John Katzenbach Der Täter

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Inhaltsangabe zu „Der Täter“ von John Katzenbach

Miami 1995. Als seine Nachbarin Sophie Millstein erdrosselt aufgefunden wird, ist Detective Simon Winter klar, dass ihre Angst berechtigt war: Tags zuvor hatte die Holocaustüberlebende ihm verzweifelt berichtet, ihr sei der Schattenmann begegnet – jener Nazi-Scherge, der damals untergetauchte Juden ans Messer lieferte. Ist er zurückgekehrt, um die letzten Zeugen seiner Taten zu beseitigen?

Für mich eines der besten Bücher die ich von ihm gelesen habe.

— Watseka
Watseka

Wieder ein spannender Thriller von John Katzenbach. Ich fühlte mich rundweg gut unterhalten :-)

— Tru1307
Tru1307

der beste Katzenbach-Thriller!

— Molks
Molks

Ein recht langwieriges Lesevergnügen. Aber dennoch zu empfehlen.

— Mischa27
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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    tragalibros

    tragalibros

    25. April 2016 um 21:47

    Der pensionierte Detective Simon Winter, wird eines abends aus seinem trübsinnigen Dasein herausgerissen, als seine Nachbarin völlig verängstigt an seine Tür kopft. Sie hat den "Schattenmann" gesehen. Einen Nazischergen, der im zweiten Weltkrieg viele Juden denunzierte. Winter nimmt sie zunächst nicht ernst, doch als sie am nächsten Morgen erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden wird, beginnt Winter zu ermitteln...Wer diesen Psychothriller von John Katzenbach zur Hand nimmt, liest ein gutes, aber leider durchschnittliches Buch. Wie auch in all seinen anderen Thrillern, beginnt der Autor mit eine interessanten Geschichte, die sich nach und nach zu einer Hetzjagt nach dem Täter steigert. Es werden einige spannende Charaktere dargestellt, die im Laufe der Geschichte mehr und mehr an Wichtigkeit und Tiefe gewinnen. Die Beschreibungen von Personen und Orten sind sehr sparsam verwendet, was dem Leser ermöglicht, sich die Umgebung selbst vorzustellen. ABER:Trotz eines flüssigen und eingängigen Schreibstils, konnte mich das Buch nicht ganz fesseln, da es anderen Teilen von Katzenbach doch recht ähnlich ist. Nichtsdestotrotz möchte ich dem Psychothriller mit drei Sternen ein "Gut" geben.

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  • Super Buch

    Der Täter
    Wattebausch

    Wattebausch

    13. July 2013 um 19:05

    Da ich ein Fan von John Katzenbachs Schreibstil bin, habe ich viel von diesem Buch erwartet. Und es hat meine Erwartungen vollkommen erfüllt. Die Story ist gut aufgebaut und gleich am Anfang geht es ohne langes drum rum gerede auch schon voller Spannung los.
    Dieses Buch ist wirklich sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Sonoris

