John Katzenbach Der Sumpf

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Inhaltsangabe zu „Der Sumpf“ von John Katzenbach

Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint besonders schreiendes Unrecht zu sein. Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen Matt schließlich sogar den Pulitzer-Preis ein, über Nacht ist er eine Berühmtheit, wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht. (Quelle:'Flexibler Einband/01.07.2013')

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  • eBook Kommentar zu Der Sumpf von John Katzenbach

    Der Sumpf
    Tom

    Tom

    via eBook 'Der Sumpf'

    Spannend bis zum Schluss!

    • 2
  • Der Egotrip einzelner Leute ist gepflastert mit jede Menge falscher Fährten.

    Der Sumpf
    detlef_knut

    detlef_knut

    25. May 2016 um 19:45

    In diesem Roman des Meisters des Psychothrillers geht es um einen Todeskandidaten Bobby Ferguson. Als Student ist er in den Strudel der Justiz geraten und zum Tode verurteilt worden. Er versucht alles, um der Todeszelle zu entfliehen. Dabei steht in seinem persönlichen Drehbuch auch der Journalist Matt Cowart. Ferguson ist davon überzeugt, dass dieser Journalist dazu in der Lage ist, seinen Fall wieder neu aufrollen zu lassen. Matt nbeißt an, beginnt zu recherchieren und schreibt seine Artikel, schreibt von Verfehlungen der Ermittler und der Behörden. Doch Matt ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, auf was er sich da wirklich eingelassen hat und wie tief er in den Sumpf gerät. Katzenbach versteht es wie kaum ein anderer, die Spannung aus dem Inneren heraus kommen zu lassen. Immer wieder werden Zweifel gesät an dem, was gesprochen wird. Matt Cowart interessiert sich in seiner Eigenschaft als Reporter für sehr viele Menschen aus dem Umfeld des Todeskandidaten. Doch er spürt, dass ihm immer wieder Lügen aufgetischt werden. Ob das die Polizisten sind, die damals ermittelten, oder Verwandte der Verurteilten, oder Mitinsassen des Staatsgefängnisses. Seine Vermutungen zum Tathergang des Falles, wegen dem Ferguson verurteilt wurde, bekommen durch diese Lügen immer wieder einen Knacks. Dadurch gewinnt der Roman einen ungeheuren Sog, der dafür sorgt, dass er kaum aus der Hand gelegt werden kann. Dem Leser wird eine ungewöhnliche Verbrecherjagd geboten, bei der er nicht weiß, ob da nicht vielleicht ein Geist gejagt wird. Der Egotrip einzelner Leute ist gepflastert mit jede Menge falscher Fährten.© Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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  • Eine klitzekleiner Kritikpunkt wäre da schon ...

