schwierigkeiten - und in der Summe fand ich das alles reichlich viel. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Moth und seinen Helfern sowie aus der Sicht des Mörders geschildert. Ziemlich rasch weiß der Leser, wer hinter dem Tod von Moths Onkel und wohl noch einer Reihe anderer Morde steckt, und das Motiv taucht auch recht bald auf, ohne jedoch wirklich ausgelotet zu werden. Die wechselnde Perspektive lässt den Leser an der Gedankenwelt beider Parteien teilhaben, doch dreht sich dabei im Grunde immer wieder alles um dieselben Gedankengänge. Wiederholungen und zu detailverliebte und ausschweifende Beschreibungen ziehen das Lesen immer wieder in die Länge, wobei die Suchtproblematik auch stets einen großen Raum einnimmt. Die Spannung dagegen, die ich mir von einem Thriller stets erhoffe, blieb hier leider oftmals eher auf der Strecke. 'Psychothriller' steht auf dem Umschlag des Buches. Doch meines Erachtens verdient ein Buch dieses Label nicht automatisch, nur weil der Täter ein psychopathischer Killer ist. Wenn die wirklichen Überraschungen ausbleiben, die Handlung allzu gradlinig und vorhersehbar bleibt, die Personen bei aller ausführlicher Schilderung ihrer Gedankengänge für den Leser distanziert und unnahbar bleiben, so dass es selbst beim Showdown im Grunde nicht wirklich wichtig ist, wer letztlich die Oberhand behält - dann ist das für mich eher am Thema vorbei. Ich habe das Buch nicht direkt ungern gelesen, doch den erwarteten Psychothriller habe ich für mich nicht bekommen. Schade. Wüsste ich nicht, das Katzenbach schon einige Thriller geschrieben hat, würde ich dieses Buch für ein wenig gelungenes Debüt eines jungen Autors halten. Unspektakulär und eindeutig viel zu lang. © Parden

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    • 9

    Cridilla

    11. February 2016 um 03:05
  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. July 2015 um 16:09
  • Quanität vor Qualität!

    Der Psychiater

    Igela

    30. June 2015 um 14:25

    Der Psychiater Ed Warner wird tot aufgefunden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin...auch die notierten Worte "Meine Schuld" vor dem Toten auf dem Schreibtisch. Sein Neffe Tomothy (Moth) Warner ist davon überzeugt, dass sein Onkel ermordet wurde. Dieser hat den alkoholkranken Moth unterstützt und auf dem Weg aus der Sucht begleitet. Nach seinem Tod, setzt Moth alle seine Energie in die Suche nach dem Mörder. Dabei hilft ihm seine Ex Freundin Andrea ("Andy Candy), die sich von einer Abtreibung erholt. Moth gewinnt ausserdem die drogenabhängige Staatsanwältin Susan Terry als Hilfe nach der Suche des Mörders. Diese hat er in einer Therapiegruppe für Suchtkranke kennen gelernt und kannte auch seinen Onkel. Als Moth erfährt,dass ein pensionierter Psychiatriearzt und ehemaliger Lehrer seines Onkels Drohanrufe erhält, ist er überzeugt,dass er den Mörder in der Vergangenheit suchen muss. Das Buch startet Thrillergerecht mit dem Mord an Ed....gelungen habe ich gedacht...ohne lange Einführung mitten in der Story! Doch nach ca 70 Seiten wandelt sich die Geschichte und die Sucht von Moth und Susan Terry steht lange im Vordergrund. Zusammen mit langatmigen , auf Wiederholungen basierenden und nicht relevanten Details wird es sehr zäh. Erst gegen Schluss spürt man wieder den Thrill der Geschichte und die letzten 150 Seiten sind absolut spannend. Den Schreibstil kann ich nur als ausschweifend betiteln.Viele kleine Details verlangen konzentriertes Lesen um den Faden nicht zu verlieren. Die Protagonisten sind allesamt Problem beladen und /oder suchtkrank.Dadurch wird Drogen und Alkoholsucht naturgemäss zu einem zentralen Thema in diesem Buch. Ich empfand Moth als sehr unnahbar und mit einer grossen Ditanz beschrieben. Dadurch konnte ich mit ihm nicht wirklich mitfühlen und mitleiden. Seht gestört hat mich der affige Uebername von Andrea...Andy Candy wird gefühlte 276 mal erwähnt und gegen Schluss konnte ich es nicht mehr hören...resp. lesen. Ein etwas lang geratenes Buch (567 Seiten),das mit ein wenig Straffung an Qualität und vor allem Spannung gewonnen hätte!

