John Knittel

 4 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor von Via Mala, El Hakim und weiteren Büchern.

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Via Mala

Via Mala

 (19)
Erschienen am 01.02.2001
El Hakim

El Hakim

 (11)
Erschienen am 01.05.2008
Therese Etienne

Therese Etienne

 (7)
Erschienen am 01.12.2007
Abd-el-Kader

Abd-el-Kader

 (2)
Erschienen am 01.01.1968
Arietta

Arietta

 (2)
Erschienen am 01.01.1100
Der Weg durch die Nacht

Der Weg durch die Nacht

 (1)
Erschienen am 01.01.1968
Amadeus

Amadeus

 (1)
Erschienen am 01.04.1995

Neue Rezensionen zu John Knittel

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Rezension zu "'El Hakim" von John Knittel

El Hakim
Giselle74vor einem Jahr

Dieses Buch habe ich per Zufall (kaum zu glauben, aber wahr) in meiner Bibliothek entdeckt. Ich habe es wohl von meinem Großvater geerbt, einsortiert und ... vergessen. Zu seiner Zeit, den 20iger bis 40iger Jahren des vorigen Jahrhunderts war der Autor John Knittel ein recht bekannter Schriftsteller. Viele seiner Bücher wurden sogar verfilmt mit Schauspielern wie Mario Adorf, O.W. Fischer oder Gert Fröbe.

"El Hakim" nun ist die Geschichte eines armen ägyptischen Kindes, das sich mit Beharrlichkeit und eisernem Willen seinen großen Traum erfüllt: Arzt zu werden, seinen Mitmenschen zu helfen, das Elend zu lindern. Es gelingt Ibrahim in Kairo Medizin zu studieren, er stolpert jedoch im Verlauf seiner Karriere immer wieder über die Ehrlichkeit, mit der er Mißstände anprangert. Nach seiner Versetzung in ein schäbiges ländliches Hospital rettet er per Zufall einer reichen Engländerin das Leben, erhält die Chance nach England zu gehen und wird dort ein berühmter Chirurg. Schlußendlich bekommt er Tuberkulose und kehrt zum Sterben nach Ägypten zurück.

Soweit die Geschichte kurzgefasst. Das Ganze ist garniert mit politischen Statements zur damaligen Lage in Ägypten, der Geschichte eines Fellachenmädchens, das Tänzerin werden möchte und anderen Platitüden. Der Roman liest sich recht flüssig, erschien mir aber nicht sonderlich spannend. Ich werde das Buch wieder einsortieren - und - so befürchte ich - vergessen...

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Rezension zu "El Hakim" von John Knittel

Ägypten
Minjevor 3 Jahren

"El Hakim" von John Knittel erschien 1958 bei der deutschen BuchGemeinschaft.

Inhalt

El Hakim spielt im von Engländern besetzten Ägypten. Ibrahim verspürt seit seiner Kindheit nur den einen Wunsch, ein "Hakim" (Arzt) zu werden. Im Laufe seines Lebens trifft er drei Mal auf eine wunderschöne Frau (Aziza), die er über alles liebt. Doch wie wird ihre Beziehung sein? Werden sie ein Paar?

Thema

Verschiedene Themen wie Armut, Hingabe, Einsamkeit, Liebe, Freundschaft, Tierversuche und Korruption werden ebenso angesprochen wie gesellschaftliche Ungerechtigkeit.

Meinung

Ibrahim: beruflich ist er ein tolles Vorbild. Er gibt alles dafür, um seinen Traumberuf erlernen zu können. Er nimmt keine Ungerechtigkeiten hin, ganz egal welcher Art. Darüber hinaus nimmt er einen geheilten Kranken zur Nachbehandlung (bei uns würde man sagen "Reha") für einen begrenzten Zeitraum zu Hause auf- bis dieser sich auf einem Rollbrett wieder selbst fortbewegen kann. - In der Liebe verhält sich Ibrahim jedoch seltsam...mehr verrate ich nicht.
Aziza: Ich kann verstehen, warum sie in Kairo so reagiert, wie sie reagiert. Und mir gefällt es, dass sie sich für einen Beruf entscheidet, den der Tänzerin.
Mutig, wie der Autor auf die Missstände im Land hinweist. Unvorstellbare Zustände.
Ich hätte gerne mehr über Ägypten erfahren. Etwas über die Geschichte, über die Landschaft. Es geht hauptsächlich um den Lebenslauf des Hakims und um das, was er mit Frauen erlebt. Ägypten ist mir so nicht näher gebracht worden. Schade.

Fazit

Für Leser, die gerne Lebensläufe lesen. Für Leser, die gerne Arztbiographien lesen.
Für denjenigen Leser, der gerne mehr über Ägyptens Geschichte wissen möchte, eher ungeeignet.