    Der Sumpf
    FAMI_Anke

    FAMI_Anke

    27. December 2015 um 21:25

    Eines der besten Bücher von John Katzbach ist und bleibt für mich "Die Anstalt". Wie Francis Petrel seine ganze Geschichte an die eigene Wohnungswand geschrieben hat, fande ich schon sehr grandios. "Der Professor" und "Der Wolf" waren allerdings nicht mal annähernd so spannend, sodass ich mich jetzt noch an eine Figur erinnern kann. Ganz vage höchstens noch an den Inhalt. Deswegen dachte ich, dass es mit einem älteren Werk wieder besser wird. Und ich wurde auch nicht gedrückt zurückgelassen. Matthew Cowart ist Journalist beim Miami Journal. Er lebt getrennt von seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in einer einfachen Männerwohnung. Bis auf dem Tag an dem er Post aus dem Todestrakt in dem Gefängnis in Starke bekommt. Bobby Earl Ferguson schreibt ihm, dass er wegen dem Mordes an einem kleinen Mädchen demnächst auf dem elektrischen Stuhl landen soll. Das Prekäre an der Sache: Robby Earl ist ein Schwarzer, das Mächen eine kleine Weiße und die Polizisten haben das Geständnis aus ihm herausgeprügelt. Mit anderen Worten: Bobby Earl hat den Mord nicht begangen und Matthew Cowart soll ihm helfen das ganze Dilemma zu beweisen. Doch der Weg dahin ist sehr steinig und vor allem gefährlich und verwirrend. Was die Figuren anbelangt wurde ich jedenfalls nicht enttäuscht! Matthew Cowart ist wirklich ein spitzen Journalist: ehrgeizig, zielstrebig, wortgewandt und dennoch ein Mensch mit Herz. Ich mochte ihn wirklich und hab das ganze Buch über sehr an ihm gehangen. Bobby Earl Ferguson hat auch mich von Anfang gettäuscht. Er weiß mit Worten umzugehen, zu manipulieren und die große Masse auf seine Seite zu ziehen. Die ganze Zeit war ich nicht in der Lage zu sagen, ob er es nun war oder nicht. Mit jeder Seite mehr war ich verwirrter, verwunderter bis zum dem Schluss hin, dass ich gar nichts mehr wusste. Mich hätte Bobby Earl definitv auch auf seine Seite ziehen können! Blair Sullivan, der Zellennachbar von Bobby Earl im Todestrakt war, fand ich richtig unheimlich! Ein größenwahnsinniger Mörder, der wirklich mehr als verrückt ist. Vor dem hätte ich mich auch mehr als gefürchtet. Er hat zwar Probleme mit der Wahrheit, aber ich konnte nicht sagen, dass er sich auch nur eine Sekunde in seinem Lügengewirr verstrickt hat. Auch ich hätte ihm jeden Satz und jedes Wort genauso abgekauft. Denn wieso sollte er kurz vor dem Tod noch Lügen? Die zwei Polizisten Brian Wilcox und Tanny Brown waren mir am Anfang furchtbar unsympathisch. Vor allem Wilcox seine überhebliche Art fand ich echt mies. Tanny Brown wurde mir dann doch etwas zugänglicher sobald ich mehr über seine Beweggründe und seine Geschichte erfahren hatte. Zu guter Letzt ist da noch Andrea Shaeffer, die so ziemlich im letzten Drittel im Geschehen erst auftaucht. John Katzenbach hätte sie aber  auch weglassen können. Sie ist vielleicht ein Neuling im Morddezernat und hat noch nicht so die Routine inne und die Erfahrung. Aber sie war eben die kleine süße Maus, die Fehler macht, die allerdings weitreichende Konsequenzen haben. Für mich stand sie mehr im Weg und war wahrscheinlich nur wegen der Frauenquote zugegen. Zum Schluss kann ich nur sagen, dass ich den ganzem Roman fabelhaft fande. Die Wendungen und die Verstrickungen, die Charaktere und das Umfeld. Alles hat wie die Faust aufs Auge zusammengepasst. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist: die Beschreibungen! Ich weiß, dass sie nun mal zu einem Buch dazugehören und sie die ganze Geschichte anschaulicher und besser darstellen. Aber bitte nicht zu viel des Guten! Teilweise hab ich sie einfach überblättert und gerade dann zum Schluss gingen sie mir einfach nur noch auf die Nerven, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es nun ausgeht mit Matt Cowart und den anderen. Aber sonst kann ich das Buch nur empfehlen!

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  • spannend, spannender, Katzenbach

    Der Sumpf
    Leseratte87

    Leseratte87

    03. May 2015 um 14:18

    Matt Cowart arbeitet als Reporter für den Miami Journal. Als er an einem kalten Morgen ins Büro kommt, erwartet ihn ein Brief aus dem Todestrakt. Robert Earl Ferguson erklärt darin, dass er nur aufgrund seiner Hautfarbe für den Mord an einem elfjährigen Mädchen verhaftet und verurteilt wurde, dass er die Tat aber nicht begangen habe. Tatsächlich weckt dieser Brief Cowarts Interesse und er macht sich auf, die Wahrheit herauszufinden. Für seinen Artikel wird er nicht nur mit dem Pulitzer ausgezeichnet, er schafft es auch, Fergusons Fall erneut vor Gericht zu bringen. Doch zu spät erkennt er, dass er in ein gefährliches Netz aus Hass, Vorurteilen und Mord geraten ist und mittlerweile viel mehr auf dem Spiel steht, als seine Karriere.  Seit ich mein erstes Buch von John Katzenbach gelesen habe, ist einige Zeit vergangen. Mittlerweile habe ich einige seiner Werke gelesen, und kann sagen, dass ich noch nie enttäuscht wurde. Auch dieser Fall ist wieder spannend und mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite. Ausgangspunkt der Geschichte ist natürlich Miami und Matt Cowart, der seit seiner Scheidung ein einsames Leben führt. Als er sich aufmacht, Fergusons Geschichte zu prüfen, ahnt er natürlich nicht, was noch alles auf ihn einstürmen wird. Doch in Pachoula, wo die elfjährige Joanie ermordet wurde, stößt er natürlich auf Misstrauen und Wut. Langsam baut Katzenbach seinen Plot auf, greift dabei einige Vorurteile und Klischees auf. Unter anderem eben, dass ein Reporter für eine gute Story "über Leichen" geht und das ein Polizist schon mal Gewalt anwendet, um ans (gewünschte)  Ziel der Ermittlung zu kommen. Ebenfalls zentral ist die Problematik der Rassenvorurteile , denn Ferguson ist ein junger Schwarzer und das Opfer weiß. Aus all diesen Komponenten mixt uns Katzenbach einen explosiven Thriller, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Zum Glück gibt es noch ein paar Bücher von ihm, auf deren Lektüre ich mich freuen kann! 

