John Kennedy Toole

 3.5 Sterne bei 109 Bewertungen
John Kennedy Toole

Lebenslauf von John Kennedy Toole

John Kennedy Toole wurde in New Orleans geboren. Er studierte an der Columbia University und lehrte später an der University of Southwestern Louisiana Englisch. Die Arbeiten an seinem Doktortitel musste er 1961 unterbrechen, als er zum Armeedienst eingezogen wurde. In dieser Zeit schrieber auch A Confederacy of Dunces (Die Verschwörung der Idioten). Als er den Militärdienst beendet hatte, kehrte er nach New Orleans zurück. Seinen Roman A Confederacy of Dunces (Die Verschwörung der Idioten) schickte er mehreren Verlagen zu, die ihn allesamt ablehnten. Toole selbst hielt sein Buch für ein Meisterwerk. Aufgrund der wiederholten Absagen wurde John Kennedy Toole depressiv und griff zum Alkohol. Im Jahr 1969 nahm er sich das Leben. Seine Mutter, zu der Toole zeit seines Lebens nicht immer ein gutes Verhältnis hatte, bemühte sich nach seinem Freitod weiter um die Veröffentlichung des Romans. Und sie war erfolgreich. 1980 veröffentlichte der Verlag Louisiana State University Press Tooles Werk. 1981 wurde ihm postum der Pulitzer Preis verliehen.

Alle Bücher von John Kennedy Toole

Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten

Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten

 (47)
Erschienen am 01.07.2006
Die Verschwörung der Idioten

Die Verschwörung der Idioten

 (50)
Erschienen am 01.05.2013
Die Verschwörung der Idioten: Roman

Die Verschwörung der Idioten: Roman

 (6)
Erschienen am 01.08.2011
A Confederacy of Dunces

A Confederacy of Dunces

 (5)
Erschienen am 25.02.1999
The Neon Bible

The Neon Bible

 (1)
Erschienen am 01.05.1990
La Conjura de Los Necios

La Conjura de Los Necios

 (0)
Erschienen am 30.09.2014
A Confed of Dunces

A Confed of Dunces

 (0)
Erschienen am 01.12.2002

Neue Rezensionen zu John Kennedy Toole

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MyrnaMinkoffs avatar

Rezension zu "Die Verschwörung der Idioten: Roman" von John Kennedy Toole

Bestes Buch was ich in etzter Zeit gelesen habe.
MyrnaMinkoffvor 2 Jahren

Hatte im Anschluss eine regelrechte Lesehemmung. Kein Buch konnte den Hunger stillen den dieses Buch in mir erweckt hat.
Leider habe ich bis jetzt nichts vergleichbares gefunden. (würde mich aber sehr über Anregungen freuen!)
Verrückt, schrill, einzigartig.
Die Charaktere sprechen für sich und unterhalten ungemein.

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Hypochrisys avatar

Rezension zu "Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten" von John Kennedy Toole

- Hypochrisy -
Hypochrisyvor 4 Jahren

Dies ist die zweifellos wahnwitzigste, hinreißendste und kurioseste Posse über den endgültigen verlust jeglicher amerikanischer Werte.

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Buecherfreundins avatar

Rezension zu "Die Verschwörung der Idioten" von John Kennedy Toole

Schade
Buecherfreundinvor 5 Jahren

Ignatius J. Reilly, als Erwachsener lebt er immer noch bei seiner Mutter. Arbeiten ist unter seiner Würde. Er schikaniert seine Mutter und quält mit seinem flegelhaften Benehmen seine Umwelt. Als er nun doch gezwungen ist einer Arbeit nach zu gehen, endet das für alle Beteiligten in einer mittleren Katastrophe.
----------------
Eine Leseprobe hatte  mich neugierig gemacht, auf diesen Ignatius und seine verwirrende Art Dinge war zu nehmen. Das Buch hat ein paar gute Passagen. Hier und da konnte ich schmunzeln, war von wieherndem Gelächter allerding weit entfernt.
Leider wurde mir Ignatius während des Lesens immer unsympathischer, und sein ständiges „Geschwafel“ ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven. Seine Mutter, mit der ich anfangs noch Mitleid hatte weckte bald ähnliche Gefühle bei mir.
Die anderen Personen waren eher farblos. Der Autor schenkt ihnen zu wenig Bedeutung. Sie kommen hier eindeutig zu kurz und gehen in dieser Geschichte fast unter. 
Die Ereignisse in diesem Buch erstrecken sich über eine kurze Zeitspanne. Einzelne Begebenheiten, aneinander gereiht,  lassen einen roten Faden leider vermissen. Es fehlt hier der Aufbau von Spannung und der Anreiz zum Weiterlesen. So musste ich mich irgendwann regelrecht durch das Buch quälen und war froh als ich das Ende erreicht hatte.
Schade, denn ich glaube das hier Potential verschenkt wurde. 