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Rezension zu "Der blaue Basalt Roman" von John Knittel

Ägypten
Minjevor 3 Jahren

Das Buch "Der blaue Basalt" von John Knittel erschien im Bertelsmann Lesering.

Der Ägyptologe Walter Beam kommt das erste Mal nach Ägypten, um die Ausgrabungen in Theben zu leiten. Er kommt an in der Pension Sphynx in Sharieh Imad el Din und lernt zuallererst Preston Cable kennen, den bisherigen Leiter der Ausgrabungen. Nach dem ersten Treffen mit Cable sieht Beam sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an.

Finanziell werden die Ausgrabungen von Bernheim, einem Juden, gefördert. Dieser hält sich für eine Reinkarnation von Ramses dem 3. Bernheim interessiert sich besonders für die 6. Dynastie, verrät aber nicht warum. Das Wissen über die 6. Dynastie endet bei der 3. Pyramide (Her).

Was man über das Ende weiß: Nitokris Ehemann Menere fiel einer Verschwörung zu Opfer. Nitokris lässt eine unterirdische Festhalle bauen. Alle Verschwörer lädt sie ein. Unter einem Vorwand verlässt sie die Halle und lässt die Tore schließen. Die Schleusen werden geöffnet und alle ertrinken im Festsaal. Nitokris lässt die 3. Pyramide zu Ende bauen, wählt für sich einen Sarkophag aus blauem Basalt und verübt Suizid.

In Theben angekommen, lässt Beam die Ausgrabungen an einer anderen Stelle fortsetzen. Dort findet sein Team zuallererst einen Schacht, der zu sechs unversehrten Grabkammern führt. Außerdem findet sich dort eine Urne an. Dieser wird zuallererst nicht weiter Beachtung geschenkt.

Beam vermutet direkt hinter der Urne eine weitere Grabkammer. In einer Nacht und Nebel Aktion macht er einen Durchbruch. Und er findet einen Sarkophag aus blauem Basalt. Den Sarg also von Nitokris die er unglaublich verehrt. Ihm lässt diese Entdeckung keine Ruhe. Ein weiteres Mal geht er dorthin. Im blauen Sarkophag befindet sich ein Sarg aus Gold. Unglücklicherweise fällt eine Holzverstrebung auf den Nacken von Beam.

Zwei Monate später erwacht Beam in Luxor in einem DRK Krankenhaus. Was ist in den zwei Monaten passiert? Wie geht es weiter?

Das Buch ist gut geschrieben, es kann durchaus Interesse wecken am alten Ägypten. Ein Nachwort wäre schön gewesen, mit Erläuterungen, welche Fakten wissenschaftlich gesichert sind und was dazu gedichtet wurde: es gab Nitokris, es stimmt, das ihr Tod das Ende der 6. Dynastie bedeutete, nur einen archäologischen Nachweis gibt es bis heute nicht.

Das Buch ist auch verwirrend geschrieben. So hält man für wahr, das Nitokris zum Leben erweckt wurde, um nachher zu erfahren, dass Beam 2 Monate lang im Krankenhaus lag und nur fantasierte. Ach so. Gut zu wissen. Die "Auflösung" wird etwas zu lange herausgezögert, man glaubt zu lange, was nicht stimmt.

Das Buch ist interesssant geschrieben. Duch Beam und Bernheim stellt Knittel uns zwei sehr unterschiedliche Menschen vor.
Beam, die anfangs für seine Wissenschaft lebt, jedoch auch die ethische Seite bedebkt, sich mit ihr auseinandersetzt und dementsprechend eine folgenreiche Entscheidung für die Wissenschaft fällt (Material verstecken).
Und Bernheim: Bernheim, der vorgibt, für die Wissenschaft zu leben. Bernheim, der Trinkorgien in Grabeskammern feiern lässt. Der "Freunden" zeigt, was ER alles gefunden habe (und dabei hat es jemand anders gefunden...). Bernheim, der eine Respektlosigkeit zeigt gegenüber den Ruhestätten der alten Ägypter. Ein Mensch, der nur interessiert ist an Geld und Berühmtheit, so scheint es.

Aufgrund dieser zwei unterschiedlicher Charaktere wirft das Buch Fragen auf, die in zwei verschiedene Richtungen gehen:
Wie weit darf Wissenschaft gehen? Ist es ethisch vertretbar, eine Mumie auszuwickeln, um daraus Rückschlüsse für die Wissenschaft zu ziehen? Stören wir dabei nicht die Ruhe der Toten? und Wozu ist Wissenschaft da? Darf alles neue (jede neue Erkenntnis, jeder neue Fund) sofort der Bevölkerung zugänglich gemacht werden?

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