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Buchstabengourmet

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

"Die Verschwörung der Idioten" ist eine fantastische Komödie, die bei euch, ob ihr wollt oder nicht, Lachanfälle verursachen wird. Die Geschichte hat aber auch einen traurigen Hintergrund. Der 1937 in New Orleans geborene Autor, John Kennedy Toole, versuchte jahrelang einen Verlag für sein Manuskript zu finden. Vergebens. 1969 nahm er sich deswegen das Leben.

Nach seinem Tod bemühte sich seine Mutter weiter um die Veröffentlichung von "Die Verschwörung der Idioten". Sie hatte Erfolg und Tooles Buch wurde ein Bestseller. 1981 erhielt er postum den Pulitzer Preis für den besten Roman des Jahres.

Ignatius J. Reilly ist dreißig, tapsig wie ein Elefant und stets nach theologischen und geometrischen Standards gekleidet. Und ganz neu ist seine Garderobe auch nicht. Reilly ist der Auffassung, dass der Besitz neuer und teurer Dinge Anzeichen für einen zweifelhaften Charakter sind. Regelmäßig erbost er sich über die Ungerechtigkeit der Welt da draußen in ausufernden Wutausbrüchen. Sei es ob es um 5 Cent geht, die ein Spielautomat verschluckt hat, oder wegen seiner Meinung nach horrenden Preisen in einer Bar, nichts ist zu unwichtig, um nicht durch die Decke zu gehen.

Sein Leben ändert sich abrupt, als seine Mutter einen Blechschaden verursacht, und sich Reilly einen Job suchen muss. Auf die Arbeitswelt losgelassen, sieht Reilly keinen Anlass, seine Meinungen diplomatischer zu verpacken. Chaos ist vorprogrammiert.

Es würde viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, die Momente, die man mit Schmunzeln und lautem Lachen während des Lesens von "Die Verschwörung der Idioten" aus dem Klett-Cotta Verlag verbringt, zu zählen.

Wer auch in den Genuß dieses tollen Romans kommen, sich in der Leserunde darüber austauschen und eine Rezension verfassen will, kann sich bewerben und gehört vielleicht bald zu den 25 Testlesern. Um Testleser zu werden, schreibt hier einfach bis einschließlich 17. August in einem Kommentar unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner", wem ihr mal gerne so richtig die Meinung sagen würdet.

Und wer schon mal reinschnuppern möchte, der findet unter diesem Link eine Leseprobe:
http://www.klett-cotta.de/sixcms/detail.php?template=book2look&id=16004

Autor: John K Toole
Buch: Die Verschwörung der Idioten

aquatica33

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner
@Buchstabengourmet

Also das Buch trifft irgendwie genau meinen Geschmack. Da würde ich gern mitlesen! So richtig die Meinung sagen würde ich gern einmal den Politikern :-)

Autor: John K Toole
Buch: Die Verschwörung der Idioten

Prinzessin_Brambilla

vor 6 Jahren

Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner

Oh, das klingt nach einer herrlichen Lektüre! Allein schon der Dialog mit dem Polizisten hat mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert! :)
Meistens sag ich auch frei heraus, was mir gerade nicht passt, jedoch in einem anderen Tonfall als unser Protagonist. ;) Ordentlich die Meinung geigen würde ich aber gerne einmal meinem Professor an der Uni. Der hat mit seinem pseudoelitären Gequatsche und seinen merkwürdigen Vorstellungen vom wissenschaftlichen Arbeiten seinen Titel nämlich nicht wirklich verdient...

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sonjastevens

vor 6 Jahren

Teil 2: Seite 96 - 178

Puh, Teil 2 beendet - das Buch zieht sich und ich bin schon des Öfteren eingeschlafen dabei.
Meine Meinung hat sich noch nicht sonderlich geändert - ich weiß nicht was ich von dem Buch halten soll. Je weiter ich lese, desto schlechter finde ich das Buch.
Es passiert auch einfach nichts, die Charaktere entwickeln sich nicht, es hätten auch 100 Seiten gereicht um das Buch zu schreiben.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Inhalt:
John Kennedy Toole schreibt in seinem Roman „Verschwörung der Idioten“ über Ignatius J. Reilly, der glaubt als einziger normal zu sein in dieser Welt.

Ignatius ist ohne Arbeit und lebt mit seinen 30 Jahren noch bei seiner Mutter und lässt sich von dieser nach Strich und Faden verwöhnen. Für ihn könnte das Leben so weitergehen. An der Universität hat er versucht als Lehrer zu arbeiten, was mehr als schief gelaufen ist und seine „Beziehung“ zu Myrna Minkoff endete in einem Desaster. Jedoch sieht sich Ignatius im Recht und nur die anderen sind schuld an seiner Lage.