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  • Im Sumpf stecken geblieben

    Der Sumpf
    RobertPreis

    RobertPreis

    02. January 2015 um 14:25

    Euphorischer Lesebeginn und plötzlich bin ich stecken geblieben. Ich ertappte mich dabei, wie ich Seiten überflog, nach vor blätterte und irgendwann las ich einfach das Ende. Hatte das Gefühl, das alles schon mal gelesen zu haben. Gut, das ist natürlich hochgradig unfair, denn dieser Autor versteht es, eine Geschichte zu spinnen. Sie zu lesen war für mich einfach nur der falsche Zeitpunkt. Deshalb: Nur zwei Sterne.

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  • *+* HÖRBUCH: Grandioses Katz- und Mausspiel *+*

    Der Sumpf
    Irve

    Irve

    *+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog http://irveliest.wordpress.com *+* Inhalt: Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint besonders schreiendes Unrecht zu sein. Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen Matt schließlich sogar den Pulitzer-Preis ein, über Nacht ist er eine Berühmtheit, wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht… (Quelle: Audible) . Meine Meinung: Um es vorweg zu nehmen: Ich bin ein großer Fan der ungekürzten „John Katzenbach-Hörbücher“. Auch der Sumpf enttäuschte mich nicht, eher im Gegenteil: Ich war zum Schluss mehr als begeistert! . Ich weiß nicht, an wie vielen Stellen der Geschichte ich durchzublicken glaubte und zu wissen meinte, welches Spiel hier gespielt wird. Genauso oft wurde ich jedoch eines Besseren belehrt, denn der Autor hat diesem Thriller so viele Wendungen, Irrungen und Wirrungen mitgegeben, dass ich immer wieder begeistert den Kopf schüttelte, fasziniert von diesem ausnehmend gut durchdachten Plot! Nicht nur das grobe Skelett der Handlung hat mich überzeugt, auch das Finetuning kann sich sehen lassen. . John Katzenbach nimmt sich auch bei „Der Sumpf“ die gewohnte Zeit und Muße, dem Leser bzw. Hörer ausführlich alle wichtigen Details mit auf den Weg zu geben. Die Hintergründe und Informationen über die Protagonisten reichen oft bis weit in die Vergangenheit hinein. Wem diese Ausführlichkeit zu viel des Guten ist, kann sicher auf die gekürzte Version zurückgreifen, ohne Wesentliches zu verpassen. Ich jedoch mag dieses „In die Tiefe gehen“ sehr, schließlich spürt man dabei umso deutlicher die unterschwellige Spannung, die sich langsam, Stück für Stück aufbaut. Auch die Charaktere erhalten so eine unglaubliche Tiefe und Profil. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, ich höre gerade etwas von guten alten Bekannten, die gerade eine bestialische Mordserie aufzuklären versuchten. Es entwickelte sich für mein Gefühl eine große Nähe zu den Ermittlern und dem Journalisten, die kritischen Phasen dieser Personen untereinander waren fast greifbar, die Stimmung so gespannt, dass ich auch dort mitfieberte und hoffte, dass sich diese Typen zusammenraufen könnten, um gemeinsam der Wahrheit auf die Spur zu kommen. . Auch die Verbrecher, die Gefangenen im Todestrakt waren sehr glaubhaft geschildert. Ihre Geschichten, ihre Phantasien, ihr Leben, ihr Kampf, dem „verrückt werden zu entrinnen“, auch im Gefängnis fühlte ich mich wie live dabei. An einigen Passagen hielt ich die Luft an, wenn die Gespräche gar zu gruselig und abartig wurden. Es war mir zwar bewusst, dass dieser Thriller reine Fiktion ist – aber Hand aufs Herz – wissen wir, welch kranke Seelen unterwegs sind und welche Gedanken sie umtreiben? . An einigen Stellen musste ich mich fast überwinden, weiterzuhören, aber die Geschichte war so spannende, dass ich einfach wissen musste, wie es weiterging und ob und wie sich alles ausflöste. . Grandios hervorzuheben ist der Sprecher Uve Teschner, der durch seine ganz spezielle Art und Weise des Vorlesens noch mehr Spannung aus diesem Thriller bei mir herausholte, als ich es durch das Selbstlesen hätte verspüren können. . Mein Fazit: Wer ist der Mörder? Phantastisches „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ mit vielen unerwarteten Wendungen! Ich vergebe 5 Sterne! . Infos zum Hörbuch: „Der Sumpf“ von John Katzenbach wurde von Uve Teschner eingelesen und 2013 bei der Doemerschen Verlagsanstalt erschienen. Meine Besprechung bezieht sich auf die ungekürzte Version (21 Std., 10 Min.), die exklusiv über audible.de erhältlich ist. *+* Rezensionen und mehr auf meinem Bücherblog http://irveliest.wordpress.com *+*

