John Katzenbach Die Anstalt

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Inhaltsangabe zu „Die Anstalt“ von John Katzenbach

Das Böse. Das Grauen. Die Klinik. Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht - bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat - mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis' Schreckensphantasien?

Sehr viel Gänsehaut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

sehr gute Geschichte, in der Mitte etwas langatmig und leider wenig Infos über den Täter.

— AndreaKristina
AndreaKristina

war etwas zu langatmig und hat nicht so viel spaß gemacht wie die anderen bücher von ihm

— meiki
meiki

Es ist sooo schade, das Buch wär richtig, richtig gut gewesen, aber das Ende war so unglaubwürdig, dass ich es in die Ecke gepfeffert hab.

— Timna
Timna

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  • Die Anstalt

    Die Anstalt
    Zeilentraumfaenger

    Zeilentraumfaenger

    25. August 2017 um 12:54

    Die Anstalt ist ein Buch, vor dem ich mich lange gedrückt habe, weil mich die Länge doch sehr beeindruckt hat und ich zu John Katzenbach eine kleine Hassliebe entwickelt habe. Mit dem Buch konnte er mich aber wirklich überzeugen.Mich hat die Idee hinter dem Buch von Anfang an total interessiert. Psychiatrie, Kranke Leute und ganz viel Wahnsinn - Total meins. Oft sind solche Bücher aber total übertrieben, oder zu lasch. Das war hier überhaupt nicht der Fall. Das Feeling in dem Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und deswegen war ich auch relativ schnell drin und total begeistert.Die Kapitel in dem Buch sind meistens in zwei Teile aufgeteilt. Kursiv wird erzählt, wie Francis in seiner Küche sitzt und schreibt, das passiert meistens am Anfang der Kapitel und danach folgt dann eben Francis Geschichte. Mit der Zeit vermischt sich das alles miteinander und man sitzt total verwirrt und fasziniert vor dem Buch und versteht überhaupt nicht mehr, was jetzt abgeht.Dadurch sind die Kapitel dann auch relativ lang und das hat mich kurz gestört. Ich bin einfach kein großer Fan von zu langen Kapiteln, aber je mehr ich in der Geschichte war, desto besser kam ich damit klar.Die ersten 100 Seiten waren für mich ein ziemliches Chaos, Francis wurde eingeliefert und man wurde mit Namen überschüttet. Mit der Zeit hat sich das gelegt und man hatte die Namen gut drauf, aber es hat eben ein bisschen gedauert und somit hab ich meine Zeit gebraucht, um ins Buch zu kommen. Zum Glück ist es aber lang genug und 100 verwirrende Seiten zerstören das Gesamtbild nicht. Außerdem finde ich den Schreibstil in diesem Buch einfach wahnsinnig gut. Es ist natürlich kein lockeres Buch, das man mal eben nebenbei lesen kann und zwischendurch muss man sich schon ein bisschen konzentrieren. Aber er passt zu der ganzen Thematik und hat eine geniale Atmosphäre geschaffen.Mit der Zeit hatte ich dann auch meine Theorien, aber gleichzeitig auch nicht. Die ganze Geschichte war so verstrickt und spannend. Auf der einen Seite hat jeder Verdächtig gewirkt, auf der anderen Seite war jeder irgendwo sympathisch und man wollte ihn nicht verdächtigen.. Das Ende hat mich wirklich komplett überrascht.Die Anstalt ist definitiv nichts für schwache Nerven oder für Leute, die etwas leichtes zwischendurch lesen möchten. Aber wer sich für das Thema interessiert und einen richtigen Thriller möchte, sollte es hiermit auf jeden Fall probieren.