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  • Der Psychiater, rezensiert von Götz Piesbergen

    Der Psychiater

    Splashbooks

    enn die Protagonisten eines Buches kaputt sind, kann das durchaus vergnüglich sein. Auch die Hauptfiguren von John Katzenbachs Thriller "Der Psychiater", haben ihre Probleme. Wie er das in den Roman einbaut, wird man in den folgenden Zeilen erfahren. Der Autor wurde 1950 in Princeton, New Jersey geboren. Sein Vater war der Generalstaatsanwalt Nicholas Katzenbach. John arbeitete eine Zeitlang als Gerichtsreporter für den Miami Herald und die Miami News. Doch dann entschloss er sich, als Autor von Psychothrillern selbstständig zu machen. Was ein voller Erfolg war. Er ist mit der Journalistin Madeleine Blais verheiratet und lebt mit ihr in Massachusetts. Timothy Warner ist 24 Jahre alt. Eigentlich ist er Student an der University of Miami. Doch er hat ein Problem. Er ist Alkoholiker. Doch immerhin ist er seit einiger Zeit trocken. Das liegt unter anderem an seinem Onkel Ed, ein prominenter Psychiater. Doch dann wird dieser tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus. Doch Timothy glaubt das nicht. Er meint, dass sein Onkel ermordet wurde. Und so begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder. Es wird schnell für ihn zu einer Ersatzdroge. Und er ist nicht alleine. Seine ehemalige Flamme Andrea "Andy Candy", die auf Grund einer Abtreibung depressiv ist und die Staatsanwältin Susan Terry, die ihre Drogensucht gerade überwunden hat, unterstützen ihn. Doch ob dies ausreicht, um den intelligenten und gerissenen Mörder zu stellen? Das besondere ans John Katzenbachs "Der Psychiater" ist, dass der Autor alle wichtigen, handlungstragenden Figuren mit Menschen besetzt, die psychisch angeschlagen sind. Jede der Figuren hat ihre eigenen, seelischen Probleme. Es geht ihnen nicht gut. Sie haben zwar ihre Dämonen überwiegend bewältigt. Doch die Dämonen ihrer Vergangenheit lassen sie nicht los. Was man auch besonders an "Andy Candy" sieht, die bei ihrem Erstauftritt eine schwere depressive Phase durchmacht. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21954/der_psychiater

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    • 2
  • Gut aber nicht der Beste.