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    • 2
  • nicht überzeugt

    Der Sumpf
    romanasylvia

    romanasylvia

    27. December 2013 um 11:29

    Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Nach 200 seiten hab ich es weggelegt. Das war bereits das zweite Buch dieses Autors das ich abgebrochen habe, da ist die Frage ob ich noch mal mit einem anderen Buch bei John Katzenbach wagen soll.

  • Der Sumpf - Hörbuch

    Der Sumpf
    Themistokeles

    Themistokeles

    26. August 2013 um 11:32

    Was eindeutig bei diesem Werk erwähnt werden musst, ist die Tatsache, dass es sich um das Hörbuch zu einem Roman von Katzenbach handelt, der schon vor sehr langer Zeit erschienen ist. »Der Sumpf« ist nämlich die Übersetzung von einem 1992 erschienen Werk Katzenbachs, was man dem Inhalt des Romans an manchen Stellen schon durchaus auch anmerkt. Mir fiel beim Hören nämlich schon sehr schnell auf, dass das Vorgehen, sowohl beim Ermitteln, als auch beim Recherchieren einfach sehr altmodisch wirkte. Von Computern war direkt nicht wirklich etwas zu hören, was mir aufgefallen wäre, die Interviews werden mit Tonbandaufnahmen gemacht, die danach von Stenotypisten auf Papier gebracht werden und zudem ist es auch noch so, dass mit alten, damals üblichen Kassetten gearbeitet und nicht auf digitalen Medien gespeichert wird. Zudem merkt man es noch stärker beim Vorgehen bei den Ermittelungen, denn irgendetwas in Richtung DNA-Abgleich etc. kam in dem ganzen Hörbuch nicht ein einziges Mal vor. Wenn man sich aber darauf einstellen kann, dass viele Dinge eindeutig aus einer Zeit stammen, die lange her ist, und man das einfach in dem Sinn überseiht, dann ist die Geschichte richtig gut. Ein Mann, der im Todestrakt sitzt, für eine Tat, bei der er selbst sagt, dass er sie nicht begangen hat, zwei Polizisten, die das Geständnis mutmaßlich aus ihm herausprügelten, ein weiterer Mörder aus dem Todestrakt, der sich in die Geschichte einmischt und dann dazu noch ein Journalist, der irgendwie in diesen Fall hineingerät. Und es macht einfach Spaß, zu verfolgen, wie Cowart durch die Informationen, die er von unterschiedlichsten Stellen erhält, von einer Vermutung zur anderen kommt, sich zunächst alles verdichtet, dass Bobby Earl wirklich zu unrecht im Todestrakt sitzt und dann, die Geschehnisse, die dann folgen, die auf alles ein neues Licht werfen und wie einfach psychologisch mit dem Leser gespielt wird. Ist Bobby Earl nun unschuldig oder hat er es geschafft, obwohl schuldig aus dem Todestrakt heraus zu kommen? Allein die ganzen Verstickungen, Wendungen etc. machen allein die Geschichte zu einem richtig guten Werk, auch wenn man bedenken muss, dass es so wohl nur damals abgelaufen wäre, da technisch viel weniger möglich war, aber des 100% beweisen von Schuld und Unschuld ist ja ein immer aktuelles Thema. Zudem hat mir der Sprecher auch recht gut gefallen, auch wenn ich schon andere hatte, bei denen ich die Stimme noch ein wenig angenehmer fand. Trotzdem schafft Uve Teschner es, einen sehr schnell mittels seiner Stimme gefangen zu nehmen, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann und auch weder das Gefühl bekommt, dass man eingeschläfert wird, noch, dass seine Stimme so unerträglich ist, dass man ihm irgendwie nur schwer zuhören könne. Außerdem schafft er es auch, der Atmosphäre des Romans sehr gerecht zu werden, sowie die Charaktere ein wenig voneinander abzugrenzen, so dass immer schnell klar ist, wer gerade spricht, ohne, dass es lächerlich wird. Ein Hörbuch, das ehrlich sehr gut ist, man muss halt nur bedenken, die Geschichte ist schon ein paar Jahre alt und nicht erst vor kurzem entstanden!