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  • Leider nur stellenweise spannend, durchweg langatmig

    Die Anstalt
    Bonbosai

    Bonbosai

    22. May 2017 um 13:10

    Diese Beschreibung ist  keine Rezension, sondern gibt nur ganz subjektiv meine Meinung sowie meine persönliche Empfindung zu diesem Buch wieder.--------------------------------Mein erstes und wahrscheinlich auch mein letztes Buch, das ich von John Katzenbach gelesen habe. Die Grundidee, die hinter dem Buch steckt ist hervorragend, es begann sehr gut. Ich fühlte mich zuerst an "Einer flog über das Kuckucksnest" erinnert, und die ersten 100 Seiten waren durchaus vielversprechend. Was dann folgte war schleppend und langweilig. Manche Passagen waren so ausführlich und langatmig beschrieben, und ich sehe keinen Sinn in diesen detaillierten Beschreibungen. Die immer wieder kehrenden sinnlosen Dialoge empfand ich ab Mitte des Buches nur noch als quälend. Dazu die vielen Verhöre, und Patienten als Detektive, das hat mich nicht überzeugt. Ich habe bis zum Ende durchgehalten allerdings ab Mitte des Buches nur noch quer gelesen, bzw. Absätze angelesen und größtenteils überschlagen - die Freude am Lesen blieb aus. Da ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht, wer der "Engel" ist, hab ich überhaupt nur weitergelesen. Da müht sich der Leser durch eine zähe und langatmige Geschichte voller bis ins kleinste Detail ausgemalter Nichtigkeiten, nur wartend auf das was als Auflösung kommt. Und --- das Ende gefiel mir überhaupt nicht, dafür hätte ich mich nicht durch das Buch quälen müssen. Das Buch war nicht durchgehend uninteressant, stellenweise war doch etwas Spannung vorhanden. Die Protagonisten, allen voran Francis sind sehr gut ausgearbeitet, das war schon viel Ansatz für einen guten Krimi. Auch die Beschreibungen und Abläufe in der Klinik waren interessant, nur einfach zu ausschweifend. Es hätte dem Buch gut getan, wenn es um 200 bis 300 Seiten gekürzt worden wäre. Fazit:Die Handlung gefiel mir ganz gut, bis auf die endlosen und langweiligen Dialoge, die leider einen Großteil des Buches ausmachen. Empfehlen kann ich es wegen der vielen langatmigen Passagen allerdings nicht. 

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    • 3
  • Spannendes und gelungenes Buch

    Die Anstalt
    JackydH

    JackydH

    27. June 2016 um 02:37

    Vorneweg muss ich sagen: Ich bin ein riesen Fan von John Katzenbach und anderen Autoren dieses Genres und dieser Art von Büchern. Dieses Buch ist einer meiner Favoriten: Spannende Story, Verwirrungen, authentische Charaktere und ein gelungenes Ende. Es geht um die Hauptperson Francis, welcher akustische und visuelle Halluzinationen hat. Er kommt in eine Psychiatrie, lernt dort unterschiedlichste Charaktere kennen. Es geschieht ein Mord und das Geschehen nimmt seinen Lauf. Was viele Leute als zäh und langwierig beschreiben, ist für mich in diesem Fall eine ausgeprägte Story, die jederzeit das wahre Leben in einer Psychiatrie wiedergibt. Die Charaktere werden detailgetreu beschrieben, sind auf ihre Art mehr oder weniger liebenswert. Der Hauptcharakter steht immer wieder im Fokus. Auch seine Beschreibung ist realistisch und passend. Die Story an sich wirkt zunächst klischeehaft für eine Psychiatrie, überzeugt aber durch nicht vorhersehbare Situationen, ihre bunten Charaktere und einer guten Beschreibung. John Katzenbach schreibt flüssig, gut verständlich und ehrlich. Man fühlt sich als Leser mitten in der Situation und fiebert mit. ich habe mich des Öfteren dabei erwischt, wie ich in Gedanken die Charaktere warnen wollte, mein Puls sich in gewissen Abschnitten steigerte, weil ich so sehr mit fieberte. Es wechselt immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, dies ist aber jederzeit gut ersichtlich und verständlich. Ich habe dieses Buch in einem gelesen, fand es durchweg spannend ( natürlich braucht der Aufbau einer Story sowie die Beschreibung der Charaktere eine gewissen Seitenanzahl) und kann es nur jedem empfehlen.

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  • Schade, das ich die Zeit diesem Buch gewidmet habe.