    Sonoris

    15. February 2013 um 11:13

    Viel über John Katzenbach muss ich wohl nicht mehr schreiben. Es ist auch schon der sechste Roman, den ich bisher von ihm gelesen und rezensiert habe. Von den meisten dieser Romane war ich bezüglich der psychologischen Raffinesse und der ausgefeilten Charaktere sowie des Aufbaus und der Spannung begeistert. Bislang hat mich auch jeder, bis auf "Der Professor" überzeugt, wobei ich auch dieses Werk im Vergleich zu Psychothriller von anderen Autoren als sehr gut bezeichnen möchte. John Katzenbach spielt für mich in einer anderen und vor allem in der oberen Liga, was das Schreiben von intelligenten und ausgefeilten psychologischen Romanen betrifft. "Der Täter" erschien in den Vereinigten Staaten 1995 und bei uns in Deutschland als Erstveröffentlichung 2010. Warum dieses hierzulande erst fünfzehn Jahre später veröffentlicht wurde, kann ich mir nur aufgrund des eben besonders hier in Deutschland heiklen Themas des Holocausts erklären. Gleichzeitig frage ich mich allerdings, weshalb der Droemer Knaur Verlag bislang noch nicht “First Born” aus dem Jahre 1984 auf den deutschen Markt gebracht hat. Wie eben schon angedeutet, geht es in dem für die Rezension vorliegenden Buch um Simon Winter, einen Detective im Ruhestand, der von seiner Nachbarin, einer Holocaustüberlebenden, um Hilfe gebeten wird. Nachdem sie erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden wird, fühlt sich Simon Winter in der Pflicht ihren Tod aufzuklären. Dabei stößt er auf den sogenannten Schattenmann, der ebenfalls Jude ist, aber auf Seiten der Nationalsozialisten Juden an die SS auslieferte bzw. selbst tötete. Der Schattenmann, der nun ebenfalls in Miami lebt, hat es sich scheinbar zum Ziel gemacht, sämtliche Zeugen seiner Identität aufzuspüren und zu töten. Detective Winter begibt sich, mit dem Wunsch den Mord seiner Nachbarin aufzuklären und weitere zu verhindern, auf eine gefährliche Reise, die nicht nur eine Bedrohung durch den Schattenmann beinhaltet, sondern darüber hinaus auch von den Schrecknissen des Holocaust erzählt, die einem Albtraum gleicht. Die Qualitäten dieses Romans liegen diesmal allerdings nicht nur in dem Aufbau der Handlung, der der Geschichte eine hohe Spannung verleiht und der Charakterbeschreibung, die eine bemerkenswerte Tiefe und Entwicklung erreicht. Sondern sie besteht diesmal auch in der Ortsbeschreibung und der Fokussierung auf einen ganz bestimmten Aspekt des Leids, welches viele Opfer des Holocausts erleiden mussten. Somit hat der Autor das Augenmerk bezüglich der Erlebnisse, welche die Juden während der Verfolgung erleiden mussten, auf einen ganz bestimmten Umstand gelenkt, psychologisch beleuchtet und anhand der Überlebenden des Dritten Reiches im Roman verdeutlicht. Die Wahl des Ortes Miami ist dabei nicht zufällig gewählt, da zum einen John Katzenbach selbst dort einige Jahre gelebt hat und einige Eindrücke sammeln konnte und zum anderen dorthin scheinbar einige Juden aus dem Dritten Reich geflohen sind. So hat der Autor der Beschreibung von Miami einen größeren Raum gegeben und dem Leser hier ein Bild von dieser Stadt gezeichnet, das sich von anderen üblichen Beschreibungen, die lediglich aus Strand, Mädchen in Bikinis und Drogenhandel bestehen, abhebt. Mit seinem Frühwerk “Der Täter” hat John Katzenbach abermals einen erstklassigen psychologischen Krimi geschrieben, der nicht nur über die Maßen spannend und psychologisch ausgefeilt ist, sondern darüber hinaus auch eine sehr subtile Geschichte, um die Opfer des Holocausts erzählt.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Skelissaeth

    Skelissaeth

    07. November 2011 um 19:41

    Simon Winter, Ex-Cop, ist seines Lebens überdrüssig und hat alles für sein Ableben vorbereitet. Er sitzt in seinem Sessel und hält sich seinen altgedienten Revolver in dem Mund. In dem Moment, in dem er abdrücken will, klopft es an der Tür. Verwundert über die späte Uhrzeit für Besuch, legt er den Revolver weg und öffnet die Tür. Vor ihm steht seine Nachbarin Sophie Millstein. Die alte Dame ist vor Panik total aufgelöst und bittet Simon um seine Hilfe.... Am Anfang hatte ich wirklich Schwierigkeiten richtig rein zu kommen und hatte schon mit Gedanken gespielt, das Buch erstmal weg zu legen und irgenwann später weiter zu lesen. Dann dachte ich mir, du hast das Buch zum Lesen raus geholt, also kämpf dich gefälligst auch durch - gedacht & getan. Nach und nach lief es besser. Die Story ist gut geschrieben, ist von vorn bis hinten schlüssig. Selbst die nicht ganz so netten Details, sind mit einer Art sanften Hingabe erzählt, dass es die eigentliche Brutalität ruhiger erscheinen lässt. Ich bin froh, dass ich es nicht weg gelegt habe :-)