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Gespräche aus der Community

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Buchstabengourmets avatar
"Die Verschwörung der Idioten" ist eine fantastische Komödie, die bei euch, ob ihr wollt oder nicht, Lachanfälle verursachen wird. Die Geschichte hat aber auch einen traurigen Hintergrund. Der 1937 in New Orleans geborene Autor, John Kennedy Toole, versuchte jahrelang einen Verlag für sein Manuskript zu finden. Vergebens. 1969 nahm er sich deswegen das Leben. Nach seinem Tod bemühte sich seine Mutter weiter um die Veröffentlichung von "Die Verschwörung der Idioten". Sie hatte Erfolg und Tooles Buch wurde ein Bestseller. 1981 erhielt er postum den Pulitzer Preis für den besten Roman des Jahres. Ignatius J. Reilly ist dreißig, tapsig wie ein Elefant und stets nach theologischen und geometrischen Standards gekleidet. Und ganz neu ist seine Garderobe auch nicht. Reilly ist der Auffassung, dass der Besitz neuer und teurer Dinge Anzeichen für einen zweifelhaften Charakter sind. Regelmäßig erbost er sich über die Ungerechtigkeit der Welt da draußen in ausufernden Wutausbrüchen. Sei es ob es um 5 Cent geht, die ein Spielautomat verschluckt hat, oder wegen seiner Meinung nach horrenden Preisen in einer Bar, nichts ist zu unwichtig, um nicht durch die Decke zu gehen. Sein Leben ändert sich abrupt, als seine Mutter einen Blechschaden verursacht, und sich Reilly einen Job suchen muss. Auf die Arbeitswelt losgelassen, sieht Reilly keinen Anlass, seine Meinungen diplomatischer zu verpacken. Chaos ist vorprogrammiert. Es würde viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, die Momente, die man mit Schmunzeln und lautem Lachen während des Lesens von "Die Verschwörung der Idioten" aus dem Klett-Cotta Verlag verbringt, zu zählen. Wer auch in den Genuß dieses tollen Romans kommen, sich in der Leserunde darüber austauschen und eine Rezension verfassen will, kann sich bewerben und gehört vielleicht bald zu den 25 Testlesern. Um Testleser zu werden, schreibt hier einfach bis einschließlich 17. August in einem Kommentar unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner", wem ihr mal gerne so richtig die Meinung sagen würdet. Und wer schon mal reinschnuppern möchte, der findet unter diesem Link eine Leseprobe: http://www.klett-cotta.de/sixcms/detail.php?template=book2look&id=16004
sonjastevenss avatar
Letzter Beitrag von  sonjastevensvor 7 Jahren
„Die Verschwörung der Idioten“ Es tut mir sehr leid, aber ich kann einfach das Buch nicht zu Ende lesen, ich quäle mich jetzt seit Monaten damit rum und ich bin jetzt doch zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Buch nach etwas über der Hälfte abbreche – eigentlich mache ich so was nie – aber hier geht’s nicht anders. John Kennedy Toole’s Roman „Die Verschwörung der Idioten“ wurde posthum mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet – leider ist diese Kunst aber an mir vorbeigegangen… Was ich aber verstehen kann, ist dass Toole große Schwierigkeiten hatte überhaupt einen Verleger zu finden. Das Nachwort beschreibt die Geschichte des Buches und den Kampf einen Verleger zu finden sehr gut, auch lässt sich darauf schließen, dass er in dem Buch vielleicht auch seine eigenen Probleme mit seiner Mutter aufarbeitet. Toole wählte den Freitod, er bekam nie mit, dass das Buch von einem kleinen Universitätsverlag doch noch veröffentlich wurde. Buchrücken „Gestatten: Ignatius J. Reilly, eloquent, flatulent und zu absolut nichts zu gebrauchen“ – so lautet die passende Beschreibung des Protagonisten. Eigentlich könnte man auch davon ausgehen, dass das Buch sehr lustig sein wird, denn weiterhin wird auf dem beschrieben: „Lesen sie diesen Roman nicht im Flugzeug oder im Wartezimmer – So fallen sonst unangenehm auf. Nicht durch Grinsen oder Kichern, sondern durch wieherndes Gelächter“. Dieser Kelch ging ebenfalls an mir vorbei, auch wenn ich am Anfang des Öfteren man Schmunzeln konnte, gingen mir die unsympathischen Charaktere des schnell dermaßen auf die Nerven, dass mir jede Freude an dem Buch vergangen ist. Ignatius Reilly ist ein nichtsnutziger Mann, der im mittleren Alter immer noch bei seiner Mutter wohnt. Er selber hält sich für was Höheres bestimmt und ist nicht in der Lage sich normalen sozialen Konventionen anzupassen. Noch unterstützt ich seine Mutter Widerwillens, als er aber einen Autounfall baut und er für den Schaden aufkommen muss, bleibt ihn nicht anderes übrig als endlich auch eine Arbeit zu finden. Durch seinen abstoßenden Charakter und seine weltfremden Einstellungen fällt dieses aber nicht leicht. Ignatius ist nicht der einzige Charakter, der kaum zu ertragen ist – es würde hier aber den Umfang sprengen, würde ich mich noch über die Nebenhandlungen auslassen. Das Buch hat auch keine richtige Handlung, man erlebt lediglich Ausschnitte aus den Leben der verschiedenen Charaktere, aber es gibt keinen Grund, dass ich sagen konnte, ich muss jetzt unbedingt Weiterlesen, weil es mich interessiert, was aus den Personen wird, wie es mit ihnen weiterhin ergeht. Dies mag daran liegen, weil durch die Reihe alle unsympathisch sind oder weil ich mich absolut gar nicht mir ihnen identifizieren kann. Da das Lesen zu einer immer größeren Qual wurde, habe ich – wie schon oben erwähnt – mich dazu entschlossen das Buch abzubrechen. Ich kann auch nur einen Stern vergeben, das auch nur weil es keine „Minus-Sterne“ gibt.
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Zusätzliche Informationen

John Kennedy Toole wurde am 16. Dezember 1937 in New Orleans (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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