    Die Anstalt
    lauja01

    lauja01

    28. March 2016 um 18:06

    Über das Buch: ISBN: 3426629836 Verlag: Knaur TB Erschien: 1. Mai 2006 Originalsprache: Deutsch Seiten: 752 Preis: 12,99 Euro Gelesen im Dezember 2015 Inhalt: Das Böse. Das Grauen. Die Klinik.Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis’ Schreckensphantasien? Das Cover: Das Cover finde ich nicht so außergewöhnlich. Ist halt eine Hand auf schwarzem Hintergrund. Es gibt schönere Covers. Die ersten 3 Sätze: Ich kann meine Stimmen nicht mehr hören und weiß daher nicht so recht weiter. Irgendwie hege ich den Verdacht, dass sie diese Geschichte viel besser erzählen könnte als ich. Wenigstens hätten sie ihre eigenen Ansichten und Vorschläge zu der Frage, was am Anfang und was am Ende und was dazwischen stehen könnte.  Meine Meinung: Ich war echt froh, als ich die Geschichte endlich durch hatte. Sie wird aus der Sich von francis erzählt, also in Ich-Form. Es wird immer zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her gesprungen. Für mich fehlt einfach die Spannung. Ich finde, das das Buch total langweilig geschrieben wurde. Außerdem ist es in der Länge gezogen worden. Man hätte das Buch auch auf 300 Seiten schrumpfen lassen können. Vielleicht wäre es dann spannender gewesen. Dafür das das Buch so hoch gelobt wurde, hatte ich mir mehr vorgestellt. Auch das niemand nach Francis schaut, wo doch jeder weiß, das es nicht gut ist, wenn er sich mehrere Tage nicht meldet. Find ich nicht prickelnd. Ich habe das Buch oft an die Seite gelegt und habe etwas anderes gelesen, weil es einfach nicht voran ging. Fazit: Schade, das ich die Zeit diesem Buch gewidmet habe. Über dem Autor: John Katzenbach wurde 1950 in Princeton, New Jersey, als Sohn einer Psychoanalytikerin geboren. Bereits von ihr lernte er eine Menge über die menschliche Psyche, deren Untiefen er später in seinen Thrillern ergründen sollte. Weitere Erkenntnisse gewann er in seiner jahrelangen Tätigkeit als Gerichtsreporter des "Miami Herald" und der "Miami News". Seine Artikel wurden zudem in mehreren Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Später machte er sich als Autor selbstständig. Zu seinen bekanntesten Werken, die zum Teil bereits verfilmt wurden, zählen "Der Patient" und "Die Rache". Nur eines ist Katzenbach noch wichtiger als das Schreiben: seine Familie. Mit seiner Frau, der Pulitzerpreisträgerin Madeleine Blais, und seinen Kindern lebt er in Amherst, Massachusetts. Wie viele Sterne? 2

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  • eBook Kommentar zu Die Anstalt von John Katzenbach

    Die Anstalt
    Rainer zetl

    Rainer zetl

    07. January 2016 um 13:34 via eBook 'Die Anstalt'

    Sehr gut .aufwühlend u. Anregend zur selbsterkenntnis

  • C-Bird

    Die Anstalt
    Emyralia

    Emyralia

    24. July 2015 um 15:57

    Francis ist irre. Und das nicht auf die "is ja irre"- Art, sondern auf die "Da sind Stimmen in meinem Kopf"-Art. Aber das macht nichts. Er sich daran gewöhnt, kommt sogar gut mit ihnen aus, hat einen geregelten Tagesablauf und zählt Fische. Bis eines schönen Tages ein Brief vergangene Ereignisse wieder zum Leben erweckt. John Katzenbachs "Die Anstalt" ist ein viel gelobter Thriller - in den Rezensionen liest man von Spannung, Nervenkitzel, einem völlig unerwarteten Ende. John Katzenbach sei ja "der Thrillerautor überhaupt". Ich fand leider nichts von dem versprochenem in diesem "Thriller". Kein "Thrill" sozusagen. Natürlich gibt es Mord, Angst - aber wieder einmal hat sich das typische Thriller-Muster wiederholt. Wie in 99,9% der Thriller: kennt man also den Leitsatz (nein ich werde ihn jetzt nicht wiederholen, sonst versaue ich noch jemandem die Thriller, wer den Satz noch nicht kennt), ist es ein Leichtes bereits bei der Hälfte den Mörder zu identifizieren. Nunja, soweit möglich. Die Ausführungen ziehen sich teilweise ins Unerträgliche, nicht nur wegen der vielen Wiederholungen. Oft konnte ich mir ein "das haben wir schon vor 100 Seiten festgestellt" nicht verkneifen (sehr zur Verwunderung meiner Sitznachbarn Café, Bus und Bahn). Andererseits spiegelt das wohl ganz gut die geistigen Fähigkeiten der Protagonisten wieder. Was auch sehr gut dargestellt wurde ist die Feindlichkeit und der fehlende Respekt gegenüber Frauen und/oder allem, was nicht der Norm entspricht der vorherrschenden Zeit. So genannte Profis, die aus Arroganz nicht den geringsten Schimmer von ihrem Fachgebiet haben oder aus persönlicher Abneigung willkürlich mit den Rechten der Patienten umgehen... Auch die Zustände der Patienten wurden (und sehr ausführlich) beschrieben.  Alles in Allem war ich zwar sehr enttäuscht, denn mir wurde (auch vom Freundeskreis) mehr versprochen, allerdings hätte es auch schlimmer sein können.