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  • Buchverlosung zu "Der Sumpf" von John Katzenbach

    Der Sumpf
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Endlich ist der da - der neue John Katzenbach!  Matt Cowart, Reporter aus Miami, bekommt Post aus der Todeszelle. Der Fall des College-Studenten Robert Earl Ferguson scheint besonders schreiendes Unrecht zu sein. Der junge Schwarze wurde für den Mord an einem elfjährigen weißen Mädchen verurteilt, doch offenbar ist er Rassismus und Korruption innerhalb der Polizei zum Opfer gefallen. Seine Nachforschungen überzeugen Matt von Roberts Unschuld. Seine flammenden Artikel über den Fall Ferguson bringen Matt schließlich sogar den Pulitzer-Preis ein, über Nacht ist er eine Berühmtheit, wird als Bürgerrechtler gefeiert – und bemerkt zu spät, dass er in einem gefährlichen Sumpf aus Hass und Niedertracht zu versinken droht ... Leseprobe Wer gerne Psychothriller liest, der freut sich regelmässig auf die neuen Romane von Bestsellerautor John Katzenbach, der einem garantiert die Gänsehaut über den Körper treibt. Nach "Die Anstalt", "Der Patient" und vielen weiteren Erfolgsromanen ist jetzt bei Droemer Knaur sein neues Buch "Der Sumpf" erschienen und verlangt nach mutigen Lesern! Wir verlosen an Euch zehn Exemplare von "Der Sumpf"! Was Ihr dafür tun müsst? Verlinkt uns, welche Nachrichtenschlagzeile Euch zuletzt Angst gemacht hat und warum!

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    • 573
  • Es startet mit einem lauten Knall! Geht aber mit leisen Schlägen unter!

    Der Sumpf
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2013 um 15:06

    3.5 von 5 Sternen Autor: John Katzenbach Verlag: Droemer Knaur Erscheinungsdatum: 2013, vollständig überarbeitete Neuauflage Seitenzahl: 724 Ausgabe: Taschenbuch ISBN: 9783426513415 Inhalt: College-Student Robert Earl Ferguson sitzt wegen Mordes in der Todeszelle. Doch der Prozess gegen den jungen Schwarzen wurde von Rassismus und Korruption geprägt. Reporter Matt Cowart rollt die Sache nochmals auf - doch die Wahrheit ist nicht immer so, wie man sie sich wünscht. Cover: Ja, was soll ich sagen? Ich finde das Cover nicht schlecht, aber auch nicht gut. Meiner Meinung nach passt es auf keinen Fall zum Inhalt des Buches. Was ich mehr als Schade finde. Aber es passt zu allen anderen Katzenbach-Büchern. Mich persönlich würde es nicht zu einem Coverkauf verleiten. Meine Meinung: Was für ein Auftakt. Was für ein Anfang. In einem Wort: Spannend! Aber was für ein Abgang! Das Buch hatte so gut, so spannend und fesselnd begonnen. Ich war wie gebannt und wollte es nicht aus der Hand legen. Und dann? Was ist passiert, dass der Autor es mir so vermiesen musste? Genau. Ab der Hälfte des Buches war mit 100%iger Sicherheit klar, wer der Mörder ist. Und das geht meiner Meinung nach auf keinen Fall. Wie will man da noch Spannung erzeugen? Klar, der Schreibstil von Herrn Katzenbach ist sehr gelungen. Die Figuren im Buch sind authentisch, sympathisch und gut vorstellbar. Aber das hilft nicht gegen die Enttäuschung, dass man schnell weiss wer der Mörder ist. Ich bereue es nicht, dieses Buch gewonnen und gelesen zu haben. Ich habe mir jedoch nach den ganzen Lobhuldigungen gegenüber Herrn Katzenbach viel mehr erwartet. Ich bin leider enttäuscht worden. Fazit: Ein Buch, welches glanzvoll startet. Jedoch mit leisen Paukenschlägen untergeht!

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