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Kerry

    Kerry

    04. March 2011 um 21:31

    50 jahre nach dem holocaust leben einige überlebende aus berlin in einer jüdischen gemeinde in miami. eines abends bittet sophie millstein ihren nachbarn simon winter um hilfe. sie glaubt, den denuzianten ihrer familie auf der straße wiedererkannt zu haben. simon gelingt es, sie zu beruhigen; am nächsten morgen jedoch wird sie tot in ihrer wohnung aufgefunden. simon winter beginnt zu ermitteln und findet heraus, dass in miami mehrere holocaustüberlebende aus berlin leben; und auch diese kennen den schattenmann. simon findet heraus, dass der schattenmann nach dem krieg die usa einreiste und seitdem jagd auf alle macht, die seine wahre identität aufdecken könnte. seine nächsten opfer hat er sich schon ausgesucht, eine alte, alleinstehende frau und einen ehemaligen rabbi. nur mit list und der bereitschaft, sein eigenes leben auf´s spiel zu setzen, kann er den mörder fassen. bücher von john katzenbach haben grundsätzlich mehr als 400 seiten, aber wen das nicht stört, der sollte auf jeden fall seine bücher gelesen haben.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. November 2010 um 12:08

    Insgesamt ein äußerst packendes Buch, das ich recht schnell durchgelesen habe. Die letzten 100 Seiten habe ich der Auflösung entgegengefiebert, wer wohl der "Schattenmann" sein könnte - die dann nicht erfolgte. Das Ende also gleichwohl spannend wie enttäuschend über die fehlende Auflösung.

  • Frage zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Chrissi92

    Chrissi92

    26. August 2010 um 21:43

    Ich habe schon 4 andere Bücher von John Katzenbach gelesen, aber von diesem hier bin ich gar nicht begeistert. Ich habe bei der Hälfte aufgegeben. Leider finde ich es nicht sonderlich spannend und anregend.

  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2010 um 19:17

    "Der Täter" ist ein spannender, interessanter Krimi um den Schattenmann und seine Jagd auf jüdische Überlebende des Holocaust. Der pensionierte und zunehmend depressive Polizist Simon Winter wird abends in seiner Wohnung aufgeschreckt. Seine Nachbarin bittet ihn aufgelöst um Hilfe, da sie sich vom Schattenmann bedroht fühlt. Der Schattenmann, selbst ein Jude, soll in Berlin zur Zeit des Dritten Reichs Jagd auf Juden gemacht haben. Und nun, 50 Jahre später, will die Seniorin Sophie Millstein ihn in Miami Beach wiedergesehen haben. Noch bevor Simon Winter sich am kommenden Tag näher mit der Geschichte auseinander setzen kann, wird Sophie Millstein tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Wer war der Täter? Gab es den mysteriösen Schattenman wirklich? Und ist er nun tatsächlich in Miami Beach? Um Überlebende zu verfolgen? Simon Winter setzt sich mit drei weiteren Überlebenden zusammen und arbeitet mit dem zuständigen Polizei-Team zusammen. Was werden sie herausfinden? Ich fühlte mich von dem Buch gut unterhalten, es ist spannend, flüssig zu lesen. Insgesamt denke ich, ist das Buch ein solider Durchschnitts-Krimi, mit spannender Handlung und interessanten Charakteren, ohne explizit durch etwas besonderes aufzufallen. Dreieinhalb Sterne mit kleiner Tendenz zum vierten Stern.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    dramelia