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  • "Die Anstalt" von John Katzenbach

    Die Anstalt
    Jacynthe

    Jacynthe

    13. February 2015 um 17:06

    Inhalt Francis ist verrückt. Zumindest würden ihn andere so bezeihnen, denn er hört Stimmen, die niemand sonst hören kann. Eine Weile befand er sich deshalb in einer Anstalt, bis diese von einer grauenhaften Mordserie erschüttert und geschlossen wurde. Jetzt, 20 Jahre später, erhält er eine Einladung zu einer Feier beim Western State Hospital, das als Museum wiedereröffnet werden soll. Er fährt hin, doch die Nähe zu dem Ort des Geschehens lässt Erinnerungen und Ängste wieder hochkommen. Zurück in seiner Wohnung beschließt er, aufzuschreiben, was damals geschehen ist. Doch zu den Stimmen in seinem Kopf gesellt sich die Stimme des Engels, wie sie den Mörder damals nannten, und droht ihm mit dem Tod. Doch Francis will nicht aufgeben - die Welt muss erfahren, was wirklich geschah. Meine Meinung Lange dachte ich, dieses Buch sei Horror pur und habe es vor mir her geschoben, weil ich selten in Stimmung für einen Horror-Wälzer war. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich es nicht sehr gruselig fand und auch sonst nicht viel an dem Buch entdecken konnte, was mich begeistert hat. Zwar hat mich der Roman mehr als ein Mal an Hannibal Lecter erinnert, wozu sicher auch das Umfeld der Nervenheilanstalt beitrug, und mir gefällt auch die Idee, eine solche als Zentrum für einen Psychothriller zu wählen. Dadurch sind die Gesetze der Logik ausgehebelt und kein Schritt  ist vorhersehbar. Trotzdem kam mir einiges unrealistisch vor, vor allem das Verhalten von Person, die ich eigentlich für klüger gehalten habe. Die Staatsanwältin und der intelligente ehemalige Feuerwehrmann tappen in Fallen, die sie eigentlich hätten erkennen müssen, wie sie es schon unzählige Male zuvor getan haben. Sie stellen clever durchdachte Thesen auf, übersehen dabei aber das Offensichtliche. Dieses erschließt sich im Laufe des Romans dann aber dem damals 20-jährigenFrancis und er ist es auch, der uns die Geschichte erzählt. Zunächst bekommt der Leser einen knappen Einblick in seine Lebensgeschichte und was er jetzt, 20 Jahre nach den Ereignissen in der Anstalt, tagein tagaus so macht. Nachdem er dann aber das ehemalige Western State Hospital im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung besucht hat, wird er von der Vergangenheit eingeholt und möchte diese aufschreiben - mangels Papier auf seine Wohnzimmerwände. Dass er teilweise als auktorialer Erzähler auftritt, erscheint anfangs nicht ganz schlüssig, doch das gibt sich, als Katzenbach Francis erklären lässt, dass er die Ereignisse rund um das konstruiert, was er von der betreffenden Person erzählt bekommen hat. Abgesehen vom Anfang ist das Buch so aufgebaut, dass das, was Francis an die Wände schreibt, der eigentliche Roman ist, gelegentlich unterbrochen von gut platzierten Einschüben, die den Leser und Francis selbst zurück in die Wohnung holen. Gelegentlich ergänzen diese Einschübe noch ein fehlendes Puzzlestück oder legen den Köder für das weitere Geschehen aus, was ich für eine sehr gute Taktik halte. Aber alle gute Taktik nützt nichts, wenn die Charaktere nicht überzeugen und wenn sich die Ereignisse künstlich in die Länge ziehen. Meiner Meinung nach hätte alles in einen halb so langen Roman packen können, ohne dass Entscheidendes gefehlt hätte. Und mit einer fähigeren Staatsanwältin sähe die Sache auch noch einmal anders aus. Ich vergebe 2 von 5 Wolken. Ein tolles erwähnenswertes Detail ist übrigens das Cover - die Hand leuchtet im Dunkeln ;)

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  • Lesenswert!

