John King The Football Factory

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Inhaltsangabe zu „The Football Factory“ von John King

Brutal, kontrovers, gefährlich Für Tom besteht eine typische Woche im Wesentlichen darin, sich fünf Tage lang auf Samstag zu freuen. Denn Samstag ist Fußball, und dann kann er sich wieder mit den anderen Chelsea-Hooligans volllaufen lassen, mit Koks aufputschen und verfeindeten Gangs die Scheiße aus den Schädeln prügeln. Den Sonntag brauchen er und seine Kumpels dann zur Erholung. Ihr Leben pendelt zwischen Bürgerlichkeit und Loyalität zur Clique, auch wenn es sie das Leben kostet. Mit einem exklusiven Vorwort von Philipp Köster (11 FREUNDE).

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  • Buch verschlungen.

    The Football Factory

    sassthxtic

    13. September 2015 um 00:16

    Ich habe vor einigen Jahren den Film gesehen und fand den ziemlich cool. Als ich dann das Buch gelesen habe, ist mir aufgefallen dass das Buch nicht viel mit dem Film gemein hat, was jedoch überhaupt nicht schlimm ist, eher im Gegenteil. Das Buch habe ich als Fußballfan verschlungen, denn der Fußball und seine Fankultur, wie sie im Buche beschrieben ist, ist in England vollständig verschwunden. Der Schreibstil des Autors ist ausgefallen, spricht einen aber direkt an, so denkt man der Protagonist würde mit einem sprechen.

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  • Rezension zu "The Football Factory" von John King

    The Football Factory

    Badmojo44

    09. July 2012 um 02:12

    Das Buch "The Football Factory", ist mit dem Film, kaum bis gar nicht zu vergleichen. Wo der Film, sich Hauptsächlich, auf den Hooligan Part bezieht und nur am Rande, die Gesellschaft der Arbeiterklasse aufzeigt, geht das Buch, einen viel deutlicheren Weg. Ihm gelingt ein guter, manchmal überschneidender Mix, aus Hooligantum und aufgezeigten Leben der Arbeiter. Beides ist gut bis sehr gut geschrieben und vermittelt eine echte und glaubwürdige Atmosphäre. . Fazit: Wer den Film mochte, sollte das Buch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "The Football Factory" von John King

    The Football Factory

    JimmySalaryman

    17. May 2012 um 12:47

    Natürlich ist "Football Factory" mehr als nur ein gewaltverherrlichendes Epos, das die Sitten und Rituale einer Subkultur beschreibt. Man darf nicht vergessen, das der Fußball, den wir heute sehen, völlig desinfiziert wurde; vor kaum 20 Jahren waren die Stadien noch die Heimat der Arbeiterklasse, die dort ein Ventil für ihren monotonen Alltag suchte. Einen Club zu supporten, das hat etwas mit Herkunft, Identität und Verbundenheit zu tun, etwas mit Stolz - Begriff, die heute durch den Dreck gezogen werden von mandelstutengesichtigen Studenten, die einem erklären wollen, wie der Hase läuft. Der Ton dieses Buches ist durchweg sexistisch und rassistisch - so, wie es eben oft ist, und das ist der Unterschied. Hier geht es nicht um Sein und Sollen, das hier sind die Blankverse einer Generation, die fickt, säuft, Drogen konsumiert und sich prügelt. Und das Beste: Sie wissen um ihren Stand, machen keinen Hehl draus, das sie auch mal kassieren, respektieren ihr Gegenüber, weil er aus demselben Holz geschnitzt ist und sich eben nur für einen anderen Club gerademacht. Der Film fällt gegen das Buch um Meilen ab: Das hier ist der echte Stoff. John King, und man sollte damit ja vorsichtig umgehen, hat viel Autofiktion verarbeitet, deswegen klingt der Sound in Football Factory auch immer authentisch. Ein gutes Buch, sicher nichts für Grünkernschlabbersuppe schlürfende Gender-Mainstreamer, die Halma spielen und dabei über das neuste Judith Butler Buch debattieren.

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