Erst als er eines Tages fast verhaftet wird, seine Mutter einen Unfall verursacht und die daraus entstehenden Schulden nicht zurückzahlen kann, zwingt sie ihn zu arbeiten. Damit beginnt für ihn das Unheil. In einer Hosenfabrik „Hosen-Levy“ fühlt er sich zu Anfang noch recht wohl, bis seiner Meinung nach die Dinge dort nicht richtig laufen. Sein Versuch dieses zu ändert, endet in einer Revolte und für ihn zum Rauswurf. Dennoch gibt seine Mutter nicht auf Ignatius ans Arbeiten zu bekommen. Als Hotdog-Verkäufer steuert er schon auf das nächste Chaos zu. Und auch dort gelingt es ihm nicht lange zu bleiben.

Seine Mutter weiß während der ganzen Zeit nicht mehr weiter, was soll sie bloß mit Ignatius anstellen. Ihre Freundin steht mit Rat und Tat zur Seite und erst als sie einen Mann kennenlernt, beschließt sie zu handeln. Wird sie Ignatius endlich herauswerfen oder doch eine andere Lösung finden?

Fazit:
Wenn man das Cover im Zusammenhang mit dem Titel sieht, würde man nicht darauf kommen, dass das Buch über eine solche Geschichte handelt. Dennoch könnte man sich Ignatius J. Reilly so vorstellen. Betrachtet man den Titel aus seiner Perspektive so macht es für den Leser wieder Sinn.

John Kennedy Toole hat einen ganz besonderen Schreibstil. Er drückt sich an der ein oder anderen Stelle schon einmal derbe aus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch sein Humor ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch ist auf jeden Fall nicht für jedermann lesenswert. An einigen Stellen wirkt es etwas schleppend und auch die Handlungsstränge sind nicht immer so einleuchtend. Dennoch führen sie am Ende immer wieder zusammen. Mir ist es während des ganzen Buches schwergefallen Ignatius sympathisch zu finden. Zudem konnte ich das Verhalten einiger Charaktere nicht ganz nachvollziehen. Deshalb habe ich mich auch mit dem Lesen schwergetan und musste das Buch auch schon mal weglegen.

Man sollte auf jeden Fall die ersten Seiten erst einmal lesen, um herauszufinden, ob diese Art etwas für einen ist.

sonjastevens

vor 6 Jahren

Teil 3: Seite 179 - 276

Oh Mann, ich habe jetzt endlich den dritten Teil beendet und ich komme immer weniger mit dem Buch klar.
Ich frage mich, was versteh ich nicht, dass das Buch so hochgelobt worden ist und ich mich immer mehr von den Charaktere und der nicht vorhandenen Handlung genervt bin. Mir fällt es wirklich schwer das Buch zu lesen, deswegen hat es jetzt auch so lange gedauert, bis ich endlich den dritten Teil gelesen habe.
Ich werde aber versuchen, das Buch nach dem Wochenende zu beenden.

Emyralia

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Ohje, ohje ich hatte diese Leserunde völlig vergessen und auch, eine Rezi zu schreiben. Gott sei Dank hat mich Dani dararn erinnert und hier ist sie nun ^^ Etwas kürzer und allgemeiner als gewöhnlich, da ich schon seit ein paar Wochen fertig bin, aber ich denke, man kann dennoch einiges rauslesen =)

http://www.lovelybooks.de/autor/John-Kennedy-Toole/Die-Verschw%C3%B6rung-der-Idioten-643157911-w/rezension-739641829/

Mia-Josephine

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Inhalt:
Der pummelige Ignatius lebt im Hotel Mama in New Orleans. Arbeiten findet er ganz schrecklich, sieht dies nicht als Option. Als seine Mutter dann jedoch eines Tages unter Alkoholeinfluss einen Unfall baut, muss auch er anfangen zu arbeiten, was bei einem selbstverliebten überempfindlichen und unselbstständigen Menschen wie ihm nur ins Auge gehen kann.

Stil:
Der Schreibstil des Autors hat mir nicht gefallen, mir kamen einfach zu viele Wörter drin vor, die in einem Buch nichts zu suchen haben. Es werden viele Handlungsstränge die nichts miteinander zu tun haben aneinander gereiht. Dies ist vor allem am Anfang sehr verwirrend.
Im mittleren Teil des Buches Überrascht der Autor dann aber wieder mit gelungener Situationskomik, bei der man dann aber auch wieder nahe dran ist am Fremdschämen.

Personen:
Ich muss sagen, dass mir eigentlich alle Personen in dem Buch unsympathisch waren. Sie haben alle so heftige Eigenheiten, dass man sich einfach nicht an sie gewöhnen kann. Nehmen wir z.B. Ignatius: Er sitzt den ganzen Tag in seinem Zimmer, und schreibt an philosophischen Schriften, die er sowieso niemals fertig kriegen wird, hält sich selbst für den Größten, Besten und Cleversten und kommandiert seine Mutter herum.
Wenn es die Personen im Buch wirklich geben würde, würde ich den meisten zu einem Besuch beim Psychologen raten.