    Die Anstalt
    Carlali

    Carlali

    10. February 2015 um 12:35

    "Die Anstalt" handelt von Francis Petrel der vor zwanzig Jahren gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden ist. Mehrere Jahre hat er dort gelbt, bis eine Mordserie die Anstalt erschüttert. Francis begibt sich daraufhin auf die Suche nach dem Mörder, was in einer psychiatrischen Anstalt, in der nicht nur die Insassen verdächtig sind, schier unmöglich scheint...   Die Anstalt war das erste Buch, welches ich von John Katzenbach gelesen habe und mich sofort zum "Fan" dieses Autors werden ließ. Bei diesem Psychothriller wird der Leser häufig in die Irre geführt und die schlichte Beschreibung des "Wahnsinns" in dieser Psychiatrischen Anstalt macht es schon unterhaltsam. Gerade die Idee einen Mord in eine psychiatrische Klinik zu legen ist meiner Meinung nach eine geniale Idee gewesen. Auch die Hauptperson Francis ist durchaus sympathisch, gerade weil er nicht perfekt ist und Stimmen in seinem Kopf hört. Gerade diese Eigenart machen dann Gespräche die Francis mit anderen Insassen etc. führt sehr unterhaltsam. Mit seinen fast 750 Seiten, mag es vielleicht für manchen zu lang geraten sein, für mich war es jedoch kurzweilige und spannende Unterhaltung!!!

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  • Die Anstalt

    Die Anstalt
    Saskia512

    Saskia512

    15. October 2014 um 12:28

    Inhalt : Das Böse. Das Grauen. Die Klinik. Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis’ Schreckensphantasien? Meine Meinung : Der Klapptext verspricht viel und so hab ich mich voller Begeisterung auf das Buch gestürzt. Nachdem nach 200 Seiten immer noch keine Spannung aufkam war ich ein bisschen enttäuscht, wollte aber weiterlesen, um zu sehen ob irgendwann nochmal Spannung aufkommt.Nach 750 Seiten wurde mir klar, das war wohl nix :D  Der Autor schreibt einfach zu detailreich, schreibt alle Gedanken auf und alles was man sieht. Eigentlich ganz schön aber dadurch wird der Spannungsaufbau einfach immer wieder "zerstört".Das ist mein erstes Buch von John Katzenbach und wird vielleicht auch mein letztes bleiben. Fazit: Ein Buch das man lesen kann, aber nicht als Psychothriller bezeichnen sollte

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  • Langatmig und mit unbefriedigendem Ende

    Die Anstalt
    Legeia

    Legeia

    Klappentext: Das Böse. Das Grauen. Die Klinik. Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht – bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat – mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis’ Schreckensphantasien? Der Autor: John Katzenbach, geboren 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den "Miami Herald" und die "Miami News". Bei Droemer Knaur sind inzwischen zahlreiche Kriminalromane von ihm erschienen, darunter die Bestseller "Das Opfer", "Das Rätsel", "Die Anstalt", "Der Patient" und "Der Professor". Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts. Meine Meinung: John Katzenbachs "Der Patient" habe ich immer noch als ausgeklügelten und wahnsinnig spannenden Psychothriller in Erinnerung, "Die Anstalt" ist meilenweit davon entfernt. Ich habe bis zum Ende durchgehalten und wirklich jede Seite gelesen, aber es war kein Spaß. Katzenbach feilt alles bis zum Letzten aus, baut Spannung auf, lässt dann aber Einiges in Ungereimtheiten verfallen. Sicher besitzt das Buch eine bildhafte Sprache, man hat ein Vorstellungsvermögen, man leidet mit Francis und den anderen Figuren mit und ist gespannt, wer nun der Engel sein könnte. Leider muss ich im Nachhinein sagen, dass ich mehr erwartet hätte. Am Ende blieben viele Fragen für mich offen. Schade. 2 Sterne.