    Der Psychiater

    lisa1997

    Meine Meinung: Um ehrlich zu sein, war dieses Buch mein 1. Psychothriller. Nur leider, fühlte es sich nicht so an. Aber warum? Das erfahrt ihr jetzt. Meiner Meinung nach, ist es schwer einen Thriller zu schreiben aus dem Drogenmilieu. Dies Milieu ist bekannt für die Charakterzüge der Abhängigen. Dennoch gelang es dem Autor gut, auch die cleanen Personen zu zeigen. Es muss schlimm sein, jeden Tag zu kämpfen. Mein Respekt die es geschafft haben. Obwohl diese Person es nie wissen kann. Egal für welche Art der Sucht. Aber um auf das Buch zurückzukommen. Mir gefällt die Idee beziehungsweise die Handlung. Aber mir fehlte die Spannung. Es gab Teile wo es wirklich spannend war, aber hauptsächlich war es nicht überzeugend. Es war daher auch langgezogen. Und 573 Seiten sind schon eine Menge. Ist doch klar, dass ich mich frage wo das Ende ist. Falls dies die Logik des Autors ist, dann tut es mir leid, dass ich das anders sehe. To be honest, this book was my first psychological thriller. Unfortunately, it did not feel that way. Why I don’t feel anything? You find it out now. In my opinion it is difficult to write a thriller from the drugs scene. This scene is known for the traits of the addicted people. Therefore the author also shows the clean people. It must be horrible to fight every single day. I have respect for people who make it. But this person doesn’t know it. No matter which addiction these people have. But now I go back to the book. I like the idea and the story. But I miss the tension. There were sectors where I was fascinated. But mainly it was not persuading. The story was also too long. 573 pages are too much. It is sure that, I asked myself, where the end is. When this is the logic of the author then I feel sorry. This is not my liking. Fazit: Ich weiß nicht so Recht, wie ich dieses Buch bewerten soll, denn ich fand die Geschichte ja interessant aber natürlich gibt es auch einen Haufen negative Punkte. Ich würde das Buch auch nicht unbedingt empfehlen. Nur den Hardcore John Katzenbach Fans, die dieses Buch unbedingt lesen wollen. Daher habe ich mich für 3 Herzen entschieden. Mit deutlicher Tendenz nach unten. I don’t know how many hearts I should give, because I like the story. It is interesting. But this book has also negative points. I don’t recommend this book, only the persons who absolutely want this book or are hardcore John Katzenbach fans. Therefore I have decided for 3 heats, but there is a downward trend. 

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    • 3
  • Das Buch war leider nichts für mich :(

    Der Psychiater

    Aleshanee

    Klappentext Timothy Warner, Spitzname »Moth«, studiert Geschichte an der University of Miami - und er hat ein massives Drogenproblem. Jetzt ist er seit hundert Tagen »clean«, doch das hat er nur mit Hilfe seines Onkels Ed geschafft, eines prominenten Psychiaters und so etwas wie Moths Rettungsanker. Als Ed tot in seiner Praxis aufgefunden wird, stürzt Moth ins Bodenlose. Niemals war dies Selbstmord, auch wenn die Polizei noch so sehr davon überzeugt ist. Moths neue Aufgabe im Leben wird es, den Mörder zu stellen. Seine Nachforschungen führen ihn zu dem pensionierten Psychiatrieprofessor Jeremy Hogan, der seit einiger Zeit anonyme Drohanrufe bekommt. Ein unbekannter »Student Nr. 5« kündigt an, ihn umbringen zu wollen. Jedes Mal eröffnet er seinen Anruf mit der Frage: »Wessen Schuld ist es?« Es scheint, als wolle er Rache nehmen für ein Unrecht, das ihm vor Jahren während seines Studiums angetan wurde ... Meine Meinung Ja, wo fange ich an ... der Klappentext hat sich vielversprechend angehört und es steht Psychothriller vorne drauf. Darauf hatte ich gehofft, auf Spannung, Nervenkitzel, Gänsehaut. Leider blieb das aus, denn immer öfter stellt sich ein "Thriller" als kriminalistische Ermittlerarbeit mit mäßig interessanten Charakteren heraus. Leider konnte mich auch der Schreibstil nicht wirklich überzeugen, der manchmal plump und aufgesetzt wirkte, manchmal umständlich und in Gesprächen überzogen dramatisch. Flüssig zu lesen war es trotzdem und ich kam recht schnell voran. Den Lesefluss hat allerdings auch der etwas sprunghafte Aufbau gebremst. Es wird oft die Perspektive gewechselt und es gibt kurze Ausflüge in die Vergangenheit, die für ein besseres Verständnis sorgen sollen. Für mich war das zuviel des guten, weil man einfach schon zu viel wusste und nichts neues kam, was Spannung erzeugt hat. Auch hatte ich eher den Eindruck, als wären die Szenen willkürlich durcheinander gewürfelt. Den Einstieg fand ich gut. Der Protagonist Timothy "Moth" wird vorgestellt, der ein schweres Alkoholproblem hat. Seine einzige Stütze, sein Onkel Ed, wird tot aufgefunden und die Polizei geht von einem Selbstmord aus. Moth ist jedoch überzeugt, dass er ermordet wurde und holt sich seine Ex-Freundin Andrea "Andy Candy" zu Hilfe. Sie ist die einzige, an die er sich wenden kann. Warum das so ist, ist mir allerdings bis zum Ende nicht wirklich schlüssig erschienen. Der Name "Andy Candy", damit kam ich hier irgendwie gar nicht klar; er hat mich einerseits an ein kleines Mädchen mit Lolly in der Hand erinnert und andererseits an den Horrorfilm Candy Man ^^ Normalerweise gehe ich ja nicht so sehr auf die Namen ein - meistens gewöhne ich mich während dem Lesen dran, aber der Name hat mich wirklich tierisch genervt. Die Staatsanwältin Susan Terry, die ebenfalls eine Rolle spielt, war mir auch zu offensichtlich in dem Fall platziert - irgendwie hat nichts zusammen gepasst, oder zu viel. Man weiß recht bald, wer dahintersteckt und warum, der Rest ist dann eher ein umständliches Hinführen zum Showdown ohne wirklich Highlights. Leider gibt es auch immer wieder Wiederholungen zu den Gefühlen und Gedanken der Charaktere, die eigentlich aus dem Kontext heraus schon klar hervorgehoben wurden, wodurch das ganze für mich eher ermüdend gewirkt hat. Wirklich nahe gekommen bin ich den Figuren leider auch nicht. Die Ansätze waren nicht schlecht und ich hab lange überlegt, aber bei der Umsetzung finde ich, so leid es mir tut, nichts positives. Fazit Für mich ein etwas unbefriedigender Ausflug in einen Psychothriller, der sich eher auf eine pseudo-kriminalistische Ermittlung beschränkt hat. Keine Tiefe bei den Charakteren, voraussehbare Handlung und von Spannung keine Spur. Schade. © Aleshanee Weltenwanderer