Fazit:
Ich fand das Buch sehr anstrengend und wirklich dazu raten, es zu lesen kann ich eigentlich nicht. Der Schreibstil ist sehr anstrengend, die verschiedenen Erzählstränge verwirrend und auch die phasenweise gute Situationskomik kann die unsympathischen Personen nicht ausgleichen.

seriously_sane

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

Inhalt:
Ignatius, ein 30jähriger „massiver“ Bub, der das Haus nie ohne seine grüne Jagdmütze verlässt, wohnt nach seinem Studium immer noch bei seiner Mutter und ist unglaublich faul.
Er hat keine Arbeit, sondern geht lieber ins Kino oder tyrannisiert seine Mutter.
Eines Tages jedoch baut seine Mutter, nachdem sie zu viel Alkohol trank, einen Unfall. Dies führt dazu, dass Ignatius sich eine Arbeit suchen muss. Doch auf keinen Fall will er früh aufstehen, hart arbeiten und wenig Geld bekommen.
Im Laufe des Buches werden weitere Charaktere vorgestellt, die genau wie Ignatius nicht ganz … normal sind.

Der Schreibstil ist stark gewöhnungsbedürftig und die Handlungsstränge, die lose verknüpft sind, haben teilweise nicht einmal etwas miteinander zu tun.
Die Charaktere fand ich persönlich unglaublich nervig und anstrengend. Auch über Ignatius konnte ich nicht lachen. Im Gegenteil, ich habe mich fremdgeschämt und fand ihn mitunter sogar abstoßend.
Wären die Personen real, würde ich sie einweisen lassen…

Fazit meiner unglaublich kurzen Rezension:
Ich fand das Buch außerordentlich anstrengend zu lesen und muss gestehen, dass ich es auch erst vor kurzem beendet habe, da ich mich nicht durchringen konnte, es weiterzulesen.
Es ist definitiv ein Kultbuch, welches ich nicht verstanden habe. Weiterempfehlen kann ich das Buch leider nicht.

sonjastevens

vor 6 Jahren

Rezension / Fazit

„Die Verschwörung der Idioten“

Es tut mir sehr leid, aber ich kann einfach das Buch nicht zu Ende lesen, ich quäle mich jetzt seit Monaten damit rum und ich bin jetzt doch zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Buch nach etwas über der Hälfte abbreche – eigentlich mache ich so was nie – aber hier geht’s nicht anders.

John Kennedy Toole’s Roman „Die Verschwörung der Idioten“ wurde posthum mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet – leider ist diese Kunst aber an mir vorbeigegangen… Was ich aber verstehen kann, ist dass Toole große Schwierigkeiten hatte überhaupt einen Verleger zu finden. Das Nachwort beschreibt die Geschichte des Buches und den Kampf einen Verleger zu finden sehr gut, auch lässt sich darauf schließen, dass er in dem Buch vielleicht auch seine eigenen Probleme mit seiner Mutter aufarbeitet. Toole wählte den Freitod, er bekam nie mit, dass das Buch von einem kleinen Universitätsverlag doch noch veröffentlich wurde.

Buchrücken „Gestatten: Ignatius J. Reilly, eloquent, flatulent und zu absolut nichts zu gebrauchen“ – so lautet die passende Beschreibung des Protagonisten. Eigentlich könnte man auch davon ausgehen, dass das Buch sehr lustig sein wird, denn weiterhin wird auf dem beschrieben: „Lesen sie diesen Roman nicht im Flugzeug oder im Wartezimmer – So fallen sonst unangenehm auf. Nicht durch Grinsen oder Kichern, sondern durch wieherndes Gelächter“. Dieser Kelch ging ebenfalls an mir vorbei, auch wenn ich am Anfang des Öfteren man Schmunzeln konnte, gingen mir die unsympathischen Charaktere des schnell dermaßen auf die Nerven, dass mir jede Freude an dem Buch vergangen ist.

Ignatius Reilly ist ein nichtsnutziger Mann, der im mittleren Alter immer noch bei seiner Mutter wohnt. Er selber hält sich für was Höheres bestimmt und ist nicht in der Lage sich normalen sozialen Konventionen anzupassen. Noch unterstützt ich seine Mutter Widerwillens, als er aber einen Autounfall baut und er für den Schaden aufkommen muss, bleibt ihn nicht anderes übrig als endlich auch eine Arbeit zu finden. Durch seinen abstoßenden Charakter und seine weltfremden Einstellungen fällt dieses aber nicht leicht.
Ignatius ist nicht der einzige Charakter, der kaum zu ertragen ist – es würde hier aber den Umfang sprengen, würde ich mich noch über die Nebenhandlungen auslassen.

Das Buch hat auch keine richtige Handlung, man erlebt lediglich Ausschnitte aus den Leben der verschiedenen Charaktere, aber es gibt keinen Grund, dass ich sagen konnte, ich muss jetzt unbedingt Weiterlesen, weil es mich interessiert, was aus den Personen wird, wie es mit ihnen weiterhin ergeht. Dies mag daran liegen, weil durch die Reihe alle unsympathisch sind oder weil ich mich absolut gar nicht mir ihnen identifizieren kann.
Da das Lesen zu einer immer größeren Qual wurde, habe ich – wie schon oben erwähnt – mich dazu entschlossen das Buch abzubrechen. Ich kann auch nur einen Stern vergeben, das auch nur weil es keine „Minus-Sterne“ gibt.

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