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    • 3
  • Begann vielversprechend

    Die Anstalt
    Yaya

    Yaya

    18. February 2014 um 20:11

    An sich ein wirklich gutes Buch, welches gut zu lesen ist. Mit der Hauptperson durchlebt man so manche spannende Momente, allerdings kam es mir an manchen Stellen einfach nur langweilig vor, da nichts neues passierte. Die Anstalt an sich ist sehr spannend und interessant ausgeschrieben und doch hatte ich mir mehr unter dem Titel vorgestellt. Das Ende ist nur mäßig überraschend. Trotzdem kann man es ruhig mal lesen, vor allem da die Schreibweise des Autors ziemlich gut ist !

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  • Die Anstalt

    Die Anstalt
    Karokoenigin

    Karokoenigin

    26. January 2014 um 16:41

    Francis Petrel wurde vor zwanzig Jahren in das Western State Hospital, eine Nervenklinik, eingeliefert, nachdem er seine Familie und sich selbst mit einem Messer bedroht hatte. In der Klinik lernt er gleich Peter the fireman kennen, der gleich klarstellt, dass niemand in der Klinik mit seinem richtigen Namen angesprochen wird und so wird aus Francis bald C-Bird. Bevor C-Bird sich aber richtig eingewöhnen kann in der Klinik, passiert ein Mord an einer Lernschwester und ein Patient wird, dessen beschuldigt, noch in der gleichen Nacht festgenommen. Da es ganz offensichtlich ist, dass Lanky die Tat nicht begangen hat, kommt die Staatsanwältin Lucy Jones aus Boston, um den Fall aufzuklären. Der gesamte Roman wird aus der Sicht des Protagonisten C-Bird erzählt, was meiner Meinung nach ein entscheidender Vorteil ist. Alleine in Francis lässt sich schon erahnen, wie gut durchdacht und individuell die einzelnen Charaktere des Romans sind. Das lässt sich eben besonders an den verschiedenen beschriebenen Patienten erkennen. Da gibt es beispielsweise Cleo, die sich für die ägyptische Königin Kleopatra hält und Shakespeares Werk bis auf das Wort genau zitieren kann. Oder Napoleon, der sich an manchen Tagen für die Wiedergeburt des französischen Kaisers hielt, an anderen aber nur für einen geschichtlich Interessierten mit einem Faible für die französische Geschichte. Peter the fireman nimmt in diesem Roman eine sehr spezielle Rolle ein, da seine Geschichte, wie er in der Anstalt landete, sich deutlich von denen der anderen unterscheidet. Er ist ganz offensichtlich nicht psychisch erkrankt, sondern hatte einen für ihn rational begründbaren Grund, die Kirche anzuzünden. Er übernimmt in gewisser Weise die Leitung, als es für Peter und Francis darum geht, den Mord an der Lernschwester und weitere, folgende Morde aufzuklären. Im Fortlaufen der Handlung gibt es immer wieder Sprünge zwischen dem „Jetzt“ - 20 Jahre nach Francis' Einweisung – und eben seiner Zeit in der Nervenklinik. Meiner Meinung nach ist alles aber deutlich kenntlich gemacht, jedenfalls so sehr, wie es geht, denn schließlich spielt die Handlung ja immer noch aus der Sicht eines Schizophrenen. Dadurch bekommt alles aber eine ganz neue Art von Spannung, da man sich nie richtig sicher sein kann, was nun echt ist und was vielleicht doch eher Francis Phantasie entspringt. Für mich ist Francis ein unfassbar angenehmer Charakter, da er durch seine Krankheit immer noch ein bisschen naiv und kindlich wirkt und mir das beim Lesen sehr gut gefallen hat. Es hat den Anschein, als würde er Anleitung durch Peter oder Lucy brauchen, aber in der Regel ist er es, der die guten Einfälle hat oder der sich immer wieder selbst überwindet – das findet sich vor allem am Ende des Buches. Trotzdem ich es genossen habe, das Buch zu lesen, war es an manchen Stellen auch sehr erschreckend. Das ganze ist sehr realistisch geschildert und vor allem die Polizeiarbeit scheint mir sehr real dargestellt zu sein. Man fühlt wirklich mit den Patienten, die durch all die Aufruhr vollkommen durcheinander sind und Lanky, oder die getöteten Patienten vermissen. „[...] während eine Patientin fragte, ob sie nach draußen gehen und Blumen für Cleos Grab pflücken dürften.“ (S. 587) Für mich ist das Buch eindeutig mit 5 von 5 Herzen zu bewerten und somit bin ich bis jetzt für dieses Jahr wirklich mit meiner Buchauswahl zufrieden!