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    • 3
  • Gemächlicher, aber lesenswerter Psychothriller

    Der Psychiater

    bieberbruda

    Nach längerer Durststrecke hat John Katzenbach mit "Der Psychiater" endlich einen neuen Psychothriller veröffentlicht. Nachdem die letzten Thriller sehr spannend waren, geht es hier etwas gemächlicher zu. Die Story: Timothy Warner (Spitzname "Moth") ist 24 Jahre und süchtig nach Alkohol. Auch nach dem Entzug, fällt es ihm schwer den Versuchungen widerstehen. Sein Onkel Ed ist Psychiater und hilft ihm bei der Bekämpfung der Sucht, denn auch er hatte Suchtprobleme und weiß, wie Moth sich fühlt. Doch dann findet Moth seinen Onkel erschossen in dessen Praxis auf. Er hinterlässt die rätselhafte Nachricht "Meine Schuld". Für die Polizei steht schnell fest, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Doch für Moth ist das unvorstellbar: Er macht sich zusammen mit seiner Jugendliebe Andy auf die Suche nach Mörder. Und dadurch geraten beide selbst ins Fadenkreuz des mysteriösen Mörders... Meine Meinung: Katzenbach versteht es, seine Leser mit fesselnden Psychothrillern zu überzeugen. Hier ist das ihm leider nur halbwegs gelungen. Das liegt unter anderem in der Wahl der Charaktere, denn hier sind tatsächlich fast alle Protagonisten kaputte Persönlichkeiten mit psychischen Problemen. Auch die Beweggründe kann man oftmals nicht unbedingt nachvollziehen - weder beim Mörder, noch bei Moth oder Andy Candy. Dadurch fällt einem der Zugang zu den Charakteren und der Geschichte etwas schwer. Auch die Geschichte selbst entfaltet sich dieses mal recht gemächlich und es kommt zu einigen Längen. Nichtsdestotrotz ist "Der Psychiater" ein spannender Psychothriller, aber im Vergleich zu anderen Katzenbach-Thrillern war ich dieses mal leider etwas enttäuscht. Fazit: Dieses mal lässt es Katzenbach etwas ruhiger angehen. Der Psychiater ein lesenswerter Psychothriller - auch wenn es einer von Katzenbachs schwächeren Bänden ist. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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    • 4
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