    dramelia

    28. June 2010 um 13:28

    Puh, dieses Buch ist schwer einzuordnen. Insgesamt geht es um den pensionierten Detective Simon Winter, welcher von zwei Holocaust-Überlebenden, dem Rabbi Rubinstein und Frau Frieda Kroner, gebeten wird, nach einem Mann namens "Der Schattenmann", einem Greifer aus der NS-Zeit, zu suchen. Dieser hatte zuvor seine Nachbarin Sophie Millstein ermordet und ist nun auf der Jagd nach den restlichen Holocaust-Überlebenden, die ihn noch kennen. Eine spannende Jagd beginnt, indem die Abgründe des Menschen zutage kommen... Was ich davon halten soll, weiß ich nicht. Es ist ein brisantes Thema, das ist aber alles, was in Richtung NS-Zeit, Nazi-Deutschland und Judenvernichtung geht. Es ist zwar gut verpackt, man lernt etwas über die Zeit damals, und diesmal nicht aus der Sicht der Täter, sondern aus der der Opfer. Die Überlebenden in diesem Buch erzählen sehr viel über ihre Zeit in Berlin und wie sie sich versteckt und versucht haben, zu überleben. Doch richtig überzeugt bin ich von diesem Buch nicht. Die Geschichte ist recht gut durchdacht, doch dauert es ewig (ca. die ersten 300 Seiten), wo fast gar nichts passiert und die Geschichte gar nicht voran kommt. Danach geht es recht zügig und das Ende ist ziemlich abgehackt. Also, so richtig überzeugt bin ich nicht.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Büchermona

    Büchermona

    09. May 2010 um 13:16

    Kurzbeschreibung: Das Trauma Der Schrecken Der Täter Miami 1995. Als seine Nachbarin erdrosselt aufgefunden wird, ist Detective Simon Winter klar, dass ihre Angst berechtigt war: Tags zuvor hatte die Holocaustüberlebende ihm verzweifelt berichtet, ihr sei der Schattenmann begegnet - jener Nazi-Scherge, der damals untergetauchte Juden ans Messer lieferte. Offenbar ist er zurückgekehrt, um die letzten Zeugen seiner Tat zu beseitigen. Detective Winter begibt sich auf eine lebensgefährliche Jagd… Rasant und grausam spannend bis zur letzten Seite… Simon Winter ist ein in die Jahre gekommener Ex-Polizist und sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr. Zum entscheidenden Schritt in den ewigen Frieden kommt er aber nicht - Winter wird von seiner Nachbarin unterbrochen. Aufgelöst und vollkommen durcheinander berichtet sie vom Schattenmann. Jenem Juden, der damals Tausende in den Tod geschickt hat. Sie hat ihn gesehen und ist in Panik. Wenn er sie erkannt hat, dann würde sie nicht mehr lange zu leben haben. Winter glaubt ihr nicht. Sie ist alt, einsam und etwas verwirrt. Außerdem hat sie den Mann früher nur für ein paar schreckliche Sekunden zu Gesicht bekommen. Da könne er sich heute sicher nicht mehr an sie erinnern. Doch Simon Winter sollte Unrecht haben. Noch in der gleichen Nacht wird seine Nachbarin ermordet. Eine Suche nach dem Nichts beginnt. Eine Suche nach einem Schatten, von dem niemand mehr als die Angst kennt. Doch Winter und die Polizei nehmen die Verfolgung auf. Sie wollen die Überlebenden schützen, was ihnen aber nicht gelingt. Der Schattenmann ist ihnen dicht auf den Fersen und löscht ein Leben nach dem anderen aus. Winter ermittelt und gräbt sich langsam in eine grausame Vergangenheit, dessen Ausmaße er sich so nie erträumt hätte. John Katzenbach kratzt an Geschichten, die die meisten Menschen heute nur noch vom Hörensagen kennen. Er lässt Dinge, Gespräche und verschiedene Elemente einfließen, die beim Lesen Angst machen und dem Genre „Psychothriller“ alle Ehre machen. Die Identität des sagenhaften Schattenmannes nicht aufgelöst, aber es ist wohl auch besser so. Die Wogen waren, nachdem ich das Buch beendet hatte, sehr aufgewühlt - der Inhalt musste sich erst mal setzen. Es ist spannend, macht nachdenklich und der Schreibstil packt den Leser, sodass man niemals Langeweile hatte. Interessant und gut fand ich auch, dass Katzenbach Erinnerungssequenzen hat einfließen lassen. Sie waren so authentisch und berührend, dass man glaubt, man würde selbst beim Gespräch dabei sein. Eine unbedingte Leseempfehlung aber teilweise nichts für schwache Nerven.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    crowsflyblack