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Engel, Spinner.

    Die Anstalt
    Oktoberliebchen

    Oktoberliebchen

    03. November 2013 um 23:45

    Den Titel hatte zwar schon mal eine Rezension von mir, aber hier passt der Titel einfach auch so gut! Klappentext: Das Böse. Das Grauen. Die Klinik. Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht - bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat - mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis' Schreckensphantasien? Meine paar Worte dazu: Francis ging es nicht so gut, der Grund dafür ist nicht ausreichend bekannt. Die paar Stimmen in seinem Kopf sind mal laut und mal leise, mal haben sie Angst und sagen kein Wort oder wollen ihm einfach nicht helfen. In der Klinik angekommen findet er einen Freund - Peter. Freunde sind wichtig, besonders wenn man nicht weiß ob man dort wirklich hingehört - oder es sich selber nicht eingestehen will. Peter wirkt normal, er ist nicht so irre wie die Anderen. Das hilft auch Francis nicht ganz wegzudriften. Die Geschichte beginnt erst richtig, wenn Francis wieder daheim ist und alles was sie dort erlebt haben an die Wand schreibt. Er schreibt es an die Wand, da er keine andere Möglichkeit hat (keine Schreibblöcke, kein Notizbuch) In der Anstalt gab es einen Mord, es war einer! Aber wirklich aufklären wollten die Herren des Hauses es nicht. Dafür kam dann aber Lucy, sie hatte schon vorher Fälle gehabt die diesem ähnelten. Sie zieht Peter und Francis als Hilfe ran und gemeinsam wollen sie den 'Engel' finden und davon abhalten noch weiter zu morden.. Es wird nicht nur bei diesem Mord bleiben. Francis überlebt, er kommt raus und ist in seiner eigenen Wohnung. Aber die Stimmen in seinem Kopf sind ihm nicht immer gut gesonnen.. Fazit: Die Idee dahinter finde ich klasse! Aber bitte mehr? Mehr Infos über den Killer, mehr Verrücktheit! Mehr davon wie irre es wirklich ist, also ich will näher ran an die Menschen im Buch. An sich ein ganz gutes Buch, aber da wäre noch so viel mehr möglich gewesen. Schade!

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  • Rezension "Die Anstalt"

    Die Anstalt
    AndreaKristina

    AndreaKristina

    07. October 2013 um 11:08

    Den Klapptext möchte ich nicht kopieren, ich denke wir haben Ihn alle schon genug gelesen. Francis Petrell wird in eine Klinik eingewiesen. Es handelt sich dabei um eine Klinik für Geistesgestörte, Schizophrene etc. C-Bird, wie er in der Klinik genannt wird, gefällt dies gar nicht und er fühlt sich erstmals nicht wohl. Schnell findet er aber Anschluss und einen Freund, Peter. Und dann gibt es plözlich einen Mord. Das Buch von John Katzenbach ist anfangs sehr interessant. Nach dem Klapptext habe ich viel erwartet, da ich ein grosser Fan von Psycho-Thriller bin. Nach ca. zweihundert Seiten fing das Buch dann aber an, etwas langatmig und zum Teil langweilig zu sein. In der Mitte muss man sich regelrecht durchkämpfen und zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Irgendwann packt es dich aber wieder und man muss erfahren, wer nun der Mörder ist. Was mir am Schluss gefehlt hat, ist eine kleine Geschichte zum Mörder. Wer war er, wieso hat er das getan? Fazit: Wer Lust auf einen Psycho-Thriller hat und gerade kein anderes Buch zur Hand hat, sollte es trotzdem lesen. Ein Energydrink für den mittleren Teil aber umbedingt bereit halten.

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