John Keats Bright Star

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Inhaltsangabe zu „Bright Star“ von John Keats

Mit ihrem Oscar-gekrönten Meisterwerk Das Piano begeisterte Jane Campion ein Millionenpublikum. In ihrem Film Bright Star erzählt sie von der großen Liebe zwischen John Keats und Fanny Brawne. Es ist eine Liebe, die zum Scheitern verurteilt scheint: Zu groß sind die Unterschiede zwischen der Schneiderin und dem hochbegabten Dichter. Auch Fannys Mutter und Johns Mentor sind gegen die Verbindung. Meist voneinander getrennt, bleibt den Liebenden nur ihr inniger Briefwechsel, um einander nahe zu sein. Das Buch zum Film versammelt die Briefe von Keats an Fanny und die Gedichte, die er ihr widmete. In ihrem Vorwort erzählt Jane Campion die Geschichte dieser unvergänglichen Liebe. Farbige Fotos aus dem Film illustrieren den Band.

"Fast wünschte ich mir, wir wären Schmetterlinge ............und lebten nur drei Sommertage lang. Drei solcher Tage mit dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen, ............als fünfzig gewönliche Jahre jemals fassen könnten." ....................................................................JOHN KEATS Jane Campions neuen Film "Bright Star. Meine Liebe. Ewig." basiert auf biografischen Hintergründen und handelt von der großen, zum Scheitern verurteilten Liebe zwischen der schlagfertigen begabten Schneiderin Fanny und dem reichlich schwermütigen feinsinnigen Poeten John Keats. Wunderschöne Bildersprache, wunderschöne Geschichte, wunderschöne Musik. Texte - Texturen - Textilien: Wer dafür Ohr, Blick und ein Herz hat, wird über die blau blühende Heide wandernd träumen und sich mit dem Paar darin leidenschaftlich verlieben. Jane Campion wird dafür wohl kaum so viele Oskars abräumen wie für DAS PIANO. Ein leiser, sehr sinnlicher Film!

— Atila
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  • Rezension zu "Bright Star" von John Keats

    Bright Star
    Traeumeline

    Traeumeline

    10. April 2011 um 22:52

    An sich ein schönes Buch zum Film, jedoch keine Biografie. In diesem Büchlein sind die Briefe von John Keats tatsächlich an seine geliebte Fanny Brawn zu lesen. Wer Fan zeitgemäßer Sprache ist (John Keats lebte 1795-1821) und Liebesbriefe in der altertümlichen Sprache liebt, wird dieses Buch mögen. Die Briefe an Fanny Brawne sind Wort für Wort original abgedruckt. Ich fand es, wegen der alten Ausdrucksweise, ein bisschen schwierig zu verstehen, aber manche Textpassagen waren schon wirklich tiefsinnig poetisch. Schade finde ich, dass der Briefverkehr nur einseitig zu lesen ist. Mich hätten die Antworten von Fanny sehr interessiert. Zum Ende des Buches kommen Briefe an seine Freunde, was ich ein wenig langatmig finde. Wie gesagt, nettes poetisches Büchlein. Würde aber den Film dazu sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Bright Star" von John Keats

    Bright Star
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    15. April 2010 um 17:44

    Bright Star ist nicht nur ein Gedicht von John Keats, sondern auch der Titel des neuen Jane Campion Films über die Geschichte der Liebe zwischen dem Dichter John Keats und der Schneiderin Fanny Brawne. Dies ist das Buch zum Film. Enthalten sind vorallem die Briefe, die John an Fanny schrieb, der Briefwechsel mit Freunden und einige seiner Gedichte. Die australische Regisseurin Jane Campion berichtet im Vorwort über ihren Zugang zu Keats' Gedichten und ihrer Faszination über diese unvergänglich erscheinende Liebe. Doch es ist eine traurige Geschichte, die Johns Briefe da beschreiben. Zum einen leidet er, wie zuvor seine Mutter und sein Bruder an Tuberkulose und siecht regelrecht dahin, zum anderen gab es große Standesunterschiede zwischen den beiden Liebenden. In seinen Briefen an Fanny stellt sich Keats als äußerst gefühlvoller Romantiker dar. Oft ist er, selbst bereits schwer erkrankt, besorgt um Fanny, weil sie unter der Trennung leidet oder er vom Fenster aus beobachten konnte, wie leicht gekleidet sie spazierenging. Gefühlvoll versucht er mit Worten die Liebesbande zu stärken..."...so mach den Brief üppig wie einen Mohntrunk, um mich zu betäuben - schreib die sanftesten Worte und küsse sie, daß ich wenigstens meine Lippen dorthin drücken kann, wo Deine waren...Ich wünsche beinahe, wir wären Schmetterlinge und lebten nur drei Sommertage - drei solche Tage mit Dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals enthalten könnten." Zartschmelzend sieche ich bei diesen Worten dahin, wie Schokolade an einem warmen Sommertag ;) Jedoch finde ich schade, dass man nicht die Chance hat Fannys Briefe zu lesen. Leider sind diese wohl nicht gefunden worden. Zu gerne hätte ich den Briefwechsel der beiden gelesen. Es ist ein spezielles Vergnügen und eine große Ehre diese doch eigentlich nur an eine bestimmte Person gerichteten Worte lesen zu dürfen. Im Buch sind zahlreiche wunderschöne Aufnahmen aus dem Film von Campion zu sehen, natürlich muss ich mir den Film nun auch ansehen. Ich kenne den Soundtrack nicht, aber mir fällt spontan "Make this go on forever" von Snow Patrol ein.

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  • Rezension zu "Bright Star" von John Keats

    Bright Star
    dyabollo

    dyabollo

    17. February 2010 um 12:35

    "Bright Star" ist ein Buch zum gleichnamigen Film. Im Vorwort beschreibt Jane Campion, die auch für den Film verantwortlich ist, die Liebe und das Leid von John Keats, einem Lyriker des 19. Jahrhunderts. Der junge Mann, selber mittellos, da man von Lyrik kaum über die Runden kommen kann, verliebt sich in eine Frau, die für ihn unerreichbar scheint, weil sie aus einer besseren Familie stammt. Doch wie der Zufall so will, verliebt sich auch diese junge Dame, Fanny Brawne, trotz aller Zweifel in den jungen und armen Dichter. Die Familie Brawne will davon nichts wissen und so sind gemeinsamen Momente der beiden frisch Verliebten sehr rar. Sie kommunizieren fast ausschließlich über Briefe. Und diese Briefe - leider sind nur die von John Keats erhalten geblieben - zeigen sehr eindrucksvoll das Leid des Dichters, seine Sehnsucht, seine Verzweiflung. Diese Liebe - die fast schon Romeo und Julia gleicht - währt jedoch nicht lange. Der junge Mann wird krank und auch die Ärzte meinen, dass ihn die Sehnsucht zu töten versucht. Das Buch besteht aus dem Vorwort, das einfühlsam den Film und auch die Beziehung der beiden beschreibt. Der zweite Teil besteht aus den original Briefen von John Keats und ganz am Ende folgen noch ein paar Gedichte. Das schöne daran ist; dass sie auf der einen Seite als Original in englischer Sprache abgedruckt sind und rechts daneben als schöne Übersetzung ins Deutsche. Das Buch beinhaltet noch einige Bilder aus dem gleichnamigen Film Leider fehlen die Antworten die Fanny an John schreibt und auch hätte ich mich über ein paar mehr Gedicht gefreut. Allgemein sollte das Buch auch großformatiger sein und als Hardcover erscheinen, denn für ein Paperback ist der Inhalt fast zu schade!!

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