    crowsflyblack

    08. May 2010 um 16:43

    Solider Krimi mit einigen Längen, die dem Buch - meiner Meinung nach - ein wenig die Spannung rauben. Trotzdem für Fans dieses Genres durchaus empfehlenswert.

  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2010 um 10:03

    Miami,1995: Eines Tages steht Simon's Nachbarin Sophie völlig verängstigt vor seiner Tür und bittet ihn um Hilfe. Sie habe den 'schattenmann' gesehen und nun große Angst, von ihm getötet zu werden. Denn sie ist fest davon überzeugt, dass auch schon einer ihrer Bekannten von ihm getötet wurde. Der Schattenmann sei jener, welcher vor 50 Jahren in Berlin zu den Greifern gehörter, dessen Aufgabe es war, Juden zu suchen um sie nach Auschwitz ins KZ zu bringen. Und so habe er auch Sophies Familie entdeckt und sie überlebt als einzige ihrer Familie den Holocaust. Simon bietet ihr seine Hilfe an, sie wollen am nächsten Tag gemeinsam etwas unternehmen, doch da ist es schon zu spät. Sophie wurde in der Nacht erdrosselt und ausgeraubt. Wenn man ein Buch von John Katzenbach beginnt, erwartet man Spannung, aussichtslose Situationen, Selbstjustiz etc. Man ist das ganze Buch über damit beschäftigt, sich zu fragen, wie man selbst in einer solchen Situation handeln würde, wie man selbst seine Probleme lösen würde, bei der selbst die Polizei nicht helfen könnte. Doch daran hat es mir bei diesem Buch leider sehr gemangelt. Auch wenn hier einige Personen den Tod fürchten und ihnen in ihrer Situation die Polizei nicht zu helfen vermögen kann und sie sich somit selbst helfen müssen, steht die Ermittlung der Polizei im 'alten' Mordfall nach dem falschen Mörder leider viel zu sehr im Vordergrund und auch an Spannung fehlt hier sehr viel. Dazu entwickelt sich auch noch eine Liebesgeschichte, die hier absolut überhaupt nicht rein passt und somit auch einfach nur unnötig ist. Und wieso sich Simon gleich zu Anfang des Buches das Leben nehmen wollte....auch eher zur Milderung für den weiteren Verlauf gedacht. (Ohne an dieser Stelle zu viel verraten zu wollen) Außerdem greift Katzenbach hier ein sehr ernstes Thema auf, was vielleicht nicht unbedingt für einen Thriller geeignet ist. Ich fand die Bewältigung der Personen mit ihren Erlebnissen des Krieges zwar interessant, aber als Grundlage für einen Krimi eher weniger gut. Die Personen sind meiner Meinung nach auch nicht alle sehr realistisch dargestellt. Erst sind die älteren Leute sehr verängstigt, brauchen unbedingt Hilfe anderer und plötzlich sind sie die Ruhe selbst und wollen es mit Schattenmann selbst aufnehmen. Der Schattenmann selbst lässt gegen Ende auch eher nach, aber am Ende muss er ja schlielich gefasst werden und so kommen die Ermittler doch sehr schnell durch einige Zufälle auf den Täter. Alles in allem eine eher schwache Leistung von Katzenbach. Man ist doch einiges besseres gewohnt von ihm.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    jasmiin

    jasmiin

    24. April 2010 um 15:32

    Simon Winter, ein alter Mann der Polizist war, möchte seinem Leben ein Ende setzen. Der Versuch scheitert durch seine Nachbarin Sophie, die völlig verängstigt vor seiner Tür steht und ihn um Hilfe bittet. Der Anfang zog sich ewas schleppend in die Länge. Wer John Katzenbachs Bücher kennt, weiß aber das es sich lohnt weiter zu lesen. Und so war es auch. Ein Packender Thriller, in dem man viel über den 2. Weltkrieg erfährt und einen guten überblick behält. Man kann sich mit den Hauptpersonen anfreunden und hat das Buch schnell ausgelesen. Ich kann es allen Katzenbach-Fans wärmstens empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Täter" von John Katzenbach

    Der Täter
    Cherrygirl_Tina

    Cherrygirl_Tina

    05. April 2010 um 19:05

    Eigentlich wollte sich der pensionierte Detective Simon Winter die Kugel geben – im wörtlichen Sinne! Er glaubt, er sei niemandem mehr von Nutzen und möchte seinem Leben endlich ein Ende bereiten, doch kurz bevor er dies in die Tat umsetzen kann, wird er von seiner nichts ahnenden Nachbarin Sophie Millstein „gerettet“. Sie ist ganz außer sich, denn sie glaubt einen Mann, den sie „Schattenmann“ nennt, gesehen zu haben, der ihr nun nach dem Leben trachtet. Sophie ist nämlich zu Kriegszeiten in Berlin aufgewachsen und ist jüdischer Abstammung. Ursprünglich sollte sie im KZ umgebracht werden, aber ihr Wille und eine Lüge ließ sie überleben. Der Mann, der sie damals ins KZ gebracht hat, ist nun nach fast 30 Jahren wieder in ihr Leben getreten, er hat sie in Miami ausfindig gemacht. Sophie ist der festen Überzeugung, dass der Mann nun sein Werk zu Ende bringen will. Hilfesuchend wendet sie sich daher an Simon Winter, dieser nimmt die Angelegenheit anfangs nicht sehr ernst, aber um seine Nachbarin zu beruhigen, verspricht er ihr, ihr zu helfen, um weitere mögliche Opfer zu warnen und eventuell sogar die Identität des Mannes festzustellen. Dazu soll es jedoch nicht mehr kommen, denn am nächsten Tag ist Sophie Millstein tot! Erdrosselt im Schlaf! Schnell bekommt Simon Winter ein schlechtes Gewissen, weil er die Angelegenheit nicht ernst genug genommen hat. Er will nun Sophies Vorhaben, ihre 3 Freunde, die nach dem Krieg ebenfalls in die USA geflohen sind, vor dem Schattenmann warnen bzw. ihnen von der schlimmen Ahnung Sophies berichten. Sie nehmen die Angelegenheit mehr als ernst und wollen nun mit Simon Winters Hilfe den so genannten Schattenmann nicht nur finden, sondern ihn ein für alle Mal töten, damit sie in Frieden und ohne Angst weiterleben können. Aber ob dies so einfach zu bewerkstelligen ist? Ein packender Thriller, der gleich mit einem beinahe Selbstmord beginnt. Direkt im Anschluss wird man in das eigentliche Thema nämlich der Judenverfolgung und Vernichtung während des Zweiten Weltkrieges eingeführt. Man erfährt hier noch etwas über die Geschichte, da die Überlebenden Freunde den ermittelnden Polizeiteam und Simon Winter über ihr damaliges Leben sowie über die damaligen Zustände in Deutschland berichten. Auch ich habe in diesem Buch noch das ein oder andere gelernt und bin wieder einmal begeistert von einem John Katzenbach Werk, auch wenn es bereits Mitte der 90er in anderen Ländern und nun auch endlich in der deutschen Erstausgabe veröffentlicht wurde.

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